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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Tiertransporte

  • Tierschutzverstöße bei Tiertransporten: Aktuelle Entwicklungen und Konsequenzen

    Tierschutzverstöße bei Tiertransporten: Aktuelle Entwicklungen und Konsequenzen

    In den letzten Jahren haben Tierschutzverstöße bei Tiertransporten in Deutschland und anderen Ländern verstärkt Aufmerksamkeit erregt. Besonders nach Enthüllungen durch investigative Journalisten und Organisationen wie „Vier Pfoten“ ist das Thema verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Eine Studie des Europäischen Parlaments aus dem Jahr 2023 zeigt, dass in fast 30 % der Tiertransporte innerhalb der EU Verstöße gegen geltende Tierschutzrichtlinien festgestellt wurden. Insbesondere Kontrollen von Schweine- und Geflügeltransportern brachten erhebliche Mängel ans Licht, die nicht nur das Wohl der Tiere beeinträchtigen, sondern auch rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen nach sich ziehen. Zudem gibt es eine zunehmende Debatte darüber, ob die gesetzlichen Regelungen ausreichen, um das Tierwohl angemessen zu schützen.

    Aktuelle Fälle von Tierschutzverstößen bei Tiertransporten

    Bei einer Kontrolle auf der Autobahn A1 in Bremen wurden kürzlich fünf Schweine- und Geflügeltransporter überprüft. Die Beamten stellten fest, dass bei mehreren Transportern die Stellflächen für die Mastschweine zu klein bemessen waren. Zudem wurden bei einem Fahrer Verstöße gegen die Ruhe- und Lenkzeiten festgestellt. Bei zwei Transportern wurden erhebliche technische Mängel am Fahrzeug festgestellt. Obwohl den Fahrern zum Wohl der Tiere die Weiterfahrt zum Schlachthof gestattet wurde, mussten sie anschließend umgehend eine Werkstatt aufsuchen. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt, und das Veterinäramt Bremen erhielt Kenntnis über die Mängel. Den Transportunternehmen drohen nun empfindliche Geldstrafen.

    Ein weiterer Vorfall ereignete sich im Februar 2025 am Grenzübergang Reitzenhain. Die Bundespolizei kontrollierte einen Kleintransporter mit polnischer Zulassung und entdeckte im Kofferraum mehrere Tierboxen mit insgesamt vier Katzen und sieben Hunden. Aufgrund unzureichender Herkunfts- und Altersdokumente sowie des schlechten Zustands der Tiere wurde das Veterinäramt eingeschaltet. Trotz sofortiger Versorgung verstarb ein Hund. Gegen die Verantwortlichen wurden Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen unerlaubter Einreise und Aufenthalt eingeleitet.

    Auch in anderen europäischen Ländern sind vergleichbare Fälle dokumentiert worden. In Spanien deckten Tierschützer im Jahr 2024 auf, dass Rindertransporte in brütender Hitze ohne ausreichende Wasserversorgung durchgeführt wurden, was zu mehreren Todesfällen führte. In Polen wurde ein illegaler Tiertransport gestoppt, bei dem Schweine unter beengten und unhygienischen Bedingungen transportiert wurden, was die Verbreitung von Krankheiten begünstigte. Besonders problematisch sind grenzüberschreitende Transporte, bei denen die Kontrolle durch nationale Behörden erschwert wird. Berichte aus Spanien und Polen zeigen, dass Tiere auf langen Transportwegen oft ohne ausreichende Versorgung leiden. Besonders problematisch sind grenzüberschreitende Transporte, bei denen die Kontrolle durch nationale Behörden erschwert wird.

    Häufige Mängel bei Tiertransporten

    Die genannten Fälle sind keine Einzelfälle. Bei Kontrollen werden regelmäßig verschiedene Mängel festgestellt, die das Wohl der Tiere erheblich beeinträchtigen:

    • Platzmangel: Überbelegung der Transporter führt zu Stress und erhöhtem Verletzungsrisiko für die Tiere.
    • Technische Mängel: Fehlende oder defekte Belüftungssysteme, unzureichende Tränkanlagen und mangelhafte Fahrzeugwartung können zu Dehydrierung und weiteren gesundheitlichen Problemen führen.
    • Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten: Unzureichende Pausen und überlange Fahrzeiten erhöhen den Stress der Tiere und können zu Erschöpfung führen.
    • Unzureichende Ausbildung der Fahrer: Fehlendes Fachwissen im Umgang mit den Tieren während des Transports kann zu weiteren Problemen führen.
    • Fehlende Notfallmaßnahmen: Viele Transporte verfügen nicht über Notfallpläne für unvorhergesehene Probleme wie extreme Wetterbedingungen oder Unfälle.

