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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Großkatzen

  • 165 Jahre Kölner Zoo: Jubiläum im Schatten des Protests

    165 Jahre Kölner Zoo: Jubiläum im Schatten des Protests

    Der Kölner Zoo, eine der ältesten zoologischen Einrichtungen Deutschlands, feierte kürzlich mit großem Stolz seinen 165. Geburtstag. Das Event zog zahlreiche Besucher an, die die reiche Vielfalt an Tierarten, darunter Elefanten und Großkatzen, bewundern wollten. Doch die Feierlichkeiten wurden von einem massiven Protest der radikalen Tierrechtsorganisation PETA begleitet, die die Haltungsbedingungen der Tiere im Zoo kritisierte. Diese Ereignisse werfen ein Licht auf die anhaltende gesellschaftliche Debatte über den Sinn und die Zukunft von Zoos. Im Folgenden wollen wir die Argumente beider Seiten beleuchten und eine eigene Position als GERATI einnehmen.

    Kölner Zoo: Ein Ort der Bildung und des Artenschutzes?

    Der Kölner Zoo hebt stolz seine Rolle als Bildungs- und Artenschutzeinrichtung hervor. Die Verantwortlichen betonen, dass Zoos nicht nur Orte der Unterhaltung sind, sondern wichtige Aufgaben in der Gesellschaft erfüllen. Ein zentrales Argument ist der Artenschutz: Viele Tierarten stehen heute vor dem Aussterben, und Zoos bieten durch Zuchtprogramme eine Möglichkeit, diese Arten zu erhalten. Der Kölner Zoo ist an mehreren internationalen Zuchtprogrammen beteiligt, die sich dem Erhalt bedrohter Tierarten widmen. Dies ist zweifellos eine ehrenwerte Mission, die in Zeiten des globalen Artensterbens von großer Bedeutung ist.

    Zudem sieht sich der Zoo als Bildungsstätte, die Menschen jeden Alters Wissen über die Tierwelt vermittelt. Durch den direkten Kontakt mit Tieren können Besucher ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse und die Schutzwürdigkeit der Tiere entwickeln. Der Zoo behauptet, dass diese Form der Bildung durch nichts ersetzt werden kann, da der unmittelbare Kontakt mit lebenden Tieren eine einzigartige Lernerfahrung darstellt.

    PETA: Zoos als Relikte der Vergangenheit?

    Im Gegensatz zu den Argumenten des Kölner Zoos sieht PETA Zoos als veraltete Institutionen, die durch moderne Technologien ersetzt werden sollten. Die radikale Tierrechtsorganisation weist darauf hin, dass Tiere in menschlicher Obhut oft Verhaltensstörungen entwickeln und nicht artgerecht leben können. Sie argumentieren, dass Virtual Reality und andere technologische Innovationen eine tierfreundlichere Alternative sein könnten, um Menschen Wissen über Tiere zu vermitteln. Diese Technologien ermöglichen es, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu erleben, ohne sie ihrer Freiheit zu berauben.

    PETA kritisiert insbesondere die Haltung von Elefanten und Großkatzen im Kölner Zoo. Sie fordern eine grundlegende Reform der Zootierhaltung oder sogar die vollständige Schließung solcher Einrichtungen. Mit Plakaten wie „Zoo = Gefängnis“ und „Freiheit für Tiere“ machen die Aktivisten auf die ihrer Meinung nach unzureichenden Haltungsbedingungen aufmerksam. Diese Forderungen sind nicht neu, gewinnen jedoch in Zeiten wachsender Sensibilität für Tierwohl und ethische Tierhaltung an Bedeutung.

    Die Kontroverse: Eine gespaltene Gesellschaft über Zoos

    Die Proteste von PETA und die Verteidigung durch den Kölner Zoo spiegeln eine größere gesellschaftliche Debatte wider. Auf der einen Seite stehen die Befürworter von Zoos, die auf die wichtige Rolle für Bildung, Forschung und Artenschutz hinweisen. Auf der anderen Seite stehen die Kritiker, die die ethischen Bedenken und das Wohlergehen der Tiere in den Vordergrund stellen. Diese Debatte ist vielschichtig und beinhaltet sowohl emotionale als auch wissenschaftliche Argumente.

