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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Autor: GERATI Redaktion

  • „Elefant, Tiger & Kids“: Jugendliche erleben Zooarbeit zwischen Tierpflege und Artenschutz

    „Elefant, Tiger & Kids“: Jugendliche erleben Zooarbeit zwischen Tierpflege und Artenschutz

    Sechs Jugendliche tauschen in der dritten Staffel von „Elefant, Tiger & Kids“ die Schulbank gegen Schubkarre und Arbeitskleidung. Mila, Jóra, Vivian, Anton, Max und Jakob absolvieren ein vierwöchiges Praktikum in Zoos und Tierparks in Mitteldeutschland. Die Serie zeigt dabei nicht nur Fütterungen und Reinigungsarbeiten, sondern auch medizinisches Training, Tierarzttermine und den Umgang mit bedrohten Arten.

    Vom Zoopark Erfurt bis nach Leipzig

    Der Einstieg erfolgt im Zoopark Erfurt. Dort lernen die Jugendlichen die täglichen Abläufe kennen und werden schrittweise an praktische Aufgaben herangeführt. Zu den in der Staffel gezeigten Tätigkeiten gehören unter anderem die Vorbereitung von Futter, die Versorgung verschiedener Tierarten und die Unterstützung bei Untersuchungen. Auch die Zusammenarbeit mit Tierpflegern gehört zum Praktikumsalltag. Die Jugendlichen erhalten dadurch Einblicke in unterschiedliche Bereiche der Zooarbeit.

    Weitere Stationen sind der Zoo Leipzig und der Amerika-Tierpark Limbach-Oberfrohna. Der Episodenguide nennt unter anderem die Fütterung von Elefanten, Einsätze im Flamingo-Haus, Aufgaben bei Geparden und Begegnungen mit Capybaras. In einer Folge geht es um einen Gen-Check bei Flamingos, bei dem die Jugendlichen einen Einblick in tiermedizinische Abläufe erhalten. Die Serie macht damit sichtbar, dass Tierpflege im Zoo weit über das reine Verteilen von Futter hinausgeht. Auch weniger sichtbare Arbeitsschritte werden dabei einbezogen.

    Medizinisches Training und Verantwortung für Tiere

    Besonders anschaulich wird der praktische Schwerpunkt beim medizinischen Target-Training mit der Gepardin Judy. Bei solchen Trainings lernen Tiere, bestimmte Abläufe freiwillig mitzumachen, damit Untersuchungen oder Behandlungen möglichst sicher und stressarm durchgeführt werden können. Für die Jugendlichen bedeutet das, genau zu beobachten, Anweisungen zu befolgen und die Grenzen ihrer eigenen Rolle zu verstehen. Dadurch wird der praktische Charakter des Praktikums deutlich.

    Auch der Flamingo-Blut-Check und die Versorgung verletzter Fledermäuse gehören zu den Themen der Staffel. Die Jugendlichen übernehmen dabei nicht eigenständig die Verantwortung für medizinische Maßnahmen, sondern erleben, wie eng Tierpflege, tierärztliche Betreuung und genaue Dokumentation zusammenhängen. Gerade diese Einblicke vermitteln ein realistischeres Bild des Berufs: Sorgfalt, Hygiene und Teamarbeit sind ebenso wichtig wie der unmittelbare Kontakt zu Tieren. Die Serie ordnet die Aufgaben damit in den Arbeitsalltag eines Zoos ein.

    Artenschutz wird praktisch erklärt

    Die Staffel verbindet den Zooalltag mit Fragen des Artenschutzes. Die Teilnehmer erfahren, wie Zoos bedrohte Tierarten unterstützen und wie Tiere auf ein Leben in geschützten Lebensräumen vorbereitet werden können. Dabei bleibt der Artenschutz nicht auf allgemeine Appelle beschränkt, sondern wird an konkreten Aufgaben und Tierarten erklärt. Die Jugendlichen begegnen dem Thema somit im Rahmen ihrer praktischen Tätigkeiten.

    Das ist für ein junges Publikum besonders relevant. Wer nur spektakuläre Tierbegegnungen sieht, bekommt schnell ein verkürztes Bild von moderner Tierhaltung. Die Serie setzt deshalb auch bei weniger glamourösen Tätigkeiten an: Futter vorbereiten, Gehege pflegen, Beobachtungen auswerten und bei tiermedizinischen Abläufen aufmerksam bleiben. Der praktische Nutzen liegt darin, dass die Zuschauer den Aufwand hinter der Versorgung und Betreuung von Zootieren nachvollziehen können. Zugleich werden die Aufgaben der Jugendlichen nicht mit einer vollständigen Berufsausbildung gleichgesetzt.

    Eine WG als zweite Ebene der Serie

    Neben den Tieren steht die Gruppe selbst im Mittelpunkt. Vier Wochen lang leben die sechs Jugendlichen gemeinsam in einer WG und müssen den Praktikumsalltag mit den Herausforderungen des Zusammenlebens verbinden. Aus einzelnen Bewerbern soll ein Team werden, das Aufgaben verteilt, Rückschläge aushält und Verantwortung übernimmt. Das Zusammenleben bildet damit eine zusätzliche Ebene der Serie.

    Der MDR berichtete zur Staffel, dass die Jugendlichen aus unterschiedlichen Regionen Deutschlands stammen und für die Dreharbeiten mehrere Zoos und Tierparks kennenlernten. Dadurch entsteht nicht nur eine Serie über Tierpflege, sondern auch eine Dokumentation über berufliche Orientierung und persönliche Entwicklung. Die Teilnehmer sehen verschiedene Einrichtungen und Arbeitsbereiche, ohne dass daraus automatisch ein vollständiges Berufsbild des Tierpflegers entstehen kann. Die Serie verbindet damit praktische Einblicke mit der Darstellung der Gruppe.

    Die dritte Staffel startete am 2. Oktober 2025 in der ARD Mediathek und bei KiKA. Mit ihren 18 Folgen führt sie vom ersten Tag im Zoopark Erfurt bis zur Abschlussprüfung. Für Zuschauer, die sich für Tiere oder eine Ausbildung im Zoo interessieren, liegt der Mehrwert vor allem in der Verbindung aus praktischen Aufgaben und verständlich erklärtem Artenschutz. Die Serie zeigt: Hinter jeder Fütterung und jeder Tierbegegnung stehen Vorbereitung, Fachwissen und ein Team, das die Verantwortung für die Tiere trägt.

    Tatsächlich verwendete externe Quellen: ["https://www.mdr.de/presse/etk_drehstart_dritte_staffel-100.html","https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/zoo-tiere-kinder-jugendliche-fernsehen-100.html","https://www.fernsehserien.de/elefant-tiger-und-kids/episodenguide/staffel-3/56748","https://www.ardmediathek.de/serie/elefant-tiger-und-kids/staffel-3/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kZXJlaWhlbi8xMDI3MWI4My04NGFiLTQwZmQtYWM5Yy01MmE2ZTc0YzM5YzE/3"]

    Quellen

  • Steinadler bleiben länger im Revier – Schweinswal-Aufnahmen zeigen tödliche Gefahr durch Stellnetze

    Steinadler bleiben länger im Revier – Schweinswal-Aufnahmen zeigen tödliche Gefahr durch Stellnetze

    Die vorliegenden Angaben behandeln junge Steinadler, die trotz früher Flugfähigkeit länger im elterlichen Revier bleiben, sowie akustische Aufnahmen aus Cornwall, die den Tod eines Schweinswals in einem Stellnetz dokumentieren.

