„Adoptieren – nicht kaufen!“ – Die Doppelmoral von PETA
„Adoptieren – nicht kaufen!“ – Die Doppelmoral von PETA

Immer wieder prescht PETA mit der Forderung „Adoptieren – nicht kaufen“ vor, was eigentlich kein schlechtes Statement ist. Nur wie sieht es bei PETA denn mit der Umsetzung dieser Forderung aus? GERATI hat sich einmal recherchiert und unglaubliches herausgefunden!

Alle Jahre wieder startet PETA eine Kampagne und fordert „Adoptieren – nicht kaufen!“ Diese Forderung scheint auf den ersten Blick nicht schlecht zu sein. Doch wenn diese von PETA verbreitet wird, lohnt sich, nach der Erfahrung von GERATI, ein intensives Hinsehen auf die Arbeitsweise von PETA.

Adoptieren – nicht kaufen – was steckt dahinter?

Mit Blick auf Deutschland fristen zehntausende von Hunden und Katzen ihr Dasein in Tierheimen. Teilweise stoßen Tierheime in Deutschland sogar an ihre Aufnahmegrenzen. Einem solchen Tier ein neues zu Hause zu geben, ist eine sehr gute Sache! Außerhalb und insbesondere hier in Ost- und Südosteuropa gibt es aufgrund der fehlenden staatlichen Förderungen nur begrenzt Tierheime. Viele Auslandstierschutzorganisationen betreiben jedoch in diesen Ländern sogenannte Shelter, die Fundtiere aufsammeln und verpflegen! Leider hat sich hier auch ein gewisses Business entwickelt. So werden hunderte von Tieren aus angeblich tierschutzbedingten Gründen nach Deutschland verbracht und hier zur Adoption freigegeben! Das schmälert natürlich dann wieder die Change für Tiere in deutschen Tierheimen ein neues Zuhause zu finden!

Adoption in Deutschland teilweise schwierig und mit großen Auflagen bedacht

Bereits im Jahr 2016 berichtete ich bezogen auf einen Artikel einer Rechtsanwältin für Tierrecht auf die Schwierigkeiten, die sich bei einer Adoption eines Tieres aus einem Tierheim auftun können! Und bis heute scheint sich da nichts geändert zu haben. Mehr noch, es ist aufgrund der Abhängigkeit von kommunalen Geldern sogar noch schlimmer geworden! 

In den letzten Jahren haben Tierheime immer mehr Spendeneinnahmen verloren. Die Spendenwilligkeit der Deutschen für den Tierschutz ist zwar weiterhin gegeben, jedoch landen die Spenden ehern bei PETA und anderen Tierrechtsorganisationen, die medial sehr aktiv sind. PETA selbst investiert fast 50 Prozent ihrer Spendeneinannahmen in Werbung, um neue Spender zu finden. Dadurch sammelt man über 10 Millionen Euro an Spenden ein, die letztendlich den Tierheimen fehlen!

Deshalb sind Tierheime sehr weit von kommunalen Zahlungen abhängig. Die Kommunen zahlen aber nur für Fundtiere, die auch im Tierheim versorgt werden. Wird ein Tier zur Adoption freigegeben, fällt hier natürlich auch die Zahlung für das Tier durch die Kommune weg!

Verständlich also, dass Tierheime Tiere ehern wie ein Messie sammeln, um mehr Geld von der Kommune zu erhalten! Viele Tierheime in Deutschland befinden sich in einer finanziellen Notlage. Und bei PETA und Co fließt dafür der Champagner wahrscheinlich in Strömen!

Rettung scheint nur durch einen Tierschutz-Pool-Fond gegeben

Für humane Spenden und Hilfsprojekte wurde durch den Staat ein Fond geschaffen, wo große deutsche Hilfsorganisationen zusammenarbeiten und Spenden einzahlen und dadurch ihre Projekte finanzieren. Dadurch ist vor allem die Zusammenarbeit einzelner Organisationen gestärkt worden. So müssen nicht doppelt und dreifache Lohnzahlungen getätigt werden, da verschiedene Organisationen an einem Projekt arbeiten. Sowas sollte es auch im Bereich Tierschutz geben und die Gelder Projektbezogen auf den Tierschutz aufgeteilt werden. Dann würde sich PETA umschauen, die tatsächlich über 35 Prozent ihrer Spendeneinnahmen (über 10 Millionen Euro jährlich) in Lohnkosten verschwenden!

PETA schmeißt tausende Euros in Werbekampagnen mit C-Promis raus

Foto: Peta.de / Nicolas Geradin / © PETA France
Foto: Peta.de / Nicolas Geradin / © PETA France

Es vergeht kein Monat, wo PETA nicht in irgendeiner Kampagne einen C-Promi mit einer saftigen Kampagnenzahlung zu ködern scheint! Transparenz gibt es für PETA hier nicht. So äußerten sich jedoch Promis, die eine Mitarbeit mit PETA ablehnten von dubiosen Vorschriften, die im kleingedruckten der Verträge stehen! Warum PETA eine Verschwiegenheitserklärung in den Verträgen festlegt und diese mit einer saftigen Vertragsstrafe noch untermauert, lässt die Frage zu: „WAS HAT PETA IN DIESEN VERTRÄGEN ZU VERBERGEN?“ Fraglich ist es schon, dass PETA über die Zusammenarbeit einzelner C-Promis so ein tiefes Geheimnis macht!

