Katze aus dem Tierschutz – 5 Anzeichen eines kranken Tieres
Katze aus dem Tierschutz – 5 Anzeichen eines kranken Tieres

Tierfreunde erkennen immer mehr, dass sie ihren zukünftigen Wegbegleiter nicht zwingend von einem Züchter kaufen müssen. Etwas Gutes tun und einem Lebewesen eine zweite Chance geben, sind gute Gründe, Tiere aus dem Tierschutz aufzunehmen. Allerdings hält die Tierschutz-Romantik manchmal nicht lange an, wenn sich Krankheiten herausstellen. Hierzu sei jedoch vorab gesagt, dass jedes Tier – ob vom Züchter oder nicht – Erkrankungen in sich tragen kann.

Der Trend, einen Vierbeiner aus dem Tierschutz zu „adoptieren“ ist in jedem Fall etwas sehr Gutes. Doch gilt auch hier vor dem Kauf, auf einige Anzeichen zu achten.

Wir stellen Ihnen 5 alarmierende Hinweise vor, dass Ihre Katze krank sein könnte.

Von Durchfall, Blähbauch und anderen Darmproblemen

Endlich ist es soweit – Ihre Katze zieht bei Ihnen ein! Alles scheint perfekt. Doch dann passiert es: Ihr neuer Freund hat Durchfall und einen aufgeblähten Bauch.

Hinter dieser Symptomatik können sich fiese einzellige Parasiten verbergen: Giardien! Besonders durch Schmierinfektionen und Schnüffelkontakt kann sich Ihr Liebling bei seinen Artgenossen angesteckt haben.

Wenn Ihre Katze aus dem Tierheim kommt, ist es gut möglich, dass Sie sich bei Ihren Artgenossen durch das Benutzen des selben Wassernapfes angesteckt hat. Lassen Sie den Durchfall am Besten mit einer Kotprobe bei Ihrem Tierarzt abklären.

Katzen sind sehr sensible Wesen, die auch auf Stress reagieren. Der Einzug in eine fremde Umgebung kann ebenfalls Ursache sein, was Ihrer Katze „auf den Magen schlägt“.

Ein weiterer – und durchaus nahe liegender – Grund für Blähbauch und Durchfall ist ein Wurmbefall. Schauen Sie sich den Kot Ihrer Samtpfote genau an, denn Ihr Tier sollte in jedem Fall nach der Übernahme von Ihnen entwurmt werden. Übrigens finden Sie für Katzen eine Entwurmungs-Kur direkt bei Dr. SAM, dem online Tierarzt für Hund und Katze.

Von Flöhen und anderen Krabbeltieren

Nicht selten sind Katzen aus dem Ausland – und auch aus Tierheimen – von Flöhen oder Milben befallen. Diese Parasiten zeigen sich vor allem durch starken Juckreiz bei Ihrer Schnurr-Katze. Rötungen, offene blutige Stellen und Krusten können ein Indiz dafür sein.

Besorgen Sie sich am besten zunächst einen Flohkamm und bürsten Sie damit ein paar Mal durch das Fell. Wenn Sie weiße Punkte sehen, könnten das Floh-Eier oder Floh-Kot sein.

Ausführliche Informationen, ob Ihre Katze an Flöhen leidet, und welche Gegenmittel helfen, finden Sie bei DrSam.

Katzenschnupfen – Akutes oder chronisches Niesen

Nasenausfluss, regelmäßiges Niesen und krustig verklebte Augen deuten auf den bei Katzenbesitzern so gefürchteten Katzenschnupfen hin. Sollte Ihnen eines oder mehrere der Symptome bei Ihrem neuen Familienmitglied auffallen, so ist es wichtig, dies schnell abklären zu lassen. Katzenschnupfen ist nicht mit einer Erkältung beim Menschen zu vergleichen, denn Katzenschnupfen kann tödlich für Ihre Samtpfote enden.

Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Erkrankung chronisch wird. Chronischer Katzenschnupfen setzt dauerhaft das Immunsystem Ihrer Lieblings herab, es ist nur eine Frage der Zeit, bis weitere Erkrankungen sich im Körper den Weg bahnen.

Gesundheitscheck: Blutbild

Jahrelange Mangelernährung und schlechte Haltung in der Vergangenheit können Schäden bei Ihrer Katze hinterlassen haben.

Um auf Nummer sicher zu gehen, lassen Sie in jedem Fall ein Blutbild bei einem Tierarzt erstellen.

Sind die Leber- und Nierenwerte in Ordnung?

Nicht selten leiden Katzen an Niereninsuffizienz oder Diabetes aufgrund von falschem Futter.

Befindet sich eine Entzündung im Körper?

Wenn Ihre Katze aus dem südlichen Ausland stammt, ist es wichtig, diese auf sogenannte Mittelmeer-Erkrankungen testen zu lassen.

Ein Blutbild gibt zu all diesen Punkten ausführliche Informationen.

Traumata

Ein Tier aus dem Tierschutz bringt immer eine Vergangenheit – eine Geschichte – mit sich.

Dabei darf nicht vergessen werden, dass viele Erlebnisse für Ihre Fellnase traumatisch waren.

Das kann sich in Verhaltensauffälligkeiten, Aggressionen, Angst, bis hin zu ernsthaften Erkrankungen zeigen. Geben Sie Ihrem Tier genug Zeit zum Ankommen. Sollten Sie über einen längeren Zeitraum eines der oben genannten Auffälligkeiten feststellen, kontaktieren Sie einen Tierarzt.

Fazit

Selbstverständlich ist dies nur eine kurze Auflistung einer Vielzahl von möglichen Erkrankungen, die auch eine Tierschutz-Katze in sich tragen kann. Daher empfehlen wir in jedem Fall eine möglichst schnelle Vorstellung der Katze in einer Tierarztpraxis.

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