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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

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Kategorie: Allgemein

  • Schreiben an die Colin Goldner Rechtsanwälte Az: Goldner 2303-1

    Nachdem ich den Rechtsanwälten von Colin Goldner darauf hinwies und ihm eine Rechnung bzw. Aufwandsendschädigung in Form einer Schadenersatzrechnung zusendet, lieferte er nach über einem Monat endlich eine rechtsgültige Mandatsvollmacht von Colin Goldner. Natürlich antwortete ich ihm sofort in einem Schreiben.

    Rechtsanwälte Moosmeier / Späth

    z.Hd. Ra. Robert Späth
    Hochstr. 12
    94405 Landau

    Deutschland

    Fax: +49 (0)9951 989725
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    GERATI

    Silvio Harnos
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    BSD-City, 02.03.2023

    Bitte alle Antworten per Fax (+49) 03581 / 7921529 da der Versand per Post sehr lange nach Indonesien dauert!

    Ihr Zeichen: Az.: 00118/23 Spa/k
    Mein Zeichen: Goldner 2303-1 (Bitte immer angeben)

    Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Späth, ich habe die von mir geforderte Mandatsvollmacht, die am 23.2.2023 von Ihrem Mandanten Colin Goldner unterschrieben wurde, erhalten. Ich möchte jedoch ausdrücklich betonen, dass ich hiermit nicht auf die Schadensersatzforderung (siehe Schreiben/Rechnung) verzichte. Sollten Sie und Ihr Mandant als Gesamtschuldner weiterhin die Zahlung verweigern, werde ich die Rechnung als Mahnverfahren mit der angestrebten Übergabe an das zuständige Mahngericht anstreben (§ 362 BGB). Ich fordere Sie daher auf, das offene Betragskonto schnellstmöglich zu begleichen. Des Weiteren habe ich bereits vor Ihrer ersten Unterlassungsaufforderung gegenüber Ihrem Mandanten mehrere Unterlassungsansprüche geltend gemacht, wie aus den beiden Ihnen vorliegenden Abmahnungen ersichtlich ist. Haben Sie mittlerweile, wie von mir gefordert, die beiden Abmahnungen an Ihren Mandanten übergeben? Ihr Mandant wird als verantwortliche Person, die im Namen der Giordano Bruno-Stiftung betriebenen Social-Media-Seiten mit dem Namen „Great Ape Project“ öffentlich im Impressum angegeben. Somit ist er auch für Inhalte verantwortlich, die auf seinen zu verantwortenden sozialen Medien Seiten veröffentlicht werden. Ich erwarte hierzu unverzüglich eine klärende Antwort. Als vertretungsberechtigter Rechtsanwalt treten Sie nun auch als Postbevollmächtigter für im Rechtsverfahren anfallende Rechtschreiben auf. Ihr Mandant und die Giordano Bruno-Stiftung scheinen trotz der erforderlichen Kontaktdatenpflicht falsche Impressumsangaben zu machen oder mich zu ignorieren. Ich fordere deswegen Ihren Mandanten auf, an Eides statt gegenüber mir zu versichern, dass er in keinem Fall eine verantwortliche Position für das „Great Ape Project“ innehat und somit auch nicht für Inhalte verantwortlich ist, die auf den sozialen Medien-Seiten des „Great Ape Project“ gepostet werden. Die zu beanstandenden veröffentlichten Kommentare und Beiträge auf Facebook unter dem Pseudonym „Great Ape Project“ und von Dritten, die größtenteils über Fake-Accounts veröffentlicht werden, sind ehrverletzend, beinhalten immer wieder Urheberrechtsverletzungen, sind beleidigend und enthalten Drohungen und falsche Tatsachenbehauptungen. Damit handelt es sich um eine strafbare Handlung. Gemäß § 7 Abs. 1 TMG ist der Betreiber einer Internetplattform für die eigenen Inhalte verantwortlich. Darüber hinaus haftet er auch für fremde Inhalte, sofern er Kenntnis von der rechtswidrigen Handlung hat und es ihm technisch möglich und zumutbar ist, deren Nutzung zu verhindern (§ 10 Abs. 1 TMG). Im Impressum des „Great Ape Project“ ist Ihr Mandant als verantwortliche Person für den Inhalt der Plattform benannt. Daher besteht die Vermutung, dass er auch für die von Dritten veröffentlichten Inhalte haftet. Insbesondere da er trotz mehrmaliger Hinweise per E-Mail und Fax von meiner Seite aus nicht reagiert und die strafbaren Handlungen weiterhin öffentlich zugänglich hält, verstärkt sich der Verdacht der Haftung Ihres Mandanten. Seit meinem letzten Schreiben hat Ihr Mandant seine Fax-Nummer im Impressum entfernt. Allerdings ist ein Betreiber eines öffentlichen Internetauftritts gemäß TMG dazu verpflichtet, mindestens zwei erreichbare Kontaktmöglichkeiten anzugeben. Da Ihr Mandant weder telefonisch erreichbar ist, noch auf meine schriftlichen Hinweise per E-Mail reagiert, sehe ich mich gezwungen, rechtliche Schritte einzuleiten. Selbst eine E-Mail an die Adresse info@greatapeproject.de blieb unbeantwortet. Ich lege das Schreiben diesem Anschreiben bei und fordere Sie als Postbevollmächtigten Mandatsvertreter auf, es Ihrem Mandanten als verantwortliche Kontaktperson des „Great Ape Project“ zu übermitteln und mir dies zu bestätigen. Seine Haftung als Verantwortlicher für den Internetauftritt des „Great Ape Project“ bleibt hiervon unberührt. Für die verbindliche schriftliche Bestätigung der Haftung Ihres Mandanten gemäß dem Impressum des „Great Ape Project“ setze ich Ihnen hiermit eine Frist bis zum 9. März 2023. Bitte bestätigen Sie bis dahin schriftlich die Verantwortlichkeit Ihres Mandanten für die Inhalte und Handlungen im Zusammenhang mit dem genannten Projekt. Sollten Sie diese Frist ungenutzt verstreichen lassen oder die Verantwortlichkeit ablehnen, behalte ich mir rechtliche Schritte gegen Ihren Mandanten vor. Ich weise darauf hin, dass ich Ihnen in den nächsten Tagen weitere Vorwürfe gegen Ihren Mandanten vorlegen werde. Um die Übersicht zu wahren, bitte ich Sie in Ihren Antwortschreiben immer „Mein Zeichen“ anzugeben, auf die Sie sich beziehen möchten. Mit freundlichen Grüßen, Silvio Harnos 

  • Landratsamt weist Vorwürfe von Tierarzt, gegen Schlachtbetriebe zurück

    In einem Artikel der Mittelbadischen Presse wurden kürzlich Tierschutzverstöße in Schlachtbetrieben im Ortenaukreis aufgedeckt. Ein Veterinär hatte zahlreiche Verstöße gegen den Tierschutz gemeldet, woraufhin das Landratsamt Ortenaukreis reagierte und betonte, dass nur wenige Verstöße festgestellt worden seien. Der Tierschutz genieße in der Region einen hohen Stellenwert und es gebe keine Kompromisse in dieser Angelegenheit. Das Landratsamt kritisierte den Artikel und wies die suggerierten Vorwürfe zurück. Trotzdem bleibt die Frage im Raum, ob alles in Ordnung ist in den Schlachtbetrieben der Ortenau, nachdem der Veterinär von erschreckenden Zuständen berichtet hatte. Eine unabhängige Untersuchung der Zustände in den Betrieben könnte Aufschluss darüber geben.

    In einem Artikel in der Mittelbadischen Presse wurden Tierschutzverstöße in den Schlachtbetrieben des Ortenaukreises angeprangert. Ein Veterinär meldete angeblich zahlreiche Verstöße gegen den Tierschutz. Das Landratsamt Ortenaukreis reagierte auf den Artikel und betonte, dass nur wenige Tierschutzverstöße in den hiesigen Schlachtbetrieben festgestellt werden.

    Landratsamt betont hohen Stellenwert des Tierschutzes

    Landratsamts-Sprecher Kai Hockenjos betonte in seiner Stellungnahme, dass das Veterinäramt des Ortenaukreises einen sehr hohen Wert auf Tierschutz und Tiergesundheit lege. Die Tierschutzpolitik werde auf hohem Niveau praktiziert, um dem festgeschriebenen Staatsziel Tierschutz gerecht zu werden. Es gebe keine Kompromisse in dieser Angelegenheit.

    Suggerierte Tierschutzverstöße nicht korrekt

    Das Landratsamt kritisierte den Artikel, der suggerierte, dass es in den Schlachtbetrieben des Ortenaukreises von Tierschutzverstößen nur so wimmele. Diese Behauptung sei nicht korrekt. Vielmehr nähmen die Schlachtbetriebe die Belange des Tierschutzes durchweg ernst, was sich auch in der geringen Zahl festzustellender Verstöße widerspiegele. Alle von dem zitierten Tierarzt gemeldeten Verstöße seien vom Veterinäramt konsequent abgearbeitet worden.

    Kritik an undifferenzierten Behauptungen

    Das Landratsamt wies außerdem die undifferenzierte Behauptung zurück, dass in hiesigen Metzgereien 85 Prozent der festgestellten Verstöße im Bereich des Tierschutzes liegen würden. Ebenso entsprächen die hiesigen Schlachtbetriebe durchweg den aktuellen rechtlichen Anforderungen, auch wenn es sicherlich auch ältere Betriebe gebe und wenn sich bei regelmäßigen Kontrollen mitunter auch Mängel zeigen und vom Amt abgestellt werden würden.

    Generelle Diskreditierung wird zurückgewiesen

    Mit den Hinweisen auf Gewaltandrohung gegen das Überwachungspersonal, Schlachträume, die nicht mehr den Anforderungen entsprechen würden, und einer angeblichen Ignoranz der Schlachtenden gegenüber Beanstandungen würden die Ortenauer Schlachtbetriebe generell diskreditiert. Das sei unredlich und falsch und spiegele die Tatsachen vor Ort nicht wider. Das Landratsamt Ortenaukreis wies diese Behauptungen in dieser Form zurück.

    Kritik an Vorgehen des Veterinärs

    Der Veterinär, der die Anschuldigungen erhoben hatte, wurde in der Stellungnahme des Landratsamts nicht direkt erwähnt, jedoch wurde das Vorgehen des Tierarztes kritisch hinterfragt. Die angeblichen Tierschutzverstöße wurden vom Veterinäramt konsequent abgearbeitet und es liegen keine Beschwerden seitens des Tierarztes vor, dass es bei Anzeigen zu Versäumnissen seitens des Amts gekommen sei. Allerdings bemängelte das Landratsamt, dass der Veterinär die Vorwürfe ohne ausreichende Überprüfung und ohne Rücksprache mit dem Betrieb öffentlich gemacht hatte. Dies könne zu einem erheblichen Imageschaden für den Betrieb führen und sei nicht im Sinne eines konstruktiven Dialogs zwischen Amt und Betrieb. Das Landratsamt betonte zudem, dass es wichtig sei, bei Tierschutzverstößen sachlich und besonnen zu handeln und nicht durch überhastete öffentliche Anschuldigungen unnötig Panik und Verunsicherung zu erzeugen.

    Doch trotz der Bemühungen des Landratsamtes, die Vorwürfe des Veterinärs zu entkräften, bleibt die Frage im Raum, ob tatsächlich alles in Ordnung ist in den Schlachtbetrieben der Ortenau. Der Veterinär hatte in dem besagten Artikel von erschreckenden Zuständen gesprochen und detailliert von seinen Erfahrungen berichtet. So berichtete er von Rindern, die bereits tot in die Betriebe gebracht worden seien, von Tieren, die bei vollem Bewusstsein geschlachtet worden seien, und von einer allgemein herrschenden Atmosphäre, die den Tierschutz nicht ernst nehme.

    Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Situation in den Schlachtbetrieben der Ortenau weiterentwickelt. Der Vorwurf des Veterinärs wiegt schwer und sollte nicht einfach abgetan werden. Es bedarf einer unabhängigen Untersuchung der Zustände in den Betrieben, um festzustellen, ob tatsächlich alles in Ordnung ist. Der Tierschutz sollte in jedem Fall ernst genommen werden und es darf keine Kompromisse geben. Nur so kann das Vertrauen in die Betriebe und in die Arbeit des Landratsamtes wiederhergestellt werden.

  • Peter Höffken – Menschenverachtung im Namen von PETA

    Peter Höffken will, sowie es aus der Pressemitteilung hervorgehen könnte, im Namen von PETA mehr tote Polizisten sehen. In den letzten Jahren starben immer wieder Polizeiangehörige im Einsatz. Polizeihunde sind ein wichtiges Hilfsmittel bei der Polizeiarbeit!

    PETA zeigt sich wieder einmal menschenverachtend! Nach dem in Hamburg bei einem Polizeieinsatz ein Polizeihund schwerverletzt wurde, schrieb Peter Höffken im Namen von PETA eine Pressemitteilung und fordert, dass Polizeihunde abgeschafft werden sollen.

    Was ist geschehen?

    In den frühen Morgenstunden des 25. Februars 2023 wurde die Hamburger Polizei zu einer Wohnung in Hamburg-Lohbrügge gerufen, nachdem ein 38-jähriger Mann seine Mutter bedroht hatte. Als die Polizei vor Ort eintraf, wurde der Diensthund Haix als erster in die Wohnung geschickt. Der Mann griff den Hund jedoch unmittelbar an und verletzte ihn schwer mit mehreren Stichen.

    Die Polizei rief daraufhin Spezialisten vom Landeskriminalamt zur Unterstützung, die den Angreifer schließlich mit einem Taser überwältigen konnten. Der Mann wurde anschließend in ein Krankenhaus und später in die Psychiatrie gebracht.

    Dank des mutigen Einsatzes von Haix konnten die Beamten den Angreifer trotz der schweren Verletzung des Hundes festnehmen und die Situation schnell unter Kontrolle bringen. Der Diensthund hatte zuvor bereits bei vielen Einsätzen sein Können bewiesen und Menschenleben gerettet. Auch in diesem Fall hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass der Angreifer überwältigt werden konnte, ohne dass weitere Gewalt angewendet werden musste.

    Die Verletzungen von Haix waren schwerwiegend, aber dank der schnellen medizinischen Versorgung und der erfolgreichen Operation hat der Hund den Angriff überlebt und ist nun außer Lebensgefahr. Der Vorfall zeigt erneut, wie gefährlich der Einsatz von Polizeihunden sein kann und wie sehr diese Hunde ihr Leben aufs Spiel setzen, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Haix und andere Polizeihunde verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung für ihre wertvolle Arbeit und ihren Mut.

    Polizei und Suchhunde retten Menschenleben

    Die Arbeit von Polizei- und Suchhunden ist unerlässlich bei der Suche nach vermissten Personen und bei Rettungsaktionen nach Naturkatastrophen. Diese Hunde sind speziell ausgebildet, um Menschen aufzuspüren, die in schwierigen Situationen in Not geraten sind. Oftmals können sie schneller und effektiver arbeiten als menschliche Rettungskräfte.

    Die Erfolgsbilanz von Polizei- und Suchhunden bei der Rettung von Menschenleben ist beeindruckend. In Deutschland haben Polizeihunde im Jahr 2020 mehr als 500 Mal bei der Aufklärung von Straftaten und der Suche nach vermissten Personen geholfen. Einige dieser Einsätze haben direkt dazu beigetragen, Menschenleben zu retten.

    Ein bemerkenswertes Beispiel für die Arbeit von Polizei- und Suchhunden ereignete sich im Jahr 2019, als ein Mann in Nordrhein-Westfalen von einem Hochwasser überrascht wurde und von den Wassermassen mitgerissen wurde. Die Rettungskräfte setzten Suchhunde ein, die den Mann nach mehreren Stunden Suche in einem überschwemmten Gebiet aufspüren konnten. Die Hunde fanden ihn schnell und sicher, was dazu beitrug, sein Leben zu retten.

    In anderen Fällen haben Polizeihunde auch bei der Suche nach vermissten Kindern geholfen. In einem Fall im Jahr 2018 in Bayern konnte ein Polizeihund ein vermisstes Kind in nur wenigen Minuten aufspüren, nachdem es stundenlang vermisst worden war. Der Hund führte die Rettungskräfte direkt zum Kind, das unverletzt und in Sicherheit gefunden wurde.

    PETA will auch Blindenhunde und andere Assistenztiere verbieten

    Noch absurder und behindertenfeindlich ist die Forderung von PETA, sogenannte Assistenzhunde zu verbieten. Assistenzhunde, darunter auch Blindenhunde, ermöglichen Blinden ein eigenständiges Leben mit einem treuen Freund an der Seite.

    Aber auch Tiere, die für psychologische Behandlungen eingesetzt werden, wie z. B. Delfine, möchte PETA verbieten. Diese Verbotsforderung von PETA von Assistenztieren, zeigt auf, wie behindertenfeindlich PETA eingestellt ist.

    Wer andere Menschen, die gehandicapt sind, ein eigenständiges Leben verbieten möchte, in dem man tierische Helfer verbietet, der hat keinen Platz in der Gesellschaft. Wenn man sich dann noch anschaut, dass dieser behindertenfeindliche Verein sogar noch gemeinnützig ist, dann sollte man sich wirklich einmal fragen, wo die Politik die Grenzen für die Vereinsförderung sieht.

  • PETA enttäuscht von Bremer Bürgerschaft – kein Verbot von Tierversuchen

    In dem vorliegenden Artikel wird die Debatte über die Verwendung von Tierversuchen in der medizinischen Forschung beleuchtet. Während Befürworter argumentieren, dass Tierversuche notwendig sind, um medizinische Fortschritte zu erzielen, sehen Kritiker sie als unmoralisch und grausam an. Im Fokus steht hierbei eine Pressemitteilung von PETA, welche die mangelnde Umsetzung der Einschränkung von Tierversuchen an Hochschulen in Bremen kritisiert. Zudem wird der neu vorgestellte Gesetzesentwurf der „Bremischen Bürgerschaft“ erörtert, welcher die Einrichtung von Tierschutzkommissionen an den Hochschulen vorsieht.

    Tierversuche sind seit Jahrzehnten ein kontrovers diskutiertes Thema in der Gesellschaft. Während einige argumentieren, dass Tierversuche notwendig sind, um medizinische Fortschritte zu erzielen, sind andere der Ansicht, dass die Auswirkungen auf die Tiere zu grausam sind und es alternative Methoden gibt. Diese Debatte geht jedoch weit über ethische und moralische Fragen hinaus und hat auch Auswirkungen auf die Wissenschaft und die Medizin.

    Auf der einen Seite argumentieren Befürworter von Tierversuchen, dass sie notwendig sind, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten und Behandlungen zu gewährleisten. Tierversuche helfen auch bei der Erforschung von Krankheiten und der Entwicklung neuer Therapien, die sonst nicht möglich wären. Ohne Tierversuche würde die Medizin in ihrer jetzigen Form nicht existieren und die Menschheit hätte keinen Zugang zu vielen wichtigen medizinischen Fortschritten.

    Auf der anderen Seite sehen Kritiker Tierversuche als unmoralisch und grausam an. Viele Menschen sind der Meinung, dass Tiere nicht für die Zwecke des Menschen missbraucht werden sollten und dass es alternative Methoden gibt, die ohne Tierversuche auskommen. Es gibt auch Bedenken hinsichtlich der Übertragbarkeit von Ergebnissen auf den Menschen und der möglichen Schädigung der Umwelt. Trotz dieser Bedenken bleibt die Notwendigkeit von Tierversuchen in der medizinischen Forschung jedoch bestehen und wird von vielen Wissenschaftlern und Medizinern unterstützt.

    PETA-Pressemitteilung polemisch unwissenschaftlich

    In einer Pressemitteilung hat die Tierrechtsorganisation PETA die Einschränkung von Tierversuchen an Hochschulen in Bremen kritisiert. Als „unzureichend“ und „vertane Chance“ bezeichnet sie die Änderungen des Hochschulgesetzes, welche ihrer Ansicht nach den Versprechen aus dem Koalitionsvertrag nicht gerecht werden. Konkret sieht die neue Regelung vor, dass Tierschutzkommissionen eingerichtet werden, die aus gleichen Teilen Wissenschaftlern aus der Tierversuchsforschung und von Tierschutzorganisationen benannten Personen bestehen. Diese Kommissionen sollen über die Genehmigung oder Ablehnung von Tierversuchen in der Lehre entscheiden.

    Problematisch an der Aussage von PETA ist, dass sie die Einführung von Tierschutzkommissionen als „symbolisch“ bezeichnet und behauptet, dass sie lediglich eine Beratungsfunktion haben werden. Tatsächlich haben diese Kommissionen in Bremen jedoch eine entscheidende Rolle bei der Genehmigung von Tierversuchen in der Lehre. Die Landesbehörde wird in Zukunft nur noch in Ausnahmefällen über die Genehmigung von Tierversuchen entscheiden. Diese neue Regelung stellt einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Tierschutz dar, da die Tierschutzkommissionen eine stärkere Kontrolle über die Tierversuche haben werden.

    Ein weiteres Problem der Aussage von PETA ist, dass sie behauptet, dass die Kritik an solchen Regelungen, die Forschungsfreiheit einschränken würden, „haltlos“ sei. Tatsächlich gibt es jedoch in der Wissenschaft und der Gesellschaft eine kontroverse Debatte über Tierversuche und deren Notwendigkeit. Die Freiheit der Wissenschaft wird in vielen Ländern als ein hohes Gut angesehen, und es ist wichtig, dass die Forschungsfreiheit auch bei der Diskussion über Tierversuche respektiert wird.

    Es ist wichtig, dass die Debatte über Tierversuche in der Wissenschaft und der Gesellschaft weiterhin sachlich und ausgewogen geführt wird. Die Einführung von Tierschutzkommissionen in Bremen stellt einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Tierschutz dar, auch wenn es noch weiteren Diskussionsbedarf in diesem Bereich gibt.

    Was sagt der neue Gesetzesentwurf der „Bremischen Bürgerschaft“ aus?

    Die „Bremische Bürgerschaft“ hat einen Gesetzesentwurf zur Einschränkung von Tierversuchen in der Lehre verabschiedet. Der Gesetzentwurf sieht die Einrichtung von sogenannten Tierschutzkommissionen an den Hochschulen vor. Diese Kommissionen sollen zu gleichen Teilen aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus der Tierversuchsforschung sowie aus von Tierschutzorganisationen benannten Personen bestehen. Die Kommissionen sollen künftig über die Genehmigung von Tierversuchen in der Lehre entscheiden.

    Das Gesetz stößt auf unterschiedliche Reaktionen. Die Leitung der Universität Bremen spricht von Verfassungswidrigkeit und auch die oppositionelle CDU sieht den Forschungsstandort Bremen als geschwächt und geschädigt an. Auf der anderen Seite begrüßen Tierrechtsorganisationen wie PETA die Entscheidung, fordern jedoch weitere Maßnahmen zur Einschränkung von Tierversuchen in der Forschung.

