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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Peter Hübner

  • Der Fall Bara: Was der Repost von Peter Hübner über tierrechtliche Denklogiken verrät

    Der Fall Bara: Was der Repost von Peter Hübner über tierrechtliche Denklogiken verrät

    Der Fall Bara: Wenn das gewünschte Ergebnis nicht mehr zählt

    Wie der Tod der Elefantenkuh Bara zeigt, dass es im Tierrecht nicht um Tiere, sondern um Deutungshoheit geht

    Der Tod der Elefantenkuh Bara wäre – nüchtern betrachtet – ein biologisches Ereignis: Ein hochbetagtes Tier, geboren Mitte der 1970er-Jahre, stirbt in menschlicher Obhut. Doch in der Welt des organisierten Tierrechts ist kein Tier einfach tot. Jeder Todesfall ist Rohmaterial – für Narrative, für Kampagnen, für moralische Schuldzuweisungen.

    Besonders deutlich wird das an einem Facebook-Posting des Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus, das von Peter Hübner weiterverbreitet wurde. Der Beitrag ist kein Nachruf, sondern eine Anklageschrift. Und er offenbart einen zentralen Widerspruch der tierrechtlichen Argumentation, der bislang selten offen benannt wird.

    Das erklärte Ziel – und die gelebte Realität

    Seit Jahren fordern Tierrechtsorganisationen lautstark, Zirkustiere aus dem Betrieb zu nehmen und in sogenannte „Sanctuaries“, „Auffangstationen“ oder „Altersruhesitze“ zu überführen. Der klassische Zirkus mit Tieren sei per se nicht reformierbar, heißt es, unabhängig von Haltung, Betreuung oder individueller Lebensgeschichte des Tieres.

    Im Fall Bara geschah genau das, was Tierrechtler offiziell verlangen:
    Nach öffentlichen Debatten und Vorfällen wurden die Elefanten des Circus Krone 2019 in den spanischen Safaripark La Reserva del Castillo de las Guardas überführt. Auf eigene Kosten. Ohne gesetzliche Verpflichtung. Ohne staatlichen Zwang.

    Bara verbrachte dort ihre letzten Jahre – fern vom Zirkusbetrieb, fern von der Manege, fern vom reisenden Alltag.

    Und dennoch:
    Kein Wort des Anerkennens.
    Kein Hinweis darauf, dass eine zentrale Forderung erfüllt wurde.
    Keine Einordnung, dass Bara ein hohes Alter erreichte – obwohl sie von klein auf in menschlicher Obhut lebte, was nach tierrechtlicher Logik eigentlich unmöglich sein dürfte.

    Stattdessen: maximale Empörung.

    Das Dogma der permanenten Misshandlung

    Der repostete Text lässt keinen Interpretationsspielraum:
    Bara war ein Opfer – von Geburt bis Tod. Ihr Wille sei „gebrochen“ worden, sie sei „abgerichtet“ worden, ihre Kunststücke seien „dümmlich“, ihr Leben eine einzige Form der Ausbeutung. Der im Beitrag gezeigte sogenannte „Kopfstand“ dient dabei nicht der Information, sondern als visuelles Schuldsymbol.

    Was dabei auffällt:
    Es gibt keinen Zustand, in dem dieses Narrativ je enden dürfte.

    Nicht der Umzug nach Spanien.
    Nicht der Ruhestand.
    Nicht das hohe Lebensalter.
    Nicht einmal der Tod selbst.

    Denn würde man anerkennen, dass Bara im Safaripark zur Ruhe kam, würde man implizit eingestehen, dass Verbesserungen möglich sind. Und genau das ist im tierrechtlichen Weltbild nicht vorgesehen.

    Selektive Empörung statt konsistenter Ethik

    Hier offenbart sich der Kern des Problems:
    Im Tierrecht zählt nicht das Ergebnis, sondern die Erzählung.

    Wird ein Tier im Zirkus gehalten → Misshandlung.
    Wird es in ein Sanctuary überführt → zu spät, trotzdem Misshandlung.
    Lebt es dort jahrelang → irrelevant.
    Stirbt es hochbetagt → Beweis für lebenslanges Leid.

    Damit wird jede Handlung, selbst die Erfüllung zentraler Forderungen, rückwirkend entwertet. Es gibt keinen Punkt der Entlastung, keinen Raum für Differenzierung, keine Anerkennung von Übergängen oder Verbesserungen.

    Der Tod wird so nicht betrauert, sondern instrumentalisiert.

    Der Fall Bara als Symbol – nicht als Individuum

    Auffällig ist auch, was im Beitrag vollständig fehlt:
    Keine Todesursache.
    Keine tierärztlichen Angaben.
    Keine medizinische Einordnung.
    Keine sachliche Betrachtung des Alters.

    Bara wird nicht als Individuum betrachtet, sondern als Projektionsfläche. Ihr Leben dient ausschließlich der Bestätigung einer vorgefertigten These: Zirkus = Tierquälerei. Immer. Ohne Ausnahme.

    Dass dies jeder biologischen, ethologischen und veterinärmedizinischen Differenzierung widerspricht, spielt keine Rolle. Moralische Gewissheit ersetzt Analyse.

    Wenn Forderungen erfüllt werden – und trotzdem nichts zählen

    Der Fall Bara stellt deshalb eine unangenehme Frage, der sich Tierrechtsakteure konsequent entziehen:

    Was genau müsste passieren, damit eine Handlung im Sinne des Tierrechts als ausreichend gilt?

    Die ehrliche Antwort scheint zu sein: nichts.
    Denn Anerkennung würde bedeuten, Verantwortung zu teilen – und das widerspricht dem eigenen Selbstbild als moralisch einzig legitimer Instanz.

    Das Echo der Mitläufer

    Besonders aufschlussreich wird diese Logik jedoch nicht im Ursprungspost selbst, sondern in den Kommentaren darunter. Dort zeigt sich, wie dieses vereinfachte Weltbild von Mitläufern übernommen, zugespitzt und teilweise ins Absurde gesteigert wird – frei von Fakten, Kontext oder Eigenreflexion.

    Wie argumentiert wird, wenn Denken durch Empörung ersetzt wurde,
    wie sich moralische Schlagworte verselbstständigen,
    und wie komplexe Sachverhalte auf Parolen reduziert werden,

    das zeigt sich erst in der anschließenden Kommentardynamik.

    Genau dort beginnt der nächste Schritt der Analyse.

    Nachfolgend der weiterführende Artikelteil, diesmal klar gegliedert nach Narrativen, mit Originalzitaten inkl. Namen und jeweils ausführlicher GERATI-Analyse. Der Text ist so aufgebaut, dass er direkt an den ersten Artikelteil anschließt und zugleich die Kommentaranalyse als eigenständiges Kapitel trägt.

    Die Kommentarspalte als Spiegel tierrechtlicher Denklogiken

    Der Repost von Peter Hübner entfaltet seine eigentliche Wirkung nicht im Ursprungstext, sondern in den Reaktionen darunter. Erst dort wird sichtbar, wie tierrechtliche Narrative von Mitläufern aufgenommen, vereinfacht und radikalisiert werden. Die folgenden Kommentare sind exemplarisch – nicht wegen ihrer Wortwahl allein, sondern wegen der Denklogiken, die sie offenlegen.

    Narrativ 1: Kollektivschuld statt individueller Verantwortung

    Angelika Winterberg:
    „Mit schuldig sind aber auch alle, die einen solchen Zirkus mit ihren Eintrittsgeldern unterstützen und dabei noch ihren Kindern vermitteln, dass derartiges Verhalten bewundert werden sollte“

    Analyse:
    Hier wird Schuld nicht mehr an konkretes Handeln gebunden, sondern an bloße Teilnahme. Zuschauer werden zu moralischen Mittätern erklärt, Eltern zu ideologischen Überträgern. Entscheidend ist nicht, ob ein Tier misshandelt wurde, sondern dass jemand zusieht.

    Diese Denklogik ersetzt rechtliche und faktische Bewertung durch Gesinnungsprüfung. Sie kennt keine Abstufungen, keine Kontexte und keine individuellen Verantwortlichkeiten. Wer zahlt, ist schuldig – unabhängig davon, was tatsächlich geschieht. Diskurs wird so unmöglich, weil jede Abweichung bereits als moralisches Versagen gilt.

    Narrativ 2: Absolutes Verbot ohne Argument

    Birgit Rusch:
    „Tiere gehören nicht in den Zirkus. Die Menschen können sich dort selber zum Affen machen“

    Analyse:
    Dieser Kommentar steht exemplarisch für tierrechtliche Kurzformel-Ethik. Eine normative Setzung wird als selbstverständlich präsentiert, ohne Begründung, ohne Bezug zum konkreten Fall, ohne jede Differenzierung.

    Auffällig ist:
    Weder Bara noch ihr Alter, noch ihr Ruhestand, noch ihre tatsächlichen Lebensbedingungen spielen eine Rolle. Der Ort allein genügt zur Verurteilung. Das ist kein Argument, sondern ein Dogma. Ein Satz ersetzt Denken.

    Narrativ 3: Tod als Erlösung – Leben als Leid

    Petra Nörthemann:
    „Jetzt ist sie frei 🙏🍀 flieg kleiner Engel flieg“

    Regina Müller:
    „Endlich frei!“

    Andy West:
    „Alles Gute hinterm Regenbogen… jetzt bist du frei“

    Analyse:
    Diese Kommentare markieren einen zentralen ideologischen Kern: Freiheit beginnt nicht im Leben, sondern im Tod. Das Leben in menschlicher Obhut wird pauschal als Leid definiert, der Tod als Erlösung umgedeutet.

    Diese Denkweise hat weitreichende Konsequenzen. Sie macht jede Verbesserung bedeutungslos. Ob ein Tier aus dem Zirkus genommen wird, ob es in einem Safaripark lebt, ob es medizinisch betreut wird – all das zählt nicht. Erlösung tritt erst mit dem Tod ein. Damit wird das Leben selbst moralisch entwertet.

    Narrativ 4: Maximale Eskalation ohne Beleg

    Conny Wächter:
    „du wurdest ein Leben lang ausgebeutet, gefoltert und missbraucht“

    Sabine Guttmann:
    „Arme Seele! Ausgebeutet, verraten und verkauft!“

    Analyse:
    Begriffe wie „Folter“ oder „Missbrauch“ sind schwerwiegende Vorwürfe. In diesen Kommentaren werden sie pauschal verwendet – ohne Belege, ohne Differenzierung, ohne Bezug zu überprüfbaren Tatsachen.

    Das Problem ist nicht nur die Unschärfe, sondern die Wirkung: Wenn jede Tierhaltung als Folter gilt, verliert der Begriff seine Bedeutung. Reale, belegte Tierquälerei wird relativiert, weil sprachlich alles gleich schlimm ist. Moralische Überzeichnung ersetzt Analyse.

    Narrativ 5: Offene Aggression als moralische Konsequenz

    Sabine Fenske:
    „Ihr Bastarde 👿👿👿 Zirkus Krone… gewissenlos, respektlos und profitgeil! IHR gehört weg!!!!“

    Analyse:
    Dieser Kommentar markiert die Endstufe moralischer Selbstgewissheit. Argumente sind nicht mehr nötig, Beschimpfung genügt. Die Gegenseite wird entmenschlicht, Aggression als moralisch legitim empfunden.

