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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Paviane

  • PETA verklagt sich selbst – oder: Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Paviane werfen

    PETA verklagt sich selbst – oder: Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Paviane werfen

    Ein GERATI-Kommentar zur neuesten Doppelmoraloffensive aus Stuttgart

    Wenn eine Organisation, die selbst im Akkord Tiere tötet, plötzlich die moralische Empörungskeule schwingt, weil ein Zoo zwölf Paviane euthanasiert hat, dann ist klar: Willkommen bei PETA! Was klingt wie Satire, ist traurige Realität. Die selbsternannte Tierschutzinstanz aus Stuttgart wirft wieder einmal mit Schlagzeilen um sich, während sie die eigene Leichenhalle verschweigt. Bereits in der Vergangenheit sorgte PETA durch ihre Tötungsstatistiken für Entsetzen – doch die Organisation zeigt sich davon unbeeindruckt. Diesmal hat es den Tiergarten Nürnberg getroffen – aber wer wirklich wissen will, wer hier Tiere zum Spielball einer ideologischen PR-Maschinerie macht, der sollte weiterlesen. Spoiler: Es ist nicht der Zoo.

    Paviane töten ist schlimm – außer man heißt PETA

    Am 29. Juli 2025 wurden im Tiergarten Nürnberg zwölf Guinea-Paviane getötet. Eine Entscheidung, die nachvollziehbar begründet wurde: Die Gruppengröße überstieg die Kapazität des Geheges, Konflikte innerhalb der Pavianhorde nahmen zu, und Alternativen wie eine artgerechte Umsiedlung waren laut Zoo trotz intensiver Bemühungen nicht möglich. Der Tiergarten kommunizierte den Vorgang offen, sachlich und transparent – eine Seltenheit in einem so emotional aufgeladenen Bereich wie der Tierhaltung. Diese Offenheit verdient Anerkennung, denn sie zeigt den Mut, auch unpopuläre Entscheidungen nicht zu verstecken, sondern öffentlich zu begründen.

    Doch wer sich darauf versteht, aus jedem Tierverlust Kapital zu schlagen, ließ nicht lange auf sich warten: PETA meldete sich zur Empörung bereit und erstattete Strafanzeige. Der Vorwurf: „Tötung ist ein Vergehen und muss bestraft werden.“

    Ein bekanntes Muster: Moralisches Empörungsmarketing, das sich weniger um Tierschutz als um Schlagzeilen dreht.

    PETA: Euthanasie im Akkord, aber bei anderen Tierhaltern laut aufheulen

    PETA Deutschland, die sich bei jeder Gelegenheit als moralische Instanz des Tierschutzes inszeniert, hat selbst eine erschreckende Bilanz in Sachen „Tötung“ vorzuweisen. Werfen wir einen Blick auf PETA USA: Dort werden in der eigenen Tierauffangstation in Norfolk (Virginia) jährlich tausende Hunde, Katzen und andere Tiere getötet – im Schnitt alle 4 bis 6 Stunden ein Tier. Diese Zahl stammt aus den offiziellen Jahresberichten der zuständigen Behörde VDACS aus den Jahren 2015–2023.

    Und das geschieht nicht etwa, weil die Tiere aggressiv oder todkrank wären. Nein – oft ist der Grund schlicht: zu teuer, zu aufwendig, zu unbequem. Ein kleiner Raum, eine Spritze, ein Protokoll – und weg ist das Problem. Öffentlich einsehbar? Transparente Kommunikation wie beim Nürnberger Zoo? Fehlanzeige! Stattdessen: Türen zu, Spritzen raus, PR-Maschinerie an. PETA versteckt sich hinter Worthülsen wie „Erlösung von Leid“, während man gesunde Welpen und Kätzchen einschläfert, weil das Budget lieber für Spendenkampagnen und juristische Blindflüge draufgeht als für Tierfutter, medizinische Versorgung oder Pflegeplätze.

    Besonders brisant: Diese Praxis ist kein Geheimnis. Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter und Whistleblower berichten seit Jahren über das grausame System hinter den Kulissen. Dennoch schafft es PETA immer wieder, sich als Retter aller Tiere zu inszenieren – eine PR-Leistung, die ihresgleichen sucht.

