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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Zoo

  • Raubtierfütterung im Zoo: Wenn die Fütterung von Raubtieren zur Kontroverse wird

    Raubtierfütterung im Zoo: Wenn die Fütterung von Raubtieren zur Kontroverse wird

    In einer Welt, in der menschliche Emotionen oft die Realität überlagern, hat ein dänischer Zoo mit seiner Bitte um Haustierspenden als Futter für Raubtiere einen Sturm der Empörung ausgelöst. Diese Reaktionen werfen ein Licht auf die Kluft zwischen menschlichem Verständnis und der natürlichen Ordnung der Dinge. Während der Zoo lediglich versucht, seine Raubtiere artgerecht zu ernähren, scheinen viele Menschen den Blick für die natürlichen Prozesse in der Wildnis verloren zu haben.

    Einblick in die Praxis der Raubtierfütterung im Zoo

    Der Zoo in Dänemark hat mit seinem Aufruf, Haustiere als Futter für Raubtiere zu spenden, heftige Diskussionen ausgelöst. Diese Praxis ist keineswegs neu oder einzigartig. In vielen Zoos weltweit werden überschüssige Tiere oder solche mit gesundheitlichen Problemen euthanasiert und als Futter verwendet. Dies geschieht, um den Raubtieren eine artgerechte Ernährung zu bieten, die ihrem natürlichen Jagdverhalten entspricht.

    Die Realität ist, dass Fleischfresser, ob in der Wildnis oder in menschlicher Obhut gehalten, Fleisch benötigen. In der Natur jagen Löwen, Tiger und andere Raubtiere, um zu überleben. In einem Zoo jedoch, wo Jagd nicht möglich ist, muss das Futter bereitgestellt werden. Der Einsatz von Tieren, die aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sind, ein normales Leben zu führen, ist eine Lösung, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll ist.

    Die emotionale Reaktion der Öffentlichkeit

    Die Reaktionen auf den Aufruf des Zoos waren emotional und oft von Unverständnis geprägt. Viele Menschen empfinden es als grausam, dass Haustiere, die sie als Familienmitglieder betrachten, als Futter enden sollen. Diese emotionale Reaktion ist verständlich, spiegelt jedoch eine Entfremdung von natürlichen Prozessen wider. In der Natur ist das Fressen und Gefressenwerden ein alltäglicher Vorgang. Die Tatsache, dass dies in einem Zoo organisiert geschieht, ändert nichts an der grundsätzlichen Natur dieses Prozesses.

    Ein Grund für die heftigen Reaktionen könnte die Personifizierung von Haustieren sein. In vielen Kulturen werden Hunde und Katzen nicht als Nutztiere betrachtet, sondern als Gefährten. Diese emotionale Bindung führt dazu, dass der Gedanke, sie als Futter zu verwenden, auf Ablehnung stößt. Dabei wird oft übersehen, dass es sich nicht um geliebte Haustiere handelt, die von ihren Familien weggenommen werden, sondern um Tiere, die bereits ohne Lebensperspektive sind.

    Natürliche Prozesse in der Wildnis

    In der Wildnis sterben Tiere täglich, sei es durch Alter, Krankheit oder als Beute. Raubtiere sind darauf angewiesen, andere Tiere zu jagen, um zu überleben. Dieser Kreislauf ist ein wesentlicher Bestandteil des Ökosystems. Wenn ein Löwe in der Savanne eine Gazelle reißt, ist das ein natürlicher und notwendiger Vorgang, der das Gleichgewicht der Natur aufrechterhält.

    Der Mensch hat jedoch die Tendenz, die Natur zu romantisieren und dabei die harten Realitäten auszublenden. Dokumentationen und Tierfilme konzentrieren sich oft auf die niedlichen und faszinierenden Aspekte der Tierwelt, während der brutale Überlebenskampf und die damit verbundene Grausamkeit ausgeklammert werden. Diese verzerrte Wahrnehmung führt dazu, dass viele Menschen die natürlichen Vorgänge nicht mehr nachvollziehen können.

    Die Verantwortung von Zoos bei der Raubtierfütterung

    Zoos stehen in der Verantwortung, ihre Raubtiere nicht nur zu versorgen, sondern ihnen auch ein möglichst natürliches Umfeld zu bieten. Dazu gehört auch die artgerechte Ernährung. Raubtiere benötigen Fleisch, und die Beschaffung dieses Futters ist eine logistische und ethische Herausforderung. Indem sie überschüssige oder kranke Tiere verwenden, versuchen Zoos, eine Balance zwischen Notwendigkeit und Ethik zu finden.

    Es ist wichtig zu betonen, dass die Tiere, die als Futter verwendet werden, nicht leichtfertig oder ohne Grund getötet werden. Die Entscheidung, ein Tier zu euthanasieren, wird sorgfältig und unter Berücksichtigung des Tierwohls getroffen. In vielen Fällen handelt es sich um Tiere, die aufgrund von Krankheiten oder anderen Gründen ohnehin keine Überlebenschancen hätten.

    Fazit

    Die Kontroverse um die Raubtierfütterung im dänischen Zoo zeigt, wie weit sich menschliche Wahrnehmung von der Natur entfernt hat. Während der Aufschrei groß ist, wird oft übersehen, dass es sich um einen natürlichen und notwendigen Vorgang handelt. Die Emotionen, die bei der Vorstellung von Haustieren als Futter hochkommen, verdecken die Realität, dass in der Wildnis ähnliche Szenarien täglich geschehen.

    Zoos haben eine komplexe Aufgabe: Sie müssen das Wohlergehen ihrer Raubtiere gewährleisten und dabei den natürlichen Kreislauf respektieren. Die Verwendung von Tieren als Futter ist ein Aspekt dieses Kreislaufs. Vielleicht sollten wir uns weniger auf die emotionale Reaktion konzentrieren und mehr darauf, die natürlichen Prozesse zu verstehen und zu akzeptieren, die die Grundlage für das Überleben von Raubtieren bilden. Nur so können wir eine fundierte und ausgewogene Sichtweise auf die Rolle von Zoos in der modernen Welt entwickeln.

    Quellen:

  • PETA verklagt sich selbst – oder: Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Paviane werfen

    PETA verklagt sich selbst – oder: Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Paviane werfen

    Ein GERATI-Kommentar zur neuesten Doppelmoraloffensive aus Stuttgart

    Wenn eine Organisation, die selbst im Akkord Tiere tötet, plötzlich die moralische Empörungskeule schwingt, weil ein Zoo zwölf Paviane euthanasiert hat, dann ist klar: Willkommen bei PETA! Was klingt wie Satire, ist traurige Realität. Die selbsternannte Tierschutzinstanz aus Stuttgart wirft wieder einmal mit Schlagzeilen um sich, während sie die eigene Leichenhalle verschweigt. Bereits in der Vergangenheit sorgte PETA durch ihre Tötungsstatistiken für Entsetzen – doch die Organisation zeigt sich davon unbeeindruckt. Diesmal hat es den Tiergarten Nürnberg getroffen – aber wer wirklich wissen will, wer hier Tiere zum Spielball einer ideologischen PR-Maschinerie macht, der sollte weiterlesen. Spoiler: Es ist nicht der Zoo.

    Paviane töten ist schlimm – außer man heißt PETA

    Am 29. Juli 2025 wurden im Tiergarten Nürnberg zwölf Guinea-Paviane getötet. Eine Entscheidung, die nachvollziehbar begründet wurde: Die Gruppengröße überstieg die Kapazität des Geheges, Konflikte innerhalb der Pavianhorde nahmen zu, und Alternativen wie eine artgerechte Umsiedlung waren laut Zoo trotz intensiver Bemühungen nicht möglich. Der Tiergarten kommunizierte den Vorgang offen, sachlich und transparent – eine Seltenheit in einem so emotional aufgeladenen Bereich wie der Tierhaltung. Diese Offenheit verdient Anerkennung, denn sie zeigt den Mut, auch unpopuläre Entscheidungen nicht zu verstecken, sondern öffentlich zu begründen.

    Doch wer sich darauf versteht, aus jedem Tierverlust Kapital zu schlagen, ließ nicht lange auf sich warten: PETA meldete sich zur Empörung bereit und erstattete Strafanzeige. Der Vorwurf: „Tötung ist ein Vergehen und muss bestraft werden.“

    Ein bekanntes Muster: Moralisches Empörungsmarketing, das sich weniger um Tierschutz als um Schlagzeilen dreht.

    PETA: Euthanasie im Akkord, aber bei anderen Tierhaltern laut aufheulen

    PETA Deutschland, die sich bei jeder Gelegenheit als moralische Instanz des Tierschutzes inszeniert, hat selbst eine erschreckende Bilanz in Sachen „Tötung“ vorzuweisen. Werfen wir einen Blick auf PETA USA: Dort werden in der eigenen Tierauffangstation in Norfolk (Virginia) jährlich tausende Hunde, Katzen und andere Tiere getötet – im Schnitt alle 4 bis 6 Stunden ein Tier. Diese Zahl stammt aus den offiziellen Jahresberichten der zuständigen Behörde VDACS aus den Jahren 2015–2023.

    Und das geschieht nicht etwa, weil die Tiere aggressiv oder todkrank wären. Nein – oft ist der Grund schlicht: zu teuer, zu aufwendig, zu unbequem. Ein kleiner Raum, eine Spritze, ein Protokoll – und weg ist das Problem. Öffentlich einsehbar? Transparente Kommunikation wie beim Nürnberger Zoo? Fehlanzeige! Stattdessen: Türen zu, Spritzen raus, PR-Maschinerie an. PETA versteckt sich hinter Worthülsen wie „Erlösung von Leid“, während man gesunde Welpen und Kätzchen einschläfert, weil das Budget lieber für Spendenkampagnen und juristische Blindflüge draufgeht als für Tierfutter, medizinische Versorgung oder Pflegeplätze.