    Solche Ausbrüche sind kein Ausreißer, sondern eine logische Folge absoluter Gewissheit. Wer sich auf der einzig richtigen Seite wähnt, empfindet Widerspruch nicht als Diskurs, sondern als Provokation. Sprache wird zur Waffe, nicht zum Mittel der Klärung.

    Narrativ 6: Das Mitläufer-Echo

    Otto Klee:
    „So isses“

    Regina Wehling:
    „Geht mir auch so“

    Zahlreiche Emoji-Kommentare ohne Inhalt

    Analyse:
    Diese Reaktionen sind unscheinbar, aber entscheidend. Sie zeigen, wie Narrative nicht geprüft, sondern bestätigt werden. Zustimmung ersetzt Argument, Gruppenzugehörigkeit ersetzt Wissen.

    Hier entsteht der Resonanzraum, in dem sich tierrechtliche Denklogiken stabilisieren. Je häufiger sie wiederholt werden, desto selbstverständlicher erscheinen sie – unabhängig von ihrem Realitätsgehalt.

    Der blinde Fleck aller Kommentare

    So unterschiedlich Ton und Ausdruck auch sind, eines eint alle Reaktionen:
    Kein einziger Kommentar erwähnt, dass Bara ein hohes Alter erreichte. Keiner thematisiert ihren jahrelangen Ruhestand im Safaripark. Keine Anerkennung dafür, dass eine zentrale Forderung des Tierrechts – die Herausnahme aus dem Zirkus – tatsächlich umgesetzt wurde.

    Diese Fakten fehlen nicht zufällig. Sie stören das Narrativ. Denn wer Verbesserungen anerkennt, müsste einräumen, dass verantwortungsvolles Handeln möglich ist. Genau das aber ist im tierrechtlichen Denken nicht vorgesehen.

    Fazit der Kommentaranalyse

    Die Kommentare unter dem Repost von Peter Hübner zeigen exemplarisch, wie tierrechtliche Denklogiken funktionieren: Schuld ist absolut, Ergebnisse zählen nicht, Tod gilt als Erlösung, Differenzierung als Verrat. Der einzelne Fall wird nicht betrachtet, sondern verwertet.

    Damit wird deutlich, warum selbst erfüllte Forderungen nie genügen – und warum jede Debatte zwangsläufig im moralischen Stillstand endet. Die Kommentarspalte ist kein emotionaler Ausrutscher, sondern der sichtbar gewordene Kern einer Ideologie, die keinen Raum für Realität lässt.

    Einordnen statt empören

    Die Kommentardynamik unter dem Repost von Peter Hübner ist kein Einzelfall. Sie steht exemplarisch für einen grundlegenden Konflikt, der in der öffentlichen Debatte häufig übersehen wird: den Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrecht.

    Während Tierschutz auf konkrete Verbesserungen, Abwägungen und praktikable Lösungen zielt, operiert das Tierrecht mit absoluten moralischen Setzungen. Ergebnisse zählen dort nicht, Übergänge gelten als Verrat, Differenzierung als Relativierung. Der Fall Bara – ebenso wie die Reaktionen darauf – macht diese Denklogik sichtbar.

    Genau diesem strukturellen Gegensatz widmet sich das Buch Tierschutz vs. Tierrecht. Es analysiert die ideologischen Grundlagen, Argumentationsmuster und Widersprüche des modernen Tierrechts und stellt sie einem verantwortungsorientierten, realitätsbezogenen Tierschutz gegenüber. Nicht als Polemik, sondern als analytische Einordnung eines Konflikts, der zunehmend emotionalisiert, aber selten durchdrungen wird.

    Wer verstehen will, warum selbst erfüllte Forderungen nicht genügen, warum Tod als Erlösung verklärt wird und warum moralische Gewissheit oft an die Stelle von Verantwortung tritt, findet dort die notwendigen Grundlagen – jenseits von Schlagworten und Empörungsrhetorik.

    Fazit: Wenn Moral jede Realität verdrängt

    Der Fall Bara zeigt nicht in erster Linie ein Problem der Tierhaltung, sondern ein Problem der Deutung. Ein hochbetagtes Tier stirbt nach Jahren außerhalb des Zirkusbetriebs – und doch bleibt in der tierrechtlichen Erzählung kein Raum für Anerkennung, Differenzierung oder Einordnung. Weder das Alter, noch der Ruhestand, noch die Erfüllung zentraler Forderungen spielen eine Rolle. Entscheidend ist allein, dass das Narrativ intakt bleibt.

    Die Analyse des Ursprungsposts ebenso wie der Kommentare darunter macht deutlich, dass es im Tierrecht nicht um Zustände, Entwicklungen oder Ergebnisse geht, sondern um moralische Absolutheit. Schuld ist dauerhaft, Verantwortung teilbar zu machen unerwünscht, Verbesserungen gelten als irrelevant. Der Tod eines Tieres wird nicht als Anlass zur Reflexion genommen, sondern als Beweisstück einer vorgefertigten Weltsicht.

    Besonders problematisch ist dabei die Umwertung von Leben und Tod. Wo Freiheit erst im Sterben beginnt, kann es im Leben keine akzeptablen Lösungen geben. Diese Denklogik macht jeden reformorientierten Ansatz unmöglich und entzieht sich zugleich jeder Überprüfung. Sie ersetzt Analyse durch Gewissheit und Verantwortung durch Empörung.

    Die Kommentarspalte unter dem Repost von Peter Hübner ist dabei kein Ausreißer, sondern ein Lehrstück. Sie zeigt, wie tierrechtliche Narrative in der Breite funktionieren: vereinfacht, emotionalisiert, radikalisiert – und zunehmend losgelöst von der Realität, die sie angeblich verbessern wollen. Der einzelne Fall zählt nicht mehr, das Tier verschwindet hinter der Erzählung.

    Wer echten Tierschutz will, muss genau hier ansetzen: bei der Fähigkeit zur Differenzierung, bei der Anerkennung von Übergängen, bei der Bereitschaft, Verantwortung zu teilen und Fortschritte zu benennen. Ohne diese Grundlagen bleibt am Ende nur moralischer Stillstand – laut, selbstgewiss und folgenlos.

    Der Fall Bara ist deshalb kein Argument gegen Debatte. Er ist ein Argument für sie. Aber nur dann, wenn sie wieder dort beginnt, wo sie im Tierrecht längst aufgehört hat: bei der Realität.


    Quellen:

  • Seit 6 Jahren im Kreis: Wie Peter Hübner gegen das legales Produkt „Stopfleber“ demonstriert – und scheitert

    Seit 6 Jahren im Kreis: Wie Peter Hübner gegen das legales Produkt „Stopfleber“ demonstriert – und scheitert

    Inahlt des Artikels



    Stopfleber – Dienstags in Bremen. Vor dem Restaurant „Chapeau La Vache“ versammeln sich einige Aktivisten. An ihrer Spitze: Peter Hübner. Es ist ein vertrautes Bild. Woche für Woche, seit dem Jahr 2019, steht er hier mit seiner kleinen Gruppe. Ihr Protest richtet sich gegen ein Gericht auf der Speisekarte: Stopfleber. Was wie eine Anekdote wirkt, ist trauriger Ausdruck eines Aktivismus, der seit über sechs Jahren keine Veränderung bewirken konnte.

    Doch worum geht es hier wirklich? Um Tierwohl? Um Gesetzesverstöße? Um moralische Empörung? Oder doch eher um eine ritualisierte Selbstinszenierung fernab jeder faktischen Grundlage? Die aufgeworfenen Fragen führen zur zentralen Erkenntnis: Es geht weniger um Veränderung als um Sichtbarkeit – weniger um Tierschutz als um Symbolik. Dieser Artikel beleuchtet daher die rechtliche, politische und psychologische Seite eines Protests, der zunehmend wie eine Endlosschleife wirkt. Sein Initiator scheint sich weniger für echte Reformen oder gesetzliche Veränderungen zu interessieren als für die eigene Bühne in einer tierrechtlichen Echokammer.

    Die Chronik des Stillstands

    Die Mahnwachen vor dem Restaurant „Chapeau La Vache“ sind mittlerweile zum Ritual geworden. Peter Hübner, ehemals aktiv in radikalen Tierrechtskreisen, kehrt immer wieder an denselben Ort zurück. Die Forderung: Das Restaurant solle Stopfleber von der Speisekarte nehmen. Doch trotz unzähliger Mahnwachen, öffentlicher Auftritte und medienwirksamer Videos hat sich nichts geändert. Das Produkt bleibt. Die Proteste verhallen. Und die Öffentlichkeit zuckt mit den Schultern.

    Seit 2019 sind es über 300 Wochen gewesen. Mehr als 300 Mal stand Hübner vor dem gleichen Restaurant, mit der gleichen Forderung, mit dem gleichen Misserfolg. Der Aufwand – über Jahre hinweg – umfasst Hunderte von Stunden, unzählige Plakate, Anfahrten, mediale Inszenierungen. Dagegen steht: null Veränderung, null Resonanz, null Wirkung. Die Gleichung ist so einfach wie bitter:

    viel Aktion, kein Ergebnis. In jeder anderen Branche gälte eine solche Bilanz als katastrophales Scheitern – im Milieu des radikalen Aktivismus aber scheint sie eine Form von Selbstverwirklichung geworden zu sein. Interessanterweise wurden in den letzten Jahren zahlreiche Petitionen, Protestbriefe und Aufrufe von Tierrechtsgruppen gestartet – doch keine dieser Maßnahmen war von Dauer oder hatte politische Substanz. Die Mahnwache bleibt das einzige „Ergebnis“ eines jahrelangen Aktivismus, der sich zu einer Farce entwickelt hat.

    Das Restaurant „Chapeau La Vache“ im Fokus

    Das Restaurant „Chapeau La Vache“ ist ein stilvolles französisches Lokal im Herzen von Bremen. Es verbindet gehobene Küche mit klassischem Ambiente und hat sich in der lokalen Gastronomieszene einen festen Platz erarbeitet. Neben traditionellen französischen Spezialitäten steht dort auch Stopfleber (Foie Gras) auf der Speisekarte – was es zur Zielscheibe radikaler Tierrechtsproteste gemacht hat.

    Trotz der jahrelangen Mahnwachen, der wiederholten medialen Angriffe und öffentlicher Shitstorms, hält sich das Restaurant seit Jahren stabil bei einer Google-Bewertung von durchschnittlich 4,5 Sternen. Und das ist durchaus bemerkenswert. Denn in der Vergangenheit zeigte sich bei vergleichbaren Kampagnen oft ein Muster: radikale Tierrechtsgruppen wie PETA oder deren Unterstützer setzen gezielt auf das Abgeben negativer Fake-Bewertungen, um den öffentlichen Ruf eines Unternehmens zu beschädigen.

    Dass „Chapeau La Vache“ diesem digitalen Druck standgehalten hat, spricht nicht nur für die Loyalität seiner Gäste, sondern auch für die Qualität des Hauses. Es widerlegt zugleich das gängige Narrativ der Aktivisten, wonach der gesellschaftliche Konsens längst gegen Produkte wie Foie Gras kippt. Vielmehr zeigt sich hier: Die Mehrheit der Bevölkerung entscheidet selbst, was sie essen will – unabhängig von moralischen Drohkulissen.


