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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Zirkus

  • Achtklässlerin Carolina I. von der Gesamtschule Ebsdorfergrund zeigt eindrucksvoll wie die Gehirnwäsche von Peta funktioniert

    Es ist natürlich wichtig, dass Kinder und Jugendliche sich mit aktuellen und kontroversen Themen beschäftigen. Wie in diesem Fall Carolina I. von der Gesamtschule Ebsdorfergrund.

    Jedoch erkennt man wie im Fall des Leserbriefes von Carolina deutlich, dass diese sich nur einseitig, bei Peta informiert hat. So tauchen dort nur Argumente auf, die man auf der Webseite von Peta finden kann. Wie zum Beispiel …

    Die Wildtiere werden dort mit Gewalt gezwungen Kunststücke vorzuführen, die nicht ihrem natürlichen Verhalten entsprechen, weswegen sie ihre eigenen, wichtigen Verhaltensweisen nicht ausleben oder verfolgen können.

    Leserbrief Von Carolina I., Gesamtschule Ebsdorfergrund, Klasse 8G1 veröffentlicht OP-Marburg

    Mit keinem einzigen Satz erwähnt zwar Carolina, wie sie die Erkenntnisse erlangt habe, jedoch weist die Wortwahl und teilweise sogar 1:1 Übernahme der Peta Aussagen, auf die Herkunft hin. Auch diese Aussage …

    Dazu kommt noch die mangelhafte medizinische Versorgung. Einen Besuch bei einem Tierarzt gibt es leider nicht oft, da sich wenige Tierärzte mit Wildtieren auskennen.

    … zeigt das Informationsdefizit von Carolina auf.

    Zirkustiere sind die Bestkontrollierten Tiere in Deutschland

    Allein an dieser Aussage erkennt man die fehlende Recherche zu ihrem Leserbrief. Zirkusse werden an jeden neuen Standort, von einem Amtsveterinär kontrolliert! Und liebe Carolina ein Veterinär ist ein Tierarzt und wenn dieser als Amtsveterinär tätig ist, muss er natürlich auch die Befähigungen haben, Tiere die ihm vorgeführt werden, zu erkennen!

    Insbesondere Peta, sieht immer wieder angebliche Tierquälerei im Zirkus, kann dieses aber nicht belegen. Im Fall des Circus Las Vegas, erstattete Peta Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Kiel. Die damalige Staatsanwältin ließ daraufhin einen Elefanten Beschlagnahmen und zwangsveräußern. Peta organisierte den Abtransport des Elefanten nach Belgien.

    Zirkusse kümmern sich aufopferungsvoll um ihre Tiere

    Und ja, es gibt auch schwarze Schafe. Die gibt es aber auch überall und auch in der Tierschutz- bzw. Tierrechtsszene! Am Beispiel des Circus Krone sieht man, was Tierliebe im Zirkus, für hohe Lebenserwartung für dir Tiere bringt. Der Circus Krone hat einen eigenen Tierarzt, der sich um die Tiere kümmert. Teure Operationen werden durchgeführt, um den Tieren, die im Zirkus der Familie angehören, zu helfen.

    Schaut man sich dann die Argumentation von Peta an, muss man schnell zur Erkenntnis kommen, dass die Behauptungen frei erfunden wurden, oder von Peta sogar vorsätzlich manipuliert wurde, wie im Fall von Circus Krone!

    Empfehlung für Carolina von GERATI

    Informiere dich umfangreich und nicht nur bei Peta, bevor du mit haltlosen Behauptungen umher wirfst. Wusstest du, das Peta selbst Tiere tötet. Und nicht weil sie Krank sind, nein nur, weil man sich einfach nicht um diese Tiere kümmern möchte. In Deutschland erhält Peta ca. 10 Millionen Euro an Spenden für den Tierschutz! Warum betreibt Peta kein Tierheim, Gnadenhof oder sonst eine Tierhilfsmaßnahme in Deutschland?

    Die meisten Behauptungen, die Peta veröffentlicht sind einfach gelogen und dienen nur dem Zweck, ein Image zu erschaffen, was so nicht existiert. Peta kann man mit Scientology, also einer Sekte, vergleichen. Und man sollte eigentlich vor Peta nur WARNEN!

    Quellen:

  • Konstanz zieht kommunales Wildtierverbot zurück

    Wie zu erwarten kippen die erlassenen kommunalen Wildtierverbote für Zirkusse nach und nach. Viele Kommunen schrecken vor einem Rechtsstreit von Zirkusse, die Klage einreichen, zurück.

    Der Südkurier fragte bei der Stadt Konstanz nach und erhielt die Aussage, dass die Kommune selbst von ihrem kommunalen Wildtierverbot nichts mehr wissen möchte. In Konstanz gibt es keinen alternativen Stellplatz der Wasser, Starkstrom und genügend Platz für einen Zirkus bietet. Ein kommunales Verbot würde demnach einem Zirkus mit Wildtieren in Konstanz benachteiligen und widerrechtlich verbieten! 

    So ließ sich die Kommune von falschen Behauptungen, die insbesondere von der radikalen Tierrechtsorganisation Peta gestreut wurden, blenden. Erlassene kommunale Wildtierverbote in Tuttlingen und Stuttgart schienen den Trend eines de-facto-Verbot von Zirkussen mit Wildtieren zu bestätigen.

    Der Pressesprecher von Konstanz sagte damals über Zirkusse und Wildtiere: „Erwünscht sind die ohne“. 


    Peta Demonstranten in Konstanz 2016 Screenshot: Südkurier.de
    Peta Demonstranten in Konstanz 2016 Screenshot: Südkurier.de

    Vier Jahre später will man in Konstanz von dieser Aussage nichts mehr wissen

    Ein generelles Verbot von Zirkussen mit Wildtieren liege nicht mehr auf dem Tisch. Man schaue sich im Vorfeld zwar genauer die Tierhaltung, des zu erwartenden Zirkus an, werde aber, wenn keine Tierschutz-Probleme im Vorfeld vorliegen, keine Ablehnungen aussprechen. Das Bürgeramt teilte auf Anfrage des Südkuriers mit, dass es bisher bei keinem Zirkus Tierschutzverstöße gab!

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    Aus dieser Aussage ergibt sich wieder einmal, dass Tierrechtler vorsätzlich falsche Tatsachenbehauptungen aufstellen. Viele Kommunen hinterfragen die von Peta und anderen Tierrechtsorganisationen aufgestellten wüsten Behauptungen nicht. Auf Anfrage müssen diese dann selbst einräumen, dass es zu keinem Zeitpunkt bei persönlichen Kontrollen der Behörden der Kommune, auffällige Tierschutzverstöße gab.

    Das Bürgeramt von Konstanz unterwirft sich der bundesweit geltenden Gesetzgebung! Tierschutz ist Bundesangelegenheit und somit einseitige erlassene kommunale Verbote rechtswidrig. Klarheit schaffte im Oktober 2019 ein Bundestagsbeschluss, der ein generelles Verbot von Wildtieren in Zirkusse mehrheitlich ablehnte.

    Mehrere Kommunen mussten nach Gerichtsurteilen, erlassene Wildtierverbote zurücknehmen. Auch hier wolle Konstanz vorsorgen und ein kostspieliges Gerichtsverfahren abwenden. Die Kommune werde jedes Jahr an zwei Zirkusunternehmen den Platz vermieten und auf eine Abwechselung achten. So sollen Zirkusse mit und ohne Wildtiere gleichberechtigt den Zuschlag erhalten.

    Der Circus Charles Knie hat für 2021 bereits angefragt. Man wolle auch mit Tiernummern in Konstanz auftreten. Charles Knie führt unter anderem Löwen und Zebras mit. Auch der Circus Krone hat bereits für 2020 einen Antrag gestellt. Dieser wurde aber aufgrund von Corona verschoben.

