Peta fordert in einer Pressemitteilung die UNESCO auf Garmisch-Partenkirchen nicht den Titel Weltkulturerbe zu überreichen!

Peta hängt sich auf längst gestrichenen Passus zur landwirtschaftlichen Anbindehaltung auf!

Weltkulturerbe der UNESCO ist wichtig um kulturelle, landschaftliche und architektonische Gebiete zu schützen! Das geht Peta immer zu weit. Alles, was mit Tieren zu tun hat, kann in ihren ethisch frei erfundenen Grundsätzen, kein kulturelles Erbe sein!

Im Fall von Garmisch-Partenkirchen hängt sich Peta am Passus Anbindehaltung, der im ersten Antrag auf Weltkulturerbe noch im Antrag stand, auf. Dieser Passus wurde aber bereits nach Kritik von Tierrechtlern und Tierschützern aus dem Antrag gelöscht.

Anbindehaltung war aus dem Entwurf gestrichen worden

Nach Kritik von Tierschützern hat der Landkreis Garmisch-Partenkirchen die umstrittene Anbindehaltung aus dem Entwurf einer Welterbe-Bewerbung gestrichen. Seit Januar ist in dem Entwurf nur noch von „Kombinationshaltung“ die Rede. Dies treffe die Haltung der Tiere bei den Landwirten der Region eher, sagte der Sprecher des Landkreises Stephan Scharf damals dazu. Die Rinder würden ein halbes Jahr draußen sein und dann ein halbes Jahr im Stall. Dort seien die Kühe dann zwar angebunden, „aber es ist halt eben eine Kombination von beiden“.

br.de

Die Anbindehaltung ist in Deutschland gesetzlich nicht untersagt! Auch wenn man diese Art der Haltung als kritisch ansehen kann und darf, sollte man hier sich auf die gesetzlichen Bestimmungen stützen. Dass man ein landwirtschaftliches Gebiet durch ein UNESCO-Weltkulturerbe schützen will, hallte ich persönlich für Wichtig. 

In Deutschland sterben seit Jahrzehnten, kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe aus. Immer mehr Massentierhaltung entsteht, was auch kritisch betrachtet werden kann. Mit dem Erhalt des Weltkulturerbe-Titels würde die Politik gezwungen, kleine und mittelständische landwirtschaftliche Betriebe in dieser Region, zu unterstützen. Dieses würde dann auch ein Verbreitungseffekt haben, sodass dann anstatt Massentierhaltung zu unterstützen, diese wieder auf kleiner Höfe Anwendung finden würde.

Peta hat sich mit dem Antrag überhaupt nicht befasst und zitiert wild andere unwissende Tierrechtler!

Peta räumt selbst ein gegen jede Tierhaltung zu sein. So ist Peta auch expliziert gegen Blindenhunde und die Ausbildung für Such- und Schutzhunde, die Leben retten können! Die Pressemitteilung von Peta dient wieder einmal trotz fehlenden Sachverstand, um Aufmerksamkeit zu betteln. Dazu nutzt man dann auch einmal gern Fakenews bei Peta

Hier die Pressemiteilung von Peta im Wordlaut ...

Landkreis Garmisch-Partenkirchen bewirbt sich für Weltkulturerbe: PETA fordert nun UNESCO auf, Passus zur Anbindehaltung zurückzuweisen

Garmisch-Partenkirchen / Stuttgart, 26. Juli 2021: Am Freitag beschloss der Kreistag des Landkreises Garmisch-Partenkirchen, sich mit der Kulturlandschaft in dem Landkreis als UNESCO-Weltkulturerbe zu bewerben. PETA kritisiert die Entscheidung. Denn auch die zeitweise Anbindehaltung von Rindern ist Teil des Antrags – Fachleute bewerten diese Haltungsform schon seit langer Zeit als Tierquälerei. Die Tierrechtsorganisation wandte sich im Vorfeld an den Landrat und protestierte zwei Mal vor Ort. PETA fordert die UNESCO nun auf, den Passus mit der Anbindehaltung – im Antrag als „Kombinationshaltung“ bezeichnet – nicht zu akzeptieren.

„Die Entscheidung ist enttäuschend und nicht nachvollziehbar. Denn die mittelalterliche Haltungsform, bei der die Tiere im Stall über Monate oder teilweise sogar lebenslänglich am Hals fixiert werden, ist pure Tierquälerei“, so PETAs Fachreferentin Ilana Bollag. „Wir fordern nun die UNESCO auf, diese lebensverachtenden Zustände nicht als ‚Weltkulturerbe‘ zu betiteln.“

Rinder können sich nicht einmal umdrehen

PETA fordert ein bundesweites Verbot der sogenannten Anbindehaltung. Allein in Bayern wird noch etwa ein Drittel aller Rinder zeitweise oder dauerhaft gezwungen, in dieser Haltungsform zu leben – im Landkreis Garmisch-Partenkirchen liegt der Anteil sogar bei über 50 Prozent. [1] In der Anbindehaltung werden die Tiere vor allem in kleinen und mittleren Betrieben während der Wintermonate oder das gesamte Jahr über so im Stall fixiert, dass sie sich nicht einmal umdrehen können. Sie stehen oder liegen somit über viele Monate oder sogar lebenslang in meist dunklen, verkoteten Ställen nahezu bewegungslos an einer Stelle. Diese Art der Haltung ohne Weidegang und Beschäftigung ist nicht nur eine enorme seelische Belastung für die Tiere, sondern führt in der Regel auch zu schweren körperlichen Beeinträchtigungen. Die Anbindevorrichtungen können beispielsweise zu schmerzhaften Einschnürungen und Quetschungen am Hals, Liegeschwielen, entzündeten Gelenken und Lahmheit führen.

Bundesweites Verbot der Anbindehaltung längst überfällig

Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. sieht in der Anbindehaltung einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und toleriert bestehende Haltungen auch mit Weidegang nur noch im Rahmen einer Übergangsfrist und unter der Prämisse, dass den Tieren täglich mindestens zwei Stunden freie Bewegung gewährt wird. [2] Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL), die Nachwuchsorganisation des Deutschen Bauernverbandes, fordert ein gesetzliches Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung innerhalb der nächsten fünf Jahre und ein Verbot der saisonalen nach spätestens zehn Jahren. [3] Dass die Anbindehaltung keine Zukunft hat, wird auch durch einen Entschluss des Bundesrates deutlich: Dieser hatte sich 2016 zumindest für ein Verbot, Rinder ganzjährig angekettet zu halten, ausgesprochen, da dies kein tiergerechtes Haltungssystem im Sinne des Tierschutzgesetzes ist. [4]

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.
 

[1] Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (2017): Forschungsprojekt „Analyse der Struktur der Milchviehbetriebe mit Anbindehaltung in Bayern“. Online abrufbar unter: https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/informationen/analyse-struktur-milchviehbetriebe-anbindehaltung-bayern_lfl-information.pdf. (05.07.2021).
[2] Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. (2015): Stellungnahme der TVT zur Anbindehaltung von Rindern. Online abrufbar unter: https://www.tierschutz-tvt.de/alle-merkblaetter-und-stellungnahmen/?no_cache=1&download=TVT-Stellungn._Anbindehaltung_Rinder__August_2015_.pdf&did=124. (05.07.2021).
[3] Top Agrar Online (2018): BDL fordert gesetzliches Verbot der Anbindehaltung. Online abrufbar unter: https://www.topagrar.com/rind/news/bdl-fordert-gesetzliches-verbot-der-anbindehaltung-9833822.html. (05.07.2021).
[4] Bundesrat (2016): Stellungnahme der Bundesregierung zu der Entschließung des Bundesrates zum Verbot der ganzjährigen Anbindehaltung von Rindern. Online abrufbar unter: https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2016/0101-0200/zu187-16.pdf?__blob=publicationFile&v=5. (05.07.2021). 

Peta.de

Man darf sich schon Fragen, wo Peta bei der landwirtschaftlichen Tierhaltung ist? Anstatt im Dialog mit den Haltern um die Verbesserung der Tierhaltung zu sprechen, zeigt Peta nur ihre eigene Dummheit immer wieder auf! Peta braucht sich also nicht Wundern, wenn man sie ehern als dumme Egozentriker belächelt.

Quellen:

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