PETA – kein Cent in den aktiven Tierschutz

Nach dem GERATI 2016 aufgezeigt hatte, dass PETA Millionen von Euros aus dem Tierschutz in dubiose Quellen verschwinden ließ und sich anscheinend sogar Luxusreisen gönnte, verschwand mit dem angeblichen transparenten Bericht von PETA die Position „REISEKOSTEN“! Dafür tauchte auf einmal seit 2017 die Position „KARIKATIVER TIERSCHUTZ“ auf! GERATI fragte, ob jetzt PETA Mitarbeiter z.b. nach Rumänien wo PETA angeblich doch so aktiv sein wolle, zu Fuß gehen und unter Brücken schlafen müssten! Letztendlich muss man bei intensiver Recherche feststellen, dass PETA keinen einzigen Cent in den Tierschutz investiert. Dafür scheinen Spendengelder in dubiose Kanäle zu verschwinden!

Nach der Betrugsenthüllung über PETA durch GERATI verschwand nicht nur die Position Reisekosten, die 2016 150 € pro Tag betrugen! Auch die Aussage auf der PETA Spendenseite, dass PETA über 88 Prozent der Spendeneinnahmen in den aktiven Tierschutz fließen, wurde von PETA entfernt! Nun im Rechnen und Wirtschaftsfinanzen scheint aber nicht nur PETA massive Probleme zu haben. So behauptet PETA, dass eine angeblich unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft belegen 

PETA wollte nach eigenen Angaben angeblich 88 % der Spenden in den aktiven Tierschutz stecken!
PETA wollte nach eigenen Angaben angeblich 88 % der Spenden in den aktiven Tierschutz stecken!

konnte, dass PETA 87 Prozent der Spenden direkt in Tierschutzkampagnen fließen!

Natürlich wird von PETA nicht erwähnt, um welche Wirtschaftsprüfungsgesellschaft es sich handeln sollte, die so grandios die Zahlen faken kann! Dass PETA sich damit wohl selbst gegenüber dem Finanzamt strafbar macht, wenn man diese Zahlen übermittelt, dürfte klar sein.

Ich hatte im Artikel „PETA sagt – unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bestätigt, dass PETA 87 Prozent der Spenden in den Tierschutz investiert“ einmal eine Auflistung in einer Exceltabelle für die Jahre 2016–2019 veröffentlicht, die diese Zahl widerlegte!

Auflistung der Ein- und Ausgaben, die PETA selbst transparent angibt
Auflistung der Ein- und Ausgaben, die PETA selbst transparent angibt

Man muss glaube ich nicht BWL studiert haben, um zu erkennen, dass die von PETA angegebenen 87 %, die man in den Tierschutz investieren will, niemals erreicht würden. Wo sind die Reisekosten, die nach dem Betrugsvorwurf von GERATI gegen PETA auf einmal verschwanden? Oder wurden diese dann einfach in karitative Tierschutzarbeit umbenannt. Dann wären im Jahr 2019 725.057,85 € in Reisekosten investiert worden. Wo wohl die Luxusyacht von PETA steht ;-)?

PETA tötet lieber Tiere, als diese zu vermitteln

Anstatt selbst nach der eigenen Forderung „Adoptieren – nicht kaufen“ zu handeln, tötet PETA fast 90 Prozent der Tiere, die an sie übergeben werden. Selbst vor Diebstahl und illegaler Tötung von Haustieren schreckt PETA nicht zurück!

In keinem Land der Erde betreibt PETA ein Tierheim, oder einen Gnadenhof. In Indien verweist PETA auf Animal Rahat! Dort musste die erst PETA Vorsitzende gegenüber Medien einräumen, dass Tiere für andere Zwangsarbeiten verkauft werden. Selbst mit dem Verkauf an Schlachthöfen dieser angeblich geretteten Tiere verdient PETA bzw. Animal Rahat Geld!

Insbesondere PETA Deutschland will in den letzten Jahren in Rumänien über 80.000 Hunde gerettet haben. Wo diese 80.000 Hunde sind, kann jedoch PETA nicht belegen! Weder PETA, die in Rumänien nicht einmal eine Zulassung als Tierschutzorganisation besitzt noch die Partnerorganisation Eduxanimal betreibt ein Tierheim oder eine Auffangstation. Wo sind denn dann diese 80.000 geretteten Tiere?

Zu guter Letzt will PETA in der Ukraine aktiv sein und hunderte von Tieren gerettet haben wollen. Auch hier kann PETA keinen einzigen Beweis erbringen, dass diese angeblichen hunderte geretteten Tiere tatsächlich existieren bzw. von anderen Organisationen im Namen von PETA aufgenommen werden! 

Es ist also schon mehr als fraglich, wenn so eine Organisation wie PETA, die jedes Jahr selbst tausende von Tieren tötet und fragwürdige „ANGEBLICHE“ Hilfsprojekte betreibt, die Forderung aufstellt: „Adoptieren – nicht kaufen!“ In jedem Fall sollte man PETA, wenn man diesen Verein mit einer Spende bedecken möchte, hinterfragen. Es gibt unzählige Tierheime, die sich aufopferungsvoll um Tiere kümmern! Dort wird kein Geld, wie bei PETA verprasst und die Spende kommt tatsächlich bei den Tieren an!

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