    Diese Mängel stellen nicht nur Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dar, sondern gefährden auch die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere erheblich.

    Konsequenzen für Transportunternehmen

    Bei festgestellten Verstößen drohen den verantwortlichen Transportunternehmen empfindliche Geldstrafen. Zudem können die Veterinärämter weitere Maßnahmen ergreifen, wie beispielsweise die Untersagung weiterer Transporte oder die Anordnung von Nachschulungen für das Personal. In schweren Fällen können auch strafrechtliche Konsequenzen folgen.

    Immer wieder fordern Tierschutzorganisationen, dass Verstöße härter bestraft werden, insbesondere bei wiederholten Verfehlungen. So setzt sich die Organisation „Vier Pfoten“ mit ihrer Kampagne gegen qualvolle Tiertransporte für strengere Sanktionen und eine bessere Kontrolle der Transporte ein. Auch „Animals‘ Angels“ dokumentiert regelmäßig Verstöße und fordert durch öffentlichkeitswirksame Aktionen sowie politische Lobbyarbeit eine Verschärfung der Gesetzgebung. Die Einführung einer „schwarzen Liste“ für Unternehmen, die sich nicht an die Vorschriften halten, wird in der Politik diskutiert. Auch die Verbraucher haben zunehmend Einfluss auf die Entwicklung, indem sie gezielt auf Produkte aus tiergerechter Haltung setzen.

    Maßnahmen zur Verbesserung des Tierschutzes bei Transporten

    Um die Situation zu verbessern und Tierschutzverstöße zu minimieren, sind verschiedene Maßnahmen erforderlich:

    • Strengere Kontrollen: Regelmäßige und unangekündigte Kontrollen der Transportfahrzeuge und -bedingungen können dazu beitragen, Verstöße frühzeitig zu erkennen und zu ahnden.
    • Verbesserte Ausbildung: Fahrer und Betreuer sollten verpflichtende Schulungen im Umgang mit den Tieren und den gesetzlichen Vorgaben absolvieren.
    • Optimierung der Transportbedingungen: Anpassungen der Fahrzeuge, wie ausreichende Belüftung und Tränkmöglichkeiten, sowie die Einhaltung der vorgeschriebenen Platzverhältnisse sind essenziell.
    • Reduzierung der Transportzeiten: Wo möglich, sollten lange Transportwege vermieden und stattdessen lokale Schlachtungen bevorzugt werden.
    • Nutzung moderner Technik: Die Verwendung von GPS-Überwachung und Temperatursensoren kann helfen, Probleme frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern.
    • Förderung alternativer Transportmodelle: Die Forschung arbeitet an tierfreundlicheren Alternativen, etwa der Verlagerung von Transporten auf Schienenwege, die weniger Stress für die Tiere bedeuten.

    Durch die Umsetzung dieser Maßnahmen kann das Wohl der Tiere während des Transports erheblich verbessert und das Risiko von Verstößen reduziert werden. Allerdings bestehen Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung. Beispielsweise erfordert eine intensivere Kontrolle mehr Personal und finanzielle Mittel, die nicht immer in ausreichendem Maße verfügbar sind. Zudem stoßen strengere Vorgaben oft auf Widerstand aus der Transport- und Landwirtschaftsbranche, die höhere Kosten und logistische Schwierigkeiten befürchten. Eine erfolgreiche Umsetzung erfordert daher eine enge Zusammenarbeit zwischen Behörden, Unternehmen und Tierschutzorganisationen.

    Fazit

    Tierschutzverstöße bei Tiertransporten sind ein ernstzunehmendes Problem, das nicht nur das Wohl der Tiere beeinträchtigt, sondern auch rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen nach sich zieht. Es liegt in der Verantwortung der Transportunternehmen, die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten und durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Tiere während des Transports keinen unnötigen Belastungen ausgesetzt sind. Regelmäßige Kontrollen und eine konsequente Ahndung von Verstößen sind unerlässlich, um das Tierwohl zu gewährleisten und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Branche zu stärken.

    Ein Umdenken in der Politik und der Wirtschaft ist nötig, um den Tierschutz langfristig zu verbessern. In Deutschland wurde beispielsweise 2024 eine neue Initiative ins Leben gerufen, die strengere Kontrollen für Tiertransporte vorschreibt. Zudem gibt es auf EU-Ebene Bestrebungen, die maximalen Transportzeiten zu reduzieren und verpflichtende Ruhepausen mit verbesserten Versorgungsmöglichkeiten für Tiere einzuführen. Verbraucher können durch bewussten Konsum ebenfalls Einfluss nehmen. Die steigende Zahl an Berichten über Missstände zeigt, dass ein Wandel dringend erforderlich ist.