    Besonders brisant: Diese Praxis ist kein Geheimnis. Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter und Whistleblower berichten seit Jahren über das grausame System hinter den Kulissen. Dennoch schafft es PETA immer wieder, sich als Retter aller Tiere zu inszenieren – eine PR-Leistung, die ihresgleichen sucht.

    Die Paviane als Symbol für PETAs heilige Heuchelei

    Der Tiergarten Nürnberg mag eine unbequeme Entscheidung getroffen haben – aber er hat sie begründet, transparent gemacht und sich der öffentlichen Diskussion gestellt. Genau das, was man von einem verantwortungsvollen Zoo erwarten darf. Die getöteten Tiere waren Teil eines Bestands, der sich nicht mehr artgerecht führen ließ. Die Entscheidung war das Ergebnis fachlicher Abwägung, nicht ideologischer Willkür.

    Tötungen in Zoos sind – so umstritten sie auch sein mögen – Teil einer ethischen Debatte, die unter Fachleuten offen geführt wird: Was wiegt schwerer – die Lebensqualität der Gruppe oder das Leben des Individuums? PETAs Reaktion auf diese Debatte ist keine fundierte Kritik, sondern moralisches Kampagnenfeuerwerk.

    Denn wie so oft nutzt PETA den Vorfall, um wieder einmal Schlagzeilen zu generieren, Empörung zu schüren – und vor allem: Spenden zu sammeln. Denn mit Wut lässt sich hervorragend Geld verdienen. Ob dabei juristisch überhaupt etwas Substanzielles vorliegt? Zweifellos nein. PETA kündigt zwar Strafanzeigen in Serie an, beschäftigt sogar eine eigene Rechtsabteilung – doch trotz dutzender Anzeigen gegen Zoos, Zirkusse, Landwirte und Privatpersonen hat die Organisation in Deutschland bisher nicht einen einzigen bedeutenden juristischen Erfolg vorzuweisen. Stattdessen wird das Justizsystem mit PR-Anzeigen überschwemmt, die mehr auf Schlagzeilen als auf Rechtssubstanz abzielen.

    Wenn die Fachkompetenz der juristischen Abteilung auf dem gleichen Niveau ist wie PETAs Wissen über artgerechte Tierhaltung, wundert das allerdings wenig. Vielleicht sollte man dort mehr Geld in Fortbildungen investieren – oder sich zumindest mit dem deutschen Tierschutzgesetz vertraut machen, bevor man Anzeigen schreibt.

    Zwischen Moral und Marketing: Ein Missbrauch im Namen der Tiere

    Dass PETA der Öffentlichkeit weismachen will, es ginge ihnen um das Wohlergehen der Paviane, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Die gleichen Aktivisten, die sich nun vor Medienmikrofone drängeln und „Verbrechen“ schreien, sehen keine Probleme damit, in ihrer eigenen Organisation systematisch Tiere zu töten – solange keine Kamera dabei ist. Die Empörung wirkt vor diesem Hintergrund wie ein schlecht inszeniertes Theaterstück, dessen Skript schon lange vor dem Pavian-Vorfall geschrieben wurde.

    Man stelle sich vor, ein Zoo würde wie PETA Tiere einfach „aussortieren“, weil sie unbequem, zu alt oder schlichtweg „nicht vermittelbar“ sind. Der mediale Aufschrei wäre gewaltig. Bei PETA dagegen: betretenes Schweigen. Oder besser gesagt: aggressive Ablenkung. Statt Verantwortung zu übernehmen, lenkt man mit Empörungskampagnen von den eigenen Missständen ab.

    Hinzu kommt: PETA betreibt keine Tierheime, keine Auffangstationen, keine nachhaltigen Projekte zur Vermittlung oder Pflege. Die Organisation versteht sich als Kampagnenmaschine – und Tiere sind darin vor allem eines: Mittel zum Zweck. Wer wirklich helfen will, spendet besser an lokale Tierschutzvereine mit echter Verantwortung und Herz.

    Fazit: Die letzte Organisation, die im Namen der Tiere klagen sollte

    Der Fall der getöteten Paviane ist tragisch – aber kein Verbrechen. Er ist Ausdruck eines schwierigen ethischen Dilemmas, das der Tiergarten Nürnberg offen und verantwortungsbewusst kommuniziert hat. PETAs Reaktion hingegen ist eine Farce, ein moralinsaurer PR-Stunt, der mit echtem Tierschutz so viel zu tun hat wie eine Influencer-Kampagne mit wissenschaftlicher Aufklärung. Der Unterschied liegt in der Absicht: Der Zoo wollte handeln, PETA will aufrühren.

    Wenn eine Organisation, die selbst tausende Tiere tötet, ausgerechnet anderen genau das zum Vorwurf macht, dann ist das keine Anklage – das ist Selbstparodie. Noch absurder wird es, wenn PETA ausgerechnet dort klagt, wo andere versuchen, transparente und verantwortliche Lösungen zu finden.

    Kurzum: Wenn PETA demnächst gegen den Tiergarten Nürnberg klagt, dann müsste im selben Atemzug auch eine Klage gegen PETA selbst eingereicht werden. Wegen systematischer Tiertötung.

    Aber das wäre wohl zu ehrlich für eine Organisation, deren Geschäftsmodell von der Empörung lebt – nicht vom Tierschutz. Wer Tiere wirklich liebt, sollte sich zweimal überlegen, ob er einer Organisation vertraut, die hinter verschlossenen Türen Dinge tut, für die sie andere öffentlich anprangert.

    Quellen:

  • PETA, Zoos und die Wahrheit: Zwischen Idealismus und Realität

    PETA, Zoos und die Wahrheit: Zwischen Idealismus und Realität

    In Deutschland wird die Haltung von Wildtieren in Zoos zunehmend kontrovers diskutiert – insbesondere dann, wenn Organisationen wie PETA mit öffentlichkeitswirksamen Aktionen auf sich aufmerksam machen. Ein geplanter Protest vor dem Hamburger Tierpark Hagenbeck rückt die Debatte erneut in den Fokus: Dienen moderne Zoos tatsächlich dem Tierwohl und dem Artenschutz, oder handelt es sich um überholte Institutionen, die mit fragwürdigen Mitteln fortbestehen? Dieser Artikel beleuchtet die geplante Demonstration, analysiert die zugrundeliegenden Argumente – und stellt die Frage: Wo endet berechtigter Tierschutz, und wo beginnt ideologisch motivierte Ablehnung?

    Demonstration vor Hagenbeck: PETA mobilisiert gegen „Dschungel-Nächte“

    Am kommenden Samstag plant eine Gruppe von Aktivisten des freiwilligen PETA-Streetteams eine Demonstration vor dem traditionsreichen Tierpark Hagenbeck in Hamburg. Anlass ist die Veranstaltung „Dschungel-Nächte“, die jährlich über 50.000 Besucher anzieht. Mit abendlichen Führungen, Lichtinstallationen und exotischen Tiershows bietet sie ein besonderes Erlebnis für Familien und Touristen.

    Für PETA jedoch ist das Event ein Symbol für systematisches Tierleid. Die Organisation kritisiert lautstark, dass Wildtiere unter künstlichen Bedingungen zur Schau gestellt und durch Musik, Licht und Menschenmassen zusätzlichen Belastungen ausgesetzt würden. Der Protest wirft nicht nur Fragen zur Tierhaltung in Zoos auf, sondern auch zur Glaubwürdigkeit und Methodik der Tierrechtsbewegung.

    Kritik an der Tierhaltung: Fundiert oder verkürzt?

    PETA vertritt die Ansicht, dass Tiere in Zoos unter Bedingungen leben, die ihrer natürlichen Lebensweise nicht gerecht werden. Gehege seien oft zu klein, zu reizarm und führten langfristig zu Verhaltensstörungen und Stress. Veranstaltungen wie die „Dschungel-Nächte“ verschärften dies noch durch laute Musik, viele Besucher und Beleuchtung bis in die Nacht.

    International erhalten diese Positionen Unterstützung – unter anderem von Organisationen wie World Animal Protection oder der Born Free Foundation. Dennoch bleibt die Frage, wie fundiert diese Kritik im Einzelfall ist. Werden alle Zoos über einen Kamm geschoren? Kritiker werfen PETA vor, keine Differenzierungen vorzunehmen und pauschal gegen jede Form der Tierhaltung in menschlicher Obhut zu argumentieren.

    PETA-Streetteams: Überzeugungstäter oder Gefolgschaft?

    Die Aktivisten vor Ort setzen auf plakative Aussagen wie „Zoos sind Gefängnisse“ oder „Tierquälerei ist keine Unterhaltung“. Das Ziel: Aufmerksamkeit erzeugen, Emotionen wecken, Bewusstsein schaffen. Doch dabei bleibt häufig wenig Raum für Zwischentöne. Viele Aktivisten berufen sich ausschließlich auf Inhalte von PETA – Videos, Broschüren, Social Media – und lehnen es ab, sich vor Ort ein eigenes Bild zu machen.

