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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Autor: Silvio

  • Staatsanwaltschaft Görlitz nimmt Ermittlungen gegen Peta und deren Mitarbeiter auf

    Gestern erhielt ich eine E-Mail der Polizei aus Weißwasser Landkreis Görlitz. Die Staatsanwaltschaft Görlitz eröffnet ein Ermittlungsverfahren gegen Peta und deren Mitarbeitern.

    GERATI erstattet Strafanzeige gegen 6 Peta-Mitarbeiter bei der Staatsanwaltschaft Görlitz

    Am 8. Mai 2020 habe ich gegen Peta und sechs Mitarbeiter eine Strafanzeige wegen des Verdachtes der Falsche Verdächtigung unter Vorsatz § 164 StGB, üble Nachrede unter Vorsatz § 186 StGB und Verleumdung unter Vorsatz § 187 StGB.

    Grundlage der Strafanzeige war die Aussage und Begründung von Peta warum man diese Strafanzeige stelle. Denn wie man daraus erkennen kann, ist Peta sich bewusst, dass der von Peta beschuldigte Landwirt überhaupt keine Straftat begangen hat!

    So heißt es bei Peta in der Pressemitteilung zu ihrer Strafanzeige gegen einen Betreiber einer Geflügelzuchtanlage in Kreba-Neuendorf bei Görlitz wie folgt …

    Um diesen Missstand mehr in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit zu rücken, hat PETA nun bei der Staatsanwaltschaft Görlitz Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet.

    Peta.de

    Daraus lässt sich nachweislich erschließen, dass es Peta bewusst war, bei Strafanzeigenstellung bei der Staatsanwaltschaft Görlitz, das der beschuldigte Landwirt keine Straftat begangen hat.

    Staatsanwaltschaft Görlitz hat nach Prüfung der Strafanzeige die Polizei Weißwasser beauftragt, weitere Ermittlungen gegen die beschuldigten Peta Mitarbeiter vorzunehmen

    Damit scheint sich der Verdacht, das hier von Peta und deren beschuldigten Mitarbeiter eine Straftat vorliege, erhärtet zu haben. In der Regel stellt ein Staatsanwalt, sollte sie zu der Erkenntnis kommen, dass keine Strafanzeige vorliege, ohne weitere Ermittlungen das Ermittlungsverfahren ein.

    Es wäre schon von Peta dreist, unschuldigen wild ausgesuchten Opfern, eine Straftat vorzuwerfen, ohne das auch nur der Anfangsverdacht bestehe und dabei selbst Straftaten zu begehen. Insbesondere, dass man das dann sogar selbst in einer eigens dazu verfassten Pressemitteilung als Begründung der Strafanzeige angibt.

    Nicht nur das Peta in ihrer Pressemitteilung das ausgewählte Opfer, so beschreibt, dass jeder in Erfahrung bringen kann, um welche Person es sich handelt. So wird weiterhin diese bereits in der Pressemitteilung vorverurteilt. Ein grober verstoß gegen die geltende Unschuldsvermutung. Die von Peta gestellten Strafanzeigen wegen Bränden in landwirtschaftlichen Betrieben, werden in der Regel generell eingestellt und als unbegründet abgewiesen.

    Man darf hoffen, dass die Görlitzer Staatsanwaltschaft bei der Bestätigung des Verdachtes, auch Klage erhebt, damit nicht weiter unschuldige Menschen von Peta mit Hass und Diffamierung belastet werden!

  • Bei diesem Buch flippen Veganer völlig aus

    Wie schnell man Veganer triggern kann zeigt ein wunderbares Beispiel eines auf Amazon verkauften Buches!


    Kochen mit Menschenfleisch: Die 100 leckersten Rezepte
    Kochen mit Menschenfleisch: Die 100 leckersten Rezepte

    Es ist schon amüsant zu erleben, wie Veganer Kopf stehen und sich aufregen wegen eines Buchtitels, ohne einen Blick in das Buch geworfen zu haben. 

    Bei Amazon hat man die Möglichkeit, eine Leseprobe über den Inhalt zu erhaschen und einige Seiten bereits vorab zu lesen, um sich dann zu entscheiden, ob man das Buch kaufen möchte.

    Natürlich kann man mit dem gewählten Buchtitel „Kochen mit Menschenfleisch“ eine bestimmte Gruppe triggern. 

    Erfahrungsgemäß funktioniert das auch wunderbar, das bei Veganern und insbesondere Tierrechtlern letztendlich der gesunde Menschenverstand aussetzt, sobald sie eine überzogene Kampagne erblicken.

    Ohne ein Blick in das Buch zu erhaschen, geht die pure Hassverteilung gegen den Autor dieses Buches und dem Amazon-Verlinker los. Über die hinterlegte Rezessionen auf Amazon kann man sich köstlich amüsieren.

    Rezessionen auf Amazon

    Mary 1,0 von 5 Sternen

    Satanismus? NEIN DANKE!

    Wie krank und bestialisch ist das denn? 😡
    Und dann auch noch sowas zu posten:

    „Die besten Rezepte die es gibt
    Ich war begeistert von den Rezepten in diesem Buch. Besonders haben mir die Kindergerichte geschmeckt. Vor allem den Tipp die Soße mit Adrenochrom abzuschmecken hat das gewisse etwas dem Braten gegeben.“

    Derjenige weiß, wer gemeint ist: Solche wie Dich braucht die Menschheit nicht! Hoffentlich gehst Du auch nach Gitmo, und kriegst die Höchststrafe! Solche wie Du sind pervers! 😤😡

    Anja V. 1,0 von 5 Sternen

    Für Gestörte oder was ?

    Einfach krank und pietätlos.

    Amazon Kunde 1,0 von 5 Sternen

    Abartig

    Ich hoffe ihr werdet dafür bestraft !!!

    Denise Giesser 1,0 von 5 Sternen

    Absurd

    Nicht Eier erst da Amazon sowas verkauft!!! Absolute Frechheit das gehört eig gelöscht!!!

    Mehtap Palacaj 1,0 von 5 Sternen

    Albtraum!

    Das ist doch FAKE oder??? Bitte sagt es ost Fake. Das kann doch nicht wahr sein………. *fassungslos* 😡😡😡

    Easy-E 1,0 von 5 Sternen

    Einfach nur kranke Menschen

    Das ist abstoßend und krank,wird das nicht gelöscht wird es zu einer Anzeige kommen

    Es wäre doch so einfach mal ein Blick in die Vorschau des Buches zu werfen

    Bei diesem Buch handelt es sich um ein „No-Content-Buch“ was heute jeder veröffentlichen kann.

    Bei Amazon kann jeder sein eigenes Buch herausgeben mit oder wie in diesem Fall ohne Inhalt.

    So kann man Notizbücher oder wie in diesem Fall ein Rezeptbuch, wo jeder seine eigenen Rezepte eintragen kann erstellen und über Amazon verkaufen.

    Das einzige, was man braucht, ist ein Titelbild als Design für das Buchcover und der Rest ist bereits von Amazon vorgegeben.

    Also es geht hier nicht um Menschenfleisch-Rezepte für Kannibalen, sondern nur um eine lustige Umsetzung eines Notizbuches wo man seine eigenen Rezepte hineinschreiben kann.


    Inhalt des Buches
    Inhalt des Buches

    So verwundert es dann doch, das Tierrechtler und Veganer so ein Aufschrei von sich geben.

    Also liebe Veganer und Tierrechtler, immer erst richtig nachschauen was man hier kritisiert und dann erst die Hasskeule herausholen!

  • Interview mit Frau Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath, renommierte Wildtierärztin aus Bremen. Wir erfahren etwas über inkompetente Gutachter, das Deutsche Tierschutzgesetz im internationalen Vergleich sowie den größten Reifenhersteller der Welt.

    Kurzvita: Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath, geboren 1971, Tierärztin seit 1998, leitet gegenwärtig die tierärztliche Überweisungspraxis Klein Mexiko für Zoo-, Zirkus- und Wildtiere sowie exotische Heimtiere in Bremen. Sie erwarb 1999 in einem internationalen Studiengang einen Master in Wild Animal Health (Wildtiergesundheit) am Zoo in London und promovierte danach bei Prof. Dr. Klaus Eulenberger über Immobilisationsverfahren und medikamentöse Ruhigstellung beim Gorilla. Frau Dörnath verfügt über internationale Erfahrungen in der Zoo- und Wildtiermedizin sowie im Artenschutz. So hat sie z. B. in wissenschaftlichen Freilandprojekten zu Ohrenrobben auf Galápagos, Walen in den Hebriden, dem Nagelmanati in Belize, dem Swift-Fuchs in Kanada, der Suppenschildkröte auf Hawaii, in Venezuela und Australien sowie in einer Wildtierauffangstation im Ecuadorianischen Regenwald mitgewirkt. Sie arbeitete tierärztlich in vier großen Zoos und in einem Delphinarium. Sie war Tierschutzbeauftragte des Zentrums für Marine Tropenökologie und betreute sechs Jahre lang Reptilienbörsen. Frau Dörnath war Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes für ihr Studium sowie ihr Aufbaustudium, der Zebra Foundation for Veterinary Zoological Education für ihren Master, von ERASMUS für ihren Studienaufenthalt in der Schweiz sowie von GOULD für ihre Teilnahme am Leadership Training Program an der Cornell University in New York. Weiterhin erhielt den Windsor Safari Park Student Award der European Association for Aquatic Mammals.

    Gegenwärtig ist sie Ansprechpartnerin für Behörden zu Fragen des Tier- und Artenschutzes sowie für Behörden und Einsatzkräfte zu Fund- und Gefahrtieren. Dr. Dörnath betreut einen Krokodilzoo, ein Schulvivarium, berät diverse zoologische Einrichtungen, Zirkusse, den Verband deutscher Circusunternehmen (VDCU), den Berufsverband der Tierlehrer, Tierheime sowie Auffangstationen. Sie berät im wissenschaftlichen Beirat eines deutschen Forsts für das Wildlife Estate Label zur Wildtiergesundheit. Frau Dörnath ist Tierschutzbeauftragte des großen Circus Belly. Sie publiziert regelmäßig, hat eine eigene Kolumne („Neues aus Klein Mexiko“) in einer Fachzeitschrift, und ihre Expertise ist von den Medien (Print, Hörfunk, Fernsehen) gefragt. Sie wird regelmäßig für Vorträge gebucht. Bei SAT-1 hat sie eine eigene TV-Serie („Tierisches aus Klein Mexiko“). Ihre absolute Herzensangelegenheit ist der Ausnahmeschimpanse Robby.

    GERATI Redaktion: Frau Dr. Dörnath, wenn man liest, wie viele Qualifikationen Sie haben und an wie vielen Projekten sie beteiligt sind und waren, wird einem ja schwindelig. Wie viele Stunden am Tag, Arbeiten Sie?

    Dr. Alexandra Dörnath: …fragen Sie mich lieber, wie viele Tage ich pro Stunde arbeite …

    GERATI Redaktion: Die Gründung Ihrer tierärztlichen Überweisungspraxis „Klein Mexiko“ schlug in Bremen ein wie eine Bombe. Läuft es bei Ihnen immer noch so gut?

    Dr. Alexandra Dörnath: Es läuft leider so gut, dass ich inzwischen manchmal Patienten abweisen muss, weil ein Tag nur 24 Stunden hat. Ich wünschte, ich könnte mich zweiteilen.

    Basteln gehört zu meinem Beruf. Mein Herz schlägt höher, wenn ich damit meinen geliebten Patienten helfen kann.

    GERATI Redaktion: Sie lieben Ihren Beruf vor allem, weil er Ihnen erlaubt, Ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Können Sie uns das anhand von Beispielen verdeutlichen?

    Dr. Alexandra Dörnath: Mein Lieblingsgeschäft ist der Baumarkt und solche Läden, die Lego verkaufen. Viele meiner täglichen Materialien kommen tatsächlich aus dem Baumarkt sowie dem Modellbau- und sonstigem Bastelbereich. Ich könnte Hunderte an Beispielen nennen … Basteln gehört zu meinem Beruf. Mein Herz schlägt höher, wenn ich damit meinen geliebten Patienten helfen kann.

    Was macht man beispielsweise mit einer Ringelnatter, die beidseitig einen Kieferbruch hat? Man näht ihr Maul für etwa 8 Wochen zu, stabilisiert ihren Kiefer mit einem Bogen aus adäquatem Draht, und lässt vorne eine kleine Lücke, damit sie züngeln und trinken kann. Nach 8 Wochen entfernt man den Draht. Der Kiefer ist wie neu …

    Was macht man mit einer Wasserschildkröte, deren Panzer zerbrach, weil sie aus hoher Höhe gefallen ist? Man stabilisiert sie, indem man ihren Schock bekämpft. Dann klebt man den Panzer mit Zweikomponentenkleber, damit er wieder stabil und wasserdicht ist. Natürlich darf der Kleber nicht direkt auf die zerbrochenen Panzerknochen aufgetragen werden. Hier appliziere ich zunächst medizinischen Knochenwachs, den es natürlich nicht im Baumarkt gibt …

    Und zu guter Letzt: was macht man mit einer Landschildkröte, die nicht mehr richtig gehen kann? Man tritt mit dem größten Reifenhersteller der Welt, mit Lego, in Kontakt und baut Legorollen an den Panzerträger …

    Und wer hat schon sein Zuhause immer dabei? Schildkröten erinnern mich daher an Reisende. Sie lassen sich dort nieder, wo es gefällt. 

    GERATI Redaktion: Ihre Lieblingstiere sind Schildkröten. Wann begann die Leidenschaft und was ist für Sie das Faszinierende an diesen Tieren?

    Dr. Alexandra Dörnath: Das stimmt nicht ganz: immer das Tier, welches ich gerade behandle, ist mein Lieblingstier, denn ich liebe alle Tiere und fühle mich als ihr „Anwalt“, der ihnen eine Stimme gibt. Allerdings habe ich eine ganz besonders ausgeprägte Leidenschaft für Panzerträger. Mein erstes Buch, an das ich mich erinnern kann und welches mir meine Oma geschenkt hatte, war übrigens eines zu Gorillas. Und der Zufall wollte es, dass ich über diese, uns so nahen Verwandten, promovieren durfte.

    Aber nochmal zu den Schildkröten: als ich auf die Welt kam, hielt meine Mutter bereits eine griechische Landschildkröte und eine Steppenschildkröte. Tante Laura und Onkel Alfred. Ich bin mit diesen Tieren aufgewachsen. Sie sind der Grund, weshalb ich unbedingt Tierarzt werden wollte. Obwohl sie keine Mimik wie wir Menschen haben, kann ich sie „lesen“ und verstehen. Sie wirken beruhigend und sind einfach wunderschön. Ich würde auch gerne einmal eine so lange Winterpause halten, wie sie es tun. Und: wer hat schon sein Zuhause immer dabei? Schildkröten erinnern mich daher an Reisende. Sie lassen sich dort nieder, wo es gefällt.

    GERATI Redaktion: Ihr Doktorvater Professor Dr. Klaus Eulenberger war seinerzeit Cheftierarzt des Leipziger Zoos und ist jetzt im „Unruhestand“ wie Sie selber mal scherzhaft erwähnt haben. Gibt es eine erzählenswerte Anekdote aus der Zeit der Gorilla-Forschung?

    Dr. Alexandra Dörnath: Bei unserer ersten Begegnung habe ich leider fast gar nichts verstanden. Sächsisch ist eben doch ganz anders als der Bremer Slang … Ich zeigte bei meiner Doktorarbeit vollen Einsatz: in dem Gästezimmer, das sich im Affenhaus eines der vielen Zoos befand, die ich für meine Datensammlung aufsuchte, konnte ich zwei Nächte nicht schlafen. Es wimmelte derart dort von Kakerlaken, dass ich beide Nächte bei Licht sitzend verbrachte … In einem anderen Zoo hingegen blieb ich länger Gast, da ich auf dem Weg dorthin in den Alpen einen Autounfall hatte. In diesem Zoo durfte ich meine Gehirnerschütterung auskurieren.

    Ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich so viele wunderbare Zoos besuchen konnte und dort Menschen- und Menschenaffenpersönlichkeiten begegnen durfte. Niemals werde ich die stimulierenden Unterhaltungen, insbesondere mit dem Ethologen Jörg Hess, vergessen. Aber alle Tierpfleger, Tierärzte und Biologen werden mir für immer in Erinnerung bleiben.

    Wer eine Hundenummer im Zirkus beobachtet, sieht, mit welcher Begeisterung diese Zirkustiere dabei sind: Schwanzwedeln, leuchtende Augen, hoher Aufmerksamkeitspegel, Spielgesicht. Für sie ist das ein Riesenspaß.

    Zirkustiere freuen sich auf ihren Auftritt, auf die Vorführsituation, die eindeutig für sie etwas Angenehmes, heiß Erwartetes ist. Diese Beobachtungen werden gestützt durch wissenschaftliche Hormontests, deren Ergebnisse zeigen, dass untersuchte Elefanten, Löwen und auch der Schimpanse „Robby“ tiefenentspannt sind.