    Quellen:

  • Parteien im EU-Wahlkampf: Strengere Tiertransportregelungen gefordert

    Parteien im EU-Wahlkampf: Strengere Tiertransportregelungen gefordert

    Im Vorfeld der EU-Wahlen haben mehrere deutsche Parteien strengere Regelungen für Tiertransporte gefordert. Während die EU-Kommission eine Begrenzung auf neun Stunden vorschlägt, gehen die Forderungen der Parteien darüber hinaus, um den Tierschutz zu verbessern. Die Grünen, SPD, AfD und Linke setzen sich für deutlich kürzere Transportzeiten ein, während FDP und Freie Wähler auf EU-weite Mindeststandards drängen. Diese Forderungen spiegeln ein wachsendes Engagement für den Tierschutz wider und könnten bedeutende Änderungen in der europäischen Tiertransportgesetzgebung bewirken.

    Parteien fordern strengere Tiertransportregelungen

    Der bevorstehende EU-Wahlkampf bringt neue Diskussionen über Tiertransporte. Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, die Dauer von Tiertransporten auf maximal neun Stunden zu begrenzen. Dieser Vorschlag hat jedoch verschiedene politische Parteien dazu veranlasst, noch strengere Regelungen zu fordern. Die Debatte über die Transportdauer und die Bedingungen, unter denen Tiere transportiert werden, hat sich intensiviert, da viele der Meinung sind, dass die aktuellen Vorschläge der EU-Kommission nicht weit genug gehen, um das Wohl der Tiere zu gewährleisten.

    Einige Parteien, darunter die Grünen und die SPD, plädieren für eine Reduzierung der maximalen Transportzeit auf acht Stunden, um den Stress und das Leid der Tiere zu minimieren. Die AfD und die Linke gehen noch weiter und fordern eine Begrenzung auf sechs beziehungsweise vier Stunden. Diese Forderungen spiegeln eine wachsende Sensibilität und ein stärkeres Engagement für den Tierschutz wider, wobei der Schutz der Tiere während des Transports als entscheidendes Thema im Wahlkampf betrachtet wird. Die Debatte zeigt, wie wichtig den Wählern das Thema Tierschutz ist und wie Parteien darauf reagieren, indem sie strengere Maßnahmen als die vorgeschlagenen neun Stunden der EU-Kommission anstreben.

    Forderungen der Grünen und SPD

    Die Grünen und die SPD möchten die Transportdauer auf acht Stunden begrenzen. Sie argumentieren, dass kürzere Transportzeiten das Wohl der Tiere erheblich verbessern würden. Kürzere Transportzeiten würden den Stress und die Leiden der Tiere während des Transports deutlich reduzieren, was ihrer Meinung nach eine dringend notwendige Maßnahme im Tierschutz darstellt.

    Darüber hinaus befürworten beide Parteien ein Verbot von Tiertransporten in Drittstaaten, um Misshandlungen und unzureichende Tierschutzstandards außerhalb der EU zu verhindern. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Tiere nur unter Bedingungen transportiert werden, die ihren Bedürfnissen entsprechen, und dass sie nicht in Länder gebracht werden, in denen ihre Behandlung möglicherweise schlechter ist. Ein solches Verbot würde nicht nur das Leiden der Tiere verringern, sondern auch die Verantwortung der EU-Mitgliedstaaten für den Schutz von Tieren in globalen Lieferketten stärken.

    AfD und Linke

    Die AfD setzt sich für eine maximal sechs Stunden lange Transportdauer ein. Sie unterstreicht die Notwendigkeit, die Tiere vor unnötigem Stress zu schützen. Die Partei argumentiert, dass eine Verkürzung der Transportzeit erheblich zur Verbesserung des Tierwohls beitragen würde, indem sie die Zeit, die Tiere in engen und oft unangenehmen Bedingungen verbringen, minimiert.

    Die Linke geht noch weiter und fordert eine Begrenzung auf nur vier Stunden, um das Leid der Tiere auf ein Minimum zu reduzieren. Ihre Position basiert auf der Überzeugung, dass selbst kurze Transportzeiten erheblichen Stress und Unwohlsein für die Tiere bedeuten. Eine vierstündige Obergrenze soll sicherstellen, dass Tiere nur für kurze, absolut notwendige Entfernungen transportiert werden, was sowohl ihre physischen als auch psychischen Belastungen drastisch verringern würde.