    Diese Haltung wirft Fragen zur Objektivität auf. Ist es sinnvoll, die eigene Meinung auf eine einzige Quelle zu stützen? Eine gesunde Tierschutzbewegung lebt von kritischer Reflexion, Transparenz und der Bereitschaft zum Dialog. Wer nur predigt, aber nicht zuhört, isoliert sich – und verpasst die Chance, echte Veränderungen zu bewirken.

    Hagenbecks Perspektive: Bildung, Artenschutz und Reformen

    Der Tierpark Hagenbeck gehört zu den renommiertesten zoologischen Einrichtungen Europas. Die Verantwortlichen betonen, dass sie Tiere nicht nur ausstellen, sondern über sie aufklären. Veranstaltungen wie die „Dschungel-Nächte“ seien Teil eines Bildungskonzepts, das emotionale Erlebnisse mit Wissen über Artenvielfalt verknüpfen solle.

    Darüber hinaus verweist der Zoo auf seine Teilnahme an internationalen Erhaltungszuchtprogrammen wie dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Asiatische Elefanten. Kooperationen mit Universitäten, Investitionen in moderne Gehege und ein stetiger Dialog mit Fachleuten seien Belege für die eigene Reformbereitschaft.

    Natürlich ist kein Zoo unantastbar. Kritik ist notwendig – besonders, wenn sie auf konkreten Missständen basiert. Doch pauschale Ablehnung und Boykottaufrufe lassen außer Acht, dass Zoos sich seit Jahrzehnten weiterentwickeln und heute vielerorts einen Beitrag zum Naturschutz und zur Umweltbildung leisten.

    Fazit: Tierschutz braucht mehr als Parolen

    Die geplanten PETA-Proteste vor dem Tierpark Hagenbeck machen deutlich, wie emotional die Diskussion um Zoos geführt wird. Dabei geht es längst nicht mehr nur um Tierhaltung, sondern um Weltanschauungen. Wer aber wirklich etwas verändern will, muss bereit sein, auch unbequeme Perspektiven zuzulassen.

    Statt sich gegenseitig zu bekämpfen, sollten Tierschützer, Wissenschaftler, Zoobetreiber und Politik miteinander ins Gespräch kommen. Vielleicht ist jetzt der richtige Moment, einen runden Tisch zu schaffen, an dem offen über Haltung, Ethik und Zukunft von Zoos diskutiert wird – faktenbasiert und respektvoll.

    Denn klar ist: Tierschutz darf kein Dogma sein. Nur wer bereit ist zuzuhören, zu lernen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, kann echte Fortschritte für Tiere erreichen. Und genau das schulden wir ihnen.

    Quellen:

  • Hat Colin Goldner die Unterstützung von Dr. Jane Goodall übertrieben? Die Wahrheit hinter dem Selfie

    Hat Colin Goldner die Unterstützung von Dr. Jane Goodall übertrieben? Die Wahrheit hinter dem Selfie

    Dr. Jane Goodall ist eine Ikone des Tier- und Artenschutzes. Ihre Meinung zu Zoos und Tierhaltungen wird weltweit respektiert. Doch was passiert, wenn ein Foto mehr erzählt, als es sollte? Colin Goldner, Leiter des Great Ape Project (GAP), behauptet, Goodall habe die Sanctuaries des GAP als Vorzeigemodelle empfohlen – eine Aussage, die mehr Wunschdenken als Realität sein könnte.

    Dr. Jane Goodall und ihre Haltung zu Zoos

    Dr. Jane Goodall ist bekannt für ihre jahrzehntelange Arbeit im Primatenschutz und ihre differenzierte Haltung zu Zoos. Anders als radikale Tierrechtsvertreter, die Zoos generell ablehnen, erkennt Goodall an, dass Zoos, die sich dem Tierschutz verpflichten und hohe Standards in der Pflege und im Artenschutz erfüllen, eine wertvolle Rolle spielen können. Sie betont, dass der Unterschied zwischen einem gut geführten Zoo und einer Einrichtung, die nur dem kommerziellen Nutzen dient, entscheidend ist.

    Ein aktuelles Beispiel ist Goodalls Besuch im Prager Zoo im Mai 2024, bei dem sie ein Gorillababy taufte und die Arbeit der Tierpfleger lobte. Im Juni 2024 zeigte sie sich bei ihrem Besuch im Hamilton Zoo in Neuseeland beeindruckt von der Hingabe der Pfleger und den dortigen Haltungsbedingungen. Ihre Aussage „Es ist immer schön, in einen Zoo zu kommen, in dem wirklich hart gearbeitet wird“ macht deutlich, dass sie nicht alle Zoos pauschal verurteilt. Vielmehr bewertet sie individuell, ob eine Einrichtung ihren ethischen und artenschutzbezogenen Verpflichtungen nachkommt.

    Colin Goldners Behauptungen: Ein Selfie als Beweis?

    Und dann kommt Colin Goldner ins Spiel. Auf der Facebook-Seite des Great Ape Project verkündete er mit Selbstbewusstsein:

    „There is no good zoo in the world.“
    Zoobetreiber weltweit versuchen regelmäßig, Dr. Goodalls nicht grundsätzlich ablehnende Haltung zu Zoos für sich zu vereinnahmen und als grundsätzliche Befürwortung der Gefangenhaltung von Schimpansen oder anderen Tieren in Zoos darzustellen. Auch hierzulande versuchen das viele Zoos, nicht zuletzt die von Krefeld, Magdeburg oder Karlsruhe, in denen seit je und unter indiskutablen Bedingungen Schimpansen qualgehalten und zur Schau gestellt werden.
    In einem Gespräch mit dem Leiter der deutschen Sektion des GAP Colin Goldner betonte GAP-Mitbegründerin Dr. Goodall:
    „Es gibt weltweit keinen Zoo, der den komplexen Bedürfnissen von Schimpansen auch nur annähernd gerecht werden könnte. Zoos, genügend Platz, Kletter- und Beschäftigungsmöglichkeiten für sie vorausgesetzt, hätten allenfalls dann eine Berechtigung, wenn sie dem Schutz bedrohter oder in Not geratener Individuen – im Sinne von Sanctuaries – dienten. Darum aber geht es den Zoos nicht: entgegen all ihrer Behauptungen geht es ihnen ums Geschäft und um sonst gar nichts.“ (Berlin, 30.10.2024)

    Begleitet wurde diese Behauptung von einem Selfie, das Goldner und Goodall bei einer Veranstaltung zeigt. Doch ein solches Foto als Beweis für eine tiefgehende Unterstützung heranzuziehen? Ironischer geht es kaum.

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    Foto Facebook: Great Ape Project / Colin Goldner

    Die umstrittene Realität des Wales Ape & Monkey Sanctuary

    Ein genauer Blick auf das Wales Ape & Monkey Sanctuary (WAMS) wirft erhebliche Zweifel an Goldners Glaubwürdigkeit auf. Während er WAMS als vorbildlich beschreibt, sprechen die Fakten eine andere Sprache. Die Einrichtung wurde mehrfach für ihre Haltungsbedingungen kritisiert – enge Käfige und fehlende artgerechte Strukturen führten zu öffentlichen Beschwerden und negativen Bewertungen. Experten äußern sich besorgt über den Mangel an Bewegungsfreiheit und Beschäftigungsmöglichkeiten, was den Ansprüchen einer artgerechten Tierhaltung widerspricht.

    Besonders alarmierend ist, dass WAMS Berichten zufolge nicht die Standards erfüllt, die Dr. Goodall selbst als akzeptabel bezeichnen würde. Goodall hat wiederholt gezeigt, dass sie nur Einrichtungen unterstützt, die das Wohl der Tiere gewährleisten und sich aktiv für den Artenschutz einsetzen. Die Berichte über WAMS stehen im Gegensatz zu diesen Grundsätzen, was Goldners Behauptung, Goodall habe diese Einrichtung gelobt, noch fragwürdiger macht.

    Ein Gespräch, das nur in Träumen stattfand?

    Es gibt keine Berichte in etablierten Medien oder glaubwürdige Belege, dass Dr. Jane Goodall jemals die von Goldner behauptete Unterstützung für das Great Ape Project oder dessen Sanctuaries ausgesprochen hat. Ein Selfie beweist nichts außer einer flüchtigen Begegnung – ein Moment, der bei Veranstaltungen leicht entstehen kann, ohne dass tiefere Gespräche oder offizielle Bestätigungen vorliegen.

    In der heutigen Welt der sozialen Medien kann ein Bild oft mehr Aufmerksamkeit erregen, als es verdient. Vor allem, wenn es um eine so angesehene Persönlichkeit wie Dr. Goodall geht, die für ihre integren und durchdachten Positionen bekannt ist. Dass Goldner diese Begegnung als Beweis für eine umfassende Unterstützung nutzt, ist fragwürdig. Es bleibt höchst wahrscheinlich, dass dieses vermeintliche Gespräch nur in Goldners Wunschträumen stattfand. Ein Selfie ist ein nettes Andenken, ersetzt jedoch keine belastbaren Beweise oder offiziellen Aussagen.

    Fazit: Eine Frage der Glaubwürdigkeit

    Die Realität zeigt, dass Dr. Jane Goodall Einrichtungen lobt, die sich dem Wohl der Tiere und dem Artenschutz verpflichten. Die Behauptungen von Colin Goldner über ihre Unterstützung für das Great Ape Project und dessen umstrittene Sanctuaries stehen auf wackligen Beinen – besonders, da diese Sanctuaries selbst in der Kritik stehen. Ein Selfie ist schön und gut, aber es ersetzt keine echten Beweise.