    GERATI Redaktion: Frau Dr. Yvonne Würz ist für Peta die „Fachreferentin für Tiere in Zoo und Zirkus“. Sie sagt im MDR Beitrag „Zoff in der Manege“ ab Min. 7:36 Folgendes:

    „Wir von Peta stehen heute vor Zirkus Krone, weil wir uns für ein Verbot von Tieren im Zirkus einsetzen. Die Tiere hier verbringen fast ihr ganzes Leben auf engen LKWs, auf ständigen Transporten, winzig kleinen Käfigen und werden meist mit Gewalt dressiert und das Tierleid muss endlich ein Ende haben.“

    Viele Menschen sind wegen solcher Aussagen verunsichert, ob der Zirkus ein guter Platz für Tiere ist. Können Sie als Expertin einmal ausführlich erklären, wie Ihre Sicht der Dinge ist?

    Dr. Alexandra Dörnath: Peta verleiht seinen Mitarbeitern Fantasie Titel. Hauptaufgabe dieser „Fachreferenten“ ist es wohl, zur Steigerung der Spendeneinnahmen den Menschen Horrorgeschichten zu erzählen. Yvonne Würz hat noch nie in ihrem Leben in einem Zoo oder in einem Zirkus gearbeitet. Auf Deutsch gesagt: Sie hat noch nie in ihrem Leben einem Tiger den Arsch geputzt. Sie hat also gar keine praktische Kenntnis von Dingen, über die sie dennoch spricht. In ihrem Studium hat sie sogar Tierversuche durchgeführt. Was sie aber sehr gut versteht ist, wie man für den Bettelverein Peta Tierliebhabern das Geld aus der Tasche zieht. Diese denken, sie spenden für einen guten Zweck, in Wahrheit finanzieren sie aber die Gehälter der Tierrechtler.

    Ein gut geführter Zirkus – das ist ein wirklich guter Ort für Tiere. Ich werde Ihnen etwas über Wissenschaft kontra Märchen erzählen: Wer eine Hundenummer im Zirkus beobachtet, sieht, mit welcher Begeisterung diese Zirkustiere dabei sind: Schwanzwedeln, leuchtende Augen, hoher Aufmerksamkeitspegel, Spielgesicht. Für sie ist das ein Riesenspaß. Wieso soll es bei Pferden, Seelöwen, Kamelen, Elefanten, Lamas, Affen, Großkatzen anders sein? Naht ihr Auftritt mit entsprechender Musik stehen sie am Gehege bereit. Wird dies geöffnet, eilen alle zur Manege. Ethologen nennen dies positives Appetenzverhalten: Zirkustiere freuen sich auf ihren Auftritt, auf die Vorführsituation, die eindeutig für sie etwas Angenehmes, heiß Erwartetes ist. Diese Beobachtungen werden gestützt durch wissenschaftliche Hormontests, deren Ergebnisse zeigen, dass untersuchte Elefanten, Löwen und auch der Schimpanse „Robby“ tiefenentspannt sind.

    Tierlehrer im Zirkus mit moderner, tiergerechter Haltung lieben ihre Tiere und die Tiere lieben sie. Nirgendwo sonst ist die Mensch-Tier-Beziehung so eng und so weit entwickelt wie hier. Ihre Harmonie ist entscheidend für das Wohlbefinden, dem vornehmsten Ziel aller Tierhaltungen. Hierfür ist v. a. die Vorerfahrung entscheidend, nicht so sehr der Unterschied Haus-/Wildtier. Tiergerechte Haltung hat nichts mit Domestikation, sondern mit individueller Zahmheit zu tun.

    Zirkus kennt keine Eintönigkeit: an jedem neuen Ort gibt es neue Verhältnisse, Bodenbeschaffenheit und Eindrücke. Und was das Reisen, den sogenannten Platzwechsel anbelangt: Dieser ist mitnichten Stress für Zirkustiere – die Tiere steigen, im Gegensatz zu Zootieren oder Schlachttieren, gerne in ihre Wagen ein. Sie sind dies gewohnt und es ist Teil der Abwechslung für sie. Ich begleite regelmäßig Transporte mit Zirkustieren und weiß, dass die Tiere tiefenentspannt sind. Wir haben auch dies mit Stresshormonmessungen nachgewiesen.

    Tiere messen ihr Glück übrigens nicht mit dem Zollstock, sie fühlen. Wichtiger als Gehegegröße sind Struktur und Beschäftigung. Letztere hält in Form von Ausbildung und Vorführung mental und körperlich fit. Wer Sternstunden der Mensch-Tierkommunikation erleben möchte, wohnt der Übungsstunde eines guten Tierlehrers bei. Mit seinem „verlängerten Arm“, der Peitsche oder dem Stock, gibt er den Takt an – wie ein Dirigent in einem Orchester. Niemals schlägt er den Schützling. Weshalb auch sollte er das Tier, welches er liebt, achtet und außerdem Geld mit diesem verdient, schlecht behandeln?

    Tiere im Zirkus sind sicherer, aufmerksamer, wacher und aufgeweckter als ihre Artgenossen in der Wildnis oder im Zoo. Sie zeigen keine Kunststücke, sondern natürliche Verhaltensweisen. Ihr Leben ist reizvoll, sie erreichen ein hohes Alter und sind vor Krankheiten, Raubtieren, Verhungern und Wilderern geschützt. Keine andere Haltung wird übrigens so oft tierärztlich überwacht. Tierrechtler ignorieren die von namhaften Verhaltensbiologen vorgelegten Forschungsergebnisse. Sie veranstalten eine Hexenjagd auf den klassischen Zirkus, der ein Teil der Kultur Europas ist. Dass Zirkustiere leiden, ist ein Märchen. Sie können den Zirkus mit gutem Gewissen besuchen. Zirkus ist ein guter Ort für Tiere!

    Robby wurde von Peta als Gelddruckmaschine missbraucht.

    GERATI Redaktion: Seit wann drängte Peta darauf, dass der Ausnahmeschimpanse Robby, der der letzte Menschenaffe in einem deutschen Zirkus ist, aus seinem Zuhause gerissen und von seiner Menschenfamilie getrennt werden soll?

    Dr. Alexandra Dörnath: Im Oktober 2011 schrieb ein sogenannter Fachreferent von Peta an die Veterinärbehörde in Celle. Nach meiner Kenntnis gab es da keinen speziellen Auslöser. Vermutlich hat Peta überlegt, womit sie als Nächstes am besten Geld erbetteln können. Und Robby eignet sich da für die Tierrechtler ganz hervorragend. Sie haben ihn für eine Kampagne missbraucht, viel Geld mit dem Thema erbettelt, welches Robby nie zugutekam. Robby wurde von Peta als Gelddruckmaschine missbraucht. Ich selber habe mich erst seit April 2017 aktiv mit der Thematik um Robby auseinandergesetzt, als RTL mich angerufen hatte, um nach meiner Expertise zu dem Thema zu fragen.

    Alleine das Ansinnen, diesen beinahe ein halbes Jahrhundert unumkehrbar auf den Menschen geprägten Schimpansengreis seiner Familie entreißen zu wollen, ist inkompetent und, für den Fall des Durchführens, tierschutzwidrig.

    GERATI Redaktion: Die Organisation Peta schreibt auf ihrer Webseite, dass mehrere Gutachter und Primatologen den Umzug von Robby in eine Schimpansenauffangstation befürwortet hätten. Konkret waren dies Dr. Pierre Grothmann sowie die Psychologin Signe Preuschoft. Hatten diese Gutachter überhaupt das entsprechende Fachwissen, um eine solche Aussage treffen zu können?

    Dr. Alexandra Dörnath: Nein. Leider nicht. Robby’s Leben und das Leben der Zirkusfamilie Köhler hat diese „Experten“ auch nicht wirklich interessiert. Es ging hier um das Erreichen eines politisch-ideologischen Zieles, nämlich darum, Robby wegzusperren. In eine sogenannte Auffangstation. Um jeden Preis. Diese Auffangstation gleicht einer Nervenheilanstalt für Schimpansen. Hier bekommen unsere nächsten Verwandten „bunte Pillen“ – sie werden hier unter Psychopharmaka gesetzt. Und hier wird tatsächlich die Euthanasie dieser wunderbaren Menschenaffen offen diskutiert. Eine skandalöse Option. Dies belegt der Dokumentarfilm „Der Schimpansen-Komplex“. Mitarbeiter schildern hier ihre Albträume mit den Insassen. Tötet man eigentlich seine Schützlinge? Lässt man sie aneinandergeraten, bis Blut fließt? Hierhin gehört Robby definitiv nicht. Er ist nämlich nicht verhaltensgestört, sondern auf eine andere Art, nämlich auf uns, auf den Menschen, geprägt. Leider war kein Verhaltensforscher vor Gericht geladen, der dies hätte verständlich erörtern können.

    Alleine das Ansinnen, diesen beinahe ein halbes Jahrhundert unumkehrbar auf den Menschen geprägten Schimpansengreis seiner Familie entreißen zu wollen, ist inkompetent und, für den Fall des Durchführens, tierschutzwidrig. Robby gehört nicht in eine Nervenheilanstalt. Diese Gutachter haben die Biologie einer irreversiblen Prägung eines Schimpansen auf den Menschen und ihre Folgen nicht begriffen.

    Konkret ist Folgendes zu den beiden „Experten“ zu sagen: Die von der Veterinärbehörde beauftragte Psychologin bezieht ihr Salär von der Tierrechtsorganisation „Vier Pfoten“. Sie ist daher also befangen und den Tierrechtlern ideologisch verpflichtet. Eigentlich nicht nachvollziehbar, dass diese Person von der Behörde gehört wurde, denn Behörden sind dem Grundsatz der Neutralität verpflichtet. Aber die Behörde stand unter Druck von Peta und sie erweckte so vermutlich den Anschein, einer „Expertenmeinung“ zu folgen.

    Der vom Gericht bestellte Gutachter, ein Tierarzt, sagt im allerletzten Satz seines Gutachtens über sich selbst: „… Ich bin aber kein ausgewiesener Spezialist für Menschenaffen, Tierverhalten oder Psychologie“. Dieser Satz bedeutet im Umkehrschluss eigentlich, dass diese Person nicht befähigt ist, in diesem Fall ein adäquates Gutachten zu erstellen. Übrigens: tierärztlich untersucht hat dieser Veterinär Robby auch nie. Das ist aber insofern wichtig, als dass alte, insbesondere männliche Schimpansen prädisponiert sind für Herzprobleme. Anatomische Strukturen des Schimpansen hat er allerdings in seinem amateurhaften Gutachten fehlerhaft benannt. Natürlich aber gab es Geld für das Verfassen dieses Gutachtens. Und das nicht zu wenig. Diese Person hätte Robby’s Leben auf dem Gewissen gehabt, wenn das Oberverwaltungsgericht seiner Meinung gefolgt wäre. Er hat vor Gericht behauptet, auf eine andere Art geprägte Tiere litten häufiger an Verhaltensstörungen als solche, die auf ihre eigene Art geprägt sind. Dies ist eine wissenschaftlich nicht belegte Behauptung und verhaltensbiologisch allergrößter Unfug. Viele Kollegen, auch Amtstierärzte, sind der festen Überzeugung, dass dieser Tierarzt sich für seine Fehleinschätzung wirklich schämen und seine Berufswahl überdenken sollte.

    Wirklich renommierte Primatologen, wie der inzwischen pensionierte Prof. Dr. Kaup vom Deutschen Primatenzentrum, sowie der Zoodirektor von Osnabrück, Prof. Dr. Böer, sind in ihren Aussagen von der Behörde ignoriert worden. Beide warnten vor der Entnahme Robby’s. Da diese nicht in die Ideologie der Celleschen Veterinärbehörde passten, wurden ihre Warnungen ignoriert. Auch der renommierte Verhaltensforscher Dr. Birmelin sowie der auf Verhalten spezialisierte Veterinärmediziner Prof. Dr. Hackbarth sahen bei einer Herausnahme Robby’s ein tödliches Ende für diesen voraus. Mein Doktorvater, Prof. Dr. Eulenberger, der vor etwa 20 Jahren als Cheftierarzt des Leipziger Zoos an der Entstehung von Pongoland mitgewirkt hatte, sowie Dr. Rietschel, Jahrzehnte Tierarzt der Stuttgarter Wilhelma, sind beide die in Deutschland erfahrensten klinischen Tierärzte für Menschenaffen. Beide wurden natürlich nicht gefragt. Wer sich in Deutschland professionell mit Schimpansen auseinandersetzt, kommt an diesen beiden Tierärzten aber nicht vorbei. Auch Grothmann kennt diese, hat sie bemerkenswerterweise aber nicht zu Robby befragt. Beide hätten sich deutlich für den Verbleib von Robby bei seiner Familie ausgesprochen.

    Als das Thema bei der Tagung der European Primate Veterinarians in Göttingen im Jahre 2017 mit etwa 60 internationalen Kollegen diskutiert wurden, schüttelten alle ihren Kopf, wie jemand nur auf die Idee gekommen war, die Herausnahme eines alten, nicht Verhaltens gestörten, wohl aber fehl geprägten Schimpansen, anzuordnen. Hier lag grobe Inkompetenz vor. Leider wagten es Amtsveterinäre anderer Landkreise nicht, ihre Celleschen Kollegen hierauf anzusprechen. Ich hätte hier mehr Sachverstand und Rückgrat gegenüber Peta seitens der Behörde in Celle erwartet. Allerdings sehen manche Tierrechtler aus, als entstammten sie direkt dem Schwarzen Block. Wer weiß, was da so hinter den Kulissen vorgefallen ist.

    Im letzten Moment wurde dort Robby vor dem behördlichen Irrsinn und den unwissenden Tierrechtlern gerettet.

    GERATI Redaktion: Der Rechtsstreit ging über viele Jahre, kostete Einiges an Geld und Nerven. Robby darf nun aber seinen Lebensabend mit Zirkusdirektor Klaus Köhler im Circus Belly verbringen. Welche Rolle spielten Sie in dieser unendlichen Geschichte?

    Dr. Alexandra Dörnath: RTL kontaktierte mich am 28. April 2017, einen Tag nach der mündlichen Verhandlung, die vor dem Verwaltungsgericht Lüneburg stattgefunden hatte. Hier war die Abgabe von Robby aus dem Circus Belly verhandelt worden. Es standen sich Klaus Köhler und die Veterinärbehörde Celle gegenüber. Mittendrin ein völlig inkompetenter, vom Gericht bestellter Gutachter. RTL wollte von mir wissen, was ich von der Angelegenheit hielte. Meine Antwort war: die Entnahme dieses auf den Menschen geprägten, uralten Schimpansen aus seiner „Familie“ führe zu seinem Tode. Doch nicht nur der Affe würde an gebrochenem Herzen sterben, auch Klaus Köhler und seine Ehefrau Waltraut. Das war meine Einschätzung der Lage.

    Nachdem ich einige Nächte gegrübelt hatte, kontaktierte ich Klaus Köhler und bot ihm meine Hilfe an. Bis dahin waren wir beide uns nicht begegnet. Eineinhalb intensive Jahre kämpften wir gemeinsam gegen diesen behördlichen Irrsinn. Und wir sollten gewinnen. Klaus Köhler erhielt vor der nächsten Instanz, dem Oberverwaltungsgericht Lüneburg, also nicht nur ein Urteil, sondern auch Recht. Somit war Robby’s Leben gerettet.

    Auch für mich war das Ganze hochemotional: Es war so, als kämpfte ich um das Leben meines eigenen Affen. Ich habe meine Praxis für diesen Kampf komplett umstrukturiert. Viele wunderbare Menschen haben uns in diesem Kampf unterstützt.

    Bei der Verhandlung vor dem Oberverwaltungsgericht war ich das rechtliche Hilfsmittel des Rechtsanwaltes von Klaus Köhler. Im letzten Moment wurde dort Robby vor dem behördlichen Irrsinn und den unwissenden Tierrechtlern gerettet. Wäre anders entschieden worden und wäre Robby infolge dessen mit Gewalt der Zirkusfamilie entzogen worden, dann lebte Robby heute nicht mehr. Er wäre qualvoll zugrunde gegangen. Davon bin ich fest überzeugt. Ich sage Ihnen aber eines: Selbst wenn das Gericht anders geurteilt hätte, wir alle hätten unser Leben gegeben, Robby vor den Behördenvertretern zu beschützen!

    Inzwischen haben sich diverse Amtstierärzte bei mir gemeldet und sich bedankt, dass ich mich eingemischt habe. Sie konnten ihre Kollegen in Celle einfach nicht verstehen. Drei Jahre danach kann ich zu Recht sagen: ein Leben ohne Robby und ohne die Zirkusfamilie Köhler – für mich inzwischen unvorstellbar! Zirkusdirektor Klaus Köhler und ich haben inzwischen sogar gemeinsam das Schimpansen-Kompetenzzentrum gegründet. Robby wird uns lebenslänglich verbinden.

    https://www.instagram.com/p/CBYzH1BgdiV/?utm_source=ig_web_copy_link

    Wer für Robby Spenden möchte kann das hier tun:

    IBAN DE 28 2579 1635 15600 29700

    Volksbank Südheide eG

    Waltraut Köhler

    Verwendungszweck: Spende für Robby

    Aber auf der Peta Kids – Seite werden so einige Märchen erzählt.

    GERATI Redaktion: Auf der Peta Kids Seite wird den Kindern erzählt, dass den Tieren bei der Pferdeshow Cavalluna weh getan wird. Ist dem so?

