Über Kunst lässt sich streiten – sind tote Tiere, das Kunstobjekt noch mehr
Über Kunst lässt sich streiten – sind tote Tiere, das Kunstobjekt noch mehr

Es ist wohl sicher wie das Amen in der Kirche. Wenn Tiere, egal ob Tod oder Lebendig für Kunst genutzt werden, ist der vorgegaukelte Aufschrei von PETA groß!

Iris Schieferstein hat aus dem nicht mehr benutzten Bahnhofsgebäude von Oertzenhof ihr Atelier gemacht! Studiert hat sie Bildhauerei, an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee! Weiterhin ist sie Präparatorin! Und diese beiden Berufszweige hat sie verbunden und erstellt Kunst, die selbst internationale Stars bei ihr anklopfen lassen!

Foto: nordkurier.de
Foto: nordkurier.de

Lady Gaga und die New Yorker Performancekünstlerin Marina Abramovic haben bereits Stöckelschuhe aus Kuh und Pferdehufen mit Revolver-Absatz bei der Künstlerin erworben! Mag sein, dass diese Mode nicht jedem anspricht! Aber ganz sicher ist, dass dieses PETA nicht gefallen wird.

Aber die Künstlerin hat auch andere Kunstobjekte aus Tieren erstellt. Ihr Atelier im alten Wartesaal des Bahnhofes bringt ein dumpfes Gefühl, von Frankensteins Laboratorium, mit sich, wenn man dieses betritt. Aus einem Fuchsmaul kriecht eine Schlange und von der Decke schwebt ein geflügeltes Ferkel!

Proteste von PETA und Ärger mit Behörden

Es dürfte wohl kaum jemanden verwundern, dass immer wieder dumme Tierrechtler aus dem Umfeld von PETA bei der Künstlerin vor der Türe auftauchen! Man wirft der Künstlerin tatsächlich Tierquälerei vor, obwohl sie nur verstorbene Präparate nutzt!

Immer wieder meldeten sich Leute und boten ihr, ihre verstorbenen Haustiere an. So bekam sie auch die Schlange, die sie im Kunstobjekt mit dem Fuchs verwendete. Weitere Objekte wie Hufe, Häute und Fälle besorgt sie sich beim Schlachter!

Ihre Kreationen begeistern die Modewelt. So präsentierten Models ihre Arbeiten bereits auf den Laufstegen von London, Barcelona, New York und auf der Fashion Week in Berlin.

Aber auch das Amt meldete sich mit diversen Schreiben und drohte mit Bußgeldern. In Deutschland darf man keine überfahrene Igel und Eichhörnchen einfach mitnehmen. Dieses verstoße gehen den Artenschutz, auch wenn sie Tod sind. Das klingt absurd, ist aber rechtlich so festgelegt.

An die Adresse von PETA und die Behörden

„Zu Lebzeiten kümmert sich kaum jemand um den Artenschutz, aber wenn sie tot sind. Das ist doch absurd!“
Iris Schieferstein gegen+ber Nordkurier.de

Quelle:

  • nordkurier.de – Kunst mit toten Tieren – Empörung und Bewunderung https://www.nordkurier.de/neustrelitz/kunst-mit-toten-tieren-empoerung-und-bewunderung-3050123810.html
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