    Was denkt ihr über die Haltung von Colin Goldner und seine Behauptungen zu Dr. Jane Goodall? Hinterlasst eure Kommentare und diskutiert mit!

    Quellen:

  • Der Allwetterzoo Münster muss 1. Entscheidung treffen – Traurigkeit bei den Besucher

    Der Allwetterzoo Münster steht derzeit aufgrund einer kontroversen Entscheidung, die einen Vorfall mit freilebenden Störchen betrifft, die in ihrem Nest gefangen waren, in der Kritik. Der Zoo erklärte zunächst, dass sie den jungen Störchen nicht helfen könnten, da dies den in der Nähe brütenden Geiern schaden könnte. Es sollte beachtet werden, dass der Zoo sich nicht für wildlebende Störche in der Umgebung verantwortlich sieht, da sich ihre Betreuung auf offiziell untergebrachte Tiere beschränkt. Trotz dieser Klarstellung äußerten Besucher ihre Unzufriedenheit und forderten präventive Maßnahmen für zukünftige Vorfälle. Diese Gegenreaktion war hauptsächlich in sozialen Medienplattformen sichtbar, wo Benutzer die Reaktion des Zoos kritisierten und sogar mit Boykott oder finanzieller Unterstützungsentzug drohten. Einige Benutzer haben auch den rechtlichen Schutz für Störche hervorgehoben und die Notwendigkeit betont, Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Bisher wurden auf den Social-Media-Kanälen des Zoos keine weiteren Aussagen oder Reaktionen beobachtet.

    Was ist mit den Störchen im Allwetterzoo Münster passiert

    In dem Allwetterzoo Münster ereignete sich ein Vorfall mit Störchen, bei dem die Störche in ihrem eigenen Nest festsaßen und ohne Hilfe nicht entkommen konnten. Ein Besucher filmte die Situation, um die Zooangestellten darauf aufmerksam zu machen. Der Zoo gab zunächst an, dass sie den Störchen nicht helfen könnten. Das Nest der Störche befand sich über einem großen Vogelgehege mit Geiern, was eine Gefahr für den Nachwuchs der Geier darstellte. Der Zoo erklärte die Gründe für das Nichteingreifen in einer Facebook-Erklärung. Der Zoo ist nicht verantwortlich für wilde Störche in der Nähe der Anlage, hat jedoch eine Fürsorgepflicht für offiziell anerkannte Tiere im Zoo. Die Störche werden nicht von den Tierpflegern gefüttert oder betreut. Der Zoo geht davon aus, dass die Störche weiterhin auf dem Gelände nisten werden. Einige Besucher äußerten ihre Unzufriedenheit mit der Erklärung des Zoos.

    Fakten und Zahlen über den Allwetterzoo Münster.

    • Der Allwetterzoo Münster wurde im Jahr 1974 eröffnet.
    • Er erstreckt sich über eine Fläche von rund 30 Hektar.
    • Es gibt mehr als 3.000 Tiere aus rund 300 verschiedenen Arten im Zoo.
    • Jährlich besuchen etwa 900.000 Menschen den Allwetterzoo.
    • Der Zoo Münster ist Mitglied im Verband der Zoologischen Gärten (VdZ).
    • Es werden rund 100 Mitarbeiter im Zoo beschäftigt.
    • Der Allwetterzoo Münster bietet verschiedene Bildungsprogramme und Veranstaltungen für Besucher aller Altersgruppen an.
    • Der Zoo ist in verschiedene Themenbereiche gegliedert, darunter der Afrika-, Amerika-, Asien- und Ozeanienbereich.
    • Es gibt auch einen Streichelzoo und einen großen Spielplatz für Kinder.
    • Der Allwetterzoo Münster engagiert sich auch in verschiedenen Artenschutzprojekten weltweit.

    Umstrittene Entscheidung löst Protest aus

    Die kontroverse Entscheidung des Zoos Münster hat unter den Besuchern einen erheblichen Aufschrei ausgelöst, die ihre Unzufriedenheit mit der Reaktion des Zoos zum Ausdruck bringen und Maßnahmen zur Verhinderung ähnlicher Vorfälle fordern. Ethische Bedenken wurden hinsichtlich des Umgangs des Zoos mit dem Storch-Verwicklungsfall geäußert. Besucher stellen die Frage, ob der Zoo die Verantwortung hatte, einzugreifen und den gefangenen Störchen zu helfen, obwohl sie wilde Vögel sind, die in der Nähe der Einrichtung nisten.

    Die öffentliche Wahrnehmung des Zoos wurde durch diesen Vorfall negativ beeinflusst. Nutzer auf sozialen Medienplattformen, insbesondere Facebook, haben die erste Stellungnahme des Zoos zur fehlenden Verantwortung für wilde Störche kritisiert. Ein Benutzer drohte sogar damit, den Zoo nicht mehr zu besuchen und ihre Eintrittsgebühr anderweitig zu spenden.

    Die Zoo-Verwaltung steht vor Herausforderungen bei der Verwaltung von Neststandorten wilder Vögel. Es ist für sie schwierig zu kontrollieren, wo diese Vögel wählen, zu nisten, insbesondere wenn sie nicht offiziell von Tierpflegern gehalten oder betreut werden. Der jüngste Vorfall, bei dem Störche über einer Voliere mit Geiern nisteten, erschwerte die Rettungsbemühungen, da jede Intervention potenziell junge Geier gefährden könnte.

    Trotz dieser Herausforderungen äußern Besucher weiterhin ihre Unzufriedenheit mit der Reaktion des Zoos und fordern Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern. Einige Benutzer haben erwähnt, dass Störche gesetzlich geschützt sind und argumentieren, dass Maßnahmen ergriffen werden sollten, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, wenn sie sich in der Nähe oder auf dem Gelände von Zoos befinden.

    Seit dieser Kontroverse gibt es keine neuen Erklärungen oder Antworten von Zoo Münster in den sozialen Medien. Das Fehlen von Kommunikation verstärkt die Frustration der Besucher weiter und verdeutlicht anhaltende Bedenken darüber, wie Zoos mit Wildtier-Situationen umgehen, die über ihre offiziellen Verantwortlichkeiten hinausgehen.

    Vorgeschlagene alternative Lösungen

    Es wurden verschiedene alternative Lösungen vorgeschlagen, um die Situation der gefangenen Störche im Allwetterzoo Münster zu lösen. Angesichts der ersten Antwort des Zoos, in der sie erklärten, dass sie aufgrund von Bedenken hinsichtlich möglicher Schäden für junge Geier im Vogelhaus nicht helfen könnten, haben Besucher und die Öffentlichkeit ihre Unzufriedenheit und Besorgnis hinsichtlich der Ethik und des Artenschutzes des Zoos zum Ausdruck gebracht.

    Die öffentliche Meinung konzentriert sich auf die Verantwortung des Zoos, das Wohlergehen und die Sicherheit aller Tiere auf ihrem Gelände zu gewährleisten, einschließlich wilder Störche, die sich dort niederlassen. Einige Besucher haben gefordert, Maßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern, und schlagen Maßnahmen wie die Umsiedlung oder Verstärkung von Nestern, die Einrichtung von Schutzbarrieren oder die Bereitstellung von Nahrung für wilde Störche vor, um sie davon abzuhalten, an riskanten Orten zu nisten.

    Die Stellungnahme des Zoos zu diesem Thema hat nicht alle Besucher zufriedengestellt. Das Fehlen einer direkten Antwort des Allwetterzoos Münster in den sozialen Medien verschärft die Unzufriedenheit der Öffentlichkeit noch weiter. Nutzer auf Facebook haben diese Antwort kritisiert und damit gedroht, den Zoo nicht mehr zu besuchen oder ihre Eintrittsgelder als Protest zu spenden.

    Darüber hinaus haben einige Nutzer darauf hingewiesen, dass Störche gesetzlich geschützt sind, was darauf hindeutet, dass weitere Maßnahmen nicht nur zu ihrem Wohl, sondern auch zur Einhaltung der Gesetze erforderlich sind. Es bleibt jedoch unklar, welche alternativen Lösungen umgesetzt werden könnten, ohne andere Aspekte des Tierschutzes zu gefährden, aufgrund der Herausforderungen bei der Verwaltung von Brutplätzen wilder Vögel und der Beeinflussung ihrer Nistplatzwahl.

    Zusammenfassend wurden verschiedene alternative Lösungen von Besuchern und der Öffentlichkeit in Bezug auf die gefangenen Störche im Allwetterzoo Münster vorgeschlagen. Die öffentliche Meinung betont Bedenken hinsichtlich Ethik und Artenschutz und fordert Maßnahmen vom Zoo. Es gestaltet sich jedoch schwierig, eine geeignete Lösung zu finden, aufgrund des gesetzlichen Schutzes für Störche und der Herausforderungen im Umgang mit der Nistplatzwahl wilder Vögel.

    Zukunft des Zoos

    Der Zoo hat in den letzten Jahrzehnten eine bedeutende Transformation durchgemacht und wird auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Mit fortschreitender Entwicklung und wachsendem Bewusstsein für den Schutz der Tierwelt werden Zoos ihre Bemühungen verstärken, bedrohte Arten zu erhalten und zu schützen.

    Ein wichtiger Aspekt der Zukunft des Zoos ist die Weiterentwicklung von Lebensräumen, die den natürlichen Bedürfnissen der Tiere gerecht werden. Zoos werden vermehrt auf artgerechte Gehege setzen und versuchen, die natürlichen Lebensbedingungen der Tiere bestmöglich nachzuahmen. Dies wird den Besuchern ermöglichen, die Tiere in einer Umgebung zu erleben, die ihren Bedürfnissen entspricht.

