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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Gastartikel

  • Sind die deutschen Richter noch bei Sinnen?

    Zum auf der Zunge zergehen lassen: Nach der deutschen Justiz entspricht es tatsächlich einer „legitimen Meinungsäußerung“, wenn man Sie persönlich permanent und mit vollem Namen öffentlich – vor Ort, via „sozialer“ Netzwerke oder Medien – als „Tierquäler“ bzw. wegen „Tierquälerei“ (eine Straftat gemäß § 17 des Tierschutzgesetzes) anprangert und damit aktiv gezielt in der Bevölkerung zum Hass und zu politischen Willkürmaßnahmen gegen Sie aufruft – es spiele dabei auch keine Rolle, ob Sie tatsächlich jemals nachweislich Tiere gequält haben oder nicht.

    24.01.2018 Sind die deutschen Richter noch bei Sinnen? Gastartikel von Jürgen Friedrich

    Sind die deutschen Richter noch bei Sinnen?
    Sind die deutschen Richter noch bei Sinnen?

    Es reiche absolut, wenn diejenigen, die diese Vorwürfe gegen Sie erheben, dazu ausgewählte, aus dem Internet stammende oder eigenhändig heimlich (ohne Ihre Einwilligung) aufgenommene, kurze, aus dem Zusammenhang gerissene Momentaufnahmen von irgendwann/-wo anführen, die für eine solche (Fehl-)Interpretation geeignet sind.

    Somit ist es theoretisch auch legalisiert, dass man Ihnen gezielt nachstellt und dabei heimlich Fotos von Ihnen mit Ihrem Hund schießt, einzig mit der Absicht, Sie öffentlich schlecht zu machen. Mit ausgewählten Momentaufnahmen, die eine entsprechende (Fehl-)Interpretation zulassen, und mit Ihrem vollen Namen wird Ihnen dann öffentlich „Tierquälerei“ vorgeworfen bzw. werden als „Tierquäler“ anprangert.

    [amazon_link asins=’3451377292′ template=’ProductAd‘ store=’bayide-21′ marketplace=’DE‘ link_id=’846d4efe-00a5-11e8-b353-e10293c428a1′]Dieses Vorgehen beeinträchtigt Ihre Lebensgestaltung schwerwiegend und somit entspricht alleine das Nachstellen einer Straftat (§ 238 StGB) und das öffentliche Anprangern fällt auch nicht mehr unter die Meinungsfreiheit (Art. 5 Abs. 1 GG), da es sich bei dem öffentlichen Anprangern als „Tierquäler“ bzw. dem Unterstellen von „Tierquälerei“ eher um „Falsche Verdächtung“ (§ 164 StGB) oder um „Üble Nachrede“ bzw. „Verleumdung“ (§§ 186-187 StGB) handelt und damit Ihre persönliche Ehre verletzt wird (Art. 5 Abs. 2 GG) – könnte man jedenfalls annehmen.

    Aber nach der deutschen Rechtsprechung dürfte man Sie theoretisch auch, bloß weil Sie Mutter oder Vater eines Kindes sind, intensiv und mit vollem Namen öffentlich wegen „Kindesmisshandlung“ anprangern. Warum? Weil es dazu ja ebenfalls völlig egal ist, ob Sie tatsächlich Ihr Kind misshandelt haben oder nicht – es reiche aus, wenn es Momentaufnahmen gibt, die diesen Eindruck vermitteln könnten.

    Das bedeutet beispielsweise, dass man Sie aufgrund von Fotos wegen „Kindesmisshandlung“ öffentlich verunglimpfen dürfte, weil man auf diesen sieht, wie Ihr Kind weint und Sie es schlagen. Der tatsächliche Kontext wäre somit aber vielleicht gar nicht auszumachen – Ihr Kind könnte zuvor im Sand oder auf einer Wiese gespielt haben und war gefallen, was der eigentliche Grund ist, warum es weinte. Auch war es dadurch entsprechend dreckig, weshalb Sie bloß den Schmutz vom Kind abklopfen wollten.

    Auch den Grünen-Politiker Cem Özdemir dürfte man theoretisch intensiv öffentlich beschuldigen, dass er ein Drogendealer ist und gezielt Kinder und Jugendliche zum Konsumieren von Drogen annimiert. Warum? Im Rahmen der „Ice Bucket Challenge“, die vor allem bei jüngeren Menschen populär war, nahm Özdemir 2014 ein Video von sich auf dem Balkon auf – und direkt neben ihm stand dabei für jeden gut sichtbar eine Hanfpflanze. Laut deutscher Rechtsprechung würde dies bezüglich der genannten hypothetischen öffentlichen Anschuldigungen gegen Özdemir mehr als ausreichen.

    Ist diese Rechtsprechung, die die tatsächlichen Umstände und die Rechte der Opfer voll und ganz ignoriert und Tätern alles erlaubt, also wirklich „im Namen des Volkes“? Das ist wirklich stark zu bezweifeln.

  • Wildtierverbot in Zoo und Zirkus vs. Haustierhaltung

    Gastartikel: Eine Meinung in 2 Teilen

    Teil 1: Tierrechte –  von Menschen „artgerecht“ gemacht!!

    Auf den Seiten von Facebook bin ich mal wieder auf einen Artikel gestoßen, wie ich ihn persönlich am liebsten habe.

    Ein Tierrechtler prangert die Haltungsbedingungen von Tieren im Zirkus an und nutzt dazu  ein nichtssagendes Video und einen Begleittext der, wie so oft, erst den Zusammenhang zwischen Tierhaltung, Zirkus und den angeblichen Mängeln herstellt.

    Screenshot Facebook
    Screenshot Facebook

    Da ich solche Artikel und die ach so lieben, angeblich Tiere schützenden Tierrechtler und ihre Organisationen genauso gern mag wie Zahnschmerzen, habe ich mich in die Diskussion mittels Kommentar eingebracht. Damit ihr lesen könnt, was ich im Einzelnen an dem Artikel bemängele, hier mein erster Kommentar:

    „Sehr schönes Video und ein sehr ergreifender Text – trotzdem muss ich es hier mal etwas zerlegen:

    „Hier wieder >die Giraffen< erwischt,“ – also ich sehe nur eine Giraffe 🙁
    „die aus reiner Langeweile >am Zelt lutschen<“ – ich sehe das nicht in dem Video 🙁
    „- und auch am Metallzaun.“ – das sehe ich tatsächlich 🙂
    „Ein Lecksten war nirgends zu sehen,“ – stimmt, ist aber aus der Kameraposition auch nicht möglich 🙁
    „ebenso fehlten die Futterkörbe in der Höhe,“ – ob da Eimer hängen kann man auch leider nicht erkennen 😉
    „die Giraffe wurden wieder vom Boden aus gefüttert.“ – das bleibt für den Videobetrachter ein Geheimnis, denn es ist keine Fütterung zu sehen 🙁

    Üblicherweise sieht das in diesem Zirkus so aus, dass Eimer oben am Geländer angehängt werden, wie man auf diesem Video sehen kann:

    Wenn ich lese, was manche (Fach)-Leute hier aus der Vermutung heraus kommentieren, obwohl dazu im Video nichts gezeigt und im Begleittext auch nichts zu lesen ist, wird mir echt übel!

    So schreibt beispielsweise M…… xxxx gleich: „Kein Wasser – kein Futter – Schläge und Missbrauch“ – das sind alles nur Vermutungen! Das Tier ist über die ganze Länge des Video´s am Kauen und zwar am Wiederkauen, denn von der verzinkten Zeltstange wird sie nicht abgebissen haben. Wer wiederkaut, hat einen vollen Magen 😉

    Es gibt so viel gute Gründe für den Tierschutz und wesentlich besseres Material um Vergehen zu belegen – da muss man nicht ein unauffälliges Video als alternativen Fakt aufrufen!“

    Nun will ich euch nicht mit den ganzen Zitaten aus der Diskussion langweilen, sondern Euch meine Gedanken zum Thema näher bringen.

    Der „natürliche“ Lebensraum

    Wenn das alles so schlecht für die Tiere ist und ausschließlich die Freiheit der einzig richtige Weg sein soll, warum leben diese Tiere in der schlechten Gefangenschaft weitaus länger als in ihrem ach so tollen natürlichen Lebensraum. Letzteren kennen diese Tiere ja aber gar nicht, weil es eben keine Wildtiere sind, sondern sie bereits in „Gefangenschaft“ geboren worden. Dabei kommt für mich die Frage auf, was denn ihr natürlicher Lebensraum ist?

    Ein Mensch der in, sagen wir mal New York geboren wurde und dort aufgewachsen ist, würde die Großstadt sicher als seinen Lebensraum bezeichnen. Auf dem Land hätte er erhebliche Probleme und allein in der Wildnis Kanada´s würde er vermutlich binnen weniger Tage sterben. Ich hingegen stamme vom Land und bin in und mit der Wildnis groß geworden. Deshalb mag ich keine Städte und auch größere Veranstaltungen sind mir zuwider. Einen Überlebenstrip durch die Weiten Kanada´s würde ich jedem Malle-Urlaub vorziehen und ihn überleben.

    Wo haben wir beiden Charaktere denn nun unseren natürlichen Lebensraum und was ist unser artgerechtes Leben? Wo gehören wir hin? Ich denke das kann man nicht an den Vorstellungen anderer fest machen, sondern man muss die individuelle Situation des Lebewesens betrachten.

    Bildquelle: https://www.circus-voyage.de/tierhaltung.html
    Bildquelle: https://www.circus-voyage.de/tierhaltung.html

    Klar, wer eine Giraffe sieht, sagt sich die gehört in die Steppen und Savannen Afrika´s und nicht in den Zirkus. Wenn diese Giraffe aber in diesem Zirkus das Licht der Welt erblickt hat und dort aufgewachsen ist, sieht sie das möglicherweise ganz anders und würde sich in der Heimat ihrer freien Artgenossen gar nicht wohlfühlen und ihr bisheriges Leben bevorzugen.

    Entmündigung

    Es wird immer gern von Tierrecht gesprochen, aber gleichzeitig werden die Tiere entmündigt. Wir maßen uns an über Tiere zu entscheiden. Wir schreiben ihnen vor, wie und vor allem wo sie zu leben haben! Da ist keiner besser, Tierrechtler und Tierhalter greifen gleichermaßen in das Leben dieser Tiere ein, ohne auch nur im geringsten den Wunsch des Tieres zu hinterfragen oder sich Gedanken darüber zu machen, was dem Tier wohl am ehesten gefallen würde. Die Tierschützer und Tierrechtler setzen voraus, dass das Tier in seine natürliche Umgebung gehört und auch der dumme Begriff „artgerecht“ wird daran festgemacht, wie frei geborene Tiere leben. Die Tierhalter sagen das es dem Tier gut geht so wie sie es halten.

    Schrecklich daran ist – nur das Tier selbst weiß, wer von beiden tatsächlich recht hat!!

    Das bringt mich zu einer weiteren Frage: Wo sollen diese Tiere denn hin, wenn man sie aus den Zirkussen heraus holt? Etwa in Zoo´´s oder Tierpark´s? In ihrem, von uns so betrachteten, natürlichem Lebensraum würden sie wahrscheinlich nicht lange überleben. Also was kommt nach der „Befreiung“?

    Eine weiter Frage ist: Wer gibt eigentlich Haltern von sogenannten Haustieren das Recht, über andere Tierhalter zu urteilen?

    Selbstversuch ist angesagt

    Jeder, der seinem Tier nicht die Wahl zwischen Freiheit und Gefangenschaft lässt, ist nicht besser als jeder Zirkus, jeder Zoo, jeder Tierpark oder jedes Aquarium.

    Also jetzt mal alle zu ihren Käfigen, Ställen, Zwingern, Terrarien etc. und die Tiere raus geholt – dann die Haus- oder Stalltür öffnen und offen lassen und den Katzen, Hunden, Vögeln, Pferden, Agamen, Meerschweinchen, Kaninchen, Schafen, Ziegen, Vogelspinnen, Schweinen, Kühen und so weiter, die freie Wahl geben und das Tier entscheiden lassen, wo es lieber sein möchte und wo es seinen Lebensraum sieht!

    Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit und die kann für Tierrechtler nur bitter enden!

    • Denn wenn „mein“ Tier wegläuft und weg bleibt, hat meine Tierhaltung nicht dem Wunschleben des Tieres entsprochen und wahr augenscheinlich falsch.
    • Kommt „mein“ Tier aber zurück oder bleibt gleich da, muss ich zugeben, dass das Tier die Gefangenschaft, sowie meine Art der Tierhaltung bevorzugt und als seinen natürlichen Lebensraum gewählt hat. Es ist der Wunsch des Tieres in meiner Obhut und meiner Nähe zu leben und es betrachtet es für sich als „artgerecht“!

    Das Fazit daraus ist dann, dass ich niemandem mehr vorwerfen kann ein Tier nicht seiner Art entsprechend zu halten. Der Grund ist, dass ich die Entscheidung des Tieres nicht kenne   und ich als Tierrechtler den Tieren ja das Recht auf diese Entscheidung zuspreche.

    Wenn ich als Tierrechtler auftrete und mich für Rechte der Tiere stark machen will, kann ich nicht gleichzeitig diese Rechte wieder beschneiden in dem ich bestimmen will, was für dieses Individuen der natürliche Lebensraum und die richtige Art zu leben ist. Oder etwa doch?

    Bild: P_Huebner_FBSeite.jpg
    Bild: P_Huebner_FBSeite.jpg

    Wildtierverbot in Zoo und Zirkus vs. Haustierhaltung

    Eine Meinung in 2 Teilen

    Ich kann sie Euch nicht ersparen – die Antworten auf Teil 1 und meine dazugehörigen Kommentare.

    Teil 2: Freiheit für alle = eine ökologische Katastrophe?

    Dieser Ansicht ist zumindest der Tierrechtler Peter Hübner in seiner Antwort: “Mir ist absolut bewusst, dass wir unsere domestizierten Tiere gar nicht freilassen können, das gäbe eine ökologische Katastrophe.“

    Es geht mir nicht um die ökologische Konsequenz – es geht mir um gleiches Recht für alle Tiere! Wenn ich mich hinstelle und rufe „Tiere gehören nicht in den Zirkus!“, dann darf ich auch kein Haustier halten oder ich muss jedem Tier die freie Wahl lassen!

    Weiter meint das Vorstandsmitglied von Ethia: “…. es müssen Plätze geschaffen werden, in dem ein adäquates Umfeld inkl. Auslauf geschaffen wird. Darüber hinaus muss unverzüglich die Nachzucht verboten werden.“

    Screenshot: Ethia
    Screenshot: Ethia

    Was ist ein adäquates Umfeld aus Sicht des betroffenen Tieres?

    Warum sollte man die Nachzucht verbieten, haben diese Tiere kein Recht auf Fortpflanzung? Wie ich bereits zuvor versucht habe zu erklären, wissen weder du noch ich oder sonst jemand, ob den Tieren ihr Leben nicht so gefällt wie es gerade ist – jetzt willst du ihnen verbieten Nachkommen zu zeugen. Das ist ein erheblicher Eingriff in die Rechte dieser Tiere!

    “Letztlich zählt der Status Quo und der besagt, alle diese Tiere sind gefangen im Zuchthaus (denn sie müssen gemäß Willen eines Drittens handeln, arbeiten und leben); also nicht nur Gefangenschaft, sondern Zuchthaus, Wer gibt den „Besitzern“ das Recht zur Ausbeutung?“, so die nächste Antwort seitens des Tierrechtlers.

    Der Status quo, von dem du schreibst, bezieht sich doch dann aber auch auf alle Haustiere, denn auch diese sind im Zuchthaus gefangen, dem Willen Dritter ausgeliefert und werden ausgebeutet. Letztlich werden Tiere in Haushalten doch auch nur zu unserer Kurzweil gehalten und dienen uns als Gesellschaft, zu unserer Unterhaltung oder Belustigung und unserer Beschäftigung. In schlimmeren Fällen sogar der Bereicherung, wenn Zucht betrieben wird. Niemand, aber auch wirklich niemand, hält sich privat ein Tier um es vor der bösen Welt da draußen zu beschützen.

    Tierrechtlern fehlt die Konsquenz

    Ein konsequenter Tierrechtler muss sich doch aber für die Freiheit aller Tiere einsetzen und für ihn müssen alle Tierhalter am Ende auch Tierquäler sein, da sie in die Rechte eines Tieres zu dessen Nachteil eingreifen!

    Nur so konsequent will dann doch lieber niemand sein, oder? Dann hätte man auch einen sehr schweren Stand und ziemlich viele Feinde. Wenn man den Meldungen glauben darf, leben in über 40 % der deutschen Haushalte ein oder mehrere Tiere und das bedeutet, man müsste mindestens 16 Millionen Menschen (+ deren Familienangehörigen) erklären, das sie gegen das Recht der Tiere verstoßen und diese nun abschaffen müssen. Quelle: https://www.einfachtierisch.de/…/studie-haustiere-in…/

    Die einzigen Lebewesen die wirklich freiwillig in der Nähe von uns Menschen leben möchten, sind andere Parasiten (weil ich den Mensch gern als Parasit von Mutter Erde bezeichne), Mücken, Fliegen, Spinnen und ein paar andere Insekten, sowie Mäuse und Ratten.

    Bildquelle: https://www.focus.de/panorama/welt/tiere-hund-schiesst-mann-in-den-po_aid_529850.html
    Bildquelle: https://www.focus.de/panorama/welt/tiere-hund-schiesst-mann-in-den-po_aid_529850.html

    Gleiches Recht für alle

    Für ALLE anderen gilt entweder:

    „artgerecht ist nur die Freiheit“

    oder aber:

    „All animals can be protected and happy in human care“

    (Alle Tiere können in menschlicher Obhut sicher und glücklich sein)

    Einen Zustand irgendwo dazwischen kann es für Tierrechtler und Tierschützer nicht geben!! Wenn doch, bedeutet das wiederum, dass wir nicht alle Tiere als gleichwertig erachten und mein Hamster im Käfig weniger Rechte hat, als der Elefant in der Manage. Wobei es Letzterem dann doch sicher besser geht.

    Entweder ist Freiheitsberaubung eine Straftat oder eben nicht!

    Ein unerwartetes Geständnis

    Nicht gerechnet hatte ich mit diesem Satz in der Antwort: “Artgerecht ist nur die Freiheit, dieses gilt grundsätzlich für alle Tiere, also auch für unsere Haustiere.“

    Das ist das 1. Mal das ein Tierrechtler mir gegenüber und in aller Öffentlichkeit zugibt, die gesamte Tierhaltung inklusive aller lebenden Schmusetiere abschaffen zu wollen!!!

    Bild: Das Geständnis (Screenshot)
    Bild: Das Geständnis (Screenshot)

    Weiter schreibt Herr Hübner: “Das wird mehrere Generationen dauern, doch irgendwann muss jemand damit anfangen.“

    Auf mein Statement zu diesem Satz kam dann zwar keine Antwort mehr, aber ich will es Euch nicht vorenthalten:

    Du schreibst: „… doch irgendwann muss jemand damit anfangen.“
    Dann fang doch damit an und mach den privaten Tierhaltern ihr Unrecht klar. Wenn die Mehrheit das begriffen hat, wird es ganz leicht Tiere aus Zirkussen und Zoo´s zu verbannen und jeder wird es verstehen bzw. nachvollziehen können.

    Erklärungsbedarf

    Das Schwierige dürfte aber sein, den Rufern von heute die Konsequenz ihres Handelns vor Augen zu halten:

    „Wer sich heute gegen Tierhaltung in Zirkussen und gegen Zoo´s wendet, schafft morgen sein Haustier ab.“.

    Wenn du diese Wahrheit publizierst, dann werden sich die ohnehin dünnen Reihen der Mitstreiter noch um einiges lichten.

    Was du oben auf den Zirkus zurück bringen willst, kann ich dort nicht belassen, weil es auch mehr als 31 Millionen Haustiere betrifft. Sie alle sind von deinen Fragen exakt genauso betroffen.

    Das (an)genommene Recht

    Mit welchen Recht halten wir Tiere in Wohnungen, wo sie nicht mal annähernd artgerecht gehalten werden können?

    Wir schleppen Waldi mit in den Urlaub, zu Freunden und sogar auf Volksfeste, bei denen man wegen der Enge nicht mal umfallen kann. Wir verkleiden unsere Tierchen mit lustigen Anzügen und posten dann die Ergebnisse in die ganze Welt, ohne uns zu fragen ob das Tier auch Spaß daran hat!

    Wer hat uns das Recht dazu gegeben? Niemand, wir haben es uns genommen!!
    Dieses genommene Recht wollen wir nun den Betreibern von Tiershows, Zoo´s, Wildgehegen usw. wegnehmen, aber es für uns selbst weiterhin beanspruchen?

    Mit welchem Recht soll das geschehen?

    Bildquelle: https://www.imkerpate.de/bienenschwarm-bgb/
    Bildquelle: https://www.imkerpate.de/bienenschwarm-bgb/

    Der Autor:

    Mein Name ist Klaus Mierswa und schreibe hier als Inhaber der Detektei Brookmerland.

    In meiner Freizeit beschäftige ich mich gern und seid mehr als 30 Jahren mit dem Tierschutz. Dabei greife ich auch aktiv ein, wenn es gilt einem Tier zu seinem “Recht“ zu verhelfen.

    Seit einiger Zeit beschäftigt mich aber immer mehr die Lager der radikalen Tierrechtler und der veganen und selbsternannten Ernährungsaposteln, also um PeTA Deutschland und Co. Hierbei geht es mir besonders um deren angebliche “Aufklärungsarbeit“ mittels alternativer Fakten, quellenloser Studien, widerrechtlich beschaffter Beweise und deren Manipulation.

    Diesen Themen widme ich ein Großteil meiner Freizeit und die Recherche-Ressourcen meiner Detektei!

    Wenn euch dieser Zweiteiler gefallen hat, wird es hier demnächst mehr von mir geben.

    Viele Grüße

    Klaus

    Klaus Mierswa bei FB: www.facebook.com/klaus.mierswa

    Detektei Brookmerland bei FB: www.facebook.com/Detektiv.Ermittlung/

  • PeTA akzeptiert Tierversuche

    PeTA schreit immer wieder laut auf und möchte unbedingt Tierversuche in allen Bereichen verhindern. Nur umgeht PeTA geschickt die Anprangerung von Tierversuchen, die direkt mit einer veganen Lebensweise zu tun haben.

    13.10.2017 Gastartikel von Volker Zielke

    Als extrem strenger Veganer wird man solches Wasser wohl ablehnen und im Haushalt sowie zum trinken Wasser erwerben, bei dem garantiert wird, dass keinerlei Tiere im Kontrollprozess beteiligt sind (Zitat aus Veganblog)

    WASSER IST NICHT VEGAN

    PeTA akzeptiert Tierversuche
    PeTA akzeptiert Tierversuche

    https://www.swm.de/…/m-wasser/qualitaet/fischtestbecken.html — Was nun, verdursten?

    Peta vermeidet geschickt, in Kampagnen gegen Versuchstiere diese Fische zu erwähnen. Paßt nicht ins Konzept- ein Aufschrei der „Veganisten“ würde den gau auslösen.

    Weitere Versuchstiere sind übrigens Gammarus, Moderlieschen,Orfen,Elritzen, vereinzelt auch G.petersi und B. rerio. Es gibt sicher noch mehr, abhängig von der Ausgangsqualität des Wassers und dem Verhältnis % Brunnenwasser. Trinkwasser ist ein Lebensmittel und unterliegt strengsten Kontrollen. Die Wasserwerke sind im Gegensatz zu Mastanlagen sehr gut gesichert und stets videoüberwacht. Potentielle „Fischbefreier“ haben es daher schwer und können durchaus mit härteren Strafen rechnen, da es hier um die Allgemeinheit geht.

    Was bin ich froh

    In diesem Link finden sich einige Grenzwerte, und-Nitrit & Nitrat sind keinesfalls vegan. https://www.trinkwasseranalyse.net/…/trinkwassergrenzwerte_i…

    Weitere Werte wie PH, GH, KH sind ortsabhängig und schwanken demzufolge. Allen Veganern wünsche ich „Guten Durst“ und, NITRIT kann auch Fischpipi sein, denkt daran ! (Nicht schlimm, ist auch in den Möhrchen) Ganz stark und ständig mit einem Meßkoffer bewaffnet sollten Veganer in Ballungsgebieten sein. Hier schwanken die Wasserwerte besonders heftig und der Grenzwert „NITRAT“ wird voll ausgeschöpft oder auch überschritten.Auch einen Umzug sollte ein waschechter Veganer vorausplanen. Die Werte des Wasserwerkes beziehen sich nur auf die Qualität VOR der ersten Wasseruhr- oft sind die Hausleitungen regelrecht „versifft“ – Alte Eisenleitungen machen das Naß auch gern mal braun. Katastrophal wirken sich auch frisch erneuerte Kupferleitungen auf die Wasserqualität aus, auch lange Rohrstandzeiten können Frischwasser vorab bakteriell besiedeln, genau wie verkeimte Armaturen.

  • Willkür?

    Gastartikel vor Jürgen Friedrich

    Vor fast einem Jahr, am 12.04.2016, urteilte Richterin Anke Ploner am Berliner Amtsgericht Tiergarten, dass die aggressive Nutzung und Verbreitung der Äußerung „Circus Krone quält Tiere!“ bloß eine legitime Meinungsäußerung und somit explizit keine Tatsachenbehauptung wäre. (Az. 251b Cs 281/15)

    Die Richterin betonte, dass damit auch der Satz „Zirkus Krone quält keine Tiere“ gedeckt wäre. Ob der Zirkus wirklich Tiere gequält habe, sei im Prozess nicht festgestellt worden, sagte die Amtsrichterin in ihrer Urteilsbegründung. Der veröffentlichte Satz sei aber als zulässige Meinungsäußerung vom Zirkus hinzunehmen.

    Abschließend appellierte sie – vergebens – an die Angeklagten es zukünftig lieber mit sachlichem Informieren zu versuchen. Aber bereits kurz nach dem Urteil vor dem Amtsgericht wiederholten die Tierrechtler die besagte Äußerung und verhielten sich als hätte es einen Schuldspruch gegen Circus Krone gegeben.
    – Die Anwälte der Tierrechtler meinten auch: „Solange abwertende Kritik sachbezogen ist, darf sie scharf und schonungslos sein.“

    u.a.:
    – https://www.bz-berlin.de/…/circus-krone-muss-behauptung-tier…
    – https://www.mdr.de/…/circus-krone-muss-behauptung-der-tierqu…
    – – – –

    Folge:
    – Die Äußerung wird bis zum Erbrechen genutzt – wer aber das Gegenteil äußert, wird verbal attackiert / beleidigt.

    Meine Schlussfolgerung:
    – Nach diesem Urteil von Richterin Anke Ploner zu schließen, müsste es auch JEDEM (selbst, wenn man aufgrund der eigenen Ideologie grundsätzlich etwas gegen Kinder in Obhut von Erwachsenen hätte) erlaubt sein, über konkrete Personen (die Kinder haben / auf Kinder aufpassen) und Einrichtungen (in welchen sich Kinder regelmäßig aufhalten), die man quasi gar nicht kennt, öffentlich intensiv, auch via Webseite, sozialen Netzwerken, Plakatwerbung usw. „X missbraucht Kinder!“ zu verbreiten.
    – Denn dies wäre ja bloß eine legitime Meinungsäußerung bezüglich dem Umgang mit Kindern von X (und solange abwertende Kritik ja sachbezogen ist, dürfe sie auch scharf und schonungslos sein), ist also keine strafbare Tatsachenbehauptung und auch nicht beleidigend, rufschädigend oder dergleichen.
    – – – –

    Übrigens:
    Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (GG) enthält aber bereits einen Punkt, der besagt, dass die freie Meinungsäußerung nicht uneingeschränkt gilt, sondern, dass es auch Grenzen gibt, u.a. in den Rechten der persönlichen Ehre, siehe Artikel 5:
    – Absatz 1, Satz 1, Zitat: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.“
    – Absatz 2, Zitat: „Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.“
    – https://dejure.org/gesetze/GG/5.html

    Auch geht aus der Urteilsbegründung des Bundesgerichtshof (BGH) vom 22.09.2009 hervor, dass eine abwertende Meinungsäußerung im Ausnahmefall unzulässig sein könne. Nämlich dann, wenn es sich um eine „Schmähkritik“ handele, also, wenn die Schmähung der anderen Seite im Vordergrund stünde und keine Merkmale einer sachlichen Auseinandersetzung gegeben wären.
    – https://www.telemedicus.info/…/1505-BGH-zu-Tatsachenbehaupt…
    – – – –

    juergen elefant 1

    In Anbetracht der Tatsache, dass Tierrechtler, wie die Angeklagten, NIE einen Dialog suchen, aber stets allem und jedem öffentlich per se „Tierquälerei“ vorwerfen und sich auch nicht außerhalb ihrer voreingenommenen Szene (etwa wäre „artgerecht“ „nur die Freiheit“) informieren wollen, kann auch kaum von einer „sachlichen Auseinandersetzung“ gesprochen werden.

    Bspw. wollen jene Tierrechtler nicht mal wahrhaben, dass sich ein „webender“ (rythmische Bewegungen; Stereotypie) Elefant faktisch NICHT automatisch bedeutet, dass dieser auch „psychisch leiden“ würde, egal, was man ihnen vorlegt.

    Aus dem Ergebnis der bislang größten Untersuchung bezüglich „Wild Animals in Travelling Circuses“, UK, 2007, wobei ca. 340 wissenschaftliche Arbeiten berücksichtigt wurden, aus Kapitel „5. The Report of the Academic Panel“, S. 20-23 / 61:

    5.5. STEREOTYPIC BEHAVIOUR
    5.5.1. The exchanges between Panel members indicated that this is a very complex area. There appears to be no data to indicate that the presence of stereotypic behaviour proves bad welfare or that the absence of stereotypic behaviour proves that welfare is good. Where animals have been brought in to circuses, separating the stereotypic behaviour resulting from earlier experience from current experience is difficult. Some researchers concluded that a significant number of stereotypic behaviours in circus tigers and elephants are anticipatory and not indicative of poor welfare. However, others, who argue that these could still be triggered by frustration or a poor environment, contest this.
    5.5.2. Thus the Panel concluded that it is very difficult to make a decision on welfare based on stereotypic behaviour alone.
    – https://webarchive.nationalarchives.gov.uk/20130402151656/http:/archive.defra.gov.uk/foodfarm/farmanimal/welfare/documents/circus-report.pdf

  • PETA’s postfaktische Thesen

    Wieder ein interessanter Gastartikel von Jürgen Friedrich zum Thema „PETA’s postfaktische Thesen“. Jürgen Friedrich belegt immer wieder in eindrucksvoller Form die skandalösen Machenschaften von PeTA & Co.

    22.11.2016 Gastartikel Jürgen Friedrich „PETA’s postfaktische Thesen“

    Wofür steht PETA Deutschland e.V. eigentlich?

    PETA’s postfaktische Thesen
    PETA’s postfaktische Thesen

    Offiziell ist PETA ja gar kein Tierschutzverein, sondern eine “Tierrechtsorganisation”, welche aber – warum auch immer – als “gemeinnützig” bezüglich Tierschutz anerkannt ist. – PETA. Der Verein, der nicht mal nachweisen kann auch nur 0,01 € für den Tierschutz zu investieren, gleichzeitig aber Zahlen offenlegt, die zeigen, dass man in den letzten drei Jahren im Schnitt gut 40 % der Ausgaben in die Taschen des eigenen “Personals” gesteckt hat. – Dieser Verein, der bloß grundsätzlich immer und überall nur “Tierquälerei” wahrhaben will, für den keine Fakten sondern Meinungen, Glauben und Gefühle zählen, soll somit allen ernstes “gemeinnützig” bezüglich Tierschutz sein? – Bloß auf dem Papier:

    “Die finanzamtlich bescheinigte Gemeinnützigkeit sollte nicht als Nachweis einer umfassend geprüften und bestätigten Seriosität der betreffenden Organisation als Ganzes missverstanden werden.” – Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), “Gemeinnützigkeit und Steuerbegünstigung” Auf der “Über PETA”-Seite erfährt man u.a. folgendes:

    – Die [PETA-]Organisationen wurden gegründet, um Politiker und die Öffentlichkeit über die anhaltende, weitverbreitete und nicht zu akzeptierende Tierquälerei aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass Tiere einen naturgegebenen Anspruch darauf haben, mit Respekt und Achtung behandelt zu werden.
    – PETA handelt nach dem einfachen Prinzip, dass wir Menschen nicht das Recht haben, Tiere in irgendeiner Form auszubeuten, zu misshandeln oder zu verwerten.

    Unter “Unser Auftrag” steht:

    – Wir stoppen Tierquälerei. Wir etablieren Tierrechte. Wir stärken das Mitgefühl für Tiere.

    Unter “Unsere Vision” steht:

    – Eine Welt ohne Tiernutzung, ohne Tierquälerei und ohne Tiermissbrauch.
    – Eine Welt, in der Tiere weder ausgebeutet noch gequält werden.

    Und unter “Unser Motto” steht:

    – Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen.
    – Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren.
    – Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen.
    – Tiere sind nicht dazu da, dass sie uns unterhalten.
    – Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie ausbeuten bzw. misshandeln.

    Nochmal um es zu verdeutlichen: PETA’s ausdrückliches Ziel ist eine Welt OHNE jegliche Tiernutzung. Nach PETA’s Willen soll es also tatsächlich weltweit grundsätzlich verboten werden, dass überhaupt – Tierprodukte konsumiert – Tierprodukte produziert – Forschungen mit Tieren betrieben – Tiere getötet geschweige denn angefasst – Tiere von uns Menschen gehalten werden dürfen. PETA’s Vorstellungen nach müssen Tiere immer unbedingt fern vom Menschen, “in Freiheit” leben, da dies das einzige wäre, was im Kopf von PETA “artgerecht” und somit “gut” wäre.

    Ok. Nachdem wir das nun wissen, schauen wir uns nachfolgend nur mal einen KLEINEN Bruchteil dessen an, was PETA permanent und wider besseres Wissen als eine Art “die (absolut geltende) Wahrheit” verbreitet – Eines sei aber schon mal vorweggenommen: Es handelt sich bei den nachfolgend aufgeführten PETA-Thesen ausnahmslos um Märchen, Lügen, Halbwahrheiten oder ähnliches:

    PETA.de:

    • Die Jagd schadet der Natur.
    • Jagd ist Mord.
    • In Deutschland werden jedes Jahr mehrere Dutzend Menschen durch Jäger getötet oder verletzt.
    • Pelz ist Mord.
    • Fischen ist Mord.
    • Studien zeigen, dass Fische alle wissenschaftlichen Kriterien für ein nachweisbares Schmerzempfinden aufweisen.
    • Medizinische Tierversuche behindern die Forschung.
    • Es gibt Alternativen zu Tierversuchen.
    • Tierprodukte sind mit antibiotikaresistenten Keimen belastet, durch die allein in Deutschland jedes Jahr 30.000 Menschen sterben.
    • Februar 2009: Zirkusdirektorin Christel Sembach-Krone wird wegen Tierquälerei verurteilt.
    • PETA Deutschland e.V. ist ein eingetragener Verein, der als gemeinnützig anerkannt ist und sich aus Spenden finanziert – Über 88 % des jährlichen Budgets geht dabei direkt in die Programme zur Beendigung von Tierelend und Rettung von Leben.
    • Fleisch ist Mord.
    • Eine rein pflanzliche Ernährung hemmt die Entstehung und das Wachstum von Krebszellen.
    • Fleischesser haben ein höheres Risiko für Herzkrankheiten und Diabetes.
    • Die Zahl der Studien nimmt kein Ende, die den Verzehr tierischer Nahrungsmittel mit Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, Diabetes, Arthritis und anderen Erkrankungen in Verbindung bringen.
    • Die Deutschen vertilgen jedes Jahr pro Kopf durchschnittlich 88 kg Fleisch.
    • Artgerecht ist nur die Freiheit.
    • Wir setzen uns für ein vollumfängliches Verbot von Tieren im Zirkus ein, denn die Glitzerwelt der Zirkusse verschleiert die mangelhaften Bedingungen und die von Gewalt und Zwang geprägte Dressur.
    • Milch erhöht das Osteoporose-Risiko. – Fleischkonsum verschwendet Ressourcen – Allein für die Herstellung eines Kilos Fleisch werden 15.500 Liter Wasser benötigt – damit könnte man ein Jahr lang jeden Tag duschen.

    Video “Einfach. Bewusst. Leben.”, am 18.03.2016 von “PETA Deutschland e.V.” auf YouTube hochgeladen:

    • Bei der Herstellung eines einzigen Hamburgers wird so viel Wasser verbraucht, dass jemand davon 100 Tage duschen könnte.
    • Bei der Herstellung eines einzigen Hamburgers entstehen so viele Treibhausgase, dass man mit dem Auto bis zu 320 km könnte.
    • Um 1 kg Rindfleisch zu erhalten sind 16 kg Tierfutter notwendig.
    • Pro Minute werden 35 Fußballfelder Regenwald gerodet.
    • Durch den weiteren Produktionsvorgang enpuppt sich die Fleischindustrie als Klimakiller Nr. 1 – 51 % aller weltweit ausgestoßenen Treibhausgase werden von der Nutztierhaltung verursacht.
    • Anstatt weniger Fleisch zu essen, bauen wir immer mehr Kraftwerke um Energie zu gewinnen und belasten Dünen, Luft und Grundwasser mit Unmengen von Gülle – Es fiele also eigentlich ganz einfach den Klimawandel aufzuhalten.
    • 90 % des weltweit angebauten Sojas, 50 % des Getreides und 40 % der gefangenen Fische werden an “Nutztiere” verfüttert.
    • 1 Mrd. Menschen leiden an Hunger und durchschnittlich 20.000 Kinder sterben täglich daran.
    • Tierfutter wird zu einem großen Teil aus den von Hunger geplagten Ländern importiert.
    • Von dem Getreide und Soja, das für ein einziges Steak nötig ist, könnten sich zwei Menschen einen ganzen Tag lang ernähren – Es wäre also eigentlich ganz einfach den Welthunger zu stoppen.
    • Tiere werden im Schlachthof oft ohne wirksame Betäubung geschlachtet – Es wäre ganz einfach das Schlachten zu beenden.
    • Kälber werden der Mutter sofort nach der Geburt entrissen – Mutter und Kind trauern einander viele Tage nach.
    • Dutzende Studien beweisen eindeutig, dass eine ausgewogene, rein pflanzliche Ernährung die gesündeste überhaupt ist.
    • Fast alle Nährstoffe sind in pflanzlicher Nahrung in höherer Konzentration enthalten und für den Menschen besser verwertbar – Es wäre also eigentlich ganz einfach sich gesund zu ernähren.
    • Wir zerstören den Planeten, halten den Ärmsten Nahrung vor und quälen Tiere um aus ihnen Produkte herzustellen, die uns krank machen und das alles nur um einen einzigen Sinn zu befriedigen: den Geschmack.

    PETA Zwei über “Zoos”:

    • Zoos geben vor, es sei für den Artenschutz notwendig, Tiere ihr Leben lang einzusperren, dabei sind 85 % der Arten im Zoo nicht vom Aussterben bedroht.
    • Eine Vielzahl der in Gefangenschaft geborenen Tiere kann grundsätzlich nicht ausgewildert werden.
    • Im Zoo können Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen und Bedürfnisse nicht ausleben.
    • Die Instinkte von Tieren verkümmern im Zoo.
    • Die Tiere werden wild gefangen, weil sich insbesondere sensible Tierarten unter den mangelhaften Haltungsbedingungen im Zoo kaum vermehren, und entwickeln in Gefangenschaft abnorme Verhaltensweisen, die zeigen, dass sie psychisch und physisch leiden.
    • Die Zootiere laufen kontinuierlich am Gitter auf und ab, gehen ständig im Kreis, bewegen rythmisch Kopf und Körper hin und her, werden extrem passiv, verstümmeln sich selbst, zeigen sexuelle Hyperaktivität oder übertriebene Aggressivität und Körperpflege.
    • Zoos züchten regelmäßig mehr Tiere, als sie unterbringen können.
    • Wenn die Tiere älter werden und die Zoos Platz für neue Tierbabys benötigen, werden die “Überschusstiere” in der Regel an Tierhändler verkauft oder getötet – so wie 2014 das Giraffenbaby Marius.
    • Zoos zeigen nicht die Wahrheit.
    • Statt riesigen tropischen Waldgebieten oder Wüsten haben die Tiere im Zoo nur ein paar Quadratmeter Beton um sich, weder Klima noch Futter noch Umfeld sind realistisch – Lernen lässt sich so nur, wie man Tiere falsch behandelt.
    • Statt sich selbst für oder gegen Partner zu entscheiden, bekommen Tiere im Zoo die anderen Tiere vorgesetzt, aus deren Züchtung sich die Betreiber am meisten versprechen.
    • Falls die Tiere sich beim ersten Versuch weigern, sperren die Zoos sie immer wieder zusammen ein oder befruchten sie künstlich, bis es wie gewünscht klappt.
    • Viele Zoos setzen auf Inzucht – Um den Nachwuchs zu sichern, paaren viele Zoos Geschwistertiere.
    • Alle weißen Tiger, die es gibt, stammen vom gleichen Vatertier ab, weil weiße Tiger keine eigene Art, sondern nur eine Farbvariante des Bengaltigers sind.
    • Die meisten weißen Tigerbabys leiden unter genetischen Defekten wie Gaumenspalten, Hüftgelenkfehlstellungen oder neurologischen Störungen.
    • Um einen “vorzeigbaren” weißen Tiger zu bekommen, müssen etwa 30 bis 60 Tiger geboren werden – Der große Anteil davon ist vermindert lebensfähig und wird eingeschläfert.
    • Allein in Zoos in Deutschland werden über 50.000 Fische eingesperrt und unter so unnatürlichen Bedingungen gehalten, dass die allermeisten von ihnen psychische Störungen entwickeln.
    • 85 % der Eisbären in deutschen Zoos zeigen Verhaltensstörungen.
    • Zootiere werden mit starken Medikamenten gefügig gemacht, damit sie vorzeigbar bleiben und keine Ausbruchsversuche unternehmen.
    • Im Zoo werden Elefanten nur etwa ein Drittel so alt wie in Freiheit.

    PETA Zwei über “Zirkusse”:

    • Tiere im Zirkus müssen die meiste Zeit ihres Lebens auf dunklen LKWs, an Ketten fixiert oder in engen Käfigen und Gehegen verbringen.
    • Damit Bären auf Bällen balancieren, Affen Motorräder fahren oder Elefanten auf zwei Beinen stehen, werden in der Dressur Werkzeuge wie Peitschen, enge Halsbänder, Maulkörbe, Elefantenhaken und Elektroschocker eingesetzt.
    • Ohne Gewalt würden die Tiere im Zirkus die unnatürlichen und schmerzvollen Darbietungen verweigern.
    • Um Tiere im Zirkus gefügig zu machen, werden einigen von ihnen Medikamente verabreicht, anderen entfernt man die Zähne.
    • Die lebenslangen Misshandlungen und Entbehrungen führen häufig zu Verhaltensstörungen, Krankheiten und einem frühen Tod.
    • Der berühmte Cirque du Soleil kommt ganz ohne Tiere aus und ist damit erfolgreicher als die meisten Zirkusse mit Tieren.
    • Da es finanziell oft schlecht für die Betreiber von Zirkussen mit Tieren läuft, sparen sie oft als erstes an der Versorgung der Tiere.
    • Viele Wanderzirkusse versorgen die Tiere nicht einmal mit ausreichend Wasser und erbetteln das Futter für sie unterwegs in Supermärkten. – Selbst große Zirkusse benutzen ihre Einnahmen nicht, um es den Tieren schöner zu machen, sondern stecken sie in enge Käfige, die viel zu selten gesäubert werden.
    • Nicht nur auf der Fahrt von einem Aufenthaltsort zum nächsten, sondern oft auch während des Aufenthalts halten viele Zirkusse ihre Tiere dort aus Platz- und Geldmangel auf ein paar Quadratmeter zwischen Benzingeruch, Metall und Dunkelheit in LKWs.
    • Die meisten Tiere bekommen im Zirkus psychische Schäden.
    • Die falschen klimatischen Bedingungen, die viel zu kleinen Käfige und die brutale Dressur sorgen dafür, dass Elefanten, Bären, Tiger, Pferde und andere Tiere neurotische Störungen entwickeln und sich bspw. apathisch wiegen, am Giter auf und ab laufen oder sich selbst und andere verletzen.
    • Elefanten werden mit einem Elefantenhaken geschlagen, bis sie bluten.
    • Bären müssen Fahrrad fahren.
    • Die Veterinärbehörden tun oft nichts, das liegt manchmal an Desinteresse oder fehlendem Personal.
    • Oft sind die Zirkusse schon wieder weitergezogen, bevor bspw. ein Amtstierarzt die Haltung der Tiere kontrollieren und Verstöße melden kann.
    • Elefanten werden im Zirkus nur etwa halb so alt wie in freier Natur.

    Interessant:

    Demnach wäre laut PETA Zwei ein Elefant im Zirkus, wo er nur etwa halb so alt wie in freier Natur werden würde, sogar besser aufgehoben, als im Zoo, wo er laut PETA Zwei ja nur etwa ein Drittel so alt wie in Freiheit werden würde.

    VeganBlog, Peter Höffken am 24.09.2014:

    • Massive Tierquälerei im Circus-Krone-Zoo – Permanente Missachtung konkreter Behördenauflagen sogar im festen Münchner Winterquartier.
    • Gerichtlich bestätigt: Circus Krone ist ein unverbesserlicher und notorischer Tierqualzirkus.
    • Die Elefanten bei Circus Krone werden jede Nacht und viele Stunden des Tages an zwei Beinen festgebunden – eine Qual für die bewegungsfreudigen Tiere – Das ist mit ein Grund warum, warum die Tiere unter schweren Verhaltensstereotypien leiden.
    • Circus Krone lässt die einsamste Flusspferd-Dame der Welt, Poppäa, seit vielen Jahren in seinem Münchner Winterquartier in einem winzigen Wassertank regelrecht “vergammeln” – Die Haltungsbedingungen sind miserabel, offizielle Richtlinien werden nicht eingehalten.
    • Der Raubtier-Dompteur des Circus Krone, Martin Lacey, züchtet immer wieder medienwirksam weiße Tiger und Löwen nach, obwohl die Gefahr von Fehlbildungen immens hoch ist – Der europäische und der US-amerikanische Zoodachverband lehnen die Zucht solcher Tiere strikt ab – Dem Zirkus ist das egal.
    • Circus Krone braucht in den engen Verhältnissen seines Winterquartiers die Zirkusrichtlinien nicht vollumfänglich einhalten, weil die Münchner Behörden anderthalb bis zwei Augen zu drücken.
    • Amtstierärzte und Staatsanwaltschaften haben bei zahlreichen Tieren des Circus Krone in den letzten Jahren immer wieder “deutliche Haltungsmängel”, “länger anhaltende erhebliche Leiden”, “Verhaltensstörungen” oder “mangelhafte Haltungsbedingungen” usw. festgestellt – Krone schreibt auf seiner Internetseite jedoch: “Beim Circus Krone gibt es nachweislich keine Beanstandungen.” EINE DREISTE LÜGE! – Circus Krone muss sich bezüglich seiner Tierhaltung an gut 100 Auflagen halten, nachdem PETA eine Recherche über zahlreiche Missstände veröffentlicht hat – die Tiere leiden trotzdem weiter.
    • Systemimmanente Tierquälereien und unzureichende Tierhaltungen führen bei Circus Krone zu chronischen Leiden der Tiere.

    VeganBlog, Peter Höffken am 29.12.2014:

    • Doch diese vier mächtigen Politiker halten aus ideologischen Gründen weiterhin ihre schützende Hand über die systembedingte Tierquälerei im Zirkus: Volker Kauder (Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion), Edmund Stoiber (ehemaliger Parteivorsitzender der CSU), Christian Schmidt (Bundeslandwirtschaftsminister, CSU) und Dieter Stier (tierschutzpolistischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion).
    • Er wäre so gerne Zirkusdirektor geworden, schreibt Kauder über sich auf seiner Internetseite. Als “Ehrenfan” des Circus Krone macht er regelmäßig der wegen Tierquälerei verurteilten Zirkusdirektorin Christel Sembach-Krone seine Aufwartung.
    • Dass die verhaltensgestörten Elefanten bei Circus Krone weiterhin jede Nacht an zwei Beinen fixiert werden, stört den Ehrenvorsitzenden der CSU nicht. Jährlich besucht er mit seiner Familie Deutschlands rücksichtslosesten Zirkusbetrieb in München. 1998 verlieh Stoiber der Zirkusdirektorin den “Bayerischen Verdienstorden”.
    • In “seinem” Ministerium werden Tierschutzgesetze gemacht – oder vielmehr nicht gemacht. Von einem Wildtierverbot im Zirkus hält Schmidt – wie auch seine Vorgängerin Ilse Aigner – nichts. Auch von über 620.000 Unterschriften, die dem Ministerium im Sommer 2014 im Rahmen unserer Tyke-Kampagne übergeben wurden, ließ sich der Minister bisher kaum beeindrucken. Tierschutz wird im Bundeslandwirtschaftsministerium traditionell ganz klein geschrieben, um die lobbystarke Klientel aus der Agrar- und Ernährungsindustrie bei Laune zu halten.
    • Allem Anschein nach weiß Herr Stier nicht einmal, wie das Wort Tierschutz geschrieben wird, denn er bremst und blockiert den Tierschutz, wo es nur geht. Was exotische Tiere im Zirkus angeht, hat er seine Prioritäten klar definiert: Er wolle “nicht auf das Leuchten von Kinderaugen im Zirkus verzichten”.
    • Bitte versuche, die Politiker mit einer (höflichen) E-Mail zur Vernunft zu bringen – “Dank” dieser Herren ist Deutschland jetzt Tierschutz-Schlusslicht.

    Video “Tierquälerei bei Circus Krone”, am 12.05.2016 von “PETA Deutschland e.V.” auf YouTube hochgeladen:

    • Die mangelhaften Haltungsbedingungen begünstigen schwere Verhaltensstörungen bei den Elefanten – das “Weben” (ständiges Pendeln mit Kopf und Körper).
    • Sogar einige Pferde leiden unter dieser seelischen Erkrankung, denn einen Großteil ihres Lebens verbringen sie in engen Boxen oder auf dem LKW.
    • Bei den Großkatzen zeigen sich Verhaltensstörungen durch ständiges Auf-und-Abschreiten am Käfigrand.
    • Mit spitzen Elefantenhaken werden den Elefanten gezielt Schmerzen zugefügt, um sie gefügig zu machen.
    • Der Kopfstand bei Elefanten verursacht laut Gutachten Erkrankungen an Gelenken und Füßen.
    • Mit Gewalt, Zwang und Einschüchterung werden die Tiere in der Manege zu Dressuren gezwungen. – Circus Krone steht an der Spitze einer auf Tierquälerei basierenden Unterhaltungsindustrie.

    Tyke2014.de:

    • Qual, Hass, Angst – Willkommen im Zirkus.
    • Wildtiere im Zirkus – Das bedeutet Tierleid auf Tournee.
    • Kein Tiger springt freiwillig durch einen brennenden Reifen und kein Elefant macht freiwillig einen Kopfstand – Ein Blick hinter die Kulissen zeigt die brutale Realität.
    • Seit Anfang 2012 sind in Deutschland alleine 8 Elefanten unter qualvollen Umständen im Zirkus gestorben – über andere Tiere gibt es keine verlässlichen Zahlen, da die Vorfälle von der Zirkusindustrie totgeschwiegen werden.
    • Über 620.000 Menschen wollen keine Wildtiere im Zirkus – Mit dieser fantastischen Unterstützung werden wir nun vor allem die CDU/CSU in die Pflicht nehmen, weil sie seit Jahren als einzige Fraktion im Bundestag ein Wildtierverbot im Zirkus verweigert.
    • Elefanten erreichen im Zirkus durchschnittlich noch nicht einmal die Hälfte ihrer natürlichen Lebensdauer – infolge von dauerhaftem Stress, Fehlernährung und Krankheit.
    • Seit 2009 hat es 110 Ausbrüche und 26 Unfälle gegeben – das sind beinahe 2 vorfälle pro Monat. [Paarhufer: 43 Ausbrüche, 5 Unfälle; Einhufer: 20 Ausbrüche, 4 Unfälle; Elefanten: 22 Ausbrüche, 7 Unfälle; Primaten: 5 Ausbrüche, 1 Unfall; Großkatzen: 7 Ausbrüche, 5 Unfälle, Känguru: 6 Ausbrüche, 1 Unfall; Krokodile: 2 Ausbrüche; andere Tierarten: 5 Ausbrüche, 3 Unfälle]

    Fazit:

    • Der Verein ist alles andere als seriös oder unvoreingenommen, nicht zuletzt da PETA gar nicht wahrheitsgemäß berichten/informieren möchte, sondern strikt nach den eigenen Weltvorstellungen handelt, die PETA in erster Linie als “die Wahrheit” verbreiten will.
    • Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. setzt sehr viel Energie in Provokationen, Populismus, Propaganda, Desinformation, falsche Verdächtigungen, Verschwörungstheorien und Volksverhetzung. PETA fördert vorsätzlich Vorurteile, Feindbilder, Hass und somit gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit; Diskriminierung.
    • Sehr viel Wert legt PETA auf das Erstellen von Videos, die objektiv gar nichts beweisen können (und das wohl auch gar nicht sollen). PETA zielt bei den Videos offenkundig voll und ganz auf die Gefühle des Zuschauers ab – ähnlich wie es Hollywood macht. Daher zeigt PETA oftmals nur sehr kurz Momentaufnahmen von quasi überall und jeder Zeit und springt dann bereits zur nächsten Szene (bspw. ist “Tyke” 1994 auf Hawaii gestorben – Davon kann man unmöglich objektiv auf heutige Tierhaltungen in deutschen Zirkusbetrieben schließen ohne katastrophal oberflächlich alles zu verallgemeinern).
    • Diese wild zusammen geschnittenen, meist kurzen Videos versieht PETA stets noch mit inhaltlich fehlerhaften Texten/Beschreibungen sowie einer traurigen/bedrohlich wirkenden Musik- und Geräuschkulisse, damit die Betrachter möglichst so beeinflusst werden, dass sie PETA’s Weltbild ohne zu hinterfragen als das eigene übernehmen (sollen).
    • PETA Deutschland e.V. weist auch im Bereich der Mittelverwendung bereits seit Jahren eine mangelhafte Transparenz auf. Es ist, anhand der von PETA selbst veröffentlichen Zahlen, nach wie vor nicht ersichtlich, wie viele Spendengelder tatsächlich für das Wohl von Tieren eingesetzt und wie viele bspw. nur für die Verwaltung, Werbung und Spendenaufrufe investiert werden.
    • PETA verschweigt zudem grundsätzlich das eigene Kapital und laut den von PETA selbst veröffentlichten Zahlen hat der Verein, zumindest was die Geschäftsjahre 2011, 2013, 2014 und 2015 angeht, immer recht deutliche Gewinne erzielen können – Alleine bei diesen vier Jahren sprechen wir insgesamt von ziemlich genau 1 Million €.
    • Was PETA aber mit diesem Geld anstellt, bereits angestellt hat oder wo es auch nur abgeblieben/aufgeführt ist, bleibt somit ja leider völlig im Verborgenen. Der angegebene Gewinn in 2013 und 2014 der hauseigenen PETA-“Wirtschaftsberichte” taucht in den Berichten des jeweiligen Folgejahres nicht mehr auf, da der Gewinn des Vorjahres dann ja logischerweise Teil des Eigenkapitals ist, welches PETA – aus irgendeinem Grund – nicht preisgeben möchte.

    “Stark Mitleid erweckende und gefühlsbetonte Werbung ist ein Kennzeichen unseriöser Organisationen.”

    – Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), “Die 7 wichtigsten Tipps für Spender”

  • Der unglaubwürdige Thomas Schröder, Präsident “Deutscher Tierschutzbund”

    Gastartikel von Jürgen Friedrich
    Jürgen schaut immer gern hinter die Aussagen und Analysiert dann die Wahrheiten, die in den Behauptungen stecken.

    Am 7. März 2016 veröffentlichte die Berliner Zeitung den Gastbeitrag “Kein Elefant macht freiwillig einen Kopfstand” von Thomas Schröder, welcher zwar Präsident vom “Deutschen Tierschutzbund” ist aber keinerlei Qualifikationen bezüglich Tiere hat.

    Im Großen und Ganzen wiederholt Schröder in seinem Artikel bloß seine eigenen ignoranten Phrasen – sie werden dadurch , dass er sie bloß wiederholt, leider auch nicht wahrer.

    Absatz 1

    „Eine art- und verhaltensgerechte Unterbringung von Wildtieren ist aus Sicht des Tierschutzes im Zirkus nicht möglich. Die Einschränkungen, denen die Tiere ausgesetzt sind, sind gravierend. Ein Leben unter ständigen Transportbedingungen, in kleinen Transportern und engen Gehegen. Wer ständig umherzieht kann unmöglich die Ansprüche erfüllen, die eine tiergerechte Haltung von Wildtieren mit sich bringt.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Schröder urteilt allgemein und ohne Begründung – es ist eher seine “persönliche Sicht” statt die “Sicht des Tierschutzes”. Es ist bloß ein Totschlagargument, aber noch lange nicht das letzte.

    – subjektiv: “nicht möglich”

    Satz 2: Allgemeines Vorverurteilen ohne Begründung oder Verweise.

    – subjektiv: “gravierend”

    Satz 3: Wieder eine allgemeine Verurteilung ohne Begründung oder Verweise. Dass es längst wissenschaftlich widerlegt wurde, dass das “ständige” Reisen stets negativ auf Wildtiere im Zirkus wirken müsse, interessiert Schröder überhaupt nicht.

    – subjektiv: “ständig”, “klein”, “eng”

    Satz 4: Erneut bloß allgemeines Vorverurteilen ohne Begründung oder Verweise. Wieder ein Totschlagargument. Es könne einfach nicht sein, laut des Zirkus- und Tier-Laien Thomas Schröder.

    – subjektiv: “ständig umherziehen”, “unmöglich”

    Absatz 2

    „Wir dürfen Tiere im Zirkus nicht länger wie Tiere zweiter Klasse behandeln, bei denen die Haltungsvorgaben in eklatanter Weise selbst von den (immer noch zu geringen) Mindestanforderungen für in Zoos oder Privathand gehaltene Wildtiere abweichen. Und selbst die minimalistischen Vorgaben der sogenannten Zirkusleitlinien können die Tiere in einem reisenden Unternehmen nicht hinreichend schützen.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Ein sogenanntes “ideologisches Argument”, also ein Postulat. Schröder scheint sich sehr gerne auf unbewiesene Tatsachen zu stützen, welche er öffentlich stets als bewiesen darstellt, und “meint” damit andere verallgemeinernd vorverurteilen zu können/müssen.

    – subjektiv: “eklatant”, “immer noch zu gering”

    Satz 2: Verallgemeinernde Unterstellung ohne Begründung und Verweise. Auch wieder ein Totschlagargument. Es könne einfach nicht sein. Punkt. Aus. Ende.

    – subjektiv: “minimalistisch”, “sogenannt”

    Teilüberschrift + Absatz 3

    „Veterinärämter sind hilflos

    Etwa bei der Hälfte aller amtstierärztlichen Kontrollen werden Verstöße gegen erforderliche Tierschutzstandards festgestellt. Das bestätigt auch die Bundesregierung. Die kontrollierenden Veterinärämter sind oft hilflos. Ohne gesetzlich verbindliche Vorschriften haben sie kaum ein Werkzeug an der Hand, um bei Verstößen rigoros einzugreifen. Auch fehlt es an Auffangstationen bei Beschlagnahmungen. Zudem wechselt beim Weiterziehen an einen anderen Gastspielort die Zuständigkeit der Behörden – bei einem Zirkus etwa 40 bis 50 Mal pro Jahr.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Die Teilüberschrift sagt jetzt im Grunde aus, dass Schröder den Veterinärämtern quasi vorwirft “keine Macht” zu haben um überhaupt gegen Missstände in Zirkussen vorgehen zu können – was selbstredend Blödsinn ist, da aus Medienberichten bekannt ist, dass auch Zirkustiere beschlagnahmt wurden, wenn es die Veterinäre als notwendig erachtet haben.

    – subjektiv: “hilflos”

    Satz 2: Schröders Aussage mag an sich korrekt sein, ABER die Statistik gibt keinerlei Auskunft über die ART und WEISE sowie das AUSMAß der Verstöße – es könnten genauso gut hauptsächlich belanglose Verstöße sein, welche mit ein-zwei Handgriffen und in kürzester Zeit behoben werden könnten. Schröder nutzt diese unvollständigen Daten und missinterpretiert diese vorsätzlich SO, wie er diese am besten für sich und seine persönlichen Ansichten nutzen kann.

    Satz 3: In dem Antwortschreiben der Bundesregierung, in welcher ausgesagt wurde, dass es “Keine Haltungsverbote für wilde Zirkustiere” gäbe (29.9.2014) hieß es für das Jahr 2011 bundesweit “895 Kontrollen und 409 Verstöße gegen Haltungsanforderungen für Tiere”, ABER es wurde explizit darauf verwiesen, dass “differenziertere Angaben nach Tierarten und Art der Verstöße” (damals) nicht vorlagen. Auch sagt diese Statistik NICHT aus, auf wie viele Zirkusbetriebe sich diese Verstöße beziehen (wenige schwarze Schafe schaden somit vllt. dem ganzen Rest). Auch, ob ein Verstoß, der bei verschiedenen Kontrollen in verschiedenen Städten von verschiedenen Veterinären festgestellt wurde, doppelt in der Statistik gewertet wurde, ist nicht ersichtlich.