    Fazit:

    Kommunen müssen immer wieder einräumen, dass man sich auf Aussagen von radikalen Tierrechtlern, insbesondere auf Peta beruft, wenn man ein Wildtierverbot umsetzen möchte. Fragt man dann diese Kommunen, aber nach eigene Erkenntnisse von Tierschutzverstößen, müssen diese einräumen keine zu kennen. Trotz intensiven Kontrollen von Zirkusunternehmen seien keine Verletzungen des Tierschutzgesetzes bisher in Konstanz erkennbar gewesen.

    So ist es auch nicht verwunderlich, das insbesondere Peta immer wieder Bild- und Videomaterial, die angebliche Tierquälerei aufzeigen sollen, aus dem Ausland präsentiert. Diese Tierhaltung hat aber nichts mit der in Deutschland zu tun. Selbst Politiker fallen immer wieder, auf die polemische Tierrechtshetzer herein. So ist man bei der Bundestagsfraktion der Grünen sich sicher, dass es in einem Deutschen Zirkus immer noch Tiger und Löwen gibt, die durch einen brennenden Reifen springen müssen. Auch sollen Bären in einer Manage auf einem Moped fahren. Würde man sich bei dieser Partei genauer informieren und nicht auf Peta und Co hören, wüsste man, das es in keinem deutschen Zirkus einen Bären gibt und das nirgendwo Raubkatzen durch Feuerringe springen.

    Eine gewisse politische Sorgfaltspflicht, sollte man bei einigen Politikern insbesondere der Grünen und Linken, abverlangen können.

  • Simon Fischer präsentiert wieder einmal seine Torheit

    Der Dilettantismus der bei Simon Fischer mittlerweile in komplette Stümperhaftigkeit ausartet, scheint grenzenlos zu sein! Anstatt, die positiven Dingen, eines zukünftigen Gesetzes hervorzuheben, fordert man auf einmal Sachen, die in der jahrelangen Diskussion zum Thema Wildtierverbot, nie ein Thema waren.

    Simon Fischer will mit Haut und Haaren Tierrechtler sein. Dabei gibt er sich immer wieder der kompletten Pein und Lächerlichkeit Preis. Sei es bei seinen Stalkeraktionen gegen Zirkusse, die bereits strafbares Ausmaß angenommen haben. Oder der Fall des Jura-Zoos, wo Fischer überall Tierquälerei gesehen haben möchte. Die ermittelte Staatsanwaltschaft bescheinigte dem Tierrechtler unzureichende Auffassungsgabe. Es wurde keine der behaupteten Tierquälereien aufgefunden. 

    Auch bei dem von Tierrechtlern geforderten Wildtierverbot ist Simon Fischer immer dabei. Besonders mit gefakten Video und Bildmaterial wurde er auffällig. Das scheint auch der Grund zu sein, dass er bei keiner Presseagentur eine Festanstellung erreichen konnte und nur Tagelöhnerjobs bekam.

    Simon Fischer forderte die Umsetzung dem Bundesratsbeschluss für ein Wildtierverbot in Deutschland

    Nun darf man sich natürlich Fragen, ob Fischer sich überhaupt ein einziges Mal, sich mit diesem Bundesratsbeschluss, was im zwei Jahres-Turnus eingereicht wurde, beschäftigt hatte. Denn dieser Antrag des Bundesrates schloss Großkatzen, wie Löwen und Tiger bei dem geforderten Wildtierverbot gänzlich aus. Dort heißt es Wortwörtlich …

    Das Verbot soll insbesondere für Affen (nicht-menschliche Primaten), Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörner und Flusspferde gelten.

    Beschluss Bundesrat 18. März 2016

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    Genau jene Tiere, ausgenommen der Elefanten, will man jetzt vom zuständigen Ministerium verbieten bzw. die Haltung auslaufen lassen. Bei Elefanten ist bereits erkenntlich, dass in wenigen Jahren, es keine Elefanten mehr in Zirkusse geben wird. Das liegt vor allem an der schwierigen Haltung von Bullen, die eine Zucht fast unmöglich machen. Die Elefanten die noch in deutschen Zirkusse leben, stehen fast alle kurz vor der Rente. So hat letztes Jahr der Circus Krone, eine ältere Elefantendame in eine spanische Elefanten-Senioren-Residenz abgegeben.

    Letztendlich muss man feststellen, das Julia Klöckner den Antrag des Bundesrates fast wortwörtlich umsetzt. Fraglich ist nur wie die Umsetzung erfolgen soll. 

    Bei einem Verbot werden wohl Schadenersatzzahlungen fällig. Vorstellen kann man sich, das vorhandene Tiere, solange die Haltungsformen es ermöglichen, dulden wird und somit die Haltung wie bei Elefanten auslaufen lässt.

    Simon Fischer schreibt in seinem Straftatelefanten Aufruf, denn hierbei handelt es sich um eine Mailbombing Attacke, die als Computersabotage gewertet werden kann, folgendes.

    Die Ministerin will sich offenbar ihren Ruf wieder etwas zurecht rücken und versucht die Bevölkerung mit einem Wildtierverbot für Zirkusse an der Nase herumzuführen.

    Nun frage ich mich, welche Bevölkerung Simon Fischer meint?


    Screenshot Facebook
    Screenshot Facebook

    Zirkusse mit Tieren sind stets gut besucht. Insbesondere der Circus Krone, der als größter europäischer Zirkus Erfolgsgeschichte schreibt. Also welche Bevölkerung meint Simon Fischer denn. Die 0,1 Prozent radikaler vegan lebender Tierrechtler?

    Wenn alte Forderungen umgesetzt werden, erfindet Simon Fischer einfach neue

    Man kann also erkennen, dass Julia Klöckner als Bundesministerin den radikalen Tierrechtlern entgegenkam. Der Umsetzungsvorschlag entspricht fast dem eingereichten Beschluss des Bundesrates. Damit gibt sie Zirkusse eine Perspektive und legt einen Riegel, vor den willkürlich erlassenen kommunalen Wildtierverboten.

    Dass Simon Fischer jetzt zu so einer dummen Aktion aufruft und sich damit der Lächerlichkeit preisgibt, zeigt das man Tierrechtlern nie den kleinen Finger reichen darf. Wird eine Sache umgesetzt, stellen sie immer mehr und größere Forderungen und geben sich nicht zufrieden, mit dem, was sie erreicht haben. Letztendlich steht bei den radikalen Tierrechtlern, die gänzliche Vernichtung der Tierhaltung, auf der Agenda. Egal, ob dabei Arten, gänzlich von der Erde verschwinden.

  • Wie manche Presse die Objektivität beim Wildtierverbot verliert

    Das wir uns in Deutschland und Europa, von bestimmten Tierarten in der Zirkusmanege verabschieden müssen, ist bereits seit längerem klar. Wie jedoch insbesondere der Nachrichtensender NTV wieder einmal, ihre blühende Hetze, gegen Zirkusse offen legt, zeigt der neuste Artikel!

    So beginnt der Hetzartikel des Nachrichtensenders NTV wie folgt …

    Ausgenutzt und mangelernährt

    Regierung will Wildtiere im Zirkus verbieten

    NTV.de

    Es sollte auch nicht verwundern, das der Redakteur dieses Artikels keinen einzigen Beweis für seine Aussage, dass Zirkustiere unter Mangelernährung leiden, liefert. Als Krönung verweist man wie üblich auf Peta. Peta selbst arbeitet ehern polemisch, als sich aktiv im Tierschutz zu betätigen. So findet man keinen einzigen Peta Mitarbeiter direkt vor Ort, um sich die Tierhaltung in deutschen Zirkusse anzuschauen und zu begutachten. 

