US-Gericht in New York legalisiert Zoo Tierhaltung
US-Gericht in New York legalisiert Zoo Tierhaltung

In den USA hat das Berufungsgericht des Bundesstaates New York die Klage der Tierrechtsorganisation Nonhuman Rights Project abgewiesen und damit das erste Urteil bestätigt! Ein Tier ist keine Person! Somit legalisierte das Gericht endgültig die Tierhaltung in Zoos!

Wieder scheitert eine radikale Tierrechtsorganisation in den USA vor einem Gericht, einem Tier dieselben Rechte wie einem Menschen einräumen zu lassen! Geklagt hatte die radikale Tierrechtsorganisation Nonhuman Rights Project gegen den New Yorker Zoo und forderte die Befreiung des Elefanten Happy! In der ersten Instanz wurde die Klage durch ein Gericht abgewiesen. Auch im Berufungsverfahren urteilte der Richter jetzt endgültig, dass ein Tier, keinerlei menschliche Rechte besitzen kann! Vor einigen Jahren scheiterte bereits PETA, als diese in den USA, das Urheberrecht für ein von dem Schopfmakaken „Naruto“ geschossenes Foto, einforderten! 

Gerichtsentscheidung – Zoo-Elefant „Happy“ ist keine Person

Die radikalen Tierrechtler vom Nonhuman Rights Project, forderten vom Gericht eine Entscheidung, dass die Elefantendame „Happy“, als Person eingestuft wird! Ziel der radikalen Tierrechtler war es, die Zootierhaltung anzugreifen und als illegal gesetzlich feststellen zu lassen! Hätte das Gericht zugunsten der Tierrechtler entschieden, wären hunderttausende von Klagen in den USA anhängig geworden. Selbst die Nutztierhaltung wäre dann illegal! Das Berufungsgericht in New York, schloss sich aber der Erstinstanz an und folgte der Sichtweise der radikalen Tierrechtler nicht!

Beide US-Gerichte kamen demnach zu der rechtlichen Erkenntnis, dass die Elefantendame „Happy“ nicht als „illegal“ im Zoo der Bronx eingesperrte Person zu betrachten ist! Das Grundsatzurteil weist eine Anwendung der Menschenrechte auf Tiere demnach rechtlich ab! Eine herbe Enttäuschung für alle radikalen Tierrechtler!

Zoos und Unterstützer warnten

Bereits bei Einreichung der Klage durch die radikale Tierrechtsorganisation Nonhuman Rights Projects, warnten Zoos, Unterstützer, aber auch Rechtsexperten vor eine voreilige Entscheidung durch ein Gericht! Hätte das Gericht dem Antrag des Klägers Folge geleistet, wäre in den USA automatisch jede Tierhaltung, auch die Haustierhaltung illegal und Millionen von Klagen dürften wohl auf die US-Gerichte eingeprasseln!

In der Urteilsbegründung sprach der Richter auch versöhnliche Worte aus. Niemand bestreite, dass ein Elefant ein intelligentes Wesen sei. Ein Elefant wie auch jedes Tier verdient angemessene Fürsorge und Mitgefühl, aber persönliche Freiheitsrechte, die für Menschen gelten, sind auf Tiere wie „Happy“ nicht umzusetzen!

Skurrile Gerichtsverfahren in den USA

In den USA gibt es immer wieder skurrile Gerichtsverfahren. Anders als wie in Deutschland kann in den USA z. B. ein Freund eines Opfers gerichtlich, Klage erheben. In Deutschland ist nur das Opfer selbst Klage befugt, oder im Fall von Kapitalverbrechen und in einigen Fällen, die durch Strafanzeigen zu einem Ermittlungsverfahren führen, die Staatsanwaltschaft!

Die radikale Tierrechtsorganisation hatte sich auf das Habeas-Corpus-Verfahren berufen, mit dem Menschen illegale Inhaftierungen anfechten können. Dieses Recht auf ein Tier auszudehnen, um die Unterbringung in einen Zoo, bzw. in menschlicher Obhut anzufechten, hätte eine destabilisierende Wirkung auf die moderne Gesellschaft, so der Richter weiter in seiner Urteilsbegründung! Die Entscheidung des Berufungsgerichts ist endgültig und kann nicht angefochten werden!

Wie reagieren radikale Tierrechtsorganisationen in Deutschland auf dieses Grundsatzurteil aus den USA

Obwohl das Urteil bereits über eine Woche alt ist, berichtete bis heute keine einzige Tierrechtsorganisation darüber! Weder PETA noch das Great Ape Project, die immer wieder die Zoohaltung von Tieren als einen Rechtsverstoß bezeichnen! 

Anstatt sich einmal intensiv mit diesem US-Gerichtsurteil auseinanderzusetzen, hofft man auf irgendeine Meldung aus der Welt, wo einem Tier in irgendeiner Form Menschenrechte eingeräumt werden. Letztendlich ist dieses jedoch faktisch unmöglich, da dieses in einer Gesellschaft nicht umzusetzen sei! Tiere gehören an die Seite des Menschen! Und ja, sie müssen geschützt werden. Jedoch einem Tier dieselben Rechte eines Menschen zu gewähren, obwohl dieses die Rechte überhaupt nicht versteht bzw. erfassen kann, ist wohl mehr als falsch. Ein umfangreiches Tierschutzgesetz ist in jedem Fall sinnig und erforderlich und wird in der modernen Gesellschaft auch akzeptiert!

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