    Für viele Menschen sind Zoos ein Ort der Kindheitserinnerungen und eine Möglichkeit, die Wunder der Tierwelt hautnah zu erleben. Für andere sind sie ein Symbol für Tierquälerei und veraltete Ansichten über den Umgang mit der Natur. Diese gespaltene Meinung stellt sowohl die Öffentlichkeit als auch Entscheidungsträger vor komplexe Herausforderungen. Wie können wir den Bildungsauftrag von Zoos mit den berechtigten ethischen Bedenken in Einklang bringen? Gibt es einen Mittelweg, der sowohl dem Tierschutz als auch den Bildungszielen gerecht wird?

    GERATIs Position: Ein ausgewogener Ansatz für Zoos

    Als GERATI sehen wir die Notwendigkeit, beide Seiten der Debatte ernst zu nehmen und einen ausgewogenen Ansatz zu entwickeln. Zoos haben unbestreitbar eine bedeutende Rolle im Artenschutz gespielt und bieten Bildungsprogramme, die das Bewusstsein für die Tierwelt schärfen. Doch die Kritik an den Haltungsbedingungen und der ethischen Vertretbarkeit von Zoos ist ebenfalls legitim und muss adressiert werden.

    Wir befürworten eine Reform der Zootierhaltung, die moderne wissenschaftliche Erkenntnisse und ethische Überlegungen berücksichtigt. Zoos sollten weiterhin an Artenschutzprogrammen teilnehmen, jedoch gleichzeitig die Lebensbedingungen der Tiere kontinuierlich verbessern. Transparenz und Kooperation mit Tierschutzorganisationen könnten helfen, Vertrauen aufzubauen und gemeinsam Lösungen zu finden.

    Fazit: Die Zukunft der Zoos in einer sich verändernden Welt

    Die Diskussion über die Rolle von Zoos ist komplex und erfordert eine differenzierte Betrachtung. Während Zoos weiterhin eine wichtige Rolle im Artenschutz und der Bildung spielen, ist es unerlässlich, die Haltungsbedingungen der Tiere zu verbessern und ethische Bedenken ernst zu nehmen. Moderne Technologien bieten neue Möglichkeiten, die Bildung über Tiere in Verbindung mit der Haltung von Tieren zu erweitern.

    In einer Welt, die sich zunehmend für den Tierschutz sensibilisiert, müssen Zoos ihre Rolle überdenken und anpassen. Ein Dialog zwischen Zoos, Tierschutzorganisationen und der Öffentlichkeit ist der Schlüssel, um eine zukunftsfähige Lösung zu finden, die sowohl dem Wohl der Tiere als auch den Bildungszielen gerecht wird. Nur so können wir sicherstellen, dass Zoos in der modernen Gesellschaft eine sinnvolle und ethisch vertretbare Rolle spielen.

    Quellen:

  • Tierquälerei: PETA gegen Circus Krone – Zwischen berechtigter Kritik und altbekannter Polemik?

    Tierquälerei: PETA gegen Circus Krone – Zwischen berechtigter Kritik und altbekannter Polemik?

    Die Debatte um Tierquälerei im Zirkus ist so alt wie der Zirkus selbst. PETA Deutschland hat erneut die Aufmerksamkeit auf sich gezogen, indem sie scharfe Kritik an Circus Krone äußerten, einem der bekanntesten Zirkusse Europas. Ein in Ravensburg aufgenommenes Video zeigt angeblich, wie Tiere unter der Behandlung des Zirkuspersonals leiden. Doch wie viel Substanz steckt hinter diesen Vorwürfen? Wir nehmen PETAs Behauptungen unter die Lupe und fragen uns: PR-Kampagne oder echter Tierschutz?

    Zusammenfassung von PETAs Vorwürfen gegen Circus Krone

    In einem kürzlich veröffentlichten Video dokumentiert PETA, wie Großkatzen, Pferde und Hunde im Circus Krone behandelt werden. Die Organisation kritisiert den Einsatz von Peitschen und die Zwangsdressur, die die Tiere zu unnatürlichen Kunststücken zwingt. Besonders hervorgehoben wird die Situation der Großkatzen, die in beengten Käfigen gehalten werden und Anzeichen von Stress und Angst zeigen. Diese Zustände sind laut PETA unhaltbar und verstoßen gegen jegliche Tierschutzbestimmungen.