    FDP und Freie Wähler

    Im Gegensatz zu den anderen Parteien, die spezifische Zeitlimits fordern, konzentrieren sich die FDP und die Freien Wähler auf die Einführung EU-weiter Mindeststandards im Tierschutz. Diese Standards sollen sicherstellen, dass alle Mitgliedstaaten einheitliche und humane Praktiken anwenden. Indem sie auf harmonisierte Regelungen setzen, möchten sie ein Mindestmaß an Tierschutz gewährleisten, unabhängig davon, in welchem EU-Land die Transporte stattfinden. Dieses Vorgehen soll nicht nur den Tierschutz verbessern, sondern auch gleiche Wettbewerbsbedingungen für die landwirtschaftlichen Betriebe in der EU schaffen.

    Darüber hinaus betonen die FDP und die Freien Wähler, dass es wichtig ist, praktikable und durchsetzbare Regelungen zu entwickeln. Sie argumentieren, dass zu strenge und nicht umsetzbare Vorschriften letztlich dem Tierschutz schaden könnten, wenn sie zu einer erhöhten Anzahl illegaler Transporte führen. Einheitliche Mindeststandards sollen hingegen einen realistischen und durchsetzbaren Rahmen bieten, der sowohl den Tierschutz als auch die Bedürfnisse der Landwirte berücksichtigt.

    Bürgerinitiative „End The Cage Age“

    Eine wichtige Rolle spielt auch die Bürgerinitiative „End The Cage Age“, die ein Verbot der Käfighaltung in der EU anstrebt. Diese Initiative hat breite Unterstützung von den Grünen und der Linken erhalten. Beide Parteien setzen sich stark dafür ein, dass Tiere artgerechter gehalten werden. Sie argumentieren, dass die Käfighaltung grausam und unnötig sei und dass Tiere ein Recht auf eine natürliche Umgebung haben, die ihren physischen und psychischen Bedürfnissen entspricht.

    Die Kampagne „End The Cage Age“ hat in der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit erregt und den Druck auf die EU-Politik erhöht, Maßnahmen zur Abschaffung der Käfighaltung zu ergreifen. Die Grünen und die Linke betonen, dass das Ende der Käfighaltung ein wichtiger Schritt in Richtung eines umfassenderen Tierschutzes in der EU ist. Sie fordern die Einführung strengerer Haltungsstandards, die sicherstellen, dass alle Nutztiere Zugang zu Freilandbedingungen und ausreichendem Platz haben.

    Persönliches Fazit zu den Wahlversprechen der Parteien im EU-Wahlkampf

    Jeder weiß, dass vor der Wahl viele Versprechungen gemacht werden, um die Wähler zu überzeugen. Nach der Wahl scheinen sich viele Politiker und Parteien nicht mehr an ihre Versprechen zu erinnern. In der Realität ist demokratische Politik immer auf Kompromisse angewiesen, es sei denn, eine Partei erreicht die absolute Mehrheit, was selten vorkommt. Selbst dann bleibt die Umsetzung politischer Agenden schwierig, da Bundesrat, Bundestag und letztlich der Bundespräsident den Gesetzesänderungen zustimmen müssen. Auf EU-Ebene wird es noch komplizierter, da nationale Interessen eine Rolle spielen. Trotz allem werden schrittweise Verbesserungen im Tierschutz erreicht, solange die Versorgung der Menschheit gesichert ist.

    Quellenangaben für den Artikel

    1. Top Agrar – Tiertransporte begrenzen: Parteien überbieten EU-Kommission im Wahlkampf – www.topagrar.com/management-und-politik/news/tiertransporte-begrenzen-parteien-ueberbieten-eu-kommission-im-wahlkampf-20003689.html

    2. Europäische Kommission – Mehr Tierschutz: EU-Kommission will Reform der Transportregeln und einheitliche Tierwohl-Standards für Hunde/Katzen – https://germany.representation.ec.europa.eu/news/mehr-tierschutz-eu-kommission-will-reform-der-transportregeln-und-einheitliche-tierwohl-standards-2023-12-07_de

    3. Albert Schweitzer Stiftung – Tiertransporte: Aktuelle Entwicklungen in der EU – https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/tiertransporte-aktuelle-entwicklungen-eu

    4. Europäische Kommission – Tiertransporte auf dem Seeweg: Kommission sorgt mit neuen Regeln für mehr Tierschutz – https://germany.representation.ec.europa.eu/news/tiertransporte-auf-dem-seeweg-kommission-sorgt-mit-neuen-regeln-fur-mehr-tierschutz-2023-02-17_en?prefLang=mt