    Dr. Alexandra Dörnath: Ich war noch nie bei dieser Show, kann dies daher nicht beurteilen. Aber auf der P€TA Kids – Seite werden so einige Märchen erzählt. Kindern werden dort Besuche im Zoo und Zirkus madig gemacht. Angler und Jäger werden diffamiert. Und die Höhe der Gehirnwäsche findet statt durch dort als „Klassensets“ bestellbare Materialien für den Unterricht. Mit Letzterem werden sich demnächst die Kultusminister einiger Länder auseinandersetzen, denn es gibt Anfragen seitens der jeweiligen Opposition hierzu.

    Ich treibe mich nicht bei Facebook & Co. herum, wo die meisten hinter anonymen Pseudonymen ihr Unwesen und ihre Hetze betreiben. Ich lebe in der realen Welt.

    GERATI Redaktion: Jeder, der sich öffentlich gegen die Meinung von selbsternannten Tierrechtlern stellt, ist der Gefahr eines Shitstorms ausgesetzt. Egal, wie viel fachliche Kompetenz er auch vorweisen kann. Wie gehen Sie mit solchen Anfeindungen um?

    Dr. Alexandra Dörnath: Ich sag nur: viel Feind, viel Ehre. Die Tierrechtler disqualifizieren sich mit ihren Aussagen selber. Jeder, der ein Gehirn hat und dies auch benutzt, bemerkt dies. Ich entziehe mich dieser Dummheit aber größtenteils, denn ich treibe mich nicht bei Facebook & Co. herum, wo die meisten hinter anonymen Pseudonymen ihr Unwesen und ihre Hetze betreiben. Ich lebe in der realen Welt.

    GERATI Redaktion: Am 14. Oktober 2019 fand eine öffentliche Anhörung zum Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: „Wildtierhaltung im Zirkus jetzt beenden“ statt. Kamen Sie dort als Expertin zu Wort?

    Dr. Alexandra Dörnath: Für diese Anhörung war ich als Expertin angefragt worden, konnte aber nicht rechtzeitig auf diese Anfrage reagieren. Alles musste sehr schnell gehen. Zum Zeitpunkt der Anfrage war ich Moderatorin einer Biouniversitätsmatinee. Ich steckte in einem abgelegenen Waldgebiet. Dort hatte ich keinen Empfang. So reagierte ich 48 Stunden zu spät. Ich habe allerdings im Vorfeld eine schriftliche Stellungnahme zur Haltung sogenannter Wildtiere im Zirkus abgegeben, die ich Ihrer Leserschaft als Anhang zu diesem Interview zur Verfügung stelle.

    Stellungnahme von Dr. Alexandra Dörnath zur Haltung sogenannter Wildtiere im Zirkus PDF-Dokument 

    Erstaunt und enttäuscht war ich über die Auswahl der Experten. Es waren Ideologen vor Ort, die die Arbeit des Tierlehrers nicht kennen und würdigen, sondern diese mit Vorurteilen behaftet verurteilen.

    GERATI Redaktion: Wie haben Sie den Verlauf der Anhörung als Zuschauer wahrgenommen? Hatten Sie zu diesem Zeitpunkt Hoffnung, dass die Angelegenheit zugunsten Ihrer Position ausgeht?

    Dr. Alexandra Dörnath: Selbstverständlich wurde der Antrag von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN abgelehnt. Das war nicht anders zu erwarten. Zum Glück geht die Mehrheit der Mitglieder des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft den Tierrechtler-Phrasen nämlich nicht auf den Leim. Dass wohl der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN dieser Antrag nicht als so wichtig erschien, zeigte sich auch darin, dass Frau Renate Künast die einzig anwesende Vertreterin dieser Fraktion war. Wir konnten sie von den Zuschauerrängen beobachten, wie sie sich während beinahe der gesamten Veranstaltung mit ihrem Smartphone beschäftigte.

    Die Anhörung allerdings war unfair. Der Moderator achtete nicht auf gleichmäßige Zeitfenster für jeden der geladenen Experten. Die Befürworter des Antrages durften mehr Zeit nutzen für ihre jeweiligen Stellungnahmen als die beiden anwesenden Tierlehrer und der Verhaltensforscher. Erstaunt und enttäuscht war ich über die Auswahl der Experten. Es waren Ideologen vor Ort, die die Arbeit des Tierlehrers nicht kennen und würdigen, sondern diese mit Vorurteilen behaftet verurteilen. Auch eine Landestierschutzbeauftragte durfte leider unqualifiziertes Zeug verbreiten. Sie hielt sich nicht an vorgeschriebene Redezeiten und las ihre Stellungnahmen unprofessionell und unsicher ab.

    GERATI Redaktion: Tierrechtler behaupten häufig aufgrund kurzer Videosequenzen, die gezeigten Tiere hätten eine Verhaltensstörung. Verhaltensbiologe Dr. Immanuel Birmelin sagt dazu, dass man sich schon die Mühe machen müsse, über einen langen Zeitraum das Tier zu beobachten, um feststellen zu können, ob dieses verhaltensgestört sei. Stimmen Sie dem zu?

    Dr. Alexandra Dörnath: Ja. Es muss alles immer im Kontext beobachtet und eingeschätzt werden. Wenn ein Elefant z. B. den Kopf hin und her wiegt, dann hat er nicht immer die Verhaltensstörung des „Webens“. Oft kommt gerade der Pfleger oder der Tierlehrer mit Futter um die Ecke. Eine vergleichbare Aufregung zeigt meine Hündin, wenn es Futter gibt: Sie beginnt auf der Stelle zu traben.

    Aber wer zehn Eier für 1 € kauft, wer sechs Koteletts für 2 € erwirbt, der handelt verantwortungslos und macht sich mit schuldig an diesem grausamen System unaufhörlicher und grenzenloser Tierquälerei.

    GERATI Redaktion: Die Bedingungen der Hühnermaststallhaltung in Deutschland bringen Sie auf die Palme. Was müsste passieren, um Sie zufriedenzustellen?

    Dr. Alexandra Dörnath: Jegliche Massentierhaltung ist grausam und sofort abzuschaffen. Egal ob die von Huhn, Pute, Schwein oder Rind. Tiere müssen tiergerecht leben. Ein Huhn, das etwa die Fläche eines DIN-A3-Blattes zum Leben hat, nie die Sonne sieht, nie den Regen im Gefieder und auf der Haut spürt, nie frische Luft atmet und nie im Sand baden und scharren kann, kann sein Verhalten nicht ausleben. Eine Sau, die sich nicht drehen kann – das ist Tierquälerei! Verbraucher müssen endlich Verantwortung übernehmen und bereit sein, mehr Geld für tierische Produkte auszugeben. Aber: wer zehn Eier für 1 € kauft, wer sechs Koteletts für 2 € erwirbt, der handelt verantwortungslos und macht sich mit schuldig an diesem grausamen System unaufhörlicher und grenzenloser Tierquälerei.

    Um mich zufriedenzustellen, muss also die gesamte Massentierhaltung abgeschafft werden. Und zwar sofort.

    Auch der Zuchtbrand, sowohl als Heiß- oder als Kaltbrand, ist für das Pferd in Deutschland erlaubt. Ich kann einfach nicht glauben, dass unser Tierschutzgesetz Verbrennungen dritten Grades erlaubt!

    GERATI Redaktion: Wie steht aus Ihrer Sicht eigentlich das Deutsche Tierschutzgesetz im internationalen Vergleich da?

    Dr. Alexandra Dörnath: Im internationalen Vergleich haben wir sicherlich eines der besten Tierschutzgesetze weltweit. Der Grundsatz dieses Gesetzes lautet „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“ (§ 1 Satz 2). Tierschutz ist verfassungsrechtlich Staatsziel nach Art. 20a unseres Grundgesetzes.

    Jeder Tierhalter, egal ob gewerblich oder privat, muss sich an dieses Gesetz halten. Aber nicht nur jeder Hundehalter, jeder Tierlehrer, jeder Zirkusdirektor, jeder Zoodirektor, jeder Bauer, Jäger, Angler oder Imker muss sich an dieses Gesetz halten, sondern jeder Mensch in der Bundesrepublik Deutschland muss alle Tiere nach den Worten dieses Gesetzes behandeln. Ob gegen dieses Gesetz verstoßen wird, liegt also in der Hand jedes einzelnen Menschen. Leider gibt es aber Tierquäler.

    Skandalös allerdings finde ich, dass dieses Tierschutzgesetz die von mir kritisierte tierquälerische Massentierhaltung ermöglicht. Außerdem dürfen in Deutschland männliche Küken bei lebendigem Leibe geschreddert werden. Jeden Tag. Ein weiterer Skandal ist die bis jetzt noch mögliche Kastration von Ferkeln ohne Betäubung. Die zukünftig angedachte Betäubung mittels Gasnarkose ist für mich aus Tierarztsicht nicht nachvollziehbar, denn eine Gasnarkose wirkt nicht schmerzlindernd. Auch der Zuchtbrand, sowohl als Heiß- oder als Kaltbrand, ist für das Pferd in Deutschland erlaubt. Ich kann einfach nicht glauben, dass unser Tierschutzgesetz Verbrennungen dritten Grades erlaubt!

    Sie sehen also, auch unser im internationalen Vergleich eigentlich gutes Tierschutzgesetz erlaubt täglich dennoch millionenfache Tierquälerei. Dies muss umgehend geändert werden!

    GERATI Redaktion: Die deutsche Handballnationalmannschaft setzt sich in einer Peta-Kampagne für Robben ein. Sie unterstützt damit eine Organisation, die permanent Zoos, Zirkusse, Angler, Jäger, Reiter und auch Imker mit ihren der Natur entfremdeten Ansichten schikaniert. Sie, Frau Dr. Dörnath, sind ja Unterstützerin zahlreicher Artenschutzprojekte und haben z. B. Ohrenrobben auf Galápagos studiert. Können Sie den Herrschaften mal einem Tipp geben, in welche Projekte sie besser und investieren, um Robben zu helfen?

    Dr. Alexandra Dörnath: Als alte Handball-Leistungssportlerin frage ich mich zunächst: haben diese Handballer einen Ball zu viel an ihren Kopf bekommen?

    Wenn sie Geld übrighaben, dann gibt es deutlich sinnvollere Empfänger als der Rachen von Peta. Konkret kann für den Artenschutz von Ohrenrobben auf Galápagos direkt an die Charles-Darwin-Station gespendet werden. Für Hundsrobben in der Nordsee gibt es diverse Seehundstationen (z. B. Pieterburen, Norddeich, Friedrichskoog), die sich über Unterstützung freuen.

    Stellen Sie sich vor, Peta Deutschland wird die Gemeinnützigkeit aberkannt. Das bedeutet hohe Steuernachzahlungen und die folgende finanzielle Pleite. Ein Traum für jeden wahren Tierschützer, denn dann würden mit Sicherheit mehr Gelder in den Tierschutz fließen!

    GERATI Redaktion: Was halten Sie davon, Peta die Gemeinnützigkeit abzuerkennen?

    Dr. Alexandra Dörnath: Rein steuerrechtlich gesehen ist für mich völlig unverständlich, weshalb Peta überhaupt Spendenbelege ausstellen darf. Dr. Gero Clemens Hocker von der FDP hat glücklicherweise bereits einen Antrag im Finanzausschuss des Bundestages gestellt, damit Peta die Gemeinnützigkeit aberkannt wird.

    § 52 der Abgabenordnung regelt, was gemeinnützige Zwecke sind: „Eine Körperschaft verfolgt gemeinnützige Zwecke, wenn ihre Tätigkeit darauf gerichtet ist, die Allgemeinheit auf materiellem, geistigem oder sittlichem Gebiet selbstlos zu fördern.“ Unter (2) 14. ist „die Förderung des Tierschutzes“ aufgeführt. Tierrechtsorganisationen sind nicht förderungswürdig, denn deren Ziele sind nicht in der Abgabenordnung aufgeführt. Die Forderung von Tierrechten ist daher nicht als Förderung der Allgemeinheit anerkannt. Stellen Sie sich vor, Peta Deutschland wird die Gemeinnützigkeit aberkannt. Das bedeutet hohe Steuernachzahlungen und die folgende finanzielle Pleite. Ein Traum für jeden wahren Tierschützer, denn dann würden mit Sicherheit mehr Gelder in den Tierschutz fließen!

    Tierschutz ist eines der höchsten Güter und deshalb als Staatsziel im Grundgesetz verankert. Die Förderung des Tierschutzes ist selbstverständlich gemeinnützig. Tierrechtler, die auf diesen Zug aufspringen und Geld erbetteln wollen, sind für den tierlieben Bürger aber nicht leicht zu enttarnen. Hier muss der Staat eingreifen, indem er die Einnahmen von Tierrechtlern besteuert.

    GERATI Redaktion: Was halten Sie als promovierte Tierärztin, die sogar einen Master in Wild Animal Health (Wildtiergesundheit) am Londoner Zoo erworben hat, davon, dass Tierrechtler fordern, Zirkusdirektor Klaus Köhler müsse in Zeiten der Corona-Pandemie einen Mundnasenschutz im Umgang mit dem Ausnahmeschimpansen Robby tragen?

    Ich habe „Fernweh“ nach einer „Höhle“, in der ich wie ein Eremit sitzen und Bücher über das Erlebte schreiben kann. Das wäre mein noch verbliebener Lebenstraum.

    Dr. Alexandra Dörnath: Robby gehört zur Familie von Klaus Köhler. Klaus Köhler trifft für seinen Schimpansen genau dieselben Sicherheitsvorkehrungen wie für sich selber, seine Frau, seine Kinder und Enkelkinder. Und das ist genau richtig so. Robby ist für Klaus Köhler wie ein eigenes Kind. Niemals würde er etwas tun, was ihm schaden könnte.

    GERATI Redaktion: Frau Dr. Dörnath, zum Abschluss noch eine Frage: bevor Sie in Bremen „sesshaft“ wurden, waren Sie weltweit unterwegs. Sie haben u. a. auf Galápagos, Hawaii, den Hebriden, in Belize, Kanada, Venezuela, Australien sowie im Amazonas-Regenwald gearbeitet. Packt sie nicht manchmal das Fernweh?

    Dr. Alexandra Dörnath: Nicht mehr, denn ich habe eigentlich alles erlebt: von der Schwüle des Regenwaldes bis hin zur Schneewüste bei minus 20 °C, von heißen Vulkaninseln bis hin zur Arbeit auf rauer See bei Windstärke 12.

    Ich habe „Fernweh“ nach einer „Höhle“, in der ich wie ein Eremit sitzen und Bücher über das Erlebte schreiben kann. Das wäre mein noch verbliebener Lebenstraum.

    Leider fallen immer noch zu viele Menschen auf euch herein.

    GERATI Redaktion: Möchten Sie noch Worte an Peta richten?

    Dr. Alexandra Dörnath: Diese Worte gehen nicht nur an Peta, sondern an alle vergleichbaren Tierrechtsorganisationen, wie z. B. „Vier Pfoten“, „Tierrechte Bayern“ oder „Pro Wildlife“, sowie an alle, die Teil oder Unterstützer dieser Tierrechtsindustrie sind:

    Liebe Tierrechtler, lasst doch einfach die Menschen in Ruhe, die mit ihren Schützlingen in Frieden und Freiheit leben wollen. Menschen brauchen nämlich Tiere, und Tiere brauchen Menschen. Es gibt Gründe, weshalb Tiere in menschlicher Obhut grundsätzlich älter werden als ihre Artgenossen im natürlichen Lebensraum: Diese Tiere sind nämlich behütet. Lasst doch einfach Euer erbetteltes Geld wirklich den Tieren zugutekommen, die in Not sind! Setzt es ein für Tierschutz, nicht für die Verbreitung einer sektenartigen Tierrechtsideologie! Wo seid Ihr z. B. jetzt, in Zeiten von Corona, wo dringend Futterspenden im Zoo und Zirkus benötigt werden?

    Ihr Tierrechtler seid in eurer Mehrheit leider Pseudoexperten. Ihr erbettelt Geld mit Unwahrheiten. Leider fallen immer noch zu viele Menschen auf euch herein.

    Ausgewählte TV-Beiträge über die praktische Arbeit der renommierten Expertin für Zoo-, Zirkus- und Wildtiere sowie exotische Heimtiere, Frau Dr. K. Alexandra Dörnath, MSc Wild Animal Health:

    ZDF Mittagsmagazin mimaMenschen: Tierärztin für Exoten https://www.facebook.com/morgenmagazin/videos/2155383681145105/

     

    SAT-1: Schildkröte kann dank Mini-Reifen wieder laufen

    https://youtu.be/W-X2daxR95k

     

    buten un binnen: Mini-Rollstuhl für Schildkröte

    https://www.facebook.com/butenunbinnen/videos/1259976117373711/

     

    Tierisches aus Klein Mexiko: Besuch im Krokodilzoo

    http://www.sat1regional.de/tierisches-aus-klein-mexiko-bremer-tieraerztin-besucht-reptilienhaus/

     

    Tierisches aus Klein Mexiko: Untersuchung Ausnahmeschimpanse

    https://www.sat1regional.de/tierisches-aus-klein-mexiko-zirkusaffe-robby-muss-zur-kontrolle/

     

    Tierisches aus Klein Mexiko: Ärztin versorgt Gepardendame und Äffchen

    https://www.sat1regional.de/tierisches-aus-klein-mexiko-aerztin-versorgt-gepardendame-und-aeffchen/

     

    Tierisches aus Klein Mexiko: Ärztin auf Hausbesuch bei einer Hühnerhalterin

    https://www.sat1regional.de/tierisches-aus-klein-mexiko-aerztin-auf-hausbesuch-bei-einer-huehnerhalterin/

     

    Tierisches aus Klein Mexiko: Bremer Tierärztin versorgt Papageien und Schlangen

    https://www.sat1regional.de/tierisches-aus-klein-mexiko-bremer-tieraerztin-versorgt-papageien-und-schlangen/

    Tierisches aus Klein Mexiko: Exoten-Ärztin untersucht Zirkustiere

    https://www.sat1regional.de/tierisches-aus-klein-mexiko-exoten-aerztin-untersucht-zirkustiere/

    Tierisches aus Klein Mexiko: Ärztin untersucht Reptilien und Menschenaffen

    https://www.sat1regional.de/tierisches-aus-klein-mexiko-aerztin-untersucht-reptilien-und-menschenaffen/

     

    SAT-1 Frühstücksfernsehen: Bananenspinne im Supermarkt:

    https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/1-dauererektion-durch-giftspinne-clip

     

    SAT-1 Frühstücksfernsehen: Bauchweh bei den Bartagamen: https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfernsehen/video/bauchweh-bei-den-bartagamen-clip

  • Radikale Tierrechtlerin Regan Russell von Tiertransporter erfasst und getötet

    Bei einer verbotenen Demonstration vor einem Schlachthof, westlich von Toronto in Kanada, wurde die radikale Tierrechtlerin Regan Russel von einem Tiertransporter erfasst und getötet!