    Ein weiterer Schwerpunkt wird auf Bildung und Forschung liegen. Zoos werden vermehrt Bildungsprogramme anbieten, um Besuchern, insbesondere Kindern, Wissen über die Tierwelt und den Schutz der Umwelt zu vermitteln. Gleichzeitig werden Zoos weiterhin Forschung betreiben, um das Verhalten und die Bedürfnisse der Tiere besser zu verstehen und zur Erhaltung ihrer Populationen beizutragen.

    Technologische Fortschritte werden ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Zoos werden moderne Technologien nutzen, um den Besuchern interaktive Erfahrungen zu bieten. Virtuelle Realität und Augmented Reality können verwendet werden, um ein tieferes Verständnis für die Tierwelt zu vermitteln. Darüber hinaus werden neue Technologien eingesetzt, um die Pflege und das Management der Tiere zu verbessern.

    Die Zukunft des Zoos liegt auch in der Zusammenarbeit mit anderen Naturschutzeinrichtungen und dem Austausch von Tieren zur Erhaltung der genetischen Vielfalt. Gemeinsame Bemühungen werden dazu beitragen, den Schutz bedrohter Arten zu stärken und ihre Lebensräume zu erhalten.

    Insgesamt wird der Zoo der Zukunft ein Ort sein, an dem der Schutz der Tierwelt, Bildung, Forschung und Technologie vereint werden. Durch diese Integration können Zoos eine wichtige Rolle bei der Erhaltung bedrohter Arten spielen und das Bewusstsein für den Naturschutz in der Gesellschaft fördern.

    Angesichts der anhaltenden Kontroverse um die gefangenen Störche im Allwetterzoo Münster wird es entscheidend, die zukünftige Ausrichtung und mögliche Veränderungen zu berücksichtigen, die vom Zoo umgesetzt werden könnten. Ein Aspekt, der angegangen werden muss, ist die zukünftige Erweiterung des Zoos. Derzeit gibt es Bedenken von Besuchern hinsichtlich des Wohlergehens von wilden Vögeln, wie Störchen, die sich dazu entscheiden, auf dem Zoogelände zu nisten. Dieser jüngste Vorfall hat die Herausforderungen verdeutlicht, mit denen Zoos bei der Verwaltung von Nistplätzen für Wildvögel konfrontiert sind. Wenn der Zoo in Zukunft seine Einrichtungen oder Ausstellungen erweitern möchte, muss er sorgfältig prüfen, wie sich dies auf die Nistplätze für Wildvögel auswirken könnte.

    Eine weitere Überlegung sind die finanziellen Auswirkungen für den Allwetterzoo Münster. Die negative Publicity, die durch diesen Vorfall und den anschließenden Social-Media-Gegenwind generiert wurde, könnte langfristige Konsequenzen für Besucherzahlen und Einnahmen haben. Einige Besucher haben ihre Unzufriedenheit mit der Reaktion des Zoos geäußert und damit gedroht, den Zoo nicht mehr zu besuchen oder ihre Eintrittsgelder anderweitig zu spenden. Es ist wichtig, dass das Zoomanagement diese Bedenken adressiert und Besucher bezüglich ihres Engagements für den Tierschutz beruhigt.

    Des Weiteren können sich rechtliche Auswirkungen ergeben, wenn es darum geht, Störche und andere Wildvögel, die sich dazu entscheiden, auf dem Zoogelände zu nisten, zu schützen. Störche sind gesetzlich geschützt, wie einige Nutzer auf Social-Media-Plattformen erwähnt haben. Dies wirft Fragen auf, welche Maßnahmen von Zoos wie dem Allwetterzoo Münster ergriffen werden können, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern und gleichzeitig die rechtlichen Schutzmaßnahmen für die Tierwelt zu respektieren.

    Schlussfolgerung

    Abschließend hat die Entscheidung des Allwetterzoos Münster in Bezug auf den Vorfall mit dem Storch-Verheddern eine erhebliche Kontroverse ausgelöst und zu Protesten von Besuchern geführt. Die erste Reaktion des Zoos, in der sie erklärten, dass sie aufgrund von Bedenken um die nahegelegenen Geier nicht helfen könnten, stieß auf Unzufriedenheit und Kritik in sozialen Medien. Besucher äußerten ihre Bedenken hinsichtlich des Tierschutzes und forderten präventive Maßnahmen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Trotz des Gegenwinds gab es keine weiteren Aussagen oder Reaktionen seitens des Zoos. Die Zukunft des Zoos bleibt angesichts dieser laufenden Diskussionen ungewiss.

  • Kontroverses Vorhaben: Der Braunschweiger Zoo plant eine neue Löwenanlage

    Die Diskussion über die Rolle von Zoos im Bereich des Naturschutzes und des Tierschutzes ist eine kontrovers diskutierte Angelegenheit. Während einige Menschen die Meinung vertreten, dass Zoos bedrohten Tierarten einen Schutzraum bieten und das Bewusstsein für ihre Lage erhöhen, gibt es andere, die das Halten von Wildtieren in Gefangenschaft als unethisch und schädlich für das Wohlergehen der Tiere empfinden. Im Mittelpunkt dieser Debatte steht der Zoologische Garten in Braunschweig, der trotz Kritik von Tierschutzorganisationen ein neues Löwengehege bauen will. Der Zoo argumentiert, dass er damit zum Erhalt der bedrohten Tierart beitragen möchte. In diesem Artikel werden wir uns mit beiden Perspektiven auseinandersetzen und die Herausforderungen bei der Unterbringung von Großkatzen wie Löwen in Gefangenschaft betrachten.

    Planung für neue Löwenanlage im Zoo Braunschweig

    Der Braunschweiger Zoo sorgt erneut für Kontroversen mit ihren Plänen, drei Löwen aufzunehmen und sie in einem neuen, geräumigen Gehege unterzubringen, das die erforderliche Größe von 300 Quadratmetern übersteigt. Der Zoo plant, die Löwen aus anderen Zoos oder Tierparks zu beziehen und sie in einem Gehege von 2.000 Quadratmetern unterzubringen, wo Besucher sie von einer Glasgalerie aus beobachten können. Während einige Menschen besorgt über das Wohlergehen von Löwen in Gefangenschaft sind, insbesondere in kleinen Gehegen, argumentiert der Zoo, dass er eine geräumige und komfortable Umgebung für die Tiere bieten wird. Das Gehege-Design wird sowohl Privatsphäre als auch Besuchererlebnis ermöglichen. Diese Pläne haben jedoch Kritik und Debatten über Fragen des Tierschutzes ausgelöst und werfen Fragen über die Rolle von Zoos in den Bemühungen um den Artenschutz auf.

    Debatte um Zoos und Tierschutz

    Lassen Sie uns über die laufende Debatte um Zoos und Tierschutz sprechen. Zooethik und Tierschutz sind zwei Seiten eines ethischen Dilemmas, das seit Jahrzehnten diskutiert wird. Während Zoos oft behaupten, zum Erhalt bedrohter Arten beizutragen, indem sie eine sichere Umgebung für sie bieten, argumentieren einige Menschen, dass das Halten von Tieren in Gefangenschaft grausam und unethisch ist. Gefangene Tiere können unter Stress, Langeweile und eingeschränkter Bewegung in kleinen Gehegen leiden. Tierschutzorganisationen wie PETA und der Deutsche Tierschutzbund kritisieren die Idee, Tiere in Zoos zu halten. Befürworter von Zoos argumentieren jedoch, dass sie eine wichtige Rolle bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über Erhaltungsmaßnahmen spielen und dazu beitragen, bedrohte Arten zu schützen, die in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht sind. Der World Wildlife Fund unterstützt Zoos für ihre Rolle in Bildung, Erhaltung und Forschung. Wenn wir über die Kritik von Tierschutzorganisationen an Zoos sprechen, ist es wichtig, beide Seiten dieses komplexen Problems zu verstehen.

    Kritik von Tierschützern an Zoos

    Sie könnten interessiert sein zu erfahren, dass Tierschutzorganisationen wie PETA und der Deutsche Tierschutzbund die Praxis der Haltung von Tieren in Zoos kritisiert haben. Sie argumentieren, dass es unethisch ist, wilde Tiere zur Unterhaltung von Menschen in Gefangenschaft zu halten, insbesondere wenn ihre natürlichen Lebensräume durch menschliche Aktivitäten zerstört werden. Einige Organisationen fördern den ethischen Tourismus als Alternative zum Besuch von Zoos, wo Besucher Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen beobachten können, ohne sie zu stören oder zur Gefangenschaft beizutragen. Viele Zoos argumentieren jedoch, dass sie eine wichtige Rolle beim Artenschutz und der Bildung spielen, indem sie sichere Umgebungen für vom Aussterben bedrohte Arten bereitstellen, die in freier Wildbahn dem Untergang geweiht sind. Zoos sollten sich darauf konzentrieren, das Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzes bedrohter Arten und ihrer Lebensräume zu stärken. Die Debatte über die Ethik von Zoos und Tierrechten bleibt ein umstrittenes Thema, bei dem beide Seiten überzeugende Argumente vorbringen. Wenn es um die Bedeutung von Zoos für den Artenschutz geht, ist es wichtig, alle Standpunkte bei der Diskussion dieses Themas zu berücksichtigen.