    Die Paviane als Symbol für PETAs heilige Heuchelei

    Der Tiergarten Nürnberg mag eine unbequeme Entscheidung getroffen haben – aber er hat sie begründet, transparent gemacht und sich der öffentlichen Diskussion gestellt. Genau das, was man von einem verantwortungsvollen Zoo erwarten darf. Die getöteten Tiere waren Teil eines Bestands, der sich nicht mehr artgerecht führen ließ. Die Entscheidung war das Ergebnis fachlicher Abwägung, nicht ideologischer Willkür.

    Tötungen in Zoos sind – so umstritten sie auch sein mögen – Teil einer ethischen Debatte, die unter Fachleuten offen geführt wird: Was wiegt schwerer – die Lebensqualität der Gruppe oder das Leben des Individuums? PETAs Reaktion auf diese Debatte ist keine fundierte Kritik, sondern moralisches Kampagnenfeuerwerk.

    Denn wie so oft nutzt PETA den Vorfall, um wieder einmal Schlagzeilen zu generieren, Empörung zu schüren – und vor allem: Spenden zu sammeln. Denn mit Wut lässt sich hervorragend Geld verdienen. Ob dabei juristisch überhaupt etwas Substanzielles vorliegt? Zweifellos nein. PETA kündigt zwar Strafanzeigen in Serie an, beschäftigt sogar eine eigene Rechtsabteilung – doch trotz dutzender Anzeigen gegen Zoos, Zirkusse, Landwirte und Privatpersonen hat die Organisation in Deutschland bisher nicht einen einzigen bedeutenden juristischen Erfolg vorzuweisen. Stattdessen wird das Justizsystem mit PR-Anzeigen überschwemmt, die mehr auf Schlagzeilen als auf Rechtssubstanz abzielen.

    Wenn die Fachkompetenz der juristischen Abteilung auf dem gleichen Niveau ist wie PETAs Wissen über artgerechte Tierhaltung, wundert das allerdings wenig. Vielleicht sollte man dort mehr Geld in Fortbildungen investieren – oder sich zumindest mit dem deutschen Tierschutzgesetz vertraut machen, bevor man Anzeigen schreibt.

    Zwischen Moral und Marketing: Ein Missbrauch im Namen der Tiere

    Dass PETA der Öffentlichkeit weismachen will, es ginge ihnen um das Wohlergehen der Paviane, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Die gleichen Aktivisten, die sich nun vor Medienmikrofone drängeln und „Verbrechen“ schreien, sehen keine Probleme damit, in ihrer eigenen Organisation systematisch Tiere zu töten – solange keine Kamera dabei ist. Die Empörung wirkt vor diesem Hintergrund wie ein schlecht inszeniertes Theaterstück, dessen Skript schon lange vor dem Pavian-Vorfall geschrieben wurde.

    Man stelle sich vor, ein Zoo würde wie PETA Tiere einfach „aussortieren“, weil sie unbequem, zu alt oder schlichtweg „nicht vermittelbar“ sind. Der mediale Aufschrei wäre gewaltig. Bei PETA dagegen: betretenes Schweigen. Oder besser gesagt: aggressive Ablenkung. Statt Verantwortung zu übernehmen, lenkt man mit Empörungskampagnen von den eigenen Missständen ab.

    Hinzu kommt: PETA betreibt keine Tierheime, keine Auffangstationen, keine nachhaltigen Projekte zur Vermittlung oder Pflege. Die Organisation versteht sich als Kampagnenmaschine – und Tiere sind darin vor allem eines: Mittel zum Zweck. Wer wirklich helfen will, spendet besser an lokale Tierschutzvereine mit echter Verantwortung und Herz.

    Fazit: Die letzte Organisation, die im Namen der Tiere klagen sollte

    Der Fall der getöteten Paviane ist tragisch – aber kein Verbrechen. Er ist Ausdruck eines schwierigen ethischen Dilemmas, das der Tiergarten Nürnberg offen und verantwortungsbewusst kommuniziert hat. PETAs Reaktion hingegen ist eine Farce, ein moralinsaurer PR-Stunt, der mit echtem Tierschutz so viel zu tun hat wie eine Influencer-Kampagne mit wissenschaftlicher Aufklärung. Der Unterschied liegt in der Absicht: Der Zoo wollte handeln, PETA will aufrühren.