    Wie es zu dem Unglück kommen konnte, wird derzeit noch ermittelt. Fakt ist, dass die kanadische Regierung ein neues Gesetz verabschiedet hatte, dass Verbrechen von radikalen Tierrechtlern unter Strafe stellt. So ist das illegale Betreten von landwirtschaftlichen Betrieben und Behinderung des Straßenverkehrs verboten!

    Der Tod des 65-jährigen Aktivisten ereignete sich nur zwei Tage, nachdem die Provinz ein umstrittenes Gesetz verabschiedet hatte, das die Geldstrafen für das Betreten von Farmen und Lebensmittelverarbeitungsbetrieben erhöhte und es illegal machte, Lastwagen mit Nutztieren zu blockieren.

    huffingtonpost.ca

    Kanadische Regierung ordnet Tierrechtsbewegung als terroristische Organisation ein

    Wer mit Gewalt und Straftaten gegen eine rechtsgültige Gesellschaft hetzt, muss die Härte des Gesetzes spüren. Hier könnte sich Deutschland endlich einmal ein Beispiel nehmen. Friedrich Mülln von Soko Tierschutz, der kein Hehl daraus macht, tagtäglich Straftaten zu begehen, wird von der deutschen Justiz immer noch mit Samthandschuhen angefasst. Peta Rechtsberater Dr. Edmund Haferbeck droht mit der Gründung einer Terrororganisation im Namen des Tierrechts und will damit den Terror vergleichbar der Al Quaida und des ISIS nach Deutschland tragen. Weiterhin ist Peta der Meinung, dass Straftaten wie Brandstiftung ein legitimes Mittel der Tierrechtsarbeit sei.

    Peter Hübner drückt auf Facebook seine angebliche Trauer aus und behauptet, dass die Tierrechtsbewegung unter Morddrohungen leide. Es ist schon sehr skurril, wenn ein Tierrechtler ohne Kenntnis zu besitze, wie es zu dem Unglück kam, von Mord spricht. Insbesondere, wenn man dann die Tatsachen einfach verdreht und die Tierrechtsbewegung als Unschuldslamm darstellt. So scheint Hübner wohl keine Kenntnisse zu besitzen, von den unzähligen Brandanschläge und weiteren lebensbedrohlichen Straftaten, die im Namen der Alf (Animal Liberations Front) auch in Deutschland begangen wurden und immer noch begangen werden.

    Gleichzeitig zeigen radikale Tierrechtler immer wieder, dass sie sich nicht an die gesellschaftliche Grundordnung halten wollen. Auch in diesem Fall hielt sich die radikale Tierrechtlerin Regan Russell nicht an die neuen gesetzlichen Bestimmungen. Es beliebt abzuwarten was die Ermittlungen ergeben. Es wäre jedoch nicht das erste Mal, das angebliche Tierschützer sich vorsätzlich vor Tiertransporter stellen. Damit gefährden sie nicht nur die Tiere, die bei einer Gefahrenbremsung verletzt werden könnten, sondern auch unschuldige Verkehrsteilnehmer. Kaum zu glauben, wenn der LKW ausweichen hätte müssen und dabei unschuldige Menschen gefährdet hätte.

    Es wird also auch in Deutschland Zeit. Wer sich nicht an die gesellschaftlichen Bestimmungen und das Rechtsverständnis halten will, muss die Härte des Gesetzes spüren. Es kann nicht sein, das einige fehlgeleitete Individuen aus falsch verstandenen und erfundenen ethischen Grundverständnis, andere Menschen mit ihrem Hass überziehen und Straftaten begehen. Wenn Peter Hübner einen Metzger als Mörder bezeichnet, dürfte man wohl auch davon ausgehen, dass dieser auf Grundlage seiner selbst aufgezwungenen veganen Ernährungsweise, gesundheitliche Probleme erkennen lässt. Was vegane Ernährung mit der Gesundheit des Kopfes zu machen scheint, darf man derzeit wundervoll bei den Taten des Attila Hildmann bewundern.

  • Peta demonstriert vor der WHO – oh sind die Dumm man

    Peta und deren Unterstützer, sind komplett Inkompetent und reihen sich in die endlos werdende Schlage, veganer Weltverschwörung, ein.

    Die Führung der veganen Weltverschwörung hat derzeit Attila Hildmann übernommen. So ruft er zu Demonstrationen auf und nimmt mit seinem ganz unveganen Porsche an Autokorsos, gegen die Corona-Krise teil. Denn der Kampf gilt nicht mehr dem Fleischverzehr, sondern dem Coronavirus, oder besser gesagt, gegen die Schutzmaßnahmen, die durch die Regierung getroffen wurden.

    Durch sein Auftreten, sorgte er dafür, dass seine Produkte aus vielen Märkten ausgelistet wurden. So ist bei Hildmann nicht der Coronavirus an seiner Existenzzerstörung schuld, sondern gänzlich er selbst. Schade ist es nur, das er dadurch selbst Arbeitsplätze, die er geschaffen hatte, vernichtet und somit weitere Existenzen gefährdet. Aber in diesem Artikel soll es nicht um Hildmann gehen, sondern um die pure Verdummung von Peta und deren Unterstützer!

    Ja auch Hildmann hetzt gegen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und wirft Großspendern wie Bill Gates vor, die wildesten Fantasie-Experimente bis hin zur Regelung des Bevölkerungswachstums vorzunehmen. In dieser Phase kommt nun Peta an und schickt ein paar ihrer nicht ganz auf dem Laufenden zu sein, scheinenden Mitarbeiter, zu Fuß nach Genf! Zu Fuß? Ja Peta gibt seit 2017 nach eigenen Angaben keinen Cent mehr in Reisekosten aus. Die Mitarbeiter von Peta müssen also sich zu Fuß auf den Weg machen und unter Brücken als Obdachlose kampieren.


    PeTA fordert "Rettet unsere Haut" / GERATI
    PeTA fordert „Rettet unsere Haut“ / GERATI

    Bereits im Jahr 2018 forderte Peta in einem Artikel und rief zur „Rettet unsere Haut“ auf. GERATI kreierte dann diese gelungene Fotomontage, die Edmund Haferbeck an seinem neuen Schlafplatz aufzeigt! Und tatsächlich, seit 2017 gibt Peta nach eigenen Angaben, keine Kosten mehr für Reisekosten und Unterkünfte aus. Das bedeutet die Peta Mitarbeiter sind so doof und zahlen die Reise und Übernachtungskosten aus der eigenen Tasche oder sie laufen einfach zu Fuß und schlafen wie auf der Fotomontage präsentiert unter Brücken.

    Es sollte deshalb auch nicht verwundern, dass am Ziel der Reise immer nur ein paar Unterstützer von Peta ankommen


    Gerade einmal 4 Peta Mitarbeiter schaften es bis nach Genf Foto: Facebook Peta Deutschland
    Gerade einmal 4 Peta Mitarbeiter schaften es bis nach Genf Foto: Facebook Peta Deutschland

    So schafften es gerade einmal 4 Peta Mitarbeiter die in chemischen Schutzanzügen antraten, vor die Zentrale der WHO in Genf!

    Man fordert in der Demonstration die WHO auf, dass diese Lebendtiermärkte schließen sollten!

    Allein bei dieser Forderung zeigt sich bereits die Dummheit von Peta und deren Unterstützern.

    Die WHO kann überhaupt keine Lebendtiermärkte schließen, sondern wenn überhaupt nur eine Empfehlung aussprechen. Dasselbe gilt auch für die immer wieder in den letzten Wochen verteufelten Impfprogramme der WHO, weltweit.

    Die WHO spricht eine Empfehlung aus und jedes Land muss selbst entscheiden wie sie auf diese Empfehlung reagiert.

    WHO kann also keine Lebendtiermärkte verbieten

    So fordert Peta wieder einmal auf dummer Art und Weise Sachen, die der Empfänger der Forderung überhaupt nicht umsetzen kann. Die WHO besitzt nirgendwo auf der Welt eine Executive und kann eine solche Forderung überhaupt nicht umsetzten!

    Peta behauptet, dass der Verkauf von Lebendtieren schuld an der Pandemie sei. Bis heute ist kein endgültiger Beweis erbracht worden. Der Coronavirus soll einerseits von einer Fledermausart abstammen, andererseits verweist seine Genstruktur auf Gürteltiere. Die Fledermausart, an der der Virus nachgewiesen wurde, lebt nur nicht in Wuhan, sondern mehrere Tausende Kilometer entfernt. Also bisher ist das alles nur eine Vermutung, die Peta natürlich für sich ausschlachtet.

    Auch ist der Fleischverzehr, wie Peta immer wieder behauptet, gefährlich und würde Viren übertragen. Hier sind ehern Veganer gefährdet, da Viren bei über 70° Celsius absterben und Obst und Gemüse meist roh verzehrt wird. Demnach sind Fleischesser sogar weniger gefährdet als Veganer.

    Warum ich Peta für Rassisten halte!

    Nicht nur das Peta, gegen alle Tierhalter und normale Menschen, die tierische Produkte nutzen hetzt, nein so geht Peta öffentlich mit ihrer Hetzte auch gegen Muslime vor. Peta schickte in Indien wo Muslime eine Minderheit sind leicht bekleidete Mädchen in den Männereingang einer Moschee und löste damit fast einen Aufstand aus.


    Peta sperrt indonesische Nutzer aus
    Peta sperrt indonesische Nutzer aus

    Weiter sperrt Peta nur indonesische Besucher von ihrer Webseite aus und das als Grund, da der Betreiber von GERATI, seinen Wohnsitz in Indonesien hat. Das diese Sperre kein Hindernis für GERATI ist, beweist er immer wieder aufs neue, indem er massive Lügen und auch Straftaten die Peta begeht, immer wieder aufdeckt. Warum werden dann alle Indonesier ausgesperrt?

    In letzter Zeit hetzt Peta massiv gegen Asiaten, mit der Begründung sie seien an der Corona-Pandemie schuld! Dass diese Behauptung falsch ist und dass auch Lebenstiermärkte lebensnotwendig für die Bevölkerung sind, unterschlägt Peta natürlich!

    Lebensnotwendigkeit von Lebenstiermärkten in Asien

    Ich finde es immer wieder interessant, wenn Deutsche behaupten, sie würden sich in einem asiatischen Land auskennen, nur weil sie 14 Tage oder 3 Wochen im Jahr, da Urlaub machen. Mit westlichem Ambiente in Ihren Hotels das Leben genießen, ein paar Tempeln und Sehenswürdigkeiten besichtigen und Abends dann wieder ins Hotel, so lernt man das Leben der Lokals (Einheimischen) nicht kennen.

    Erst wenn man mit diesen Menschen zusammenarbeitet, oder diese in ihren Slums besucht und sich auf diese einlässt und versucht sich zu unterhalten, kann man behaupten man kennt das Leben in dieser Region. Auch ich werde immer noch nach 12 Jahren vom Leben, der teilweisen großen Armut, die in Indonesien herrscht, überrascht.

    Interessant finde ich da die Arbeitsweise der Schule unserer Tochter. Dort gibt es einmal im Jahr ein sogenanntes soziales Projekt. Vor zwei Jahren mussten die Kinder mit ihren Eltern ein Kinderheim besuchen und sich eine Führung anschauen. Letztes Jahr musste unsere Tochter gemeinsam mit zwei weiteren Schülern, eine arme Familie aufsuchen und diese Interviewen. Für das Interview bekam dann die Familie von der Schule 300.000 Rp, als Spende überreicht!

    Wie sollen sich Nahrungsmittel halten, wenn man kein Kühlschrank hat?

    Ein Haushalt in Indonesien besteht in der Regel aus einem Mehrgenerationen Haushalt. Ein Kind geht in der Regel arbeiten und versorgt die Eltern und Großeltern dadurch. Viele arme Menschen besitzen nicht einmal einen Kühlschrank und leben in kleinen Hütten! Der Stromanschluss ist in der Regel mit 450 W abgesichert. Dadurch ist eine Benutzung schon aufgrund des Stromverbrauches fast ausgeschlossen, wobei die Anschaffung, bereits die finanziellen Mittel übersteigt.

    In der Regel gehen diese Menschen auch nur einmal im Monat einkaufen. Dann nämlich, wenn es Geld gegeben hat. Und hier werden dann eben auch lebendige Tiere, meistens Hühner gekauft und für den Tag der Verwendung im Hof in einer Ecke gehalten. In der Regel wird dann das Tier geschlachtet und verschiedenen Mahlzeiten daraus gekocht. Aufgrund der fehlenden Kühlung wird Fleisch auch an der Sonne getrocknet, um es später zu verwenden oder mit einer scharfen Chilisauce Haltbar gemacht.

    Würde man diesen Menschen die Lebendtiermärkte nehmen, fehle diesen Menschen es an der Grundversorgung von lebensnotwendigen Vitaminen und Nahrungsbestandsstoffen, wie zum Beispiel das Lebensnotwendige B12. Denn Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pillen können sich diese Menschen nicht leisten.

    Tierverkauf trägt keine Schuld an der Übertragung von Krankheiten, sondern die Hygiene

    Der Verkauf von Tieren und Tierbestandsstoffen, wie Fleisch, trägt keine Schuld an der Übertragung von Krankheiten. Hier ist einzig und allein die Hygienezustände schuld. Das ist aber auch in Deutschland so. Nicht umsonst gibt es dort eine Hygienekontrolle. Wer einmal einen traditionellen Markt, als westlicher Besucher angeschaut hat, wird wohl als erstes von den Zuständen und Gerüchen, die dort herrschen überwältigt werden, die teilweise sogar in Brechreiz ausarten können.

    Habe ich dann aber als Gast dieses Landes, das Recht diese Zustände zu kritisieren und mit dem Finger auf diese Menschen zu zeigen? Letztendlich wird es für viele ein einmaliges Erlebnis sein, einen solchen Markt zu besuchen. Ich frage mich, warum Peta nicht einmal in solchen Märkten den Betreibern hygienische Alternativen aufzeigt, anstatt sie mit purem Rassismus zu überwerfen.

    Aber hier müsste Peta ja Geld anfassen, was dann in den eigenen Brieftaschen der Vereinsführung fehlen würde. Also Peta bevor man sinnfrei aufmotzt, wie wäre es denn mal, wenn Haferbeck und Co mich in Indonesien besucht und ich ihnen die Wahrheit einmal aufzeige, damit sie nicht immer solche rassistischen Lügen verbreitet müssen!

    Als erster Schritt wäre es doch mal ein richtiger Weg, alle Indonesier einen Zugriff für die Webseite Peta.de zu gewähren und diese nicht aus rassistischen Hass von der Informationsfreiheit auszuschließen

  • Peta hetzt gegen die Bundeswehr

    Peta beginnt, Hetze gegen die Bundeswehr und startet eine Betrugspetition! Warum man wohl von Peta keine Zusammenarbeit anbietet?

    Anstatt sich richtig zu Informieren und vor allem Hilfe für die Tiere der Bundeswehrversuche anzubieten, beginnt Peta eine beispiellose Hetze gegen die Bundeswehr. Dabei schreckt Peta nicht einmal davor zurück die Bundeswehr zu verunglimpfen und eine Betrugspetition gegen diese zu starten.  

    In den vergangenen Jahren hat die Bundeswehr verschiedenen Tierversuche gestartet. Insbesondere die Untersuchung von Vergiftung- und Entgiftungsabläufen waren nach den Terroranschlägen des 11. September ein wichtiges Untersuchungsthema.

    In den letzten Jahren werden durch die Bundeswehr, insbesondere das sogenannte Live Tissue Training (LTT) durchgeführt. Hier werden Chirurgen der Bundeswehr in Gefechtsnahem medizinischen Einsatz ausgebildet. Soldaten im Einsatz setzen jeden Tag ihr Leben auf Spiel. Gleichzeitig ist ein medizinischer Militäreinsatz im Ausland, nicht mit einem OP-Saal eines Krankenhauses zu vergleichen.