    Screenshot Google Bewertung Chapeau La Vache Abgerufen am 14.05.2025
    Screenshot Google Bewertung Chapeau La Vache Abgerufen am 14.05.2025

    Was ist Stopfleber überhaupt – und was sagt das Gesetz?

    Stopfleber, auch bekannt als Foie Gras, wird aus der Leber von Gänsen oder Enten hergestellt, die zuvor durch Zwangsmaßfütterung gemästet wurden. Diese Praxis ist in Deutschland aufgrund des Tierschutzgesetzes faktisch verboten. Genauer: Die übliche Form der Zwangsmaßfütterung verstößt gegen § 3 des Tierschutzgesetzes, der Tierquälerei verbietet.

    Doch – und hier beginnt die juristische Realität –: Der Verkauf von Stopfleber ist nicht verboten, solange sie aus dem Ausland importiert wurde. Und genau hier greift EU-Recht: Binnenmarktvorgaben garantieren den freien Warenverkehr innerhalb der Europäischen Union. Produkte, die in einem Mitgliedsstaat rechtmäßig hergestellt wurden, dürfen nicht ohne Weiteres in einem anderen Mitgliedsstaat verboten oder blockiert werden. Der deutsche Gesetzgeber kann den Verkauf nicht untersagen, ohne gegen EU-Recht zu verstoßen.

    Die sogenannte „Mutual Recognition“-Klausel verpflichtet Mitgliedstaaten, legal produzierte Waren aus anderen Mitgliedstaaten zuzulassen. In Frankreich etwa ist die Produktion von Foie Gras sogar gesetzlich als Kulturgut anerkannt. Deutschland hat daher keinerlei Handhabe, den Verkauf zu verbieten, solange keine EU-weite Regelung beschlossen wird. Eine solche ist jedoch nicht in Sicht. Der Europäische Gerichtshof hat in ähnlichen Fällen immer wieder klargestellt, dass nationale Alleingänge gegen Binnenmarktfreiheiten nicht zulässig sind.

    Dazu kommt: Selbst wenn Deutschland ein Verbot anstreben wollte, müsste es eine Ausnahmeregelung nach Artikel 36 AEUV durchsetzen, was rechtlich heikel und politisch aussichtslos wäre. Die Herstellung bleibt also verboten, der Konsum und Verkauf hingegen nicht – eine juristische Grauzone, die aber eindeutig im Einklang mit geltendem EU-Recht steht.

    Fazit: Wer in Deutschland Stopfleber verkauft, handelt vollkommen legal.

    PETA und die Inszenierung eines Feindbildes

    Solche Fakten stören den inszenierten Empörungsbetrieb von PETA und Co. wenig. Seit Jahren arbeitet man sich an Symbolen ab: Pelze, Ponyreiten, Wurstplakate – oder eben Stopfleber. Dabei ist der Effekt auf Gesetzgebung oder gesellschaftlichen Wandel eher dürftig.

    Das eigentliche Ziel scheint zunehmend die Selbstdarstellung zu sein. Prominente Beispiele belegen dies: etwa PETAs wiederholte mediale Angriffe auf Supermarktketten wegen angeblich tierfeindlicher Werbung – stets begleitet von Pressemitteilungen und spendenträchtigen Kampagnen. Ein klar definiertes Feindbild – in diesem Fall ein Restaurant – dient als Projektionsfläche für Empörungsrituale, die sich vor allem medial verwerten lassen.

    Für PETA und verwandte Gruppen ist die Polarisierung eine bewusste Strategie. Wer nicht mitmacht, wird moralisch an den Pranger gestellt. Argumente spielen keine Rolle mehr – es zählt nur noch die Dramatisierung. Das Problem: Diese Taktik funktioniert nur kurzfristig. Sobald das Echo nachlässt, bleibt vom Protest nicht viel übrig. Die Zahl der Follower sinkt, die Spenden stagnieren, das mediale Interesse verläuft sich. Dann wird das nächste Thema gesucht, der nächste Shitstorm, das nächste Feindbild.

    Der politische Stillstand: Kein Wille zur Gesetzesänderung

    In keiner parlamentarischen Initiative wurde in den letzten Jahren ein Verbot von Foie Gras in Deutschland auch nur ernsthaft diskutiert. Auch auf EU-Ebene existieren keine mehrheitsfähigen Bestrebungen. PETA und andere Aktivisten setzen daher auf öffentlichen Druck und Dauerpräsenz. Doch wenn der Protest seit sechs Jahren wirkungslos bleibt, drängt sich die Frage auf: Worum geht es wirklich?

    Die Antwort könnte ernüchternd sein: Nicht um Tiere. Nicht um Gesetze. Sondern um die eigene Relevanz. In einer Welt, in der Aufmerksamkeit zur Währung geworden ist, kann man selbst mit einem gescheiterten Protest noch Sichtbarkeit erzeugen – zumindest innerhalb der eigenen Szene. Das Problem dabei: Es fehlt die Brücke zur breiten Gesellschaft, zur Politik, zum Konsens.

    Die Psychologie der Wiederholung

    Was bringt jemanden dazu, sich Woche für Woche vor dasselbe Restaurant zu stellen, ohne je einen nennenswerten Erfolg erzielt zu haben? Die Antwort liegt vermutlich in der Psychologie des Aktivismus. Wer sich einmal einer Mission verschrieben hat, will sie nicht aufgeben, selbst wenn sie offensichtlich aussichtslos ist.

    Es entsteht eine Art Aktivismus-Schleife: Die Handlung selbst ersetzt das Ziel. Man „tut etwas“ und rechtfertigt damit sein Tun. Hinzu kommt der Effekt der öffentlichen Selbstinszenierung. Videos, Fotos, Liveübertragungen – sie alle erzeugen Reichweite, Aufmerksamkeit, potenziell auch Spenden. Die Mahnwache wird zur Bühne. Und die Bühne ersetzt die Wirkung.

    Viele Aktivisten geraten dabei in eine Echokammer. Kritik von außen wird systematisch ignoriert, während die eigene Gruppe sich gegenseitig in ihrer Haltung bestätigt. In der sozialwissenschaftlichen Forschung wird dieses Phänomen als ‚Protest als Selbstzweck‘ beschrieben – also als Handlung, bei der das Fortführen der Aktion wichtiger wird als das Erreichen eines Ziels. Der politische Soziologe Dieter Rucht hat diesen Mechanismus in zahlreichen Studien zur Protestkultur in Deutschland und Europa untersucht. Ein Abbruch der Aktion würde als Niederlage empfunden, als Gesichtsverlust. Also macht man weiter – nicht wegen der Sache, sondern weil der Rückzug schwerer fällt als das Weitermachen. Dabei ist längst offensichtlich, dass der Protest keinen messbaren Fortschritt mehr erzeugt.

    Recht vs. Moral: Der eigentliche Konflikt

    Peter Hübner demonstriert nicht gegen Tierquälerei – er demonstriert gegen ein Rechtssystem, das auf europäischem Boden für Gleichheit, Handel und Normenvielfalt sorgt. Der Konflikt ist also keiner zwischen Gut und Böse, sondern zwischen subjektivem Moralanspruch und objektiver Rechtslage.

    Demokratische Gesellschaften funktionieren aber nicht durch moralischen Absolutismus, sondern durch Mehrheiten, Rechtsstaatlichkeit und Kompromisse. Wer das ignoriert, agiert außerhalb des demokratischen Diskurses. Der Ruf nach Verboten ohne gesetzliche Grundlage ist nichts anderes als politischer Autoritarismus im moralischen Gewand.

    Das Schweigen der Medien

    Auffällig ist auch, wie wenig mediale Aufmerksamkeit Peter Hübners Mahnwachen inzwischen erhalten. Was 2019 noch als spektakulär inszeniert wurde, ist 2025 kaum noch eine Randnotiz wert. Die Öffentlichkeit hat sich abgewendet. Selbst Tierrechtsmedien berichten kaum noch. Der Grund ist simpel: Es passiert nichts Neues.

    Journalistisch gesehen hat sich die Story totgelaufen. Es gibt keinen Fortschritt, keine Eskalation, keine Reaktion des Restaurants. Nur eine kleine Gruppe mit einem Schild vor einer Speisekarte. Medien leben von Dynamik, nicht von Endlosschleifen. Und so ist Hübners Mahnwache genau das: ein sich selbst überholendes Relikt.

    Fazit: Wenn Symbolpolitik zur Realsatire wird

    Ein legales Produkt. Ein Restaurant, das sich an geltendes Recht hält. Und ein Aktivist, der seit Jahren unbeirrt dagegen protestiert. Was bleibt, ist Symbolpolitik in Reinform – ein trotziges Beharren auf einer Moral, die sich nicht durch demokratische Prozesse oder Mehrheiten legitimiert, sondern durch die eigene Überzeugung.

    Vielleicht wäre es an der Zeit, sich dem Tierschutz zuzuwenden, wo wirkliches Leid geschieht. Und nicht dort, wo man sich Woche für Woche selbst inszenieren kann.

    Denn wer seit sechs Jahren vor einem Restaurant steht, das gegen kein Gesetz verstößt, sollte sich weniger fragen, was dort falsch läuft – sondern eher, ob er sich vielleicht selbst verrannt hat. Die Tierrechtsbewegung riskiert durch solche starren, faktenblinde Kampagnen nicht nur ihren Anspruch auf gesellschaftliche Relevanz, sondern auch ihre Glaubwürdigkeit als moralische Instanz. Die Mahnwache wird so nicht zum Symbol des Protests, sondern zum Mahnmal für die Absurdität eines Aktivismus, der sich selbst zur einzig relevanten Instanz erklärt hat.

    Quellen:

  • Doppelmoral in der Kritik: Das Great Ape Project und die selektive Empörung

    Doppelmoral in der Kritik: Das Great Ape Project und die selektive Empörung

    Die jüngsten Aussagen von Colin Goldner und dem Great Ape Project auf Facebook haben eine kontroverse Debatte über die Darstellung von Frauen im Zirkus entfacht. Dabei wurde insbesondere die vermeintlich hypersexualisierte Darstellung von Frauen in traditionellen und modernen Zirkusshows kritisiert. Doch diese vehemente Kritik wirft die Frage auf, ob das Great Ape Project mit derselben Strenge auch andere Bereiche der Gesellschaft betrachtet, in denen ähnliche oder gar explizitere sexuelle Darstellungen vorkommen. Insbesondere Kampagnen der Tierrechtsbewegung und die Sportwelt zeigen, dass diese Art von Kritik oft selektiv und möglicherweise heuchlerisch geführt wird.

    PETA und die Sexualisierung in Tierrechtskampagnen

    PETA, eine der bekanntesten Tierrechtsorganisationen weltweit, ist für ihre provokanten und oft sexualisierten Kampagnen berüchtigt. Ein Beispiel dafür ist die jüngste Ankündigung einer „Nacktshow“ in Konstanz, bei der PETA erneut auf nackte Haut setzt, um Aufmerksamkeit für den Klimaschutz zu erregen. Diese Taktik, die regelmäßig zum Einsatz kommt, zeigt deutlich, dass PETA bewusst auf sexuelle Reize setzt, um ihre Botschaften zu verbreiten. In der Vergangenheit hat PETA in Deutschland ähnliche Kampagnen durchgeführt, wie die „Nackt für die Tiere“-Aktionen, bei denen Aktivisten nackt auf der Straße standen, um gegen das Tragen von Pelzen zu protestieren, oder die „Vegetarier haben besseren Sex“-Kampagne, die die sexuelle Leistungsfähigkeit von Vegetariern ins Zentrum stellte.

    Trotz der offensichtlichen Ausnutzung sexueller Darstellungen in diesen Kampagnen bleibt die Kritik des Great Ape Project gegenüber PETA aus. Während der Zirkus als Nährboden für „ranzige Altmännerphantasien“ dargestellt wird, scheint die Sexualisierung in den PETA-Kampagnen keinen Anstoß zu erregen. Dies deutet auf eine Doppelmoral hin: Wenn die Kritik an sexualisierter Darstellung von Frauen wirklich ernst gemeint ist, müsste sie konsequenterweise auch auf befreundete Organisationen wie PETA angewendet werden. Die Tatsache, dass dies nicht geschieht, wirft Fragen über die wahren Motive hinter der Kritik des Great Ape Project auf.

    Der Tanzsport und das Schweigen des Great Ape Project


    Screenshot: https://www.ggcbremen.de/de/aktuell/detail/landesmeister-2021-senioren-ii-b-und-iii-b-standard
    Screenshot: https://www.ggcbremen.de/de/aktuell/detail/landesmeister-2021-senioren-ii-b-und-iii-b-standard

    Ein weiterer Bereich, in dem die Darstellung von Frauen oft sexualisiert wird, ist der Tanzsport. Peter Hübner, ein bekannter Tierrechtler und Tanzsportler, steht beispielhaft für eine Szene, in der Frauen oft in körperbetonter Kleidung auftreten, die ihre Sexualität betont. Hübner selbst geht offen damit um und postet regelmäßig auf seinen sozialen 

    Medien über seine Beteiligung im Tanzsport, wo knappe Outfits und betonte Weiblichkeit zum Standard gehören.

    Trotz der offenkundigen Parallelen zur Kritik an Zirkus-Darbietungen bleibt das Great Ape Project in diesem Zusammenhang auffällig still. Warum wird die Sexualisierung im Tanzsport nicht in gleicher Weise kritisiert wie die im Zirkus? Die fehlende Kritik an der Darstellung von Frauen im Tanzsport, trotz der offensichtlichen Ähnlichkeiten, deutet darauf hin, dass das Great Ape Project möglicherweise gezielt bestimmte Bereiche auswählt, um seine Kritik zu äußern. Dies könnte auf persönliche Vorlieben oder eine selektive Wahrnehmung hinweisen, was wiederum die Glaubwürdigkeit der Organisation in Frage stellt. Wenn Frauen in einem Bereich sexualisiert dargestellt werden, ist dies verwerflich, in einem anderen Bereich jedoch akzeptabel?

    Sarkastische Anmerkung: Altersweisheit oder verzerrte Wahrnehmung?

    Nun könnte man sich natürlich die Frage stellen, ob die fehlende Kritik des Great Ape Project an anderen Bereichen vielleicht daran liegt, dass Herr Dr. Colin Goldner in einem Alter angekommen ist, in dem sexuelle Darstellungen – so betont sie auch sein mögen – möglicherweise einfach nicht mehr die gleiche Wirkung haben. Oder liegt es daran, dass seine Mitstreiterinnen schlichtweg nicht ins „optische Ideal“ passen, das für eine scharfe Kritik erforderlich wäre? Man darf spekulieren, ob hier möglicherweise eine Mischung aus Altersweisheit und selektiver Wahrnehmung am Werk ist, die dazu führt, dass die eigene Reihenfolge der Empörung eher einer persönlichen Präferenz als einer objektiven Bewertung folgt. Natürlich wäre es diskriminierend und frauenfeindlich, wenn das Great Ape Project Frauen vorschreiben wollte, wie sie sich zu kleiden haben, um in das ethische Sinnbild von Colin Goldner und seinen Anhängern zu passen. Aber wenn es um das „große Ganze“ geht, darf man da nicht vielleicht mal ein Auge zudrücken?

    Kaum eine der „artistischen“ Nummern des klassischen (wie auch des modernen) Zirkus kommt ohne teils hypersexualisierte Geschlechterklischees aus. Zu den Dauerbrennern in jedem Zirkus zählen junge Frauen, die im Glitzertanga ihre Beine zu einem 200-Plus-Grad-Spagat spreizen können. Kompletter Irrsinn für Gelenke und Bänder, aber was für ranzige Altmännerphantasien, die entsprechend bedient werden. Auch die sogenannte Kontorsionsartistik, bei der junge Frauen ihre Körper in anatomisch aberwitzigste (und potentiell schwer wirbelsäulenschädigende) Positionen verbiegen, bedient derlei Phantasien.
    Im schweizerischen Erotikzirkus Ohlala, einem Ableger der traditionsreichen Zirkusdynastie Knie, treten die weiblichen Darstellerinnen nicht nur in Lack- und Ledermonturen auf, wie sie aus der SM-Szene bekannt sind, sondern in jederart Ouverts, Strapsen und Strings; teilweise auch (fast) völlig nackt und in eindeutigen Posen. Tatsächlich kommt selbst der altbackenste Traditionszirkus immer schon in ausdrücklich sexistischem Subtext daher: man denke etwa an die sogenannten Schlangentänzerinnen, wie es sie in gefühlt jedem zweiten Zirkus gibt – Höhepunkt einer entsprechenden Darbietung im DDR-Zirkus Aeros war es, wenn ein vier Meter langer Tigerpython zwischen den Beinen der halbnackten Tänzerin hervorkam – oder an den Klassiker, bei dem eine leichtbekleidete junge Frau auf ein sogenanntes „Todesrad“ geschnallt und mit Messern beworfen wird.
    Bedauernswerte Karikaturen
    Colin Goldner Facebook Great Ape Project

    Beitrag des Great Ape Project auf Facebook

    Das Problem der selektiven Empörung

    Die selektive Empörung des Great Ape Project spiegelt ein weit verbreitetes Phänomen wider, bei dem moralische Standards nicht konsequent angewendet werden. Dies führt unweigerlich zu der Frage: Was steckt hinter dieser selektiven Kritik? Handelt es sich um ein gezieltes Vorgehen gegen den Zirkus, während andere Bereiche bewusst ausgeklammert werden? Oder ist es schlichtweg eine Frage der Prioritäten, bei der bestimmte Themen als weniger wichtig oder weniger problematisch angesehen werden?

    Die Tatsache, dass eine Organisation wie das Great Ape Project, die sich selbst als moralische Instanz in der Tierrechtsbewegung betrachtet, solche Widersprüche in ihrer Argumentation aufweist, wirft ein schlechtes Licht auf ihre gesamte Kampagnenarbeit. Wenn sie nicht in der Lage oder bereit sind, ihre Kritik gleichmäßig zu verteilen, leidet ihre Glaubwürdigkeit erheblich.

    Fazit: Die Notwendigkeit einer umfassenderen Reflexion

    Es ist offensichtlich, dass das Great Ape Project und Colin Goldner ihre Kritik überdenken und möglicherweise neu ausrichten müssen. Die Doppelmoral, die sich in der selektiven Empörung gegenüber dem Zirkus, aber nicht gegenüber anderen Formen der Sexualisierung in der Gesellschaft zeigt, schwächt die moralische Autorität der Organisation. Eine ernsthafte und glaubwürdige Kritik an der Sexualisierung von Frauen kann nur dann überzeugend sein, wenn sie konsequent und umfassend ist – unabhängig davon, ob es sich um den Zirkus, Tierrechtskampagnen oder den Tanzsport handelt.

    Letztendlich sollte das Great Ape Project eine umfassendere Reflexion darüber anstellen, welche Werte es vertritt und wie diese in verschiedenen gesellschaftlichen Kontexten angewendet werden. Nur durch eine solche selbstkritische Haltung kann die Organisation langfristig ihre Glaubwürdigkeit bewahren und wirklich einen Beitrag zu einer gerechteren und weniger sexualisierten Gesellschaft leisten.

  • Die radikale Art von Paul Watson: Eine kritische Betrachtung 2024

    Die radikale Art von Paul Watson: Eine kritische Betrachtung 2024

    Paul Watson, der Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, ist eine polarisierende Figur im Umweltaktivismus. Seine radikalen Methoden und wiederholten Konflikte mit dem Gesetz haben ihm sowohl Bewunderung als auch Kritik eingebracht. In diesem Artikel wird die Verhaftung Watsons in Grönland, seine kontroversen Taktiken und die Unterstützung durch den Tierrechtler Peter Hübner beleuchtet. Zudem wird aufgezeigt, warum legaler und gewaltfreier Aktivismus entscheidend ist, um nachhaltige Veränderungen zu erreichen.

    Verhaftung in Grönland

    Am 21. Juli 2024 wurde Paul Watson, der Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, in Nuuk, Grönland, von dänischen Behörden verhaftet. Diese Verhaftung erfolgte aufgrund eines Interpol Red Notice, das 2012 von Japan ausgestellt und kürzlich reaktiviert wurde. Japan wirft Watson mehrere Straftaten im Zusammenhang mit seinen Anti-Walfang-Aktivitäten vor, darunter Einbruch in Schiffe, Sachbeschädigung und die Behinderung von Geschäftsabläufen [1][2].

    Locky MacLean, Direktor für Schiffsoperationen bei der Captain Paul Watson Foundation, äußerte Überraschung über die Verhaftung, da das Red Notice einige Monate zuvor von der Interpol-Website verschwunden war. Dies ließ Watson und seine Anwälte glauben, dass er nun frei reisen könne. Die erneute Aktivierung des Haftbefehls durch Japan wird von der Stiftung als politisch motiviert betrachtet, insbesondere angesichts der Pläne Japans, den Walfang im Südlichen Ozean und Nordpazifik im Jahr 2025 wieder aufzunehmen [1][2].

    Watson selbst befindet sich in einer schwierigen rechtlichen Lage, da er bereits mehrfach mit internationalen Haftbefehlen konfrontiert wurde. Diese jüngste Verhaftung stellt eine weitere Episode in seiner langen Geschichte des Konflikts mit den Behörden dar.

    Paul Watsons radikale Methoden

    Paul Watson ist berühmt-berüchtigt für seine direkte Konfrontation mit Walfängern und illegalen Fischereiflotten. Er hat sich den Ruf eines entschlossenen Verteidigers der Meeresfauna erworben, der vor keiner Aktion zurückschreckt, um Wale und andere Meerestiere zu schützen. Zu seinen Methoden gehören das Rammen von Schiffen, das Werfen von Buttersäurebomben und das Blockieren von Häfen. Diese Taktiken haben ihm sowohl Bewunderung als auch Verurteilung eingebracht.

    Liste der Straftaten und Gerichtsverfahren gegen Paul Watson:

    1. 1986: Sabotage in Island – Zwei Walfangschiffe wurden sabotiert und eine Walfleischverarbeitungsfabrik beschädigt. Watson übernahm die Verantwortung und wurde aus Island ausgewiesen [2].
    2. 2010: Arrestbefehl in Japan – Die japanische Küstenwache erwirkte einen Haftbefehl wegen „Anstiftung zu Sabotageaktivitäten gegen die japanische Walfangflotte“ [2].
    3. 2012: Festnahme in Deutschland – Watson wurde aufgrund eines Haftbefehls aus Costa Rica festgenommen, der auf einem Vorfall im Jahr 2002 beruhte, bei dem er beschuldigt wurde, ein Schiff, das illegal Haifischflossen fischte, angegriffen zu haben [2].
    4. 2012: Interpol Red Notice – Japan erneuerte das Red Notice, was zu weiteren Einschränkungen für Watson führte [2].
    5. 2024: Verhaftung in Grönland – Aufgrund eines wieder aktivierten Red Notice von Japan wurde Watson in Grönland verhaftet [1][2].

    Ausschluss von Paul Watson aus Sea Shepherd

    Gründe und Ablauf des Rausschmisses

    Im Jahr 2022 wurde Paul Watson, der Gründer der Sea Shepherd Conservation Society, aus der Organisation ausgeschlossen. Der Ausschluss erfolgte aufgrund interner Konflikte und strategischer Differenzen, die sich über mehrere Jahre hinweg aufgebaut hatten. Die Entscheidung, Watson zu entlassen, wurde ohne eine formelle Sitzung oder Abstimmung getroffen, was später von einem niederländischen Gericht als unrechtmäßig beurteilt wurde [1][2].

    Ein wesentlicher Grund für Watsons Ausschluss war das Interpol Red Notice, das gegen ihn ausgestellt war. Diese rechtlichen Probleme machten es schwierig, Direktorenversicherungen für die Organisation zu erhalten, was die operativen Fähigkeiten der Sea Shepherd Conservation Society erheblich beeinträchtigte. Der Vorstand sah Watsons rechtliche Probleme als Belastung und Risiko für die Organisation an, was letztendlich zu seiner Entlassung führte [2][6].

    Zusätzlich gab es strategische Differenzen innerhalb der Organisation. Pritam Singh, ein Vorstandsmitglied und Immobilienentwickler, strebte eine Umorientierung der Organisation an, die weniger auf konfrontative Taktiken und mehr auf wissenschaftliche Forschung und Zusammenarbeit mit Regierungen setzen sollte. Watson widersetzte sich dieser neuen Richtung vehement und argumentierte, dass die aggressive direkte Aktion, die Sea Shepherd berühmt gemacht hatte, weiterhin notwendig sei, um wirkliche Veränderungen zu bewirken. Diese Meinungsverschiedenheiten kulminierten schließlich in seinem Ausschluss [6][7].

    Unterstützung durch Peter Hübner

    Peter Hübner, ein ehemaliger Metzger, der zum Tierrechtler wurde, ist ein prominenter Unterstützer von Paul Watson. Hübner hat eine ähnliche radikale Transformation durchgemacht und kämpft nun vehement für die Rechte der Tiere. Seine Unterstützung für Watson spiegelt seine Überzeugung wider, dass extreme Maßnahmen notwendig sind, um auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen und es zu beenden.

    Hübner, der unter anderem für seine Kampagne #IchBinDabei bekannt ist, argumentiert, dass Worte starke Waffen sein können und dass kompromissloser Aktivismus notwendig ist, um echte Veränderungen zu bewirken. Trotz seiner radikalen Ansichten lehnt er Gewalt ab und betont, dass Aktivismus friedlich sein sollte [6][7][3].

    Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass auch Peter Hübner bereits aus einer Organisation ausgeschlossen wurde. Im Jahr 2017 wurde Hübner aus der Partei Ethia ausgeschlossen, was zu deren Auflösung führte. Dies geschah aufgrund interner Konflikte und der radikalen Ansichten Hübners, die nicht mit den Zielen und Werten der Partei vereinbar waren [8]. Dieser Ausschluss zeigt Parallelen zu Paul Watsons Ausschluss aus der Sea Shepherd Conservation Society im Jahr 2022, der ebenfalls aufgrund interner Differenzen und strategischer Meinungsverschiedenheiten erfolgte [1][2][6][7].

    Die Fälle von Hübner und Watson verdeutlichen, dass radikale Methoden und extremistische Ansichten selbst innerhalb von Aktivistengruppen zu erheblichen Spannungen und schließlich zu Ausschlüssen führen können. Beide Aktivisten wurden letztlich als Belastung für die jeweiligen Organisationen betrachtet, was zeigt, dass extremistische Ansätze oft mehr Schaden als Nutzen bringen können.

    Notwendigkeit legalen und gewaltfreien Aktivismus

    Während der Schutz von Tieren und Umwelt von größter Bedeutung ist, müssen Aktivisten darauf achten, dass ihre Methoden legal und gewaltfrei bleiben. Gewaltfreie Aktionen haben eine lange Geschichte des Erfolgs, die bis zu den Bürgerrechtsbewegungen und den gewaltfreien Protesten von Mahatma Gandhi zurückreicht. Diese Bewegungen zeigen, dass es möglich ist, durch entschlossenen, aber friedlichen Widerstand tiefgreifende soziale Veränderungen zu erreichen. Legalität und Gewaltfreiheit stärken die Legitimität der Aktivisten und ziehen breite Unterstützung aus der Gesellschaft an, da die Öffentlichkeit eher bereit ist, sich einer Bewegung anzuschließen, die ihre Ziele auf ethische Weise verfolgt.

    Straftaten und Gewalt gefährden nicht nur das Leben und Eigentum anderer, sondern können auch der Sache schaden, für die sie kämpfen. Wenn Aktivisten Gesetze brechen oder Gewalt anwenden, riskieren sie, die öffentliche Meinung gegen sich zu wenden und ihre Anliegen zu diskreditieren. Ein Beispiel hierfür sind die negativen Reaktionen auf extremistische Aktionen von Umweltgruppen, die oft als „Ökoterroristen“ bezeichnet werden. Solche Handlungen können dazu führen, dass die Bewegungen als gefährlich oder irrational wahrgenommen werden, was ihre Fähigkeit, politische und gesellschaftliche Unterstützung zu mobilisieren, erheblich beeinträchtigen kann.

    Es ist wichtig, dass Aktivisten für ihre Handlungen zur Rechenschaft gezogen werden, um die Rechtsstaatlichkeit zu wahren und sicherzustellen, dass der Aktivismus in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird. Rechtsstaatlichkeit ist ein fundamentales Prinzip jeder demokratischen Gesellschaft, und wenn Aktivisten dieses Prinzip untergraben, verlieren sie die moralische Grundlage ihrer Forderungen. Legal agierende Bewegungen können mit Regierungen, Organisationen und der Öffentlichkeit zusammenarbeiten, um nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Durch die Einhaltung der Gesetze und das Vermeiden von Gewalt können Aktivisten sicherstellen, dass ihre Botschaften gehört und ernst genommen werden, was letztendlich zu effektiveren und dauerhaften Lösungen führt.

    Fazit

    Paul Watsons radikale Methoden haben ohne Zweifel bedeutende Erfolge im Kampf gegen den Walfang und die illegale Fischerei erzielt. Dennoch bleiben seine Taktiken umstritten und rechtlich problematisch. Die Unterstützung durch radikale Tierrechtler wie Peter Hübner zeigt, dass es eine Bewegung gibt, die bereit ist, extreme Maßnahmen zu unterstützen, um ihre Ziele zu erreichen. Doch in einer Welt, in der Rechtsstaatlichkeit und gewaltfreier Aktivismus die Grundlage für nachhaltige Veränderungen bilden sollten, ist es unerlässlich, dass Aktivisten legale und friedliche Wege einschlagen. Nur so können sie langfristig erfolgreich sein und die Unterstützung der breiten Öffentlichkeit gewinnen.

    Quellen:

    1. ens-newswire.com – Anti-Whaling Activist Paul Watson Arrested at Japan’s Request
    2. wikipedia.org – Paul Watson
    3. veto-mag.de – Herz und Erkenntnis — Peter Hübner
    4. metzger-gegen-tiermord.org – Peter Hübner – Metzger gegen Tiermord
    5. beautifulcommitment.de – Wie 5 Metzger die Welt verändern – Interview Special mit Peter Hübner
    6. rnz.co.nz – He’s walked the plank, but ousted Sea Shepherd captain Paul Watson says he’s building a ’navy‘
    7. wmnf.org – Legendary activist Captain Paul Watson discusses being ousted from his own organization, launching a new one
    8. gerati.de – Partei ETHIA in Auflösung

  • Veganismus ? Naturwertschätzung: Die Absurdität von Peter Hübners Behauptung

    Der Tierrechtler Peter Hübner behauptet auf Facebook, dass man nur als Veganer die Schönheit der Natur erkennen könne. Diese Aussage ist jedoch purer Populismus und Übertreibung. Zwar kann eine vegane Ernährung dazu beitragen, die Umwelt zu schonen und das Tierwohl zu fördern, jedoch ist es keinesfalls die einzige Möglichkeit, die Schönheit der Natur zu schätzen. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst machen, dass es verschiedene Arten gibt, die Natur zu schätzen und zu schützen, und dass jeder seinen eigenen Beitrag leisten kann, unabhängig von seiner Ernährungsweise.

    Übertreibung und Vereinfachung

    Der Artikel stellt Peter Hübners Behauptung infrage, dass ihm das vegane Leben geholfen hat, die Schönheit der Natur zu erkennen, und betont die Übertreibung und Vereinfachung, die dieser Aussage zugrunde liegen. Obwohl es wahr sein kann, dass eine vegane Ernährung zu einem größeren Bewusstsein für den Umwelteinfluss der eigenen Ernährungswahl führen kann, ist es falsch zu suggerieren, dass dies automatisch zu einer tieferen Wertschätzung der Natur führt.

    Diese Aussage perpetuiert auch Missverständnisse über die Wertschätzung der Natur und impliziert, dass Nicht-Veganer nicht in der Lage sind, die natürliche Welt zu schätzen. In Wirklichkeit sind über 94% der Weltbevölkerung keine Veganer und dennoch finden sie Freude und Schönheit in der Natur.

    Die Wertschätzung der Natur ist ein komplexes und vielschichtiges Erlebnis, das von einer Vielzahl von Faktoren beeinflusst wird, einschließlich Kultur, Erziehung, persönlicher Überzeugungen und individueller Erfahrungen. Zu behaupten, dass Veganismus notwendig ist, um die Natur zu schätzen, vereinfacht dieses Erlebnis und ignoriert die Vielfalt der Möglichkeiten, auf die Menschen mit der natürlichen Welt in Verbindung treten können.

    Wertschätzung der Natur unabhängig davon

    Unabhängig von den Ernährungsgewohnheiten haben Individuen die Fähigkeit, eine Wertschätzung für die Natur zu entwickeln. Die Verbindung zur Natur ist eine universelle Erfahrung, die kulturelle und soziale Grenzen überwindet. Sie kann durch verschiedene Aktivitäten wie Wandern, Camping oder einfach einen Spaziergang im Park erreicht werden. Achtsamkeitspraktiken wie Meditation oder Yoga können auch dazu beitragen, dass Menschen eine tiefere Verbindung zur Natur aufbauen und ein größeres Bewusstsein und Dankbarkeit entwickeln.

    Darüber hinaus zeigen Studien, dass die Exposition gegenüber der Natur zahlreiche Vorteile für das körperliche und geistige Wohlbefinden hat. Sie kann Stress, Angst und Depressionen reduzieren, die kognitive Funktion verbessern und die Kreativität steigern. Es ist also klar, dass man kein Veganer sein oder einer bestimmten Ernährungsweise folgen muss, um die Schönheit und den Wert der Natur zu schätzen. Es geht vielmehr darum, eine Denkweise zu kultivieren, die die Wechselbeziehungen zwischen Menschen und Umwelt anerkennt und schätzt.

    Veganismus und Überlegenheitskomplex

    Studien haben gezeigt, dass Personen, die einen veganen Lebensstil annehmen, möglicherweise ein Gefühl der Überlegenheit gegenüber denen entwickeln, die das nicht tun, was zu einer möglichen Trennung von der größeren Gemeinschaft führen kann. Dieses Überlegenheitsgefühl beruht oft auf der Überzeugung, dass Veganismus im Vergleich zu nicht-vegan lebenden Menschen, eine moralischere und umweltbewusstere Wahl ist.

    Jedoch ist diese Annahme nicht unbedingt wahr, da der Umwelteinfluss von Veganismus je nach Konsumgewohnheiten des Einzelnen und der Herkunft ihrer Lebensmittel variieren kann.

    Darüber hinaus macht Veganismus zwar bestimmten moralischen Werten gerecht, aber das bedeutet nicht unbedingt, dass Menschen, die nicht-vegan Leben, unmoralischer sind. Moralische Werte und Überzeugungen werden von einer Vielzahl von Faktoren geprägt, einschließlich kultureller und gesellschaftlicher Normen, persönlicher Erfahrungen und individueller Umstände.

    Daher ist es wichtig anzuerkennen, dass sowohl Veganer als auch Nicht-Veganer das Potenzial haben, die Natur zu schätzen und zu schützen, und dass Ernährungswahlen allein nicht das Maß für moralisches oder umweltbewusstes Bewusstsein bestimmen.

    Veganismus und moralische Überlegenheit – Eine kritische Betrachtung

    Das Denken von Veganern, dass sie bessere Menschen seien, kann mit der Ideologie des dritten Reichs verglichen werden. Im Nationalsozialismus wurde die arische Rasse als überlegen angesehen und alle anderen als minderwertig und daher auszuschließen oder zu vernichten. Ähnlich denken manche Veganer, dass sie aufgrund ihrer Ernährungsweise moralisch überlegen seien und alle Nicht-Veganer als unmoralisch betrachten.

    Dieser Vergleich ist jedoch vorsichtig zu ziehen, da es sich bei der Ideologie des dritten Reichs um eine menschenverachtende und rassistische Ideologie handelte, während die vegane Lebensweise auf Tierrechten und Umweltschutz beruht. Dennoch gibt es einige Veganer, die aufgrund ihrer Einstellung zu anderen Menschen eine abwertende Haltung einnehmen und sich als moralisch überlegen betrachten.

    Es ist wichtig zu betonen, dass nicht alle Veganer so denken und dass es auch nicht die grundlegende Ideologie der veganen Lebensweise ist. Es gibt viele Veganer, die sich aus ethischen, gesundheitlichen oder Umweltgründen für diese Lebensweise entscheiden, ohne andere Menschen abzuwerten oder zu verurteilen. Es ist entscheidend, dass jeder Mensch respektvoll mit anderen umgeht und nicht aufgrund von Ernährungs- oder Lebensweisen abwertend behandelt wird.

  • Peter Hübner beweist, Veganer können nur Lügen

    Peter Hübner und seine sogenannten „UNTERSTÜTZER“, beweisen wieder einmal, das Vegan die Törichtheit fördert. Selbst als größter Kritiker, gegen normal lebende Menschen, ist er umso erzürnter, wenn man sich über die vegane Ernährungsweise belustigt!

    Peter Hübner behauptet immer wieder, er sei ein ausgebildeter Metzger. Dieses ist gelogen, wie er selbst in einem Interview einräumen musste. Ein deutsches Sprichwort sagt …

    „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht!“

    Gleichzeitig hat sie insbesondere Peter Hübner gegen Bauern eingeschossen. So schreibt er z. B. auf Facebook folgendes …

    Die kreiszeitung.de hat ihren Ruf als Pro-Bauernblatt und Veganfeindliche Zeitung wieder einmal untermauert.

    Diese stupide Aussage findet man bei Veganern immer wieder. Gern würde ich Peter Hübner einmal fragen, wovon er sich ernährt und wer denn seine veganen Nahrungsmittel produziert! Es hat den Anschein, dass Peter Hübner tatsächlich denkt, dass alle seine veganen Produkte im Supermarkt wachsen!

    Beschwerde beim Presserat von Peter Hübner beweist, vegan macht dumm!!!

    Peter Hübner hat tatsächlich, wegen einem sarkastischen veganen Artikel, der in der Kreiszeitung erschienen ist, sich beim Presserat ausgeheult. Ihm schien es überhaupt nicht zu passen, dass die Kreiszeitung den Artikel …

    „Wir sind alle verloren“

    Frittiertes Wasser: Der neue „heiße Scheiß“ für Veganer entsetzt das Netz

    veröffentlichte.


    Screenshot Facebook Seite Peter Hübner
    Screenshot Facebook Seite Peter Hübner

    Und auch hier konnte man Peter Hübner wieder einmal seine Lügen nachweisen. Denn er behauptete folgendes unter der Beschreibung des Schreibens auf Facebook …

    Presserat eingeschaltet

    Nachdem die kreiszeitung.de letzte Woche einen unglaublichen Fakebeitrag bzgl. Veganismus veröffentlicht hatte (Link dazu: https://www.facebook.com/1073782919400953/posts/4381297411982804/?d=n ) und sich auf meine schriftliche Rückfrage nicht gemeldet hatte, schaltete ich den Presserat ein.

    Inzwischen ist der Beitrag von deren Seite gelöscht worden

    Da hat Herr Hübner sich wohl zu weit aus dem Fenster gelehnt. Denn der Artikel ist auf der Webseite und auch auf Facebook weiterhin abrufbar. Sein perfider Jubelschrei durch eine Beschwerde beim Presserat, eine Löschung erwirkt zu haben, platzte wie eine Seifenblase!

    Presserat kann nur Empfehlungen geben, jedoch keine Löschung veranlassen!

    Der Presserat versucht den Pressekodex den Medien nahezulegen. In der Regel ehern Erfolglos, wie man es bei der Bild-Zeitung sehen kann! Gleichzeitig ist an diesem Artikel nichts auszusetzen, da man als normaler Mensch sofort den unterschwelligen Sarkasmus erkennen kann. Nur eben nicht Herr Peter Hübner! Jeden Artikel der gegen normale menschliche Ernährung geht, oder Pro vegan ist, wird von Hübner in den Himmel gelobt. Bei negativen vegane Artikel bekommt er dafür einen Heulkrampf und stampft wie ein fünfjähriger Junge mit den Füßen auf den Boden.

    Als kleiner Tipp für Herrn Hübner! Wie wäre es vielleicht einmal, in das Grundgesetz zu schauen und hier expliziert im Artikel 5. Im Absatz 1 heißt es …

    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    Man kann also sehen, dass Peter Hübner eine Zensur rein nur für negative Berichterstattung zum Thema vegan fordert! Dass seine Anschuldigungen haltlos sind, dazu muss man nicht einmal ein Jurist sein, oder Journalismus studiert zu haben.

    Wer Kritik äußert, sollte auch Kritik einstecken können

    Dieses verlernen Veganer anscheinend. Ob dieses durch ihre Ernährungsweise, verbunden mit Mangelernährung zusammenhängt, sollte einmal wissenschaftlich untersucht werden. Auch Peter Hübner übt immer wieder öffentlich Kritik. Jedoch kann er seine kritischen Behauptungen nicht mit Fakten belegen. Merkt er, dass er keine Argumente in einer Diskussion mehr vorbringen kann, sperrt er seinen Diskussionsgegner einfach in den sozialen Medien! Gleichzeitig jammert er aber rum, dass niemand mit ihm diskutieren möchte. So ist er auf seine teilweise sehr plump und unwissenden Unterstützer angewiesen, deren Kommentare vor Dummheit nur so strotzen.

    Kommentar Auszüge Facebook Seite Peter Hübner:

    • Andrea WeyerGibts bei dieser Zeitung noch so viele Tierleichenkonsumenten? Peinlich, dass diesen Journalist*Innen anscheinend die Zusammenhänge von Tierproduktkonsum und Klimawandel, Umweltschäden, Pandemien, Antibiotika-Unwirksamkeit usw. nicht geläufig sind.

    • Peter HübnerAndrea Weyer Dafür benötigt es Verstand, den viele anscheinend nicht haben.

    • Marc OldehoffJa ja, die Kreiszeitung, ein Schmierblatt schlechthin, habe ich noch nie abonniert, und werde es auch niemals tun. (AmdR. Kreiszeitung ist ein Onlinemedium da braucht man nichts abonieren)

    • Andrea Deuberhttps://www.facebook.com/428840365229/posts/10165972398620230/?d=n

    • Peter HübnerAndrea Deuber ja, die lernen nicht. Dorfzeitung bleibt Dorfzeitung.Hatten sich in den letzten Jahren eigentlich recht gut entwickelt, aber jetzt geht es wieder rückwärts.

    • Andrea DeuberPeter Hübner Super! 👍 mit dem aktuellen Artikel über ein veganes Café bashen sie schon wieder weiter…�

    • Luigi VegScheinbar arbeiten beim kreiszeitung vielen Tierfresser.

    • Josef SalvamoserLuigi Veg klar, hängen doch die ganzen Jäger und Landwirte dran, denen geht es doch nur um den Kommerz.�

    Screenshot Facebook Seite Peter Hübner

    Das ist nur ein kleiner Auszug der intelligenten Kommentare, die auf der Facebook Seite von Peter Hübner, so erscheinen. Man darf sich natürlich einmal fragen, was Herrn Hübner denn so an diesem Artikel stört und warum er diesen unbedingt gelöscht haben möchte! Hat er wirklich so große Angst vor diesem Artikel, das hunderttausende von Veganern, aufgrund dieses Artikels, sich vom Veganismus abkehren? 

    Schaut man sich dann den Kommentar von Luige Veg an, verbunden mit einem Blick auf ihr Profil, landet man auf einmal auf einer Schwurbler-Corona-Leugner Seite! Attila Hildmann lässt grüßen. Mit solchen Menschen umgibt sich also Peter Hübner und findet es ganz toll, das diese öffentlich Corona leugnen und seine Seite dazu benutzen, um für ihren Mist, neue Kontakte zu knüpfen! 

    Bevor Peter Hübner mit dem Finger auf andere zeigt, sollte er erst einmal bei sich selber aufräumen!

  • Radikaler Tierrechtler Peter Hübner quasselt nur Gülle über neues Antibiotika-Einsatz-Gesetz für Tiere

    In seinem letzten wöchentlichen Wochenrückblick, zeigte der radikale Tierrechtler Peter Hübner erneut, dass er weder von der Tierhaltung, noch vom Tierschutz und schon gar nicht vom Tierrecht Ahnung besitzt!

    Gleich am Anfang stellte Peter Hübner die falsche Behauptung auf, dass Antibiotika auch gegen Viren eingesetzt werden kann. Eigentlich sollte das Allgemeinwissen sein, dass Antibiotika bei bakteriellen Erkrankungen zum Einsatz kommt und gegen Virenerkrankungen nichts ausrichtet!