    Wenn eine Organisation, die selbst tausende Tiere tötet, ausgerechnet anderen genau das zum Vorwurf macht, dann ist das keine Anklage – das ist Selbstparodie. Noch absurder wird es, wenn PETA ausgerechnet dort klagt, wo andere versuchen, transparente und verantwortliche Lösungen zu finden.

    Kurzum: Wenn PETA demnächst gegen den Tiergarten Nürnberg klagt, dann müsste im selben Atemzug auch eine Klage gegen PETA selbst eingereicht werden. Wegen systematischer Tiertötung.

    Aber das wäre wohl zu ehrlich für eine Organisation, deren Geschäftsmodell von der Empörung lebt – nicht vom Tierschutz. Wer Tiere wirklich liebt, sollte sich zweimal überlegen, ob er einer Organisation vertraut, die hinter verschlossenen Türen Dinge tut, für die sie andere öffentlich anprangert.

    Quellen:

  • Scheinheiligkeit statt Hilfe: Warum Tierrechtsgruppen am echten Tierschutz scheitern

    Scheinheiligkeit statt Hilfe: Warum Tierrechtsgruppen am echten Tierschutz scheitern

    Der Deutsche Tierschutzbund hat in einer aktuellen Pressemitteilung auf die Tötung gesunder Tiere in Zoos aufmerksam gemacht. Diese Praxis ist zweifellos ethisch und gesellschaftlich diskussionswürdig – doch sie offenbart auch eine bemerkenswerte Dynamik innerhalb der Tierschutzdebatte. In den Vordergrund drängen sich nicht die sachlich arbeitenden Tierschutzorganisationen, sondern jene Gruppen, die unter dem Banner der Tierrechte laute, polarisierende Forderungen stellen. Dabei fällt auf: Während diese Akteure gerne den moralischen Zeigefinger heben, bleibt ihr Beitrag zum praktischen Tierschutz erschreckend gering. So engagieren sich viele dieser Gruppen kaum bei konkreten Rettungsaktionen, Tiernotfällen oder in der täglichen Versorgung und Betreuung von Tieren, sondern begnügen sich mit Kampagnen und symbolischen Protesten.

    Die Widersprüche der Tierrechtsbewegung

    Lautstark, aber inhaltsleer: Die Strategie der Tierrechtler

    Die Tierrechtsbewegung gibt sich gern radikal und kompromisslos. Von der sofortigen Schließung aller Zoos über vegane Umerziehung der Bevölkerung bis hin zur juristischen Gleichstellung von Mensch und Tier – das Forderungsspektrum ist breit, laut und plakativ. Doch je extremer die Forderungen, desto geringer die Bereitschaft, sich mit den realen Herausforderungen des praktischen Tierschutzes auseinanderzusetzen.

    Ein gutes Beispiel ist die Diskussion um das Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS), das von der Szene als tierfreundliche Alternative zu klassischen Zoos propagiert wird. Dabei ist völlig unklar, wie es dort tatsächlich um Haltung, Versorgung und Transparenz steht. Statt zu helfen, Tiere unterzubringen oder Konzepte zu erarbeiten, verlieren sich Tierrechtler in öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen, wie etwa spektakulären Straßenblockaden vor Zoos oder symbolischen „Trauermärschen“ mit schwarzen Särgen, die mediale Aufmerksamkeit erzeugen sollen – Aufmerksamkeit ja, Lösungen nein.

    Gleichzeitig zeigt sich die Bewegung oftmals unfähig, Kompromisse oder realistische Schritte zu formulieren. Die lautstarken Forderungen entbehren meist jeder Praxisnähe. Tiertransporte, medizinische Versorgung, artgerechte Unterbringung – all das sind Themen, zu denen aus der Szene kaum Substanzielles kommt. Wer wirklich helfen will, müsste hier Konzepte liefern. Doch dazu fehlt es an Fachwissen, Wille oder schlichtweg Interesse.

    Menschenrechte für Tiere – aber Kastration ohne Widerspruch?

    Ein weiteres Beispiel für die Doppelmoral in der Tierrechtsdebatte ist die gängige Praxis der Kastration. Dieselben Gruppen, die lautstark für die rechtliche Gleichstellung von Tieren mit Menschen eintreten, fordern mit ebenso viel Nachdruck die massenhafte, pauschale Kastration von Haustieren, Straßentieren und sogar Zootieren. Eine solche Praxis wäre beim Menschen ein klarer Verstoß gegen fundamentale Menschenrechte – im Tierrecht aber offenbar akzeptabel.