    5. GERATI – Ein weiteres Problem mit einem Tiertransport-Schiff – https://gerati.de/2024/02/22/problem-mit-einem-tiertransport-schiff/

  • Europäische Union: Acht Mitgliedsländer wehren sich gegen das Lebenstierexportverbot

    Ein Aufschrei der Empörung unter acht EU-Staaten, die in einer gemeinsamen Erklärung ihre Ablehnung gegenüber einem Verbot des Exportes von lebenden Tieren in Drittländer zum Ausdruck bringen. Diese Länder argumentieren, dass ein solches Verbot nicht nur ihre Wirtschaft beeinträchtigen würde, sondern auch die Tierschutzstandards in Drittländern nicht verbessern würde.

    Acht EU-Mitgliedstaaten haben in einer gemeinsamen Erklärung ihre Bedenken gegenüber einem möglichen Verbot des Exportes von lebenden Tieren in Drittländer geäußert. Sie argumentieren, dass ein solches Verbot negative Auswirkungen auf die Tierproduktion in der EU haben und die Wettbewerbsfähigkeit von Ländern außerhalb des Binnenmarktes stärken könnte. Die Europäische Kommission plant, in diesem Jahr eine Vorlage für ein neues Tierschutz- und Tiertransportrecht vorzulegen.

    Acht EU-Mitgliedstaaten haben sich in einem gemeinsamen Positionspapier gegen ein Verbot von Lebenstierexporten in Drittstaaten ausgesprochen. Das Papier soll am 30. Januar beim EU-Agrarrat in Brüssel von der portugiesischen Delegation vorgestellt werden und von Frankreich, Spanien, Rumänien, Griechenland, Irland, Litauen und Lettland unterstützt werden.

    Regelungen für den Tierschutz bei Transporten anpassen

    Die acht Mitgliedstaaten betonen in einem Positionspapier, dass es bereits umfangreiche Regelungen für den Tierschutz bei Straßen-, Luft- und Seetransporten gebe. Diese umfassen Anforderungen an die Zulassung des Transportunternehmers, Genehmigung des Transportmittels, Ausbildung der Fahrer, Platz pro Tier, Fahr- und Ruhezeiten sowie Be- und Entladen der Tiere. Auch die Transportfähigkeit der Tiere wird berücksichtigt. Die Unterzeichner räumen ein, dass diese Regelungen aufgrund der zunehmenden ethischen Bedenken der Gesellschaft und neuer technologischer Entwicklungen angepasst werden müssten. Diese Anpassungen würden sie unterstützen, zum Beispiel in Bezug auf die Harmonisierung der Fahrerausbildung, Definition der Verantwortung der Transportunternehmen und Regeln zum Platzangebot.

    Forderung nach deutlicher Verschärfung der Tierschutzregelungen bei Transporten

    Die Forderungen acht Mitgliedstaaten werden möglicherweise nicht von allen Delegationen unterstützt. Im Juli des vergangenen Jahres forderten Deutschland, Dänemark, die Niederlande, Belgien und Schweden die Kommission auf, ihren Vorschlag durch deutliche Verschärfungen, wie beispielsweise bei der Transportdauer, umzusetzen.

    Die Debatte um ein Verbot von Tiertransporten in Drittländern scheint sich zu verschärfen. Ein solches Verbot würde Entwicklungshilfsprojekte, wie das von Deutschland in Marokko in den letzten Jahren finanzierte Projekt zum Bau einer Milchproduktionsanlage, beeinträchtigen.

    Dazu wurden auch Kühe nach Marokko exportiert, was zu einer juristischen Auseinandersetzung führte. Trotzdem wurden die Tiere letztendlich exportiert.

    Wie soll man Ländern den richtigen Umgang mit Tieren vermitteln, wenn man ihnen den Zugang zu Lebendtieren verwehrt? Sollte die EU ein Verbot beschließen, werden Drittländer die Transporte übernehmen, ohne dass Tierschutzgesetze eingehalten werden müssen.

    Das Recht auf angemessene Ernährung, ist ein universelles Menschenrecht und das gilt auch für Länder, die nicht Teil der Europäischen Union sind. Dies sollte bei der Entscheidungsfindung der Abgeordneten berücksichtigt werden.

    Fazit: Ein Verbot von Nutztierhaltung würde dem globalen Tierschutz nicht dienen. Stattdessen sollte die Europäische Union durch Exporte von Wissen und Technologien sowie Hilfsprogramme vor Ort dafür sorgen, dass Menschen in Entwicklungsländern verantwortungsvoll mit Nutztieren umgehen. Dadurch könnten diese Länder selbst tierische Nahrungsmittel produzieren und so den Welthunger bekämpfen, anstatt diese teuer auf dem Weltmarkt einzukaufen.

  • Trägt PETA Schuld am EU-Entscheid? Tiertransporte in Drittländern bleiben erlaubt!

    PETA räumt in einer Pressemitteilung ein, EU-Abgeordnete vor der Abstimmung über ein Verbot von Tiertransporten massiv bedrängt haben zu wollen! Trotz des massiven von PETA gesteuerten Tierrechtsterror gegen die Abgeordneten entschieden sie sich gegen ein Verbot von Tiertransporten außerhalb der EU!

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    Gestern hat das EU-Parlament der Tierrechtsforderung, alle Tiertransporte außerhalb der EU zu verbieten, eine endgültige Absage erteilt! Tiertransporte bleiben weiterhin erlaubt. Jedoch fordert das Parlament einen besseren Schutz der Tiere bei den Transporten! Ob und wie sich dieses umsetzen lässt, ließ das Parlament offen. Das EU-Parlament gibt der EU-Kommission Empfehlungen für Beschlüsse, die die EU-Kommission in der Regel folgt. Beschlüsse der EU-Kommission müssen in allen Ländern der Europäischen Union umgesetzt werden!

    So wurde auch ein Bericht des Untersuchungsausschusses, der gravierende Mängel bei der Umsetzung der bestehenden Tiertransportregeln feststellte, bestätigt! Die EU-Kommission wurde aufgefordert, die Regeln zu überarbeiten! Tierschützern, insbesondere radikale Tierrechtler gingen diese Beschlüsse nicht weit genug!

    Tierrechtsforderungen verstoßen gegen das Menschenrecht

    Nahrung ist ein grundsätzliches Menschenrecht! Wenn Tiertransporte aus der EU in Drittländern verboten würden, müssten Menschen hungern, da in den meisten Ländern außerhalb der EU, wo die Tiertransporte hingehen, die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln nicht ausreichend gesichert werden kann. 

    Die wichtigsten rechtlichen Grundlagen für das Recht auf Nahrung im Überblick

    Das Recht auf Nahrung ist bereits grundgelegt in Artikel 3 (Recht auf Leben) und Artikel 25 (Recht auf einen die Gesundheit und das Wohl gewährenden Lebensstandard) der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) von 1948.
    Das Recht auf Nahrung ist außerdem in mehreren internationalen Menschenrechtsinstrumenten verankert. Die wichtigste rechtliche Basis ist Artikel 11 des internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle rechte (kurz: Sozialpakt), der 1966 von der UN-Vollversammlung angenommen wurde und 1976 ratifiziert wurde. Weitere relevante vertragliche Regelungen sind Artikel 24 und 27 in der Kinderrechtskonvention von 1989, Artikel 12 der Frauenrechtskonvention von 1979 sowie Artikel 21 der afrikanischen Menschenrechtscharta von 1981 (Banjul Charta).
    Diese Verträge stellen bindendes internationales Recht für die Staaten dar, die Vertragsstaaten sind. Die Vertragsstaaten sind verpflichtet, die Vorschriften des Vertrages effektiv in nationales Recht umzusetzen, um zu gewährleisten, dass sie Teil des nationalen Rechts werden.

    bpb.de

    Die Menschenrechte werden von Tierrechtlern gern vernachlässigt, insbesondere wenn es um die Forderung geht, Tieren dieselben Rechte einzuräumen, die für den Menschen gelten! Mag sein, dass diese Tierrechtler nicht wissen, was Hunger bedeute, da sie zum Teil von sozial-gemeinschaftlicher staatlicher Unterstützung leben und ihre veganen Nahrungsmittel im Supermarkt zu jederzeit kaufen können. 

    Diese Fakten werden auch von PETA-Mitarbeiterin Lisa Kainz als angebliche Expertin und Agrarwissenschaftlerin in ihrer Pressemitteilung nicht erwähnt

    Mehr noch sie verschweigt in der PETA Pressemitteilungen vorsätzlich die Forderungen, die die EU-Abgeordneten in Ihrem Beschluss für die EU-Kommission forderte. Natürlich musste sie erwähnen, dass sich ja PETA so bemüht haben und EU-Abgeordnete in ihrer Entscheidung beeinflussen wollte. Wie das aussieht, konnte ich selbst erleben. PETA startet Mailbomben Attacken und verhindert ein normales Arbeiten. Das dann Politiker ehern genervt sind und sich dann zusätzlich durch PETA und andere radikale Tierrechtler bedroht fühlen, ist verständlich. Genauso, dass sie sich vorsätzlich gegen die Forderungen der kriminellen Subjekte aus dem radikalen Tierschutz wendet. In Deutschland kam ein Richter zu einem Urteil, dass PETA Mitarbeiter Straftaten nicht scheuen!

