Netzwerk Angeln Chefredakteur Thomas Finkbeiner mit Klartext.

Thomas Finkbeiner hat einiges in seinem Top Portfolio vorzuweisen. Er ist leidenschaftlicher Angler, gelernter Koch, Buchautor, er war Freier Autor für Angelzeitschriften, Chefredakteur vom Anglerboard und ist aktuell Chefredakteur vom Netzwerk Angeln.

Normalerweise interviewt Thomas für Netzwerk Angeln interessante Menschen. Heute drehe ich den Spieß mal um und befrage ihn im “quer gefragt” – Stil” zu Themen wie Anglern Angeln Anglerschutz und natürlich PETA.

Ich freue mich auf das Gespräch mit Thomas Finkbeiner.

GeRaTi Redaktion: Thomas es ist bekannt, dass du im Alter von 6 Jahren das erste Mal Angeln warst. Wie bist du auf die Angelei gekommen und was macht für dich die Faszination beim Angeln bis heute aus?

​Thomas Finkbeiner: Zum Angeln kam ich in einem Urlaub an der Nordsee. Den Jagdtrieb des naturnah lebenden Menschen ausleben zu können ist für mich bis heute genauso Motivation zum Angeln wie der stetige Wechsel zwischen Spannung und Entspannung bei diesem Hobby. Faszinierend finde ich vor allem die Vielfalt in der Angeln weltweit ausgeübt wird. Egal wo auf der Welt ich bisher war, überall wo es Wasser gab, gab es auch Angler. Dazu noch: Überall wo man auf der Welt von Anglern als Angler erkannt wird, hat man schnell neue Freunde.

GeRaTi Redaktion: Du bist eigentlich gelernter Koch und hast dann aber irgendwann auf Journalismus umgesattelt. Wie kam es dazu?

Thomas Finkbeiner: Schleichend. Als Küchenmeister war ich selbständig mit Kochkursen, Personalschulungen, Betriebseröffnungen etc.. Ich hatte aber auch schon seit Mitte der 1980er für Angelzeitschriften als freier Autor gearbeitet (Fisch und Fang, Blinker, Rute und Rolle) und Bücher bzw. Sonderhefte geschrieben. Im Jahr 2001 übernahm ich die Redaktion bei www.Anglerboard.de, 2006 kam dann auch Franz Hollweck für den Bereich Marketing hinzu. Nachdem wir über 12 Jahre zusammen gearbeitet hatten, entschieden wir uns im Jahr 2018 gemeinsam Netzwerk Angeln (https://www.netzwerk-angeln.de/ ) zu gründen.

GeRaTi Redaktion: Mit deiner Person werden viele Begriffe in Verbindung gebracht. Hältst du „Querdenker“ für eine Zutreffende Beschreibung?

Thomas Finkbeiner: Man definiert einen Querdenker ja allgemein als jemanden, der eigenständig und originell denkt und dessen Ideen und Ansichten oft nicht verstanden oder akzeptiert werden.

Da kann ich mich durchaus wiedererkennen. An der rasch und anhaltend steigenden Popularität von Netzwerk Angeln und immer mehr Wirkkraft in Politik, Gesellschaft und innerhalb der Anglerschaft sieht man aber, dass unsere faktenorientierte, publizistische Arbeit wohl doch ganz gut verstanden wird. Wenn es der Sache dient, nehme ich also von mir aus auch den Begriff des Querdenkers an.

Wir woll(t)en ein unabhängiges Angebot abseits des allgegenwärtigen, oberflächlichen Clickbait-Journalismus und der üblichen Verlage schaffen.

GeRaTi Redaktion: Als du Netzwerk Angeln gegründet hast, wirst du Dir etwas dabei gedacht haben. Was ist die Hauptintention dahinter?

Thomas Finkbeiner: Die Hauptintention ist ganz klar:
Fundierten Angeljournalismus auf Basis gut recherchierter Fakten für Angler, Angeln und Anglerschutz zu bieten.
Wir woll(t)en ein unabhängiges Angebot abseits des allgegenwärtigen, oberflächlichen Clickbait-Journalismus und der üblichen Verlage schaffen.
Auch um Menschen die etwas für Angler erreichen möchten einen Platz zur Veröffentlichung mit entsprechender Reichweite zu bieten.

Im Zentrum der publizistischen Arbeit stehen bei Netzwerk Angeln das praktische Angeln sowie der Themenkomplex Angelpolitik. Der Idee eines Netzwerks folgend bieten wir über unsere Webseite, die Facebook-Gruppe und den YouTube-Kanal nicht nur Information und Unterhaltung sondern laden auch ganz konkret zum aktiven mitmachen ein.

Siehe dazu auch: https://www.netzwerk-angeln.de/was-ist-netzwerk-angeln.html

GeRaTi Redaktion: Wie viele Netzwerker arbeiten aktiv bei euch mit und in welchen Funktionen?

Thomas Finkbeiner: Das Tagesgeschäft erledigen zunächst Franz Hollweck und ich.
Was die Netzwerker betrifft ist “Arbeiten” hier vielleicht etwas missverständlich, „engagieren“ passt wohl besser.

Die Netzwerker, die aktiv dabei und genannt sind (das sind aktuell 15) haben ganz unterschiedliche Interessen und Ansichten und keine zugewiesene Funktion im eigentlichen Sinne – jeder bringt sich nach seinen Wünschen, Fähigkeiten und Möglichkeiten ein.
Ein Blick in unser Netzwerk zeigt dass sich hier Menschen zusammengefunden haben, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Genau das ist aber mit die Stärke. Denn einladen statt spalten ist auch eine Leitlinie, der wir folgen.

Gemeinsam ist allen der Kampf für ein einfacheres, unbürokratischeres, gesichertes, praktisches Angeln in seiner ganzen Vielfalt.
Statt wie viele Verbände zu spalten und auszugrenzen, indem sie nur bestimmten Angelarten oder Motivationen zum Angeln zulassen wollen, steht Netzwerk Angeln eben für die ganze Vielfalt des Angelns, für einladen statt spalten und ausgrenzen.
Und – wie Netzwerker Lars Wernicke mit Anglerdemo als Beispiel – für den Kampf gegen ungerechte Benachteiligungen von Anglern in Verbänden, Politik und Behörden.

GeRaTi Redaktion: Beschreibe uns doch mal einen normalen Arbeitstag in deiner Redaktion.

Thomas Finkbeiner: Grundsätzlich recherchieren und schreiben wir Artikel, betreiben Kontaktpflege und kümmern uns um unsere Facebook-Gruppe sowie den YouTube Kanal.

Im Vergleich zu „normaler“ Redaktionsarbeit, nimmt der Part Recherche und Kontaktpflege sicher bei Netzwerk Angeln einen überproportional hohen Anteil ein. Danach richtet sich letztlich auch der Arbeitstag.

Einige Gesprächspartner mit denen ich mich regelmäßig austausche rufen mich zum Beispiel traditionell morgens teilweise schon um vor 7 Uhr an, wenn sie auf dem Weg zur Arbeit sind.
Andere am späten Abend nach der Vorstandsitzung im Verein. Hinzu kommen täglich unzählige Nachrichten über die verschiedenen Kanäle und unsere eigene Medienbeoachtung rund ums Angeln. Zwischen all der Kommunikation wird dann irgendwie das Tagesgeschäft untergebracht.
Große Redaktionskonferenzen oder ähnliche Zeitfresser können wir uns zum Glück sparen. Franz Hollweck und ich arbeiten seit nunmehr fast 14 Jahren jeden Tag zusammen. Deshalb können wir uns auch darauf verlassen, dass der andere es gut macht.

GeRaTi Redaktion: Für dein Engagement als Chefredakteur bei Netzwerk Angeln wirst, du nehme ich jedenfalls an, entlohnt. Wie finanziert sich das ganze eigentlich? Gibt es Sponsoren oder funktioniert das rein über Werbung?

Thomas Finkbeiner: Uns ist es wichtig, sämtliche Informationen kostenfrei für Angler und am Angeln interessierte Menschen zur Verfügung zu stellen. Die Finanzierung erfolgt daher über Partner und Werbung.

GeRaTi Redaktion: Kommst du neben der vielen Arbeit selber noch zum Angeln?

Thomas Finkbeiner: Natürlich zu wenig, aber grundsätzlich ja. Wenn viel zu tun ist, beschränkt sich das praktische Angeln bei mir aber oft auf unsere Drehtermine.

Denn gerade wenn es ums Angeln für und mit Kindern geht, nervt der Föderalismus in Deutschland total.

GeRaTi Redaktion: Dir ist es ein besonderes Anliegen, Kinder für die Angelei zu begeistern. Und immer mit Herzblut dabei, wenn es gilt, etwas Tolles für Kinder auf die Beine zu stellen. Ein Beispiel was mir persönlich sehr positiv in Erinnerung geblieben ist, war die Aktion: Kinder-Kutter-Angeln in Heiligenhafen. Aktives Angeln für Jugendliche und Kinder ist in Deutschland wegen gesetzlicher Bestimmungen oft gar nicht so leicht zu realisieren. Was nervt Dich diesbezüglich und wie würdest Du es besser machen?

​Thomas Finkbeiner: Auch das Kinder-Kutter-Angeln wurde von Netzwerker Lars Wernicke in Kooperation mit WiSH e.V. (Wassertourismus in Schleswig Holstein) organisiert. Ein tolles Erlebnis und eine Freude, dass wir zum Filmen eingeladen waren (siehe:

Den gerade wenn es ums Angeln für und mit Kindern geht, nervt der Föderalismus in Deutschland total. Die Regelungen sind in den Bundesländern fundamental unterschiedlich. Das ist sachlich nicht begründbar.

Als Beispiel:
In Brandenburg dürfen 8-Jährige OHNE Prüfung und OHNE Begleitung durch Erwachsene, legal auf Friedfische angeln. In Niedersachsen hingegen dürfen Kids unter 14 nur eine Angel in die Hand nehmen zur direkten Prüfungsvorbereitung.

So sind je nach Bundesland Kinder bevorzugt oder stark benachteiligt. Hier müsste man über die Landesgesetze hinweg den Zugang der Kinder zum praktischen Angeln vereinfachen und vereinheitlichen. Ein ganz konkreter Ansatz wäre zum Beispiel, den sogenannten Jugendfischereischein bundesweit abzuschaffen und vorbehaltlos jedem Kind und jedem Jugendlichen in Deutschland die Möglichkeit zu geben ohne bürokratische Hürden und ohne vom Staat auferlegte Kosten angeln zu gehen.

Was in Deutschland passiert, wenn ein Kind aus dem Ausland hier angeln möchte kann man übrigens auch bei uns nachlesen. Auch bei so etwas setzen sich Netzwerker wie hier Franz Hollweck mit ihren Kenntnissen, Fähigkeiten und Engagement ein (siehe: https://www.netzwerk-angeln.de/angeln/angelszene/406-fischereischein-fuer-kinder-aus-dem-ausland-12-jaehriges-maedchen-darf-endlich-in-bayern-angeln.html )

15 – 25 % der Bevölkerung, also die der Natur entfremdeten Hardcore-Natur- und Tierschützer oder Tierrechtssektierer wird man nie vom Angeln überzeugen können (auch nicht müssen).

GeRaTi Redaktion: Der Stellenwert eines Anglers in Amerika ist ungleich höher als bei uns in Deutschland. Es heißt scherzhaft, man kann dort nicht einmal Präsident werden, wenn man nicht angelt. Wie könnte es gelingen unser Hobby auch hierzulande in ein positiveres Licht zu rücken?

Thomas Finkbeiner: Dass das Angeln in vielen Ländern viel stärker in der Gesellschaft vernetzt ist, liegt schlicht an dem viel einfacherem Zugang zu dieser Tätigkeit. In Deutschland wird über Angeln in der Mitte der Gesellschaft nur geredet. Praktisch wird aber alles getan, damit dies keinesfalls stattfindet.

Aber grundsätzlich steht dennoch unser Hobby auch in Deutschland nicht so schlecht da. 15 – 25 % der Bevölkerung, also die der Natur entfremdeten Hardcore-Natur- und Tierschützer oder Tierrechtssektierer wird man nie vom Angeln überzeugen können (auch nicht müssen).

Beim Rest versagen leider die Naturschutzverbände der organisierten Sport- und Angelfischerei (die keine 20 % der Angler in Deutschland ausmachen! Siehe: https://www.netzwerk-angeln.de/infocenter/hintergruende/327-die-anglerzahl-wie-viele-angler-gibt-es-in-deutschland.html). Denn die legen leider mehr Wert auf Naturschutz und Gewässerbewirtschaftung als aufs praktische Angeln.

Naturschutz kann aber jeder.
Praktisches Angeln können nur Angler bieten.

Mehr das praktische Angeln in den Vordergrund zu rücken und möglichst vielen Leuten das Erlebnis Angeln einfach und unbürokratisch zu ermöglichen, das würde dem Angeln in Deutschland sicher mehr helfen als Nistkästen bauen und Müll sammeln.

GeRaTi Redaktion: Du kennst dich hervorragend in angelpolitischen Themen aus und hast sogar schon mal Gregor Gysi vor dem Mikrofon gehabt. Geht einem gestandenen Journalisten wie Dir angesichts solcher politischer Hochkaräter vor so einem Interview auch mal die Düse?

Thomas Finkbeiner: Ehrlich gesagt nicht. Ich habe schon seit 20 Jahren viele Kontakte zu vielen Politikern verschiedener Parteien und interviewe regelmäßig Politiker, das ist für mich ein ganz normaler journalistischer Umgang. Auch Politiker sind nur Menschen!

Es gibt keinen Grund, warum einem da “die Düse gehen” soll. Und die angelnden Politiker sind ohnehin meist nettere und entspanntere Politiker als nicht-angelnde! Die es mir so also noch leichter machen.

GeRaTi Redaktion: Fällt dir jemand ein den du schon immer mal Interviewen wolltest?

Thomas Finkbeiner: Bis dato hatten wir das Glück, alle gewünschten Interviewpartner aus der Branche, Politik oder Gesellschaft auch interviewen zu können, die wir zu einem anglerischen Thema interviewen wollten. Und teilweise hatten sich auch z. B. Politiker selbst zum Interview angeboten. Weiterhin schauen wir natürlich permanent, wer etwas Interessantes zum Angeln zu sagen hat, und werden dies dann bringen.

Mit Izaac Walton, einem der ersten schreibenden Angler (The Compleat Angler, veröffentlicht 1653 ), hätte ich persönlich gerne mal darüber gesprochen, was er über die Entwicklung des Angelns von seiner Zeit in die heutige Gesellschaft zu sagen gehabt hätte.

GeRaTi Redaktion: Der würde vermutlich vom Glauben abfallen. Ein Kulturschock vor dem Herren.

Kannst du uns sagen in welchen Parteien Politiker arbeiten die privat auch Angeln? Gibt es inzwischen gar eine über Fraktionelle Gruppe, die sich der Angelthematik annimmt, Stichwort Anglerschutzverband?

Thomas Finkbeiner: Ich kenne aus allen Parteien Angler. Ein Anglerschutzverband kann nur von Anglern gemacht werden (als Medium würden wir gerne darüber berichten), nicht von Politikern. Bundestagsabgeordnete diverser Fraktionen wollen aber einen “Arbeitskreis Angeln” installieren, den wir von Netzwerk Angeln medial mit angeregt haben.

Link Politikerinterviews:
https://www.netzwerk-angeln.de/component/tags/tag/angelnde-politiker.html

PETA ist aber fürs Angeln und Angler mehr lästig als gefährlich.

GeRaTi Redaktion: Ich bin beeindruckt, mit anderen Worten Netzwerk Angeln verschafft sich Gehör in der Politik. Hoffentlich bleibt es beim “Arbeitskreis Angeln” nicht beim WOLLEN!

Kommen wir zu einem äußerst negativ besetzten Thema. Es gibt Organisationen wie PETA und Co. die sich auf die Fahnen geschrieben haben die Angelei abzuschaffen. Da werden Schmierkampagnen gefahren wie „Haben Angler kurze Ruten“, da werden Schnupperangler in Massen angezeigt, da werden Handlungsanweisungen ins Netz gestellt wie man einem bösen Angler am besten das Leben schwer macht: „Angler in Sicht?“, da werden öffentlich rechtliche Sender instrumentalisiert, um die Angler in ein schlechtes Licht zu rücken.

Ist PETA für uns Angler gefährlich oder sind deren Aktionen zu vernachlässigen?

Thomas Finkbeiner: Ich halte grundsätzlich alle Bewegungen und Parteien mit einem totalitären Ansatz, ebenso Menschheits- und Weltverbesserungs-, Verbots- und Zensurorganisationen für die Gesellschaft für gefährlich.

PETA ist aber fürs Angeln und Angler mehr lästig als gefährlich.

Ich bewundere ihre Öffentlichkeitsarbeit.

Im Gegensatz zu den Naturschutzverbänden der organisierten Sport- und Angelfischerei ist die Öffentlichkeitsarbeit bei PETA eben sehr professionell und daher sind sie auch viel bekannter.

Sehr selten kommen aber Anzeigen von PETA gegen Angler wirklich durch. Letztendlich nutzt PETA ein aus meiner persönlichen Sicht überkandideltes Tierschutzrecht gnadenlos aus. Die Gefahr für Angler geht daher eher vom Tierschutzrecht aus – und von Fischereiverbänden, die nichts dagegen unternehmen!
Nicht von PETA.
Die sind in meinen Augen für Angler eher nur lästig.

GeRaTi Redaktion: Von einem unbekannten Angler wurde ein fundierter Antrag auf Aberkennung der Gemeinnützigkeit von PETA gestellt. Wie siehst du die Erfolgsaussichten?

Thomas Finkbeiner: Dazu wird demnächst mehr kommen in einem Artikel bei uns in der Rubrik Angelpolitik (https://www.netzwerk-angeln.de/angelpolitik.html). Denn mit einem der Anwälte, die auch bei Netzwerk Angeln tätig sind (Kolja Kreder) konnte PETA eine Niederlage beigebracht werden. Der gegen PETA erfolgreiche Angler wird dann auch seine Anonymität aufgeben.

GeRaTi Redaktion: PETA Niederlagen finden wir von GeRaTi immer sehr erfreulich und wir werden deshalb den Champagner schon einmal kalt stellen!

Thomas es ist kein Geheimnis das der Deutsche Angelfischerverband (DAFV) für dich ein Reizthema ist. Was macht er deiner Meinung nach Falsch?

Thomas Finkbeiner: So ein großes Reizthema ist der DAFV für mich gar nicht. Wenn er sich als Naturschutzverband der in den Landes- und Spezialverbänden organisierten Gewässerbewirtschafter aus Dingen heraus halten würde, von denen sie wenig Ahnung