    Bedeutung von Zoos für den Artenschutz

    Hey, wusstest du, dass Zoos eine wichtige Rolle beim Schutz bedrohter Arten spielen? Trotz Kritik von einigen Tierschutzorganisationen haben Zoos in ihren Erhaltungsbemühungen erfolgreich sein können. Viele bedrohte Tiere werden in Gefangenschaft gezüchtet und aufgezogen, um ihnen eine sichere Umgebung und Schutz vor Raubtieren und der Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums zu bieten. Zoos tragen auch dazu bei, die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Bewahrung natürlicher Lebensräume und den Schutz von Wildtieren zu informieren. Die physische und psychische Gesundheit von gefangenen Tieren bleibt jedoch eine Herausforderung für Zoos. Insbesondere die Unterbringung großer Raubtiere wie Löwen erfordert sorgfältige Überlegungen, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

    Herausforderungen bei der Haltung von Großkatzen

    Das Verständnis der Herausforderungen, die mit der Haltung großer Raubtiere wie Löwen einhergehen, kann ein tieferes Verständnis für die Bemühungen von Zoos zur Bereitstellung einer sicheren und komfortablen Umgebung für diese Tiere vermitteln. Eine der größten Hürden bei der Haltung von Löwen in Gefangenschaft sind soziale Herausforderungen, da sie von Natur aus soziale Tiere sind und Gesellschaft benötigen, um gedeihen zu können. Auch die Fütterungsanforderungen stellen eine Herausforderung dar, da Löwen eine abwechslungsreiche Ernährung benötigen, die Fleisch, Knochen und Organe umfasst. Die Habitatbereicherung ist entscheidend, um die Tiere geistig angeregt und körperlich aktiv zu halten, was Verhaltensproblemen wie Pacing oder Aggression vorbeugen kann. Die medizinische Versorgung ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Löwenhaltung in Zoos, da diese Tiere Gesundheitsprobleme wie Zahnerkrankungen oder Infektionen entwickeln können. Auch das Verhaltensmanagement ist entscheidend, um die Sicherheit sowohl der Tiere als auch ihrer Betreuer zu gewährleisten, da Löwen mächtige Raubtiere mit komplexem Verhalten sind, das sorgfältige Beobachtung und Interpretation erfordert. Trotz dieser Herausforderungen streben Zoos durch forschungsbasierte Praktiken und kontinuierliche Verbesserungsbemühungen die bestmögliche Betreuung ihrer tierischen Bewohner an.

    Schlussfolgerung

    Zusammenfassend hat der Plan des Zoos Braunschweig, ein neues Löwengehege zu bauen, Kontroversen und Kritik von Tierschutzorganisationen ausgelöst, die sich um das Wohl von Löwen in Gefangenschaft sorgen. Während der Zoo argumentiert, dass sie zum Artenschutz beitragen, indem sie eine sichere Umgebung für gefährdete Arten bieten, bleibt die Debatte über die Rolle von Zoos im Artenschutz und Tierschutz umstritten.

    Trotz dieser Kontroversen spielen Zoos eine wichtige Rolle bei der Erhaltung bedrohter Arten. Zoos bieten eine kontrollierte Umgebung, in der Tiere erfolgreich züchten und zur genetischen Vielfalt beitragen können. Darüber hinaus führen Zoos auch Forschungen zu Tierverhalten, Ernährung und Krankheitsprävention durch, die dazu beitragen, unser Verständnis der Tierbiologie zu verbessern. Es ist jedoch entscheidend, dass Zoos sicherstellen, dass ihre Einrichtungen hohe Standards in Bezug auf Tierpflege erfüllen und ausreichend Platz für Tiere bieten, um gedeihen zu können. Daher ist es für Zoos wesentlich, ihre Richtlinien und Praktiken regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie mit dem aktuellen wissenschaftlichen Wissen über Tierschutz übereinstimmen.

  • US-Gericht in New York legalisiert Zoo Tierhaltung

    In den USA hat das Berufungsgericht des Bundesstaates New York die Klage der Tierrechtsorganisation Nonhuman Rights Project abgewiesen und damit das erste Urteil bestätigt! Ein Tier ist keine Person! Somit legalisierte das Gericht endgültig die Tierhaltung in Zoos!

    Inhalt:

    Wieder scheitert eine radikale Tierrechtsorganisation in den USA vor einem Gericht, einem Tier dieselben Rechte wie einem Menschen einräumen zu lassen! Geklagt hatte die radikale Tierrechtsorganisation Nonhuman Rights Project gegen den New Yorker Zoo und forderte die Befreiung des Elefanten Happy! In der ersten Instanz wurde die Klage durch ein Gericht abgewiesen. Auch im Berufungsverfahren urteilte der Richter jetzt endgültig, dass ein Tier, keinerlei menschliche Rechte besitzen kann! Vor einigen Jahren scheiterte bereits PETA, als diese in den USA, das Urheberrecht für ein von dem Schopfmakaken „Naruto“ geschossenes Foto, einforderten! 

    Gerichtsentscheidung – Zoo-Elefant „Happy“ ist keine Person

    Die radikalen Tierrechtler vom Nonhuman Rights Project, forderten vom Gericht eine Entscheidung, dass die Elefantendame „Happy“, als Person eingestuft wird! Ziel der radikalen Tierrechtler war es, die Zootierhaltung anzugreifen und als illegal gesetzlich feststellen zu lassen! Hätte das Gericht zugunsten der Tierrechtler entschieden, wären hunderttausende von Klagen in den USA anhängig geworden. Selbst die Nutztierhaltung wäre dann illegal! Das Berufungsgericht in New York, schloss sich aber der Erstinstanz an und folgte der Sichtweise der radikalen Tierrechtler nicht!

    Beide US-Gerichte kamen demnach zu der rechtlichen Erkenntnis, dass die Elefantendame „Happy“ nicht als „illegal“ im Zoo der Bronx eingesperrte Person zu betrachten ist! Das Grundsatzurteil weist eine Anwendung der Menschenrechte auf Tiere demnach rechtlich ab! Eine herbe Enttäuschung für alle radikalen Tierrechtler!

    Zoos und Unterstützer warnten

    Bereits bei Einreichung der Klage durch die radikale Tierrechtsorganisation Nonhuman Rights Projects, warnten Zoos, Unterstützer, aber auch Rechtsexperten vor eine voreilige Entscheidung durch ein Gericht! Hätte das Gericht dem Antrag des Klägers Folge geleistet, wäre in den USA automatisch jede Tierhaltung, auch die Haustierhaltung illegal und Millionen von Klagen dürften wohl auf die US-Gerichte eingeprasseln!

    In der Urteilsbegründung sprach der Richter auch versöhnliche Worte aus. Niemand bestreite, dass ein Elefant ein intelligentes Wesen sei. Ein Elefant wie auch jedes Tier verdient angemessene Fürsorge und Mitgefühl, aber persönliche Freiheitsrechte, die für Menschen gelten, sind auf Tiere wie „Happy“ nicht umzusetzen!

    Skurrile Gerichtsverfahren in den USA

    In den USA gibt es immer wieder skurrile Gerichtsverfahren. Anders als wie in Deutschland kann in den USA z. B. ein Freund eines Opfers gerichtlich, Klage erheben. In Deutschland ist nur das Opfer selbst Klage befugt, oder im Fall von Kapitalverbrechen und in einigen Fällen, die durch Strafanzeigen zu einem Ermittlungsverfahren führen, die Staatsanwaltschaft!

    Die radikale Tierrechtsorganisation hatte sich auf das Habeas-Corpus-Verfahren berufen, mit dem Menschen illegale Inhaftierungen anfechten können. Dieses Recht auf ein Tier auszudehnen, um die Unterbringung in einen Zoo, bzw. in menschlicher Obhut anzufechten, hätte eine destabilisierende Wirkung auf die moderne Gesellschaft, so der Richter weiter in seiner Urteilsbegründung! Die Entscheidung des Berufungsgerichts ist endgültig und kann nicht angefochten werden!

    Wie reagieren radikale Tierrechtsorganisationen in Deutschland auf dieses Grundsatzurteil aus den USA

    Obwohl das Urteil bereits über eine Woche alt ist, berichtete bis heute keine einzige Tierrechtsorganisation darüber! Weder PETA noch das Great Ape Project, die immer wieder die Zoohaltung von Tieren als einen Rechtsverstoß bezeichnen! 

    Anstatt sich einmal intensiv mit diesem US-Gerichtsurteil auseinanderzusetzen, hofft man auf irgendeine Meldung aus der Welt, wo einem Tier in irgendeiner Form Menschenrechte eingeräumt werden. Letztendlich ist dieses jedoch faktisch unmöglich, da dieses in einer Gesellschaft nicht umzusetzen sei! Tiere gehören an die Seite des Menschen! Und ja, sie müssen geschützt werden. Jedoch einem Tier dieselben Rechte eines Menschen zu gewähren, obwohl dieses die Rechte überhaupt nicht versteht bzw. erfassen kann, ist wohl mehr als falsch. Ein umfangreiches Tierschutzgesetz ist in jedem Fall sinnig und erforderlich und wird in der modernen Gesellschaft auch akzeptiert!

    Quellen

  • Tiger tötet Pfleger in indonesischem Zoo

    In dem auf der indonesischen Hauptinsel Java befindliche Serulingmas Zoo kam es am Sonntag zu einem tragischen Unfall. Tiger tötet Pfleger beim Reinigen des Geheges!