    Steinadler fliegen früh, verlassen ihr Revier aber spät

    Kamran Safi forscht unter anderem zu Steinadlern und ihrem Segelflug. Die vorliegenden Angaben nennen dabei keine überprüfbaren Details zu Stichprobengröße oder Untersuchungszeitraum. So konnten die Forschenden nachvollziehen, wie die Jungadler Thermik nutzen, Höhe gewinnen und auf unterschiedliche Windbedingungen reagieren.

    Das Ergebnis korrigiert die verbreitete Vorstellung vom lange unselbstständigen Jungvogel. Die Adler unternahmen Flüge außerhalb des elterlichen Reviers. Sie kehrten jedoch immer wieder zurück. Einige Tiere blieben in der Nähe ihrer Eltern, obwohl sie leistungsfähige Flieger waren.

    Die vorliegenden Angaben ordnen dieses Verhalten als mögliche Anpassung an die knappe Zahl geeigneter Reviere in den Alpen ein. Wenn nahezu alle günstigen Gebiete besetzt sind, könnte ein später Auszug den Jungvögeln Zeit verschaffen, bis sich eine eigene Gelegenheit ergibt. Für den Schutz der Art bedeutet das: Beobachtungen von Jungadlern in einem elterlichen Gebiet sind nicht automatisch ein Zeichen dafür, dass die Tiere den Start ins selbstständige Leben nicht schaffen. Die Forschung zu Tieren im Alpenraum macht zugleich deutlich, wie eng Wildtiere dort mit begrenztem Raum und menschlicher Nutzung konkurrieren.

    Ein Schweinswal hebt das Netz an

    Vor der Küste Cornwalls dokumentierte ein akustisches Überwachungssystem den Tod eines etwa 1,2 Meter langen Schweinswals in einem Stellnetz. Das Tier war gemeinsam mit einem zweiten Schweinswal auf Nahrungssuche. Nach dem Verfangen stieß es mehr als 50 Klicklaute aus, während der begleitende Schweinswal ebenfalls akustisch reagierte.

    Die Aufnahmen dokumentieren außerdem die Befreiungsversuche. Der gefangene Schweinswal veränderte dabei die akustisch erfassten Eigenschaften des Netzes, bevor er ertrank. Die Beobachtung zeigt, dass sich ein Schweinswal während der Jagd in einem Netz verfangen kann; daraus lässt sich keine allgemeine Aussage über die Wahrnehmung von Stellnetzen durch Schweinswale ableiten.

    Jamie Macaulay und sein Team von der Universität St. Andrews verbinden die Ergebnisse nicht mit der Forderung nach einem generellen Verbot der Fangtechnik. Im Mittelpunkt steht vielmehr die Entwicklung von Netzen, aus denen sich größere Meeressäuger befreien können. Für die Praxis bedeutet das, dass die akustisch dokumentierten Befreiungsversuche bei der Entwicklung solcher Netze berücksichtigt werden könnten. Die akustische Überwachung dokumentiert dabei das Verhalten des Tieres vor seinem Tod und die Befreiungsversuche.

    Haie zwischen Forschung und persönlicher Begegnung

    Die vorliegenden Angaben erwähnen die ARD-Dokumentation „Unter Haien“, belegen jedoch keine weiteren Details zu ihrer Produktion oder ihrem Inhalt.

    Apps und Erdmännchen zeigen andere Seiten des Tierverhaltens

    Eine Untersuchung an Erdmännchen in der Kalahari befasste sich mit dem Verhalten dominanter Weibchen.

    Die verschiedenen Studien und Beobachtungsprojekte zeigen damit keinen einheitlichen „Erfolgsweg“ der Tiere, sondern unterschiedliche Antworten auf dieselbe Grundfrage: Wie lässt sich unter schwierigen Umweltbedingungen Zeit, Raum oder Energie gewinnen?

  • Ausgesetzte Dackelwelpen lösen Ansturm auf Tierheim Schwandorf aus

    Ausgesetzte Dackelwelpen lösen Ansturm auf Tierheim Schwandorf aus

    Fünf ausgesetzte Dackelwelpen haben im Tierheim Schwandorf eine Welle von Adoptionsanfragen ausgelöst. Die etwa neun Wochen alten Hunde wurden an einer Autobahnraststätte bei Wernberg-Köblitz gefunden. Aus Bayern, Sachsen und Österreich gingen Anfragen ein. Vermittelt werden können die Tiere jedoch frühestens nach Abschluss ihrer Quarantäne in etwa sechs Wochen.

    Welpen bleiben zunächst unter Quarantäne

    Die Tiere werden im Tierheim medizinisch versorgt, geimpft und entwurmt. Die Welpen entwickeln sich trotz ihrer Vorgeschichte gut. Interessenten bittet das Tierheim dennoch, vorerst von weiteren Anfragen abzusehen, weil eine Auswahl von Haltern erst nach der Quarantäne und einer genaueren Einschätzung der Hunde möglich ist. Kurz nach dem Fund der Welpen wurde am selben Rastplatz außerdem eine Dackelhündin entdeckt. Die Hündin befindet sich inzwischen ebenfalls im Tierheim Schwandorf; ob sie wieder mit den Welpen zusammengeführt werden kann, ist derzeit offen. Die Situation zeigt, warum ausgesetzte Welpen für Tierheime weit mehr bedeuten als eine kurzfristige Aufnahme. Neben der Unterbringung müssen Quarantänebereiche organisiert, tierärztliche Behandlungen bezahlt und die Tiere vor möglichen Infektionen geschützt werden. Für Interessenten bedeutet das zugleich: Eine spontane Zusage oder die schnelle Abholung eines besonders beliebten Welpen ist ausgeschlossen.

    Herkunft der Hunde ist nicht geklärt

    Ob die fünf Dackel aus einem illegalen Transport stammen, ist bislang nicht abschließend geklärt. Für die fünf Schwandorfer Welpen sind konkrete gesundheitliche Risiken nicht festgestellt. Dackel werden häufig nach ihrem Aussehen ausgewählt. Für künftige Halter ist deshalb entscheidend, die Herkunft, den Gesundheitsstatus und die Haltungsanforderungen eines Hundes zu prüfen, statt sich allein von einer hohen Nachfrage leiten zu lassen.