    Ein Paradigmenwechsel zu tierfreien, humanrelevanten Methoden sei überfällig, so Dr. Tina Stibbe, Science Policy Adviser für PETA Deutschland e. V. Die aktuelle Gesetzesreform betrifft lediglich die Ausbildung von Studierenden und beschränkt somit nicht die allgemeine Forschung. Die Einrichtung von Tierschutzkommissionen sei eher symbolisch zu verstehen, da diese lediglich Beratungsfunktion haben und die Genehmigung von Tierversuchen weiterhin der Landesbehörde unterliegt. Dies mache eine Gefährdung des Forschungsstandorts unwahrscheinlich.

    Trotzdem könnte Bremen mit dem neuen Hochschulgesetz seine Attraktivität als Universitätsstandort erhöhen. Viele Studierende wünschen sich schon lange, dass für ihre wissenschaftliche Ausbildung keine Tierversuche mehr notwendig sind. Der Gesetzentwurf der „Bremischen Bürgerschaft“ ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, doch es bedarf weiterer Anstrengungen, um Tierversuche in der Forschung langfristig zu reduzieren.

    Was sagen die Medien zu dem Gesetzesentwurf der „Bremischen Bürgerschaft“?

    Der Artikel des „Weser-Kurier“ vom 06.12.2022 berichtet über den Gesetzentwurf der „Bremischen Bürgerschaft“ zur Einschränkung von Tierversuchen an Hochschulen. Der Artikel beschreibt, dass die neue Regelung vorsieht, dass Tierschutzkommissionen eingerichtet werden, die zu gleichen Teilen aus Wissenschaftlern der Tierversuchsforschung und von Tierschutzorganisationen benannten Personen bestehen sollen. Diese Kommissionen sollen über die Durchführung von Tierversuchen entscheiden und die Einhaltung des Tierschutzes überwachen. Der Artikel zitiert die Tierrechtsorganisation PETA, die die Einschränkung der Tierversuche in der Lehre begrüßt, aber eine weitere Beschränkung auf die allgemeine Forschung fordert.

    Der Artikel erwähnt auch die Kritik der Universität Bremen und der oppositionellen CDU. Die Universität Bremen sieht in der neuen Regelung eine Einschränkung der Forschungsfreiheit und spricht von Verfassungswidrigkeit. Die CDU kritisiert die Regelung als zu strikt und sieht den Forschungsstandort Bremen in Gefahr.

    Insgesamt stellt der Artikel den Gesetzentwurf als eine umstrittene Regelung dar, die sowohl Zustimmung als auch Kritik hervorruft. Die Einschränkung von Tierversuchen wird als positive Entwicklung begrüßt, während die Kritiker die Regelung als zu strikt und einschränkend für die Forschungsfreiheit ansehen.

    Was steht im Koalitionsvertrag

    Die Regierungskoalition von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke in Bremen hat in ihrer Vereinbarung zur Zusammenarbeit für die 20. Wahlperiode der „Bremischen Bürgerschaft“ von 2019 bis 2023 auch das Thema Tierschutz und Tierversuche behandelt. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Koalition den Tierschutz in Bremen stärken und ausbauen möchte. Dabei soll insbesondere der Schutz von Tieren in der Forschung und bei Tierversuchen verbessert werden.

    Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich die Koalition auf konkrete Maßnahmen verständigt. So sollen Tierversuche an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Bremen eingeschränkt und möglichst vermieden werden. Dabei soll insbesondere auf die Förderung von alternativen Methoden gesetzt werden, um Tierversuche zu ersetzen. Die Koalition sieht dabei eine Vorreiterrolle für Bremen in Deutschland und Europa.

    Des Weiteren soll eine unabhängige Kommission eingerichtet werden, die die Einhaltung von Tierschutzstandards bei Tierversuchen in Bremen überwacht und gegebenenfalls Verstöße aufdeckt und sanktioniert. Dabei sollen auch Tierschutzorganisationen in die Arbeit der Kommission einbezogen werden, um deren Expertise zu nutzen und eine breitere Legitimation zu gewährleisten.

    Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit in der Regierungskoalition zeigt somit ein klares Bekenntnis zur Stärkung des Tierschutzes in Bremen und zum Einsatz alternativer Methoden in der Forschung.

    Wie viel Freiraum haben Bundesländer beim Thema Tierschutzgesetz

    Das deutsche Tierschutzgesetz regelt den Umgang mit Tieren in der Bundesrepublik Deutschland und ist somit ein Bundesgesetz. Es ist jedoch möglich, dass die Bundesländer eigene Bestimmungen erlassen, die das Tierschutzgesetz verschärfen oder konkretisieren. Allerdings dürfen diese Bestimmungen nicht im Widerspruch zum Bundesrecht stehen und müssen dessen Anforderungen erfüllen.

    Die Gesetzgebungskompetenz für den Tierschutz liegt grundsätzlich beim Bund. Die Bundesländer können jedoch in bestimmten Fällen eigene Regelungen treffen, zum Beispiel bei der Haltung von bestimmten Tierarten oder der Durchführung von Tierversuchen. Hierbei müssen die Vorgaben des Bundesrechts jedoch beachtet werden.

    In der Praxis bedeutet dies, dass die Bundesländer eigene Tierschutzgesetze erlassen können, die über die Vorgaben des Bundesrechts hinausgehen, solange sie mit diesen vereinbar sind. So haben einige Bundesländer zum Beispiel eigene Regelungen für die Haltung von Nutztieren erlassen, um den Tierschutz in der Landwirtschaft zu verbessern.

    Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Bundesrecht immer Vorrang vor Landesrecht hat. Wenn es zu einem Konflikt zwischen Bundes- und Landesrecht kommt, gilt das Bundesrecht. Dies bedeutet auch, dass Bundesländer keine Bestimmungen erlassen können, die im Widerspruch zum Bundesrecht stehen oder dieses unterlaufen.

    Insgesamt haben die Bundesländer somit einen gewissen Spielraum bei der Gestaltung von Tierschutzgesetzen. Dieser Spielraum ist jedoch durch das Bundesrecht begrenzt und darf dieses nicht untergraben.

    Ausbildung neuer Studenten – wie wichtig sind Tierversuche in der Ausbildung

    Die Ausbildung von Studenten ist ein wesentlicher Bestandteil des Hochschulwesens. Insbesondere in den Naturwissenschaften und der Medizin ist es wichtig, dass angehende Fachkräfte praxisnahe Erfahrungen sammeln können. Hierbei spielen auch Tierversuche eine Rolle. Gegner von Tierversuchen argumentieren jedoch, dass es alternative Methoden gibt, die tierleidfrei sind und zudem oft effektiver und ethisch vertretbarer sind.

    Befürworter von Tierversuchen argumentieren dagegen, dass sie nach wie vor notwendig sind, um komplexe biologische Prozesse und Krankheiten zu erforschen und neue Therapien zu entwickeln. Insbesondere bei der Entwicklung von Medikamenten müssen Tierversuche durchgeführt werden, um die Wirksamkeit und Sicherheit zu überprüfen, bevor sie am Menschen getestet werden können. Hierbei geht es auch um die Sicherheit von Patienten, die von der Einnahme dieser Medikamente profitieren könnten.

    Die Frage, wie wichtig Tierversuche für die Ausbildung von Studenten sind, ist daher eng mit der Frage nach der Notwendigkeit von Tierversuchen insgesamt verknüpft. Für Befürworter von Tierversuchen sind sie ein unverzichtbarer Bestandteil der Ausbildung, um angehenden Wissenschaftlern die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln. Kritiker argumentieren dagegen, dass alternative Methoden wie Simulationen, Computermodelle und in-vitro-Tests dieselben Lernziele erreichen können, ohne dass Tiere dafür leiden müssen.

    Insgesamt bleibt die Frage nach der Bedeutung von Tierversuchen für die Ausbildung von Studenten umstritten. Während einige Universitäten bereits auf tierfreie Methoden umgestiegen sind, werden an anderen Universitäten weiterhin Tierversuche durchgeführt. Es bleibt abzuwarten, inwiefern sich alternative Methoden in der Ausbildung von Studenten weiter etablieren werden und wie sich die Debatte um die Notwendigkeit von Tierversuchen insgesamt entwickeln wird.

    Fazit

    Der Einsatz von Tierversuchen in der Forschung ist ein kontrovers diskutiertes Thema, das ethische, moralische, wissenschaftliche und medizinische Fragen aufwirft. Befürworter argumentieren, dass Tierversuche notwendig sind, um medizinische Fortschritte zu erzielen, während Kritiker sie als unmoralisch und grausam betrachten und alternative Methoden bevorzugen. Das kürzlich verabschiedete Gesetz der „Bremischen Bürgerschaft“ zur Einschränkung von Tierversuchen in der Lehre sieht die Einrichtung von Tierschutzkommissionen an den Hochschulen vor. Diese Kommissionen sollen künftig über die Genehmigung von Tierversuchen in der Lehre entscheiden.

    Die Einführung von Tierschutzkommissionen in Bremen stellt einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Tierschutz dar, auch wenn es noch weiteren Diskussionsbedarf in diesem Bereich gibt. Es ist wichtig, dass die Debatte über Tierversuche in der Wissenschaft und der Gesellschaft weiterhin sachlich und ausgewogen geführt wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese neue Regelung auf den Tierversuchseinsatz in der Forschung auswirken wird und ob alternative Methoden in Zukunft vermehrt zum Einsatz kommen werden. Eine Einschränkung von Tierversuchen in der Forschung könnte möglicherweise zu einem Paradigmenwechsel hin zu tierfreien Methoden führen und somit den Tierschutz und die Forschung gleichermaßen unterstützen.

    Quellen:

    1. PETA-Pressemitteilung: Bremische Bürgerschaft beschließt unzureichende Einschränkung von Tierversuchen an Hochschulen – PETAs Statement: „Versprechen aus dem Koalitionsvertrag nicht erfüllt“ – https://www.peta.de/presse/bremische-buergerschaft-beschliesst-unzureichende-einschraenkung-von-tierversuchen-an-hochschulen-petas-statement-versprechen-aus-dem-koalitionsvertrag-nicht-erfuellt/
    2. Bremische Bürgerschaft Landtag – Entwurf eines Sechsten Hochschulreformgesetzes – https://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/2022-12-06_Drs-20-1705_224e5.pdf
    3. Weser Kurier – Bremen will Tierversuche an Hochschulen einschränken – https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-will-tierversuche-an-hochschulen-einschraenken-doc7oxid5rqkvdc6bu1mt4
    4. SPD-Land-Bremen – Vereinbarung zur Zusammenarbeit in einer Regierungskoalition 2019-2023 – https://spd-land-bremen.de/Binaries/Binary_6302/Koalitionsvereinbarung-RGR-2019-2023-mitU-final.pdf
    5. Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Tierversuche in Deutschland – https://www.bmel.de/DE/themen/tierschutz/tierversuche/tierversuche-node.html Diese Website bietet einen Überblick über Tierversuche in Deutschland und enthält Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, zur Forschung und zu alternativen Methoden.
    6. Deutsches Tierschutzbüro e.V.: Tierversuche – https://www.tierschutzbuero.de/themen/tierversuche/ Das Deutsche Tierschutzbüro gibt einen Überblick über Tierversuche und deren Folgen. Es werden auch alternative Methoden vorgestellt.
    7. Ärzte gegen Tierversuche: Tierversuche – https://www.aerzte-gegen-tierversuche.de/de/themen/tierversuche Die Website der Organisation Ärzte gegen Tierversuche bietet wissenschaftliche Argumente gegen Tierversuche sowie Informationen zu alternativen Methoden und zu den Auswirkungen auf Mensch und Umwelt.
    8. Europäische Kommission: Tierversuche – https://ec.europa.eu/food/animals/welfare/practice/legislation_en Die Europäische Kommission gibt einen Überblick über die rechtlichen Rahmenbedingungen für Tierversuche in Europa und enthält Informationen zur EU-Tierversuchsrichtlinie und zu alternativen Methoden.
    9. National Institutes of Health (NIH): Animal Research – https://www.nih.gov/about-nih/what-we-do/nih-almanac/animal-research Das NIH bietet Informationen über Tierversuche und deren Rolle in der Forschung. Es werden auch die Grundsätze des Tierschutzes bei Tierversuchen erläutert.
  • EndZoo flüchtet von Facebook – Telefonterror beginnt

    Es ist schon erstaunlich! Frank Albrecht vom Projekt EndZoo wird auf Facebook zur Persona non grata erklärt und löscht sich daraufhin selbst! Gleichzeitig beginnt wieder einmal der Telefonterror! Die neueste Aussage „Für mich kein EndZoo – für mich die Endlösung“! Strafanzeige wird gestellt!

    Sicherlich könnt ihr euch noch an den Telefonterror vom 3. Oktober 2021 erinnern, wo ich auch die Aufnahmen von meinem Anrufbeantworter veröffentlicht hatte.

    Um das Video zu sehen, muss man sich bei YouTube anmelden! Altersbeschränkung aufgrund von massiven Beleidigungen!

    Nun hat derselbe Typ Freitag und Samstag erneut mehrfach mit mir versucht Kontakt aufzunehmen. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, auf welchem Niveau mein Gesprächspartner war. Er beleidigte mich und ich sollte doch endlich Frank Albrecht von EndZoo in Ruhe lassen. Natürlich kamen in diesem Zusammenhang auch Drohungen!

    Wenn das die EndZoo-Armee sein soll, die Frank Albrecht gegen GERATI ins Feld führen möchte, dann dürfte es ein großer Blockbuster werden. Der Zusammenhang zwischen dem Löschen der Facebook-Seite des Projekt EndZoo und dem Telefonterror scheint nicht zufällig zu sein.

    Als ich dann ins Bett ging, sprach der Typ mir noch einmal auf meinen Anrufbeantworter und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten!

    [video src="https://gerati.de/wp-content/uploads/2023/02/voicemail-20230225045509.mp4" /]

    Für mich kein EndZoo – für mich die Endlösung! Ich hatte ja bereits mehrfach den Verdacht geäußert, dass Frank Albrecht in der rechtsradikalen Szene aktiv ist. Dieses scheint sich nun zu bestätigen! Aber nein, Frank Albrecht ist natürlich kein Rassist und er wird auch wieder mit Händen und Füßen bestreiten, dass er mit diesem Typen zu tun hat.

    Aber das lässt sich ganz einfach klären. Im Oktober 2021 vergaß der Typ 2 x seine Nummer zu unterdrücken. Also die Telefonnummer ist bekannt und somit sollte es auch ein leichtes für die Ermittlungsbehörden sein, den Anrufer zu identifizieren! Strafanzeige gegen Frank Albrecht und seinem „Freund“ wird natürlich gestellt.

  • Schreiben an die Giordano Bruno-Stiftung wegen Rechtsverstöße auf der Facebook Seite des „Great Ape Project“

    Möglicherweise ist einigen aufgefallen, dass es beim Great Ape Project ruhig geworden ist. Dies könnte auf die wiederholten Rechtsverletzungen zurückzuführen sein, die auf dieser Facebook-Seite begangen wurden, wodurch Facebook den Betreiber und mehrere Nutzer bzw. Fake-Accounts vorübergehend eingeschränkt hat. Doch wer trägt tatsächlich die Verantwortung für die Posts und Kommentare, die persönliche Beleidigungen, falsche Tatsachenbehauptungen, Hass und Hetze widerspiegeln? GERATI will es herausfinden und hat Schritte eingeleitet!

    Hier mein Schreiben an die Giordano Bruno-Stiftung …

    An: Giordano Bruno-Stiftung

    z. Hd. Dr. Michael Schmidt-Salomon
    Auf Fasel 16
    55430 Oberwesel

    Deutschland

    Fax: +49 (0)6744-7105021
    eMail1: info@giordano-bruno-stiftung.de
    eMail2: info@greatapeproject.de

    Abs: GERATI

    Silvio Harnos
    BSD-City
    Golden Vienna 2, C2/9
    15322 Serpong
    Indonesien

    Tel.: +49 (0)3581 7921521
    Handy: +62 (0)87 882424150
    Fax: +49 (0)3581 7921529
    E-Mail: info@gerati.de

    BSD-City, 24.02.2023

    Bitte alle Antworten per Fax (+49) 03581 / 7921529 da der Versand per Post sehr lange nach Indonesien dauert!

    Anfrage zum rechtlichen und verantwortlichen Ansprechpartner der Facebook-Seite „Great Ape Project“

    Sehr geehrter Herr Dr. Michael Schmidt-Salomon,

    ich habe mich bereits mehrfach per rechtssicherem Fax an Sie und an Herrn Colin Goldner gewandt und Sie als Verantwortliche zur Unterlassung aufgefordert. Weder Sie noch Herr Colin Goldner haben auf meine Schreiben reagiert. In einem versuchten, angestrebten Unterlassungsantrag von Herrn Colin Goldner ließ dieser nun durch seine Rechtsanwälte verlauten, dass er nicht für das Great Ape Project und deren Social-Media-Seiten, wie zum Beispiel Facebook, verantwortlich sei.

    Gleichzeitig ist die Faxnummer von Herrn Colin Goldner als angeblich beauftragte Kontaktperson für das Great Ape Project, im Impressum Ihrer Webseite https://www.greatapeproject.de/impressum/ verschwunden. Weder Sie noch Herr Colin Goldner sind telefonisch erreichbar, um die strafbaren Handlungen einiger Nutzer der Facebook-Seite „Great Ape Project“ zu klären.

    Gemäß dem Telemedien-Gesetz (TMG) sind Sie jedoch verpflichtet, mindestens zwei rechtssichere Zustellmöglichkeiten vorzuhalten. Da Sie weder auf Faxe noch auf telefonischen Kontakt reagieren, stellt sich die Frage, ob die Facebook-Seite von Ihnen rechtlich korrekt betrieben wird.

    Eine Person namens Steffi Arendt schreibt unter dem Namen des Great Ape Projects immer wieder beleidigende Beiträge und Kommentare, die auch gegen mich gerichtet sind und falsche Tatsachenbehauptungen enthalten. Unterzeichnen tut sie dieses mit dem Pseudonym Steffi (GAP). Allerdings wird diese Person weder auf Facebook noch im Impressum als verantwortliche Person benannt. Sie behauptet mehrfach in Posts und Kommentaren, dass Colin Goldner nicht auf Facebook aktiv sei, was seiner Aussage in dem von ihm angestrebten außergerichtlichen Rechtsstreit bestätigen würde.

    Als Stiftung oder Verein unterliegen Sie bestimmten rechtlichen Vorschriften, insbesondere der korrekten Benennung einer Kontaktperson, die für die Inhalte auf den verantworteten Seiten verantwortlich ist. Zudem sind viele der Posts und Kommentare auf der Facebook-Seite jugendgefährdend, was Sie verpflichten würde, einen Jugendschutzbeauftragten zu benennen. Auch hier ist keine benannte Person zu finden.

    Ich weise darauf hin, dass Ihre Facebook-Seite derzeit aufgrund mehrerer Urheberrechtsverstöße vorübergehend von Facebook eingeschränkt wurde. Es liegen weitere Rechtsverstöße vor, die ich gerne mit dem zuständigen Verwalter der Facebook-Seite „Great Ape Project“ klären würde. Weitere Meldungen bei Facebook könnten zur endgültigen Sperrung des Facebook-Auftritts führen. Dies sollte Ihnen oder dem anonymen Verwalter per E-Mail von Facebook mitgeteilt worden sein.

    Um meine Ansprüche gegen Urheberrechtsverstöße und falsche Tatsachenbehauptungen in Bezug auf das Great Ape Project aufzuzeigen, fordere ich Sie auf, unverzüglich jedoch innerhalb von 5 Werktagen eine schriftliche Mitteilung per Fax an mich unter der Nummer 03581 7921529 zu senden. Darin soll eine verantwortliche Person benannt werden, die sich für die Inhalte der Facebook-Seite „Great Ape Project“ verantwortlich fühlt und während der üblichen deutschen Arbeitszeiten per Fax oder telefonisch erreichbar ist. Diese Person sollte dazu befugt sein, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Verbreitung von Falschinformationen und Urheberrechtsverletzungen auf der Seite zu unterbinden.

    Sollten Sie innerhalb der genannten Frist keine verantwortliche Person benennen, behalte ich mir weitere rechtliche Schritte vor. Bitte beachten Sie, dass ich aus juristischen Gründen die Schreiben sowohl an die beiden bekannten E-Mail-Adressen als auch per Fax rechtsverbindlich versenden werde.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Silvio Harnos

    Das Schreiben wurde per Fax und E-Mail versendet und jetzt kommt noch der Hammer!

    Giordano Bruno-Stiftung sperrt E-Mail-Adresse von GERATI!

    Die E-Mail an Great Ape Projekt ging raus, bei der Giordano Bruno-Stiftung erhielt ich die Rückmeldung, dass der Mailserver die E-Mail abgelehnt hat, da diese als Spam gekennzeichnet wurde. Bedeutet. Meine GERATI – E-Mail-Adresse wird vorsätzlich blockiert, um keine rechtlichen E-Mails von mir zu erhalten! Tja, also gleich noch einmal versendet, mit einer anderen E-Mail-Adresse und siehe da, die ging durch!

    Hier noch transparent dir Rückmeldung des Mailservers dieser Stiftung …

    Original:

    This is the mail system at host relay.mailchannels.net.

    I’m sorry to have to inform you that your message could not be delivered to one or more recipients. It’s attached below.

    For further assistance, please send mail to postmaster.

    If you do so, please include this problem report. You can delete your own text from the attached returned message.

    The mail system
    <info@giordano-bruno-stiftung.de>: host mx.athcom.de[213.165.85.155] said: 550
    5.7.1 <info@giordano-bruno-stiftung.de>: Recipient address rejected: Mail
    appeared to be SPAM or forged. Ask your Mail/DNS-Administrator to correct
    HELO and DNS MX settings or to get removed from DNSBLs; please relay via
    your ISP (gerati.de) (in reply to RCPT TO command)

    Übersetzt ins Deustche:

    Dies ist das Mailsystem unter Host relay.mailchannels.net.

    Es tut mir leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass Ihre Nachricht an einen oder mehrere Empfänger nicht zugestellt werden konnte. Es ist unten angehängt.

    Für weitere Unterstützung senden Sie bitte eine E-Mail an den Postmeister.

    Fügen Sie in diesem Fall bitte diesen Problembericht bei. Sie können Ihren eigenen Text aus der angehängten Antwortnachricht löschen.

    Das Mail-System
    <info@giordano-bruno-stiftung.de>: host mx.athcom.de[213.165.85.155] sagte: 550
    5.7.1 <info@giordano-bruno-stiftung.de>: Empfängeradresse abgelehnt: Mail
    schien SPAM oder gefälscht zu sein. Bitten Sie Ihren Mail/DNS-Administrator um Korrektur
    HELO- und DNS-MX-Einstellungen oder um aus DNSBLs entfernt zu werden; bitte per weiterleiten
    Ihr ISP (gerati.de) (als Antwort auf den Befehl RCPT TO)

    Strafbare Handlungen reißen beim Great Ape Project nicht ab!

  • Frank Albrecht von Projekt Endzoo: Kritik oder Drohung?

    In einer alarmierenden Entwicklung im Zusammenhang mit dem Projekt Endzoo, das von Frank Albrecht betrieben wird, wurde bekannt, dass der GERATI – Journalist Silvio Harnos auf Facebook von Albrecht bedroht wurde. GERATI ist eine Organisation, die sich kritisch mit dem Projekt Endzoo und der Tierrechtsbewegung beschäftigt. Die Bedrohung wirft ein Schlaglicht auf die wachsenden Spannungen zwischen Albrecht und seinen Kritikern und lässt die Frage aufkommen, ob das Projekt Endzoo tatsächlich in Übereinstimmung mit Tierschutz- und Tierrechtsprinzipien betrieben wird.

    Meinungsfreiheit oder Zensur? Kritische Betrachtung von Frank Albrechts Facebook-Aktivitäten

    Der Beitrag von Frank Albrecht auf Facebook zu Silvio Harnos und GERATI wirft einige Fragen auf. Einerseits scheint Albrecht sehr mitteilungsbedürftig zu sein und postet seit Tagen ununterbrochen über diese Themen. Andererseits verweigert er die Diskussion zu diesen Themen auf seiner Facebook-Seite, indem er jeden, der nicht seiner Meinung ist, einfach sperrt und die Antwortkommentare löscht. Dabei gibt Albrecht als Grund für das Löschen und Sperren oft an, dass er angebliche Lügen entfernen möchte.

    Diese Vorgehensweise wirft die Frage auf, ob Albrecht tatsächlich ein offenes Diskussionsforum schaffen möchte oder ob er nur seine eigene Meinung verbreiten und andere Meinungen unterdrücken will. Das Löschen von Kommentaren und das Sperren von Personen, die nicht seiner Meinung sind, kann als ein Versuch gesehen werden, eine einseitige Diskussion zu schaffen und Kritik zu vermeiden.

    Es stellt sich auch die Frage, ob Albrechts Vorgehensweise mit den Grundsätzen von Projekt Endzoo vereinbar ist. Das Projekt setzt sich unter anderem für den Schutz von Tieren und die Förderung von Tierschutzorganisationen ein. Eine solche Organisation sollte eigentlich für offene Diskussionen und Kritik empfänglich sein. Das Löschen von Kommentaren und das Sperren von Personen kann daher als Widerspruch zu den Grundsätzen des Projekts Endzoo angesehen werden.

    Insgesamt kann Albrechts Vorgehensweise als problematisch angesehen werden. Wenn er tatsächlich für offene Diskussionen und den Schutz von Tieren eintritt, sollte er auch Meinungen zulassen, die nicht seiner eigenen entsprechen. Das Löschen von Kommentaren und das Sperren von Personen kann als Versuch gesehen werden, eine einseitige Diskussion zu schaffen und Kritik zu vermeiden.

    Frank Albrecht und Projekt EndZoo: Wo bleibt die Transparenz?

    Frank Albrecht, der Gründer des „Projekt EndZoo“, behauptet immer wieder Dinge, für die er keine Beweise oder Quellen liefern kann. Wenn Fakten über seine fragwürdige Arbeitsweise, insbesondere über die Auflösung des ehemaligen Vereins Endzoo Deutschland e. V., publiziert werden und mit Quellen und Beweisen verifiziert sind, stellt er diese als Lügen dar, kann aber selbst keine Belege dafür liefern. Es scheint, dass seine Meinung für ihn die einzige Wahrheit ist und er keine Gegenargumente zulässt. Tatsächlich löscht er sogar Kommentare von Tierrechtlern, die ihn auf Fehler hinweisen möchten.

    Es ist anzumerken, dass das „Projekt EndZoo“ keine offizielle Organisation ist, sondern lediglich eine private Facebook-Seite des selbsternannten Zoo-Experten Frank Albrecht. Obwohl er weder ein Studium in Zoologie absolviert, noch in einem Zoo oder mit Tieren gearbeitet hat, gibt er sich als Experte auf diesem Gebiet aus. Dennoch scheint es ihm wichtiger zu sein, seine eigenen Ansichten zu verteidigen, als sich mit Fakten oder Kritik auseinanderzusetzen.

    Es ist bedenklich, dass jemand, der keine fachliche Qualifikation oder Erfahrung in einem bestimmten Bereich hat, sich als Experte ausgibt und seine Meinung als absolute Wahrheit darstellt. Diese Vorgehensweise kann zu falschen Schlussfolgerungen und Schäden führen, insbesondere in Bezug auf Tierrechte und den Schutz von Tieren. Es ist wichtig, dass Menschen, die sich in der Öffentlichkeit äußern, Verantwortung übernehmen und sich auf Fakten stützen, um eine fundierte Diskussion zu ermöglichen.

    GERATI startet „Talk am Wochenende“

    Im vergangenen Jahr startete GERATI eine spannende Live-Talkshow namens „Talk am Wochenende“ auf Facebook und YouTube. In dieser Show diskutierte Silvio Harnos mit Gästen aus verschiedenen Bereichen wie Tierrecht, Tierhaltung, Tierschutz und veganer Lebensweise. Unter anderem waren Gäste wie Philipp Kroiß von Zoos.media, die erfolgreiche Autorin Dr. K. Alexandra Dörnath und der Tierrechtler Uwe Siwek zu Gast. Die Diskussionen waren kontrovers und leidenschaftlich, aber immer respektvoll und auf Augenhöhe.

    Obwohl Silvio Harnos bis heute Frank Albrecht nicht persönlich eingeladen hat, sich an der Diskussion zu beteiligen, hat er immer wieder betont, dass er jederzeit dazu bereit ist, sich einer Diskussion auf gleicher Ebene zu stellen. Es scheint jedoch, dass Frank Albrecht kein Interesse daran hat, seine Positionen in einer offenen Diskussion zu verteidigen. Stattdessen bevorzugt er es, einseitig auf seiner Facebook-Seite zu posten und jeden zu blockieren, der nicht seiner Meinung ist.

    Es ist bedauerlich, dass Frank Albrecht es vorzieht, sich in seiner eigenen Facebook-Blase zu verstecken, anstatt sich einer offenen Diskussion zu stellen. Der offene Austausch von Ideen und Meinungen ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Dialog, der zu einem besseren Verständnis und möglicherweise sogar zu einem Kompromiss führen kann. Silvio Harnos hat durch seine Talkshow gezeigt, dass er dazu bereit ist, auch kontroverse Themen offen zu diskutieren und anderen Meinungen zuzuhören.

    In einer Zeit, in der die gesellschaftlichen Debatten immer polarisierter werden, ist es wichtiger denn je, sich auf offene und respektvolle Diskussionen zu konzentrieren. Das Engagement von GERATI und anderen Organisationen, wie auch von Tierhaltern, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Denn nur durch eine offene und faire Debatte können wir echte Fortschritte im Bereich des Tierschutzes erreichen.

    Frank Albrecht: Diskussionsbereitschaft oder Drohung?

    Frank Albrecht vom Projekt Endzoo fordert Diskussionsbereitschaft, allerdings nur in Deutschland. Diese Forderung ist belustigend, da Silvio Harnos, der Betreiber von GERATI, in Jakarta/Indonesien lebt. Albrecht hatte kürzlich seine Facebook-Seite gelöscht bzw. offline genommen, gibt nun aber vor, für Diskussionen auf gleicher Ebene bereit zu sein. Er soll nicht vor einem Monitor, sondern per Webcam an einer Diskussion teilnehmen. Seine Aussagen, dass Silvio Harnos ein Feigling sei, weil er nicht nach Deutschland fliegen würde, sind lächerlich und können sogar als Drohung aufgefasst werden.

    Vor vier Wochen likte Frank Albrecht einen Beitrag des Great Ape Project, ein weiteres Tierrechtsprojekt, in dem mir ebenfalls Lügen vorgeworfen wurden. Wenige Minuten später nutzte er illegalerweise den Account seiner Frau Annette Albrecht, um eine gegen GERATI ausgesprochene Drohung eines Fake-Accounts zu liken. Diese Aktion wirft ein schlechtes Licht auf Albrechts Glaubwürdigkeit.


    Screenshot Facebook - Seite Great Ape Project
    Screenshot Facebook – Seite Great Ape Project

    Silvio Harnos kontert auf Forderungen von Frank Albrecht

    Frank Albrecht scheint nun zu behaupten, dass er bereit ist zu diskutieren, jedoch sind die Bedingungen, die er für ein persönliches Treffen stellt, nicht erfüllbar. Er besteht darauf, dass der Betreiber von GERATI, Silvio Harnos, nach Deutschland kommt. Da es für ihn so wichtig zu sein scheint, dass ich nach Deutschland komme, sollte es ihm auch leichtfallen, für den Flug, ein Hotel in seiner Nähe und eine Tagespauschale von 300 € pro Tag aufzukommen.

    Dies ist ein unverschämtes Angebot, das zeigt, dass Frank Albrecht nicht wirklich an einer Diskussion interessiert ist, sondern nur versucht, sich herauszureden und abzuducken. Silvio Harnos hat bereits klargestellt, dass er bereit ist, per Webcam an einer Diskussion teilzunehmen und sich auf Augenhöhe zu unterhalten.

    Es ist bedauerlich, dass Frank Albrecht immer noch nicht bereit ist, auf diese Art der Diskussion einzugehen, da er anscheinend Angst hat, dass er mit seinen Ansichten nicht überzeugen kann. Stattdessen scheint er weiterhin auf Drohungen und Einschüchterungen zu setzen, um seine Meinung durchzusetzen.

    Es ist an der Zeit, dass Frank Albrecht erkennt, dass die Art und Weise, wie er sich verhält, nicht akzeptabel ist und dass wirklicher Fortschritt nur durch eine offene und ehrliche Diskussion erreicht werden kann. Wenn er wirklich an einer Debatte interessiert ist, sollte er auf Silvio Harnos Angebot eingehen und per Webcam an einer Diskussion teilnehmen, anstatt unrealistische Forderungen zu stellen.

    Fragwürdige Taktik von Frank Albrecht und Tierrechtlern gegenüber Journalist Silvio Harnos

    In einer fragwürdigen Taktik setzt Frank Albrecht auf Unterstützung von Nicht-Juristen aus der Tierrechtsszene. Zunächst behaupteten Tierrechtler immer wieder, dass ich mich in Indonesien vor der deutschen Justiz verstecke. Diese Behauptungen sind jedoch haltlos und haben keine Grundlage in der Realität.

    Die Vorwürfe gegen mich beziehen sich auf meine persönliche Meinungs- und kritische Äußerungen gegenüber der Tierrechtsbewegung. Als PETA mich verklagte und ich mich rechtlich wehrte, änderten die Tierrechtler ihre Aussage. Nun behaupten sie, dass ich bei Betreten deutschen Bodens verhaftet werde.

    Der Tierrechtler Edmund Haferbeck stellte über 25 Strafanzeigen bei einem befreundeten Staatsanwalt in Augsburg. Im Februar 2018 wurde der GERATI – Betreiber von 5 Bundespolizisten in Empfang genommen, als er in Deutschland ankam. Der betroffene Staatsanwalt wurde jedoch als befangen eingestuft, nachdem der Journalist Beweise dafür vorlegen konnte. Das Ermittlungsverfahren wurde an die Staatsanwaltschaft Görlitz übergeben und schließlich eingestellt, nachdem der Journalist seine Stellungnahme zu allen Anklagepunkten abgab und seine Unschuld festgestellt wurde.

    Besonders belustigend ist der Vorwurf, dass der Journalist, Silvio Harnos, gegen das deutsche Tierschutzgesetz verstoßen habe, indem er Civetkatzen in Indonesien hielt. Er selbst hält jedoch keine Civetkatzen und konnte die falschen Vorwürfe entkräften. Vor allem wäre eine deutsche Staatsanwaltschaft überhaupt nicht befugt gewesen, da in Indonesien andere gesetzliche Bestimmungen herrschen. Obwohl das Ermittlungsverfahren schließlich eingestellt wurde, gab es während des Prozesses zahlreiche Hürden zu überwinden, darunter eine Befangenheit des betroffenen Staatsanwalts und die Notwendigkeit, Beweise vorzulegen, um die Unschuld des Journalisten zu beweisen.

    Es ist bedauerlich, dass Frank Albrecht auf diese fragwürdige Taktik zurückgreift und sich mit skurrilen juristischen Beratungen aus der Tierrechtsszene umgibt. Es ist klar, dass die Vorwürfe gegen mich haltlos sind und es keinen Grund gibt, sich vor der deutschen Justiz zu verstecken. Meine Meinungsäußerungen sind durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt und ich stehe zu meinen kritischen Äußerungen gegenüber der Tierrechtsbewegung.

    Die Behauptungen der Tierrechtler sind ein weiteres Beispiel für ihre fragwürdige Taktik, um ihre Ideologie zu verbreiten und Menschen einzuschüchtern, die ihre Ansichten nicht teilen. Es ist bedauerlich, dass Frank Albrecht sich auf solche Unterstützung verlässt und versucht, seine Position zu stärken, indem er mich diffamiert und falsche Vorwürfe erhebt. Ich stehe zu meinen Überzeugungen und werde weiterhin für meine Rechte und meine Meinungsfreiheit kämpfen.

  • PETA unter Beschuss: Strafanzeigen ohne gesetzliche Grundlage

    In dem folgenden Text geht es um Vorwürfe gegenüber der Tierrechtsorganisation PETA, die falsche Verdächtigungen äußern soll. Es wird gezeigt, dass PETA Strafanzeigen oft nur aus PR-Gründen erstattet und dass die Organisation Straftaten im Namen des Tierrechts als legitimes Mittel betrachtet.

    Inhaltsverzeichnis:

    Haferbeck im Ruhestand: Endstation Deutsche Bahn?

    Nach seiner Verabschiedung in den Ruhestand hat Edmund Haferbeck seine neue Berufsbezeichnung auf Xing bekannt gegeben. Dabei stellt sich die Frage, ob Haferbeck nun als Rentner bei der Deutschen Bahn und DB Regio fährt, da er keinen festen Wohnsitz mehr hat? Möglicherweise kauft er als Privatier jedoch weiterhin seine Tickets selbst, ohne auf Spendengelder aus dem Tierschutz angewiesen zu sein?


    Screenshot: https://www.xing.com/profile/Edmund_Haferbeck
    Screenshot: https://www.xing.com/profile/Edmund_Haferbeck

    Es ist jedoch auffällig, dass es um Edmund Haferbeck seit seiner Pensionierung sehr still geworden ist. Selbst im Berufungsverfahren, in dem Haferbeck’s Anwälte der Kanzlei Günther aus Hamburg noch in den letzten beiden Jahren sehr aktiv waren, wurde es ruhig. Auch in den offenen Verfahren gegen den Journalisten Silvio Harnos von GERATI, die Haferbeck und PETA angestrebt hatten, herrscht Ruhe. Auf Facebook hatte ich meine Leser stets auf dem Laufenden gehalten.

    Bemerkenswert ist auch, dass Haferbecks PETA-Tätigkeit als Rechtsberater aus seinem Xing-Profil verschwunden ist. Stattdessen wird er als zuständiger Mitarbeiter für Senior Special Projects gelistet. Das könnte möglicherweise damit zusammenhängen, dass GERATI der Justiz Hinweise darauf geliefert hatte, dass Haferbeck jahrelang gegen das Rechtsberatungsgesetz verstoßen haben könnte, indem er entgeltliche Rechtsberatung ohne juristische Absicherung anbot.

    PETA gegen unschuldige Bürger: Die Machenschaften der Rechtsabteilung

    Als Edmund Haferbeck vermutlich nach der Strafanzeige gegen seine Person wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Rechtsberatungsgesetz durch PETA, nennen wir es einmal, versetzt wurde, wurde als neuer Leiter der PETA-Rechtsabteilung Krishna Singh ernannt.

    Dieser gab freiwillig, wie er beteuerte, seinen Rechtsanwaltstitel ab. Erstaunlicherweise erfolgten unzählige Beschwerden bei der zuständigen Rechtsanwaltskammer wegen Massenabmahnungen, die er im Namen von PETA im Vorfeld versendete, zeitlich im Einklang.

    Juristisch scheint Krishna Singh nicht mit Fachwissen glänzen zu können. Denn ansonsten würde er seinen Arbeitgeber darauf aufmerksam machen, dass niemand mit einer Strafanzeige bedacht werden kann, nur weil sein Arbeitgeber der Meinung ist, dass es an den gesetzlichen Bestimmungen mangelt.

    Was Krishna Singh und PETA hier machen, ist sogar eine Straftat. Dazu gibt es nämlich das Gesetz § 164 Abs. 1 Falsche Verdächtigungen:



    (1) Wer einen anderen bei einer Behörde oder einem zur Entgegennahme von Anzeigen zuständigen Amtsträger oder militärischen Vorgesetzten oder öffentlich wider besseres Wissen einer rechtswidrigen Tat oder der Verletzung einer Dienstpflicht in der Absicht verdächtigt, ein behördliches Verfahren oder andere behördliche Maßnahmen gegen ihn herbeizuführen oder fortdauern zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    § 164 Falsche Verdächtigung / dejure.org/gesetze/StGB/164.html

    Krishna Singh, als verantwortlicher Leiter der Rechtsabteilung, begeht vermutlich eine Straftat, die mit bis zu 5 Jahren Gefängnis geahndet werden könnte.

    Eine eigene Rechtsabteilung sollte eigentlich das Unternehmen oder hier den Verein PETA schützen, um juristische Fehler zu vermeiden. Doch bei PETA ist das anders. Sie scheinen extra unfähige Mitarbeiter zu suchen, um populistisch Strafanzeigen gegen unschuldige Bürger stellen zu können und durch ihre Rechtsabteilung aufzuwerten.

    Dass diese Rechtsabteilung nur aus unfähigen, gescheiterten Juristen besteht, kann man vermuten. Insbesondere, da sie, obwohl bereits hunderte ihrer Strafanzeigen abgewiesen wurden, sie immer wieder erneut stellen.

    Ein Jurist sollte sich klar darüber sein, dass man sich nur auf geltende Gesetze berufen kann und nicht auf Gesetze, die frei erfunden sind oder dem Wunschdenken von radikalen Tierrechtlern entspringen.

    Auch in der erneuten Strafanzeige, die nach einem Brand in einem Stall an die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) verschickt wurde, ist haltlos. PETA selbst räumt das in einer Pressemitteilung durch Lisa Kainz sogar ein.

    Lisa Kainz / PETA – Pressemitteilung
    jährlich sterben Zehntausende Tiere bei Stallbränden, weil die gesetzlichen Vorgaben mangelhaft sind. PETA hat nun bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet
    (…)
    „Jeder Tod eines Tieres, welches bei einem Stallbrand stirbt, wurde nach Auffassung von PETA aufgrund der mangelnden Brandschutzvorgaben billigend in Kauf genommen.
    (…)
    PETA kritisierte in der Vergangenheit wiederholt die bestehenden Brandschutzverordnungen, da ein Schutz der Tiere so gut wie nicht geregelt ist

    PETA – Pressemitteilung

    Tierrechtsfanatismus: Wenn das Ziel alle Mittel heiligt

    PETA scheint genau zu wissen, dass ihre Strafanzeigen keinen Erfolg haben werden, da es keine gesetzliche Grundlage gibt. Das legt nahe, dass PETA diese Anzeigen vorsätzlich erstellt. Die sofort mit der erstellten Strafanzeige verfasste PETA-Pressemitteilung, die den Landwirt bereits zum verurteilten Straftäter erklärt, bestätigt dies.

    Ironischerweise ist es PETA selbst, die Straftaten begeht, indem sie wiederholt falsche Verdächtigungen gegenüber den Ermittlungsbehörden äußert. Wenn es sich herausstellt, dass Tierrechtsfanatiker für Brandstiftungen verantwortlich sind, erstattet PETA, obwohl Tiere zu Schaden gekommen sind, keine Strafanzeige. Edmund Haferbeck hat im Namen von PETA sogar erklärt, dass Straftaten im Namen des Tierrechts ein legitimes Mittel der Tierrechtsarbeit seien, unabhängig davon, ob Tiere dabei zu Schaden kommen.

    Wer Tiere schützen will, sollte dies ohne zweierlei Maß tun. Auch wenn Tierrechtler bei einer Aktion Tiere verletzen oder töten, muss man als Tierschützer diese Handlungen verurteilen. PETA ist jedoch kein Tierschutzverein, sondern setzt sich explizit nur für Tierrechte ein, und hier ist jedes Mittel recht.

    Fazit:

    Insgesamt zeigt sich anhand des Vorfalls, dass PETA bei Strafanzeigen gegen Tierhalter in der Regel keinen Erfolg hat, da es keine gesetzliche Grundlage für die Vorwürfe gibt. Die von PETA verfassten Pressemitteilungen scheinen darauf abzuzielen, die betreffenden Landwirte bereits im Vorfeld zu diskreditieren. Während PETA öffentlich für den Tierschutz eintritt, haben ihre Aktionen oft das Gegenteil zur Folge.

    Durch wiederholte falsche Verdächtigungen gegenüber den Ermittlungsbehörden und die Verherrlichung von Straftaten im Namen des Tierrechtes verliert PETA an Glaubwürdigkeit und schadet letztlich der Sache, für die sie eintritt. Wer Tiere schützen möchte, sollte dies ohne zweierlei Maß tun. Tierschützer sollten auch dann verurteilen, wenn sie selbst bei ihren Aktionen Tiere verletzen oder töten.

    Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Vorfall um die Strafanzeige gegen den Landwirt aufzeigt, dass PETA eine kontroverse Organisation ist, die mit radikalen Methoden für ihre Ziele eintritt. Ihre Aktionen stoßen bei vielen Menschen auf Ablehnung, was auch auf ihre Bereitschaft zurückzuführen ist, Straftaten im Namen des Tierrechtes zu verherrlichen. In Anbetracht dessen sollten Tierschützer, die sich für eine bessere Behandlung von Tieren einsetzen, andere Wege einschlagen, um ihr Ziel zu erreichen.

    Quellen:

  • PETA im Fokus: Wie Lobbyismus den Weg zum Tierrecht beeinflusst

    In diesem Artikel geht es um das Thema Lobbyismus in der Politik und die Auseinandersetzung zwischen Tierrechtsorganisation PETA und dem Deutschen Bauernverband um Einfluss und Gesetzgebung. Es wird auch auf das Lobbyregister des Bundestages eingegangen und wie es dazu beitragen kann, den Lobbyismus zu regulieren. Des Weiteren wird untersucht, wie die Politik unabhängiger von Interessensgruppen werden kann und welche Schritte hierfür notwendig sind.

    Inhaltsverzeichnis:

    1. Was ist Lobbyismus und wie funktioniert er im Bundestag?
    2. PETA gegen den Deutschen Bauernverband: Eine Auseinandersetzung um Einfluss und Gesetzgebung
    3. PETA und ihr politischer Einfluss
    4. Das Lobbyregister des Bundestages: Eine neue Transparenzpflicht für Interessenvertretungen
    5. Der Kampf gegen den Lobbyismus: Wie kann die Politik unabhängiger werden?
    6. Fazit
    7. Quellen

    Was ist Lobbyismus und wie funktioniert er im Bundestag?

    Lobbyismus ist ein Begriff, der oft in einem negativen Kontext verwendet wird. Es bezeichnet den Versuch von Interessengruppen, politischen Entscheidungsprozessen Einfluss zu nehmen, um ihre eigenen Interessen zu fördern. Im Bundestag, dem höchsten Gesetzgebungsorgan Deutschlands, ist Lobbyismus ein allgegenwärtiges Phänomen.

    In der Regel versuchen Interessengruppen, politischen Entscheidungsträgern ihre Standpunkte und Argumente nahezubringen, um diese in ihre Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Hierfür setzen sie verschiedene Mittel ein, wie beispielsweise das persönliche Gespräch mit Abgeordneten, die Organisation von Fachtagungen oder die Erstellung von Expertisen. Ziel ist es, die Entscheidungsträger von den eigenen Argumenten zu überzeugen und somit politischen Einfluss zu gewinnen.

    Lobbyarbeit ist in Deutschland nicht grundsätzlich verboten. Allerdings gibt es Regeln und Transparenzpflichten, die es Interessengruppen erschweren sollen, unangemessenen Einfluss auf die Entscheidungsprozesse im Bundestag auszuüben. So müssen Lobbyisten beispielsweise in das sogenannte Lobbyregister des Bundestages eingetragen sein, wenn sie politischen Einfluss ausüben wollen. Außerdem gibt es Verhaltensregeln für Abgeordnete, die es diesen erschweren sollen, sich von Interessengruppen beeinflussen zu lassen.

    Allerdings sind diese Regeln und Transparenzpflichten nicht immer ausreichend, um eine unangemessene Einflussnahme zu verhindern. Oft haben Interessengruppen Zugang zu Informationen und Ressourcen, die ihnen einen unfairen Vorteil im politischen Entscheidungsprozess verschaffen. Dies kann dazu führen, dass politische Entscheidungen nicht im öffentlichen Interesse, sondern im Interesse von Interessengruppen getroffen werden.

    PETA gegen den Deutschen Bauernverband: Eine Auseinandersetzung um Einfluss und Gesetzgebung

    Die Auseinandersetzung zwischen PETA und dem Deutschen Bauernverband ist ein Beispiel für den Kampf um Einfluss und Gesetzgebung im Bundestag. Beide Organisationen vertreten unterschiedliche Interessen, die oft miteinander konkurrieren. Während der Deutsche Bauernverband die Interessen der Landwirte vertritt, setzt sich PETA für Tierrechte ein. Die beiden Organisationen liegen dabei oft im Clinch, da ihre Interessen nicht immer miteinander vereinbar sind.

    PETA hat dem Deutschen Bauernverband in der Vergangenheit immer wieder vorgeworfen, Lobbyismus zu betreiben, um ihre Interessen durchzusetzen. So postete PETA beispielsweise auf Facebook einen Beitrag, in dem sie den Lobby-Apparat des Deutschen Bauernverbandes anprangerten und die Verbindung des Verbandes zur Deutschen Frühstücksei GmbH (DFE) kritisierten. Dabei wird suggeriert, dass der Deutsche Bauernverband in dieser Angelegenheit unangemessenen Einfluss auf die Gesetzgebung ausüben würde.

    Allerdings ist PETA selbst auch nicht untätig, was den Lobbyismus angeht. Im Jahr 2022 wurde bekannt, dass PETA sich als Lobbyist in das Lobbyregister des Bundestages eintragen musste. Dies ist eine Transparenzpflicht, die für alle Interessengruppen gilt, die politischen Einfluss ausüben wollen. Es ist allerdings bemerkenswert, dass PETA sich lange gegen die Eintragung in das Lobbyregister gewehrt hat und erst nach langen Auseinandersetzungen dazu bereit war. Dabei verwehrt bis heute jedoch PETA, alle erforderlichen transparenten Daten anzugeben. Der Deutsche Bauernverband hingegen hat alle erforderlichen Angaben gemacht und seine Verbindungen offengelegt.

    In der Auseinandersetzung zwischen PETA und dem Deutschen Bauernverband geht es letztlich um die Frage, wer im Bundestag mehr Einfluss hat und wer in der Lage ist, seine Interessen besser durchzusetzen. Während der Deutsche Bauernverband als etablierte Interessenvertretung in der Landwirtschaft über eine starke Lobby verfügt, setzt PETA auf öffentliche Aufmerksamkeit und mediale Inszenierung. Es bleibt abzuwarten, wer sich letztlich durchsetzen wird. Klar ist jedoch, dass es sich bei der Auseinandersetzung zwischen PETA und dem Deutschen Bauernverband um ein Beispiel für den Einfluss von Lobbyismus auf die Gesetzgebung handelt.

    PETA und ihr politischer Einfluss

    PETA hat in Deutschland in den vergangenen Jahren immer wieder Schlagzeilen gemacht – nicht nur durch ihre öffentlichkeitswirksamen Kampagnen, sondern auch durch ihr politisches Engagement. Besonders im Bundesland Berlin ist der politische Einfluss von PETA deutlich spürbar. Obwohl der Bundesverwaltungsgerichtshof in Leipzig feststellte, dass PETA in Baden-Württemberg keinen Anspruch auf ein Verbandsklagerecht für Tierschutzvereine erhalten muss, wurde nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichtshofes in Berlin das Verbandsklagerecht für das Land Berlin erteilt.

    Allerdings bestätigte der Bundesverwaltungsgerichtshof auch, dass PETA kein Verbandsklagerecht erhalten kann, da es nur 5 stimmberechtigte Mitglieder besitzt und nicht demokratisch aufgestellt ist. In der Lobbyregistrierung des Bundestages gibt PETA zwar an, 45.628 Mitglieder zu haben, aber diese Mitglieder besitzen kein Stimmrecht und sind deshalb nicht als Mitglieder zu zählen. PETA selbst nennt sie Fördermitglieder.

    Nachdem PETA das Verbandsklagerecht in Berlin erhalten hatte, wurde der PETA Rechtsanwalt Christian Arleth als Berater im Bereich Tierschutz des Justizsenates berufen. Erstaunlich ist, dass normalerweise der Tierschutzbereich dem Landwirtschaftsressort zugeordnet ist. In Berlin riss sich der damalige Justizsenator und PETA-Freund Dirk Behrend das Ressort unter den Nagel und arbeitete mit PETA an einem eigenen Tierschutzgesetz für Berlin.

    Allerdings soll dieses Gesetz gegen Bundesrecht verstoßen, was dazu führte, dass vier Berliner Bezirke Verfassungsbeschwerden einlegten. Kurz bevor Dirk Behrend seinen Hut nehmen musste, übernahm er als Justizsenator das Beschwerdeverfahren und nahm die Beschwerde zurück. Hier wurde ihm Amtsmissbrauch vorgeworfen. Diese Vorgehensweise wirft Fragen auf und lässt Zweifel an der Unabhängigkeit des Justizsenators aufkommen.

    Es stellt sich die Frage, inwieweit PETA durch ihren politischen Einfluss versucht, Gesetzgebung und Rechtsprechung in ihrem Sinne zu beeinflussen. Es ist ein zweischneidiges Schwert, denn einerseits ist es wichtig, dass Tierrechtsorganisationen ihre Interessen politisch vertreten können. Andererseits darf es aber nicht dazu führen, dass sich eine Organisation über das Gesetz stellt und politische Entscheidungen manipuliert. Die Entwicklungen in Berlin werfen ein schlechtes Licht auf den politischen Einfluss von PETA und stellen die Unabhängigkeit des Justizsystems infrage.

    Das Lobbyregister des Bundestages: Eine neue Transparenzpflicht für Interessenvertretungen

    Im Rahmen der Bemühungen um mehr Transparenz und Offenheit im politischen Entscheidungsprozess hat der Bundestag im Jahr 2021 das sogenannte Lobbyregister eingeführt. Ziel des Registers ist es, den Einfluss von Lobbyisten auf die Gesetzgebung offenzulegen und damit dem Vorwurf der Intransparenz entgegenzuwirken. Es handelt sich dabei um eine gesetzliche Verpflichtung für Interessenvertretungen, sich in ein öffentlich zugängliches Verzeichnis einzutragen und ihre Aktivitäten und Ausgaben zu dokumentieren.

    Befürworter des Registers betonen, dass es zu mehr Transparenz und damit zu einem höheren Vertrauen in die politischen Entscheidungen beitragen kann. Durch die Veröffentlichung der Aktivitäten von Lobbyisten können Interessenkonflikte frühzeitig erkannt werden und es kann eine breitere öffentliche Debatte über bestimmte Themen angestoßen werden. Zudem soll das Lobbyregister dazu beitragen, dass Politiker und Beamte unabhängiger von Interessengruppen agieren können.

    Kritiker des Registers befürchten jedoch, dass es nicht ausreichend sei, um die Einflussnahme von Lobbyisten auf die Gesetzgebung wirksam einzudämmen. Es wird bemängelt, dass das Lobbyregister nicht verpflichtend für alle Interessenvertretungen gilt und somit einige wichtige Akteure nicht erfasst werden. Auch werden Zweifel daran geäußert, dass das Register ausreichend kontrolliert und durchgesetzt wird.

    In der Praxis hat sich gezeigt, dass sich viele Interessenvertretungen zwar im Lobbyregister eingetragen haben, jedoch nur begrenzte Informationen über ihre Aktivitäten preisgeben. Die Angaben im Register sind oft unvollständig oder allgemein gehalten, sodass eine genaue Beurteilung der Aktivitäten der Lobbyisten schwierig bleibt. Zudem bleibt es fraglich, ob Politiker und Beamte tatsächlich unabhängiger von Interessenvertretungen agieren können, solange diese über umfangreiche Ressourcen verfügen und ihren Einfluss auf politische Entscheidungen geltend machen.

    Insgesamt bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen das Lobbyregister auf den politischen Entscheidungsprozess in Deutschland hat. Es wird jedoch klar, dass es nur ein erster Schritt auf dem Weg zu mehr Transparenz und Offenheit im politischen Prozess ist und weitere Maßnahmen erforderlich sein könnten, um den Einfluss von Interessenvertretungen auf die Gesetzgebung effektiv zu begrenzen.

    Der Kampf gegen den Lobbyismus: Wie kann die Politik unabhängiger werden?

    Der Lobbyismus hat im politischen Prozess einen hohen Stellenwert, was immer wieder Kritik hervorruft. Es gibt jedoch auch Bemühungen, den Einfluss von Lobbyisten auf politische Entscheidungen zu minimieren und den Prozess unabhängiger zu gestalten. Die Frage ist jedoch: wie?

    Eine Möglichkeit wäre die Stärkung der Transparenz durch die Einführung von Transparenzregeln, wie das Lobbyregister des Bundestages. Jedoch gibt es auch Kritik an diesem Register, da es unvollständige Informationen enthält und Lobbyisten unzureichend reguliert. Es bleibt fraglich, ob das Register tatsächlich eine ausreichende Lösung ist, um den Einfluss von Lobbyisten einzudämmen.

    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Zusammenarbeit zwischen Politikern und Lobbyisten zu minimieren. Eine Idee ist, dass Parlamentarier während ihrer Amtszeit keine Lobbyarbeit machen dürfen oder dass es längere Karenzzeiten nach ihrem Ausscheiden aus dem Amt gibt. Jedoch gibt es auch hier Bedenken, dass solche Regelungen nicht ausreichen, um den Einfluss von Lobbyisten vollständig zu eliminieren.

    Eine dritte Möglichkeit wäre die Stärkung der Unabhängigkeit von politischen Entscheidungen. Ein Vorschlag ist, die Finanzierung von politischen Parteien und Abgeordneten ausschließlich aus öffentlichen Mitteln zu finanzieren, um Abhängigkeiten von privaten Geldgebern zu minimieren. Jedoch stellt sich hier die Frage, ob diese Maßnahme auch tatsächlich umgesetzt werden kann.

    Insgesamt bleibt es fraglich, ob es eine perfekte Lösung gibt, um den Einfluss von Lobbyisten auf politische Entscheidungen vollständig zu eliminieren. Es wird jedoch immer wichtiger, die Diskussion darüber zuführen und Wege zu finden, um den Prozess unabhängiger zu gestalten und den Einfluss von Interessensgruppen einzudämmen.