    Zoos sind weltweit von der Coronapandemie stark betroffen. Insbesondere in Indonesien, wo staatliche Unterstützung für den Tierschutz in Zoos fehlen, kam es in den letzten zwei Jahren zu dramatischen Situationen! Viele Zoos in Indonesien waren finanziell durch die fehlenden Besucher getroffen, dass teilweise sogar die Futterversorgung gefährdet war. Gleichzeitig sind die Arbeitsschutzmaßnahmen insbesondere in Indonesien mehr als fragwürdig. 

    So erklären sich auch die immer wieder in Zoos auftretenden Unfällen. Ein solches Unglück ereignete sich am Sonntag im Serulingmas Zoo in Zentral Java! Ein Pfleger hatte gerade die Tiger gefüttert als er mit Reinigungsroutinemaßnahmen beschäftigt war! Dabei wurde ein Pfleger von einem Tiger angegriffen!

    Der Pfleger war zum Zeitpunkt des Angriffes allein im Gehege. Der Tiger habe den Man am Hals so schwer verletzt, dass dieser verstarb. Bei dem Tiger handelt es sich um einen Bengalischen Tiger, die auch Königstiger genannt werden! 

    Fraglich wann Hass und Hetzer aus der Tierrechtsszene beginnen

    Aufgrund der Osterfeiertage konnte man bisher aus der Tierrechtsszene noch keine Hass- und Hetzbeiträge finden. Aber dieses wird wohl nur eine Frage der Zeit sein! In der Regel präsentieren radikale Tierrechtler ihren Hass und Hetze gegen das Opfer und verletzen die Menschenwürde. Von der Seite GERATI wünsche ich den Hinterbliebenen viel Kraft für diesen Verlust! 

    Quellen_

  • Ist ein Zoo noch zeitgemäß?

    Ist ein Zoo noch zeitgemäß?

    Während der Corona-Pandemie hat sich eine kontroverse Diskussion, über das Thema Zoo und sind diese noch zeitgemäß, entwickelt. Gegner und Befürworter von Zoo – Anlagen präsentieren gegenseitige wissenschaftliche Erkenntnisse und Beweise und vergessen letztendlich, um was es bei diesem Thema im eigentlichen, gehen sollte. UM DAS TIER!

    Inhalt in diesem Artikel:

    In den letzten zwei Jahren rückte das Thema Zoo und die Frage, ob dieser noch zeitgemäß ist, immer mehr in den Vordergrund. Aufgrund der Corona – Zwangsschließungen von Zoos gerieten diese auch an den Rand ihrer finanziellen Existenzmöglichkeiten! Zwar wurden diese mit Hilfsmitteln aus dem Corona Fond unterstützt, jedoch reichten diese Zahlungen nicht aus, um geplante Baumaßnahmen umzusetzen!

    Unbestritten ist, dass die Zoo – Betriebe in Deutschland in der Regel auf Grundlage eines wirtschaftlichen Interesses agieren. Es werden nur Tiere gehalten, die für die Besucher auch interessant sind! Die Haltung der Tiere kostet Geld und dieses muss durch Besucherzahlen erwirtschaftet werden!

    Die Zoo – Argumente von Befürwortern und Gegnern

    Die Diskussion zum Thema Zoo wird von Gegnern und Befürwortern mittlerweile hart geführt. Gegenseitig wirft man sich Sachen an den Kopf und vergisst letztendlich, worum es in der Diskussion eigentlich gehen sollte. Nicht um den Zoo, der für Gegner die Tiere angeblich ausbeutet und auch nicht wie Befürworter argumentiert in erster Linie um Bildung und Artenschutz, sondern um die Tiere, die in einem Zoo leben!

    Gegenseitig präsentieren die beiden Parteien wissenschaftliche Erkenntnisse und versuchen mit allen Mitteln die Gegenargumente totzureden, oder verweigert gänzlich diese zu analysieren! Ein gutes Beispiel für diese Arbeitsweise ist das Great Ape Project! Hier werden wissenschaftliche Erkenntnisse, einfach durch Beleidigungen wegrationiert. Gleichzeitig werden Zoo-gegnerische wissenschaftliche Erkenntnisse in den Himmel gehoben. Und das ganze dazu noch unter Fakeprofilen. So sicher ist man sich beim Great Ape Project, dass man unter Fakeprofilen seine Argumente präsentieren muss! Ein Dialog ist mit diesen nicht zu führen, da sie diesen von Haus aus durch Sperren des Gegenargumentautors unterdrück werden. Man lebt in seiner Blubberblase und schaut weder nach links oder rechts. Bis dann diese Blase einfach einmal platzt!

    Hat der Zoo seine Daseinsberechtigung

    Dieses ist meine persönliche Meinung, die ich natürlich gern auch zur freien Diskussion stelle!

    1. Artgerechte Haltung

    Die Zoo – Anlagen haben sich in den letzten Jahrzehnten immer mehr verändert. Ich erinnere mich noch an meine Zoobesuche, Ende der 70´er Jahre! Vergleicht man diese Haltungsbedingungen, mit heute würde wohl jeder die Erkenntnis gewinnen, dass die Haltung damals nicht mit artgerechter Haltung zu tun hatte. Ein konzeptionierter Umbau einer Tieranlage in einem Zoo kostet Geld und dieses muss auch erwirtschaftet werden!

    Ist es jedoch artgerecht, wenn tausende Menschen jährlich, nur um Wildtiere live zu sehen, in ihren Lebensraum eindringen? Hier einmal drei Beispiele aus meinen persönlichen Erfahrungen! Natürlich ist es besser einen Komodowaran, auf der Insel Komodo in Freiheit zu sehen, anstatt ihn hinter einem trostlosen eingezäunten unwirklich wirkenden Gehege zu beobachten. Jedoch wie frei sind die Komodowarane wirklich auf Komodo? Die Warane sind an den Menschen durch Füttern gewöhnt. Man weiß, wo sich die Tiere aufhalten und hunderte von Menschen dringen täglich, in ihr Territorium ein.

    In Bali gibt es mehrere Stellen, wo man angeblich frei lebende Affen beobachten kann. Sind diese aber wirklich frei? Die Affen wurden angefüttert und sind an den Menschen gewöhnt. Ganz bekannt ist hier der Affenwald in Ubud auf Bali. 

    Durch das Ausbleiben der Touristen müssen die Affen jetzt vor dem Hungertod gerettet werden und täglich mit Erdnüssen und Bananen gefüttert werden.

    Die Affen haben also, obwohl sie Wildtiere sind, verlernt sich selbst Nahrung zu suchen! Man darf froh sein, dass es Menschen gibt, die Mitleid mit diesen Tieren haben. 

    Weder der Staat noch irgendeine Tierrechtsorganisation wie PETA hilft hier den Tieren! 

    Weil Touristen ausbleiben, müssen wilde Affen auf Bali gefüttert werden
    Weil Touristen ausbleiben, müssen wilde Affen auf Bali gefüttert werden

    Als Drittes möchte ich das Schnorcheln mit Walhaien in Indonesien nennen. Riesige Walhaie tauchen in den Morgenstunden, um die Fischerbote auf, um das Plankton was mit den Netzen aus der Tiefe hochgezogen wurde, zu fressen. Exemplare von 7 bis 10 Meter sind keine Seltenheit. Es ist natürlich ein unbeschreibliches Gefühl, diesen Tieren so nah beim Schnorcheln zu kommen! Ich durfte dieses auch bereits erleben. Auch wenn von den Führern immer wieder gesagt wird „Do not touch“ gibt es immer wieder unverbesserliche! Es ist wie bereits gesagt ein beeindruckendes Erlebnis. Aber muss man wirklich diese Tiere, die ja nur Fressen wollen, dabei buchstäblich belästigen?

    Ist dieses artgerecht, oder sollte man wirklich ehern sagen, dass man den Tieren ein unbeeinflusstes Leben zusichern sollte? Wobei dieses aufgrund der immer weiter zurückgehendem Lebensraum der Tiere, wohl kaum dieses noch möglich sein dürfte. Von meiner Seite plädiere ich für Ausweisung von Schutzgebieten, die nur mit strenger Kontrolle betreten werden dürfen, vergleichbar der Antarktis. Jedoch stellt sich hier die Frage, ob das umsetzbar ist!

    2. Zoo und die verbundenen wirtschaftlichen Interessen

    Unbestritten dürfte sein, dass jeder Zoo – Betrieb wirtschaftliche Interessen in erster Linie verfolgt. Trägt sich ein Zoo nicht finanziell, kann er weder Aufgaben des Tierschutzes, noch der Arterhaltung übernehmen, für die er einstehen möchte!

    Ein Zoo ist also bestrebt, so viel wie möglich zahlende Besucher anzulocken! Hier kann es nach meiner persönlichen Einschätzungen auch zu Konflikten kommen, da ein wirtschaftliches Interesse überwiegt.

    Persönlich würde ich mir mehr Einfluss des Staates und der Kommunen in den jeweiligen Zoos wünschen. Dieses gibt es natürlich auch bereits, jedoch sehe ich bei vorrangigen wirtschaftlichen Interessen, immer einen möglichen Konflikt. Bei stattlicher Kontrolle könnten die Eintrittspreise gesenkt werden, sodass der Staat auch seinem Bildungsauftrag nachkommt!

    3. Bildung durch Zoo – Besuche

    Man schützt nur Dinge, die man kennt! Gleichzeitig verbringen Kinder und Jugendliche mehr Zeit zu Hause vor dem PC und der Spielkonsole, dass man hier förmlich von einer Verdummung der nächsten Generation ausgehen muss. Jedenfalls, wenn man sich die Arbeitsweise von Tierrechtlern und der „Aufstand der Letzten Generation“ anschaut! 