    Einsatz bei Kampfhandlungen bringt auch Ärzte an ihre Grenzen

    Seit 1992 starben 114 Bundeswehrsoldaten beim Einsatz im Ausland. Dabei wurden sie unter anderem auch Opfer von Selbstmordbombenanschlägen! Militärische Ärzte geraten hierbei in Situationen, die ihre Entscheidungen beeinflussen können! Eine medizinische Erstversorgung unter Feindkontakt oder weiteren gefährlichen Bedrohungen, ist nicht mit einem Krankenhaus zu vergleichen. Entscheidungen müssen unter enormen Stressfaktoren richtig getroffen werden, um das Überleben der verletzten Soldaten sicherzustellen. 

    Diese Situationen können nicht mit Puppenspielen geübt werden. Hier fehlt der psychische Stressfaktor das Leben des Versuchstieres zu retten. Das dieses insbesondere Peta nicht versteht, ist verständlich! 

    Leiter der Peta – Rechtsabteilung Dr. Edmund Haferbeck, drohte in einem Interview, mit der Gründung einer Tierrechts – Terrororganisation

    Deutsche Soldaten kämpfen mit den Verbündeten gegen Terrororganisationen wie Al-Qaida und ISIS, damit der Terror nicht nach Deutschland und in andere Länder sich ausbreitet. Und dann droht der Leiter der Rechtsabteilung von Peta, Dr. Edmund Haferbeck, mit der Gründung einer Terrororganisation vergleichbar mit der Al-Qaida! Genau gegen solche Terrororganisation sind Bundeswehrangehörige im Kampfeinsatz. Und dann will Peta durch eine Petition verhindern, dass medizinisches Militärfachpersonal in ausreichender Form auf den gefährlichen Einsatz vorbereitet wird.

    Petition startete bereits vor einem Jahr

    Wie üblich präsentiert Peta zu jeder Kampagne eine Fake-Petition. Hier kann man mit falschen Daten den Zeichnungszähler in die Höhe treiben. Gleichzeitig werden solche Petitionen, nachdem GERATI die Betrugspetition zum Thema Tyke von Peta offen gelegt hat, von Peta nicht mehr an die eigendlichen Empfänger übergeben!

    Auf Archive.org gibt es einen Screenshot vom 29.05.2019 wo gerade einmal 1.896 Unterschriften gezählt wurden. Aktuell sind es 5.482 Unterschriften, wobei man davon ausgehen kann, dass 80 Prozent der Zeichnungen Fake oder doppelt gezählt wurden! Auch wenn man diese Zahl als „Real“ einstufen würde, zeigt es, dass Peta die Unterstützung gänzlich fehlt.

    Fragen darf man sich natürlich auch, warum Peta nicht die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr anbietet, um das Leid zu lindern und dennoch die Ausbildung sicher zustellen. Reden kann man bei Peta viel, nur fehlt es an aktiven Handlungen!

  • Ruft Peta zu Straftaten gegen TUI auf?

    Seit Jahren hetzt Peta gegen TUI, ohne einen einzigen Beweis zu erbringen, dass TUI tatsächlich Tierquälerei fördert. Jetzt scheint Peta einen Schritt weiter gehen zu wollen und fordert anscheinend ihre Mitglieder auf, Straftaten gegen TUI zu begehen!

    Erfolglos basht Peta immer wieder, gegen verschiedene Tierhalter vor, ohne konkrete Beweise liefern zu können. Und, wenn Peta Beweise liefert, scheinen diese immer durch Peta manipuliert zu sein. Das beste Beispiel ist die Kampagne gegen den Erlebniszoo Hannover. Hier manipulierte Peta illegal aufgenommenes Videomaterial so, dass die Vermutung erzeugt wurde es handle sich um Tierquälerei. Monatelange Ermittlungen brachten der ermittelnden Staatsanwaltschaft dann die Erkenntnis, das das als Beweis von Peta beigefügte Videomaterial stark manipuliert und aus dem Zusammenhang geschnitten wurde. Juristisch könnte man so ein Vorgehen als vorsätzlichen Betrug deklarieren.

    Aber auch der Loro Parque auf Teneriffa, wird immer wieder von Peta, mit skurrilen falschen Behauptungen der Tierquälerei angegriffen. Erstaunlich muss man auch feststellen, dass Peta sich diese Behauptungen der Tierquälerei durch Schauen in eine Glaskugel einzubilden scheint. Denn Peta kann nicht belegen, das ein einziger ihrer angeblichen Fachreferenten jemals persönlich den Loro Parque besucht zu haben. 

    Wie kann man dann, zu der Erkenntnis erlangen, dass hier eine fehlerhafte Tierhaltung vorliege. Die Begründung findet man in den eigenen Aussagen von Peta. So sagt man unter jeder Pressemitteilung von Peta folgendes … 

    PETAs Motto lautet: Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren, sie essen, sie anziehen, sie uns unterhalten oder wir sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.

    Peta Pressemitteilungen

    Strafanzeigen werden wie folgt begründet …

    Um diesen Missstand mehr in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit zu rücken, hat PETA nun bei der Staatsanwaltschaft Görlitz Strafanzeige gegen die Verantwortlichen erstattet.

    Peta Pressemitteilung

    Peta erstattet also Strafanzeigen, gegen unschuldige Personen, nur weil sie nicht mit den geltenden gesetzlichen Bestimmungen zufrieden sind. Nebenbei bemerkt kann es sich bei einer solchen Peta Strafanzeige, um eine strafbare falsche Verdächtigung und falsche Tatsachenbehauptung handeln.

    Auch beim vorgehen gegen Tierhalter schreckt Peta vor strafbaren Handlungen nicht zurück. Begründet werden solche Strafbaren Handlungen mit den eigenen ethischen Vorstellungen, die nichts mit dem gesellschaftlichen Leben in eintracht zu bringen sind. Peta ist gegen jede Tierhaltung egal ob es sich um Tierhaltung in der Landwirtschaft handelt, bei Zirkusse, Zoos, oder in der Haustierhaltung. 

    Letzteres scheint bei einigen Tierliebhabern, immer noch nicht angekommen zu sein, wenn man ihre Unterstützungswilligkeit für Peta ansieht.

    Wer die Arbeit von Peta kritisiert – muss ein Tierquäler sein

    Diese Äußerung muss ich mir selbst, auch immer wieder anhören. Fragt man dann nach, in welcher Form ich ein Tierquäler sei, verweist man auf Peta! Demnach behauptet Peta, ich sei ein Tierquäler ohne einen einzigen Beweis erbringen zu können. So verwundert es auch nicht, dass bei der Staatsanwaltschaft Augsburg, eine Strafanzeige von Dr. Edmund Haferbeck auf ominöse Weise spurlos verschwand, nachdem man mich wegen des angeblichen Verstoßes gegen das deutsche Tierschutzgesetz, bei der Einreise aus Abo Dhabi kommend, am Flughafen München vorläufig festnehmen ließ. Der zuständige Staatsanwalt, der dieses Veranlasst hatte, verschwand Spurlos, nachdem ich mich zur Wehr gesetzt hatte. Jedenfalls wurde mir auf Anfrage mitgeteilt, dass dieser nicht mehr in der Behörde tätig sei. Was die Staatsanwaltschaft Augsburg in 4 Jahren nicht schaffte, wurde nach infrage stellen der Zuständigkeit, durch die Staatsanwaltschaft Görlitz kurzfristig bestätigt. Alle Strafanzeigen die Dr. Edmund Haferbeck stellte, wurden eingestellt.

    Man ist kein Tierquäler – nur weil man mit Tieren lebt, oder Produkte verkauft oder konsumiert

    Erstaunlich ist, dass Peta nicht einmal bereit ist, sich die Tierhaltung selbst anzuschauen und mit den Tierhaltern Kompromisse zu erarbeiten. Peta ist es also ehern an Hetze gelegen, als einem Tier, was in einer angeblichen tierquälerischen Umgebung lebt, zu helfen.

    Aber was will man von einem Verein erwarten, der selbst jedes Jahr tausende von Tieren tötet und das nur aus purer Profitgier! Die Leitung eines Tierheimes bzw. eines Gnadenhofs kostet Geld und das will man bei Peta ominöser Weise, nicht ausgeben! So scheinen Tierhilfsprojekte insbesondere von Peta Deutschland frei erfunden zu werden. Wer kann schon in Indien oder Rumänien prüfen, was Peta da macht. Recherchen von GERATI dokumentierten, dass die angebliche Hilfe, in der Form die Peta angibt, jedenfalls nicht geleistet wird. Da reicht ein simpler Blick in die von Peta selbst veröffentlichten transparenten Ausgaben. Ausgaben im Tierschutz werden gefakt, in dem man seit dem GERATI – Artikel „Peta 2016 – Null Euro für den Tierschutz“ die Position Reisekosten, in angebliche karikativen Tierschutz änderte. Seitdem scheinen Peta Mitarbeiter zu ihren Tierhilfsprojekten in Rumänien, zu Fuß zu gehen und unter der Brücke zu schlafen. 

    Strafbare Hetze bis hin zu Eingriff in die Geschäftsabläufe

    Im Fall des Loro Parque konnten die von Peta behaupteten Tierqualvorwürfe widerlegt werden. Da Peta sich in Erklärungsnot sah, schien man jetzt, an die wirtschaftliche Substanz des Unternehmens gehen zu wollen. So fing man an falsche Tatsachenbehauptungen gegen den Loro Parque, in den sozialen Medien zu streuen. Als das auch nichts half, die angebliche Tierquälerei zu belegen, wurden die möglichen Straftaten ausgeweitet. Jetzt begann Peta gegen Reiseunternehmen zu hetzen, die mit dem Loro Parque zusammenarbeiten.

    Wie gesagt, Peta konnte bis zum heutigen Tage den angeblichen Tierqualvorwurf nicht belegen. Wie auch, wenn es Peta nur um ein Haltungsverbot geht, anstatt den Tieren zu helfen. So begann Peta auch die Kampagne gegen TUI. Seit über zwei Jahren hetzt Peta jetzt erfolglos, gegen TUI. Nun dachte man sich bei Peta es wird Zeit und rief ihre Anhänger auf, Straftaten zu begehen, in dem man den geschäftlichen Ablauf des Unternehmens stören sollte. 

    Peta betitelte den Straftataufruf mit „7 Wege, um TUI zu überzeugen, Delfinarien-Ausflüge zu streichen“

    Erstaunlich scheint Peta selbst der Meinung zu sein, dass ihre Unterstützer unfähig sind, eigene Worte bilden. So forderte man die Unterstützer auf, folgenden Post in den sozialen Medien zu posten!

    „Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin sehr enttäuscht, dass TUI immer noch Tickets zu SeaWorld und zum Loro Parque verkauft, obwohl die dort eingesperrten Wale und Delfine nachweislich leiden. Bitte unterstützen Sie die Gefangenschaft der Meeressäuger nicht weiter und beenden Sie den Ticketverkauf zu Delfinarien.“

    Peta.de

    So sollte man unter anderem auch den Kundensupport von TUI und Reisebüros mit solchen Meldungen zum Zusammenbruch bringen. Dieses scheint wohl ein strafbarer Aufruf zu einem Eingriff in die Geschäftsabläufe eines Unternehmens zu sein, was in Verbindung mit Computerkriminalität einer Straftat entspricht. Demnach macht sich Peta wahrscheinlich hier, dem Aufruf zu einer Straftat schuldig.

    Wie stellt sich Peta das Leben der Wale vom Loro Parque vor?

    Der Ruf nach Freiheit ist ehern scheinheilig. So sollen die Tiere einfach in ein anderes, wie Tierrechtler immer behaupten „Gefängnis“ verlegt werden, um dann für Tierrechtler das Geld einzubringen. In diesem Zusammenhang ist die Netflix Dokumentationsserie „Tiger King“ zu empfehlen, die dieses in eindrucksvoller Art und Weise bestätigt. Was anderen laut ethischen Vorstellungen von Tierrechtlern verboten ist, ist für Tierrechtler selbst eine lohnende Einnahmequelle. So werden die Tiere weiter präsentiert und natürlich Eintrittskosten, als Spenden deklariert.

    Wenn Peta soviel an den Tieren gelegen wäre, außer mit diesem Geld zu verdienen, warum findet man Peta nicht im Loro Parque vor, um sich für eine Verbesserung der Haltung stark zu machen? Warum spendet Peta nicht einmal Geld mit der Bedingung, dass die Becken vergrößert werden, denn in Freiheit würden diese Tiere ja niemals kommen.

    Letztendlich geht es Tierrechtlern auch nur ums Geld. Tiere sind da nur ein Mittel zum Zweck! Es ist beschämend wie sich Tierliebhaber, von Tierrechtlern beeinflussen lassen und lieber diesem Geld spenden, als einem Tierheim, was sich liebevoll um Tiere kümmert.

  • Interview mit Philipp Kroiß (28), er ist Chefredakteur bei der Online-Zeitung Zoosmedia

    Seit Jahren kämpft er mit seinem Team für den guten Ruf von Zoos, wobei ihm Natur und Artenschutz besonders am Herzen liegen. Er ist der festen Überzeugung, dass Zoos zu den wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Moderne gehören. Sie bieten Stadtbewohnern ein Fenster zur Natur und wecken den Sinn für die Schönheit und Komplexität allen Lebens. Philipp, ich freue mich das du dir Zeit genommen ein paar spannende Fragen zu beantworten.

    GERATI Redaktion: Philipp, du hast Geschichte und Musikwissenschaft studiert und hättest damit eine Beamtenlaufbahn als Lehrer starten können. Es kam aber anders. Was hat dich daran gereizt, als Chefredakteur bei zoos.media anzuheuern?

    Philipp Kroiß: Ja, Lehrer wäre definitiv eine mögliche Laufbahn gewesen, aber eben auch Journalist. Generell gab und gibt es ja viele Wege, Journalist zu werden. Einmal kann man Journalismus selbst studieren, aber eben auch sich über das Studium bestimmter Fächer qualifizieren. Ich habe mich für letzteres entschieden, weil es letztendlich mehr Berufsperspektiven eröffnet.

    Zudem qualifizieren Fachstudien sehr differenziert. Die Geschichtswissenschaft beschäftigt sich eben mit der Historie sowie mit Politik, die Musikwissenschaft beschäftigt sich mit Kultur – von der Bühne bis hin zum Film, von der Sinfonik bis hin zur Musik indigener Völker.

    Das Thema Zoo ist dem gar nicht so fremd: Einerseits ist Zoo ein Teil von Kultur, andererseits ist der Geschichtsaspekt bei modernen Zoos sehr wichtig. An der Geschichte kann man sehr gut zeigen wie Zoos und Aquarien zu den wichtigen Zentren geworden sind, die sie heute sind. Dazu ist die Geschichtswissenschaft massiv auf Quellen fixiert: Man lernt wie man so etwas auswertet, wie man damit umgeht, was letztendlich das Wesen von seriösem Journalismus ist.

    Wie es für Journalisten ganz üblich ist, fing ich schon während meinem Studium entsprechend meinen Fächern anzuschreiben und so stieß ich irgendwann auch auf das Themengebiet Zoos und merkte wie stark und positiv die Artikel zu dem Thema rezipiert wurden und wie gut ich meine im Studium erlernten Kompetenzen einbringen konnte. So wurde dann auch der Chefredakteur von zoos.media, damals noch der Gründer Michael Miersch, auf mich aufmerksam. Meine Artikel wurden erst verlinkt und schließlich bekam ich die Möglichkeit dort mitzuarbeiten. Als Michael Miersch dann in den Beirat wechselte, wurde die Stelle des Chefredakteurs vakant und ich wurde ausgewählt sie zu besetzen.

    Die Aufgabe ist für einen jungen Journalisten enorm reizvoll: einmal hat man die Chance ein Projekt mit aufzubauen. Dank des sehr guten Grundstocks an Artikeln, den Michael Miersch zu dem Zeitpunkt schon auf zoos.media veröffentlicht und verlinkt hatte und nachdem wir gemeinsam die Facebook-Präsenz aufgebaut hatten, konnte ich dann zoos.media auf YouTube, Instagram und Twitter bringen, sowie die Webseite umfassend internationalisieren. In leitender Position sowas umsetzen zu können, ist wie ein Sechser im Lotto.

    Das wissenschaftliche Arbeiten ist die beste Schule für den Journalismus. Wir haben jeden Tag mit Quellen zu tun und müssen sie auswerten können – das lernt man in wissenschaftlichen Studien, besonders im Bereich der Geisteswissenschaften, sehr gut, weil das dort erlernte wissenschaftliche Arbeiten im Job des Journalisten das tägliche Brot ist.

    GERATI Redaktion: Hast du eine Art journalistische Grundausbildung absolviert oder bist du durch „Learning by doing“ in deinen Job reingewachsen?

    Philipp Kroiß: So etwas wie eine umfassend anerkannte journalistische Grundausbildung gibt es eigentlich nicht, weil kein Studium einen wirklich darauf vorbereiten kann. Es gibt kein Journalisten-Diplom oder ein Bachelor / Master of Journalism mit echter Bedeutung auf dem Markt – zumindest nicht in Deutschland (in den USA zum Beispiel sehr wohl). Es gibt sogar Kollegen, die weder eine relevante Ausbildung, noch irgendein Studium haben. Das ist auch völlig okay so, weil Freie Presse auch bedeutet, dass es keine Zugangsbeschränkungen zur Ausübung gibt.