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    Mehr noch! Peta präsentiert Bild und Videomaterial was aus dem letzten Jahrtausend, oder aus dem Ausland stammt und behauptet, dass so die Tierhaltung in deutschen Zirkusse aussieht.

    So mancher Besucher der die Aussagen von Peta hinterfragt, wird erstaunt feststellen, dass keine einzige der Aussagen von Peta, in einem deutschen Zirkusse zu finden ist.

    Peta selbst kann für deutsche Zirkusse keine

    Tierquälerei belegen. So verwundert es dann auch nicht,dass Peta Visa vergehen von chinesischen Artisten und einen Reifenunfall eines Zirkuswagens als Tierquälerei profilieren möchte!

    April 2014
    Am Münchner Flughafen hat die Bundespolizei eine Gruppe von zwölf chinesischen Staatsangehörigen ohne gültige Reisedokumente aufgegriffen, die in Deutschland für den Circus Krone arbeiteten. Die Reisenden wiesen sich zwar mit gültigen chinesischen Reisepässen aus, die Gültigkeit ihrer deutschen Visa hatten sie allerdings um 43 Tage überzogen. Daher müssen sich die Zirkusartisten jetzt wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts verantworten.

    September 2010:
    Ein Zirkusanhänger verliert einen Reifen, welcher mit voller Wucht auf die Frontscheibe eines PKW trifft.
    Die Fahrerin des PKW bleibt wie durch ein Wunder unverletzt. Die Polizei stellt fest, dass keiner der beiden Anhänger verkehrssicher ist und keine oder kaum noch Bremswirkung hatten. Das unsichere Zirkusgespann hätte zudem nur eine Höchstgeschwindigkeit von Tempo 25 fahren dürfen, und somit die Schnellstraße nicht nutzen dürfen. Die Polizei zieht die Anhänger aus dem Verkehr und erstattet Anzeige wegen der Verkehrsverstöße und des Unfalls.

    peta.de

    Wie soll Peta auch Tierquälerei vorfinden, wenn man sich gänzlich dem Außendienst verwehrt!

    So sollte es auch nicht verwundern, dass Peta selbst nur auf Pressemitteilungen reagiert. Dieses in Form einer Pressemitteilung, die dann wiederum von derselben Presse als Artikel veröffentlicht wird. Peta ist nicht einmal in der Lage über ein so wichtiges Thema, wie ein angestrebtes Wildtierverbot der Bundesregierung, zeitnah zu berichte. Dieses wird wie üblich Tage, wenn nicht sogar Wochen dauern, bis Peta dazu ein Wort verliert!

    Großspurig behauptet Peta man arbeite mit der Politik und Wissenschaftlern zusammen, wenn es um das Thema Tierschutz geht!

    PETA arbeitet dabei oft mit Prominenten, aber auch mit Experten aus der Wissenschaft und mit Entscheidungsträgern aus der Politik zusammen, um möglichst effizient Erfolge für die Tiere zu erzielen.

    peta.de

    Um so erstaunlicher ist es, dass Peta dann doch ihre Berichte aus den Medien erfahren muss. So eng kann dann doch nicht die Arbeit, mit der Politik und Wissenschaftler sein, wie Peta behauptet.

    Letztendlich scheut Peta sogar diesen engen Kontakt bzw. die Zusammenarbeit. Viele ihrer Forderungen sind nicht nur lächerlich, sondern lassen sich vom Gesetz, oder deren Umsetzungsmöglichkeiten, überhaupt nicht durchsetzen! Hilfe für in Not geratene Tiere, findet man bei Peta genauso wenig, wie die Unterstützung oder Zusammenarbeit mit Tierhaltern. Wie soll das Peta auch machen, wenn man selbst die Haltung von Blindenhunden verbieten möchte!

    Vorstoß der Bundesregierung für ein Wildtierverbot in Zirkusse

    Anders als NTV, die sich auf den Spiegel Artikel vom 31. Juli 2020, findet man im Original Artikel keinen Verweis auf Peta, geschweige denn Ausnutzung und Mangelernährung der Tiere in einem Zirkus! Dort heißt es …

    Als Beispiel sind Giraffen, Nilpferde und Nashörner genannt. Tiere, die nur gezeigt, nicht trainiert würden, weshalb das Argument, sie bekämen dadurch ausreichend Bewegung und kognitive Forderung, nicht gelte.

    spiegel.de

    Die Haltung dieser genannten Tiere ist, bereits am Auslaufen. Derzeit reißt nur noch ein Zirkus mit einer Giraffe. Das letzte Nashorn Tsavo starb letztes Jahr im hohen Alter in der Obhut des Circus Krone. Tasvo wurde vor Jahren aus einem anderen Zirkus übernommen und lebte glücklich und zufrieden im Circus Krone.

    Auch die Elefantenhaltung ist am Auslaufen. Hier liegt aber ehern der Grund vor, dass Nachzuchten extrem schwierig sind, da Bullen extrem gefährlich in der Brunstzeit sind. Geplante Zuchtprogramme von Zirkusse wurden bisher nicht umgesetzt. Die einzige Möglichkeit ist die Aufnahme eines Elefanten aus einem Zoo. Aber auch diese haben ihr Zuchtprogramm zurückgefahren.

    So werden immer mehr Großtiere aus den Zirkussen verschwinden. Ein generelles Wildtierverbot ist von seitens der Bundesregierung nicht geplant. Dass es für bestimmte Arten jedoch aufgrund der Haltungsmöglichkeiten Einschränkungen geben muss, ist wohl jedem klar. Die meisten Tiere leben seit Jahrzehnten in den Zirkussen und werden untereinander weitergegeben. Bis es dann das letzte Exemplar einer Zirkuslegende ist, was sich in den Ruhestand verabschiedet.

  • Telefoninterview mit Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath zum Thema Tier-Mensch-Beziehung im Circus

    Frau Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath spricht in diesem Telefoninterview über das Thema Tier-Mensch-Beziehung im Circus und liefert wissenschaftlich fundierte Fakten.

    Interview mit Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath, MSc Wild Animal Health

    Frau Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath wurde am 4. Juli 2020 durch eine Master-Studentin der Universität Hamburg im Rahmen eines Seminars zu Zoo- und Circustieren interviewt.

    In diesem Interview beantwortet Frau Dr. Dörnath folgende Fragen:

    1. Warum gehören Tiere zum Circus?
    2. Was macht eine artgemäße Präsentation und tiergerechte Haltung im Circus aus?Wie sehen Sie die Mensch-Tier-Beziehung im Circus?
    3. Woran erkennt man ein „zufriedenes“ Tier?
    4. Haben Sie Verhaltensänderungen bei Circustieren durch die Corona-Pandemie beobachtet?
    5. Als Alternative zum klassischen Circus hat der Circus Roncalli vor kurzem ein tierfreies Programm gestartet. Wie ist Ihre Haltung dazu?

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    Wer sich dieses halbstündige Interview anhört, wird spätestens danach darüber aufgeklärt sein, dass der Circus ein guter Ort für Tiere ist:

    Der Circus kennt keine Eintönigkeit. An jedem neuen Ort gibt es neue Verhältnisse, Bodenbeschaffenheiten und Eindrücke. Tiere messen ihr Glück nicht mit dem Zollstock, sie fühlen. Wichtiger als die Gehegegröße sind Struktur und Beschäftigung. Letztere hält in Form von Ausbildung und Vorführung mental und körperlich fit. Wer Sternstunden der Mensch-Tierkommunikation erleben möchte, wohnt der Übungsstunde eines guten Tierlehrers bei. Tiere im Circus sind sicherer, aufmerksamer, wacher und aufgeweckter als ihre Artgenossen in der Wildnis oder im Zoo. Sie zeigen keine Kunststücke, sondern natürliche Verhaltensweisen. Ihr Leben ist reizvoll, sie erreichen ein hohes Alter und sind vor Krankheiten, Raubtieren, Verhungern und Wilderern geschützt.