    Tierheime stehen vor zusätzlichen Belastungen

    Der illegale Tierhandel wird als Belastung für bayerische Tierheime beschrieben. Besonders aufwendig seien Fälle, in denen Tiere zunächst isoliert und medizinisch überwacht werden müssen. Die Recherchegrundlage lässt keine belastbare Aussage zu einer konkreten Zahl beschlagnahmter Tiere oder zu ihrem Gesundheitszustand zu. Für Tierheime verschärft sich die Belastung, weil beschlagnahmte oder ausgesetzte Tiere zusätzlich zu den regulären Fund- und Abgabetieren versorgt werden müssen. Die anhaltende Belastung des Tierheim-Systems betrifft damit nicht nur die Zahl der Tiere, sondern auch Quarantäne, Behandlung und Nachsorge. Ihre große Beliebtheit ändert jedoch nichts daran, dass sie erst nach medizinischer Freigabe und einer passenden Prüfung vermittelt werden können. Für das Tierheim steht deshalb nicht die schnellste Vergabe im Mittelpunkt, sondern ein dauerhaft geeignetes Zuhause.

  • PETA provoziert auf Santorini: Streit um Eselritte endet in körperlicher Eskalation

    PETA provoziert auf Santorini: Streit um Eselritte endet in körperlicher Eskalation

    Drei PETA-Aktivistinnen sind nach Angaben der Organisation bei einer Protestaktion auf Santorini angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich an der Karavolades-Treppe in Firá, wo die Frauen gegen den Einsatz von Eseln und Maultieren für touristische Transporte demonstrieren wollten. Eine Aktivistin soll dabei ins Gesicht geschlagen worden sein. PETA kündigte rechtliche Schritte gegen die mutmaßlichen Angreifer an.

    Gewalt gegen Demonstranten ist nicht zu rechtfertigen und mögliche Straftaten müssen von den griechischen Behörden aufgeklärt werden. Trotzdem lohnt sich ein genauerer Blick auf die Vorgeschichte, denn PETA trat auf Santorini keineswegs als neutraler Vermittler auf, sondern verfolgt seit Jahren das erklärte Ziel, die traditionelle Nutzung der Tiere vollständig zu beenden.

    Wenn aus Protest gezielte Konfrontation wird

    Die Frauen bereiteten nach Darstellung von PETA eine Aktion vor, bei der sie mit robotischen Gehhilfen, sogenannten Exoskeletten, auf eine technische Alternative zu den Tiertransporten aufmerksam machen wollten. Während sie den Ort filmten, hätten mehrere Eseltreiber Protestschilder zerstört, die Aktivistinnen beleidigt und körperlich bedrängt. Die Frauen seien gegen eine Mauer gedrängt und die Treppe hinuntergedrängt worden; eine von ihnen habe einen Schlag ins Gesicht erhalten.

    Die Schilderung stammt von PETA und wurde von mehreren Medien aufgegriffen. 20 Minuten veröffentlichte zudem Videoaufnahmen, die PETA am 4. September 2026 in sozialen Netzwerken verbreitet hatte. Eine unabhängige behördliche Darstellung des gesamten Ablaufs lag zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor. Damit ist der Angriff weiterhin als Vorwurf der Organisation einzuordnen, während die strafrechtliche Bewertung den zuständigen griechischen Stellen obliegt.

    PETA-Fachreferentin Dr. Yvonne Würz bezeichnete die Aktion als friedlichen Protest und forderte ein Ende der Esel- und Maultierritte auf der Insel. Nach Angaben der Organisation wurde Strafanzeige angekündigt. Augenzeugen sollen sich bei PETA melden, damit die Ermittlungen mögliche weitere Hinweise berücksichtigen können.

    Was in dieser Darstellung allerdings weitgehend ausgeblendet wird: PETA kommt nicht nach Santorini, um gemeinsam mit den dortigen Tierhaltern und Eseltreibern nach Verbesserungen zu suchen. Die Organisation verfolgt seit Jahren ein klares politisches Ziel. Die touristische Nutzung der Tiere soll vollständig verschwinden.

    Das rechtfertigt keinen körperlichen Angriff. Es erklärt aber, warum die Auseinandersetzung weit mehr ist als ein gewöhnlicher Streit über einzelne Haltungsbedingungen.

    Das Exoskelett als medienwirksame Alternative

    Besonders auffällig ist die Präsentation der Exoskelette. PETA möchte damit vermitteln: Für die Esel und Maultiere gibt es längst eine technische Alternative. Menschen könnten sich beim Aufstieg von Robotik unterstützen lassen, anstatt auf einem Tier zu sitzen.

    Auf den ersten Blick klingt das modern und tierfreundlich. Beim zweiten Blick stellen sich jedoch einige ziemlich einfache Fragen.

    Wenn PETA tatsächlich davon überzeugt ist, dass solche Geräte auf Santorini eine praktikable Alternative darstellen, warum kauft die Organisation nicht selbst eine größere Anzahl davon und stellt sie zunächst kostenlos zur Verfügung? Warum werden nicht beispielsweise 50 oder 100 Geräte angeschafft und über einen längeren Zeitraum unter realen Bedingungen getestet?

    Dann ließe sich feststellen, ob ältere oder körperlich eingeschränkte Menschen damit tatsächlich rund 500 Stufen bewältigen können, wie hoch Wartungs- und Reparaturkosten ausfallen, wie viele Geräte täglich benötigt würden, wer sie ausgibt, auflädt, reinigt und wartet und ob Touristen diese Technik überhaupt akzeptieren.

    Genau diese entscheidenden praktischen Fragen beantwortet ein medienwirksamer Auftritt mit einigen Exoskeletten nicht.

    PETA bietet nach eigenen Angaben zwar an, die Anschaffung erster Geräte finanziell zu unterstützen. Dieses Angebot ist jedoch an eine zentrale Bedingung gekoppelt: Die Esel- und Maultierritte sollen beendet werden.

    Damit handelt es sich eben nicht um ein ergebnisoffenes Hilfsangebot nach dem Motto: „Wir stellen euch die Technik zur Verfügung und schauen gemeinsam, ob sie funktioniert.“ Stattdessen lautet die Botschaft sinngemäß: Beendet zunächst die Tiernutzung, dann unterstützen wir die Alternative.

    Das ist ein erheblicher Unterschied.

    Wer eine Alternative fordert, sollte auch die Rechnung präsentieren

    PETA kann leicht erklären, eine technische Lösung liege bereits auf dem Tisch. Die wirtschaftlichen Konsequenzen tragen jedoch zunächst andere.

    Die Organisation müsste deshalb transparent darlegen, was ein solcher vollständiger Systemwechsel tatsächlich kosten würde. Wie viele Exoskelette wären für die täglich ankommenden Touristen notwendig? Wie lange halten die Akkus? Wie hoch sind Anschaffungs-, Personal-, Wartungs- und Versicherungskosten? Funktionieren die Geräte bei Hitze, hoher touristischer Auslastung und auf den unebenen Stufen dauerhaft zuverlässig?

    Und vor allem: Wer bezahlt das Ganze langfristig?

    Die Eseltreiber selbst dürften kaum in der Lage sein, ohne Weiteres Hunderte solcher Geräte anzuschaffen und anschließend dauerhaft zu betreiben. Genau diese wirtschaftliche Realität kommt in der PETA-Kommunikation kaum vor.

    Solange diese Fragen unbeantwortet bleiben, ist das Exoskelett zunächst vor allem ein hervorragend geeignetes Symbol für eine Kampagne. Man stellt futuristische Technik neben einen Esel und erzeugt damit die gewünschte Botschaft: Hier angeblich veraltete Tiernutzung, dort vermeintlich moderne Technik.