    Hinweise auf das veröffentlichte Video

    Das von PETA veröffentlichte Video zeigt Szenen, die das Tierleid im Circus Krone dokumentieren sollen. Doch wie objektiv sind diese Bilder? Kritiker werfen PETA oftmals vor, durch gezielte Schnitte und emotionale Musik die Dramatik der Situation zu steigern. Doch könnten solche Videos auch ein notwendiges Mittel sein, um auf Missstände aufmerksam zu machen? Fakt ist: Bilder sagen mehr als tausend Worte, aber sie sind auch anfällig für Manipulation.

    Erste kritische Frage: PR-Kampagne oder echter Tierschutz?

    PETA ist bekannt für ihre provokativen Kampagnen, die Aufmerksamkeit erregen – manchmal um jeden Preis. Doch ist diese mediale Aufmerksamkeit immer gerechtfertigt? Der Einsatz von Tieren im Zirkus ist ein umstrittenes Thema, das die Gemüter erhitzt. Während einige PETA für ihren Einsatz im Tierschutz loben, sehen andere in ihren Maßnahmen bloße PR-Strategien, um Spenden zu generieren. Hier ist kritisches Hinterfragen gefragt: Wo liegt die Grenze zwischen notwendigem Aktivismus und übertriebener Empörung?

    Analyse der PETA-Vorwürfe

    Peitschenknallen, unnatürliche Kunststücke, Käfighaltung

    PETA kritisiert, dass die Tiere im Circus Krone durch Peitschenknallen eingeschüchtert und zu unnatürlichen Verhaltensweisen gezwungen werden. Die Dressurmethoden von Großkatzen und Pferden werden als Zwangsmittel dargestellt, die Tiere in angstbesetzten Situationen halten. Doch wie realistisch ist diese Darstellung? Sind Peitschen wirklich ausschließlich ein Zeichen von Gewalt, oder dienen sie auch als akustisches Signal in der Tierdressur?

    Darstellung der Behauptungen in emotionalisierter Sprache

    Die Sprache, die PETA in ihren Kampagnen verwendet, ist oft emotional aufgeladen. Begriffe wie „Tierquälerei“ und „Ausbeutung“ erzeugen starke Bilder im Kopf der Konsumenten. Doch wie weit entfernt sind diese Darstellungen von der Realität? Emotionale Sprache kann eine mächtige Waffe sein, doch sie birgt die Gefahr, dass die Fakten aus dem Blick geraten. Ist es möglich, eine sachliche Diskussion über Tierschutz zu führen, wenn die Wortwahl die Gemüter erhitzt?

    Einordnung: Was ist tatsächlich erlaubt, was ist ein Tierschutzverstoß?

    In Deutschland gibt es klare gesetzliche Regelungen, die die Haltung und Behandlung von Tieren im Zirkus regeln. Diese Gesetze sind darauf ausgelegt, das Wohlergehen der Tiere zu schützen. Doch wo endet die gesetzliche Grauzone, und wo beginnt der Verstoß? PETAs Vorwürfe laden zu einer genauen Prüfung ein: Welche Praktiken sind tatsächlich erlaubt, und welche gehen über die Grenzen des Erlaubten hinaus?

    Circus Krone im Kontext

    Historie, behördliche Kontrollen, bestehende Auflagen

    Circus Krone ist seit über einem Jahrhundert ein fester Bestandteil der europäischen Zirkuslandschaft. Im Laufe der Jahre wurde der Zirkus immer wieder von Behörden kontrolliert und hat zahlreiche Auflagen erhalten, um die Tierschutzstandards zu erfüllen. Doch wie effektiv sind diese Kontrollen? Gibt es tatsächlich Verstöße, oder handelt es sich um Vorverurteilungen durch Tierrechtsorganisationen?

    Gibt es bekannte Verstöße oder handelt es sich um Vorverurteilungen?