    Übrigens: keine andere Haltungsform wird so oft tierärztlich überwacht.

    Tierrechtler ignorieren die von namhaften Verhaltensbiologen vorgelegten Forschungsergebnisse. Sie veranstalten eine Hexenjagd auf den klassischen Circus, der ein Teil der Kultur Europas ist.

    Dass Circustiere im modernen klassischen Circus der westlichen Welt leiden, ist ein Märchen.

  • Nach überwältigter Spendenaktion für Zirkusse fordert Peta ein Verbot für diese

    Vor Neid über die Spendenbereitschaft der Deutschen, für Zirkusse, scheint Peta kurz vor dem Platzen zu sein. Anders lässt sich die neue Diffamierungskampagne nicht deuten.

    Zirkusse in Deutschland sind aufgrund des Coronavirus gestrandet. Dieses sorgt bei vielen Zirkussen für massive Einnahmeausfälle. Shows können nicht stattfinden und auch die Weiterreise ist für die Zirkusse nicht erlaubt. Die meisten Kommunen haben den Zirkus den weiteren Aufenthalt gestattet, oder diesem Platz, für einen längeren Aufenthalt zugewiesen.

    Auch die Spendenbereitschaft der deutschen Bevölkerung, für gestrandete Zirkusse ist überwältigend. Dafür scheinen die Spenden für Tierrechtsorganisationen wie Peta gänzlich zusammenzubrechen. In der Krise wissen die Menschen, wer tatsächlich die Hilfe im Tierschutz benötigt.

    Stehen Peta Mitarbeiter vor der Arbeitslosigkeit?

    Bei Peta scheinen die Spenden seit der Corona-Krise zusammengebrochen zu sein. Gleichzeitig dürfte Peta aufgrund seines Vereinsstatus keine staatliche finanzielle Unterstützung erhalten. Demnach sollte man sich nicht wundern, wenn man Haferbeck, Höffken oder Singh beim Besuch des Arbeitsamtes trifft.

    Die Angst vor dem Zusammenbruch scheint Peta hierzu animieren, um Zirkusse weiter zu verleumden und falsche Tatsachenbehauptungen aufzustellen. In einem Rundschreiben an Bürgermeister und Kommunen, in denen Zirkusse gestrandet sind, fordert Peta das den Zirkussen die Tiere weggenommen werden sollen. Laut Peta sollen diese angeblich nicht in der Lage sein, sich um ihre Tiere zu kümmern.

    Die Stadt Offenbach hat auf Grundlage des Schreibens von Peta, ohne sich selbst ein Bild über die Tierhaltung zu machen, dem Circus Barus einen Räumungsbescheid zukommen lassen. Die Stadt Offenbach wurde durch diesen Bescheid mit einem Shitstorm bedacht, der selbst im ZDF thematisiert wurde. Erst jetzt schickte die Stadt ihr Veterinäramt los. Dieses konnte keinen einzigen Mangel, der von Peta in ihrem Schreiben aufgezeigt wurde, feststellen. Die Haltung der Tiere beim Circus Barus sei ausgezeichnet, so das Veterinäramt aus Offenbach. Die Stadt zog daraufhin ihren Räumungsbescheid zurück.

    Peta lügt und betrügt!

    Neben den falschen Tatsachenbehauptungen, die Peta über Zirkusse verbreitet, stellt Peta die Behauptung auf, das Roncalli sich aus Tierschutzgründen für einen Verzicht, auf Tiere im Zirkus entschieden habe. Dieses ist jedoch nicht der Fall. Roncalli sieht sich selbst nicht mehr als Zirkus, sondern als Theater. Gleichzeitig betitelte der Direktor von Roncalli Bernhard Paul „Peta ist die Stradivari unter den Arschgeigen“! Großkotzig wollte Peta rechtliche Schritte gegen den Zirkusdirektor einleiten, wie Bild bestätigte. Peta ging jedoch gegen diese Aussage zu keinem Zeitpunkt rechtlich vor.

    Immer wieder stellt Peta auf betrügerische Art und Weise, falsche Tatsachenbehauptungen auf, um ihr ausgesuchtes Opfer zu diffamieren und wirtschaftlich zu schädigen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass kaum eine von Peta gestellte Strafanzeige, von Erfolg gekürt ist.

  • Peta lügt – Kontrollen beim Circus Barus belegen ausgezeichnete Tierhaltung

    Peta hat erneut eine unwahre Tatsachenbehauptung aufgestellt, das ein Zirkus angeblich gegen das Tierschutzgesetz verstoßen solle.

    Die Stadt Offenbach hat ohne eine eigene Kontrolle, durch ihr Veterinäramt durchzuführen, dem Circus Barus einen Räumungsbescheid zukommen lassen. Peta hatte im Vorfeld die Stadt Offenbach angeschrieben und die unbewiesene Tatsachenbehauptung aufgestellt, dass beim Circus Barus die Tierhaltung zu bemängeln sei.

    Der Zirkus ist aufgrund der Corona-Krise in Offenbach gestrandet. Auch Peta selbst war zu keiner Zeit Vorort, hat also vorsätzlich falsche Tatsachen behauptet, die die Stadt dazu animierte einen Räumungsbescheid, gegen diesen Zirkus zu erlassen. Und das ganze ohne selbst, sich von der angeblich mangelnden Tierhaltung zu überzeugen.

    Circus Barus legte Widerspruch ein

    Erst nach dem Widerspruch schickte die Stadt Offenbach ihr Veterinäramt los. Dieses suchte über vier Stunden nach den von Peta vorgeworfenen Verstößen. Trotz intensiver Suche, wurde kein einziger Verstoß, der von Peta gemeldet wurde, gefunden. Man kann also davon ausgehen, dass Peta hier vorsätzliche falsche Tatsachenbehauptungen aufgestellt hat, nur um diesen Zirkus einen wirtschaftlichen Schaden zuzuführen. 

    Mittlerweile berichteten auch die Medien über diesen Fall. Selbst das ZDF berichtete über die falschen Tatsachenbehauptungen von Peta, die zu einem Räumungsbescheid, ohne eigene Kontrolle der Stadt Offenbach führte. Die Stadt Offenbach musste ihren Räumungsbescheid kleinlaut zurücknehmen. Man darf hoffen, dass von seitens der Stadt eine Entschuldigung und weitere Unterstützung für diesen Zirkus durch die Stadt erfolgt. 

    Straftat relevantes Vorgehen von Peta

    Peta begründet ihr Vorgehen gegen Zirkusse, Zoos und anderen Tierhaltern damit, dass man gegen jede Art der Tierhaltung sei. Dabei nutzt Peta selbst das Mittel der unbegründeten Strafanzeigen, diffamiert und beschuldigt wissentlich unschuldige Unternehmen einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit! Hier sollte sich die Politik einmal Gedanken machen, ob man weiter zulässt, dass ein noch gemeinnütziger Verein, das Recht auf Strafanzeigen weiter nutzen darf, der vorsätzlich falsche Tatsachenbehauptungen erstellt, um dadurch Spendengelder zu generieren.

    Der Zirkus hätte natürlich die Möglichkeit hier Peta erfolgreich mit einer Klage zu belasten. Leider fehlen derzeit massiv die finanziellen Mittel, um eine Klage anzustreben. Die Gelder, die der Zirkus derzeit besitzt, kommen zu 100 Prozent den Tieren zu gute, wie die Kontrolle des Veterinäramtes Offenbach belegt. Hingegen gibt Peta keinen einzigen Cent für durch die Corona-Krise in Not geratene Tiere aus. Die Millionen an Spendengelder für den Tierschutz, verschwinden auf dubioser Art und Weise. Allein die Lohnkosten sind derartig hoch, das man bei Peta schon von einer Gemeinnützigkeit schädlichen Ausgabe ausgehen kann.

  • Die Vernichtung der Tiere – Peta’s Tierschutzarbeit

    Die Corona – Krise bringt viele Zirkusse sowie auch Zoos in finanzielle Schwierigkeiten. Peta antworte auf Hilfsanfrage, die an sie herangetragen wurde.

    Viele Zirkusse sind derzeit in Deutschland gestrandet. Vorstellungen sind alle aufgrund des Coronavirus abgesagt. Dadurch fehlt diesen Zirkussen nach der Winterpause die finanziellen Mittel, um die Versorgung der Tiere zu gewährleisten.

    Nachdem mehrere Hilfsanfragen von besorgten Bürgern mit der Bitte um Hilfe, an Peta herangetragen wurden, reagierte man mit einer Pressemitteilung, in der man die Hilfe der Tiere offiziell versagte. Peta ist noch im Bereich Tierschutz als gemeinnütziger Verein vom Finanzamt Stuttgart anerkannt. Arbeiten in Bereich Tierschutz kann man bei Peta jedoch nicht erkennen.

    Peta fordert Zirkusse sollen ihre Tiere an Zoos abgeben

    Das Onlineportal inFranken.de stellte an Peta die Frage, warum man den Tieren in Zirkussen nicht helfen möchte. Dazu äußerte sich die Peta – Mitarbeiterin Dr. Yvonne Würz wie folgt …

    Sie sagt: „Viele Zirkusse sind nicht in der Lage, die Tiere in Krisenzeiten ausreichend zu versorgen. Deswegen appellieren wir an betroffene Betriebe, sie nun freiwillig abzugeben und dem Vorbild tierfreier Zirkusunternehmen zu folgen. Tiere gehören ohnehin nicht in einen Zirkus, und spätestens jetzt dürfte angesichts der prekären finanziellen Lage vieler Kleinzirkusse klar sein, dass ihnen ein weiteres Leben im Zirkus erspart bleiben muss.“

    In Zirkusbetrieben würden laut Peta nicht nur Wildtiere unter den „unnatürlichen Bedingungen“ leiden – auch die Haltung von domestizierten Tieren wie Pferden, Rindern oder Ponys sei bei vielen Zirkusbetrieben „mangelhaft“. Die Tierrechtsorganisation fordert deshalb ein grundsätzliches Verbot von Tieren im Zirkus.

    (…)

    Bei der Aufnahme von notleidenden Tieren aus Zirkusbetrieben sieht Peta auch zoologische Einrichtungen in der Verantwortung: Diese sollten die, wie es in der Pressemitteilung heißt, „sinnlose Zucht und Zurschaustellung von Tieren beenden“ und stattdessen künftig ausschließlich als Auffangstationen für Tiere aus schlechter Haltung fungieren.

    infranken.de/

    Peta fordert öffentlich auf, Zoos zu boykottieren​

    In Coburg geht es um den gestrandeten Circus Henry. Dieser Zirkus besitzt keine Wildtiere und dennoch hetzt Peta auch gegen diesen Zirkus. Die Forderung von Peta Tiere in Zoos abzugeben klinkt nach ihren eigenen Forderungen lächerlich.

    Öffentlich fordert Peta immer wieder auf, Zoos zu boykottieren:

    Was Sie tun können

    Boykottieren Sie Zoos und raten Sie auch Ihrem Freundeskreis zu tierfreundlichen Alternativen. Wer wirklich etwas über Tiere lernen möchte, kann z.B. auf einem Gnadenhof oder im Tierheim mithelfen oder auch einfach eine Entdeckungstour durch die heimische Natur machen. Was Tiere wie Affen, Löwen oder Giraffen ausmacht, wie sie leben und was sie brauchen, erfährt man in unzähligen tollen Dokumentarfilmen. Zudem ermöglichen immer mehr neue Technologien – wie dieses virtuelle Aquarium – Erlebnisse, für die kein Tier leiden muss.

    Peta.de

    Also fordert Peta auf, Tiere in den Zoo zu bringen und gleichzeitig hetzt Peta gegen Zoos. Auch Zoos leben von den Einnahmen von ihren Besuchern und versorgen mit diesem die Tiere.

    Peta selbst nimmt Millionen an Spenden aus dem Tierschutz ein. Diese Gelder werden nicht etwa dafür verwendet, um Tiere zu helfen, sondern landen in üppigen Gehältern der sieben Vereinsmitglieder und werden somit anscheinend veruntreut.

    Angeblich will Peta in Rumänien aktiven Tierschutz betreiben

    Eigentlich war in diesen Wochen eine Reise inklusive einer Reportage auf Einladung eines rumänischen Fernsehsenders geplant, um der angeblichen Tierschutzarbeit von Peta gemeinsam nachzugehen. Aufgrund der Corona-Krise wurde dieses erst einmal auf unbestimmte Zeit verschoben! Die ersten Recherchen ergaben jedoch, dass die Angeblich aktive Tierschutzarbeit in Rumänien so wie Peta behauptet nicht stattfindet. Dazu folgt aber in den nächsten Tagen noch ein Artikel hier auf GERATI. 

    E-Mail des romanischen Fernsehsenders
    E-Mail des romanischen Fernsehsenders

    Ob es noch zu dieser Zusammenarbeit mit dem TV-Sender nach der Corona-Krise kommt, ist fraglich. Fakt ist bisher, dass die in Deutschland von Peta veröffentlichten Aussagen im Bereich der Tätigkeit von Peta in Rumänien, so nicht stimmen können. Warum sollte Peta die sich in Deutschland der Tierschutzarbeit verweigern, extra in Rumänien so aktiv tätig sein. Wobei es sehr Schwierig ist, diese Arbeiten von Peta überprüfen zu können!

    Peta will Tiere in Deutschland vernichten!

    Nach Peta’s Forderung, sollen Zirkusse ihre Tiere an Zoos abgeben. Gleichzeitig ruft Peta mit unzähligen Fake-Petitionen auf, Zoos zu boykottieren. Wo sollen dann die Tiere hin. Es hat tatsächlich den Anschein, dass Peta selbst alle Tiere vernichten will. Kümmern tut sich Peta jedenfalls nicht um diese.

  • Wenn Tierrechtler von Karma sprechen und sich danach in den Corona-Urlaub verabschieden

    Nachdem das „Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus“ mehrere groß angekündigte Demonstrationen wegen des Coronavirus absagen mussten, sprechen diese doch tatsächlich von Karma, als der Circus Krone seine Tournee unterbrach.

    Dumm gelaufen ist es für die Tierrechtler in diesem Jahr allgemein. Sie dürfen nicht mehr Demonstrieren und stellen letztendlich ihre Arbeit gänzlich ein, wie man am Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht in den Circus sehen kann.

    Anstatt in dieser schwierigen Zeit Tieren zu helfen, gehen diese erst einmal in den Urlaub. So schrieb das Aktionsbündnis folgenden Kommentar auf seiner Facebook – Seite.

    Aufgrund von Urlaub innerhalb unseres Teams werden wir im genannten Zeitraum nicht an allen Tagen erreichbar sein, bzw. Beiträge teilen können. Wir sind natürlich trotzdem bemüht, Euch auf dem Laufenden zu halten und vor allem auch, Demodaten etc. zeitnah zu teilen.Bitte schickt uns Demotermine usw. wie gewohnt über PN. DANKE!

    Alle uns gemeldeten Demotermine findet Ihr außerdem auf unserem Veranstaltungskalender:Facebook – Seite Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht in den Circus

    Anstatt also Tieren in dieser schweren Zeit helfen zu wollen, verabschiedet man sich erst einmal in den Corona – Urlaub

    Für viele Schausteller, Zirkusse und für das Gastronomiegewerbe brechen in den nächsten Wochen und Monaten schlimme Zeiten an. In Deutschland sind größtenteils alle Veranstaltungen abgesagt.

    Insbesondere für kleinere Zirkusse, die kein großes finanzielles Polster besitzen, wird eine schwere Zeit hereinbrechen. Anstatt das Tierrechtler ihre Hilfe den Tieren anbieten, verabschiedet man sich in den Urlaub und spricht von Karma für dieses Gewerbe. 

    So schrieb das Aktionsbündnis folgenden Beitrag auf Facebook:

    CIRCUS KRONE BRICHT TOUR 2020 AB!

    Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf den Circus Krone. Die aktuelle Tour wird umgehend abgebrochen. Wir sagen an dieser Stelle: Karma.

    Natürlich vergaß man gänzlich, dass man noch vor zwei Tagen aufgrund des Coronavirus sämtliche geplante Demonstrationen absagen musste.

    2757Achtung: Wegen der „Corona-Problematik“ wird KEINE Demo stattfinden2757

    Was hat das also mit Karma zu tun? Ja Tierrechtler müssen aus jeder Aktion immer etwas positives Gewinnen. Da scheint so ein Karma-Spruch schon das enttäuschte Tierrechtsherz ein wenig aufzubauen. Wochenlang keine Randale und Bambule aus der Tierrechtsszene. Anstatt hier jetzt durch Futterpflegschaften den Tieren Hilfe zu gewähren, verpisst man sich bis zum Ende der Corona-Krise.

    Wo ist denn da die hochgepriesene Tierliebe der Tierrechtler?

    Für Tiere haben Tierrechtler kein Herz. Ihnen geht es tatsächlich nur um die Diffamierung von berufstätigen Menschen die mit Tieren arbeiten, oder von Tierprodukten ihre Existenz bestreiten. Ein großer Punkt sind natürlich auch die Spendeneinnahmen, die schön von den Tierrechtlern verprasst werden, ohne das ein Cent einem Tier zugutekommt.

    Man darf nur hoffen, dass die versprochenen Hilfsleistungen der Regierung so schnell wie möglich umgesetzt werden. Hingegen zu Tierrechtlern haben Unternehmen einen Anspruch auf Hilfe vom Staat. Das nenne ich dann einmal richtiges Karma, für die Tierrechtler.

  • Interview Pietro Bento ehemaliger Exoten-Stallmeister beim Circus Krone

    Die GeRaTi Redaktion Startet heute eine Interview-Serie. Interessante Personen die mit Tieren zu tun haben, werden zu ihrem Leben und ihren Erfahrungen mit Tieren und der damit oft verbundenen Konfrontation mit Tierrechtlern befragt.

    Heute haben wir die Ehre Herrn Pietro Bento Interviewen zu dürfen.

    Der gebürtige Flensburger hat in seinem Leben im Zirkus Krone viel Internationalität erfahren. Er spricht fließend Englisch, Italienisch und Deutsch.

    Ich freue mich sehr über das bevorstehende Gespräch mit Pietro Bento.

    GeRaTi Redaktion: Herr Bento sie waren viele Jahre lang im Zirkus Krone tätig. Wie sind sie zum Zirkus Krone gekommen?

    Pietro Bento: Ich bin im Circus Krone geboren am 31.07.1978 während unserem Gastpiel in Flensburg. Und nach 39 Jahren war dann Schluss zum Februar 2017.

    GeRaTi Redaktion: Hatten sie in der Zeit einen Mentor der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand?

    Pietro Bento: Nun nur einen zu nennen ist eigentlich unmöglich, weil ich das Glück hatte in jeder Sparte des Circusalltages jemanden zu haben der auf seinem Gebiet einfach einer der besten war. Ich durfte bei Trudy Strong damals fast 5 Jahre mit den Raubtieren arbeiten, 5 Jahre mit Patricia Zerbini und Jana Mandana mit Elefanten, bei meinem Vater mit Exoten wie: Nashörner, Nilpferde, Lamas, Zebras und ein Wildschwein namens Fritzi. Und dann bei Martin Lacey wieder mit Löwen. Auch Voltigieren durfte ich von Klaus Lehnart erlernen von der Truppe Enders aber auch Traktor fahren. Reiten von Frau Christel Sembach und noch viele mehr.

    GeRaTi Redaktion: Das klingt auf jeden Fall nach einem abwechslungsreichen Betätigungsfeld. Sie haben sich vor allem als Tierpfleger und Stallmeister in Circus Krone einen Namen gemacht. Herr Bento können sie beschreiben wie ein normaler Arbeitstag als Tierpfleger und Stallmeister vonstattengeht?

    Pietro Bento: Morgens aufstehen und erst mal Rundgang bei allen Tieren, denn wenn man seine Tiere kennt, sieht man sofort ob was nicht stimmt mit ihnen. Dann die Außengehege öffnen bzw. erst diese nach Schäden kontrollieren. In der Regel Ausmisten-Füttern-Putzen und dann für die Show fertig machen. Als Tierpfleger noch selbst später als Stallmeister eher in überwachender Funktion. Aber dafür den ganzen Papierkram von Veterinäramt, Bauamt usw. Aber mit Tieren gibt es kein Frei oder Pause, mein Wohnwagen stand genau neben dem Stall und wenn etwas war, kam auch nachts um 4 die Stall-Wache und hat geklopft.

    Da habe ich mir gesagt, wenn ich das richtig machen will, muss ich auch Ahnung davon haben.

    GeRaTi Redaktion: Sie waren 24 Stunden am Tag auf Abruf und haben nebenher noch studiert. Eine Entbehrungsreichen-Zeit die sie da durchgemacht haben, Respekt! Sie haben ein Fernstudium im Bereich Sport und Fitness absolviert. Woher kam ihr Interesse für diese Thematik?

    Pietro Bento: Ich habe durch meine Arbeit in der Jugend mit Voltigieren, mit Strapaten und harter körperlicher Arbeit im Stall starke Beschwerden bekommen. Ich habe ein Rundhohlkreuz und kaputte Knie. Und um diese Beschwerden zu verbessern, sollte ich Kraftsport machen. Aber gezielten Kraftsport auf bestimmte Muskelgruppen, um die Haltung zu verbessern bzw. um diese Fehlhaltung in meinem Skelett zu minimieren. Da habe ich mir gesagt, wenn ich das richtig machen will, muss ich auch Ahnung davon haben. Deshalb begann ich das Studium und bildete mich so zum Sport und Fitnesstrainer weiter. Später konnte ich mein erworbenes Wissen nicht nur an mir selbst, sondern auch bei jungen Artisten wie Sven und Tyron, Jahn Munoze oder Lazi Fosset anwenden.

    GeRaTi Redaktion: Dann hat also der Nachwuchs von ihrem Fachwissen im Bereich Sport und Fittnes profitiert. Was haben sie den Jungs den beigebracht?

    Pietro Bento: Ja genau, ich habe den Jungen Artisten Trainingsprogramme geschrieben die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten wahren. Im Fitnessstudio war ich immer dabei, habe aufgepasst das die keine Fehlhaltungen machen. Auf den Punkt gebracht waren es, Präventivmaßnahmen gegen Schmerzen.

    GeRaTi Redaktion: Gibt es Anekdoten von der verstorbenen Christel Sembach Krone, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?

    Pietro Bento: Als ich zum ersten Mal auf einem Pferd geritten bin, sagte sie nur, ″Du sitzt auf dem Pferd wie ein Affe mit nacktem Arsch auf einem Schleifstein″ Auch werde ich nie vergessen wie sie einen Hufschmied mit der Reitpeitsche verprügelt hat, weil dieser das Pferd geschlagen hat.

    Aus einem Megafon brüllte Simon Fischer: „Da vorne steht Pietro Bento, merkt euch sein Gesicht. Das ist der Exoten-Stallmeister!“

    GeRaTi Redaktion: Wir haben uns kürzlich bei GeRaTi köstlich über eine Aussage eines Wildtiergegners namens Simon Fischer amüsiert. Er offenbarte sein „Expertenwissen“ mit der Weisheit: „Wildtiere sind Wildtiere, weil sie Wild sind“. Sind Sie Simon Fischer schon einmal persönlich begegnet?

    Pietro Bento: Ja mehrfach, für mich ein kleiner Wichtigtuer, der schon in der Schule keine Freunde hatte, bzw. ein Denunziant war. Und dies auch nur versteckt hinter Facebook Seiten. Öffentliche Diskussionen macht er nicht, weil er grundlegend kein Fachwissen Besitz und er somit nur vorgefertigte Texte von sich geben kann.

    GeRaTi Redaktion: Das ist uns auch schon aufgefallen und damit er als Tierrechtsspinner der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, in die Geschichte eingeht. Hat der gute Silvio ihm ein wunderschönes T-Shirt gewidmet. Erhältlich im GeRaTi Shop.

    Herr Bento, Zirkusbetriebe stehen heutzutage unter Dauerbeschuss. Ich denke an Gegendemonstranten vor dem Zirkus, verleumderische Falschmeldungen und natürlich auch Straftaten wie Sachbeschädigungen, Steinwürfe usw. Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht unter derartigen Umständen alles andere als Rosig.


    Alles Klar Simon

    Sind Sie persönlich schon einmal in eine Situation geraten, in der Sie um ihre Körperliche Unversehrtheit fürchten mussten?

    Pietro Bento: Leider ja! Damals in Pegenitz skandierten etwa 200 „Tierrechtler“ mit Sprechchören vor dem Zirkuszelt. Aus einem Megafon brüllte Simon Fischer: „Da vorne steht Pietro Bento, merkt euch sein Gesicht. Das ist der Exoten-Stallmeister!“ Jeder Mensch, der auch nur einen Funken Empathie in sich trägt, wird wohl nachempfinden können was das mit mir gemacht hat. Aber nicht nur mit psychischer Gewalt sondern auch mit echter realer Gewalt wurde ich konfrontiert. Eines Nachts flogen durch die Fenster meines Wohnwagens Backsteine. Die Täter wurden bis heute nicht ermittelt. Ich kam mir vor wie Freiwild. Da kam damals einiges zusammen.

    GeRaTi Redaktion: Was war letztlich der Grund warum Sie den Zirkus Krone verlassen haben?

    Pietro Bento: Die Zunehmende Radikalisierung gegenüber uns Zirkusleuten, Rufmord, Sachbeschädigung, übelste Beschimpfungen im Internet. Der Hauptgrund aber war die große Angst um meine Familie. Schauen Sie als die Backsteine flogen, hatte ich noch Glück im Unglück. Denn sie wurden „nur“ durch mein Wohnzimmerfenster geschleudert. Hätte der Wohnwagen anders herumgestanden wäre es das Schlafzimmerfenster gewesen. Dahinter stand unser Kinderbett.

    Auch die Gleichgültigkeit von Politik und Medien gegenüber der Verfolgung des Tierzirkus hat mich entsetzt. Ein Beispiel: Wird in Deutschland eine Synagoge von Rechtsextremen beschmiert oder die Fenster mit Backsteinen zertrümmert gilt das zu Recht als Politisch motivierter Terrorakt. Da gibt es ein Riesen-Medienecho die Zeitungen und Fernsehsender sind dann tagelang voll davon. Passiert dasselbe im Zirkus, wird der gleich Vorfall, wenn es hochkommt in einem kleinen Artikel in einer unbedeutenden Regionalzeitschrift erwähnt. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

    Aber auch die Überlegung ob und wie lange ich diesen Job noch machen will spielte mit in meine Entscheidung. Denn mit den ganzen Regulierungen und Vorschriften das nervte mich schon. Da blieb am Ende von der Romantik vom reisenden Volk nicht mehr viel übrig. Das Ganze wurde mir irgendwann einfach alles zu viel.

    Und ihr sagen, dass es OK ist, wenn man der Meinung ist Tiere nicht im Showgeschäft zu nutzen. Aber, das die Tiere dort misshandeln werden ist, falsch.

    GeRaTi Redaktion: Herr Bento, ich war mit meiner Tochter, schon ein paar mal im Zirkus wir hatten immer sehr viel Spaß vor allem an den tollen Tierdressuren. Doch neulich ließ mein Kind (11) durchblicken nicht mehr in einen Zirkus in denen Tiere Auftreten gehen zu wollen. Ich fragte wieso, es hat uns doch immer sehr viel Freude bereitet. Da Antwortete sie: „Da wusste ich ja auch noch nicht wie die Tiere behandelt werden.“ Was glauben, Sie wie der Sinneswandel zustande kam? Und was empfehlen Sie, als ehemaliger Zirkusmitarbeiter was sollten Eltern in solch einem Fall ihrem Kind sagen?

    Pietro Bento: Wir müssen uns leider, damit abfinden, dass die allgemeine Einstellung einfach Richtung Tierfrei entwickelt. Ob das von Vorteil ist, bezweifle ich aber sehr. Der Sinneswandel kommt durch die aussagen von Kindergärten, Schulen, wo es einfach so den Kindern erzählt wird. Es wird schwer ihnen da einen Rat zu geben, außer ihrer Tochter einen gut geführten Tiercircus zu zeigen. Und ihr sagen, dass es OK ist, wenn man der Meinung ist Tiere nicht im Showgeschäft zu nutzen. Aber, das die Tiere dort misshandeln werden ist, falsch. Und das halt je nach dem jeweiligen alter des Kindes anpassen.

    GeRaTi Redaktion: Erklären Sie uns den Unterschied zwischen Wildtieren und Zirkustieren?

    Pietro Bento: Es gibt meiner Meinung nach gar keine Wildtiere mehr, denn selbst die in „Freier″ Wildbahn können sie keine paar km laufen, ohne nicht auf von Menschen gebauten Absperrungen zu treffen. Aber der Grund Unterschied besteht an dem erforderlichen Habitat, welches das Tier benötigt und somit ist ein Zirkustier ein völlig anderes wie ein „Wildtiere″ auch wenn es derselben Gattung angehört. Ein Zebra in Afrika wird niemals aus Spaß mit seinem Artgenossen Stunden lang Rum tollen, wie Zebras im Zoo, weil diese wissen, dass sie ihre Energie fürs überleben brauchen.

    GeRaTi Redaktion: Bei meiner Recherche über ihre Person war ich sehr beeindruckt davon das Sie Zirkusgegnern die Hand zum Dialog ausgestreckt haben. Sie sogar eingeladen haben sich die Tierhaltung im Zirkus Vorort direkt bei den Tieren anzuschauen. Damit sie sich selbst ein Bild machen können. Was glauben Sie, warum fällt es Zirkusgegnern so schwer dieses Angebot wahrzunehmen?

    Pietro Bento: Weil sie bei mir mit ihren polemischen Phrasen auf Fakten getroffen sind, welche ich ihnen darbrachte und sie diese nicht widerlegen konnten bzw. dann immer die Ethik Karte gespielt haben, um ihren Standpunkt zu retten. Und die Wahrheit wollte auch keiner sehen, warum auch um als Facebook Selbstdarsteller sich zu profilieren benötigt man keine Wahrheit nur aussagen, die die Leute hören wollen.

    GeRaTi Redaktion: Ja die gute alte Ethik. Wie argumentieren den diesbezüglich Tierrechtler? Was sind die gängigen Aussagen?

    Pietro Bento: Wenn Tierrechtler mit Fakten konfrontiert werden, auf die sie wegen mangelnder Fachkenntnis keine Antworten haben, fühlen sie sich in die Ecke gedrängt. Dann versuchen sie prinzipiell auf der Schiene der „Vermenschlichung“ zu fahren. Auf diese Weise versuchen sie unparteiische Zuhörer auf ihre Seite zu ziehen. Was leider auch häufig gelingt. Sie holen die Menschen dort ab wo sie am einfachsten zu Beeinflussen sind. Auf der emotionalen Ebene. Aber sie kommen auch gerne mit Begriffen wie: Freiheit, Gefangenschaft, und Plattitüden wie: Das arme Tier ist sein ganzes Leben hinter Gittern. Wer kann sich dem schon entziehen? Und schon öffnen ahnungslose weniger gut informierte Bürger ihren Geldbeutel für Spenden, so einfach ist das.

    GeRaTi Redaktion: Bei den Tierrechtlern gibt es ihrer Meinung nach 2 Gruppen. Erklären Sie uns worin sie sich unterscheiden?

    Pietro Bento: Da gibt es die eine Gruppe, die vor Zirkussen stehen. Meistens 16/17-jährige Mädchen total unschuldig mit Fähnchen in der Hand, meistens mit Bildern von misshandelten Tieren aus dem Ausland, die mit uns überhaupt nichts zu tun haben. Sie kommen ganz nett, ganz süß daher. Fragen Passanten schüchtern, ob sie ihnen einen Flyer geben dürfen. Die stehen vor dem Zirkus mit Plakaten und erwecken einen friedlichen Eindruck.

    Und dann gibt es die „großen“ Jungs die kommen Nachts. Zerschneiden die Bremsschläuche unserer Fahrzeuge, zerschlagen Fensterscheiben mit Backsteinen, beschmieren die Transporter mit Schmähschriften und zerschneiden mit dem Cuttermesser die Zirkuszeltplanen. Und das sind dann diejenigen die sich am nächsten Tag rotzfrech, verschmitzt grinsend bei der Demo hinstellen. Mit einem Rucksack auf dem Boden vor dem ein Backstein liegt. Darauf hoffend das ein Zirkusmitarbeiter, der das Martyrium der letzten Nacht noch vor Augen hat, in seiner emotionalen Achterbahnfahrt durchdreht und handgreiflich wird. Greift tatsächlich jemand der Zirkusleute zum Mittel der Gewalt, stellt sich der Provokateur dann medial als Opfer dar. „Friedliche Demonstranten vom Bösen Tiere quälenden Zirkusmitarbeiter verprügelt.“ So macht man Schlagzeilen und erregt Aufmerksamkeit. Die Hintergründe wie es zu dieser Tat kam werden komplett ausgeblendet.

    Und solange alle damit beschäftigt sind, ihr eigenes Süppchen zu kochen ist Tierhaltung im Showgeschäft nur noch ein Auslaufmodell.

    GeRaTi Redaktion: Herr Bento, zwischen Tierschützer und Tierrechtler gibt es ebenfalls einen entscheidenden Unterschied, den Leider noch nicht jeder Bürger Begriffen hat. Wenn, ich mir einige Aussagen in sozialen Medien so anschaue kommen mir jedenfalls Zweifel. Klären Sie die Unwissenden doch bitte auf.

    Pietro Bento: Die einen sind Tierschützer, welche sich um Tiere kümmern. Ernsthaft mit körperlicher Arbeit und Einsatz, also jeder Zoo, Tierpark,Tiercircus und Privattierhalter welcher seine Freizeit für ein Tier opfert. Und dann haben wir Tierrechtler welche noch nie irgendwas für ein Tier gemacht haben, außer sich für die Abschaffung jeglicher Tierhaltung auszusprechen.

    Leider hat der Circus und der Zoobereich es verschlafen die Leute aufzuklären wie es in mordenden Anlagen heute aussieht. Wenn man auf YouTube sich Zeitstempel von Videos anschaut, gibt es von vor 2012 herum keine richtigen Videos bzw positive, sondern nur von PETA und Co was dazu führt, das diese Generation nun mit einem festen Weltbild über Tierhaltung aufgewachsen ist. Das hat schon in den 30iger Jahren funktioniert und tut es heute immer noch nur in einem anderen Kontext. Und solange alle damit beschäftigt sind, ihr eigenes Süppchen zu kochen ist Tierhaltung im Showgeschäft nur noch ein Auslaufmodell.

    GeRaTi Redaktion: Wollen wir hoffen das ihre Prognose nicht eintrifft! Der Wildtierverbotsantrag der Grünen Partei wurde erst kürzlich vom Bundestag abgelehnt. Darauf lässt sich doch aufbauen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, Stören Sie sich daran, das es keinen Zusammenhalt gibt. Sollten Zirkusse, Zoos, Privathalter, Angler, Jäger, Imker, Blindenhund Vereine… gemeinsam Strategien entwickeln um sich wirksam gegen die Fortschreitende Stigmatisierung von PETA und Co. zur Wehr zu setzen?

    Pietro Bento: Meiner Meinung nach und wie ich es im öffentlichen Social Media Bereich mitbekomme, sind Tierrechtler aller Couleur hervorragend miteinander vernetzt. Die unterstützen sich gegenseitig die Arbeiten in allen belangen zusammen. Egal ob es gegen Tierzirkus ist oder Massentierhaltung oder Angler oder Pferderennen. Auf der Gegenseite sehe ich nur Einzelkämpfer. Du hast die Bauern, die Angler, den Pferdesport, die Zoos, die Tierzirkusse und, und, und. Das sind alles Institutionen die einzeln Kämpfen.

    GeRaTi Redaktion: Gibt es eine Chance sie Zusammenzuführen?

    Pietro Bento: Das ist schwer, weil natürlich auch unter den einzelnen Institutionen unterschiedliche Interessen bestehen. Meiner Meinung nach ist es unmöglich. Versuchen Sie mal in einem Raum 10 Leute zu einer Sache zusammenzubringen. Jeder hat seine eigene Meinung, jeder will der Chef sein und keiner will sich Unterordnen, jeder ist der Meinung, er hat mehr Ahnung wie der andere. Also ich habe da wenig Hoffnung.

    GeRaTi Redaktion: Herr Bento, die Leser interessieren sich bestimmt, was inzwischen aus ihnen geworden ist. Deshalb möchte ich Sie zum Abschluss Fragen, was sie heute Beruflich machen und wie zufrieden sie mit ihrer neuen Tätigkeit sind?

    Pietro Bento: Beruflich bin ich jetzt Operation Manager bei Stromberg. Ein Event Veranstalter und ich muss sagen das „normale“ Leben als sehr angenehm empfinde. Auch wenn ich viele wunderschöne Jahre und Erinnerungen im Circus erlebt habe und dankbar für alles, was ich dort lernen durfte, muss ich leider gestehen, dass ich nicht zurückgehen wollen würde.

    GeRaTi Redaktion: Es freut mich sehr, dass es ihnen so gut geht. Herr Bento ich danke ihnen recht Herzlich das sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft.

    An alle Leser und Interessierten. Ihr könnt gerne eurerseits Fragen an Herrn Bento in den Kommentaren hinterlassen. Wenn er am Wochenende Zeit hat beantwortet er die Fragen gerne.

    https://youtu.be/UT4SNPL3o68https://www.youtube.com/watch?v=e3sPT8G-Zwk