    Hier zeigt sich ein eklatanter Widerspruch: Wer Tiere als rechtlich gleichwertig zu Menschen betrachtet, müsste auch deren körperliche Unversehrtheit als unantastbar ansehen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Kastration wird nicht hinterfragt, sondern als moralische Pflicht verklärt. Diese Haltung offenbart eine stark selektive Ethik, die mehr auf Ideologie als auf durchdachte Tierschutzpraxis basiert.

    Zudem stellt sich die Frage, ob die Kastration tatsächlich immer im Sinne des Tieres ist – oder ob nicht auch alternative Methoden wie gezielte Hormonbehandlungen, kontrollierte Haltung oder die Trennung nach Geschlechtern sinnvoller und tierfreundlicher wären. Anstatt nachhaltige Konzepte für Populationskontrolle zu erarbeiten, greift man zur einfachsten, aber invasivsten Methode. Dass Tiere dabei verstümmelt werden, spielt offenbar keine Rolle – solange es ins ideologische Gesamtbild passt.

    Das Pavianproblem: Empörung statt Lösung

    Ein besonders aktueller Fall, der die Hilflosigkeit und Widersprüchlichkeit der Tierrechtsbewegung unterstreicht, ist die Debatte um die Tötung von überzähligen Pavianen. Die öffentliche Empörung war groß – vor allem befeuert durch das Great Ape Project (GAP). Es wurde schnell der Ruf nach einer „tiergerechten Lösung“ laut. Doch wer hoffte, GAP würde nun mit einem konkreten Plan zur Rettung der Paviane aufwarten, wurde bitter enttäuscht.

    Stattdessen wurde vorgeschlagen, die Tiere ins WAMS zu bringen – eine Einrichtung, die bislang keinerlei Nachweise für eine artgerechte Haltung oder ausreichende medizinische Versorgung erbracht hat. Experten und Besucher berichten sogar, dass WAMS nicht einmal die Mindestgehegegrößen erfüllt, die GAP selbst an andere Einrichtungen anlegt. Eine ernsthafte Debatte über Alternativen, über Integrationsmöglichkeiten in bestehende Sozialstrukturen oder langfristige Betreuung? Fehlanzeige.

    Wer Tiere schützen will, sollte mehr bieten als schlichte Protestparolen. Gerade bei einem so komplexen Thema wie überzähligen, nicht sozial integrierbaren Tieren braucht es Fachwissen, Erfahrung und Verantwortung. Forderungen allein retten keine Tiere – sie schaffen höchstens neue Probleme, wenn sie ohne tragfähige Konzepte umgesetzt werden.

    WAMS: Ein Zoo ohne Kontrolle, aber mit moralischem Freifahrtschein

    Das Wales Ape and Monkey Sanctuary wird von Tierrechtlern gern als moralische Alternative zu klassischen Zoos angeführt. Doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Einrichtung als klassisches Auffanglager mit erheblichen Defiziten. Es fehlen standardisierte Kontrollen, öffentlich einsehbare Haltungsberichte, tierärztliche Gutachten – kurzum: jegliche Form von Transparenz, die man sonst bei zoologischen Einrichtungen einfordert.

    Besonders problematisch ist die Tatsache, dass WAMS – im Gegensatz zu staatlich regulierten Zoos – keine verbindlichen Auflagen erfüllen muss. Während deutsche Zoos unter regelmäßiger Aufsicht durch Veterinärämter stehen, scheint WAMS weitgehend unbeobachtet zu agieren. Und dennoch wird die Einrichtung vom GAP empfohlen, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, deren Eignung nachzuweisen.

    Hinzu kommt: Besucher berichten von überfüllten Gehegen, vernachlässigten Tieren und einem insgesamt maroden Zustand der Anlage. Fotos und Erfahrungsberichte zeichnen ein Bild, das kaum mit dem Anspruch vereinbar ist, ein tierfreundliches Refugium zu sein. So dokumentierte etwa GERATI am 25. Oktober 2023 in einem Artikel, zahlreiche Missstände in WAMS, darunter fehlende Rückzugsmöglichkeiten für Affen, hygienische Defizite in mehreren Gehegen sowie eine mangelhafte tierärztliche Versorgung. Die Vorwürfe stützen sich auf Aussagen ehemaliger Freiwilliger und unabhängiger Besucher. Als Autor des Beitrags habe ich die Informationen sorgfältig recherchiert und mit verfügbaren Quellen abgeglichen. Umso erschreckender ist es, dass Tierrechtler ausgerechnet dieses Projekt als Alternative zur Tötung von Pavianen präsentieren.