    Somit wächst jeder da rein und gerade bei Online-Journalismus ist es so. Zu der Zeit von Print-Medien sah das vielleicht noch anders aus, das kann ich nicht beurteilen, denn heute rät einem niemand mehr im Print-Bereich anzufangen. Bis meine Generation in Rente geht, hat Print wahrscheinlich keine Marktrelevanz mehr. Dazu tun sich viele Zeitungen aktuell schwer, sich zu digitalisieren. Die ganze Branche lernt gerade dazu und es ist für jeden irgendwie learning by doing. Es war sicher dabei von großem Vorteil, enorm viel von Michael Miersch gelernt zu haben und ihn heute auch im Beirat zu wissen.

    Allerdings hat mich natürlich, wie oben schon dargestellt, mein Studium enorm auf das Handwerk vorbereitet. Das wissenschaftliche Arbeiten ist die beste Schule für den Journalismus. Wir haben jeden Tag mit Quellen zu tun und müssen sie auswerten können – das lernt man in wissenschaftlichen Studien, besonders im Bereich der Geisteswissenschaften, sehr gut, weil das dort erlernte wissenschaftliche Arbeiten im Job des Journalisten das tägliche Brot ist. Somit ist das so eine Art „Grundausbildung“, wenn man so will.

    Am Ende ist nur klar was stehen muss: Pro Tag haben wir normalerweise zwei oder mehr Facebook-Posts, zwei oder mehr Twitter-Posts und einen Instagram-Post.

    Webseite: zoos.media

    facebook/zoosmedia

    youtube/zoosmedia

    twitter/zoosmedia

    instagram/zoos.media

    GERATI Redaktion: Wie darf man sich den Alltag deiner Arbeit bei zoos.media vorstellen? Beschreibe mal einen normalen Arbeitstag.

    Philipp Kroiß: Sehr gerne: der klassische Tag bei zoos.media ist im Homeoffice. Dabei gibt es dann gewisse Aufgabengebiete, die man bewältigen muss. Das ist das Content-Producing, die Recherche und die Interaktion. Das Erste betrifft zum Beispiel das Schreiben von Artikeln oder das Schneiden von Videos und das Zweite bereitet genau so etwas vor. In den Interaktionen geht es dann um Kommunikation mit den Zoos und Verbänden, aber auch mit unseren Followern – etwa Mails und Kommentare beantworten.

    Die Verteilung ist jeden Tag unterschiedlich und ich kann es alles immer so flexibel organisieren, dass ich auch bedarfsgerecht reagieren kann. Daher ist jeder Tag unterschiedlich. Am Ende ist nur klar was stehen muss: Pro Tag haben wir normalerweise zwei oder mehr Facebook-Posts, zwei oder mehr Twitter-Posts und einen Instagram-Post. Auf der Webseite sind es pro Tag 1–3 neue Beiträge und pro Woche veröffentlichen wir auf YouTube zwei neue Videos.

    Dann gibt es noch die Drehtage. Da gehen wir in die Zoos selbst und schauen quasi hinter die Kulissen, um neue Videos und Fotos machen zu können. Das geht natürlich nicht im Homeoffice, sondern da sind wir meist zu zweit vor Ort, um verschiedene Videos realisieren zu können. Hier freuen wir uns immer über die gute Zusammenarbeit mit den Zoos, die uns transparent und engagiert Türen öffnen.

    GERATI Redaktion: Die zoos.media Beiträge werden in drei Sprachen veröffentlicht (Deutsch, Englisch und Spanisch), das garantiert eine große Reichweite. Wer kümmert sich bei euch um die Übersetzung ins Englisch und Spanische?

    Philipp Kroiß: Wie eben schon angedeutet, ist zoos.media keine One-Man-Show – das sieht auch jeder sofort. Das liegt aber nicht nur an unseren Beirat, zu dem wir vielleicht noch später kommen, sondern auch an der Redaktion. Dort sind wir ein Team aus drei Personen. Eine Mitarbeiterin spricht diese drei Sprachen flüssig und gut und hilft besonders mit den Übersetzungen auf der Webseite.

    Manche Artikel habe ich aber auch selbst übersetzt und manche schreibe ich direkt auf Englisch, weil die Sprache etwa Priorität hat, wenn es etwa um ein Thema geht, das eher englischsprachige Leser betrifft. Das habe ich zum Beispiel in Bezug auf „Tiger King“ mal gemacht, aber auch als es um Koalas in Australien ging, wobei die Artikel auch in Kooperation mit einem englischsprachigen Experten entstanden. Ich bin aber sehr froh, dass ich diese Unterstützung bekomme und wir uns auch in diesem Bereich vergrößern.

    Mit meinen weniger als 30 Jahren kann man natürlich gar nicht so viel Erfahrung und Wissen anhäufen wie jemand, der länger wissenschaftlich arbeitet als ich auf der Welt bin.

    GERATI Redaktion: Auf deiner Homepage sind in der Rubrik „Beirat“ anerkannte Zootierärzte, Verhaltensforscher, Verhaltensbiologen, Buchautoren, usw. aufgeführt. Inwiefern unterstützen diese Experten deine Arbeit?

    Philipp Kroiß: Wir sind in ständigem Austausch über die Weiterentwicklung und Ausrichtung von zoos.media. Gerade im Bereich der fachlichen Beratung bin ich natürlich sehr froh und dankbar auch immer auf diese immense Expertise zurückgreifen zu können. Gerade Erfahrung spielt natürlich auch bei solchen neuen Projekten eine Rolle – gerade auch im Bereich spezieller Fragen und Vorgänge.

    Mit meinen weniger als 30 Jahren kann man natürlich gar nicht so viel Erfahrung und Wissen anhäufen wie jemand, der länger wissenschaftlich arbeitet als ich auf der Welt bin. Gerade auch im Bereich Zoos ist es natürlich ein besonderer Erfahrungsschatz, wenn Leute wirklich dabei waren, wie sich Zoos weiterentwickelt haben.

    GERATI Redaktion: Für den zoos.media YouTube Channel begibst du dich für Drehtermine schon mal auf Reisen. Was war für dich das beeindruckendste Erlebnis beim Filmen?

    Philipp Kroiß: Ich glaube, es gibt nicht das beeindruckendste Erlebnis schlechthin, das man in einem Moment wirklich festmachen kann. Im Zoo ist ja gerade die Entwicklung das Beeindruckende. Wenn man zum Beispiel sieht wie sich dieses viel zitierte Band aus Liebe und Respekt zwischen etwa einem Delfin, ob jetzt Orca, großer Tümmler oder auch einem anderen Wal, wie einem Beluga, entwickelt und zeigt, ist das beeindruckend.

    Generell sind es diese Momente – wenn man zum Beispiel wie gerade beobachten kann wie sich Delfinbaby Robin im Loro Parque von einem kleinen faltigen, grauen, unkoordinierten Etwas zu so einem prächtigen Delfin entwickelt, ist das etwas sehr Besonderes. Delfine kommen ja ziemlich hilflos auf die Welt und man kann ihnen stündlich beim Lernen zuschauen – zuerst von ihrer Mutter, dann kommen die Trainer dazu. Wenn man dann sieht, wie er schon springt wie ein Profi und ein paar Monate vorher war er noch nicht mal geboren – das ist auch sehr beeindruckend.

    Neben den Tieren beeindrucken aber natürlich auch die Menschen. Wie etwa Trainer bei den Delfinen, aber auch die zahlreichen Tierpfleger. Wir haben ja etwa den kleinen Hujan im Krefelder Zoo begleitet, was bei den Leuten super angekommen ist, weshalb ich auch dieses Beispiel mal herausnehme, weil es vermutlich die meisten kennen – ich könnte unzählige weitere nennen, weil so viel großartige Arbeit geleistet wird. Wenn man aber eben live sieht, was so ein ganzes Team im Zoo auf sich nimmt, damit dieser kleine Hoffnungsträger einer ganzen Art einen guten Start ins Leben bekommt, das ist definitiv auch beeindruckend.

    Für mich persönlich ist der Loro Parque durch sein immenses Artenschutz-Engagement und natürlich seinen herrlichen Tierbestand sehr besonders. Das findet man eben auf der Welt tatsächlich nirgendwo anders.

    GERATI Redaktion: Zoos.media pflegt eine besonders enge Kooperation mit dem Loro Parque auf Teneriffa, welcher als „Der beste Zoo der Welt“ gilt. Was macht den Loro Parque für dich so besonders?

    Philipp Kroiß: Der Begriff „eng“ ist immer etwas anderes bei jedem Menschen, daher kann ich das gar nicht so klar bejahen. Der Loro Parque hat zoos.media von Beginn an insofern unterstützt, dass er Beiträge von uns geteilt hat, auf unsere Seite verlinkt und uns so einer breiten Öffentlichkeit ans Herz gelegt hat. Weil er zu diesem Zeitpunkt der einzige Zoo war, der das getan hat, hat er deshalb eine besondere Würdigung in unserem Impressum bekommen.

    Leider merken wir aber auch, dass diese Formulierung zu Missverständnissen führt und dass diese Unterstützung etwa mit einem Sponsoring oder ähnlichem verwechselt wird. Zudem sehen wir, dass inzwischen auch viele andere Zoos unsere Inhalte verlinken und teilen, weshalb diese Sonderstellung in der Form nicht mehr so gegeben ist. Daher arbeiten wir gerade an einer Umstellung dieser Formulierung und diskutieren verschiedene Optionen.

    Davon unabhängig ist natürlich, dass der Loro Parque eben als der beste Zoo der Welt gilt. Dazu haben ihn ja nicht nur die Reisenden durch eine Wahl bei der App Trip Advisor gemacht. Für mich persönlich ist der Loro Parque durch sein immenses Artenschutz-Engagement und natürlich seinen herrlichen Tierbestand sehr besonders. Das findet man eben auf der Welt tatsächlich nirgendwo anders. Rund zehn ganze Arten gerettet zu haben, ist ein sehr besonderes Verdienst und das ist ja auch erste die Spitze des Eisbergs.

    Allerdings hat jeder Zoo natürlich seine Besonderheiten und ich freue mich immer, in einen modernen, akkreditierten und/oder zertifizierten Zoo zu gehen. Man findet immer was Besonderes und es ist dann natürlich nochmal schöner, darüber dann auch zu berichten.

    Die süßen Schwarzfußiltisse, die wilden Przewalskipferde und die majestätischen Kalifornischen Condore sind nur drei Arten, die schon für alle Zeit verloren wären, wenn Zoos sie nicht gerettet hätten.

    Wenn es jetzt nicht schon Zoos und Aquarien geben würde, müsste man sie schleunigst erfinden, denn ohne sie wird man das Aussterben vieler Arten nicht verhindern können.

    GERATI Redaktion: Anti-Zoo-Initiativen versuchen die Arbeit von Zoos auf alle erdenklichen Arten in ein schlechtes Licht zu rücken. Allem voran die radikale Tierrechtsorganisation Peta. Kannst du als Mann vom Fach den Herrschaften von Peta mal erklären, warum Artenschutzprojekte, die Zoos betreiben, wichtig und richtig sind?

    Philipp Kroiß: Nun, ich denke nicht, dass Peta sich das von mir erklären lassen würde. Man erlebt ja leider immer wieder Hetze gerade von dieser Seite. So habe ich etwa einen großen Artikel über den Delfin Annessa gebracht, da Peta das Tier zum Thema machte und schlicht eine Lügengeschichte über das Tier erzählte, die gegen Delfinarien gerichtet war. Für meinen Blog auf Huffington Post habe ich dann mit den Experten vor Ort gesprochen, die Annessa wirklich kannten und die wahre Geschichte dargestellt, weshalb es dann Anfeindungen gab, statt ein Eingeständnis der Wahrheit.

    Daher zweifle ich etwas daran, dass Peta-Funktionäre mir zuhören würden, weil sie ja auch schon jahrzehntelang erfolgreich das Ignorieren, was die Wissenschaft zum Thema Tierwohl und ähnlichen Themen sagt. Aus dem Grund habe ich es etwas aufgegeben, Peta überzeugen zu wollen, aber es gibt leider viele Tierfreunde, die eben sehr wohl ein offenes Ohr haben und vielleicht auf Peta hereingefallen sind.

    Diese eigentlich wohlmeinenden Menschen sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass sie den Tieren, denen sie eigentlich helfen wollen, durch die Unterstützung von Tierrechtsorganisation nicht nur nicht nützen, sondern sie Tierwelt und Natur sogar enorm schaden. Die mit den Spenden gutgläubiger Tierfreunde finanzierten Kampagnen radikaler Tierrechtsaktivisten richten sich oftmals ausgerechnet gegen die modernen Zoos und Aquarien, die sich nicht nur mit großer Liebe und Respekt um die Tiere in ihrer Obhut kümmern, sondern die sich mit ihrer ganzen Expertise und großem Engagement für den Natur- und Artenschutz in situ einsetzen. Daher richte ich mein Wort sehr gerne auch an Natur- und Tierfreunde.

    Die Wichtigkeit solcher Projekte sieht man blitzschnell am Ergebnis: die süßen Schwarzfußiltisse, die wilden Przewalskipferde und die majestätischen Kalifornischen Condore sind nur drei Arten, die schon für alle Zeit verloren wären, wenn Zoos sie nicht gerettet hätten. Im Bereich der Fische haben wir zum Beispiel im Aqazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf Arten vorgestellt, die auch ausgestorben wären, wenn es nicht engagierte Tierhalter und Zoos gegeben hätte, die sie gerettet hätten.

    Das sind Ergebnisse, die wir aber nicht nur in der Zukunft auch benötigen, sondern noch viel mehr brauchen werden. Arten rettet man aber nicht mal eben so, sondern das dauert Jahre bis Jahrzehnte und immer mehr Arten sind bedroht. Wenn es jetzt nicht schon Zoos und Aquarien geben würde, müsste man sie schleunigst erfinden, denn ohne sie wird man das Aussterben vieler Arten nicht verhindern können. Das ist auch keine Frage von Überzeugung oder Ideologie, sondern das zeigen uns die Fakten und Daten sehr deutlich.

    In der Tierrechtsindustrie geht es um viel Geld und die Wahrheit hat schon immer unseriöse Praktiken gefährdet. Daher wird man als Journalist eben auch mal attackiert, wenn man die Wahrheit kommuniziert.

    GERATI Redaktion: Deine Aufklärungsarbeit wird auch vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) torpediert. Der gemeinnützige Verein hat mal ziemlich scharf gegen deine Person geschossen. Kennst du das Gefühl von Frust und die Angst gegen Hetze und Verleugnung am Ende doch nichts bewegen zu können?

    Philipp Kroiß: Mich frustrieren solche Verleumdungen von Tierrechtlern nicht. Als Journalist gehört das zum täglichen Brot – leider! Das trifft heute sehr viele Kollegen und dem stellt der Rechtsstaat auch kaum etwas entgegen, was sicher ein Problem ist. Das Projekt zoos.media entzaubert eben Lügen der Tierrechtsindustrie und wir haben bezüglich des WDSF vieles nachweisen können, was nicht gestimmt hat.

    Dass so eine Organisation dann so eine Seite aufsetzt, ist vielleicht sogar nachvollziehbar, wenn auch schlicht unseriös. Ich wähne mich dabei aber in sehr guter Gesellschaft, weil ja aus Tierrechtskreisen enorm viel gehetzt wird – auch gegen wahre Ikonen der Wissenschaft. Allerdings finde ich das nicht frustrierend, denn wenn man als Journalist natürlich Dinge enthüllt und diesen Weg beschreitet, wird es immer Hater geben – das erleben ja viele Leute heutzutage.

    Daher bin ich ganz entspannt. Jeder erkennt die Hetz-Absicht solcher Seiten ja sofort und auch die haltlosen Anschuldigungen. Die lassen sich ja alle auch spielend leicht widerlegen und jeder erkennt schnell die Beweggründe. Reichweite aber bringt das heute mit sich, dass es eben auch Hater gibt. Das war auch Teil der „Grundausbildung“, die wir erwähnten, dass so etwas passieren könnte. In der Tierrechtsindustrie geht es um viel Geld und die Wahrheit hat schon immer unseriöse Praktiken gefährdet. Daher wird man als Journalist eben auch mal attackiert, wenn man die Wahrheit kommuniziert.

    Auch wir kritisieren, allerdings konstruktiv und fundiert und nicht destruktiv und abstrus.

    GERATI Redaktion: Manche Kritik an Zoos ist durchaus berechtigt, gibst du unumwunden zu. Wo besteht deiner Meinung nach der größte Verbesserungsbedarf?

    Philipp Kroiß: Ganz genau, denn zoos.media behauptet ja nicht, dass alles perfekt wäre. Auch wir kritisieren, allerdings konstruktiv und fundiert und nicht destruktiv und abstrus. Es gibt diese Sub-Standard-Zoos überall auf der Welt – auch, weil man sich meist jeder einfach „Zoo“ nennen kann.

    Vielleicht ist das aber auch der größte Verbesserungsbedarf an sich: dafür zu sorgen, dass Leute, die in eine Einrichtung gehen, die Zoo heißen, eben auch gewisse Standards erwarten können. In Europa ist das ja so ein wenig durch die Zoorichtlinie möglich und man versucht es ja auch durch die Akkreditierung der Zooverbände und etwa die dritt-parteiliche Zertifizierung umzusetzen. Allerdings setzt sich das noch nicht wirklich in der Bevölkerung durch.

    Es gibt leider selbst hierzulande noch einige wenige „schwarze Schafe“. Wobei es bezeichnend ist, dass die Tierrechtsindustrie nicht gegen diese, eher wenig bedeutenden Einrichtungen, die es mit dem Tierwohl leider nicht immer allzu genau nehmen, protestiert, sondern bevorzugt – und grundlos – gegen die wirklich gut geführten renommierten modernen Zoos. Denn davon erhoffen sie sich mehr Spendeneinnahmen fehlinformierter Tierfreunde.

    Eine quasi ausgerottete Art wie die Addax-Antilope allerdings wieder „fit“ zu machen, um es mal darwinistisch auszudrücken, braucht sehr viel Arbeit über Jahrzehnte und ist hochkomplex. Daher sind sogar die oft genannten 50 Arten schon in der verhältnismäßig kurzen Zeit eine riesige Leistung, aber es sind in Wahrheit noch viel mehr.

    GERATI Redaktion: Wenn, ich richtig Informiert bin, wurden durch spezielle Erhaltungs-Zuchtprogramme in Zoos auch schon Tierarten vor der endgültigen Ausrottung bewahrt. Gebe uns mal einen Einblick was hier schon alles erreicht wurde.

    Philipp Kroiß: Man geht klassisch von rund 50 Arten aus, die von Zoos gerettet wurden. Das Konzept des modernen Zoos gibt es ungefähr seit Hediger – also Mitte des letzten Jahrhunderts. Drei dieser Arten habe ich ja auch schon genannt, aber einige weitere sind auch noch gar nicht in dieser klassischen Zählung enthalten. Dazu kommen natürlich auch noch Arten, die indirekt gerettet worden sind.

    Man kann eine Art übrigens nicht isoliert schützen, weil sie auch nicht isoliert lebt. Das heißt, wenn man etwa die Addax, gerne auch „weiße Antilope“, besonders im angloamerikanischen Sprachraum, genannt, schützt, was der Erlebnis-Zoo Hannover mit ganz herausragendem Erfolg zum Beispiel tut, schützt man nicht nur diese eine Art. Die Pflanzenfresser brauchen Nahrung, also schützt man die Pflanzenarten, die ja nicht exklusiv für die Antilopen wachsen, sondern von denen auch andere Arten profitieren. Umgekehrt hilft auch die Addax-Antilope der Pflanzenvielfalt, weil sie zu Weiterverbreitung von Pflanzensamen wesentlich beiträgt. Man bewahrt durch den Schutz der Addax natürlich auch die Beutegreifer, die wiederum von der Addax-Antilope leben. Diese sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht des gesamten Ökosystems, wovon auch noch zig andere Arten profitieren. Solche Programme selbst funktionieren nach dem sogenannten „One Plan Approach“ – man schützt also sowohl im Lebensraum (in situ), als auch außerhalb des Lebensraumes dieser Art (ex situ). Eine quasi ausgerottete Art wie die Addax-Antilope allerdings wieder „fit“ zu machen, um es mal darwinistisch auszudrücken, braucht sehr viel Arbeit über Jahrzehnte und ist hochkomplex. Daher sind sogar die oft genannten 50 Arten schon in der verhältnismäßig kurzen Zeit eine riesige Leistung, aber es sind in Wahrheit noch viel mehr.

    GERATI Redaktion: Um heutzutage Veränderungen herbeiführen zu können, ist es nicht von Nachteil Politiker für seine Ziele zu begeistern. Habt ihr von zoos.media diesbezüglich schon Erfolge feiern können?

    Philipp Kroiß: Es ist nicht die klassische Ausrichtung eines Medienprojektes, Politiker zu begeistern – das wäre dann eher die Aufgabe einer Lobbyorganisation, die wir aber nicht sind. Allerdings kommt man als journalistisches Medium natürlich ganz automatisch einfach auf das „Radar“ der Politik, weil wir natürlich auch über Politik berichten.

    Viele Themen, die mit Zoos zu tun haben, sind einfach auch politisch. So waren wir zum Beispiel auf einem parlamentarischen Abend, über den wir auch berichtet haben, aber sind da natürlich nicht zu Gast als Werber für die Zoos, sondern als diskrete Beobachter und reichweitenstarke journalistische Plattform, die aber eben auch ausgewogen berichtet. Gerade wir haben ja auch schon offen zoologische Einrichtungen und Zoofunktionäre fundiert und sachlich kritisiert.

    Ein Dialog mit Leuten, die aber jede Form der Tierhaltung ohnehin beenden wollen, ist Zeitverschwendung und da frisst ein Dialog nur Ressourcen. Daher ist ganz klar: Dialoge immer gerne, aber eben konstruktive und die haben wir auf zoos.media schon nicht selten geführt.

    GERATI Redaktion: Im Moment ist es ja eher so, dass Zoogegner und Zoobefürworter übereinander reden, statt miteinander zu diskutieren. Glaubst du, dass Dialog in Zukunft möglich sein wird?

    Philipp Kroiß: Dialog ist ja immer möglich, die Frage ist aber eben wie er geführt wird. Ein solcher Dialog lebt ja aber auch von differenzierten Positionen. Warum soll man etwa mit Tierrechtlern großartig in den Dialog treten, die quasi-religiös eine Ideologie vertreten, die es ihnen verbietet für Tierhaltung zu sein? Das Ziel der Tierrechtsindustrie ist ja das Abwickeln der Tierhaltung, aber nur dank Tierhaltung können wir Arten retten. Hier macht Dialog, wirklich keinen Sinn.

    Wir erleben ja sogar wie Arten gerettet werden, die gar nicht gehalten werden, weil aber andere, nahe verwandte Arten erfolgreich gepflegt und gerettet werden. Berggorillas sind so ein Beispiel: Weil westliche Flachlandgorillas in Zoos weit verbreitet sind, konnten grandiose Projekte realisiert werden – ohne den Columbus Zoo hätte man die Gorilla-Unterart des Berggorillas wohl nicht retten können, denn die haben geniale Arbeit geleistet. Dazu gibt es die Gorilla Doctors, die verschiedenen Unterarten in der Natur medizinisch helfen, auch nur, weil es veterinärmedizinische Erfahrung aus den Zoos gibt, wo sie sich ausbilden lassen.

    Eine andere Art ist der Gelbohrsittich – eine Art, die der Loro Parque gerettet hat. Zu der gibt es zwar keine Ex-Situ-Population, allerdings wäre ohne die Pflege anderer Papageien in Menschenobhut, die ja das Rückgrat des Loro Parque bilden, nie die vielen Conservation Dollars zusammengekommen, um alles Notwendige zu unternehmen, dass diese Art eine Zukunft hat. Deswegen halten Zoos auch nicht unbedingt immer alle Arten eines Ökosystems, was ja auch gar nicht möglich wäre. Aber die „Stellvertreter“-Arten, die sie halten, versetzen Artenschützer in die Situation auch andere Arten zu retten, ohne dass sie in menschlicher Obhut gepflegt werden. Deswegen wäre es ohne die Haltung von Wildtieren in modernen Zoos nicht möglich gewesen, die Situation der Berggorillas oder der Gelbohrsittiche zu verbessern.

    Sehr wohl aber gibt es aber auch berechtigte Kritik an Zoos und hier sollte man Dialoge führen – ganz klar. Besonders, wenn sich diese Kritiker dann von etwa der Tierrechtsindustrie vor den Karren spannen lassen. Das muss man sehr kritisch sehen und miteinander reden. Ein Dialog mit Leuten, die aber jede Form der Tierhaltung ohnehin beenden wollen, ist Zeitverschwendung und da frisst ein Dialog nur Ressourcen.

    Wir sehen es bei SeaWorld: die gingen auf die Tierrechtsindustrie fälschlicherweise zu und fällten falsche Entscheidungen. Die Kooperation und der Dialog mit der Tierrechtsindustrie hat das Unternehmen jetzt in einen Negativstrudel gezogen. Leidtragende davon sind die Tiere – zum Beispiel die Orcas stehen langfristig unter Kontrazeptiva, die nur für kurzzeitige Applikation vorgesehen sind – und die Menschen, die für diese Tiere arbeiten, werden entlassen. Nun in der Coronakrise wissen die, die nicht entlassen wurden, nicht einmal, inwiefern sie überhaupt eine Zukunft haben. Soweit ich weiß, sind rund 90 % der Bediensteten von SeaWorld aktuell, also zum Zeitpunkt, an dem ich das schreibe, im Zwangsurlaub.

    Allerdings sieht man es auch an anderen Beispielen: Thomas Cook hat auch einen ähnlichen ideologischen Ausverkauf an die Tierrechtsindustrie gestartet. Man wollte zum Beispiel keine Karten mehr für Zoos mit Walen verkaufen. Dieses Versprechen an die Tierrechtsindustrie konnte Thomas Cook allerdings gar nicht einlösen, weil sie bereits Pleite waren, bevor diese angekündigte, neue Policy in Kraft trat. Daher ist ganz klar: Dialoge immer gerne, aber eben konstruktive und die haben wir auf zoos.media schon nicht selten geführt.

    Wenn man da gerade in die USA schaut, wird es teilweise sehr, sehr gruselig, weil diese schlechten Tierhaltungen in den Tierrechtlern Verbündete gefunden haben und ihre miese Haltung so eifrig greenwashen können.

    GERATI Redaktion: Aktuell läuft bei Netflix die Doku-Serie „Tiger King“. Hier tritt auch die bekannte Tierrechtlerin Carole Baskin auf. Sie betreibt das Big Cat Rescue, eine Art Gnadenhof für Großkatzen. Wie beurteilst du die Arbeit von Carole Baskin?

    Philipp Kroiß: Nun, zum Big Cat Rescue muss man sich ja nur die Fakten anschauen, die wir auf zoos.media geteilt haben. Die schlechte Haltung dort ist ja schon häufig aufgefallen und dieser Umstand hat nun dank Netflix ein größeres Publikum bekommen. Ich denke, dass muss ich gar nicht persönlich bewerten, weil die Fakten eine so klare Sprache sprechen, dass es jedem Tierfreund den Magen umdreht.

    Gerade in Bezug auf die Sanctuary-Industrie recherchiere ich schon länger und, was „Tiger King“ zum Thema Big Cat Rescue beschreibt ist kein Einzelfall. Diese Sanctuarys sind keine Gnadenhöfe, es sind Endlager für Tiere. Zahlreiche Tiere, ob es nun die Großkatzen dort oder die Elefanten etwa im TES sind, warten in artwidrigen Umständen auf einen meistens bemerkenswert rasch eintretenden Tod, der nicht selten auch an schlechter Pflege liegt.

    Wenn man da gerade in die USA schaut, wird es teilweise sehr, sehr gruselig, weil diese schlechten Tierhaltungen in den Tierrechtlern Verbündete gefunden haben und ihre miese Haltung so eifrig greenwashen können. Man muss sich ja nur mal diesen einen Interview-Moment anschauen, in dem Baskin vor einem Löwen im Minikäfig steht. Die grausame Ironie ist ja, dass uns die Tierrechtsindustrie das als die bessere Version von Zoos verkaufen will.

    Dadurch, dass tierliebe Spendern durch zum Beispiel Tierrechtsorganisationen aufs Glatteis geführt werden, geht den wirklich seriösen Tier-, Natur- und Artenschützern viel Geld verloren.

    GERATI Redaktion: Wenn Zoo-freundliche User das Bedürfnis haben sich durch Geldspenden an Artenschutzprojekten zu beteiligen, wohin können sie guten Gewissens spenden?

    Philipp Kroiß: Es macht immer Sinn, mit seriösen Zoos in Kontakt zu treten, da sie eben wirklich aktiven Artenschutz betreiben. Da kann man dann auch am ehesten überprüfen, ob das Geld auch ankommt. Zudem können die Zoos mit dem Geld dann auch Partner-Projekte direkt unterstützen. Man kann sich auch selbst in Fördervereinen engagieren. Der Vorteil ist einfach, dass man selbst auch dabei sein kann. Wenn man an irgendwelche Projekte, die vielleicht klangvolle Namen haben, spendet, weiß man selten, was jetzt genau wo ankommt. Wenn man aber etwa die Patenschaft für ein Tier im Zoo übernimmt, sieht man, wo das Geld hingeht, genauso kann man an Artenschutztagen in Zoos wirklich ins Gespräch mit verschiedenen Organisationen kommen.

    Man sollte halt nicht einfach spenden, weil es sich gut anhört. Gerade im Tierbereich wird so viel mit emotionalen Bildern versucht zu überzeugen – darauf darf man eben nicht hereinfallen. Dadurch, dass tierliebe Spendern durch zum Beispiel Tierrechtsorganisationen aufs Glatteis geführt werden, geht den wirklich seriösen Tier-, Natur- und Artenschützern viel Geld verloren.

    GERATI Redaktion: Kommen wir zur letzten Frage. Philipp, hast du für die Zukunft noch andere berufliche Pläne?

    Philipp Kroiß: Nun, zoos.media soll natürlich immer größer werden. Ich bin dem Projekt natürlich in besonderer Weise verbunden. Es macht mir große Freude jeden Tag daran zu arbeiten, dass wir uns als Projekt verbessern und immer mehr Menschen erreichen. Zudem fühle ich mich im Team selbst sehr wohl – ich denke, wir arbeiten da auch sehr produktiv zusammen und ziehen alle an einem Strang.

  • Wenn Peta – Rassisten einer Antirassismus-Kampagne folgen

    Peta muss jedem Mainstream folgen, den es gibt, egal ob sie sich dabei der Lächerlichkeit preisgeben, oder dieses gegen ihre eigenen erfundenen ethischen Grundvoraussetzungen spricht.

    Peta beteiligte sich wie sooft an einer Kampagne, die Forderungen aufstellt, die Peta selbst Tag für Tag verletzt. Bei der Kampagne #blackouttuesday beteiligten sich viele Prominente auch aus Deutschland und posteten ein schwarzes Bild in ihren sozialen Accounts. Ein nettes Zeichen, jedoch wäre es meiner Meinung nach besser gewesen, anstatt eines schwarzen Bildes den Grund beim Namen zu nennen.

    Das Peta bei dieser Kampagne völlig fehl am Platze ist, beweisen Tag für Tag ihre Handlungen. Peta scheint gelebten Rassismus vorzuleben. So wird jeder Mensch, der nicht vegan lebt öffentlich bei Peta in den sozialen Medien als Tierquäler oder Leichenfresser betitelt. Damit grenzt Peta selbst andere Menschen aus!

    Rassistische Äußerungen die Peta immer wieder nutzt

    Dass man von Peta Seite, Menschen die Expertise abspricht, die sich seit Jahrzehnten mit Tieren beschäftigen und ihren Job gelernt haben, sei hier erst einmal am Rande erwähnt. Das Expertenwissen von Peta – Mitarbeiter habe ich ja hier auf GERATI bereits mehrfach in eindrucksvoller Art und Weise widerlegt.

    Aber schauen wir uns doch einmal einige Aussagen von Peta an, die nach meiner persönlichen Meinung rassistisch sind!

    Fleisch essen ist gesellschaftsfeindlich

    Diese Aussage traf Peta am 27.07.2017 in einem Artikel auf den mittlerweile eingestellten Peta-Blog veganblog.de. Nach massiver Kritik und belegten Argumenten der Falschaussagen unter anderem auch durch GERATI, gab Peta diesen Blog ganz auf und löschte diesen sogar. Mittlerweile wird die Domain veganblog.de direkt auf peta.de weitergeleitet. Mehrere rassistische Beiträge wurden von Peta nach Artikeln von GERATI gelöscht. Das Sammelsurium findet man aber immer noch unter archive.org.

    Den gesicherten Archive.org Artikel von Peta findet ihr hier.

    Fleisch essen ist gesellschaftsfeindlich

    GERATI, hat sich intensiv mit dem Artikel befasst und belegt, dass Fleisch essen in keiner Weise, als gesellschaftsfeindlich anzusehen ist. Denn nur die Gesellschaft und die gesetzlichen Bestimmungen geben vor, was richtig und falsch ist.

    Und Fleisch gehört in Deutschland nun mal zu den Grundnahrungsmitteln, anders als Tofu und Tempeh.

    Also stellt Peta hier eine rassistische Behauptung auf, um 99 Prozent der Menschen in Deutschland zu diffamieren und als Gesellschaftsfeindlich einzustufen.

    Das die von Peta aufgeworfen ethischen Vorstellungen, die diese auf die Gesellschaft in Deutschland um münzen wollen, frei erfunden sind, braucht man wohl kaum näher erläutern. In keinem Gesetz steht, dass Fleisch essen eine Straftat ist. Dasselbe betrifft die Tierhaltung und die Nahrungsmittelproduktion.

    Man kann also ehern davon ausgehen, dass die immer wieder vorgepredigten Aussagen von Peta Gesellschaftsfeindlich sind, da diese weder von Gesellschaft noch durch geltende Gesetze gestützt werden. Genauer gehe ich im links verlinkten Artikel dazu ein.

    Mitglieder und Mitarbeiter müssen Vegan sein

    Ein wichtiger Punkt der unter anderem auch die Gemeinnützigkeit anzweifeln lässt. Peta selbst lässt keine neuen Mitglieder zu. In diesem Zusammenhang kam auch im März ein Gericht in ihrer Urteilsbegründung zu der Erkenntnis, dass aufgrund der geringen offiziellen Mitgliederzahlen Peta’s Arbeitsweise infrage gestellt werden kann. Man hat egal ob oder ob nicht keinerlei Möglichkeiten bei Peta ein ordentliches Mitglied zu werden. Auch das ist gelebter Rassismus von Peta und das unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit für den Tierschutz!

    Peta’s Hass gegen Religionen


    Screenshot Facebook Peta-Deutschland
    Screenshot Facebook Peta-Deutschland

    Als ich den Kommentar Verlauf und den zweiten Kommentar von Peta las, musste ich tatsächlich mit der Stirn runzeln. Peta scheint sehr vergesslich zu sein, was insbesondere Dr. Edmund Haferbeck in der neusten Klage gegen den Betreiber von GERATI Silvio Harnos aufzeigte.

    Peta zeigt sich ja so Religionstoleranz! Auch diese Aussage lässt sich leicht widerlegen und nicht nur das man massiv gegen das Schächten eintritt.

    Im Jahr 2014 spielte für Peta die Religionstoleranz keine Rolle! Man schickte halb nackte Frauen in Indien in eine Moschee. Und nicht das die Peta Damen sich an die religiösen Vorschriften hielten, so stürmten diese Halbnackt in den Männereingang der Moschee und verletzten dabei die muslimischen religiösen Grundrechte. Das Peta hier einen religiösen Volksaufstand anzettelte, hat man völlig vergessen! Dafür gab es von GERATI in einem Artikel eine Geschichtslehrstunde für Peta, worauf Peta ihren Artikel nach zwei Tagen wieder gelöscht wurde. Der Peta Artikel ist unter Archive.org hier abrufbar! 

    PeTA macht auch vor Religionen nicht Halt

    Das Löschen des Peta Artikels nach dem Veröffentlichen des Enthüllungsartikels von GERATI ist schon als Eingeständnis von Peta zu werten. Bei diesem Vorgang den Peta inszeniert hatte, ging es nur darum die muslimische Minderheit in Indien zu demütigen, in dem man halbnackte Frauen in den Männerbereich einer Moschee schickte.

    Der Jubel von Peta wurde durch die Enthüllung der Wahrheit durch GERATI gestört und Peta sah sich letztendlich gezwungen den Jubel Artikel zu löschen. Die Wahrheit über Peta’s gelebten Rassismus!

    Peta’s Rassismus trotz geltender Informationsfreiheit

    Peta straft ganz Indonesien ab, da GERATI über Peta die Wahrheit schreibt. So blockiert Peta alle indonesischen und nur indonesische IP-Adressen und postet dennoch immer wieder verlogene Berichte über Indonesien.

    Ein Rechtsverstoß der gegen die allgemeine geltende Informationsfreiheit verstößt. Hier darf sich Peta in naher Zukunft über ein Rechtsschreiben freuen.


    Peta sperrt indonesische Nutzer aus
    Peta sperrt indonesische Nutzer aus

    Auch das ist von Peta gelebter Rassismus und zeigt den lächerlichen Versuch die erfolgreiche Arbeit von GERATI zu verhindern. Durch eine simple VPN-Verbindung ist diese Sperre leicht zu umgehen.

    Fazit: Peta zählt wohl zu den rassistischsten gemeinnützigen Vereinen in Deutschland. Peta schreckt weder davor zurück Hass gegen Religionen offen zu bekunden, noch bestimmte Berufszweige mit rassistischen Äußerungen zu überdecken. Das sich dann Peta an einer Aktion gegen Rassismus beteiligt, entwürdigt das Andenken an George Floyd!

    Hier noch ein Video was ich zu diesem Thema aufgenommen habe.

  • Peta Wirtschaftsbericht 2019 – betrügt Peta das Finanzamt?

    Peta veröffentlichte den Wirtschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2018/2019! GERATI analysiert insbesondere die Ausgaben und stellt fest, das Peta das Finanzamt massiv täuscht und somit Betrug begeht!

    Es ist schon erschrecken wie Peta vorsätzlich das Finanzamt und alle ihre Spender täuscht und somit wahrscheinlich sogar Betrug begeht. Insbesondere gibt Peta ja an, speziell in Rumänien aktiv im Tierschutz tätig zu sein. Nun darf man sich Fragen wie die Peta – Mitarbeiter nach Rumänien kommen und in welchen Unterkünften sie übernachten.

    Das wirft natürlich Fragen auf, wie die angebliche Tierschutzarbeit von Peta in Rumänien aussieht. Leider hat Corona, eine Zusammenarbeit zwischen einem rumänischen Fernsehsender und GERATI unterbrochen. Im März und April war eine Reise von mir nach Rumänien geplant, um gemeinsam mit dem rumänischen Fernsehsender, die Arbeit von Peta und dem rumänischen Tierschutzverein Eduxanima zu erkunden.

    Weder Peta noch Eduxanima betreiben in Rumänien ein Tierheim

    Peta ist in Rumänien als Tierschutz bzw. Tierrechtsorganisation nicht registriert. Die Registrierung von Eduxanima bei den rumänischen Behörden ist erschreckend. Als Erstes besitzt diese Tierrechtsorganisation nicht einmal eine eigene Webseite. Damit wird es schwierig diese Organisation bei Hilfsanfragen zu erreichen. Das einzige, was man nutzt, ist eine Facebook-Seite, die auch bei den Behörden hinterlegt ist. Aber auch dort ist nicht einmal, eine simple Telefonnummer hinterlegt worüber man diesen Verein erreichen kann!


    Screenshot Facebook
    Screenshot Facebook

    EDUXANIMA
    Adresse: str. V.Milea nr. 2, bl. Mobilux, sc. C et al. 7, ap 26
    Arges Pitesti
    Tel / Fax: 0744156133; 0348410623
    E-Mail: cmarsene@yahoo.com
    Website: – www.facebook.com/Eduxanima-
    Ansprechpartner: Carmen Marina Arsene-Constantinescu, Präsidentin
    Art der Vereinsorganisation
    Gründungsjahr 2016
    Der normative Akt, auf dessen Grundlage er funktioniert
    O.G. 26/2000
    Zweck / Mission – Schutz und Verteidigung der Rechte aller Tiere und Schutz der Umwelt durch Durchführung konkreter und spezifischer Aktivitäten und Maßnahmen; Förderung der sozialen Verantwortung, harmonischer Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und der Umwelt sowie einer ethischen und gesunden Lebensweise der Menschen durch Durchführung konkreter und spezifischer Bildungs- und Informationsaktivitäten und -maßnahmen.


    Screenshot Registrierung Eduxanimal bei cdep.ro
    Screenshot Registrierung Eduxanimal bei cdep.ro

    – Entwicklung von Programmen und Veranstaltungen für Information, Kommunikation und soziale Verantwortung in Bezug auf das harmonische Verhältnis zwischen Mensch und Tier, für Kinder (in Schulen) und für Erwachsene
    Öffentliches Versorgungsunternehmen?
    Nein. und das Datum der Gewährung des öffentlichen Versorgungsunternehmens durch GD
    Nicht

    Kurzpräsentation Ziel des Vereins Eduxanima ist es, soziale Verantwortung zu fördern, Kinder und Erwachsene zu erziehen und natürlich zu einer ethischen und gesunden Lebensweise zu führen.
    Um sie zu erfüllen, führt Eduxanima pädagogische und informative Programme und Aktivitäten durch, um die Beziehung zwischen Mensch und Tier harmonisch / korrekt zu entwickeln und die Verlassenheit und Tierquälerei zu stoppen.
    Für Bildungs- und Informationsaktivitäten unterhält Eduxanima Partnerschaften mit der Schulinspektion des Landkreises Argeş, dem Verwaltungsrat des Landkreises Arge und der Bezirksbibliothek „Dinicu Golescu“.

    Eduxanima organisiert auch die kostenlose Sterilisation von Tieren mit Eigentümern, insbesondere in ländlichen Gebieten, um das Verlassen unerwünschter Tiere zu verhindern / zu verringern.

    Gesetzliche Vertreterin Carmen Marina Arsene-Constantinescu
    Tätigkeitsbereiche der Organisation
    1 – GESUNDHEIT

    Hygiene und öffentliche Gesundheit

    2 – UMWELTSCHUTZ

    Verschmutzungskontrolle und -kontrolle

    Erhaltung und Schutz der natürlichen Ressourcen

    Hygiene / Verschönerung des öffentlichen Raums

    Tierschutz und Pflege

    Naturschutzgebiete

    3 – BILDUNG, BILDUNG, FORSCHUNG

    Grund- und Sekundarschulbildung

    Alternative Bildung

    Weiterbildung (für Erwachsene)

    Projekte – Umsetzung und Entwicklung des Bildungsprogramms „Eduxanima“ in zehn Schulen im Landkreis Argeş in Zusammenarbeit mit der Schulinspektion des Landkreises Argeş.

    – Durchführung von außerschulischen Bildungs- und Unterhaltungsaktivitäten für Kinder in Zusammenarbeit mit der Bezirksbibliothek „Dinicu Golescu“.

    – Durchführung von zwei intensiven Kampagnen zur freien Sterilisation von Tieren (Hunden und Katzen).
    KOMMISSIONEN der Abgeordnetenkammer, mit denen die Organisation zusammenarbeiten möchte
    LANDWIRTSCHAFT

    VERWALTUNG

    Internationale Zugehörigkeit
    Anzahl der Filialen
    Weitere wichtige Daten Um die Partnerschaften auszubauen, spricht Eduxanima die Persönlichkeiten der rumänisch-ausländischen Gesellschaft und die weniger bekannten an, die durch ihre berufliche Tätigkeit oder ihre persönlichen Anliegen zum guten Zustand der Gemeinschaft beitragen und auch zur Förderung menschlicher Werte beitragen können. von höchster Qualität Bildung.

    Übersetzung Google Translator

    Originaltext cdep.ro

    Vor Eduxanima war für Peta Animal Rahat in Indien Spendengarant

    Erstaunt muss man feststellen, dass Peta sich von Animal Rahat in Indien abwendete und Rumänien als neue Spendeneinnahme Quelle präsentierte, nachdem GERATI 4. Januar 2018 recherchierte Fakten präsentierte, die nicht so ganz mit den Behauptungen von Peta übereinstimmten.

    Auszug aus dem Artikel:

    Profitable Spendenkampagne für Animal Rahat!

    Seit zwei Jahren fordert PeTA in Deutschland immer wieder dazu, auf für das Projekt animal Rahat in Indien zu spenden. Dazu richtet PeTA Deutschland sogar eine eigene Subdomain animalrahat.peta.de ein. Laut archive.org tauchte diese Subdomain von PeTA erstmalig am 14. Juni 2016 auf!

    Abfrage bei achive.org nach animalrahat.peta.de / Screnshot: archive.org

     

    Abfrage bei achive.org nach animalrahat.peta.de / Screnshot: archive.org

    Damals startete PeTA eine massive Spendenkampagne für Animal Rahat! Dort soll es sich um einen Lebenshof in Indien handeln. Nun PeTA nahm im Jahr 2016 nach eigenen Angaben 5.709.841,55 € Spenden ein! Eine Position das Spendengelder nach Indien flossen, findet man jedoch nicht in dieser Auflistung! Dafür aber die enormen Ausgaben von 83,19 % der Spendeneinnahmen, für die Vereinsführung! Wirtschaftlich sieht wohl da ehern anders aus.

    Aber schauen wir uns Animal Rahat genauer an!

    Auf Facebook habe ich einige Freunde aus Indien, die mich regelmäßig mit Informationen von Aktionen der PeTA India informieren. Bei diesen fragte ich an, ob sie genauere Informationen zu Animal Rahat hätten. Vor allem interessieren mich, der Standort und der Tierbestand auf dem Grundstück. Alle versuche irgendeine nachvollziehbare Adresse herauszufinden, wo man den Tierbestand der Animal Rahat einsehen könnte, verliefen ins Nirwana.

    Auf der Hauptwebseite von Animal Rahat www.animalrahat.com findet man nur ein Postschließfach angeben: Animal Rahat P.O. Box No 3 Sangli Maharashtra 416 415 India! Gleichzeitig wird aber auch ein Verwalter in New Delhi angegeben: Animal Rahat c/o Ravi Rajan & Co Pvt Ltd, 505A, 5th Floor, D-4, Rectangle 1, District Centre, Saket, New Delhi 110 017, India! Da stellt sich mir doch gleich die Frage, warum man die Verwaltung dieser Organisation über 1.600 Kilometer entfernt verlegt.

    Sucht man dann nach Ravi Rajan & Co Pvt Ltd, landet man schnell auf der Webseite von www.ravirajan.co.in, ein Unternehmen, was sich auf Transaktionsmanagement spezialisiert hat! Man darf sich natürlich Fragen was für Transaktionen hier für die Animal Rahat gemanagt werden müssen.

    PeTA India sitzt weder in Neu Delhi, noch in Sangli, sondern in Mumbai. Man gibt zwar von PeTA Deutschland an, das PeTA diese Organisation Animal Rahat nur mit unterstützt, jedoch ist es fraglich, warum dann hier eine Firma in Neu Delhi als Verwalter genannt wird. Wortwörtlich schreibt PeTA Deutschland: „Die Organisation Animal Rahat, die von PETA unterstützt wird, setzt sich dafür ein„!

    Wo landen die deutschen Spendengelder für Animal Rahat?

    PeTA Spendenaufruf auf der Seite animalrahat.peta.de

     

    PeTA Spendenaufruf auf der Seite animalrahat.peta.de

    An dem Spendenaufruf erkennt man die Zweckbindung, die PeTA hier selbst vornimmt. Nur landete im Jahr 2016 kein einziger Cent, der durch diese Spendenaktion generiert wurde in Indien. Dieses geht jedenfalls aus den von PeTA veröffentlichten Daten hervor! Für das Jahr 2017 liegen bisher keine veröffentlichten Daten vor. Da der Spendenaufruf im Juni 2016 gestartet wurde, kann man wohl hier von einer Unterschlagung, wenn nicht sogar von einem Betrug ausgehen. Sollte sich dieser Straftatbestand bestätigen, ist die die Gemeinnützigkeit die PeTA immer noch anerkannt wird mehr als fragwürdig.

    Veruntreut PeTA Spendengelder?

    Peta Deutschland hat für Animal Rahat im Jahr 2018/2019 meines wissend keine Spendenkampagne durchgeführt. Anders sah es bei Peta USA aus. Diese posteten am 10. März 2020 einen Artikel über dieses angebliche Projekt in Indien. Erstaunlich ist auch, dass Peta in Indien gegenüber Huffingtonpost einräumen musste, dass die Ochsen weder vom Schlachthof noch als Arbeitstiere gerettet werden. Man schaue sich die Spendenkampagne von Peta an die 1.800 € Spenden für 5 Jahre Futter verlangte, obwohl die Ochsen bereits beim Schlachter oder an andere Bauern abgegeben wurden!

    Viele der Ochsen im Ruhestand werden zu weniger anstrengenden Arbeiten wie der Bodenbearbeitung gebracht, während einige der anderen von PETA selbst übernommen werden, wo sie gepflegt und gehalten werden, sagte Newkirk. Obwohl die Pensionierung dieser Ochsen nicht unbedingt bedeutet, dass sie vor dem Schlachten gerettet werden, sterben weniger Bullen und leiden auf dem Weg.

    Huffingtonpost.in

    Auswertung des Wirtschaftsberichtes von Peta

    Nachdem Peta im Artikel „PeTA 2016 – Null Euro für den Tierschutz“ veröffentlicht habe, wo ich nachgewiesen habe, das Peta Null Euro für den Tierschutz ausgibt passierte beim nächsten Wirtschaftsbericht folgendes. Im Petas Wirtschaftsbericht für das Geschäftsjahr 2017/2018 verschwand auf einmal die Position Reisekosten. Im Jahr davor hat Peta jeden Tag 151,79 € an Reisekosten verschwendet. Meine Anfrage für was Peta 365 Tage jeweils 151,79 € verbrauchte, blieb unbeantwortet.

    Dafür tauchte auf einmal die Position karitativer Tierschutz auf! Es hat tatsächlich ehern den Anschein als ob Peta auf betrügerischer Art und Weise das Finanzamt und seine Spender betrügt, indem es vorsätzlich falsche Angaben macht. Ich glaube auch nicht, dass Peta Mitarbeiter sollten sie tatsächlich in Rumänien Tierschutzarbeit leisten da zu Fuß hingehen und im Freien Kampieren.

    Fragwürdig ist auch, wie sich in drei Jahren die Mietzahlungen, von damals 193.315,67 € fast verdoppelt können. Welche Luxuswohnungen Peta hier noch finanziert bleibt genauso unbeantwortet wie die horrenden juristischen Kosten von 149.720,54 € in einem Geschäftsjahr entstehen können! Peta beschäftigt ja selbst Rechtsanwälte ist also auf Außenstehende nicht angewiesen. Besteht diese Summe aus Schadenersatzansprüchen, die Peta zu zahlen hat? Hier könnte doch Dr. Edmund Haferbeck mal Aufklärung leisten. Allein die Lohn und Werbekosten belaufen sich auf 66,72 % der Spendeneinnahmen! Damit arbeitet Peta nachweislich unwirtschaftlich was eine Gemeinnützlichkeit infrage stellt!

    Also Herr Haferbeck. Als Leiter der Rechtsabteilung von Peta sind sie wohl der richtige Ansprechpartner. Welche Kosten sind in den juristischen Ausgaben enthalten, oder handelt es sich hierbei um ihre Gehaltszahlung? Wo sind die Reisekosten seit 2017 verblieben und warum hat sich die Mietzahlung fast verdoppelt. Ob ich auf diese Fragen eine Antwort erhalte, ist fraglich!