    Die Frage nach der Schuld ist eine komplexe. PETA wirft Circus Krone Tierquälerei vor, doch sind diese Vorwürfe durch unabhängige Quellen bestätigt? Es ist wichtig, zwischen belegten Fakten und unbegründeten Anschuldigungen zu unterscheiden. Vorverurteilungen durch mediale Berichterstattung können den Ruf eines Unternehmens nachhaltig schädigen – selbst wenn sich die Vorwürfe später als haltlos erweisen.

    PETAs Forderung nach einem Wildtierverbot im Zirkus

    Bewertung dieser Forderung

    PETA fordert ein generelles Verbot von Wildtieren in Zirkusvorstellungen. Doch wie realistisch ist diese Forderung? Sind solche Verbote durchsetzbar, und welche Auswirkungen hätten sie auf die Zirkusindustrie? Ein Verbot könnte zwar Tierleid vermindern, würde aber auch das Ende vieler traditioneller Zirkusshows bedeuten.

    Gibt es Alternativen? Was sagt die Politik?

    Einige Zirkusse setzen bereits auf tierfreie Shows und nutzen stattdessen Akrobatik, Clowns und Technologie, um ihr Publikum zu begeistern. Doch ist dies eine flächendeckende Lösung? Die Politik hat bisher nur zögerlich auf diese Forderungen reagiert. Ein generelles Wildtierverbot steht zwar im Raum, doch konkrete Schritte wurden bisher nicht unternommen. Wo liegt die Lösung, und wie könnte ein Kompromiss aussehen?

    Welche Wildtiere wären betroffen – und wo ist die Grenze?

    Die Definition von Wildtieren ist entscheidend für die Diskussion um Verbote. Welche Tiere gelten als Wildtiere, und welche nicht? Und wo zieht man die Grenze? Diese Fragen sind zentral, um die Debatte um ein Wildtierverbot im Zirkus voranzutreiben.

    Die Rolle der Öffentlichkeit und Medien

    Emotionalisierung durch Videos

    Videos, wie sie von PETA veröffentlicht werden, haben eine enorme Wirkung auf die öffentliche Meinung. Sie emotionalisieren und mobilisieren Menschen, schaffen aber auch ein verzerrtes Bild der Realität. Wie groß ist der Einfluss solcher Videos auf die Wahrnehmung von Zirkussen und deren Umgang mit Tieren? Und welche Verantwortung tragen die Medien bei der Verbreitung dieser Bilder?

    Aufruf zum Boykott: Was bewirkt das wirklich?

    Ein Boykott kann ein kraftvolles Mittel sein, um Veränderungen herbeizuführen. Doch was bewirken Boykottaufrufe tatsächlich? Verändern sie die Praxis der Zirkusse, oder schaden sie lediglich deren wirtschaftlichen Interessen, ohne das grundlegende Problem zu lösen? Ein kritischer Blick auf die Effizienz solcher Maßnahmen ist notwendig.

    Fazit

    PETAs Kampagnen gegen Circus Krone sind ein Paradebeispiel dafür, wie komplex das Zusammenspiel von Tierquälerei, medialer Berichterstattung und öffentlicher Meinung ist. Während die Organisation wichtige Themen anspricht, bleibt die Frage nach der Verhältnismäßigkeit ihrer Methoden offen. Tierleid im Zirkus ist ein ernstzunehmendes Problem, das einer differenzierten Betrachtung bedarf. Doch ist die mediale Instrumentalisierung der richtige Weg, um echte Veränderungen zu bewirken? Vielleicht sollten wir uns weniger auf die plakative Empörung konzentrieren und mehr auf fundierte Diskussionen, die zu nachhaltigen Lösungen führen.

    Letztlich bleibt die Herausforderung bestehen, zwischen berechtigter Kritik und polemischem Aktivismus zu unterscheiden – eine Aufgabe, die wir als kritische Medienkonsumenten ernst nehmen sollten.

    Quellen:

  • Kontroverses Vorhaben: Der Braunschweiger Zoo plant eine neue Löwenanlage

    Die Diskussion über die Rolle von Zoos im Bereich des Naturschutzes und des Tierschutzes ist eine kontrovers diskutierte Angelegenheit. Während einige Menschen die Meinung vertreten, dass Zoos bedrohten Tierarten einen Schutzraum bieten und das Bewusstsein für ihre Lage erhöhen, gibt es andere, die das Halten von Wildtieren in Gefangenschaft als unethisch und schädlich für das Wohlergehen der Tiere empfinden. Im Mittelpunkt dieser Debatte steht der Zoologische Garten in Braunschweig, der trotz Kritik von Tierschutzorganisationen ein neues Löwengehege bauen will. Der Zoo argumentiert, dass er damit zum Erhalt der bedrohten Tierart beitragen möchte. In diesem Artikel werden wir uns mit beiden Perspektiven auseinandersetzen und die Herausforderungen bei der Unterbringung von Großkatzen wie Löwen in Gefangenschaft betrachten.

    Planung für neue Löwenanlage im Zoo Braunschweig

    Der Braunschweiger Zoo sorgt erneut für Kontroversen mit ihren Plänen, drei Löwen aufzunehmen und sie in einem neuen, geräumigen Gehege unterzubringen, das die erforderliche Größe von 300 Quadratmetern übersteigt. Der Zoo plant, die Löwen aus anderen Zoos oder Tierparks zu beziehen und sie in einem Gehege von 2.000 Quadratmetern unterzubringen, wo Besucher sie von einer Glasgalerie aus beobachten können. Während einige Menschen besorgt über das Wohlergehen von Löwen in Gefangenschaft sind, insbesondere in kleinen Gehegen, argumentiert der Zoo, dass er eine geräumige und komfortable Umgebung für die Tiere bieten wird. Das Gehege-Design wird sowohl Privatsphäre als auch Besuchererlebnis ermöglichen. Diese Pläne haben jedoch Kritik und Debatten über Fragen des Tierschutzes ausgelöst und werfen Fragen über die Rolle von Zoos in den Bemühungen um den Artenschutz auf.

    Debatte um Zoos und Tierschutz

    Lassen Sie uns über die laufende Debatte um Zoos und Tierschutz sprechen. Zooethik und Tierschutz sind zwei Seiten eines ethischen Dilemmas, das seit Jahrzehnten diskutiert wird. Während Zoos oft behaupten, zum Erhalt bedrohter Arten beizutragen, indem sie eine sichere Umgebung für sie bieten, argumentieren einige Menschen, dass das Halten von Tieren in Gefangenschaft grausam und unethisch ist. Gefangene Tiere können unter Stress, Langeweile und eingeschränkter Bewegung in kleinen Gehegen leiden. Tierschutzorganisationen wie PETA und der Deutsche Tierschutzbund kritisieren die Idee, Tiere in Zoos zu halten. Befürworter von Zoos argumentieren jedoch, dass sie eine wichtige Rolle bei der Aufklärung der Öffentlichkeit über Erhaltungsmaßnahmen spielen und dazu beitragen, bedrohte Arten zu schützen, die in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht sind. Der World Wildlife Fund unterstützt Zoos für ihre Rolle in Bildung, Erhaltung und Forschung. Wenn wir über die Kritik von Tierschutzorganisationen an Zoos sprechen, ist es wichtig, beide Seiten dieses komplexen Problems zu verstehen.

    Kritik von Tierschützern an Zoos

    Sie könnten interessiert sein zu erfahren, dass Tierschutzorganisationen wie PETA und der Deutsche Tierschutzbund die Praxis der Haltung von Tieren in Zoos kritisiert haben. Sie argumentieren, dass es unethisch ist, wilde Tiere zur Unterhaltung von Menschen in Gefangenschaft zu halten, insbesondere wenn ihre natürlichen Lebensräume durch menschliche Aktivitäten zerstört werden. Einige Organisationen fördern den ethischen Tourismus als Alternative zum Besuch von Zoos, wo Besucher Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen beobachten können, ohne sie zu stören oder zur Gefangenschaft beizutragen. Viele Zoos argumentieren jedoch, dass sie eine wichtige Rolle beim Artenschutz und der Bildung spielen, indem sie sichere Umgebungen für vom Aussterben bedrohte Arten bereitstellen, die in freier Wildbahn dem Untergang geweiht sind. Zoos sollten sich darauf konzentrieren, das Bewusstsein für die Bedeutung des Schutzes bedrohter Arten und ihrer Lebensräume zu stärken. Die Debatte über die Ethik von Zoos und Tierrechten bleibt ein umstrittenes Thema, bei dem beide Seiten überzeugende Argumente vorbringen. Wenn es um die Bedeutung von Zoos für den Artenschutz geht, ist es wichtig, alle Standpunkte bei der Diskussion dieses Themas zu berücksichtigen.