    Keine Forderungen an die eigenen Reihen

    Ein zentrales Problem der Tierrechtsszene ist ihr blinder Fleck in der Selbstkritik. Während Organisationen wie GAP und ihre Unterstützer regelmäßig Forderungskataloge an Zoos, Tierhalter und Politiker richten, bleiben ähnliche Anforderungen an eigene Einrichtungen wie WAMS vollkommen aus. Transparenz, Kontrolle, tierärztliche Versorgung – all das scheint plötzlich keine Rolle mehr zu spielen, wenn es um die eigenen Projekte geht.

    Besonders irritierend ist die Rolle von Colin Goldner, einem der führenden Köpfe des Great Ape Project. Er sitzt im Beirat von WAMS und müsste daher eigentlich Interesse daran haben, für Transparenz und Tierschutzstandards zu sorgen. Doch stattdessen verweigert er jegliche Offenlegung – sei es über Gehegegrößen, Tiergesundheit oder medizinische Versorgung. Diese Intransparenz wirft berechtigte Fragen auf und steht im krassen Gegensatz zur sonst so kompromisslosen Rhetorik.

    Dass es keinerlei unabhängige Prüfberichte über WAMS gibt, ist symptomatisch für eine Bewegung, die sich lieber moralisch überhöht, als eigene Schwächen zu reflektieren. Solange die Tierrechtsszene mit zweierlei Maß misst, wird sie in glaubwürdiger Tierschutzarbeit keine tragende Rolle spielen können.

    Fazit: Moral ohne Verantwortung ist keine Lösung

    Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert zu Recht fragwürdige Tötungen in Zoos. Doch wer Tierschutz ernst nimmt, darf sich nicht auf wohlfeile Empörung beschränken. Gerade Tierrechtsgruppen wie das Great Ape Project sollten endlich selbst den Nachweis erbringen, dass ihre „Lösungen“ überhaupt tragfähig sind – sowohl in organisatorischer als auch in ethischer Hinsicht.

    Wer Tiere wirklich schützen will, muss sich an objektiven Standards messen lassen. Dazu gehört auch, Transparenz zu schaffen und sich selbst denselben Anforderungen zu unterwerfen, die man von anderen verlangt. Einrichtungen wie WAMS dürfen nicht länger durch ideologische Nibelungentreue vor öffentlicher Kritik geschützt werden.

    Tierschutz ist mehr als Empörung, mehr als plakative Forderungen und medienwirksame Auftritte. Er bedeutet auch, tragfähige Lösungen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Hilfe für Tiere in Not zu leisten – unabhängig davon, ob sie in einem Zoo, einem Tierheim oder in freier Wildbahn leben. Es ist eine Aufgabe, die Fachkenntnis, Verantwortungsbewusstsein und Integrität erfordert. Wer das nicht leisten kann oder will, sollte sich aus der praktischen Debatte heraushalten – im Interesse der Tiere, um die es angeblich geht.

    Quellen:

  • Bayrischer Rundfunk kürzt Kommentar von Colin Goldner in Quer Beitrag

    Bayrischer Rundfunk kürzt Kommentar von Colin Goldner in Quer Beitrag

    Der Fall der angedrohten Tötung von Pavianen sorgte jüngst für Aufsehen in den Sozialen Medien. Eigentlich hatte ich nicht vor, mich zu diesem Thema zu äußern. Doch die Aufforderung von Frank Albrecht, ehemaliger Vorstand und einziges Mitglied des von Amtswegen aufgelösten Vereins „EndZoo, unter dem Pseudonym Elke Petermann, brachte mich dazu, einige Gedanken dazu zu teilen.

    In einem Kommentar zu einem Facebook-Artikel des Great Ape Project äußerte sich Frank Albrecht versteckt und ohne Eier in den Hosen zu haben, hinter dem Fakeaccount Elke Petermann und betitelt GERATI und Zoos.Media als antietierrechtlichen Dreckswerfer und wirft diesen vor zu den Tötungsankündigungen des Nürnberger Zoos keine Stellung zu beziehen.

    So schrieb Frank Albrecht folgendes unter einem Facebook Artikel des Great Ape Project…

    Auf der antitierrechtlichen Lügen-, Hetz- und Verleumderseite "Experten gegen…" steht bis heute zu lesen: "Great Ape Project beteiligt sich nicht an der dortigen recht angeregten Diskussion [=um die Nürnberger Paviane]. JETZT könnte sich Colin [=Goldner] profilieren […]. Aber der hält sich raus." (Zilke). Von den anderen antitierrechtlichen Dreckwerfern (zoosmedia, gerati etc.) kommt zum Thema "Nürnberger Paviane" bezeichnenderweise GAR NICHTS. Nur "prozzo" (Heidt) stellt sich ausdrücklich auf die Seite des Zoos.
    Elke Petermann alias Frank Albrecht

    Inkonsequenzen im Tierrecht: PETA und die Frage nach gleichen Rechten für Zoos

    Die Diskussion über die Rechte von Tieren und den Umgang mit ihnen hat in den letzten Jahren an Relevanz gewonnen. Eine der kontroversesten Organisationen in diesem Kontext ist zweifellos PETA, die jedoch selbst im Fokus von Kritik steht. Es ist bekannt, dass PETA jährlich tausende von Tieren tötet, weit entfernt von ihrem öffentlichen Image als Tierrechtsorganisation die sich für den Tierschutz einsetzen möchte. Diese Inkonsequenz wirft die Frage auf, warum ein Zoo nicht die gleichen Rechte haben sollte wie PETA, wenn es um das Töten von Tieren geht.

    Es ist erschreckend festzustellen, dass PETA seit ihrer Gründung über 50.000 Tiere getötet hat, nicht aus medizinischen Gründen oder aufgrund von Unvermittelbarkeit, sondern rein aus Profitinteressen. Trotz der finanziellen Unterstützung in Millionenhöhe aus dem Tierschutzsektor setzt PETA weiterhin auf das Töten von Tieren. Dies wirft nicht nur ethische, sondern auch finanzielle Fragen auf. Die Doppelmoral von Organisationen wie dem Great Ape Project, die unterschiedliche Maßstäbe beim Töten von Tieren anlegen, führt zu Zweifeln an ihrer Glaubwürdigkeit und Legitimität.

    Die Frage nach den Rechten von Zoos in Bezug auf das Töten von Tieren muss daher in einem breiteren Kontext betrachtet werden. Es stellt sich die Frage, ob es im Sinne des Tierschutzes und der Tierrechte gerechtfertigt ist, Zoos restriktivere Maßnahmen aufzuerlegen als Organisationen wie PETA, die offensichtlich gegen ihre eigentlichen Prinzipien handeln. Eine differenzierte Betrachtung und eine einheitliche Grundlage für den Umgang mit Tieren sind notwendig, um Inkonsistenzen und Ungerechtigkeiten zu vermeiden.

    Kontroverse um das Great Ape Project

    Das Great Ape Project steht im Zentrum einer anhaltenden Kontroverse, bei der Kritiker und Unterstützer heftig aufeinanderprallen. Besonders auffällig ist, dass das Great Ape Project Kritikern Verleumdung vorwirft, jedoch oft nicht in der Lage ist, diese Vorwürfe mit überzeugenden Argumenten zu entkräften. Stattdessen greift man zu drastischen Maßnahmen wie der Löschung kritischer Kommentare und dem Sperren von Nutzern, was den Eindruck erweckt, dass offener Diskurs und Meinungsaustausch nicht erwünscht sind.

    Ein besonders besorgniserregender Aspekt ist die mutmaßliche Verwendung von Fakeaccounts auf der Facebookseite des Great Ape Project, um Anschuldigungen gegen Kritiker zu verbreiten. Diese fragwürdigen Praktiken, wie über Frank Albrecht von Endzoo und seinem Fakeaccount „Elke Petermann“ berichtet, werfen ein schlechtes Licht auf die Transparenz und Seriosität des Projekts. Statt auf konstruktive Auseinandersetzung setzt man hier auf fragwürdige Methoden, die den Ruf des Great Ape Project nachhaltig schädigen könnten.

    Trotz der selbstbewussten Behauptungen des Great Ape Project über unzählige Rechtsstreitigkeiten ist es auffällig, dass sie bisher kein einziges Verfahren gewonnen haben. Insbesondere gegen GERATI scheint das Projekt immer wieder zu scheitern, was Zweifel an der Rechtmäßigkeit ihrer Klagen aufkommen lässt. Diese Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität wirft ernsthafte Fragen über die Integrität und Glaubwürdigkeit des Great Ape Project auf und fordert eine umfassende Überprüfung der Vorgehensweisen und Praktiken.

    Fragwürdiger Vorschlag: Tierschutz vs. Realität

    Die jüngsten Äußerungen von Colin Goldner, angeblicher Vertreter des Great Ape Project, stoßen auf Kritik und Unverständnis. Sein Vorschlag, die Paviane des Zoos, dem Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS) zu übergeben anstatt sie zu töten, wirft jedoch Fragen auf. Insbesondere die Ironie, dass Goldner selbst Mitglied des Beirats von WAMS ist, lässt die Motive hinter dieser Empfehlung in einem fragwürdigen Licht erscheinen.

    Besorgniserregend sind zudem die Berichte über Tierschutzverstöße in der Einrichtung des WAMS, die in den letzten Jahren vermehrt ans Licht gekommen sind. Besucher haben von zu kleinen Käfiganlagen und überbelegten Gehegen berichtet, während soziale Medien auf gravierende Missstände im Wales Ape and Monkey Sanctuary hinweisen. Diese Informationen werfen die berechtigte Frage auf, ob eine solche Einrichtung wirklich geeignet ist, um die betroffenen Tiere artgerecht zu versorgen.

    Angesichts dieser Bedenken stellt sich die Frage, warum ein Zoo erwägen sollte, seine Tiere in eine Umgebung zu transferieren, in der offenbar nicht die notwendigen Tierschutzstandards eingehalten werden wie beim WAMS. Die Diskrepanz zwischen dem proklamierten Ziel des Tierschutzes und der Realität in der Einrichtung wirft ein kritisches Licht auf den Vorschlag von Colin Goldner und wirft die grundsätzliche Frage auf, wie sinnvoll solche Übertragungen tatsächlich wären.

    Hintergründe zur Kürzung des Beitrags von Colin Goldner im Quer Bericht

    Im Rahmen des Fernsehberichts bei Quer wurde Colin Goldner interviewt, allerdings erhielt er lediglich eine knappe Sendezeit von weniger als 30 Sekunden. Diese Kürzung verhinderte, dass er sich ausführlich zu dem Thema äußern und sich entsprechend profilieren konnte. Es wird vermutet, dass Quer vor der Veröffentlichung des Beitrags umfassende Recherchen durchgeführt hat und dabei auf kritische Berichte über Colin Goldner gestoßen ist, die insbesondere auf den Seiten GERATI und Zoos.Media zu finden sind. Diese Seiten wurden vom Great Ape Project als „Drecksseiten“ bezeichnet, jedoch konnten weder Colin Goldner noch das Great Ape Project die Aussagen von diesen Seiten widerlegen.

    Der Quer Beitrag wirft zudem ein Licht auf die angeblichen Lügen des Great Ape Project. Steffi (GAP) Arendt behauptete, dass Colin Goldner überhaupt nicht auf Facebook aktiv sei. Diese Behauptung wurde jedoch im Quer Beitrag als falsch entlarvt, als Colin Goldners Browserverlauf öffentlich gemacht und nachgewiesen wurde, dass er tatsächlich auf dem Account der Facebook-Seite des Great Ape Project eingeloggt war. Diese Enthüllung stellt eine deutliche Widerlegung der vorgebrachten Behauptungen dar und verdeutlicht, dass ungenaue Informationen und falsche Darstellungen schnell entlarvt werden können.

    „Great Ape Project
    IN EIGENER SACHE: Hetzblogger Harnos hat erwartungsgemäß mit einem Schwall an Beschimpfungen, Schmähungen und üblen Nachreden gegen Autor Goldner und das GAP reagiert. Da Colin Goldner selbst auf Facebook gar nicht unterwegs ist – er erfährt allenfalls indirekt, wer da wieder einmal versucht, ihm ans Bein zu pissen – , habe ich die Sache in seinem und im Namen des GAP an unseren Anwalt weitergereicht. Der wird uns sagen, was – bzw. ob überhaupt – wir dagegen unternehmen werden.“
    Steffi (GAP) Arendt

    Facebook-Seite: Great Ape Project

    Die Kürzung des Beitrags von Colin Goldner bei Quer und die anschließende Enthüllung bezüglich seines Facebook-Accounts werfen Fragen auf über die Rolle der Medien und die Seriosität von Aussagen in der Berichterstattung. Es zeigt sich, wie wichtig es ist, Informationen sorgfältig zu prüfen und mögliche Interessenskonflikte offenzulegen, um eine transparente und ausgewogene Berichterstattung zu gewährleisten.

    Quer liefert Beweise das selbst der Rechtsanwalt von Colin Goldner lügenverbreitet, wie auch Steffi (GAP) Arendt

    Meine Persönliche Meinung zu der Ankündigung der Tötung der Paviane im Nürnberger Zoo

    Da Frank Albrecht meine persönliche Meinung zu diesem Thema vermisst, folgen nun ein paar Worte, die meine Ansichten zu diesem Vorfall widerspiegeln. Ich bin mir bewusst, dass dies sinnlos ist, da weder Frank Albrecht noch ein Tierrechtler sich bereit erklären wird, in einen logischen und vernünftigen Diskurs einzutreten.

    Meiner Meinung nach hat jeder Tierhalter das Recht, Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit dem Tierschutzgesetz stehen. Wenn, wie in diesem Fall, die Gruppe der Tiere so stark vergrößert wird, dass eine artgerechte Unterbringung nicht mehr gewährleistet werden kann, muss der Halter bzw. der Zoo selbstverständlich eingreifen.

    Im Vorfeld wurden die Paviane anderen Zoos angeboten, die jedoch ablehnten. Schlussendlich entschied sich der Zoo dafür, die einzige Möglichkeit zu ergreifen, um den Zustand seiner Anlage wieder tierschutzgerecht herzustellen.

    Die besondere Polemik im Handeln der Tierrechtler, insbesondere des Great Ape Project, zeigt sich darin, dass sie erst mit einem lauten Aufschrei voranschreiten, wenn ein Ereignis angekündigt wird. Das Great Ape Project fordert vehement die gleichen Rechte für Affen wie für Menschen. Ironischerweise wird jedoch gleichzeitig den Pavianen das Recht auf Selbstbestimmung verwehrt, da Kastrationen vorgenommen werden sollen. Ein sarkastischer Widerspruch in Bezug auf die Forderung nach gleichen Rechten für Tiere.

    Es fehlen Maßnahmen zum Schutz dieser Tiere in ihren natürlichen Lebensräumen. Aufgrund des steigenden Lebensstandards breitet sich der Mensch immer weiter aus und dringt in Gebiete vor, in denen beispielsweise diese Paviane leben. Konflikte zwischen Mensch und Tier sind an der Tagesordnung. Der Schutz der Lebensräume von Tieren erfordert finanzielle Mittel. Bisher ist mir kein radikaler Tierrechtsverein bekannt, der sich öffentlich für den Schutz der natürlichen Lebensräume einsetzt. Das von dem Great Ape Project priorisierte WAMS weist deutliche Mängel im Tierschutz und in der Unterbringung auf. Wie kann ein Verein, der sich dem Tierschutz verschrieben hat, einerseits die Abgabe der Tiere fordern und andererseits sie in unangemessenen und tierschutzrechtlich fragwürdigen Bedingungen unterbringen?

    Schlussfolgerung

    Der Artikel behandelt die Kontroverse um die geplante Tötung von Pavianen im Nürnberger Zoo sowie die Reaktionen von Organisationen wie dem Great Ape Project. Es wird deutlich, dass die Diskussion über die Rechte von Tieren und den Umgang mit ihnen nach wie vor von Inkonsistenzen und fragwürdigen Praktiken begleitet wird. Die Rolle der Medien, insbesondere in Bezug auf die Kürzung von Colin Goldners Beitrag in der Sendung „Quer“, verdeutlicht die Notwendigkeit, dass sie in ihrer Berichterstattung seriöser auftreten und nicht jede Aussage oder Falschbehauptung verbreiten wollen. Letztendlich wird betont, dass eine differenzierte Betrachtung der Tierrechte erforderlich ist.