    So schreibt PETA-Mitarbeiterin Lisa Kainz folgendes in ihrer PETA-Pressemitteilung … 

    „Alle Abgeordneten, die heute dagegen gestimmt haben, den Transport fühlender Lebewesen zumindest auf acht Stunden zu begrenzen, sind verantwortlich für millionenfaches Leid, das nun weiterhin auf Europas Straßen und über die Grenzen hinweg stattfinden wird – sie sollten sich schämen. Diese Entscheidung ist ein erneuter Fußtritt für den Tierschutz. Auf den engen Lkws oder den meist amateurhaft umgebauten Fähren sind Rinder, Schafe und andere Tiere gezwungen, die teils wochenlangen Horrorfahrten meist dicht aneinandergedrängt und inmitten ihrer Exkremente über sich ergehen zu lassen – in der Regel ohne ausreichend Nahrung und Wasser. Viele von ihnen sterben langsam und qualvoll, denn eine medizinische Versorgung fehlt meist gänzlich; diese Verluste werden von vorneherein einkalkuliert. Auch Tiere aus Deutschland werden in Nicht-EU-Länder transportiert und dort meist ohne Betäubung getötet – darunter auch Kälber aus der Milchindustrie, da sie keine Milch geben und als ‚wertlos‘ gelten. All diese fühlenden Lebewesen werden aus rein wirtschaftlichen Gründen Strapazen ausgesetzt, die wir bei Hunden oder Katzen niemals zulassen würden. PETA fordert Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir nun auf, dieses Ergebnis nicht hinzunehmen, sondern sich mit Nachdruck für ein EU-weites Verbot von Langstreckentransporten einzusetzen. Außerdem appellieren wir an alle Verbraucher, zu veganen Lebensmitteln zu greifen, um diese verabscheuungswürdige Tierausbeutung nicht zu unterstützen.“

    PETA-Pressemitteilung

    PETA und andere radikale Tierrechtler sollte sich schämen

    Die Tiertransporte außerhalb der EU gehen in der Regel in ärmere Länder! In diesen gibt es keine ausreichende Tier-, geschweige denn, Massentierhaltung! Die sind also aufgrund von fehlender Grundversorgung mit Nahrungsmitteln abhängig von diesen Lebendtiertransporten. Recht auf Nahrung ist ein Menschenrecht!

    Jetzt könnte man ja das Argument einwerfen, dass man ja die Tiere Tierschutzgerecht in der EU schlachten könnte! Hier stellt sich spätestens bei der religiösen Schlachtung größere Probleme auf. Der Name Made in Germany ist nicht mit halal, oder koscher, in Einklang zu bringen. Weiterhin würde durch die Verarbeitung bzw. der Schlachtung der Tiere die Fleischprodukte teurer. Erstens sind die Lohnkosten in Deutschland teilweise 10 x höher als in den Zielländern. Gleichzeitig gibt es in diesen Ländern keine Sozialunterstützung, was viele immer wieder vergessen. Wer in der EU Arbeitslos wird, bekommt staatliche Unterstützung! In den Zielländern sieht das ganz anders aus.  

    Dazu kommen dann noch die erhöhten Transportkosten, da man Kühltransporter nutzen muss. Persönlich frage ich mich wirklich, wann bei den radikalen Tierrechtlern und Lisa Kainz das logische Denken sich abgeschaltet hat?

    EU-Parlament „Ja für tierschutzkonforme Tiertransporte“

    Auf der Welt herrscht eine globale Abhängigkeit von Nahrungsmitteln. Landwirtschaftliche Nutzflächen in den Ländern werden für den veganen Export missbraucht und bilden eine Abhängigkeit von dem Import von Grundnahrungsmitteln! 

    Im letzten Jahr demonstrierten Tierrechtler ohne Nachzudenken gegen Tiertransporte von Milchkühen nach Marokko! Deutschland hat durch ein Hilfsprogramm ein tierschutzgerechtes Milchproduktionsunternehmen gefördert. Als die Kühe dann geliefert werden sollten, war man auf einmal von der Tierrechtsszene entsetzt und stellte die falsche Behauptung auf, die Kühe seien zum Schächten bestimmt! Letztendlich war es der Grundbesatz, damit sich das Unternehmen selbst tragen kann! So müssen in Zukunft in diesen Betrieb der EU Richtlinien erfüllt keine neuen Milchkühe mehr versendet werden. 