    Fazit:

    Insgesamt lässt sich festhalten, dass Lobbyismus ein weit verbreitetes Phänomen in der deutschen Politik ist. Interessenvertretungen und Lobbyisten haben einen erheblichen Einfluss auf politische Entscheidungen und Gesetzgebungsprozesse. Das Lobbyregister des Bundestages ist ein wichtiger Schritt in Richtung Transparenz und Offenlegung von Lobbyaktivitäten. Es bleibt jedoch fraglich, ob dies ausreichend ist, um den Einfluss von Lobbyisten zu begrenzen und die Unabhängigkeit der Politik zu gewährleisten. Es bedarf weiterer Maßnahmen, wie beispielsweise einer Begrenzung der finanziellen Ressourcen von Interessenverbänden oder einer Stärkung der öffentlichen Finanzierung von Parteien, um unabhängigere politische Entscheidungen zu ermöglichen. Insgesamt bleibt der Kampf gegen den Lobbyismus eine Herausforderung für die politische Kultur in Deutschland und erfordert ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Anstrengungen, um die Transparenz und Unabhängigkeit der Politik zu gewährleisten.

    Quellen:

    • Scholz, R. (2014). Lobbyismus in Deutschland: Geschichte, Organisation, Recht. Wiesbaden: Springer.
    • Fischer-Lescano, A., & Teubner, G. (2004). Regime-Kollisionen: Zur Fragmentierung des globalen Rechts. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
    • Pautz, H. (2012). Lobbying in Deutschland: Eine Analyse der politischen Einflussnahme auf die Gesetzgebung. Wiesbaden: Springer.
    • Büthe, T., & Mattli, W. (2011). The New Global Rulers: The Privatization of Regulation in the World Economy. Princeton: Princeton University Press.
    • Schmidt, M. G. (2011). Die Selbstregulierung von Lobbyismus in Deutschland und den USA. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
    • Lobbyregistereintrag beim Bundestag von PETA Deutschland e.V.
    • Lobbyregistereintrag beim Bundestag vom Deutschen Bauernverband
  • Greenwashing oder echte Nachhaltigkeit? Eine kritische Überprüfung von Oatly Partnerschaft mit der Berlinale

    Greenwashing oder echte Nachhaltigkeit? Eine kritische Überprüfung von Oatly Partnerschaft mit der Berlinale

    Während PETA über den Werbedeal der Berlinale mit Oatly jubelt, untersucht GERATI einmal genauer, ob der Deal zwischen dem führenden Hersteller von pflanzlichen Milchalternativen und dem renommierten Filmfestival tatsächlich so nachhaltig ist, wie es von beiden Parteien dargestellt wird. Insbesondere werfen wir einen kritischen Blick auf den Deal im Kontext der Praxis, bei der viele Darsteller häufig mit Privatjets nach Berlin reisen.

    Inhaltsverzeichnis:

    Greenwashing bei Oatly

    Oatly, ein schwedisches Unternehmen, das sich auf pflanzliche Milchprodukte spezialisiert hat, hat in den letzten Jahren enormen Erfolg gefeiert. Als Teil eines wachsenden Trends, der auf eine nachhaltigere Lebensweise abzielt, hat Oatly eine starke Markenidentität aufgebaut, die auf Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist. Doch es gibt Stimmen, die argumentieren, dass Oatly in Wirklichkeit ein Beispiel für „Greenwashing“ ist – eine Praktik, bei der Unternehmen ihre Produkte oder Dienstleistungen als umweltfreundlicher darstellen, als sie tatsächlich sind.

    Ein zentraler Vorwurf gegen Oatly ist, dass das Unternehmen seine Öko-Bilanz übertreibt. So werden beispielsweise pflanzliche Milchprodukte oft als eine bessere Alternative zu tierischen Milchprodukten präsentiert, ohne dass die negativen Auswirkungen des Anbaus von Getreide für die Herstellung dieser Produkte berücksichtigt werden. Es gibt beispielsweise Bedenken, dass der massive Anstieg des Anbaus von Haferkörnern für Oatly – Produkte, die Biodiversität und die Landnutzung beeinträchtigt.

    Ein weiteres Problem ist, dass Oatly seine Marketing-Kampagnen oft auf emotionaler Ebene ansprechen, ohne tatsächliche Informationen bereitzustellen. So wird beispielsweise oft dargestellt, dass das Trinken von Oatly – Milch automatisch einen Beitrag zum Klimaschutz leistet, ohne dass die tatsächlichen Auswirkungen dieser Wahl untersucht werden. Diese Art von Greenwashing verleitet Kunden dazu, falsche Annahmen über die Nachhaltigkeit von Oatly – Produkten zu treffen, was letztendlich eine gefährliche Täuschung darstellt.

    Transparenz über Rohstoffe

    Während das Unternehmen sich für seine nachhaltige Philosophie und sein Engagement für den Klimaschutz rühmt, gibt es Bedenken hinsichtlich der Transparenz des Unternehmens bezüglich seiner Rohstoffe. Obwohl Oatly in den letzten Jahren einen beispiellosen Erfolg gefeiert hat, ist es wichtig, die Fakten hinter ihren Ansprüchen genau zu untersuchen.

    Einer der größten Kritikpunkte ist, dass Oatly nicht offenlegt, von welchen Lieferanten es seine Haferkörner bezieht. Dies ist besorgniserregend, da es keine Garantie dafür gibt, dass die Haferkörner ethisch und nachhaltig produziert wurden. Es besteht das Risiko, dass die Haferkörner aus Ländern stammen, in denen menschenunwürdige Arbeitsbedingungen herrschen oder die Umwelt ausgebeutet wird. Auch der Einsatz von Pestizide bei ihrer Produktion wird nicht kommuniziert.

    Ein weiteres Problem ist, dass Oatly nicht öffentlich macht, welche Maßnahmen es ergreift, um sicherzustellen, dass seine Haferkörner nachhaltig produziert werden. Es ist wichtig, dass Unternehmen, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzen, klare und verantwortliche Standards für die Produktion ihrer Rohstoffe festlegen. Ohne eine solche Transparenz kann es schwierig sein zu beurteilen, ob das Unternehmen tatsächlich seinen Ansprüchen gerecht wird.

    Insgesamt ist die Transparenz von Oatly hinsichtlich seiner Rohstoffe ein kritischer Punkt, der dringend angegangen werden muss. Es ist wichtig, dass Unternehmen, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzen, ihre Ansprüche durch klare und verantwortliche Praktiken unterstützen. Solange Oatly seine Lieferketten nicht offenlegt und seine Maßnahmen zur Garantierung nachhaltiger Rohstoffproduktion nicht kommuniziert, bleibt es schwierig zu beurteilen, ob das Unternehmen tatsächlich den hohen Ansprüchen gerecht wird, die es an sich selbst stellt.

    Verpackungsmaterialien

    Während das Unternehmen sich für seine nachhaltige Philosophie und sein Engagement für den Klimaschutz rühmt, gibt es Bedenken hinsichtlich seiner Verpackungsmaterialien.

    Einer der größten Kritikpunkte ist, dass Oatly hauptsächlich Kunststoffverpackungen verwendet, die nicht biologisch abbaubar sind. Dies ist besorgniserregend, da Kunststoffe eine enorme Belastung für die Umwelt darstellen und zu einer zunehmenden Verschmutzung unserer Ozeane und Küsten führen. Ein Unternehmen, das sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt, sollte sicherstellen, dass es umweltfreundliche Verpackungsmaterialien verwendet.

    Ein weiteres Problem ist, dass Oatly nicht öffentlich macht, welche Maßnahmen es ergreift, um die Umweltauswirkungen seiner Verpackungsmaterialien zu minimieren. Diese Transparenz ist wichtig, um zu beurteilen, ob das Unternehmen tatsächlich seinen Ansprüchen gerecht wird. Unternehmen, die sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzen, sollten klare und verantwortliche Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen ihrer Verpackungsmaterialien auf die Umwelt zu minimieren.

    Insgesamt ist die Verwendung von Kunststoffverpackungen bei Oatly ein kritischer Punkt, der dringend angegangen werden muss. Solange Oatly Kunststoffverpackungen verwendet und keine klaren Maßnahmen zur Minimierung ihrer Umweltauswirkungen kommuniziert, bleibt es schwierig zu beurteilen, ob das Unternehmen tatsächlich den hohen Ansprüchen gerecht wird, die es an sich selbst stellt.

    Transportfragen

    Auch beim Thema Transportpraktiken von Oatly gibt es Bedenken hinsichtlich seiner Nachhaltigkeit und dem Umweltschutz.

    Einer der größten Kritikpunkte ist, dass Oatly seine Produkte aus Übersee importiert, was zu erhöhten CO₂-Emissionen und einer höheren Umweltbelastung führt. Dies steht im Widerspruch zum Anspruch des Unternehmens, nachhaltig und umweltfreundlich zu sein. Während es verständlich ist, dass ein globales Unternehmen seine Produkte in verschiedene Teile der Welt liefern muss, sollte es dennoch Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen seiner Transportpraktiken auf die Umwelt zu minimieren.

    Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Oatly keine öffentlichen Angaben darüber macht, wie es seine Transportpraktiken optimiert, um die Umweltbelastung zu minimieren. Transparenz ist wichtig, um zu beurteilen, ob das Unternehmen tatsächlich seinen Ansprüchen gerecht wird. Ein Unternehmen, das sich für Nachhaltigkeit und Umweltschutz einsetzt, sollte seine Bemühungen kommunizieren, um zu zeigen, dass es ernsthaft bemüht ist, seinen CO₂-Fußabdruck zu reduzieren.

    Insgesamt ist es wichtig, dass Oatly seine Transportpraktiken überprüft und seinen CO₂-Fußabdruck reduziert, um seinem Anspruch gerecht zu werden, ein nachhaltiges und umweltfreundliches Unternehmen zu sein. Solange das Unternehmen keine klaren Maßnahmen zur Optimierung seiner Transportpraktiken kommuniziert, bleibt es schwierig zu beurteilen, ob es tatsächlich den hohen Ansprüchen gerecht wird, die es an sich selbst stellt.

    Berlinale und Privatjets

    Auch das Filmfestival Berlinale ist nicht frei von Kritik, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Viele Darsteller, Regisseure und Produzenten reisen mit Privatjets an, um an der Berlinale teilzunehmen. Dies führt zu hohen CO₂-Emissionen, die den Anspruch des Festivals, ein grünes und nachhaltiges Event zu sein, infrage stellen.

    Insbesondere in Anbetracht des Partners Oatly, dessen Marketing auf Nachhaltigkeit ausgerichtet ist, ist es besonders problematisch, dass Darsteller mit Privatjets nach Berlin reisen. Hierbei handelt es sich um einen großen Widerspruch zu den Nachhaltigkeitsansprüchen beider Parteien.

    Zusammenfassung

    Der Werbedeal zwischen Oatly und der Berlinale ist problematisch, wenn man die Nachhaltigkeitsansprüche beider Parteien kritisch betrachtet. Oatly vermarktet seine Produkte als besonders nachhaltig und umweltfreundlich, aber eine kritische Betrachtung zeigt, dass es sich hierbei um ein Beispiel für Greenwashing handelt. Das Filmfestival Berlinale wiederum kann seine grünen Ansprüche infrage stellen lassen, weil viele Darsteller mit Privatjets anreisen.

    Fazit: Der Werbedeal zwischen Oatly und der Berlinale zeigt, dass es für große Unternehmen und Veranstaltungen schwierig ist, tatsächlich nachhaltig zu agieren. Es ist wichtig, dass Konsumenten und Verbraucher kritisch hinterfragen, ob die Nachhaltigkeitsansprüche von Unternehmen und Veranstaltungen auch tatsächlich eingehalten werden.

    Quellen: