Simon Fischer Schelmenstück mit dem Löwenkot
Simon Fischer Schelmenstück mit dem Löwenkot

Simon Fischer von der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern, führt bei dem vom Circus Krone verkauften Löwenkot, einem umfangreichen Geschmackstest durch.

Simon Fischer kaufte sich mehrere Gläser des Löwenkots und musste beim Geschmack feststellen das dieser nach Scheiße schmeckt. Dieses Geschmackserlebnis sorgte bei ihm dazu, dass er die Löwenkacke einem umfangreichen wissenschaftlichen Test unterzog. Gestern veröffentlichte er dann eine Stellungnahme auf seiner Facebook Seite. Dabei verlinkte er mehrere Pressemedien, die leider nicht so wie Fischer erhoffte reagierten.

Dieses mag wohl daran liegen, dass die von Simon Fischer behaupteten Anschuldigungen völlig fragwürdig sind. Als Erstes fehlt der angebliche Labortestbericht gänzlich. Weiterhin verschweigt er auch den Namen des Labors, an dem diese Tests durchgeführt worden sein sollen. Aber auch noch mehr Ungereimtheiten findet man in diesem Artikel!

GERATI schaut sich neuerlichste Pein von Simon Fischer genauer an.

So beginnt Fischer seinen Beitrag wie folgt …

GEFÄHRLICHER KEIM IN KRONES LÖWENKOT – APPELL AN BEHÖRDEN 

München, 12.08.2020 – Der vom Circus Krone derzeit verkaufte Löwenkot im Glas enthält einen gefährlichen multiresistenten Keim. Das ist der Ergebnis einer umfassenden bakteriologischer Untersuchung durch ein veterinärmedizinisches Labor.

Warum wohl Fischer weder den Laborbericht noch das Labor namentlich erwähnte wird wohl ein Grund haben. Typisch für Simon Fischer ist es immer wieder falsche Tatsachen zu behaupten, oder Fakten einfach zu seinen Gunsten zu manipulieren.

Dass man dieses auch hier wieder einmal Vermuten kann wird GERATI in diesem Artikel belegen. 

Allein schon bei der Überschrift zeigt sich die wahre Dummheit von Fischer!

Eigentlich sollte Fischer wissen, dass natürlich Scheiße mit Keimen kontaminiert ist. Viele Bakterien leben im Darm und helfen bei der Verdauung. Andererseits können diese dann außerhalb des Magens und Darms aber Erkrankungen hervorrufen. Kacke egal von wem ist nicht zum Essen da. Dieses scheint Fischer nicht so klar zu sein. Verwundern sollte dieses niemanden, bei der Scheiße die er den lieben langen Tag erzählt.

Tierheilpraktikerin vs. Veterinärin

Fischer schreibt weiter …

Die Aktionsgruppe Tierrechte Bayern hatte dafür mehrere Gläser Löwenkot gekauft und mit der Unterstützung einer Tierheilpraktikerin labortechnisch untersuchen lassen.

Simon Fischer geht also lieber zu einer Tierheilpraktikerin als zu einem Veterinär! Die Berufsbezeichnung Tierheilpraktiker ist weder geschützt noch staatlich anerkannt. Jeder kann sich also als Tierheilpraktiker bezeichnen. Es sollte also auch nicht verwundern, das Fischer hier rein vorsorglich in seinem Beitrag den Namen verschweigt. Ein Blick auf Wikipedia sagt zum Fachwissen eines Tierheilpraktikers folgendes … 

Tierheilpraktiker ist eine gesetzlich nicht geschützte Berufsbezeichnung für Personen, die gewerbsmäßig Tiere behandeln, ohne Tierarzt zu sein. Die Berufsbezeichnung „Tierheilpraktiker“ kann von jedermann geführt werden, ein Befähigungsnachweis ist hierfür nicht erforderlich. Im Unterschied zum Heilpraktiker unterliegt die Tätigkeit als Tierheilpraktiker keinen Zulassungsvoraussetzungen. Nach gängiger Rechtsprechung darf die Berufsbezeichnung Tierheilpraktiker nur mit dem Hinweis geführt werden, dass es für die Ausübung dieses Berufes keiner staatlichen Erlaubnis bedarf. Die Tätigkeit als Tierheilpraktikers ist in der Bundesrepublik Deutschland durch eine Vielzahl allgemeingültiger Rechtsvorschriften eingeschränkt; hierzu gehören insbesondere arzneimittelrechtliche, tierseuchenrechtlichetierschutzrechtliche und betäubungsmittelrechtliche Vorschriften. Die laut diesen gesetzlichen Regelungen ausschließlich Tierärzten vorbehaltenen Tätigkeiten dürfen Tierheilpraktiker nicht ausüben.

Wikipedia

Also fassen wir einmal zusammen. Simon Fischer rennt mit seinem gekauften Löwenkot zu einer nicht ausgebildeten Person die sich die klangvolle Berufsbezeichnung Tierheilpraktiker verpasste. Gleichzeitig unterlässt Simon Fischer darauf hinzuweisen, dass für diesen Beruf keine staatliche Erlaubnis benötigt wird.