    Ich habe mir einmal die Eintrittspreise für den Zoo Berlin angeschaut! Ein Erwachsender ab 16 Jahre zahlt 14,50 €. Ein Kind ab vier Jahre kostet 7,00 €. Ermäßigte, insbesondere auch Hartz IV – Empfänger zahlen 9,50 € pro Person! Da sind für eine Familie (2 Erwachsene / 1 Kind) bereits 36,00 € für ein Besuch fällig. Beim ermäßigten Betrag für Bedürfte, immer noch 26,00 €! Den Bildungsauftrag, den der Staat eigentlich hat, sehe ich hier ehern in Gefahr.

    Wo soll das hinführen, wenn Kinder ihre Bildung über Tiere nur von Disneyfilmen lernen und dann verwundert schauen, wenn ein Löwe doch nicht wie ein Mensch spricht und singt. Empathie kann man nur erlangen, wenn man das kennt, für die man diese einsetzen muss. Heute geraten Kinder in Panik, wenn sie eine Spinne, oder ein anderes Insekt sehen. Ganz zu schweigen, wenn ihnen eine Ratte oder Maus über den Weg läuft. Eine klinisch reine Umgebung verbunden mit einem unnatürlichen Schutzbedürfnis, insbesondere der Mütter, lassen eine komplett weltfremde Generation aufwachsen, die sich von der ethischen gesellschaftlichen Grundordnung immer weiter entfernen.

    Fazit

    Das sind jetzt nur einmal drei Punkte von unzähligen, die man hier zum Thema Zoo analysieren könnte. Um es zum Abschluss noch einmal auf den Punkt zu bringen. Den Zoo sehe ich persönlich als notwendig an, um insbesondere Kindern die allgemeine Tierwelt nahezubringen. Für mich verständlich ist, dass Tiere nur aus Nachzuchten stammen sollten und nur bei nachgewiesener Gefahr des Artenaussterbens als Erhaltungsschutzmaßnahme aus der Natur genommen werden sollten.

    Wieder Auswilderungsprogramme, die ehern an den finanziellen Mitteln scheitern, da extrem zeitaufwendig, sollten global gefördert werden. Der Staat sollte Zoos den wirtschaftlichen Aspekt nehmen und Bildung und Artenschutz in den Vordergrund stellen. Nur hier stellt sich die Frage, wer soll das in Deutschland bezahlen?

    Quellen:

  • Das politische Kükentötenverbot kann für mehr Tierleid sorgen

    Deutsche Tierparks und Zoos schlagen Alarm! Durch das politische Kükentötungsverbot in Deutschland wird Tierquälerei gefördert!

    Inhalt dieses Artikels:

    Allein in Niedersachsen benötigt man jedes Jahr 15.000.000 Eintagsküken zur Futterversorgung der Tierparks und Zoo im Land. Seit Januar 2022 ist die Versorgung von deutschen Brütereien weggefallen, da die deutsche Politik, trotz der Kritik ein Gesetz umgesetzt hat, was das Töten von männlichen Eintagsküken verbietet.

    Damit fiel auch in Deutschland die Futtermittelversorgung mit getöteten Küken aus. Gleichzeitig existiert das Gesetz, dass nur betäubte bzw. getötete Tiere als Futtermittel verabreicht werden dürfen. Die Tierparks und Zoos, können also selbst nicht lebend Küken kaufen, da sie diese aufgrund des neuen Gesetzes ja nicht töten dürfen.

    Einseitige politische Entscheidungen und fehlende Transparenz

    Verfolgte man die politische Diskussion in den letzten Jahren, zum Thema Kükentöten, wurde immer von seitens der Politik suggeriert, dass die männlichen Küken nur aufgrund ihrer Unwirtschaftlichkeit getötet werden! Das Thema Futtermittelversorgung und deren Größe wurde in der öffentlichen Diskussion nicht angesprochen.

    Schaut man sich die Diskussion im Vorfeld an, beeinflussten insbesondere Tierrechtler diese politische Entscheidung, wobei wie es den Anschein hat wichtige Punkte den politischen Entscheidungsträgern vorenthalten wurde. Anders lässt es sich nicht erklären, dass jetzt auf einmal Tierpark und Zoos, aber auch Züchter vor dem Problem stehen ihre Tiere mit ausreichend Futter zu versorgen!

    Deutschlands Anrainerstaaten knallten die Champagnerkorken

    Tierpark und Zootiere benötigen Futter! Und deshalb werden jetzt getötete Küken zu Millionen aus dem europäischen Ausland importiert. Es ist auch nicht verwunderlich, dass in diesen Ländern jetzt sogar zum 1. Januar die Preise für getötete Küken stiegen!

    Es wird nicht lange dauert, dann bekommen auch Länder, die nicht in der EU sind, dieses deutsch gemachte Problem mit, und produzierten Küken, ohne Einhaltung von EU Tierschutzrichtlinie, um sie dann auf den deutschen Markt billiger als EU Produkte anzubieten.

    Dadurch würde dieses deutsche Gesetz, was von Tierrechtlern insbesondere von PETA in den Himmel gelobt wurde, schuld an millionenfacher Tierquälerei sein.

    Deutsche Politik fernab von der Arbeit zum Wohl der eigenen Bürger

    Die Lebenshaltungskosten steigen seit Jahren in Deutschland ins Unermessliche. Gefolgt von der Armut. Allein die Grundversorgung mit Energie (Strom, Benzin und Wärme) explodierte förmlich! Anstatt dort gegenzusteuern, belastet die deutsche Politik ihre Bürger immer mehr mit neuen Energiesteuern.


    Durchschnittlicher Preis für Superbenzin in Deutschland in den Jahren 1972 bis 2021
    Durchschnittlicher Preis für Superbenzin in Deutschland in den Jahren 1972 bis 2021

    Benzinpreise bei Shell in Indonesien
    Benzinpreise bei Shell in Indonesien

    Ich habe einmal die aktuellen Spritpreise vom 1. Februar 2022 aus Indonesien aufgezeigt. Extra habe ich hier Shell genommen, um nicht von dem subventionierten Benzinpreis auszugehen! Wir Tanken immer bei Shell, da der subventionierte Treibstoff, nur 85 Oktan besitzt! Seit dem Anstieg der Benzinpreise bekommt man beim Tanken von mindestens 40 Liter, 1 Liter geschenkt. Noch im Oktober tankten wir für umgerechnet 0,69 €/l bei Shell. Mittlerweile ist es deshalb zum Hobby geworden, das Auto nur soweit leer zu fahren, dass mindestens 40 Liter hineinpassen, um den geschenkten einen Liter optimal auszunutzen!

    Da fordert man einen Klimawandel und setzt auf Technologien, die nach dem menschlichen Sachverstand nicht umsetzbar sind. Allein das Ziel 100 Prozentige Stromversorgung aus erneuerbaren Energien für Deutschland zu fordern und dabei die Kernkraftwerke abzuschalten beweist den fehlenden Sachverstand der deutschen Politiker.

    Solarenergie bringt in Deutschland aufgrund der Lage nur einen wirtschaftlichen Erfolg von 10 Prozent. Das bedeutet, dass von einem Solarpaneel mit 400 Watt Nennleistung im Jahresdurchschnitt nur 40 Watt erzeugt werden. Viele vergessen die Nacht und vor allem den Winter! Gleichzeitig werden riesige landwirtschaftliche Nutzflächen für die Energiegewinnung verbraucht, die eigentlich Nahrungsmittel produzieren sollten.

    EU erklärt Kernkraftenergie als grüne Zukunfsenergie

    Spätestens als Polen, Tschechen und Frankreich mit dem Bau von Atomkraftwerken an den Grenzen zu Deutschland begannen, sollte jedem klar sein, welches Ziel diese haben! Einen Zusammenbruch der Energieversorgung kann sich die deutsche Politik nicht leisten. Also wird man den fehlenden Strom teuer aus den lieben Nachbarstaaten beziehen. Was zur Folge hat, dass die Energiepreise weiter steigen werden, aber ach jäh, Deutschland lebt ja dann trotzdem zu 100 Prozent von grünem Strom. Wie der importierte Strom erzeugt wird, ist ja letztlich egal. 

    Deutschland schafft sich gerade selber ab. In der wissenschaftlichen Kernkraftsicherheit war Deutschland führend. Und wenn man einen solchen Wissenschaftszweig einfach aufgibt, weil ein paar Ökos denken, Deutschland kann allein die Welt retten. Dabei das Land gänzlich abwirtschaftet und Energiepolitisch von kongruierenden Ländern und Systemen abhängig macht, dann darf man schon sagen, der letzte macht das Licht aus! Obwohl wenn das so weiter geht, selbst Licht durch Strom wohl der pure Luxus für Deutsche werden dürfte. Also sollt man da wohl ehern sagen, der letzte bläst die Kerze aus! Aber immer schön darauf achten, dass diese aus veganen deutschen Produkten hergestellt wurde! 

    Und nein, Deutschland liegt nicht unter einer Kuppel. Wenn in China und anderen Ländern die Braunkohleenergiegewinnung weiter ausgebaut wird, dann nutzt auch nicht der Einsatz der Deutschen ihren Willen gezeigt zu haben! Ist die Luft grau vom Smog, der von tausenden Kilometer entfernten Kraftwerken erzeugt wird, dann funktioniert auch kein Solarpaneel!

    Quellen: