Telefoninterview mit Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath zum Thema Tier-Mensch-Beziehung im Circus
Telefoninterview mit Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath zum Thema Tier-Mensch-Beziehung im Circus

Frau Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath spricht in diesem Telefoninterview über das Thema Tier-Mensch-Beziehung im Circus und liefert wissenschaftlich fundierte Fakten.

Interview mit Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath, MSc Wild Animal Health

Frau Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath wurde am 4. Juli 2020 durch eine Master-Studentin der Universität Hamburg im Rahmen eines Seminars zu Zoo- und Circustieren interviewt.

In diesem Interview beantwortet Frau Dr. Dörnath folgende Fragen:

  1. Warum gehören Tiere zum Circus?
  2. Was macht eine artgemäße Präsentation und tiergerechte Haltung im Circus aus?Wie sehen Sie die Mensch-Tier-Beziehung im Circus?
  3. Woran erkennt man ein „zufriedenes“ Tier?
  4. Haben Sie Verhaltensänderungen bei Circustieren durch die Corona-Pandemie beobachtet?
  5. Als Alternative zum klassischen Circus hat der Circus Roncalli vor kurzem ein tierfreies Programm gestartet. Wie ist Ihre Haltung dazu?

Wer sich dieses halbstündige Interview anhört, wird spätestens danach darüber aufgeklärt sein, dass der Circus ein guter Ort für Tiere ist:

Der Circus kennt keine Eintönigkeit. An jedem neuen Ort gibt es neue Verhältnisse, Bodenbeschaffenheiten und Eindrücke. Tiere messen ihr Glück nicht mit dem Zollstock, sie fühlen. Wichtiger als die Gehegegröße sind Struktur und Beschäftigung. Letztere hält in Form von Ausbildung und Vorführung mental und körperlich fit. Wer Sternstunden der Mensch-Tierkommunikation erleben möchte, wohnt der Übungsstunde eines guten Tierlehrers bei. Tiere im Circus sind sicherer, aufmerksamer, wacher und aufgeweckter als ihre Artgenossen in der Wildnis oder im Zoo. Sie zeigen keine Kunststücke, sondern natürliche Verhaltensweisen. Ihr Leben ist reizvoll, sie erreichen ein hohes Alter und sind vor Krankheiten, Raubtieren, Verhungern und Wilderern geschützt.

Übrigens: keine andere Haltungsform wird so oft tierärztlich überwacht.

Tierrechtler ignorieren die von namhaften Verhaltensbiologen vorgelegten Forschungsergebnisse. Sie veranstalten eine Hexenjagd auf den klassischen Circus, der ein Teil der Kultur Europas ist.

Dass Circustiere im modernen klassischen Circus der westlichen Welt leiden, ist ein Märchen.

Unterstütze die Arbeit von GERATI

Mit dem Schiebeschalter kannst du den gewünschten Betrag, den du Spenden möchtest, wählen.

Kaffee
Monatsabo für Microsoft Office 360
Monatsabo für Stockfoto Lizenzen
Monatsabo für Adobe Creative Cloud
Arbeitsstunde
Internetgebühren für einen Monat
anteilige Hardware Anschaffungskosten
anteilige Rechtsberatungskosten
Thank you very much !
Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You May Also Like

PeTA greift erneut Zoo Zajac an

PeTA titelt in seinem Artikel auf der Webseite PeTA.de „Massenware Tier –…

Tierschutzverein Zwickau und seine Inkompetenz

GERATI liebt es, wenn unfähige Möchtegerntierschützer (hier Tierschutzverein Zwickau und Umgebung) ihre eigene Inkompetenz zum…

Tyke – Und die Lügen von PeTA

Tyke zählt für Tierschützer als Sinnbild, dass Tiere in den Zirkussen abgeschafft…