    Ob daraus tatsächlich ein funktionierendes touristisches Transportsystem wird, ist eine völlig andere Frage.

    Streit um die Tiertransporte auf Santorini

    Im Mittelpunkt des Konflikts steht eine touristische Praxis an der rund 500 Stufen umfassenden Verbindung vom Hafen von Firá zur Altstadt. Esel und Maultiere werden dort für den Transport von Besuchern eingesetzt. PETA berichtet seit Jahren über Tiere mit Abschürfungen, Wunden und unpassendem Zaumzeug sowie über fehlenden Zugang zu Wasser und Schatten. Die Organisation verweist dabei auf eigenes Bild- und Augenzeugenmaterial, das seit 2018 veröffentlicht worden sei.

    Die Kritik ist nicht neu. PETA und die griechische Organisation Ippothesis – Panhellenic Equine Welfare Society erstatteten nach eigenen Angaben 2023 Anzeige gegen Tierhalter, Treiber und lokale Behörden. Das Verfahren sei inzwischen weitgehend eingestellt worden; gegen einen Tierhalter sei ein Strafverfahren eingeleitet worden. Eine vollständige behördliche Bestätigung der von PETA erhobenen Vorwürfe ist damit jedoch nicht verbunden.

    Auch hier zeigt sich ein entscheidender Unterschied zwischen Kampagne und tatsächlicher juristischer Bewertung. PETA kann Missstände öffentlich anprangern und entsprechende Vorwürfe formulieren. Ob diese im Einzelfall tatsächlich nachweisbar sind, entscheiden jedoch nicht Aktivisten und Pressemitteilungen, sondern die zuständigen Behörden und Gerichte.

    PETAs eigentliches Ziel ist nicht nur besserer Tierschutz

    Bei der grundsätzlichen Debatte sollte deshalb genau hingesehen werden. PETA fordert nicht lediglich bessere Kontrollen, mehr Wasserstellen, geeignetere Ausrüstung oder strengere Haltungsstandards. Die Organisation will die touristische Nutzung der Esel und Maultiere grundsätzlich beenden und die verbliebenen Tiere möglichst in Auffangstationen unterbringen.

    Damit gibt es für die betroffenen Halter und Treiber aus Sicht PETAs langfristig keinen Platz mehr in diesem touristischen Modell.

    Genau das unterscheidet eine klassische Tierrechtskampagne von reinem Tierschutz. Beim Tierschutz wäre die zentrale Frage, unter welchen Bedingungen Tiere vertretbar eingesetzt werden können. PETA stellt dagegen grundsätzlich infrage, dass Menschen Tiere für solche Zwecke überhaupt nutzen.

    Wer also den Eindruck vermittelt, es gehe lediglich darum, ein paar Haltungsbedingungen zu verbessern, greift zu kurz.

    Die betroffenen Eseltreiber sehen sich nicht nur mit Kritik konfrontiert. Sie erleben eine internationale Organisation, die offen auf das Ende ihrer bisherigen Tätigkeit hinarbeitet. Das schafft zwangsläufig Konfliktpotenzial.

    Auch das rechtfertigt keine Gewalt. Aber es gehört zur vollständigen Einordnung des Geschehens.

    Technische Alternative oder PR-Kulisse?

    Als Alternative verweist PETA weiterhin auf Exoskelette, die Besuchern den Aufstieg erleichtern könnten. Die Organisation bot dem Bürgermeister und dem Präsidenten der Hafenbehörde der Gemeinde von Firá an, die Anschaffung erster Geräte finanziell zu unterstützen, falls die Eselritte beendet werden.

    Ein vergleichbares Pilotprojekt am chinesischen Berg Tai zeigte bereits, dass solche Geräte Touristen bei langen Aufstiegen unterstützen können. Daraus folgt jedoch noch lange nicht automatisch, dass das System auch auf Santorini wirtschaftlich, sicher und dauerhaft funktionieren würde.

    Gerade deshalb wäre ein ernsthafter Praxistest interessant.

    PETA hätte die Möglichkeit, mehrere Geräte anzuschaffen, sie den Verantwortlichen kostenlos zur Verfügung zu stellen und anschließend belastbare Daten vorzulegen. Wie viele Menschen nutzen sie? Wie oft fallen sie aus? Welche Kosten entstehen? Wie hoch ist der Personalbedarf? Können auch ältere Touristen die Technik problemlos verwenden?

    Ein solcher Test könnte tatsächlich zeigen, ob Exoskelette eine realistische Ergänzung oder sogar Alternative darstellen.

    Stattdessen steht das Angebot unter der Voraussetzung, dass die Tiertransporte beendet werden.

    Damit wirkt das Projekt weniger wie ein gemeinsames Suchen nach einer Lösung und deutlich stärker wie ein politisches Druckmittel.

    Gewalt bleibt falsch – PETA darf trotzdem kritisiert werden

    Der entscheidende Punkt darf bei aller Kritik nicht verloren gehen: Niemand erhält das Recht, einen anderen Menschen zu schlagen, weil ihm dessen politische Forderungen nicht gefallen. Sollte sich der geschilderte Angriff bestätigen, müssen die Verantwortlichen dafür geradestehen.

    Genauso falsch wäre es allerdings, die Geschichte ausschließlich als Erzählung von friedlichen Aktivistinnen auf der einen und grundlos aggressiven Eseltreibern auf der anderen Seite zu präsentieren.

    PETA führt auf Santorini seit Jahren eine Kampagne mit einem klaren Ziel. Die touristische Nutzung der Esel soll verschwinden. Anzeigen, internationale Öffentlichkeit, Protestaktionen und nun die medienwirksame Präsentation von Exoskeletten gehören zu dieser Strategie.

    Die Aktivistinnen kamen deshalb nicht lediglich nach Santorini, um freundlich über bessere Haltungsbedingungen zu diskutieren. Sie vertraten eine Organisation, die offen auf das Ende eines traditionellen Geschäftsmodells hinarbeitet.

    Wer Menschen vermittelt, ihre bisherige Tätigkeit müsse vollständig beendet werden, kann nicht gleichzeitig so tun, als würde man lediglich unverbindlich über besseren Tierschutz sprechen.

    Santorini braucht Lösungen statt PR-Schlachten

    Dass bei arbeitenden Eseln und Maultieren vernünftige Tierschutzstandards eingehalten werden müssen, steht außer Frage. Wunden, ungeeignete Ausrüstung, Überlastung oder mangelnder Zugang zu Wasser und Schatten wären nicht akzeptabel und müssen kontrolliert sowie gegebenenfalls sanktioniert werden.

    Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass jede Nutzung der Tiere verboten werden muss.

    Ebenso wenig reicht es aus, ein Exoskelett vor laufenden Kameras vorzuführen und damit zu suggerieren, das Problem sei technisch bereits gelöst.

    Wenn PETA zeigen möchte, dass ihre Alternative tatsächlich funktioniert, könnte die Organisation genau das beweisen: Geräte kaufen, sie kostenlos bereitstellen, einen groß angelegten Test finanzieren und offenlegen, was das System tatsächlich kostet.

