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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

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  • Netzwerk Angeln Chefredakteur Thomas Finkbeiner mit Klartext.

    Thomas Finkbeiner hat einiges in seinem Top Portfolio vorzuweisen. Er ist leidenschaftlicher Angler, gelernter Koch, Buchautor, er war Freier Autor für Angelzeitschriften, Chefredakteur vom Anglerboard und ist aktuell Chefredakteur vom Netzwerk Angeln.

    Normalerweise interviewt Thomas für Netzwerk Angeln interessante Menschen. Heute drehe ich den Spieß mal um und befrage ihn im “quer gefragt” – Stil” zu Themen wie Anglern Angeln Anglerschutz und natürlich PETA.

    Ich freue mich auf das Gespräch mit Thomas Finkbeiner.

    GeRaTi Redaktion: Thomas es ist bekannt, dass du im Alter von 6 Jahren das erste Mal Angeln warst. Wie bist du auf die Angelei gekommen und was macht für dich die Faszination beim Angeln bis heute aus?

    ​Thomas Finkbeiner: Zum Angeln kam ich in einem Urlaub an der Nordsee. Den Jagdtrieb des naturnah lebenden Menschen ausleben zu können ist für mich bis heute genauso Motivation zum Angeln wie der stetige Wechsel zwischen Spannung und Entspannung bei diesem Hobby. Faszinierend finde ich vor allem die Vielfalt in der Angeln weltweit ausgeübt wird. Egal wo auf der Welt ich bisher war, überall wo es Wasser gab, gab es auch Angler. Dazu noch: Überall wo man auf der Welt von Anglern als Angler erkannt wird, hat man schnell neue Freunde.

    GeRaTi Redaktion: Du bist eigentlich gelernter Koch und hast dann aber irgendwann auf Journalismus umgesattelt. Wie kam es dazu?

    Thomas Finkbeiner: Schleichend. Als Küchenmeister war ich selbständig mit Kochkursen, Personalschulungen, Betriebseröffnungen etc.. Ich hatte aber auch schon seit Mitte der 1980er für Angelzeitschriften als freier Autor gearbeitet (Fisch und Fang, Blinker, Rute und Rolle) und Bücher bzw. Sonderhefte geschrieben. Im Jahr 2001 übernahm ich die Redaktion bei www.Anglerboard.de, 2006 kam dann auch Franz Hollweck für den Bereich Marketing hinzu. Nachdem wir über 12 Jahre zusammen gearbeitet hatten, entschieden wir uns im Jahr 2018 gemeinsam Netzwerk Angeln (https://www.netzwerk-angeln.de/ ) zu gründen.

    GeRaTi Redaktion: Mit deiner Person werden viele Begriffe in Verbindung gebracht. Hältst du „Querdenker“ für eine Zutreffende Beschreibung?

    Thomas Finkbeiner: Man definiert einen Querdenker ja allgemein als jemanden, der eigenständig und originell denkt und dessen Ideen und Ansichten oft nicht verstanden oder akzeptiert werden.

    Da kann ich mich durchaus wiedererkennen. An der rasch und anhaltend steigenden Popularität von Netzwerk Angeln und immer mehr Wirkkraft in Politik, Gesellschaft und innerhalb der Anglerschaft sieht man aber, dass unsere faktenorientierte, publizistische Arbeit wohl doch ganz gut verstanden wird. Wenn es der Sache dient, nehme ich also von mir aus auch den Begriff des Querdenkers an.

    Wir woll(t)en ein unabhängiges Angebot abseits des allgegenwärtigen, oberflächlichen Clickbait-Journalismus und der üblichen Verlage schaffen.

    GeRaTi Redaktion: Als du Netzwerk Angeln gegründet hast, wirst du Dir etwas dabei gedacht haben. Was ist die Hauptintention dahinter?

    Thomas Finkbeiner: Die Hauptintention ist ganz klar:
    Fundierten Angeljournalismus auf Basis gut recherchierter Fakten für Angler, Angeln und Anglerschutz zu bieten.
    Wir woll(t)en ein unabhängiges Angebot abseits des allgegenwärtigen, oberflächlichen Clickbait-Journalismus und der üblichen Verlage schaffen.
    Auch um Menschen die etwas für Angler erreichen möchten einen Platz zur Veröffentlichung mit entsprechender Reichweite zu bieten.

    Im Zentrum der publizistischen Arbeit stehen bei Netzwerk Angeln das praktische Angeln sowie der Themenkomplex Angelpolitik. Der Idee eines Netzwerks folgend bieten wir über unsere Webseite, die Facebook-Gruppe und den YouTube-Kanal nicht nur Information und Unterhaltung sondern laden auch ganz konkret zum aktiven mitmachen ein.

    Siehe dazu auch: https://www.netzwerk-angeln.de/was-ist-netzwerk-angeln.html

    GeRaTi Redaktion: Wie viele Netzwerker arbeiten aktiv bei euch mit und in welchen Funktionen?

    Thomas Finkbeiner: Das Tagesgeschäft erledigen zunächst Franz Hollweck und ich.
    Was die Netzwerker betrifft ist “Arbeiten” hier vielleicht etwas missverständlich, „engagieren“ passt wohl besser.

    Die Netzwerker, die aktiv dabei und genannt sind (das sind aktuell 15) haben ganz unterschiedliche Interessen und Ansichten und keine zugewiesene Funktion im eigentlichen Sinne – jeder bringt sich nach seinen Wünschen, Fähigkeiten und Möglichkeiten ein.
    Ein Blick in unser Netzwerk zeigt dass sich hier Menschen zusammengefunden haben, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Genau das ist aber mit die Stärke. Denn einladen statt spalten ist auch eine Leitlinie, der wir folgen.

    Gemeinsam ist allen der Kampf für ein einfacheres, unbürokratischeres, gesichertes, praktisches Angeln in seiner ganzen Vielfalt.
    Statt wie viele Verbände zu spalten und auszugrenzen, indem sie nur bestimmten Angelarten oder Motivationen zum Angeln zulassen wollen, steht Netzwerk Angeln eben für die ganze Vielfalt des Angelns, für einladen statt spalten und ausgrenzen.
    Und – wie Netzwerker Lars Wernicke mit Anglerdemo als Beispiel – für den Kampf gegen ungerechte Benachteiligungen von Anglern in Verbänden, Politik und Behörden.

    GeRaTi Redaktion: Beschreibe uns doch mal einen normalen Arbeitstag in deiner Redaktion.

    Thomas Finkbeiner: Grundsätzlich recherchieren und schreiben wir Artikel, betreiben Kontaktpflege und kümmern uns um unsere Facebook-Gruppe sowie den YouTube Kanal.

    (https://www.youtube.com/channel/UC0yAnKBmS_gn84dQYzWWS2A)

    Im Vergleich zu „normaler“ Redaktionsarbeit, nimmt der Part Recherche und Kontaktpflege sicher bei Netzwerk Angeln einen überproportional hohen Anteil ein. Danach richtet sich letztlich auch der Arbeitstag.

    Einige Gesprächspartner mit denen ich mich regelmäßig austausche rufen mich zum Beispiel traditionell morgens teilweise schon um vor 7 Uhr an, wenn sie auf dem Weg zur Arbeit sind.
    Andere am späten Abend nach der Vorstandsitzung im Verein. Hinzu kommen täglich unzählige Nachrichten über die verschiedenen Kanäle und unsere eigene Medienbeoachtung rund ums Angeln. Zwischen all der Kommunikation wird dann irgendwie das Tagesgeschäft untergebracht.
    Große Redaktionskonferenzen oder ähnliche Zeitfresser können wir uns zum Glück sparen. Franz Hollweck und ich arbeiten seit nunmehr fast 14 Jahren jeden Tag zusammen. Deshalb können wir uns auch darauf verlassen, dass der andere es gut macht.

    GeRaTi Redaktion: Für dein Engagement als Chefredakteur bei Netzwerk Angeln wirst, du nehme ich jedenfalls an, entlohnt. Wie finanziert sich das ganze eigentlich? Gibt es Sponsoren oder funktioniert das rein über Werbung?

    Thomas Finkbeiner: Uns ist es wichtig, sämtliche Informationen kostenfrei für Angler und am Angeln interessierte Menschen zur Verfügung zu stellen. Die Finanzierung erfolgt daher über Partner und Werbung.

    GeRaTi Redaktion: Kommst du neben der vielen Arbeit selber noch zum Angeln?

    Thomas Finkbeiner: Natürlich zu wenig, aber grundsätzlich ja. Wenn viel zu tun ist, beschränkt sich das praktische Angeln bei mir aber oft auf unsere Drehtermine.

    Denn gerade wenn es ums Angeln für und mit Kindern geht, nervt der Föderalismus in Deutschland total.

    GeRaTi Redaktion: Dir ist es ein besonderes Anliegen, Kinder für die Angelei zu begeistern. Und immer mit Herzblut dabei, wenn es gilt, etwas Tolles für Kinder auf die Beine zu stellen. Ein Beispiel was mir persönlich sehr positiv in Erinnerung geblieben ist, war die Aktion: Kinder-Kutter-Angeln in Heiligenhafen. Aktives Angeln für Jugendliche und Kinder ist in Deutschland wegen gesetzlicher Bestimmungen oft gar nicht so leicht zu realisieren. Was nervt Dich diesbezüglich und wie würdest Du es besser machen?

    ​Thomas Finkbeiner: Auch das Kinder-Kutter-Angeln wurde von Netzwerker Lars Wernicke in Kooperation mit WiSH e.V. (Wassertourismus in Schleswig Holstein) organisiert. Ein tolles Erlebnis und eine Freude, dass wir zum Filmen eingeladen waren (siehe:

    Den gerade wenn es ums Angeln für und mit Kindern geht, nervt der Föderalismus in Deutschland total. Die Regelungen sind in den Bundesländern fundamental unterschiedlich. Das ist sachlich nicht begründbar.

    Als Beispiel:
    In Brandenburg dürfen 8-Jährige OHNE Prüfung und OHNE Begleitung durch Erwachsene, legal auf Friedfische angeln. In Niedersachsen hingegen dürfen Kids unter 14 nur eine Angel in die Hand nehmen zur direkten Prüfungsvorbereitung.

    So sind je nach Bundesland Kinder bevorzugt oder stark benachteiligt. Hier müsste man über die Landesgesetze hinweg den Zugang der Kinder zum praktischen Angeln vereinfachen und vereinheitlichen. Ein ganz konkreter Ansatz wäre zum Beispiel, den sogenannten Jugendfischereischein bundesweit abzuschaffen und vorbehaltlos jedem Kind und jedem Jugendlichen in Deutschland die Möglichkeit zu geben ohne bürokratische Hürden und ohne vom Staat auferlegte Kosten angeln zu gehen.

    Was in Deutschland passiert, wenn ein Kind aus dem Ausland hier angeln möchte kann man übrigens auch bei uns nachlesen. Auch bei so etwas setzen sich Netzwerker wie hier Franz Hollweck mit ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Engagement ein (siehe: https://www.netzwerk-angeln.de/angeln/angelszene/406-fischereischein-fuer-kinder-aus-dem-ausland-12-jaehriges-maedchen-darf-endlich-in-bayern-angeln.html )

    15 – 25 % der Bevölkerung, also die der Natur entfremdeten Hardcore-Natur- und Tierschützer oder Tierrechtssektierer wird man nie vom Angeln überzeugen können (auch nicht müssen).

    GeRaTi Redaktion: Der Stellenwert eines Anglers in Amerika ist ungleich höher als bei uns in Deutschland. Es heißt scherzhaft, man kann dort nicht einmal Präsident werden, wenn man nicht angelt. Wie könnte es gelingen unser Hobby auch hierzulande in ein positiveres Licht zu rücken?

    Thomas Finkbeiner: Dass das Angeln in vielen Ländern viel stärker in der Gesellschaft vernetzt ist, liegt schlicht an dem viel einfacherem Zugang zu dieser Tätigkeit. In Deutschland wird über Angeln in der Mitte der Gesellschaft nur geredet. Praktisch wird aber alles getan, damit dies keinesfalls stattfindet.

    Aber grundsätzlich steht dennoch unser Hobby auch in Deutschland nicht so schlecht da. 15 – 25 % der Bevölkerung, also die der Natur entfremdeten Hardcore-Natur- und Tierschützer oder Tierrechtssektierer wird man nie vom Angeln überzeugen können (auch nicht müssen).

    Beim Rest versagen leider die Naturschutzverbände der organisierten Sport- und Angelfischerei (die keine 20 % der Angler in Deutschland ausmachen! Siehe: https://www.netzwerk-angeln.de/infocenter/hintergruende/327-die-anglerzahl-wie-viele-angler-gibt-es-in-deutschland.html). Denn die legen leider mehr Wert auf Naturschutz und Gewässerbewirtschaftung als aufs praktische Angeln.

    Naturschutz kann aber jeder.
    Praktisches Angeln können nur Angler bieten.

    Mehr das praktische Angeln in den Vordergrund zu rücken und möglichst vielen Leuten das Erlebnis Angeln einfach und unbürokratisch zu ermöglichen, das würde dem Angeln in Deutschland sicher mehr helfen als Nistkästen bauen und Müll sammeln.

    GeRaTi Redaktion: Du kennst dich hervorragend in angelpolitischen Themen aus und hast sogar schon mal Gregor Gysi vor dem Mikrofon gehabt. Geht einem gestandenen Journalisten wie Dir angesichts solcher politischer Hochkaräter vor so einem Interview auch mal die Düse?

    Thomas Finkbeiner: Ehrlich gesagt nicht. Ich habe schon seit 20 Jahren viele Kontakte zu vielen Politikern verschiedener Parteien und interviewe regelmäßig Politiker, das ist für mich ein ganz normaler journalistischer Umgang. Auch Politiker sind nur Menschen!

    Es gibt keinen Grund, warum einem da “die Düse gehen” soll. Und die angelnden Politiker sind ohnehin meist nettere und entspanntere Politiker als nicht-angelnde! Die es mir so also noch leichter machen.

    GeRaTi Redaktion: Fällt dir jemand ein den du schon immer mal Interviewen wolltest?

    Thomas Finkbeiner: Bis dato hatten wir das Glück, alle gewünschten Interviewpartner aus der Branche, Politik oder Gesellschaft auch interviewen zu können, die wir zu einem anglerischen Thema interviewen wollten. Und teilweise hatten sich auch z. B. Politiker selbst zum Interview angeboten. Weiterhin schauen wir natürlich permanent, wer etwas Interessantes zum Angeln zu sagen hat, und werden dies dann bringen.

    Mit Izaac Walton, einem der ersten schreibenden Angler (The Compleat Angler, veröffentlicht 1653 ), hätte ich persönlich gerne mal darüber gesprochen, was er über die Entwicklung des Angelns von seiner Zeit in die heutige Gesellschaft zu sagen gehabt hätte.

    GeRaTi Redaktion: Der würde vermutlich vom Glauben abfallen. Ein Kulturschock vor dem Herren.

    Kannst du uns sagen in welchen Parteien Politiker arbeiten die privat auch Angeln? Gibt es inzwischen gar eine über Fraktionelle Gruppe, die sich der Angelthematik annimmt, Stichwort Anglerschutzverband?

    Thomas Finkbeiner: Ich kenne aus allen Parteien Angler. Ein Anglerschutzverband kann nur von Anglern gemacht werden (als Medium würden wir gerne darüber berichten), nicht von Politikern. Bundestagsabgeordnete diverser Fraktionen wollen aber einen “Arbeitskreis Angeln” installieren, den wir von Netzwerk Angeln medial mit angeregt haben.

    Link Politikerinterviews:
    https://www.netzwerk-angeln.de/component/tags/tag/angelnde-politiker.html

    PETA ist aber fürs Angeln und Angler mehr lästig als gefährlich.

    GeRaTi Redaktion: Ich bin beeindruckt, mit anderen Worten Netzwerk Angeln verschafft sich Gehör in der Politik. Hoffentlich bleibt es beim “Arbeitskreis Angeln” nicht beim WOLLEN!

    Kommen wir zu einem äußerst negativ besetzten Thema. Es gibt Organisationen wie PETA und Co. die sich auf die Fahnen geschrieben haben die Angelei abzuschaffen. Da werden Schmierkampagnen gefahren wie „Haben Angler kurze Ruten“, da werden Schnupperangler in Massen angezeigt, da werden Handlungsanweisungen ins Netz gestellt wie man einem bösen Angler am besten das Leben schwer macht: „Angler in Sicht?“, da werden öffentlich rechtliche Sender instrumentalisiert, um die Angler in ein schlechtes Licht zu rücken.

    Ist PETA für uns Angler gefährlich oder sind deren Aktionen zu vernachlässigen?

    Thomas Finkbeiner: Ich halte grundsätzlich alle Bewegungen und Parteien mit einem totalitären Ansatz, ebenso Menschheits- und Weltverbesserungs-, Verbots- und Zensurorganisationen für die Gesellschaft für gefährlich.

    PETA ist aber fürs Angeln und Angler mehr lästig als gefährlich.

    Ich bewundere ihre Öffentlichkeitsarbeit.

    Im Gegensatz zu den Naturschutzverbänden der organisierten Sport- und Angelfischerei ist die Öffentlichkeitsarbeit bei PETA eben sehr professionell und daher sind sie auch viel bekannter.

    Sehr selten kommen aber Anzeigen von PETA gegen Angler wirklich durch. Letztendlich nutzt PETA ein aus meiner persönlichen Sicht überkandideltes Tierschutzrecht gnadenlos aus. Die Gefahr für Angler geht daher eher vom Tierschutzrecht aus – und von Fischereiverbänden, die nichts dagegen unternehmen!
    Nicht von PETA.
    Die sind in meinen Augen für Angler eher nur lästig.

    GeRaTi Redaktion: Von einem unbekannten Angler wurde ein fundierter Antrag auf Aberkennung der Gemeinnützigkeit von PETA gestellt. Wie siehst du die Erfolgsaussichten?

    Thomas Finkbeiner: Dazu wird demnächst mehr kommen in einem Artikel bei uns in der Rubrik Angelpolitik (https://www.netzwerk-angeln.de/angelpolitik.html). Denn mit einem der Anwälte, die auch bei Netzwerk Angeln tätig sind (Kolja Kreder) konnte PETA eine Niederlage beigebracht werden. Der gegen PETA erfolgreiche Angler wird dann auch seine Anonymität aufgeben.

    GeRaTi Redaktion: PETA Niederlagen finden wir von GeRaTi immer sehr erfreulich und wir werden deshalb den Champagner schon einmal kalt stellen!

    Thomas es ist kein Geheimnis das der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) für dich ein Reizthema ist. Was macht er deiner Meinung nach Falsch?

    Thomas Finkbeiner: So ein großes Reizthema ist der DAFV für mich gar nicht. Wenn er sich als Naturschutzverband der in den Landes- und Spezialverbänden organisierten Gewässerbewirtschafter aus Dingen heraus halten würde, von denen sie wenig Ahnung haben (Angler, Angeln und Anglerschutz), und sich auf Gewässerbewirtschaftung konzentrieren würde, hätte ich mit dem DAFV keine Probleme.

    Da sie aber in der Politik immer wieder Vorgaben, Vorschriften und Einlassungen gegen Angler unterstützen (von der Motivation zum Angeln bis zur Unterstützung von Einschränkungen und Verboten) muss dieses kontraproduktive Verhalten für Angler, Angeln und Anglerschutz klar aufgezeigt werden.

    Wie viel Wertschätzung dieser Verband innerhalb der eigenen Reihen genießt, sieht man vielleicht am besten daran, dass sich der DAFV seit der Übernahme des DAV in den VDSF und der Umbenennung in DAFV schon fast halbiert hat.
    Siehe dazu: https://www.netzwerk-angeln.de/angelpolitik/213-deutscher-angelfischer-verband-dafv-nur-noch-30-mitglieder-2.html.

    Viele Probleme von Anglern (z.B. Entscheidungsfreiheit über die Entnahme od. des Zurücksetzens) würden damit auf einen Schlag verschwinden.

    GeRaTi Redaktion: Stell dir vor du wirst plötzlich zum „König von Deutschland“ ernannt und dir wird damit die Möglichkeit gegeben dir deine eigene Angelwelt zu Basteln. Beschreibe mal wie diese aussähe.

    Thomas Finkbeiner:
    • Einfache für jeden verständliche Regeln, die dann auch konsequent durchgesetzt werden.
    • Ein Schein für ganz Deutschland (analog Vispas in den Niederlanden).
    • Wie in England, das herausnehmen von waidgerechter Jagd und Angeln aus dem Tierschutzgesetz, um es sowohl den originären Naturschutzverbänden, den Naturschutzverbänden der organisierten Sport- und Angelfischerei und Tierrechtsorganisationen wie PETA schwerer zu machen, Anglern immer mehr zu verbieten und Angeln immer mehr einzuschränken.

    Viele Probleme von Anglern (z.B. Entscheidungsfreiheit über die Entnahme od. des Zurücksetzens) würden damit auf einen Schlag verschwinden.

    GeRaTi Redaktion: Vereinfacht gesagt, die Entbürokratisierung des Angelsports. Thomas, ich bedanke mich für deine offenen Worte und hoffe, dass wir auch in Zukunft Kontakt halten, um uns in Angelfragen auszutauschen. Es war mir eine Freude.

    https://youtu.be/X9IqOzCpWSEhttps://youtu.be/e3HU0fpReB4

  • Attila Hildmann bekommt das Ende des Veganen Hype zu spüren

    Attila Hildmann kündigt Schließung einer seiner zwei veganen Snackbar an. Damit hat auch ihn das Ende des veganen Hypes erreicht!

    Bereits vor ein paar Jahren musste die veganen Bar „Xond“ von Andreas „Bär“ Läsker Manager der „Fantastischen Vier“ in Stuttgart schließen. Nun hat es also auch Attila Hildmann erwischt. Auf Facebook kündigte er jetzt die Schließung seiner veganen Bar in Kreuzberg an.

    Lief so gut heute mit der Pizza das es sie jetzt jeden Tag gibt in der SCHILLERSTR 71 Money Mittwoch 50% auf alles NUR NOCH in der Schillerstr statt Kreuzberg! SNACKBAR 2 WIRD GESCHLOSSEN ENDE NOVEMBER! Konnte mich leider nicht mit dem Vermieter einigen! Wir machen aber 2020 neue Standorte auf, auch international! Schreibt gern wo die nächste SNACKBAR hinsoll!

    Facebook Seite Attila Hildmann

    Dieselben Argumente verbreitete Läsker als er in Stuttgart seinen „Xond“ schließen musste. Auf die versprochene Neueröffnung an einem anderen Standort, wartete man vergebens! Ob nun auch für Attila nun das Ende seiner veganen Laufbahn erwartet ist noch offen.

    Mit Vegan geht es bergab

    Immer mehr vegane Einzelhandelsgeschäfte müssen schließen, da die großen Supermärkte die Kunden den kleinen Geschäften abgreifen. Attila selbst posaunte noch vor ein paar Jahren großen Marken die Kunden abspenstig machen zu wollen. Insbesondere sagte er den Kampf Red Bull an, da er einen eigenen Energy-Drink entwickelt hatte. Nur leider läuft es letztendlich doch nicht so wie er erhoffte. Viele Händler nahmen sein Getränk bereits aus dem Verkauf. So zerplatzen seine Träume wie Seifenblasen.

    Großmut kommt vor dem Fall

    Große PR Aktionen wo er selbst seinen Porsche als Einsatz setzte und zum Schluss den Schwanz einzog, als er verlieren drohte. Auch sein angeblicher Einsatz für Tiger ist mehr als Fragwürdig. So postete Fotos, die sich als aus dem Internet gestohlen herausstellte. Werbung ist eben alles, insbesondere wenn man einen guten Zweck vorgaukelt.

    Also schauen wir mal ob Attila tatsächlich wieder einen zweiten Laden eröffnet oder letztendlich ganz schließen muss. Wundern würde es mich nicht, da seine Kunden ja von Haus aus wenig Geld besitzen. Entweder sind es Studenten oder sie sind nicht arbeitstätig.

  • Verfahrensfehler hätten suspendierter Kieler Staatsanwältin fast wieder ins Amt verholfen

    Was ist nur mit der deutschen Justiz los? Da kann eine Staatsanwältin trotz massiver Anzeichen und Beschwerden wegen Rechtsbeugung jahrelang weiter Walten. Und jetzt wurde bekannt, dass im Verfahren gegen diese Staatsanwältin Verfahrensfehler gemacht wurden.

    Wie erst jetzt während des Gerichtsverfahren wegen Rechtsbeugung bekannt wurde, gab es auch in den Ermittlungen gegen diese Staatsanwältin, massive Rechtsverstöße. Die Kieler Staatsanwältin die unter Anderem auf Grundlage von falschen Strafanzeigen von Peta, Tiere Beschlagnahmte und ohne rechtliches Gehör einfach Not veräußerte, könnte eigentlich seit 2018 weiter fleißig als Staatsanwältin Arbeiten und ihre vollen Bezüge bekommen. LN Online berichtete über diesen Sachverhalt.

    Hintergrund ist eine erst jetzt bekanntgewordene Entscheidung des Oberverwaltungsgerichtes (OVG) in Schleswig, das ein Urteil des Verwaltungsgerichts (VG) vom Juni 2018 gegen die Staatsanwältin aus formalen Gründen aussetzte. Der OVG-Entscheidung zufolge hätte die Beamtin ihren Dienst wieder antreten und die vollen Bezüge erhalten können, weil vor Verfügung der Disziplinarmaßnahmen ein Gremium nicht gehört wurde. Die Beschwerde der Staatsanwältin gegen die Maßnahmen sei somit begründet gewesen, befand das OVG.

    ln-online.de

    Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dementierte dieses und sagte, dass diese Staatsanwältin weiterhin suspendiert sei und ihre Bezüge gekürzt ausgezahlt werden.

    Für mich eine Fragwürdige Handlung

    Vergleichbare Handlungen wirft man der Kieler Staatsanwältin vor. Diese hatte trotz eines Gerichtsbeschlusses die Herausgabe eines beschlagnahmten Hundes aus einem Tierheim mit Polizeikräfte verhindert. Selbst einem Gerichtsvollzieher, der mit dem Gerichtsbeschluss den Hund aus dem Tierheim ausgehändigt haben wollte, wurde mit Polizeikräften die Herausgabe gehindert.

    Im Fall der Kieler Staatsanwältin macht die Justiz denselben Fehler. Das Oberverwaltungsgericht (OVG) hat die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes (VG), die die Suspendierung der Kieler Staatsanwältin mit Gehaltsabschlägen, zurückgezogen. Demnach ist diese Suspendierung rechtsunwirksam. Dennoch macht man es wie die Kieler Staatsanwältin und widersetzt sich dem gesprochenen Urteil eines Richters.

    Meine Fragen an Juristen

    Kann sich die Kieler Staatsanwältin jetzt, da sie im selben Fall durch ähnliches Handeln der Justiz, darauf berufen, dass dieses doch ein übliches Vorgehen der Staatsanwaltschaften sind, das rechtskräftige Urteile und Verfügungen einfach nicht umgesetzt werden?

    Nur der Spruch eines Richters kann die Schuldfrage klären. So die allgemeine Erkenntnis. Wenn man sich jetzt aber diese Fälle anschaut, darf man sich schon Fragen, ob eine Staatsanwaltschaft über einem Richter steht, da diese sich ja trotz rechtsgültigen Urteilsspruch, diesen einfach widersetzen kann und im Fall der Kieler Staatsanwältin dazu sogar noch Polizeikräfte zur Durchsetzung einsetzt.

    Sicher der Aufschrei wäre Groß gewesen, wenn diese Staatsanwältin wieder in Amt und Würden gekommen wäre, jedoch wenn man sieht wie Recht hier gebrochen bzw. gedehnt wird, um seine Interessen die man in dem Fall hat zu beeinflussen, stehen mir die Haare zu Berge. Dass man diesen Sachverhalt bisher Geheim gehalten hat, ist die nächste Frechheit gegenüber der Öffentlichkeit.

    Man darf nur hoffen, dass diese Verfahrensfehler, die vor dem Prozess begangen wurden, nicht dieser Staatsanwältin zuspielen und diese dann mit einem blauen Auge davon kommt.

    Ich persönlich kann nur bei dem Vorgehen von einigen Staatsanwälten wie in meinem Fall die der Staatsanwaltschaft Augsburg nach den unbegründeten Strafanzeigen gegen meine Person durch Peta, die zu einem vorläufigen 90 Minütigen Festhalten durch die Bundespolizei führte, mit dem Kopf schütteln. Man erwartete mich mit Maschinenpistolen bewaffnet, direkt am Gate und führte mich dann an allen Passagieren des Fluges aus Abu Dhabi vorbei, ab. Verletzung des Rechts auf Gehör, Bedrohung, Vernichtung von Akten sind nur ein paar Punkte die ich aufgrund mehrere falscher Verdächtigungen durch Peta erfahren durfte. Alle Verfahren wurden, nachdem ich die Abgabe an eine andere Staatsanwaltschaft gefordert hatte, unverzüglich eingestellt. Das was die Staatsanwaltschaft Augsburg, in 4 Jahren nicht schaffte, schaffte die Staatsanwaltschaft Görlitz in 5 Monaten. Ich frage mich wirklich welche Geschenke Peta an diverse Staatsanwälte überreicht, dass diese so gegen geltendes Recht verstoßen.

  • Katjes Werbespot verstößt nicht gegen die Richtlinien

    Kein Werbespot hat wohl in den letzten Jahren so für Aufregung gesorgt wie der neueste Vegane von Katjes. Der Werberat sieht keine Verstöße.

    https://youtu.be/Zoazx5UTw6s

    Es war zu erwarten, das insbesondere radikale Tierrechtsgruppen diesen Werbespot von Katjes in den Himmel loben. Katjes scheint komplett auf die Vegane Schiene wechseln zu wollen.

    Ist es einem normalen Konsumenten egal, ob nun die verwendete Milch von einer Kuh stammt oder aus Hafer produziert wurde, müssen Veganer expliziert darauf hingewiesen werden.

    Die einseitige Werbung von Katjes zeigt doch bereits die Randgruppe, die man erreichen möchte. Dieses Produkt scheint sich, wie es den Anschein hat schwer zu verkaufen. Ob es am Geschmack liegt, kann ich persönlich nicht sagen. In jedem Fall scheint es ein fragwürdiges Vorgehen von Katjes zu sein.

    Der Aufschrei war groß, als Katjes diesen Werbespot präsentierte

    Selbst Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) meldete sich auf Twitter zu Wort und setzte folgenden Tweet ab.  „Dass Unternehmen für ihre Produkte werben, ist verständlich, aber dass das nur mit Landwirtschaftsbashing + plumpem Abwerten aller Milchbauern geht, ist nicht anständig.

    Nun, vegane Produkte kann man anders und besser bewerben, als mit marschierenden grauen Kühen. Der Seitenhieb in Richtung Milchindustrie ist deutlich zu erkennen. Der auf Katjes hereinbrechen Shitstorm aus dem landwirtschaftlichen Bereich wurde, sowie es den Anschein hatte durch fleißiges Löschen der Kommentare von Katjes beiseite geräumt!

    Auf der Facebook Seite von Katjes spricht man von einem Lovestorm. Negative Kommentare finden man weder auf Facebook noch auf YouTube. Wurden diese einfach gelöscht um sich der Wahrheit nicht stellen zu müssen.

    Dass es negative Kommentare gegeben haben muss, wird in anderen positiven Kommentaren immer wieder erwähnt. Aber warum muss man die Kritik löschen, anstatt sich dieser zu stellen!

    Dieses Vorgehen kennt man aus der radikalen Tierrechtsszene zu Genüge. Was nicht ins eigene ethische Konzept passt, wird einfach gelöscht und gesperrt.

    Screenshot Katjes Facebook Seite

    Werberat lehnte Beschwerde ab

    Amüsant ist, dass es wieder einmal radikale Tierschutz Parteien gibt, die sich den Erfolg auf die eigene Fahne schreiben möchten. Dass man mit dieser Äußerung, dem Werberat, der eigentlich der Neutralität verpflichtet ist, seine Kompetenz abspricht, scheint in die Veganer Gehirne nicht mehr hineinzupassen.

    So schrieb die Partei Mensch Umwelt Tierschutz (MUT) in ihrer Presseerklärung folgendes:

    Katjes-Werbespot verstößt *NICHT* gegen Werberichtlinien

    Die Partei Mensch Umwelt Tierschutz appellierte in einem Schreiben der Parteivorsitzenden an den Deutschen Werberat, die Klagen gegen den Katjes-Werbespot abzuweisen. Der Werberat hat nun auch dank des Appells der Tierschutzpartei offiziell beschlossen, dass der vieldiskutierte Spot von Katjes für ihre kuhmilchfreie Schokolade nicht gegen die Richtlinien des Werberats und auch nicht gegen wettbewerbsrechtliche Vorgaben verstößt.

    Der Werberat hebt in seiner Stellungnahme hervor, dass in dem Spot keine Verächtlichmachung der Tierhaltung in Deutschland zu erkennen ist, sondern vielmehr mittels angemessener Darstellungsweise auf die breite gesellschaftliche Debatte zu den Missständen der industriellen Massentierhaltung Bezug genommen wird. Ein kleiner Schritt in Richtung Abschaffung jeglichen Tierleids! Unser Dank gilt insbesondere Gerald Scarfe (arbeitete u.a. bereits für Pink Floyd), der für die Realisierung dieser einzigartigen Werbung maßgeblich verantwortlich war.

    Von der Firma Katjes erwarten wir nun Rückgrat bei der Vermarktung veganer Produkte. Ihr habt in den letzten Tagen viele neue Kund*innen gewonnen, die hinter euch stehen werden!

    tierschutzpartei.de

    So ganz bei der Wahrheit konnte man bei der MUT dann letztendlich doch nicht bleiben. Denn in der Stellungnahme des Werberates heißt es.

    Die Werbemaßnahme visualisiere Massentierhaltung zwar einseitig und überspitzt in düsteren Farben, teilt der Werberat mit. „Jedoch handelt es sich hierbei um für Werbung typische Stilelemente, deren Einsatz grundsätzlich von der grundrechtlich geschützten Meinungsfreiheit gedeckt ist, soweit hierdurch nicht die Rechte anderer z. B. durch pauschale Herabwürdigungen bzw. Verunglimpfungen verletzt werden“, heißt es in der Begründung des Gremiums. Derartige Tendenzen seien hier jedoch nicht erkennbar.

    horizont.net

    Konsument hat die Macht

    Wer Katjes und seine Marken jetzt meiden möchte, da er sich von diesem Werbespot beleidigt fühle sei auf die Marken die Katjes besitzt hingewiesen.

    Ich selbst wusste nicht das zu Katjes „Wick“ und „Ahoj Brause“ gehören.

    Ich möchte hier natürlich niemanden aufhetzen, diese Produkte nicht mehr zu konsumieren, jedoch würde es ein deutliches Zeichen an dieses Unternehmen setzen, was man von ihrer Werbestrategie hält.

    Wie bereits mehrere Unternehmen feststellen mussten, kann man allein von Veganern nicht überleben!

    Vielleicht gibt es dann bald, eine Katjes-Werbung, die ein schrumpfendes Veganer-Gehirn zeigt. Denn dieses würde ja auch nur überspitzt sein und niemanden direkt beleidigen!

    Diese Marken gehören zu Katjes / Screenshot: katjes.de
    Diese Marken gehören zu Katjes / Screenshot: katjes.de
  • Interview Pietro Bento ehemaliger Exoten-Stallmeister beim Circus Krone

    Die GeRaTi Redaktion Startet heute eine Interview-Serie. Interessante Personen die mit Tieren zu tun haben, werden zu ihrem Leben und ihren Erfahrungen mit Tieren und der damit oft verbundenen Konfrontation mit Tierrechtlern befragt.

    Heute haben wir die Ehre Herrn Pietro Bento Interviewen zu dürfen.

    Der gebürtige Flensburger hat in seinem Leben im Zirkus Krone viel Internationalität erfahren. Er spricht fließend Englisch, Italienisch und Deutsch.

    Ich freue mich sehr über das bevorstehende Gespräch mit Pietro Bento.

    GeRaTi Redaktion: Herr Bento sie waren viele Jahre lang im Zirkus Krone tätig. Wie sind sie zum Zirkus Krone gekommen?

    Pietro Bento: Ich bin im Circus Krone geboren am 31.07.1978 während unserem Gastpiel in Flensburg. Und nach 39 Jahren war dann Schluss zum Februar 2017.

    GeRaTi Redaktion: Hatten sie in der Zeit einen Mentor der ihnen mit Rat und Tat zur Seite stand?

    Pietro Bento: Nun nur einen zu nennen ist eigentlich unmöglich, weil ich das Glück hatte in jeder Sparte des Circusalltages jemanden zu haben der auf seinem Gebiet einfach einer der besten war. Ich durfte bei Trudy Strong damals fast 5 Jahre mit den Raubtieren arbeiten, 5 Jahre mit Patricia Zerbini und Jana Mandana mit Elefanten, bei meinem Vater mit Exoten wie: Nashörner, Nilpferde, Lamas, Zebras und ein Wildschwein namens Fritzi. Und dann bei Martin Lacey wieder mit Löwen. Auch Voltigieren durfte ich von Klaus Lehnart erlernen von der Truppe Enders aber auch Traktor fahren. Reiten von Frau Christel Sembach und noch viele mehr.

    GeRaTi Redaktion: Das klingt auf jeden Fall nach einem abwechslungsreichen Betätigungsfeld. Sie haben sich vor allem als Tierpfleger und Stallmeister in Circus Krone einen Namen gemacht. Herr Bento können sie beschreiben wie ein normaler Arbeitstag als Tierpfleger und Stallmeister vonstattengeht?

    Pietro Bento: Morgens aufstehen und erst mal Rundgang bei allen Tieren, denn wenn man seine Tiere kennt, sieht man sofort ob was nicht stimmt mit ihnen. Dann die Außengehege öffnen bzw. erst diese nach Schäden kontrollieren. In der Regel Ausmisten-Füttern-Putzen und dann für die Show fertig machen. Als Tierpfleger noch selbst später als Stallmeister eher in überwachender Funktion. Aber dafür den ganzen Papierkram von Veterinäramt, Bauamt usw. Aber mit Tieren gibt es kein Frei oder Pause, mein Wohnwagen stand genau neben dem Stall und wenn etwas war, kam auch nachts um 4 die Stall-Wache und hat geklopft.

    Da habe ich mir gesagt, wenn ich das richtig machen will, muss ich auch Ahnung davon haben.

    GeRaTi Redaktion: Sie waren 24 Stunden am Tag auf Abruf und haben nebenher noch studiert. Eine Entbehrungsreichen-Zeit die sie da durchgemacht haben, Respekt! Sie haben ein Fernstudium im Bereich Sport und Fitness absolviert. Woher kam ihr Interesse für diese Thematik?

    Pietro Bento: Ich habe durch meine Arbeit in der Jugend mit Voltigieren, mit Strapaten und harter körperlicher Arbeit im Stall starke Beschwerden bekommen. Ich habe ein Rundhohlkreuz und kaputte Knie. Und um diese Beschwerden zu verbessern, sollte ich Kraftsport machen. Aber gezielten Kraftsport auf bestimmte Muskelgruppen, um die Haltung zu verbessern bzw. um diese Fehlhaltung in meinem Skelett zu minimieren. Da habe ich mir gesagt, wenn ich das richtig machen will, muss ich auch Ahnung davon haben. Deshalb begann ich das Studium und bildete mich so zum Sport und Fitnesstrainer weiter. Später konnte ich mein erworbenes Wissen nicht nur an mir selbst, sondern auch bei jungen Artisten wie Sven und Tyron, Jahn Munoze oder Lazi Fosset anwenden.

    GeRaTi Redaktion: Dann hat also der Nachwuchs von ihrem Fachwissen im Bereich Sport und Fittnes profitiert. Was haben sie den Jungs den beigebracht?

    Pietro Bento: Ja genau, ich habe den Jungen Artisten Trainingsprogramme geschrieben die auf ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten wahren. Im Fitnessstudio war ich immer dabei, habe aufgepasst das die keine Fehlhaltungen machen. Auf den Punkt gebracht waren es, Präventivmaßnahmen gegen Schmerzen.

    GeRaTi Redaktion: Gibt es Anekdoten von der verstorbenen Christel Sembach Krone, die ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind?

    Pietro Bento: Als ich zum ersten Mal auf einem Pferd geritten bin, sagte sie nur, ″Du sitzt auf dem Pferd wie ein Affe mit nacktem Arsch auf einem Schleifstein″ Auch werde ich nie vergessen wie sie einen Hufschmied mit der Reitpeitsche verprügelt hat, weil dieser das Pferd geschlagen hat.

    Aus einem Megafon brüllte Simon Fischer: „Da vorne steht Pietro Bento, merkt euch sein Gesicht. Das ist der Exoten-Stallmeister!“

    GeRaTi Redaktion: Wir haben uns kürzlich bei GeRaTi köstlich über eine Aussage eines Wildtiergegners namens Simon Fischer amüsiert. Er offenbarte sein „Expertenwissen“ mit der Weisheit: „Wildtiere sind Wildtiere, weil sie Wild sind“. Sind Sie Simon Fischer schon einmal persönlich begegnet?

    Pietro Bento: Ja mehrfach, für mich ein kleiner Wichtigtuer, der schon in der Schule keine Freunde hatte, bzw. ein Denunziant war. Und dies auch nur versteckt hinter Facebook Seiten. Öffentliche Diskussionen macht er nicht, weil er grundlegend kein Fachwissen Besitz und er somit nur vorgefertigte Texte von sich geben kann.

    GeRaTi Redaktion: Das ist uns auch schon aufgefallen und damit er als Tierrechtsspinner der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat, in die Geschichte eingeht. Hat der gute Silvio ihm ein wunderschönes T-Shirt gewidmet. Erhältlich im GeRaTi Shop.

    Herr Bento, Zirkusbetriebe stehen heutzutage unter Dauerbeschuss. Ich denke an Gegendemonstranten vor dem Zirkus, verleumderische Falschmeldungen und natürlich auch Straftaten wie Sachbeschädigungen, Steinwürfe usw. Die Arbeitsbedingungen sind aus meiner Sicht unter derartigen Umständen alles andere als Rosig.


    Alles Klar Simon

    Sind Sie persönlich schon einmal in eine Situation geraten, in der Sie um ihre Körperliche Unversehrtheit fürchten mussten?

    Pietro Bento: Leider ja! Damals in Pegenitz skandierten etwa 200 „Tierrechtler“ mit Sprechchören vor dem Zirkuszelt. Aus einem Megafon brüllte Simon Fischer: „Da vorne steht Pietro Bento, merkt euch sein Gesicht. Das ist der Exoten-Stallmeister!“ Jeder Mensch, der auch nur einen Funken Empathie in sich trägt, wird wohl nachempfinden können was das mit mir gemacht hat. Aber nicht nur mit psychischer Gewalt sondern auch mit echter realer Gewalt wurde ich konfrontiert. Eines Nachts flogen durch die Fenster meines Wohnwagens Backsteine. Die Täter wurden bis heute nicht ermittelt. Ich kam mir vor wie Freiwild. Da kam damals einiges zusammen.

    GeRaTi Redaktion: Was war letztlich der Grund warum Sie den Zirkus Krone verlassen haben?

    Pietro Bento: Die Zunehmende Radikalisierung gegenüber uns Zirkusleuten, Rufmord, Sachbeschädigung, übelste Beschimpfungen im Internet. Der Hauptgrund aber war die große Angst um meine Familie. Schauen Sie als die Backsteine flogen, hatte ich noch Glück im Unglück. Denn sie wurden „nur“ durch mein Wohnzimmerfenster geschleudert. Hätte der Wohnwagen anders herumgestanden wäre es das Schlafzimmerfenster gewesen. Dahinter stand unser Kinderbett.

    Auch die Gleichgültigkeit von Politik und Medien gegenüber der Verfolgung des Tierzirkus hat mich entsetzt. Ein Beispiel: Wird in Deutschland eine Synagoge von Rechtsextremen beschmiert oder die Fenster mit Backsteinen zertrümmert gilt das zu Recht als Politisch motivierter Terrorakt. Da gibt es ein Riesen-Medienecho die Zeitungen und Fernsehsender sind dann tagelang voll davon. Passiert dasselbe im Zirkus, wird der gleich Vorfall, wenn es hochkommt in einem kleinen Artikel in einer unbedeutenden Regionalzeitschrift erwähnt. Hier wird mit zweierlei Maß gemessen.

    Aber auch die Überlegung ob und wie lange ich diesen Job noch machen will spielte mit in meine Entscheidung. Denn mit den ganzen Regulierungen und Vorschriften das nervte mich schon. Da blieb am Ende von der Romantik vom reisenden Volk nicht mehr viel übrig. Das Ganze wurde mir irgendwann einfach alles zu viel.

    Und ihr sagen, dass es OK ist, wenn man der Meinung ist Tiere nicht im Showgeschäft zu nutzen. Aber, das die Tiere dort misshandeln werden ist, falsch.

    GeRaTi Redaktion: Herr Bento, ich war mit meiner Tochter, schon ein paar mal im Zirkus wir hatten immer sehr viel Spaß vor allem an den tollen Tierdressuren. Doch neulich ließ mein Kind (11) durchblicken nicht mehr in einen Zirkus in denen Tiere Auftreten gehen zu wollen. Ich fragte wieso, es hat uns doch immer sehr viel Freude bereitet. Da Antwortete sie: „Da wusste ich ja auch noch nicht wie die Tiere behandelt werden.“ Was glauben, Sie wie der Sinneswandel zustande kam? Und was empfehlen Sie, als ehemaliger Zirkusmitarbeiter was sollten Eltern in solch einem Fall ihrem Kind sagen?

    Pietro Bento: Wir müssen uns leider, damit abfinden, dass die allgemeine Einstellung einfach Richtung Tierfrei entwickelt. Ob das von Vorteil ist, bezweifle ich aber sehr. Der Sinneswandel kommt durch die aussagen von Kindergärten, Schulen, wo es einfach so den Kindern erzählt wird. Es wird schwer ihnen da einen Rat zu geben, außer ihrer Tochter einen gut geführten Tiercircus zu zeigen. Und ihr sagen, dass es OK ist, wenn man der Meinung ist Tiere nicht im Showgeschäft zu nutzen. Aber, das die Tiere dort misshandeln werden ist, falsch. Und das halt je nach dem jeweiligen alter des Kindes anpassen.

    GeRaTi Redaktion: Erklären Sie uns den Unterschied zwischen Wildtieren und Zirkustieren?

    Pietro Bento: Es gibt meiner Meinung nach gar keine Wildtiere mehr, denn selbst die in „Freier″ Wildbahn können sie keine paar km laufen, ohne nicht auf von Menschen gebauten Absperrungen zu treffen. Aber der Grund Unterschied besteht an dem erforderlichen Habitat, welches das Tier benötigt und somit ist ein Zirkustier ein völlig anderes wie ein „Wildtiere″ auch wenn es derselben Gattung angehört. Ein Zebra in Afrika wird niemals aus Spaß mit seinem Artgenossen Stunden lang Rum tollen, wie Zebras im Zoo, weil diese wissen, dass sie ihre Energie fürs überleben brauchen.

    GeRaTi Redaktion: Bei meiner Recherche über ihre Person war ich sehr beeindruckt davon das Sie Zirkusgegnern die Hand zum Dialog ausgestreckt haben. Sie sogar eingeladen haben sich die Tierhaltung im Zirkus Vorort direkt bei den Tieren anzuschauen. Damit sie sich selbst ein Bild machen können. Was glauben Sie, warum fällt es Zirkusgegnern so schwer dieses Angebot wahrzunehmen?

    Pietro Bento: Weil sie bei mir mit ihren polemischen Phrasen auf Fakten getroffen sind, welche ich ihnen darbrachte und sie diese nicht widerlegen konnten bzw. dann immer die Ethik Karte gespielt haben, um ihren Standpunkt zu retten. Und die Wahrheit wollte auch keiner sehen, warum auch um als Facebook Selbstdarsteller sich zu profilieren benötigt man keine Wahrheit nur aussagen, die die Leute hören wollen.

    GeRaTi Redaktion: Ja die gute alte Ethik. Wie argumentieren den diesbezüglich Tierrechtler? Was sind die gängigen Aussagen?

    Pietro Bento: Wenn Tierrechtler mit Fakten konfrontiert werden, auf die sie wegen mangelnder Fachkenntnis keine Antworten haben, fühlen sie sich in die Ecke gedrängt. Dann versuchen sie prinzipiell auf der Schiene der „Vermenschlichung“ zu fahren. Auf diese Weise versuchen sie unparteiische Zuhörer auf ihre Seite zu ziehen. Was leider auch häufig gelingt. Sie holen die Menschen dort ab wo sie am einfachsten zu Beeinflussen sind. Auf der emotionalen Ebene. Aber sie kommen auch gerne mit Begriffen wie: Freiheit, Gefangenschaft, und Plattitüden wie: Das arme Tier ist sein ganzes Leben hinter Gittern. Wer kann sich dem schon entziehen? Und schon öffnen ahnungslose weniger gut informierte Bürger ihren Geldbeutel für Spenden, so einfach ist das.

    GeRaTi Redaktion: Bei den Tierrechtlern gibt es ihrer Meinung nach 2 Gruppen. Erklären Sie uns worin sie sich unterscheiden?

    Pietro Bento: Da gibt es die eine Gruppe, die vor Zirkussen stehen. Meistens 16/17-jährige Mädchen total unschuldig mit Fähnchen in der Hand, meistens mit Bildern von misshandelten Tieren aus dem Ausland, die mit uns überhaupt nichts zu tun haben. Sie kommen ganz nett, ganz süß daher. Fragen Passanten schüchtern, ob sie ihnen einen Flyer geben dürfen. Die stehen vor dem Zirkus mit Plakaten und erwecken einen friedlichen Eindruck.

    Und dann gibt es die „großen“ Jungs die kommen Nachts. Zerschneiden die Bremsschläuche unserer Fahrzeuge, zerschlagen Fensterscheiben mit Backsteinen, beschmieren die Transporter mit Schmähschriften und zerschneiden mit dem Cuttermesser die Zirkuszeltplanen. Und das sind dann diejenigen die sich am nächsten Tag rotzfrech, verschmitzt grinsend bei der Demo hinstellen. Mit einem Rucksack auf dem Boden vor dem ein Backstein liegt. Darauf hoffend das ein Zirkusmitarbeiter, der das Martyrium der letzten Nacht noch vor Augen hat, in seiner emotionalen Achterbahnfahrt durchdreht und handgreiflich wird. Greift tatsächlich jemand der Zirkusleute zum Mittel der Gewalt, stellt sich der Provokateur dann medial als Opfer dar. „Friedliche Demonstranten vom Bösen Tiere quälenden Zirkusmitarbeiter verprügelt.“ So macht man Schlagzeilen und erregt Aufmerksamkeit. Die Hintergründe wie es zu dieser Tat kam werden komplett ausgeblendet.

    Und solange alle damit beschäftigt sind, ihr eigenes Süppchen zu kochen ist Tierhaltung im Showgeschäft nur noch ein Auslaufmodell.

    GeRaTi Redaktion: Herr Bento, zwischen Tierschützer und Tierrechtler gibt es ebenfalls einen entscheidenden Unterschied, den Leider noch nicht jeder Bürger Begriffen hat. Wenn, ich mir einige Aussagen in sozialen Medien so anschaue kommen mir jedenfalls Zweifel. Klären Sie die Unwissenden doch bitte auf.

    Pietro Bento: Die einen sind Tierschützer, welche sich um Tiere kümmern. Ernsthaft mit körperlicher Arbeit und Einsatz, also jeder Zoo, Tierpark,Tiercircus und Privattierhalter welcher seine Freizeit für ein Tier opfert. Und dann haben wir Tierrechtler welche noch nie irgendwas für ein Tier gemacht haben, außer sich für die Abschaffung jeglicher Tierhaltung auszusprechen.

    Leider hat der Circus und der Zoobereich es verschlafen die Leute aufzuklären wie es in mordenden Anlagen heute aussieht. Wenn man auf YouTube sich Zeitstempel von Videos anschaut, gibt es von vor 2012 herum keine richtigen Videos bzw positive, sondern nur von PETA und Co was dazu führt, das diese Generation nun mit einem festen Weltbild über Tierhaltung aufgewachsen ist. Das hat schon in den 30iger Jahren funktioniert und tut es heute immer noch nur in einem anderen Kontext. Und solange alle damit beschäftigt sind, ihr eigenes Süppchen zu kochen ist Tierhaltung im Showgeschäft nur noch ein Auslaufmodell.

    GeRaTi Redaktion: Wollen wir hoffen das ihre Prognose nicht eintrifft! Der Wildtierverbotsantrag der Grünen Partei wurde erst kürzlich vom Bundestag abgelehnt. Darauf lässt sich doch aufbauen.

    Wenn ich das richtig verstanden habe, Stören Sie sich daran, das es keinen Zusammenhalt gibt. Sollten Zirkusse, Zoos, Privathalter, Angler, Jäger, Imker, Blindenhund Vereine… gemeinsam Strategien entwickeln um sich wirksam gegen die Fortschreitende Stigmatisierung von PETA und Co. zur Wehr zu setzen?

    Pietro Bento: Meiner Meinung nach und wie ich es im öffentlichen Social Media Bereich mitbekomme, sind Tierrechtler aller Couleur hervorragend miteinander vernetzt. Die unterstützen sich gegenseitig die Arbeiten in allen belangen zusammen. Egal ob es gegen Tierzirkus ist oder Massentierhaltung oder Angler oder Pferderennen. Auf der Gegenseite sehe ich nur Einzelkämpfer. Du hast die Bauern, die Angler, den Pferdesport, die Zoos, die Tierzirkusse und, und, und. Das sind alles Institutionen die einzeln Kämpfen.

    GeRaTi Redaktion: Gibt es eine Chance sie Zusammenzuführen?

    Pietro Bento: Das ist schwer, weil natürlich auch unter den einzelnen Institutionen unterschiedliche Interessen bestehen. Meiner Meinung nach ist es unmöglich. Versuchen Sie mal in einem Raum 10 Leute zu einer Sache zusammenzubringen. Jeder hat seine eigene Meinung, jeder will der Chef sein und keiner will sich Unterordnen, jeder ist der Meinung, er hat mehr Ahnung wie der andere. Also ich habe da wenig Hoffnung.

    GeRaTi Redaktion: Herr Bento, die Leser interessieren sich bestimmt, was inzwischen aus ihnen geworden ist. Deshalb möchte ich Sie zum Abschluss Fragen, was sie heute Beruflich machen und wie zufrieden sie mit ihrer neuen Tätigkeit sind?

    Pietro Bento: Beruflich bin ich jetzt Operation Manager bei Stromberg. Ein Event Veranstalter und ich muss sagen das „normale“ Leben als sehr angenehm empfinde. Auch wenn ich viele wunderschöne Jahre und Erinnerungen im Circus erlebt habe und dankbar für alles, was ich dort lernen durfte, muss ich leider gestehen, dass ich nicht zurückgehen wollen würde.

    GeRaTi Redaktion: Es freut mich sehr, dass es ihnen so gut geht. Herr Bento ich danke ihnen recht Herzlich das sie sich für dieses Interview Zeit genommen haben. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft.

    An alle Leser und Interessierten. Ihr könnt gerne eurerseits Fragen an Herrn Bento in den Kommentaren hinterlassen. Wenn er am Wochenende Zeit hat beantwortet er die Fragen gerne.

    https://youtu.be/UT4SNPL3o68https://www.youtube.com/watch?v=e3sPT8G-Zwk

  • Peta muss erneut einräumen vorsätzlich Straftaten zu begehen

    Peta musste erneut in einem Interview einräumen vorsätzlich Straftaten zu begehen. In diesem Fall den Tatvorwurf der falsche Verdächtigung, strafbar nach $164 StGB.

    In diesem Fall erstattete Peta Strafanzeige gegen den Fahrer eines Viehtransporters, bei dem durch Unachtsamkeit der Anhänger in einen Graben rutschte und umkippte.

    Peta erstattete ohne dabei Vorort oder andere Erkenntnisse zu besitzen Strafanzeige gegen den Fahrer des Viehtransporters. Gleichzeitig gab Peta sofort eine Pressemitteilung heraus und sprach den Fahrer in dieser bereits Schuldig, obwohl noch nicht einmal ein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde. Dabei verletzt Peta die geltende Unschuldsvermutung!

    Weser Kurier wollte genau wissen welche Erkenntnisse Peta zur Stellung der Strafanzeige bewegten!

    Auf Nachfrage unserer Redaktion teilt Peta mit, dass die Organisation grundsätzlich Strafanzeige stellt, wenn die Organisation aus Medienberichten Hinweise auf derartige Unfälle erhält.

    weser-kurier.de

     

    Peta erstattete also ohne weitere Erkenntnisse zu besitzen eine Strafanzeige gegen den Fahrer des Viehtransporters. Gleichzeitig darf man sich fragen welche Befähigung die bei Peta teuer beschäftigten Rechtsanwälte und ausgebildeten Juristen besitzen. Dürfte es doch klar sein, das es sich hierbei, wenn überhaupt um eine Ordnungswidrigkeit handelt!  

    Auch eine Klagebefugnis ist nicht abzusehen, da weder die verstorbene Kuh noch der umgekippte Anhänger Eigentum von Peta ist. Demnach ist diese Strafanzeige von vornherein aussichtslos!

    Strafanzeigen als Werbemaßnahme

    Peta nutzt Strafanzeigen als Werbemaßnahme! Dieses kann man deutlich daran erkennen, dass sich Peta selbst nicht an die rechtliche Unschuldsvermutung hält. Durch eine sofort erstellte Pressemitteilung, die die Person zusätzlich öffentlich an den Pranger stellt, sorgt Peta für eine öffentliche Vorverurteilung.

    GERATI ist keine einzige Strafanzeige von Peta bekannt, die letztendlich zu einem Strafverfahren nach den Ermittlungen geführt hat. Warum wohl wartet Peta nicht das Ergebnis des Ermittlungsverfahrens durch die Staatsanwaltschaft ab?

    Logisch! Peta weiß bereits, dass ihre gestellte Strafanzeige keine rechtliche Erfolgsaussicht besitzt. Mit dem Verbreiten der Pressemitteilung und der Anprangerung des vorverurteilten, sammelt Peta Spenden ein. Denn Peta kümmere sich ja mit diesen Strafanzeigen um Tiere. Dass die Ermittlungen durch die Polizei und Staatsanwaltschaft, durch den Steuerzahler finanziert werden, ist nur der Gipfel des Eisberges!

    Somit zahlt der Steuerzahler für diese perfide Werbeaktion! Wer jetzt denkt, dass Peta sich, nachdem die Ermittlungen die Unschuld des Pranger-Opfers ergeben hatten sich entschuldigt, der irrt sich gewaltig! Selbst die Pressemitteilung, mit dem illegalen Anprangerns des Opfers wird von Peta nicht entfernt.

    Man kann nur jedem Opfer empfehlen sofort eine Gegenstrafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen Peta zu stellen. Falsche Verdächtigungen und öffentliche Beleidigungen sind kein Kavaliersdelikt. Leider wehren sich derzeit noch zu wenige. Die sich wehren deren Pranger-Pressemitteilung wird von Peta sofort gelöscht! Da sieht man, wie sicher sich Peta mit ihren Behauptungen letztendlich ist!

  • Warum löschen Tierrechtler Kommentare?

    Löschen und Sperren ist das einzige, was Tierrechtler können, wenn ihnen ihre Einfältigkeit in ihren Aussagen vorgehalten wird.

    Mittlerweile werden diese Sperrungen und damit die Unsicherheit der Tierrechtler in Eindrucksvoller Art- und Weise dokumentiert. Ein Screenshot sofort nach dem Absenden seines Kommentars auf Tierrechtsseiten zu machen ist Goldwert. Man braucht dann eigentlich nur auf den Sekundenzeiger zu schauen und kann live erleben wie verunsicherte Tierrechtler den Kommentar löschen und den Autor sofort sperren.

    In der Tierrechtsszene gibt es da keine Ausnahmen. Sobald man ihnen mit Argumenten kommt, die den Schwachsinn ihrer Aussagen offenbaren, werden sie Kleinlaut und Löschen den Kommentar. Als Dankbarkeit wird der Autor dann noch selbst gesperrt. So kann der Autor von GERATI die Sperrung auf unzähligen Tierrechtsseiten belegen. Die Sperrung erfolgte nicht, weil man beleidigend oder persönlich geworden ist. Nein, diese Sperrung erfolgte nur, weil man ihnen die Wahrheit vorgehalten hat, für die sie keine Argumente mehr haben. Gern behauptet man dann wiederum man würde diese Personen beleidigen.

    Kann die Wahrheit eine Beleidigung sein?

    Für Tierrechtler scheint es die pure Angst zu sein, sich mit ihrer eingebläuten Ethikvorstellung auseinander zusetzen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass ein Simon Fischer von der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern gegenüber einer Zeitung behauptete, er befände sich im Rechtsstreit mit dem Betreiber von GERATI.

    Sämtliche Strafanzeigen wurde nach einer sachlichen Stellungnahme des Betreibers von GERATI eingestellt. Auch das Erfinden von angeblichen Beweisen half seinem Geltungsbedürfnis nicht weiter und machte ihn selbst gegenüber Dritten lächerlich. Nachdem er in einem Heulkrampf verfallen war, sperrte wahrscheinlich auf Anraten eines Psychologen, GERATI auf Facebook. Das Ganze sogar ohne, dass der Betreiber von GERATI jemals nur einen einzigen Kommentar auf seinen Facebook-Seiten verfasst hatte. Selbst für indonesische IP-Adressen sind seine Seiten nicht mehr abrufbar. Peta lässt Grüßen!

    Simmonchen ich seh dich trotzdem

    Das solche Sperren simpel zu umgehen sind, geht in die Köpfe dieser Tierrechtler nicht hinein. So sollte man doch bereits Annehmen, da der Betreibe in Indonesien sitzt, dieser doch schon allein, weil er deutsche TV Sender streamt, sich um einen Proxy gekümmert hat. So sind diese Sperrversuche von Simon Fischer und Peta der lächerliche Versuch GERATI am Recherchieren zu hindern. Das dieses nicht funktioniert belegen unzählige Aufdeckungen über Simon Fischer und Peta.

    Das diese Einfältigkeit nicht nur auf Peta und die Aktionsgruppe Tierrechte Bayern zutrift belegt die erneute Dokumentation einer Kommentarlöschung, dieses Mal bei den Tierfreunde Bad Kreuznach!

    Der radikale Tierrechtsverein Tierfreunde Bad Kreuznach postet zwei Videos zu der von Simon Fischer organisierten Pseudo-Demo! Darauf hin schrieb die radikale Tierrechtlerin <Elfi Schneider TIERE sind nicht zum „bespassen“ der Menschen auf der Welt!!> auf Facebook diesen Kommentar! Als dann folgender Kommentar auf ihren Kommentar erfolgte wurde diese Antwort sofort gelöscht!

    Screenshot Facebook
    Screenshot Facebook

    Sekunden später wurde dieser Kommentar gelöscht, obwohl dieser weder eine Beleidigung noch Anfeindung enthielt. Auf die gestellten Fragen scheint man auch keine Antwort finden zu können!

    Oder ist es nicht doch ehern so, Elfi Schneider, mit diesen Fragen so überrumpelt wurde, und sie damit einsehen musste, dass ihre ethischen Vorstellungen der Tierhaltung doch mehr als dümmlich sind! Zu einer Einsicht zu kommen ist das eine, dafürzustehen das andere. Dass radikale Tierrechtler feige sind, beweisen sie immer wieder. Anstatt sich der öffentlichen Diskussion zu stellen, zerstören sie lieber Plakate, brechen in Ställe ein und setzen diese und Fahrzeuge in Brand. Das nennen sie dann Arbeiten im Namen des Tierschutzes!

  • ERFOLG!!! Bundestag lehnt Antrag für ein Wildtierverbot ab

    Auf diese Abstimmung haben Zirkusfreunde hin gefiebert. Seit Jahren hetzen selbsternannte Tierrechtler gegen Zirkusse und stellen die unbewiesene Behauptung auf in Zirkusse würden Tiere gequält werden!​

    Tierrechtler insbesondere aus dem Umfeld von Peta und Simon Fischer benutzen manipuliertes Bild und Videomaterial um eine angebliche Tierquälerei in deutschen Zirkusse zu belegen. Da wird Material aus dem letzten Jahrtausend und aus dem Ausland zusammengeschnitten und damit behauptet das sei der Zirkus in Deutschland heute.

    So darf man sich dann auch nicht wundern das auch Politiker insbesondere von den Grünen und Linken, diese dieses gefakte Material nutzen, um sich Politisch gegen Zirkusse zu wenden. Erstaunlich muss man feststellen, dass gerade diese Politiker weder das Material der Tierrechtler prüfen, noch eigenen Recherchen anstellen, um diese Behauptungen zu belegen.

    So ist tatsächlich die Bundestagsfraktion der Grünen der festen Überzeugung, dass in deutschen Zirkusse, Löwen und Tiger durch brennende Reifen springen und Bären auf Motorräder durch die Manage fahren. Dieses geht aus einer Antwort auf eine Presseanfrage von GERATI hervor. 

    Anstatt sich Vorort in einem Zirkus von der Tierhaltung zu überzeugen, verweisen diese Politiker auf Aussagen von Peta und dem Zirkus-Stalker Simon Fischer!

    Verwundert musste man dann doch feststellen, dass bei der Anhörung im Ausschuss wo jede Partei einen Experten geladen hatte, weder Simon Fischer vom der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern noch jemand von Peta geladen wurde. Schimpfte sich Peter Höffken nicht bis 2014 als Diplomzoologe und Wildtierexperte? Ach ja sein Diplom war ja nach einer Strafanzeige von GERATI auf einmal spurlos verschwunden. Der einzige der dieses Diplom leibhaftig gesehen haben will ist Dr. Edmund Haferbeck erfolgloser Strafanzeigensteller bei Peta.

    Da hatten die Grünen und Linken dann doch zu viel Angst das sich ihre Manipuliere vor dem Ausschuss gänzlich blamierten. In der Ausschusssitzung die fast zwei Stunden geht, konnten die Befürworter keinen einzigen Beweis erbringen, dass Tiere im Zirkus gequält würden. Selbst Peta spricht jetzt nicht mehr von Quälerei, sondern behauptet es sei Stress für die Tiere. Wie sie darauf kommen, ohne ein Tier im Zirkus selbst untersucht zu haben, bleibt wie immer offen.

    Den Vogel schießt wie immer Simon Fischer von der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern ab!

    Foto Simon Fischer - Dieses soll ein Löwen Transporter sein
    Foto Simon Fischer – Dieses soll ein Löwen Transporter sein

    Simon Fischer betitelt ein Video, als Recherche, in dem er einen Materialwagen des Circus Krone filmt und die Behauptung aufstellt, es handele sich um den Löwen Transporter. Dabei unterstellt er mit einer wissentlichen Falschaussage, dass die Löwen angeblich über 15 Stunden eingesperrt seien.

    Man kann also feststellen, dass Simon Fischer nicht in der Lage ist richtig zu recherchieren, einen Transportwagen als Tiertransport bezeichnet und dann behauptet die Tiere würden gequält werden. 

    Die penetrante Dummheit von Simon Fischer wird aber noch besser.

    Nachdem man sich auf Facebook über die Dümmlickeit von Simon Fische in ausführlicher Form belustigt hat, wollte dieser es anscheinend ganz genau wissen! So robbte er sich von hinten an den Circus Krone heran und wollte den Beweis erbringen, dass die Löwen Verhaltensgestört seien. 

    Wenn man einmal sich im Internet auf die Suche nach der Grundlage des angeblichen Experten- bzw. Fachwissen von Simon Fischer macht, muss erstaunt feststellen, dass dieser weder studiert hat, noch einen festen Job besitzt. Zwar kündigte er vor über einem Jahr an sein Studium beginnen zu wollen, jedoch wurde da bis heute nichts draus. Ob er den Aufnahmeantrag versaut hat blieb bisher offen. Fakt ist. Simon Fischer ist ein sogenannter Tagelöhner, der immer wieder seine Anstellungen Wechseln muss! So verwundert es auch nicht, dass er unendlich viel Zeit besitzt, die er in das Stalken von Zirkusse investiert. 

    Woher nimmt Simon Fischer dann seine Erkenntnis, dass der Löwe denn er da „Beschlichen“ hat, verhaltensgestört sei? Simon Fischer hat weder Ahnung noch Fachwissen in Bereich Wildtierhaltung! Zu deutsch er ist auf dies Gebiet ein Scharlatan. So schleicht er sich an einen Löwen heran und wundert sich, das er hin und her läuft. Ist es nicht ein natürlicher Instinkt, wenn man etwas riecht und es nicht sieht und somit Fixieren kann, dass man durch hin und Herbewegungen, dieses erforscht? Aber schauen wir uns das Video einmal an. 

    [video src="http://gerati.de/wp-content/uploads/2019/10/NEUE-STADT-GLEICHES-LEID-VERHALTENSAUFFÄLLIGE-LÖWIN-BEI-CIRCUS-KRONE-Sei….mp4" /]

    Man darf sich wohl hier sehr offen Fragen, wer von den Beiden Verhaltensgestört ist. Die Löwin oder der Schleichende Simon, der von Tuten und Blasen keine Ahnung hat!

    Weder Simon Fischer noch Peta berichten über ihre Niederlage!

    Erstaunlich ist, dass weder Simon Fischer noch der Verein Peta auch nur ansatzweise über die Entscheidung gegen ein Wildtierverbot berichteten. Parteien hatten in einer Ausschusssitzung Experten geladen und Diskutierten fast zwei Stunden über das Thema Wildtierverbot. Keine Partei sah Simon Fischer oder ein Vertreter von Peta als Experten für diese wichtige Sitzung an. Selbst die Linken und die Grünen, die diesen Antrag in den Bundestag brachten, wollten einen Vertreter von den beiden Vereinen haben. 

    In der Ausschusssitzung wurde eindeutig klar durch Experten bestätigt, dass es in Deutschland keine Tierquälerei in Zirkusse gibt. Zirkusse sind das am meisten kontrollierte Unternehmen in Deutschland. Mängel werden festgehalten und sind immer von allen Veterinären einsehbar. 

    Kommunales Wildtierverbot Verfassungswidrig

    In der Ausschusssitzung wurde erneut bestätigt, dass ein kommunales Wildtierverbot für Zirkusse gegen das Grundgesetz verstößt! Klagen von Zirkusse die ein Wildtierverbot, wegen angeblicher Tierquälerei erlassen haben, oder wie im Fall Berlin Pseudo-Verträge abschließen, um einen Zirkus in Berlin nicht mehr zu ermöglichen, verstoßen Grundsätzlich gegen das Gesetz. Jetzt fehlt nur noch der Kläger, um den Kommunen die Einsicht durch ein Urteil zu erleichtern!

  • „Zoff in der Manege“ öffentlich rechtlicher Sender MDR zeigt WDR wie ausgewogene Berichterstattung funktioniert.

    Gastartikel:

    Nachdem vor Kurzem der Anglerschaft zurecht die Hutschnur platzte. Weil der öffentlich rechtliche Sender WDR sich von gewissen Interessengruppen Instrumentalisieren ließ. (Wir berichteten über den Film: „Angel-Müll – Eine Gefahr für Vögel“)

    Öffentlich rechtlicher Sender WDR lässt sich von bekennenden Anglerhasser Stefan Bröckling 1. Vorsitzender von tiernotruf.de Instrumentalisieren!

    War ich von der Machart des MDR Filmes ‚Zoff in der Manege‘ positiv überrascht, in diesem Film geht es um die Tierhaltung im Zirkus. Das Kontrovers diskutierte Thema wurde neutral von allen Seiten betrachtet. Aber schauen sie selbst:

    „Zoff in de Manege (K)ein Herz für Tiere“:

    https://youtu.be/SMFDeZ1eQZ4

    Argumente Pro Tiere im Zirkus (Krone):

    Experten:
    Direktor des Dresdener Wheinachts Circus Mario Müller-Milano
    Tierlehrer Martin Lacy
    Verhaltensbiologe Dr. Immanuel Birmelin
    – Sagen laut Umfrage sind 81,6 Prozent der Deutschen gegen ein Wildtierverbot
    – Tierlehrer Martin Lacy ältester Löwe wurde doppelt so alt wie ein Löwe in der Freien Natur
    – Besucher können sich selbst von Haltung, Unterbringung und Futterqualität überzeugen und bei der Fleischverteilung und Käfigreinigung mithelfen
    – Der Raubtierlehrer Martin Lacy beantwortet gerne jede Frage
    – Hohes maß an Kontrolle 1 mal pro Woche durch Veterinäre
    – Alles Exakt durch Tierschutzgesetz und die Leitlinie für Zirkustiere geregelt:
    (Auftrittslänge, Proben, Gesundheitsvorsorge, Gehegegröße, Zeltbeheizung)
    – Dressur nur mit Geduld ohne Gewalt, Druck und Schläge
    – Es werden keine Charaktere gebrochen, sondern die Charaktere und die Vorlieben – der Tiere ausgebaut
    – Keine Peitschenknaller und Sprünge durch Brennende Reifen
    – Löwen schlafen sowohl im Zirkus als auch in der Freien Natur zwischen 18
    und – – 20ig Stunden. Da ist es egal wo sie schlafen
    – Stresstests. Kortisol Messungen bei Löwen und bei Elefanten. Abfahrt Monte Carlo nach München (800km) Ergebnis: Ins Stresslevel kommt kein Tier
    – Wissenschaftlicher Dienst des Bundestages erkennt an das es nicht bewiesen ist das alle Wildtiere im Zirkus leiden
    – Tierschützer verbreiten Schrecken und Angst es werden Autos beschmiert, Tiere angepiekt, Tiere los gemacht aus den Boxen befreit
    – Die Tiere wollen lernen und entwickeln sich durch die täglichen Anforderungen im Zirkus ständig weiter
    – Tierlehrer Martin Lacy`s Tieger können logisch Kombinieren ein Zeichen das sie Geistig fit sind und es ihnen gut geht
    – 250 Jahre alte Tradition
    – Tiere sind seit 22 Generationen im Zirkus
    – Zirkustiere gehören zur Familie
    – Den Tieren wird hochwertiges Futter gegeben
    – Bei Zirkus Krone überwacht Tiertransporte der Tierschutzbeauftragter Frank Keller
    – Gute Lebesbedingungen von Wissenschaftlern bestätigt
    – Tierlehrer Lieben ihre Tiere.
    – Es gibt eine enge Bindung zwischen den Tierlehrern und den Tieren
    – Die Festgestellten Verstöße in Zirkussen haben nichts damit zu tun das es den Tieren schlecht geht. Dabei geht es um verspätete Anmeldungen usw
    – Keiner der Protestierenden hat sich trotz Einladung Persönlich vom zustand
    der Tiere im Zirkus Krone überzeugt
    – Man kann keinen ganzen Berufsstand auslöschen weil es auch Schwarze
    Schafe gibt
    – Aussagen von Tierrechtlern basieren auf Emotionen nicht auf Fakten
    – Wenn ihnen die Tiere weggenommen werden würden wäre es so als ob man jemandem sein Kind wegnehmen würde
    – Fakten werden nicht mehr zur Kenntnis genommen statdessen wird aus dem Bauch herraus Argumentiert. Das ist gefährlich für die Gesellschaft

    Argumente Kontra Tiere im Zirkus:

    Dr. Yvonn Würz PETA Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche

    – Sagen laut Umfrage sind 82 Prozent der Deutschen für ein Wildtierverbot
    – Tiere dürfen nicht Ausgebeutet werden
    – Es ist nicht richtig dem Tier den willen aufzuzwingen
    – Tiere sind nicht zu Belustigung von andern da
    – Sind für ein Leben mit Tieren mit Artgenossen in Freier Natur
    – Verbot von Tieren im Zirkus
    – Alle Tiere Leiden weil sie Stundenlang eingesperrt sind
    – Bei Umzügen müssen die Tiere Stundenlang im Hänger warten
    – Tierhaltung im Cirkus ist Tierquälerei
    – Wer Tiere wirklich liebt ist gegen Tiere in der Manege
    – Wildtiere in die Freiheit
    – Webende Tiere sind ein Beweis für Tierquälerei was einem Straftatbestand entspricht
    – der Staat muss handeln und Wildtiere im Zirkus verbieten.
    – Bei de Hälfte der Kontrollen in Deutschen Zirkussen werden Verstöße
    Festgestellt

    Im Film „Zoff in de Manege (K)ein Herz für Tiere“ kommt Frau Dr. Yvonne
    Würz PETA´s Fachreferentin für Tiere dank der ausgewogenen
    Berichterstattung des MDR 7 mal zu Wort:

    Dr. Yvonn Würz 7:36 Zitat:
    „Wir von PETA stehen heute vor Zirkus Krone, weil wir uns für ein Verbot von Tieren im Zirkus einsetzen. Die Tiere hier verbringen fast ihr ganzes Leben auf Engen LKWs, auf ständigen Transporten, winzig kleinen Käfigen und werden meist mit Gewalt dressiert und das Tierleid muss endlich ein Ende haben.“
    Dr. Yvonn Würz 12:27 Zitat:
    „Diese Stressstudien das ist eine, ein Beispiel. Es gibt natürlich noch zahlreiche andere Studien ähm, die auch ins Gegenteil gezeigt haben also das Tiere äh Leiden, Beispielsweise bei Tiegern gibt es ne Studie ähm, das auch noch Tage nach dem Transport ähm die Tiere Zeichen von Stress gezeigt haben. Ja was gibt es noch. Ich hab jetzt nicht ne Liste von allen Studien aber es gibt ja auch ähm Zusammenfassungen auch von Wissenschaftlern. Ähm aber es ist halt schwierig so ne ja so’n Allgemeinbild zu bekommen.“ (Auf Nachfrage erhält der Interviewer von PETA eine Literaturliste. Viele Texte der Liste unterscheiden nicht zwischen Zoo
    und Zirkustieren. Oder untersuchen nur einzelne Arten. Wissenschaftliche Einigkeit das alle Wildtiere im Zirkus leiden gibt es nach den Recherchen nicht.)
    Dr. Yvonn Würz 14:38 Zitat:
    „Robby ist eben Fehl geprägt auf den Menschen und wir haben da ja auch Rücksprache gehalten mit der Auffangstation Arb in den Niederlanden. Ähm die jahrelange Expertise haben ähm Schimpansen oder Menschenaffen aus schlechten Haltungen oder auch aus Haltungen in Menschenhand zu retten und resozialisieren mit anderen Schimpansen.“ (Wegen ernsthafter Zweifel, ob der Affe welcher 43ig Jahre im Besitz von Zirkusdirektor Klaus Köhler war. Noch resozialisiert werden kann entschließt ein Gericht nach 7 Jahren Rechtsstreit das Robby bei Klaus Köhler bleiben darf.)
    Dr. Yvonn Würz 18:41 Zitat:
    „Man sieht eben die Tieger hier in dem, in dem Käfigwagen ähm zu fünft sind da eingesperrt laufen ständig auf und ab also auch das so ne typische Verhaltensstörung“ (Kurze Sequenzen von ein paar Sekunden solche Bilder sind der Grund für Menschen PETA mit vielen Spenden zu unterstützen oder regelmäßig Petitionen zu unterschreiben)
    Dr. Yvonn Würz 19:16 Zitat:
    „Wir sehen eben das, das klassische Weben. Das ist also die Verhaltensstörung bei Elefanten. Ähm als hin und her Wippen oder Schaukeln mit dem Kopf teilweise auch mit dem Vorderbein. Ähm und das wurde noch niemals beobachtet bei Elefanten ähm bei frei lebenden Elefanten. Also kommt nur in Gefangenschaft im Zirkus in Zoos dann Beispielsweise vor. Und wird eben als Anzeichen für seelisches Leiden bei den Tieren gedeutet.“
    (Verhaltensbiologe Dr. Immanuel Birmelin: Um Weben Diagnostizieren zu können muss man sich die Mühe machen das Tier 3 bis 4 Wochen Tagtäglich zu beobachten. Den Tagesablauf und wenn er dann immer noch webt muss man sich tatsächlich etwas überlegen. Aber natürlich Webt ein Elefant das macht er sogar in der Freien Natur, wenn er Hunger hat er sieht das Futter vor sich und kommt nicht ran. Das ist eine ganz typische Reaktion)
    Dr. Yvonn Würz 22:09 Zitat:
    „Tierhaltung in Zirkussen ähm ist ja schon sehr stark zurückgegangen in den letzten Jahren. Und das heißt, wenn wir uns hier weiter einsetzen dann ist es möglich das auch ähm ja diese Tierquälerei bald der Vergangenheit angehören könnte, Komplett.„
    Dr. Yvonn Würz 26:19 Zitat:
    Herr Probst würde sich freuen, wenn die Tierschützer die zu 80ig Prozent daran Schuld sind, das er jetzt Arbeitslos ist ihn bei der Unterbringung seiner Tieger unterstützen. Darauf antwortet Dr. Yvonn Würz: „Zirkusse haben ja jahrelang profitiert von der Ausbeutung dieser Tiere. Ähm das heißt, die sollten dann möglichst auch finanziell zur Rechenschaft ähm gezogen werden und dann auch beteiligt werden an der Unterbringung der Tiere im Falle eines Wildtierverbotes.“

    Frau Dr. Yvonne Würz PETA Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche hat „Leichen im Keller“, Vogelleichen!
    Wie Fachkompetent Frau Dr. Yvonne Würz PETA`s Fachreferentin für Tiere in der Unterhaltungsbranche ist, kann nach dem Lesen ihre Aussagen jeder beurteilen. Ich frage mich, ob sie ihren Doktortitel im Lotto gewonnen hat. Aber nicht nur auf Intellektueller Ebene weist sie beachtliche Defizite auf. Betrachte ich ihre Empathiefähigkeit sehe ich schnell parallelen zu Frau Dr. Tanja Breining. Vermutlich haben die beiden zu oft in ihrem geräumigen Stuttgarter Büro Beamtenmikado gespielt. Und auch ansonsten ist Frau Dr. Yvonne Würz nicht ganz unumstritten. Es gibt „Böse Zungen“ die Behaupten sie hätte Leichen im Keller, Vogelleichen!

    zoos.media/medien-echo/peta-yvonne-wuerz-tierquaelerei/

    PeTA-Mitarbeiterin Dr. Yvonne Würz ist Tierquälerin

    Fazit:

    Die ungeliebte GroKo stellte am 23. Oktober 2019 die Weichen für ein verbleib von Tieren in Zirkussen. Das ist sehr Begrüßenswert ich gratuliere CDU/CSU und SPD zu dieser Weisen Entscheidung!

    Öffentlich rechtliche Sender sind durchaus dazu in der Lage ausgewogen über Kontrovers Diskutierte Themen zu berichten. Wir können nach Analyse des Filmes feststellen das:
    Die Aussagen von Tierrechtlern größtenteils auf Emotionen nicht auf Fakten basieren.
    Frau Dr. Yvonne Würz ist Inkompetent da sie aus kurzen Videosequenzen von angeblich webenden Tieren, Weben diagnostiziert. Obwohl Experten wie Verhaltensbiologe Dr. Immanuel Birmelin sagen das man sich ein Tier mindestens 3 Tage intensiv ansehen muss um diesbezüglich Rückschlüsse führen zu können.
    Frau Dr. Yvonne Würz ist entweder Unwissend oder Lügt Dreist, wenn sie behauptet das Weben in der Freien Natur noch nie beobachtet wurde. Elefanten die in der freien Natur vor Futter/Bäumen stehen und nicht ans Futter kommen fangen an zu Weben das ist ganz normal. Es ist schön das gut geführte Zirkusse uns in Zukunft weiterhin mit ihren Tierdarbietungen erfreuen werden.

    Danke für`s Lesen dieses Beitrages.

  • Bundestag stimmt morgen für oder gegen ein Wildtierverbot

    Morgen ab 13:30 Uhr wird es Spannend. Der Bundestag stimmt dann über den Antrag von Bündnis 90/Die Grünen ab, die ein generelles Wildverbot in Zirkusse fordern!

    Die Sitzung ist morgen am 13:30 Uhr live direkt auf der Webseite des Deutschen Bundestages zu verfolgen. Der direkte Link lautet: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2019/kw43-de-abschliessende-beratungen-663286 

    Das Online Portal „Wild beim Wild“ leakte soeben, dass der Agrarausschuss des Bundestages die Empfehlung aussprach, gegen ein Wildtierverbot zu Stimmen. Damit dürfte die Ablehnung morgen im Bundestag nur eine Formsache sein.

    Der Agrarausschuss des Bundestages hat heute gegen einen Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Wildtiere im Zirkus zu verbieten, gestimmt. Die morgige Ablehnung im Bundestag ist damit nur noch eine Formsache. „Experten, Tierärzte, Verbände und der Bundesrat fordern seit Jahren, Wildtiere im Zirkus endlich zu verbieten. Wir sind sehr enttäuscht, dass die Regierungsparteien ihre Blockadehaltung nicht aufgeben und weiterhin an einem veralteten Konzept von Unterhaltung mit viel Tierquälerei festhalten“, erklärt Katharina Lameter von der Tier- und Artenschutzorganisation Pro Wildlife.

    wildbeimwild.com

    Man darf also morgen auf die Gesichter von Simon Fischer Peta und Co gespannt sein!

    Die stetige Behauptung insbesondere von Simon Fischer und Peta, dass in Zirkusse Tiere gequält würden konnte durch die Anhörung im Ausschuss nicht erwiesen werden. Die zweistündige Anhörung kann sich unten in dem Video angeschaut werden.

    Drücken wir morgen allen Zirkusse mit Tieren die Daumen und stellen vorsorglich, dass Bier oder den Campus kalt. Es wird morgen wohl etwas zu feiern geben.

    Simon Fischer versuchte in den letzten Tagen durch massives E-Mail-Spamming abgeordnete zu zwingen ihre Stimme für den Antrag der Bündnis 90/Die Grünen zu geben. Mal schauen wie viel er durch seine erneute dumme Aktion erreicht hat!