    Bedeutung von Zoos für den Artenschutz

    Hey, wusstest du, dass Zoos eine wichtige Rolle beim Schutz bedrohter Arten spielen? Trotz Kritik von einigen Tierschutzorganisationen haben Zoos in ihren Erhaltungsbemühungen erfolgreich sein können. Viele bedrohte Tiere werden in Gefangenschaft gezüchtet und aufgezogen, um ihnen eine sichere Umgebung und Schutz vor Raubtieren und der Zerstörung ihres natürlichen Lebensraums zu bieten. Zoos tragen auch dazu bei, die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Bewahrung natürlicher Lebensräume und den Schutz von Wildtieren zu informieren. Die physische und psychische Gesundheit von gefangenen Tieren bleibt jedoch eine Herausforderung für Zoos. Insbesondere die Unterbringung großer Raubtiere wie Löwen erfordert sorgfältige Überlegungen, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.

    Herausforderungen bei der Haltung von Großkatzen

    Das Verständnis der Herausforderungen, die mit der Haltung großer Raubtiere wie Löwen einhergehen, kann ein tieferes Verständnis für die Bemühungen von Zoos zur Bereitstellung einer sicheren und komfortablen Umgebung für diese Tiere vermitteln. Eine der größten Hürden bei der Haltung von Löwen in Gefangenschaft sind soziale Herausforderungen, da sie von Natur aus soziale Tiere sind und Gesellschaft benötigen, um gedeihen zu können. Auch die Fütterungsanforderungen stellen eine Herausforderung dar, da Löwen eine abwechslungsreiche Ernährung benötigen, die Fleisch, Knochen und Organe umfasst. Die Habitatbereicherung ist entscheidend, um die Tiere geistig angeregt und körperlich aktiv zu halten, was Verhaltensproblemen wie Pacing oder Aggression vorbeugen kann. Die medizinische Versorgung ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Löwenhaltung in Zoos, da diese Tiere Gesundheitsprobleme wie Zahnerkrankungen oder Infektionen entwickeln können. Auch das Verhaltensmanagement ist entscheidend, um die Sicherheit sowohl der Tiere als auch ihrer Betreuer zu gewährleisten, da Löwen mächtige Raubtiere mit komplexem Verhalten sind, das sorgfältige Beobachtung und Interpretation erfordert. Trotz dieser Herausforderungen streben Zoos durch forschungsbasierte Praktiken und kontinuierliche Verbesserungsbemühungen die bestmögliche Betreuung ihrer tierischen Bewohner an.

    Schlussfolgerung

    Zusammenfassend hat der Plan des Zoos Braunschweig, ein neues Löwengehege zu bauen, Kontroversen und Kritik von Tierschutzorganisationen ausgelöst, die sich um das Wohl von Löwen in Gefangenschaft sorgen. Während der Zoo argumentiert, dass sie zum Artenschutz beitragen, indem sie eine sichere Umgebung für gefährdete Arten bieten, bleibt die Debatte über die Rolle von Zoos im Artenschutz und Tierschutz umstritten.

    Trotz dieser Kontroversen spielen Zoos eine wichtige Rolle bei der Erhaltung bedrohter Arten. Zoos bieten eine kontrollierte Umgebung, in der Tiere erfolgreich züchten und zur genetischen Vielfalt beitragen können. Darüber hinaus führen Zoos auch Forschungen zu Tierverhalten, Ernährung und Krankheitsprävention durch, die dazu beitragen, unser Verständnis der Tierbiologie zu verbessern. Es ist jedoch entscheidend, dass Zoos sicherstellen, dass ihre Einrichtungen hohe Standards in Bezug auf Tierpflege erfüllen und ausreichend Platz für Tiere bieten, um gedeihen zu können. Daher ist es für Zoos wesentlich, ihre Richtlinien und Praktiken regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass sie mit dem aktuellen wissenschaftlichen Wissen über Tierschutz übereinstimmen.