Gleichzeitig darf diese Person, mit der klangvollen Berufsbezeichnung, tierseuchenrechtliche und tierschutzrechtliche Untersuchungen überhaupt nicht vornehmen. Also liegt hier bereits ein grober Verstoß vor! 

Aus einer Tierheilpraktikerin wird dann auf einmal eine Veterinärin

So schreibt Simon Fischer weiter.

Die Veterinärmediziner stellten dabei einen hochgradig resistenten Keim, eine Unterart des bekannten Krankenhauskeims, fest.

Wie gesagt es wird weder ein Name genannt, noch der Name des Labors, wo die Untersuchung des Kots stattgefunden haben soll. Verwunderlich ist auch, dass Fischer nicht einmal in der Lage ist den Laborbericht vorzuzeigen! Vermutlich wäre es recht Simpel, diesen als Fälschung zu erkennen. Dann hätte Simon Fischer und der Ersteller des gefälschten Laborberichts ein großes Problem, was weit über einen Titelmissbrauch hinaus geht!

Die Aktionsgruppe Tierrechte Bayern appelliert daher an die Gesundheitsbehörden, den Verkauf umgehend zu untersagen.

Mit welcher Rechtsgrundlage? Das eine Person, der es staatlich untersagt ist seuchentechnische Untersuchungen durchzuführen. Ein Labor was wahrscheinlich überhaupt nicht Existent ist und damit vermutlich auf Basis eines gefälschten Laboruntersuchungsberichtes.

New York Times berichtete über den Löwenkot vom Circus Krone!

Es sollte nicht verwundern, dass Simon Fischer genau zwei Tage nach dem die New York Times über den Löwenkot berichtete, mit einer solchen wahrscheinlich erfundenen Beschuldigung daher kommt. Es wäre nicht das erste Mal das er haltlose Anschuldigungen präsentiert. Dazu nutzte er bereits in der Vergangenheit immer wieder manipuliertes und gefaktes Material. Siehe der Fall des Jura-Zoos, oder die Aktion gegen den letzten Zirkusbären Ben, die alle gelogen waren! 

Weiter schreibt Fischer …

Mit dem Ausbringen des Löwenkotes im Garten und anderen Orten, kann der Keim auf Haustiere, Wildtiere oder den Menschen übertragen werden. Eine Behandlung mit einem passenden Antibiotikum gestaltet sich dann als schwierig. Die Tierschutzinitiative hat sich heute Morgen in einer E-Mail an das Gesundheitsamt München sowie dem Bayerischen Gesundheitsministerium gewendet und die Laborergebnisse mitgeteilt.

Nachgewiesen wurden durch die Laboruntersuchung geringe Mengen des Keims Acinetobacter und des Keims Proteus mirabilis. In einem angefertigten Antibiogramm zeigte sich, dass Resistenzen gegen zahlreiche Antibiotika wie Penicillin, Ampicillin, Difloxacin und Spiramycin bestehen. 

GERATI machte sich also mal auf die Suche, um festzustellen, wo diese KEIME herstammen. Fündig wurde er wie immer bei Wikipedia. Dort heißt es beim Keim Acinetobacter wie folgt …

Viele Arten von Acinetobacter sind Zersetzer von organischen Substanzen (saprophytisch) und kommen in Böden, Wasser und Abwasser vor. Sie können auch in Nahrungsmitteln, wie z.b. in rohen Gemüse gefunden werden. Ebenfalls können sie auch auf der menschliche Haut oder in dem Atmungstrakt vorkommen und dabei dem Menschen keinen Schaden zufügen. Einige Arten können bei geschwächten Patienten Krankheiten verursachen (sogenannte nosokomiale Infektionen).

Wikipedia

Dieses Bakterium kommt also auf natürliche Art und Weise vor. In Böden, Wasser, Abwasser und Nahrungsmitteln vor allem rohem Gemüse!!! VEGAN ALARM Weiterhin ist er auf der menschlichen Haut und im Atmungstrakt zu finden. 

Nun mal ehrlich, wer sichert denn jetzt zu, dass Simon Fischer selbst nicht die Probe verseucht hat, da er diese Keime ja selbst in und an sich trägt?

Aber auch beim zweiten angeblich gefundenen Bakterium spricht Wikipedia von harmlos!

Proteus mirabilis sind gramnegative, fakultativ anaerobe, nicht sporenbildende, stark peritrich begeißelte – und damit sich lebhaft bewegende – stäbchenförmige Bakterien.[1] P. mirabilis ist in der Regel ein harmloser Saprophyt (Destruent organischer Stoffe).

wikipedia

Fazit des Ganzen:

Man erkennt also wieder einmal in der von Simon Fischer vorgepreschten Kampagne seine eigene Ungebildetheit. Wobei man wohl, es hier wohl ehern mit akuter Dummheit zu tun hat.

Martin Lacey vom Circus Krone kündigte in einem Interview an, den Löwenkot von einem unabhängigen Labor erneut prüfen zu lassen. Nach meiner Erfahrung, wird man hier wohl zu denselben Erkenntnissen gelangen, wie ich diese durch meine Recherchen offen gelegt habe. 

Simon Fischer ist und bleibt ein ignoranter Lügner der aus seiner perfiden Mediengeilheit alles Behaupten würde, ohne einen einzigen rechtssicheren Beleg zu besitzen!

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