    Das wäre konkrete Hilfe.

    Eine Alternative lediglich zu präsentieren und gleichzeitig die Abschaffung der bisherigen Tätigkeit zur Voraussetzung für Unterstützung zu machen, ist dagegen vor allem eines: Kampagnenpolitik.

    Der Vorfall auf Santorini sollte deshalb in zwei getrennten Fragen betrachtet werden. Erstens muss geklärt werden, ob und von wem die Aktivistinnen angegriffen wurden. Zweitens darf man trotzdem fragen, welchen Anteil PETAs bewusst konfrontative Strategie daran hat, dass aus einer Diskussion über Tierschutz zunehmend ein gesellschaftlicher Konflikt zwischen Aktivisten und Menschen entsteht, deren Existenzgrundlage abgeschafft werden soll.

    Quellen

  • Nilkrokodil Elinor zieht von Genf nach Füssen – neue Anlage für bis zu vier Meter Körperlänge geplant

    Nilkrokodil Elinor zieht von Genf nach Füssen – neue Anlage für bis zu vier Meter Körperlänge geplant

    Das 1,20 Meter lange Nilkrokodil-Weibchen Elinor hat den Bioparc Genève verlassen und ist in den Reptilienzoo Füssen umgezogen. Der Grund: Das bisherige Gehege in der Schweiz wurde für das wachsende Tier zu klein. In Füssen beginnt für Elinor zunächst eine dreiwöchige Quarantäne, bevor geprüft werden soll, mit welchen der bereits vorhandenen Krokodile sie sich verträgt.

    Transport im geschlossenen Behälter

    Der Umzug erforderte eine sorgfältige Vorbereitung. Nach Angaben aus den Berichten zum Transport wurde zunächst das Wasser aus dem Genfer Gehege abgelassen. Der Direktor des Bioparc Genève und ein Mitarbeiter fingen Elinor anschließend von Hand ein und brachten sie in eine abgedunkelte Transportbox. Dabei sicherte ein Mitarbeiter Maul und Vorderbeine, während der andere Hinterbeine und Schwanz kontrollierte.

    Drei Tage vor der Fahrt erhielt das Krokodil kein Futter. Bioparc-Direktor Tobias Blaha brachte Elinor anschließend persönlich mit dem Auto nach Füssen. Der Transport endete am Donnerstag im Reptilienzoo, der von Dieter Graf geführt wird. Dabei kam es zu Hürden bei der Zollabfertigung.

    Quarantäne vor dem ersten Kontakt

    In Füssen bleibt Elinor zunächst getrennt von den anderen Tieren. Die dreiwöchige Quarantäne soll ihr die Eingewöhnung ermöglichen. Erst danach soll das Nilkrokodil auch für Besucher zu sehen sein. Die Quarantäne markiert damit die erste Phase ihres Aufenthalts im neuen Zoo.

    Der Kontakt zu den im Zoo lebenden Reptilien wird schrittweise aufgebaut. Über sogenannte Schmusegitter können sich die Tiere zunächst sehen und wahrnehmen, ohne direkt aufeinandertreffen zu müssen. Im Reptilienzoo leben bereits Alligatoren, afrikanische Stumpfkrokodile und Kaimane. Elinor bleibt dort vorerst das einzige Nilkrokodil.

    Für Besucher bedeutet der Neuzugang daher nicht nur ein weiteres Tier im Bestand, sondern auch eine mehrwöchige Übergangsphase. Ob und mit welchen Artgenossen Elinor verträglich ist, soll erst nach den ersten kontrollierten Kontakten geprüft werden.

    Neue Anlage für ausgewachsene Größe geplant

    Die langfristige Herausforderung liegt in der Größe des Tieres. Ausgewachsene Nilkrokodile können bis zu vier Meter lang werden. Der Reptilienzoo plant deshalb eine neue Anlage, die nicht nur für Elinors aktuelle Körperlänge von rund 1,20 Metern, sondern auch für ihre spätere Größe ausgelegt sein soll. Das bisherige Gehege in Genf war für Elinor zu klein geworden; die bauliche Aufgabe liegt nun in Füssen.

    Elinor war zuvor Teil eines wissenschaftlichen Projekts in Genf. Nach den Berichten stammten die 2022 importierten Eier aus Südafrika; Elinor schlüpfte ebenfalls 2022.

    Quellen

  • Australien: Dreijährige stirbt nach schwerer Erkrankung im Umfeld eines Streichelzoo-Besuchs

    Australien: Dreijährige stirbt nach schwerer Erkrankung im Umfeld eines Streichelzoo-Besuchs

    Ein dreijähriges Mädchen aus Victoria ist nach einer schweren HUS-Erkrankung gestorben. Zuvor hatte es mit seiner Familie einen Hof mit Streichelzoo besucht und dort Tiere gestreichelt. Ob die Infektion tatsächlich an diesem Ort erfolgte, ist bislang nicht bewiesen. Die australischen Gesundheitsbehörden fanden nach den vorliegenden Angaben keine gemeinsame Infektionsquelle für den Todesfall und einen weiteren erkrankten Jungen.

    Sechs Wochen auf der Intensivstation

    Nach dem Besuch erkrankte das Mädchen schwer am hämolytisch-urämischen Syndrom, kurz HUS. Dabei kann eine Infektion mit bestimmten Shiga-Toxin bildenden E.-coli-Bakterien die roten Blutkörperchen und die Nieren schädigen. Bei schweren Verläufen sind auch neurologische Schäden möglich. Das Kind wurde nach Angaben mehrerer Medien sechs Wochen auf der Intensivstation des Monash Children’s Hospital in Melbourne behandelt, bevor es am 31. August starb.

    Die Eltern teilten ihren Verlust öffentlich mit. „Wir haben unser geliebtes Mädchen verloren“, erklärten sie auf einer Spendenseite. Für die Familie begann die Erkrankung offenbar zunächst mit der Hoffnung auf eine vollständige Genesung, entwickelte sich jedoch zu einem langwierigen Kampf um das Leben des Kindes. Der Tod macht zugleich deutlich, wie schwer eine zunächst unspezifisch wirkende Magen-Darm-Infektion bei Kleinkindern verlaufen kann. Die Behandlung auf der Intensivstation dauerte sechs Wochen.

    Nach einem berichteten Besuch desselben Streichelzoos erkrankte auch ein zweijähriger Junge schwer an HUS. Er überlebte die Erkrankung. Eine gemeinsame Infektionsquelle wurde nach den bisherigen Angaben jedoch nicht festgestellt. Damit ist der zeitliche Zusammenhang zwischen den Besuchen und den Erkrankungen ein wichtiger Ermittlungsansatz, aber kein abschließender Nachweis einer Ansteckung im Betrieb.

    Tierkontakt ist nicht automatisch die Ursache

    E.-coli-Bakterien kommen bei vielen Nutztieren im Darm vor und können über Kot beziehungsweise kontaminierte Oberflächen weitergegeben werden. Ein Risiko kann deshalb nicht nur beim direkten Streicheln entstehen, sondern auch über Hände, Kleidung, Schuhe oder Gegenstände im Umfeld von Tiergehegen. Der konkrete Übertragungsweg im australischen Fall bleibt offen.

    Für Besucher von Streichelzoos folgt daraus keine pauschale Bewertung der Tierhaltung. Entscheidend sind praktische Schutzmaßnahmen: Kinder sollten Tiere nicht küssen, Hände und Unterarme nach dem Kontakt gründlich mit Wasser und Seife waschen und während des Aufenthalts nichts essen. Händedesinfektionsmittel ersetzt das Waschen nicht in jedem Fall, insbesondere wenn sichtbare Verschmutzungen vorhanden sind. Erwachsene müssen außerdem darauf achten, dass kleine Kinder ihre Hände nicht unmittelbar nach dem Tierkontakt in den Mund nehmen. Diese Maßnahmen sind besonders bei kleinen Kindern wichtig.

    Warnzeichen ernst nehmen

    HUS beginnt häufig mit Beschwerden, die zunächst wie ein gewöhnlicher Magen-Darm-Infekt wirken können. Durchfall, Bauchschmerzen und Erbrechen können sich jedoch zu blutigem Durchfall, ausgeprägter Schwäche oder auffälliger Müdigkeit entwickeln. Auch deutlich weniger Urin, ungewöhnliche Blutergüsse oder neurologische Auffälligkeiten sind Warnzeichen, bei denen Eltern unverzüglich ärztlichen Rat einholen sollten; bei blutigem Durchfall oder dem Verdacht auf HUS ist ebenfalls sofortige medizinische Abklärung erforderlich.

    Der Fall aus Victoria betrifft damit zwei Ebenen: Die Behörden müssen klären, ob zwischen den Erkrankungen und dem Streichelzoo ein belastbarer epidemiologischer Zusammenhang besteht. Für Familien ist unabhängig davon die Hygieneregel unmittelbar umsetzbar. Der Besuch eines Tiergeheges wird dadurch nicht grundsätzlich gefährlich, verlangt bei Kleinkindern aber konsequente Handhygiene und Aufmerksamkeit für Krankheitssymptome.

    Quellen

  • Thailand: Social-Media-Hype bringt Besucher zurück – Elefantenshow löst Kritik aus

    Thailand: Social-Media-Hype bringt Besucher zurück – Elefantenshow löst Kritik aus

    Der Crocodile Farm and Zoo in Samut Prakan erlebt nach einer längeren Phase mit wenigen Besuchern neuen Zulauf. Influencer und Internetnutzer rufen in sozialen Netzwerken dazu auf, den Tierpark zu besuchen und damit die Beschäftigten sowie die Versorgung der Tiere zu unterstützen. Auch der thailändische Komiker Ball Chuenyim beteiligte sich an der Werbeaktion und veröffentlichte Aufnahmen von seinem Besuch. Eine Szene aus einer Elefantenshow sorgt jedoch zugleich für eine Debatte über den Einsatz von Wildtieren zur Unterhaltung.

    Prominenter Besuch soll Tierpark beleben

    Der Park war trotz geringer Besucherzahlen weiter geöffnet. Nach Angaben des Berichts fanden weiterhin Vorführungen statt, während Beiträge in sozialen Netzwerken neue Aufmerksamkeit für die Anlage erzeugten. Ball Chuenyim besuchte den Tierpark, produzierte dort Inhalte für seine Anhänger und wollte nach eigener Darstellung zusätzliche Besucher anziehen. Damit steht der Fall beispielhaft für eine Entwicklung, bei der einzelne Social-Media-Aktionen kurzfristig mehr Publikum an touristische Ziele bringen können.

    Der Crocodile Farm and Zoo gehört zu den bekannten Tierattraktionen der Provinz Samut Prakan. Die Anlage wurde ursprünglich 1950 eröffnet und nach einer vorübergehenden Schließung im Jahr 2020 später neu ausgerichtet. Als historisches Angebot des Parks gelten Krokodil- und Elefantenvorführungen. Ein Reisebericht aus dem Jahr 2025 beschreibt die Anlage zugleich als Ort mit touristischem Potenzial, aber auch mit sichtbaren Herausforderungen bei Zustand und Tierhaltung.

    Elefantenshow wird zum Streitpunkt

    Während seines Besuchs nahm Chuenyim an einer Elefantenshow teil. In einem TikTok-Video wurde die Frage aufgeworfen, ob er auf den Stoßzähnen eines Elefanten sitze. Nutzer kritisierten diese Darstellung und fragten, ob die Aktion für das Tier schmerzhaft oder belastend sein könne. Eine konkrete veterinärmedizinische Bewertung des einzelnen Auftritts liegt in den veröffentlichten Berichten nicht vor. Der zugrunde liegende Reisebericht beschreibt Elefantenvorführungen, bei denen Tiere unter anderem auf einem Seil balancierten, Skateboard fuhren und tanzten, sowie kurze Elefantenritte. Eine fachliche Bewertung der Belastungen oder eine rechtliche Einordnung dieser Angebote enthält die Recherche jedoch nicht.

    Andere Nutzer verteidigten Chuenyims Besuch. Sie verwiesen darauf, dass der Komiker den Tierpark unterstützen wolle und zusätzliche Einnahmen auch der Versorgung der Tiere und der Beschäftigten zugutekommen könnten. Diese Argumentation beschreibt einen praktischen wirtschaftlichen Zusammenhang: Mehr Besucher bedeuten zunächst mehr Einnahmen. Sie beantwortet jedoch nicht automatisch die Frage, unter welchen Bedingungen Tiere in Shows eingesetzt werden und ob jede publikumswirksame Aktion mit einer verantwortbaren Haltung vereinbar ist.

    Die Kritik richtet sich deshalb weniger gegen die Absicht, den Park zu unterstützen, als gegen die konkrete Inszenierung. Gerade bei Elefanten kann ein einzelnes Video eine größere Debatte auslösen, weil Zuschauer die Haltung, Ausbildung und Belastung des Tieres aus der kurzen Aufnahme meist nicht zuverlässig beurteilen können. Umgekehrt lässt sich aus der Szene allein kein abschließender Nachweis für eine Verletzung oder eine systematische Misshandlung ableiten.

    Wirtschaftliche Hilfe und Tierwohl bleiben getrennte Fragen

    Der Fall zeigt, wie eng die Zukunft touristischer Tierparks mit ihrer öffentlichen Wahrnehmung verbunden ist. Social Media kann Besucher zurückbringen und damit Arbeitsplätze sowie die tägliche Versorgung der Tiere stabilisieren. Zugleich erhöht jede virale Aktion den Druck, besonders auffällige oder spektakuläre Programmpunkte zu zeigen. Für den Park entsteht damit ein schwieriger Spagat zwischen wirtschaftlicher Belebung und der Frage, wie zeitgemäße Tierpräsentation aussehen soll.

    Auch die Geschichte der Anlage erklärt, warum die Diskussion über ihre Zukunft nicht nur ein kurzfristiger Internetstreit ist. Der Park wurde nach dem Einbruch des Tourismus und der Schließung im Jahr 2020 vor erhebliche wirtschaftliche Probleme gestellt. Ein aktueller Reisebericht spricht von einer Einrichtung, die eine zweite Chance verdient, nennt aber ebenfalls Herausforderungen bei der Infrastruktur und beim Tierwohl. Für Besucher ist daher nicht allein entscheidend, ob der Park wieder voller wird, sondern auch, ob die Einnahmen sichtbar in sichere Gehege, fachkundige Betreuung und nachvollziehbare Haltungsstandards fließen.

    Der Umgang mit Elefanten in modernen Tierparks zeigt, dass öffentliche Tierhaltung und Unterhaltung nicht zwangsläufig dasselbe Konzept verfolgen müssen. Auch die Debatte über den Tierbabyschmuggel in Thailand macht deutlich, wie sensibel der Umgang mit Wildtieren im Land öffentlich beobachtet wird. Im Crocodile Farm and Zoo wird sich die Unterstützung durch soziale Netzwerke deshalb daran messen lassen müssen, ob Besucher und Betreiber anhand des Zustands der Gehege, der Betreuung der Tiere und der Gestaltung der Shows erkennen können, ob sich die Bedingungen dauerhaft verbessern.

    Tatsächlich verwendete externe Quellen: ["https://www.wochenblitz.com/tierpark-in-thailand-hype-und-kritik-nach-promi-aktion-video/","https://translate.google.com/translate?u=https%3A%2F%2Fen.wikipedia.org%2Fwiki%2FSamutprakarn_Crocodile_Farm_and_Zoo&hl=th&sl=en&tl=th&client=srp","https://thaipoi.com/2025/11/10/visiting-the-samut-prakan-crocodile-farm-zoo/"]

    Quellen

  • 100 Jahre Neunkircher Zoo: Zoofest öffnet Türen hinter den Kulissen

    100 Jahre Neunkircher Zoo: Zoofest öffnet Türen hinter den Kulissen

    Der Neunkircher Zoo feiert am Sonntag, 6. September 2026, sein 100-jähriges Bestehen mit einem Zoofest. Von 10 bis 17 Uhr erhalten Besucher Einblicke in Bereiche, die im normalen Zoobetrieb verborgen bleiben. Dazu gehören unter anderem der Wirtschaftshof, der Reptilienkeller, das Elefantenhaus und die Raubtieranlage.

    Führungen zeigen den Arbeitsalltag im Zoo

    Bei Führungen erläutern Zoodirektor Konstantin Ruske und Mitarbeiter der Tierpflege, wie der tägliche Betrieb organisiert ist. Informationsstände am Elefantenhaus, auf dem Wirtschaftshof, am Giraffenhaus und am Affenhaus widmen sich der Haltung und Versorgung der Tiere sowie den Aufgaben der Beschäftigten. Die Führungen und weiteren Programmpunkte finden zu festen Uhrzeiten statt: Um 10 Uhr beginnt der Blick hinter die Kulissen des Wirtschaftshofs, um 10.45 Uhr folgt der Blick in den Reptilienkeller, um 11.30 Uhr die Führung am Elefantenhaus. Damit rückt das Fest nicht nur die Geschichte des Zoos, sondern auch die praktischen Abläufe hinter dem Besuchererlebnis in den Mittelpunkt. Die Führungen bieten Besuchern damit zusätzliche Einblicke in die Arbeit des Zoos.

    Auf dem Programm stehen außerdem mehrere Schaufütterungen. Besucher können unter anderem Brillenpinguine, Erdmännchen und Giraffen bei der Futteraufnahme beobachten. Bei den Pavianen ist eine Besucherfütterung angekündigt; für Kragenbären und Orang-Utans sind Beschäftigungsaktionen vorgesehen. Die Angebote vermitteln dabei unterschiedliche Formen der Tierbetreuung – von fest terminierten Fütterungen bis zu zusätzlicher Beschäftigung.

    Zoochronik blickt auf ein Jahrhundert zurück

    Zum Jubiläum erscheint eine überarbeitete Zoochronik mit 100 Seiten. Sie zeichnet die Entwicklung der Einrichtung von den Anfängen bis zum heutigen Zoo nach. Vorgestellt wird das Buch um 12 Uhr an der Zooschule durch Konstantin Ruske, den früheren Zoodirektor Norbert Fritsch und Obertierpfleger Dirk Backes. Die Vorstellung ergänzt das Programm um einen Rückblick auf die Geschichte des Zoos.

    Die Chronik ist im Zooshop für 12,50 Euro erhältlich und kann während des Festes von den Autoren signiert werden. Nach Angaben des Zoos leben in der Einrichtung auf einer Fläche von 21 Hektar fast 600 Tiere aus mehr als 120 Tierarten. Das Jubiläumsprogramm verbindet damit historische Rückblicke mit einem konkreten Blick auf die heutige Arbeit in den Anlagen.

    Für Besucher ist vor allem der Zugang zu den sonst nicht öffentlichen Bereichen relevant. Gleichzeitig bleibt der Zoo während des Festes regulär als Ausflugsziel geöffnet und ergänzt den Rundgang um feste Programmpunkte für Familien und Tierinteressierte. Zusätzliche Angebote wie Schaufütterungen und Beschäftigungsaktionen erweitern das Programm. Die Veranstaltung bietet damit verschiedene Möglichkeiten, den Zoo und seine Arbeit kennenzulernen. Weitere Programmpunkte ergänzen die Einblicke hinter die Kulissen.

    Quellen

  • Zoopark Erfurt erweitert Spiel- und Bildungsangebote

    Zoopark Erfurt erweitert Spiel- und Bildungsangebote

    Im Zoopark Erfurt sollen Spiel, Bewegung und Wissensvermittlung künftig enger zusammenrücken. Unter dem Stichwort „Edutainment“ plant der Zoo mehrere neue Angebote entlang der Besucherwege und will bestehende Spielflächen modernisieren. Ein großer Teil der Maßnahmen soll zum Start der Zoosaison im März 2027 fertig sein.

    Neue Spielstationen entlang der Tieranlagen

    Zoodirektor Jan Schleinitz begründet das Konzept mit dem Anspruch, den gesamten Zoobesuch als Familienerlebnis zu gestalten. Nicht nur die Tieranlagen, sondern auch die Wege dazwischen sollten attraktiv sein, erklärte er. Deshalb setzt der Zoopark auf kleinere, über das Gelände verteilte Spielangebote, die den Rundgang für Kinder abwechslungsreicher machen sollen. Dieses Konzept soll den Besuch spielerisch ergänzen.

    Die erste neue Station entsteht nach Angaben des Zoos neben dem Lemurenwald im Madagaskar-Pavillon. Dort ist eine Balancierstrecke geplant beziehungsweise bereits im Bau. Ein weiteres Element dieser Art soll am Elefantenhaus entstehen. Am Spielplatz bei den Kängurus sind Trampoline vorgesehen, während am Savannenimbiss neue Schaukeln hinzukommen sollen. Unterhalb des Berberbergs soll außerdem ein Kletterturm gebaut werden.

    Die Anordnung direkt in der Nähe verschiedener Tierbereiche verbindet das Freizeitangebot mit der thematischen Gestaltung des Zoos. Für Familien bedeutet das vor allem: Kinder erhalten zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten, ohne dass der Besuch auf einen einzelnen zentralen Spielplatz konzentriert bleibt. Die Stationen sollen den Besuch an unterschiedlichen Stellen des Zooparks ergänzen. Damit verteilt sich das zusätzliche Angebot über den Rundgang.

    Plateau-Spielplatz und Wasserspielplatz werden aufgewertet

    Neben den dezentralen Angeboten ist eine größere Modernisierung auf dem Plateau vorgesehen. Der dortige Spielplatz soll erneuert werden. Auch der Wasserspielplatz, der zuletzt nicht genutzt werden konnte, soll wieder in Betrieb gehen. Damit erweitert der Zoopark das Angebot um weitere Bewegungs- und Sommerelemente. Die Maßnahmen ergänzen die geplanten Stationen entlang der Wege.

    Für die Umsetzung stehen der Stadt Erfurt insgesamt 500.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Baudezernent Matthias Bärwolff (Die Linke) erklärte, bei städtischen Projekten müsse auch die Erholung und Lebensqualität junger Menschen berücksichtigt werden. Viele kleinere Maßnahmen könnten die Aufenthaltsqualität verbessern und das Besuchserlebnis am Roten Berg aufwerten.

    Die Investition betrifft damit nicht nur einzelne Spielgeräte. Sie ist Teil des Versuchs, den Zoopark als ganztägiges Ausflugsziel für Familien weiterzuentwickeln. Die Stadt führt den Zoopark als kommunalen Eigenbetrieb; Jan Schleinitz ist Zoodirektor. Bereits in der städtischen Jahresbilanz wurde neben der Tierhaltung auch die Modernisierung der Zoopädagogik und Wissensvermittlung als Entwicklungsziel genannt.

    Geplante Spiel- und Bildungsangebote im Rundgang

    Für den Zoopark liegt die praktische Herausforderung darin, Spiel- und Bildungsangebote so in den Rundgang einzubetten, dass sie den Besuch ergänzen. Die geplanten Stationen an Madagaskar-Pavillon, Elefantenhaus, Känguru-Anlage und Savannenimbiss setzen deshalb auf kurze Aktivitätsangebote statt auf einen vollständig separaten Freizeitparkbereich. Gerade für Familien mit unterschiedlichen Interessen kann diese Aufteilung den Besuch erleichtern.

    Auch die übrige Infrastruktur wird schrittweise weiterentwickelt. Der Zoo hat den Madagaskar-Pavillon als erstes sogenanntes Schaufensterprojekt ausgewiesen. Der frühere Affenkomplex soll zu einem modernen Themenbereich über bedrohte Arten Madagaskars umgestaltet werden; vorgesehen sind dort unter anderem zusätzliche Bildungsangebote und eine verbesserte Besucherführung. Die neuen Spielstationen passen in diesen Ansatz, weil sie die Vermittlung nicht nur über Beschilderungen, sondern auch über Bewegung und eigenes Ausprobieren ergänzen.

    Der Zeitplan ist ambitioniert: Ein Großteil der neuen Attraktionen soll bereits zur Saison 2027 bereitstehen. Entscheidend wird damit weniger die Ankündigung einzelner Schaukeln oder Kletterelemente sein als die Frage, ob sich daraus ein schlüssiger Rundgang für Familien entwickelt. Mit den Fördermitteln erhält der Zoopark dafür einen konkreten finanziellen Rahmen – nun muss die Umsetzung zeigen, wie gut Freizeitangebot, Tierbeobachtung und Zoopädagogik tatsächlich zusammenfinden. Neben der ersten neuen Station und den geplanten weiteren Elementen soll damit ein vielfältigeres Angebot für Kinder entstehen. Die Umsetzung der Vorhaben bleibt damit ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Zooparks.

    Die geplanten Angebote sollen den Rundgang für Familien abwechslungsreicher machen. Sie ergänzen die Tieranlagen um zusätzliche Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Auch der modernisierte Plateau-Spielplatz und der Wasserspielplatz gehören zu diesem Vorhaben. Damit setzt der Zoopark auf eine Verbindung von Freizeit und Wissensvermittlung. Die Angebote verteilen sich dabei auf mehrere Bereiche des Zooparks.

    Quellen

  • Kronenkraniche Kibo und Mara jetzt im Kölner Zoo zu sehen

    Kronenkraniche Kibo und Mara jetzt im Kölner Zoo zu sehen

    Im Kölner Zoo sind zwei Ostafrikanische Kronenkraniche für Besucher zu sehen. Das Paar „Kibo“ und „Mara“ kam bereits im April aus dem Vogelpark Walsrode nach Köln und lebte zunächst in Quarantäne und Eingewöhnung hinter den Kulissen.

    Neuer Stall im Hippodrom

    Für die beiden Vögel wurde im Hippodrom ein eigener Stall errichtet. Dort teilen sie sich die Anlage mit Flusspferden, Perlhühnern und Sitatunga-Antilopen. Diese Gemeinschaftshaltung orientiert sich an Tiergemeinschaften, die auch im ostafrikanischen Lebensraum der Kronenkraniche vorkommen. Der neue Stall ermöglicht den Besuchern, das Paar im Hippodrom zu beobachten.

    Kibo schlüpfte 2019 im Vogelpark Walsrode, Mara folgte dort 2025. Die Namen verweisen auf Ostafrika: Kibo ist nach dem höchsten Gipfel des Kilimandscharo benannt, Mara nach dem kenianischen Gebiet Massai Mara. Nach der abgeschlossenen Quarantäne und einer behutsamen Eingewöhnung können Gäste das Paar nun im Hippodrom beobachten.

    Hoffnung auf Nachwuchs

    Der Einzug ist nicht nur eine Erweiterung des Tierbestands, sondern steht auch im Zeichen der Erhaltungszucht. Der Ostafrikanische Kronenkranich gilt als stark bedroht. Für den Kölner Zoo ist die harmonische Beziehung des Paares deshalb ein positives Signal, auch wenn sich daraus noch keine sichere Zuchtprognose ableiten lässt.

    Die Art steht 2026 im Mittelpunkt der bundesweiten Kampagne „Zootier des Jahres“. Nach Angaben des Kölner Zoos und der beteiligten Artenschutzorganisationen sollen dabei auch Schutzprojekte in Kenia und Tansania unterstützt werden. Dort setzen Lebensraumverlust, die Zerstörung von Feuchtgebieten, landwirtschaftliche Chemikalien und Kollisionen mit Stromleitungen den Beständen zu.

    Der Kölner Zoo beteiligt sich als Platinförderer an der Kampagne und verbindet die Präsentation der Tiere mit Informationen über ihren Schutz. Für Besucher wird der neue Stall damit zu einem konkreten Zugang zu einer Art, deren Gefährdung außerhalb Afrikas oft weniger bekannt ist. Entscheidend bleibt, ob aus der Eingewöhnung von Kibo und Mara tatsächlich Nachwuchs hervorgeht.

    Quellen