    Man sollte sich schon richtig informieren, bevor man mit haltlosen Behauptungen und Parolen demonstriert und auch an die Menschen denken, die nicht einfach in den Supermarkt gehen können, um ihrer Grundnahrungsmittel kaufen zu können. Egal wo sie auf der Welt leben!

    Deutschland ist nicht die Welt und ein Blick in das Leben andere Menschen außerhalb von Deutschland, wäre für den einen oder anderen Tierrechtler und insbesondere Lisa Kainz sehr zu empfehlen!

    Quellen:

  • Diplomloser Wildtierexperte Peter Höffken von Peta offenbart seine Unkenntnis

    Der ehemalige Diplomzoologe und Wildtierexperte, der selbst von Peta zum Fachreferenten degradiert wurde, beweist erneut seine Unkenntnis. Diesmal im Fall von Tiertransporte und Peta fällt in Jubelschreie!

    Es hat tatsächlich den Anschein, das Peter Höffken, die Peta Kombüse wieder einmal verlassen durfte. Peta hatte ihn nach einer Strafanzeige von GERATI, wegen des Verdachtes des Titelmissbrauches, im Jahr 2014 zum Fachreferenten degradiert. In dieser Tätigkeit verschwand er fast gänzlich aus der Peta Öffentlichkeit, was vermuten ließ, das er nur noch der persönliche Kaffeeholer, von Dr. Edmund Haferbeck sei.

    Jetzt durfte wieder einmal Höffken seine Unfähigkeit, in einem Presseinterview für Peta, zum Besten geben! Man kann wohl in den Aussagen von Höffken, die durch seine vegane Ernährungsweise auftretenden Verstandsauflösung erkennen. In dem Interview, was er der Saarbrücker Zeitung im Namen von Peta gab, ging es um die Verschärfung der Tiertransporte.

    In dem Interview geht es um einen Erlass der grünen Landesumweltministerin Ulrike Höfken (nicht mit Peter Höffken verwand) aus Rheinland-Pfalz. Sie hat in dem Erlass Tiertransporte außerhalb der EU verboten.

    Es kann keine solchen Tiertransporte geben, für uns steht das Tierwohl an erster Stelle“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne) zu einem am Dienstag unterzeichneten Erlass, der Transporte von Rindern und Schweinen in Drittstaaten außerhalb der EU generell verbietet.

    Saarbrücker Zeitung

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    Rheinland-Pfalz ist weder Deutschland noch die EU

    Die Vorstöße aus den einzelnen Landesbehörden sind rechtlich fragwürdig. Insbesondere betroffene Tierhalter eröffnet dieses, einen Klageweg, da hier Gleichheit aller Bürger von Deutschland und der EU umgangen wird. Bei einem solchen Eingriff in die Berufsausübung, scheiterte schon so mancher gut gemeinte Gesetzesvorstoß. Sollte ein Gericht zu dem Urteil kommen, dass der Erlass unzulässig ist, wären hier auf Bundesebene die Durchsetzungschancen noch geringer, als sie derzeit aufgrund der EU Beschlüsse sind.

    Letztendlich bedeutet dieser Erlass auch nicht, dass kein Tier aus Rheinland-Pfalz auf die Reise geschickt wird. Zwischenstationen in EU-Drittländer und selbst in deutschen Bundesländern sind möglich, um die Tiere aus der EU heraus zu karren. Hier fehlt ein EU-weiter Beschluss. Deshalb ist dieser Erlass, der Grünen Umweltministerin, nicht einmal die Tinte wert, den er verbrauchte. Keinem Tier wird dadurch die beschwerliche Reise unmöglich gemacht.

    Für Tiere kann sich deshalb sogar die Quälerei verschlimmern, da sie in Drittländer einfach nur um verladen werden. Anstatt den Vorstoß der Bundesministerin Klöckner zu unterstützen, die ein Trackingsystem und spezielle schnellere Grenzkontrollen für Tiertransporte fordert, torpediert ein solcher Erlass die Erfolgschancen und zeigt die Uneinigkeit Deutschlands, beim Thema Tiertransporte auf.

    Ein Verzicht von Länderübergreifenden Tiertransporten würde in Deutschland ein noch engmaschigeres Schlachthaussystem erfordern. Aber auch hier ist man ja auf Seiten der Grünen und auch Peta dagegen. Dazu kann man einfach nur einmal sagen! Schaltet endlich euren Verstand ein!