    Als Nächstes stellte er doch die Behauptung auf, dass Antibiotika im Bodybuilding zum Einsatz kommt. Auch hier kann man wieder einmal das fehlende Allgemeinwissen von Peter Hübner nachweisen. Im Bodybuilder Sport kommen nicht Antibiotika zum Einsatz, sondern Steroide. Antibiotika und Sport vertragen sich überhaupt nicht, wie eine simple Googlesuche belegt. Wer Antibiotika einnehmen muss, sollte dringend jede sportliche Betätigung unterlassen!

    Peter Hübner widerspricht Tierrechtsgedanken

    Tiere haben kein Anspruch auf dieselbe gesundheitliche Versorgung mit Medikamenten, wie der Mensch. Diese Aussage, die Peter Hübner hier trifft, widerspricht gänzlich den ethischen Grundgedanken der Tierrechtsbewegung, die doch Tieren dieselben Rechte wie Menschen einräumen möchte.

    Im eigentlichen geht es um folgende EU-Verordnung:

    VERORDNUNG (EU) 2019/6 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 11. Dezember 2018 über Tierarzneimittel und zur Aufhebung der Richtlinie 2001/82/EG

    Insbesondere geht es hier um das neue EU-Gesetz, was im Januar 2022 von der Bundesregierung umgesetzt werden soll. Dort werden expliziert Reserve Antibiotika der Humanmedizin zugeschrieben und ein umfangreiches Verbot in der Veterinärmedizin umgesetzt.

    Unter Art. 5 Absatz 6 findet man folgenden Beschluss!

    (6) Die Mitgliedstaaten können für Tierarzneimittel, die für ausschließlich als Heimtiere gehaltene Tiere bestimmt sind, bei denen es sich um in Aquarien oder Teichen gehaltene Tiere, Zierfische, Ziervögel, Brieftauben, Terrarium-Tiere, Kleinnager sowie Frettchen und Hauskaninchen handelt, Ausnahmen von dem vorliegenden Artikel zulassen, sofern diese Tierarzneimittel nicht einer tierärztlichen Verschreibungspflicht unterliegen und sofern in dem Mitgliedstaat alle notwendigen Vorkehrungen getroffen werden, um eine missbräuchliche Verwendung dieser Tierarzneimittel für andere Tiere zu
    verhindern

    Missbrauch von Antibiotika

    Jahrelang galt auch in der Humanmedizin, Antibiotika als Wundermittel gegen fast jede Krankheit. Dieses änderte sich erst mit dem Auftreten von resistenten Keimen in Krankenhäusern. 

    In der Veterinärmedizin wird hier immer noch massiv Antibiotika, meistens auch prophylaktisch eingesetzt. Weiterhin gibt es zu wenige Tierärzte, die die medizinische Versorgung übernehmen. Dadurch werden an Tierhalter immer wieder Medikamente, auch Antibiotika, auf Vorrat an den Tierhalter verkauft. Dieser setzt dann dieses per Gutdünken an. So kommt es vor, wenn ein Tier erkrankt ist, das der Tierhalter alle Tiere mit Antibiotika versorgt. Hier müsste eine grundlegende Tierarztpflicht eingeführt werden. 

    Nur ein Tierarzt kann entscheiden, ob ein Tier Antibiotika benötigt, oder nicht. Natürlich müssen hier auch Tiere selektiert gehalten werden, die Krank sind, um eine Verbreitung zu verhindern. Dieses stellt den Tierhalter gerade in der Lebensmittelproduktion aufgrund der niedrigen Preise, die er für seine Produkte erhält, vor Problemen.

    Peter Hübner behauptet, dass dieses neue Gesetz nicht für Haustiere gelten soll

    In seinem Video widerspricht er sich dabei selbst. Einerseits sagt er, dass Reserveantibiotika nur in der Humanmedizin verwendet werden dürfen und im gleichen Augenzug stellt er die Behauptung auf, dass dieses Gesetz ja nur für die Massentierhaltung gelten soll, also Haustiere ausgenommen sein sollen!

    Gesetzliche Bestimmungen sind insbesondere in Deutschland immer Gummihaft verfasst. Und auch wenn Politiker groß vor der Verabschiedung behaupten, es gäbe keine Probleme für Haustiere, wird man zum Schluss mit erschrecken feststellen, dass Tieren wichtige Antibiotika nicht zur Verfügung stehen wird, da diese für die Humanmedizin vorgehalten gesetzlich werden.

    Zum Thema Vertrauen an Politiker möchte ich nur auf die Diskussion um Artikel 13 (jetzt 17) Urhebergesetz, wo Politiker immer wieder behaupteten, es werde kein Uploadfilter geben, bezeichnen. Jetzt wo das Gesetz verabschiedet ist, sind die Uploadfilter und damit die Einschränkung in die Meinungsfreiheit Bestandteil und werden auch von sozialen Medien umgesetzt. 

    Und auch wenn Peter Hübner den Grünen Abgeordneten MARTIN HÄUSLING zitiert, der vehement abstreitet, dass es für Haustiere eine medizinische Unterversorgung mit Antibiotika Medizin geben wird, so sprechen die Erfahrungen mit neuen Gesetzen, genau das Gegenteil. In seinem von Peter Hübner zitierten offenen Brief an den BUNDESVERBAND PRAKTIZIERENDER TIERÄRZTE (BPT) und auch in seiner Forderung an die EU-Kommission, steht nicht, ab wie viel Tieren es letztendlich keine Antibiotika mehr gibt. Was ist mit Züchtern, die gerade 2 oder drei Würfe aufziehen. Zählen die dann als Massentierhaltung. Oder was ist mit Aquarien wo dutzende Fische schwimmen und auf Antibiotika angewiesen sind.

    Letztendlich ist diese von Peter Hübner geführter Monolog, weder mit dem Tierrecht noch mit dem Tierschutz vereinbar

    Jedes Tier bzw. jeder Tierhalter hat ein Recht, das sein Tier mit den besten medizinischen Mitteln versorgt wird! Weiterhin würde es doch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sein, wenn man dem Tier die notwendige medizinische Behandlung per Gesetz untersagt!

  • Radikaler Tierrechtler Peter Hübner behauptet aus Notwehr agierender Landwirt begeht Straftat

    Der VGT in Österreich besetzt illegaler Weise einen landwirtschaftlichen Betrieb und wundert sich dann das ein Landwirt sein Recht auf Notwehr wahrnimmt und die Straftäter von seinem Grund und Boden verweist!

    Wer am laufenden Band Straftaten begeht, sollte sich nicht Wundern, wenn ein Opfer sich mit allen Mitteln wehrt. In diesem Fall begingen radikale Tierrechtler aus dem Umfeld des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) Straftaten, in dem sie einen landwirtschaftlichen Betrieb widerrechtlich besetzten. Der Landwirt nahm sein gesetzliches Recht sich, dritte und sein Eigentum vor den kriminellen radikalen Tierrechtlern zu schützen!

    Peter Hübner macht wie üblich das Opfer zum Straftäter! Anstatt sich den Bericht von VGT einmal richtig durchzulesen, pikt sich Peter Hübner nur die Aussagen des Berichtes heraus, die seiner stupiden Ideologie passen! Dabei geht es bereits aus der Überschrift des VGT Berichtes heraus, dass der Straftäter aufseiten des VGT zu finden ist!

    Besetzte Schweinefabrik: Landwirt schlägt auf Tierschützerin ein!

    vgt.at

    Radikale Tierrechtler besitzen überhaupt keine rechtliche Handhabung

    Peter Hübner denkt tatsächlich, dass Straftaten von radikalen Tierrechtlern, durch das Gesetz gedeckt seien. Die gegen ihn bisher ergangenen Urteile, belegen hier aber bereits seine juristische Unkenntnis!

    Radikale Tierrechtler besitzen keinerlei Rechte staatliche bzw. behördliche Ermittlungen durchzuführen. Und trotzdem bilden sie sich ein über der Justiz zu stehen. Unterstützt werden diese dann noch durch manipulierte Richter die dann diese Straftaten als harmlos und Notstandshandlungen einstanden. 

    Gegen diesen juristischen Fehlstand will jetzt die Politik durchgreifen. Auch die CDU / CSU will in der neuen Legislatur, Straftaten von Tierrechtlern härter bestrafen und dazu ein neues Gesetz verabschieden. Auch hier fing Peter Hübner sofort an, herumzuheulen, da er sich bereits mit einem Bein in Gefängnis sah!

    Tierrechtler begehen Straftaten, nicht um Tieren zu helfen, sondern um einen finanziellen Vorteil zu erlangen. Dieses geht daraus hervor, dass Tierrechtler, wenn sie Verstöße gegen den Tierschutz feststellen, nicht sofort die Behörden einschalten. Man wartet mehrere Monate und lässt demnach vorsätzlich die angebliche Tierquälerei zu. 

    Gleichzeitig fordern Tierrechtler dieselben Rechte für Tiere, die für Menschen gelten. In diesem Zusammenhang machen sich Tierrechtler aber bereits wegen unterlassener Hilfeleistung schuldig. Und Tierrechtler warten nicht Monate mit der Veröffentlichung, sondern manipulieren das Videomaterial und stellt damit immer wieder falsche Behauptungen auf.

    Das manipulierte und falsche Videomaterial, wird dann höchst preislich an Medien verkauft. Es geht also nur um den reinen Profit dieser radikalen Tierrechtler, als um angebliche Tierquälerei zu verhindern!

    Würde es radikalen Tierrechtlern um den Schutz der Tiere gehen, dann würden diese bereits bei der kleinsten Erkenntnis einer Tierquälerei die Behörden bzw. Medien einschalten. Letztendlich begehen Tierrechtler Straftaten wie im Fall des VGT und rechtfertigen dieses mit der angeblichen rechtlichen Verbundenheit mit der Politik und der Justiz. 

    Notwehrgesetz lässt Opfern von Straftaten aus der Tierrechtsszene, gewissen Spielraum

    Wer Personen oder Eigentum dritter illegal bedroht, besetzt oder beschädigt, darf von jedem der von diesen Straftaten Kenntnis erlangt, an der Ausübung der Straftaten gehindert werden! Dieses räumt auch ein, alle Mittel zu ergreifen, um einen Hausfriedensbruch zu verhindern bzw. zu beenden. Dabei darf jeder auch unmittelbaren Zwang nutzen und sich verteidigen! 

    Die illegale Besetzung eines landwirtschaftlichen Betriebes ist eine Straftat. Der Besitzer hat das Recht diese radikalen kriminellen Subjekte aus der Tierrechtsszene von seinem Grundstück mit allen Mitteln zu entsorgen. Dabei kann er auch unmittelbaren Zwang anwenden, wenn diese Kriminellen Personen auf verbale Aufforderungen nicht reagieren. 

    Es wird Zeit das die Politik und die Justiz Tierhalter vor den Lügen und Verschwörungstheorien von Peter Hübner und anderen radikalen Tierrechltern zu schützen. Im Bereich Attila Hildmann und Michael Wendler geht mittlerweile die Justiz mit Harten Bandagen vor. Hier wurden mittlerweile internationale Haftbefehle erlassen. Wer vorsätzlich Lügen verbreitet und andere Menschen durch diese Lügen zu Straftaten anleitet, muss von der Politik und der Justiz mit allen Mitteln verfolgt und unschädlich gemacht werden!

  • Radikaler Tierrechtler Peter Hübner hat Angst vor dem Gefängnis

    Die CDU/CSU plant in der neuen Legislaturperiode eine Gesetzesverschärfung für Straftaten, wie Stalleinbrüche, Beschädigung bzw. Zerstörung Eigentum Dritter oder für jene die kritische Infrastruktur angreifen!

    Peter Hübner, der als einer der größten Lügner der Tierrechtsszene gilt und immer wieder behauptet er sei ehemaliger Metzger, obwohl er niemals diesen Beruf erlernt bzw. ausgeübt hat! Jener Peter Hübner bekommt nun auf einmal Angst, da er sich bereits im Gefängnis sieht. Ich glaube jeder stimmt zu, dass jene die vorsätzlich geltende Gesetze mit Füßen treten, auch hier zur Verantwortung gezogen werden müssen.

    Wer bei einem illegalen Autorennen auf öffentlichen Straßen einen Menschen tötet, ist ein Mörder, so die erst kürzliche durchgesetzte Gesetzesänderung der Bundesregierung. Wer in Ställe einbricht, vorsätzlich Sachbeschädigungen durchführt, oder systemrelevante Infrastrukturen besetzt und Abläufe verhindert, muss bestraft werden. Die lasche Justiz insbesondere gegen Friedrich Mülln, der seine Straftaten die Einbrüche sind, selbst als ziviler ungehorsam bezeichnet, müssen mit harten Mitteln bestraft werden.

    Straftaten als Wirtschaftszweig

    Straftaten der Tierrechtsszene werden mittlerweile auf Grundlagen von finanziellen Gewinnen durchgeführt. So bettelt Peter Hübner um Spenden, damit er weitere Straftaten begehen kann. Natürlich sieht er sich hier benachteiligt, denkt er doch selbst, er tut nur gutes. Letztendlich lügt er und stellt falsche Tatsachenbehauptungen auf, für die er sich jetzt bereits mehrfach vor Gerichten verantworten musste. Seine anfänglich gespielte Dialogbereitschaft stellte er ein, als er mitbekam, dass ihm gänzlich alle Argumente fehlen, um seine eigene erfundenen ethische Ideologien, vor Experten und Fachleute verteidigen zu können! 

    So sperrt er User von seinen sozialen Seiten aus, nur weil diese ihm Fragen oder Argumente liefern, auf die Peter Hübner keine Antwort mehr weiß. Gleichzeitig beginnt er dann eine Hetze gegen dieser Personen ohne Beweise für seine wilden Behauptungen liefern zu können. Wird dann auf anderen Seiten Kritik über seine Person veröffentlicht, meldet er diese gleichzeitig als Hetze, obwohl diese nachweislich sich nur kritisch mit seiner Person auseinandersetzten.

    Mittlerweile bezeichnet er sich selbst als veganen Messias

    Dabei gibt er sich immer weiter der Lächerlichkeit preis und wird selbst in der Tierrechtsszene zur Witzfigur degradiert! So gibt er sich, als Experte ohne Grundkenntnisse zu besitzen, aus. Dabei verstrickt er sich selbst in Lügen, die immer wieder so offensichtlich sind, dass er versucht diese zu verharmlosen! Siehe seinen angeblichen Job, als ehemaliger Metzger. Peter Hübner hat diesen Beruf zu keiner Zeit ausgeübt bzw. gelernt. Ihm fehlen anatomische Grundkenntnisse von Schlachttieren. Mittlerweile besteht der Verein Metzger gegen Tiermord nur noch aus zwei Vorstandsmitgliedern. Der Verein ist also gesetzlich als Verein nicht mehr geschäftsfähig. Er selbst sammelt privat Spenden für den Tierschutz, die er weder den Verein noch irgendeiner Organisation übergibt, sondern in Privatnutzung überführt. Hier sollte das Finanzamt einmal genauer hinschauen!

    GERATI begrüßt den Vorstoß der CDU/CSU im Bereich, Verschärfung der gesetzlichen Bestimmungen aus dem Umfeld von Tierrechtlern und Ökoterroristen!

    Es kann und darf nicht sein, das ein paar Vollidioten aus der Tierrechtsszene und des Ökoterrorismus denken, sie dürfen alles. Wer Straftaten begeht, andere Personen nötigt, weil man sich z. B. an einer Autobahn abseilt, oder Menschen in Gefahr bringt, wie Greenpeace, der sollte sich nicht vor der Justiz hinter einem Verein verstecken dürfen.

    Es geht auch nicht darum die Arbeit dieser Vereine zu unterbinden, sondern diese an die rechtsstaatliche Ordnung zu binden. Wer Kenntnis von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz feststellt, hat diese sofort zu melden, oder macht sich wegen Unterlassung strafbar. Wer Rechte einfordert, sollte auch Rechte Dritter achten!

  • Wer Wind sät – wird Sturm ernten

    Peter Hübner verzweifelte gestern gänzlich an seinem Livestream. Der Hetz-Livestream wurde mehrmals abgebrochen!

    Peter Hübner äußerte hier eine Vermutung, die wohl richtig sein wird. So schrieb er auf Facebook folgendes …

    Der Live-Stream wurde zweimal unterbrochen (Meldungen oder technische Probleme.).

    Wir zeichnen das Video jetzt auf und werden es über verschiedene Kanäle teilen.Ihr werdet es sowohl auf diversen Facebookkanälen empfangen, wie auch über YouTube. Bitte gebt uns 45 Minuten für die Aufnahme

    Facebook Peter Hübner

    Und nein, GERATI hat niemanden animiert, Peter Hübners Hassstream zu melden. Mittlerweile haben die Menschen den Hass und die Selbstverliebtheit satt und melden den puren Hass, den Peter Hübner in den sozialen Netzen verbreitet!

    Hetze statt Argumente und Dialog

    Peter Hübner scheiterte bereits mehrfach Tierrechtsgemeinschaften. Das erste Mal richtig tauchte er bei der Gründung der Ethia Partei als Parteivorstand auf. Dort wurde er unliebsam per E-Mail von Betina Jung Gründerin und Parteichefin vor die Tür gesetzt. Kurze Zeit später flog auch Simon Fischer bekannt als radikaler Tierrechtler des Aktionsbündnisses Tierrechte Bayern! Dann löst sich diese Tierrechtspartei gänzlich auf und nennt sich jetzt Ethia Initiative! Aber auch dort passiert nichts mehr!

    Nach kurzer Ruhephase tauchte Peter Hübner in Verbindung mit wechselnden Tierrechtsorganisationen auf. Immer wieder war er bei auch bei Animal United aktiv. Fuß zu fassen schien er dort jedoch nicht. Dann gründete er einen eigenen Verein Metzger gegen Tiermord und stellte die Behauptung auf, er sei ausgebildeter Metzger. In einem kürzlich veröffentlichten Interview fragte ein Journalist ob Peter Hübner tatsächlich ein ausgebildeter Metzger sei. Dieses musste er verneinen. Damit platzte eine weitere große Lüge von Peter Hübner!

    Verein Metzger gegen Tiermord in Auflösung?

    Vor circa einem Jahr, begann dann der Zerfall von dem Verein Metzger gegen Tiermord! Mittlerweile besteht dieser Verein, nur noch aus 2 Vorstandsmitgliedern, ist also nach deutschem Recht, nicht mehr geschäftsfähig. Mit dem Zerfall von Metzger gegen Tiermord hatte Peter Hübner eine neue Idee.

    Ab jetzt trat er als Privatperson im Tierrecht auf und stahl diversen Tierschutzorgas die Show, in ihren Kampagnen, in dem er sich in den Vordergrund stellte und fälschlicherweise als Organisator dieser Kampagne ausgab. Mittlerweile wird Peter Hübner auch ehern kritisch in der Tierrechtsszene angesehen.

    Das mag einerseits an seiner fehlenden Teamfähigkeit, aber auch an seinen Argumentlosen Lügen liegen, die Tierrechtler immer wieder in die Bredouille bringen. Als selbsternannter Einzelkämpfer im Tierrecht, scheint er mittlerweile in finanzieller Not geraten zu sein. So bettelt er vorrangig nach Spenden! Selbst auf Facebook versucht er jetzt selbst kleine Centbeträge, als Spenden abzugreifen, in dem er auffordert, das man ihn mit einem Stern unterstützen sollte. Ein Facebook Stern bringt ihn sagenhafte 0,01 Euro ein. Wahnsinn. 

    Der Ast auf dem Peter Hübner sitzt, ist bereits angesägt

    Peter Hübner selbst sägt fleißig weiter und fällt dabei immer tiefer. So sah er sich gezwungen eine neue Facebook Seite zu erstellen, wo er jetzt behauptet, er sei Journalist. Auf seiner Hauptseite gibt er sich neben Tierschutz jetzt als Politiker aus. Es ist offen welcher Partei er angehört und welches politische Amt er ausführt. 

    Peter Hübner ist so in die Enge getrieben, dass er selbst seine angebliche so gerühmte Dialogbereitschaft mit Landwirten und Kritikern wie GERATI, über Bord schmiss. Sei es aufgrund von Argumentlosigkeit und dem fehlenden Rückhalt aus der Tierrechtsszene, dass er jetzt versucht, Kritik über seine Person, als Hetze bei Facebook löschen zu lassen!

    Natürlich vergisst er dabei gänzlich, dass jede Aktion, auch eine Reaktion mit sich führt. So stand er gestern gänzlich überrascht vor einen dunkeln Bildschirm, als er seiner Hetze, zum Thema Landwirte und Wolf in einem Livestream auf Facebook durchführen wollte! Erst kürzlich behauptete er, dass die Landwirte unfähig seien und doch in den letzten Jahrhunderten mit dem Wolf zusammen gelebt haben! Bei dieser Aussage zeigt sich der fehlende Sachverstand von Peter Hübner. 

    Der Wolf wurde wegen seiner Übergriffe auf Nutztiere, eben deshalb bis zur Ausrottung, bereits mit Karl dem Großen, nachweislich bejagt. Die Jagt war nicht zum Nahrungserwerb, sondern galt dem Schutz der Haus- und Nutztiere. Da man ihm gerade solche falschen Aussagen und Behauptungen, die ihm der Lächerlichkeit preisgeben vorwirft, begann Peter Hübner in den letzten Tagen, insbesondere auf Facebook, Beiträge und Kommentare wegen angeblicher Hetze und Mobbing zu melden. Reine Kritik ist für den Möchtegern Journalisten und Politiker also Hetze und Mobbing! Er selbst drängt sich in die Öffentlichkeit, ist also eine Person des öffentlichen Lebens! Damit muss er auch mit öffentlicher Kritik leben und diese dulden! Und nein es handelt sich dabei nicht um Beleidigungen, sondern die Beiträger und Kommentare verdeutlichen die Wahrheit über die Person Peter Hübner!

    So ist es dann auch nicht verwunderlich das tausende Menschen einfach dasselbe tun und seine Hetzkapadien auf Facebook melden, sodass nun auch einmal ein Livestream nicht mehr übertragen konnte. Verwunderlich muss man feststellen, dass er zwar das Video mittlerweile auf YouTube hochgeladen hat, jedoch dazu auf Facebook per Upload nicht in der Lage zu sein schien.

    Bedauerlich muss man dazu noch feststellen, das ihm mindestens 50 Sterne durch den nicht übertragenen Livestream verloren gingen und somit lächerliche Einnahmen von 0,50 Euro.

    Wer Wind sät – wird Sturm ernten