Die vorliegenden Unterlagen identifizieren die behandelte Folge nicht verlässlich. Eine rbb-Archivseite führt „Panda, Gorilla & Co. (309)“ mit der Erstsendung am 9. Februar 2015 und einem Stand vom 11. Dezember 2019; die Programmangabe nennt dagegen eine Ausgabe 211 für den 7. September 2026 um 17:05 Uhr. Ob es sich um unterschiedliche Ausstrahlungen, eine Wiederholung oder eine fehlerhafte Folgenangabe handelt, lässt sich aus den verfügbaren Quellen nicht klären. Deshalb wird im Folgenden auf eine eindeutige Zuordnung von Folgenummer und Sendetermin verzichtet.
Brillenbären erobern das neugestaltete Freigehege
Im Tierpark Berlin verlassen die beiden Brillenbären-Jungen von Mutter Julia erstmals ihre bisherige Umgebung und erkunden die neugestaltete Außenanlage. Das Freigehege bietet den knapp sechs Monate alten Tieren zahlreiche Klettergelegenheiten. Beobachtet wird dabei, wie die Jungtiere mit den neuen Strukturen umgehen und sich in der Anlage bewegen. Für die Tierpfleger Michael Horn und Detlef Balkow steht damit die Beobachtung des Nachwuchses im Mittelpunkt.
Die beiden müssen zugleich einschätzen, ob es erneut zu Fluchtversuchen kommen könnte. Der Beitrag verbindet diese Alltagssituation mit der Frage, wie Tierpfleger Gehege so gestalten, dass Tiere ihre Fähigkeiten einsetzen können. Michael Horn ist nach den vorliegenden Rechercheangaben seit vielen Jahren im Tierpark tätig und dort als Obertierpfleger beschäftigt. Zu seinen genannten Aufgaben gehören die Kontrolle der Reviere, Rundgänge mit den Kuratoren und die Betreuung von Auszubildenden.
Futterrätsel fordert Schimpansen im Zoo
Im Zoo Berlin erhalten die Schimpansen eine Beschäftigung, die über die reine Futteraufnahme hinausgeht. In einem künstlichen Termitenhügel werden mehrere Röhren mit Joghurt, Tee und Bananenbrei gefüllt. Um an die Nahrung zu gelangen, müssen die Tiere die einzelnen Röhren bearbeiten. Das Futterrätsel beschäftigt die Schimpansen geistig und bringt Abwechslung in den Tagesablauf.
Die Folge zeigt damit eine Form der Tierpflege, bei der Nahrung zugleich als Beschäftigung eingesetzt wird. Neben den Schimpansen gehören auch die Giraffenkinder Egon und Susi zu den Tieren, die den Pflegealltag in Berlin vor neue Aufgaben stellen. Die Beispiele machen sichtbar, dass Beschäftigung und Beobachtung an die Fähigkeiten und das Verhalten der Tiere angepasst werden. Im Mittelpunkt stehen dabei die konkreten Situationen in den Revieren.
Nachwuchs bei Giraffen und Hängebauchschweinen
Vor allem Giraffenbullenkalb Egon testet nach Angaben des rbb seine Grenzen und fordert die Tierpfleger mit seinem Verhalten heraus. Aus der vorliegenden Beleggrundlage lässt sich keine belastbare Aussage darüber ableiten, dass im laufenden Jahr weitere Giraffengeburten erwartet werden. Der Blick im Giraffenrevier richtet sich deshalb auf den Umgang des Teams mit Egon und Susi. Beide Jungtiere stellen die Tierpfleger auf unterschiedliche Weise vor neue Aufgaben.
Im Streichelzoo des Tierparks sind unterdessen fünf junge vietnamesische Hängebauchschweine zu sehen. Reviertierpfleger René Viete stellt die Ferkel sowie ihre Mutter Sternchen und die Tante Raketchen vor. Auch bei den Rentieren gibt es laut der Zusammenfassung einen Geburtenboom; die Folge greift damit mehrere Jungtiere und ihre Aufzucht im Tierpark auf. Im Aquarium wird außerdem Nachwuchs bei Familie Monokelkammbarsch gezeigt, wodurch die Sendung die Aufzucht bei Säugetieren und Fischen gegenüberstellt.
Neue Betreuung für die Sika-Hirsche
Eine weitere Geschichte spielt im Sika-Hirsch-Revier des Tierparks. Tierpflegerin Viola Gandert übernimmt die Betreuung der scheuen Tiere und macht sich mit ihrer neuen Gruppe vertraut. Die Hirsche reagieren zurückhaltend auf die neue Betreuungssituation. Beobachtung und ein vorsichtiger Umgang sind deshalb wichtige Bestandteile ihrer neuen Aufgabe.
Ergänzt wird die Folge durch ein Porträt des fünfjährigen Elefantenmädchens Kariba aus dem Tierpark und der Gorilla-Dame Fatou aus dem Zoo Berlin. Kariba und die Elefantenhaltung im Tierpark Berlin stehen auch in einem früheren GERATI-Beitrag im Mittelpunkt. Fatou wurde ebenfalls bereits ausführlicher vorgestellt: Gorilla-Dame Fatou und ihr 69. Geburtstag.
Die Folge bündelt Tiernachwuchs, Beschäftigung und neue Betreuungsaufgaben in Zoo und Tierpark. Für die Tierpflege bedeutet das, junge Tiere zu beobachten, Anlagen passend zu nutzen und Beschäftigungsangebote an die jeweiligen Fähigkeiten anzupassen. Bei den Sika-Hirschen prägt die vorsichtige Eingewöhnung den Arbeitsablauf, während die neuen Freigehege-Strukturen bei den Brillenbären eine genaue Beobachtung ihrer Bewegungen erfordern. Für Besucher entsteht dadurch ein Einblick in unterschiedliche Formen von Aufzucht, Beschäftigung und täglicher Revierarbeit; wie sich die Jungtiere und die neuen Betreuungsverhältnisse weiterentwickeln, bleibt offen.
Quellen
- rbb-online.de – Panda, Gorilla & Co. (309) | rbb – https://www.rbb-online.de/panda-rbb/archiv/folge-278—folge-317/panda–gorilla—co—-folge-309.html
- rbb24.de – "Ich kann nichts anderes als Tierpark – aber ich will auch nichts anderes" – https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2025/07/interview-tierpfleger-tierpark-berlin-jubilaeum-michael-horn.html