    Satz 4: Dass die Veterinärämter, die die Betriebe kontrollieren, “oft hilflos” sein sollen, könnte ebenfalls als Totschlagargument gewertet werden. Es klingt als bräuchte man Veterinäre sowieso überhaupt nicht in Zirkussen kontrollieren zu lassen, da sie ja eh nichts machen könnten – man könne sich also das Geld für deren Gehälter sparen.

    – subjektiv: “oft hilflos”

    Satz 5: Würde es tatsächlich keine “gesetzlich verbindlichen Vorschriften” für Zirkusse geben, wie Schröder behauptet, so dürften die Zirkusbetriebe auch nicht wegen etwas enteignet werden, was (angeblich) gar nicht für diese gelten würde. Wie erklärt sich dann Thomas Schröder, dass Zirkustiere trotzdem “rigoros” beschlagnahmt werden? Was Schröder hier behauptet ergibt keinen Sinn.

    – subjektiv: “ohne”, “kaum”

    Satz6: Haltlose Behauptung. Schröder & Co. widersprechen sich beim Thema “Auffangstationen” regelmäßig und oftmals selbst. Auf der einen Seite würde es kaum welche geben und Veterinäre könnten Tiere daher gar nicht beschlagnahmen (behauptet hier auch Schröder), auf der anderen Seite wird behauptet, dass es an Auffangstationen nicht mangeln würde, sollte ein Wildtierverbot im Zirkus beschlossen werden (weshalb also keine Tiere sterben müssten).

    Satz 7: Es ist zwar richtig, dass ein Zirkusbetrieb gut und gern 40 Mal und öfter im Jahr den Ort wechselt, aber es ist keineswegs kontraproduktiv für das Wohlergehen der Tiere, wie es Schröder darzustellen versucht.* Kommt ein Zirkus in einen Ort, ist das zuständige Veterinäramt dazu verpflichtet diesen zu kontrollieren. Das macht also 40 Kontrollen und mehr pro Jahr. Aufgrund der häufigen Ortswechsel und somit die wechselnden Zuständigkeiten der Behörden ist auch jeder Zirkus verpflichtet ein Buch mit sich zu führen und vorzeigen zu können, in welches der Veterinär notiert, stempelt und unterschreibt, ob es etwas zu beanstanden gab oder nicht. Der Kollege im nächsten Ort kann somit die Ergebnisse der Kontrollen in den letzten Orten schnell einsehen und entsprechend nachkontrollieren.

    *siehe u.a. auch:

    – Wild Animals in Travelling Circuses, 10.2007
    – Untersuchungen zur Beschäftigung und zum Transport von Zirkustieren, 5.5.2012
    – Können sich Löwen an die Haltungsbedingungen von Zoo und Zirkus anpassen?, Q4 2013 – Gefahrtierstudie 2015, 9.1.2016

    Absatz 4

    „Auch die Gebrüder Scholl, Leiter des Circus Busch, sind in den letzten Jahren im In- und Ausland bereits mehrfach aufgefallen: Die Presse berichtete von ausgebrochenen Tieren und Tiermisshandlungen. Von den beiden asiatischen Elefantenkühen des Unternehmens sind bereits Vorfälle bekannt, bei denen die Zirkusmitglieder die Tiere nicht mehr unter Kontrolle hatten. Insofern ist dies für die Sicherheit der Mensch gefährlicher.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Schröder hält es augenscheinlich für angemessen sich ohne jegliche Angaben von konkreten Beispielen und Quellen abfällig über die Scholl-Brüder, Leiter des Circus Busch, zu äußern: “ausgebrochene Tiere und Tiermisshandlungen” (Welche? Wann? Wo? Was waren die jeweiligen Ursachen?). Zudem kann “die Presse” viel schreiben. Das bedeutet nicht automatisch, dass etwas auch wirklich “erwiesen” ist.

    Satz 2: Es wären also – wieder ohne Beispiele oder Quellenangaben – “Vorfälle” von “den beiden asiatischen Elefantenkühen” bekannt. Schröder bestätigt immer mehr, dass er nicht den blassesten Schimmer von den jeweiligen konkreten Details der Dinge hat, von denen er schreibt. Wann und wo und was genau vorgefallen sein soll kann Schröder jedenfalls nicht angeben.

    Satz 3: Viele Tiere (auch Menschen) können immer irgendwie “gefährlich” sein. Eine unglückliche Bewegung reicht bereits aus und auch die gewöhnliche Hauskatze könnte einem die Pulsadern oder ein Auge aufkratzen. Auch wäre man nicht der Erste, der von einem gewöhnlichen Haushund getötet werden würde. Und dass Menschen im Grunde viel “gefährlicher” und “unberechenbarer” sind als jedes Zirkustier, bräuchte man eigentlich gar nicht erst zu erwähnen. Man werfe nur mal einen Blick auf die vielen unseriösen, stets voreingenommenen und einseitig berichtenden “Tierrechtsorganisationen” (oder auf Thomas Schröder).

    Absatz 5

    „Aus unserer Sicht ist die Elefantenhaltung im Zirkus generell besonders prekär. Die sehr sozialen Elefantenkühe leben oftmals in Einzelhaltung oder in nicht funktionierenden Kleingruppen. Bis auf ein Tier sind nach unserem Erkenntnisstand alle Elefanten in deutschen Zirkussen Wildfänge, denn Elefanten pflanzen sich, wie viele andere Wildtiere, im Zirkus nicht fort. Ihre Dressur beruht vordergründig auf Zwang und Gewalt und keineswegs auf einem engen Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier, wie von Zirkussen und ihren Befürwortern behauptet wird.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Schröder ist der alleinige Autor dieses Artikels spricht hier aber mit Bezug auf die Elefantenhaltung im Zirkus von “aus unserer Sicht”. Wen meint Schröder? Nicht mal das kann er angeben. Internationale Fachexperten sehen das ganz anders als der Laie Schröder. Zum Beispiel: Prof. Dr. Sir Patrick Bateson, Prof. Dr. Ted Friend (Brief 3.6.2009), Dr. Marthe Kiley-Worthington.

    – subjektiv: “generell besonders prekär”

    Satz 2: Eine haltlose These. Elefanten dürfen grundsätzlich nicht im Zirkus in Einzelhaltung gehalten werden – also NUR mit Sondergenehmigung, welche aber Thomas Schröder und “Tierrechtsorganisationen” augenscheinlich niemals anerkennen und sowas als gesetzeswidrig bezeichnen. Dass die Kleingruppen “oftmals” “nicht funktionieren” würden, kann Schröder hier ebenfalls nicht belegen.

    – subjektiv: “sehr soziale”, “oftmals”, “nicht funktionierend”

    Satz 3: Auch hier wieder: Wen meint Schröder mit “nach unserem Erkenntnisstand”? Wer ist diesmal gemeint? Er sagt hier jedenfalls nicht mal die halbe Wahrheit. Vermutlich verschweigt Schröder vorsätzlich, dass die Fortpflanzung der Wildtiere generell in “Gefangenschaft” gemindert ist, verglichen mit der in freier Wildbahn – also nicht bloß im Zirkus. Dass alle Elefanten in Zirkussen in Deutschland bereits relativ alt und daher vermutlich gar nicht mehr fruchtbar sind, wird ebenfalls nicht erwähnt. Auch scheint sich Schröder immer nur an afrikanische Elefanten zu orientieren – in Zirkussen in Deutschland gibt es aber (fast) nur asiatische. Was mit afrikanischen Elefanten nicht/schlecht geht, muss nicht auch für asiatische gelten.

    – subjektiv: “viele”, “pflanzen sich nicht fort”

    Satz 4: Hierbei handelt es sich um haltlose Unterstellung und gezielten “Rufmord” gegen Tiertrainer in Zirkussen. Schröder mag durchaus aufgrund seiner Voreingenommenheit dieser Meinung sein, aber er stellt diese hier als eine Art allgemein gültige Tatsache dar, kann die Richtigkeit aber nicht belegen – Schröder war ja nicht mal in der Lage Begründungen oder Quellen für seine Aussagen anzugeben.

    – subjektiv: “vordergründig”, “keineswegs”

    Absatz 6

    „Kein Elefant macht freiwillig einen Kopfstand, spielt Fußball oder setzt sich mit dem Hinterteil auf ein Podest. Auf dieses widernatürliche Verhalten müssen sie in jungen Jahren abgerichtet werden, indem sich der Mensch als ranghöchstes „Tier“ etabliert und den Willen des Elefanten bricht. Abgesehen davon erhalten die Zuschauer durch diese Zurschaustellung, bei der der Elefant zu einer Karikatur seiner selbst wird, keinerlei Einblick in die natürliche Lebensweise dieser faszinierenden Tiere. Ebenso ist es mit Bären, die Roller fahren, oder Tigern, die durch einen brennenden Reifen springen.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Einer von Schröders bevorzugten vorverurteilenden Totschlagargumenten. Dass er damit aber NICHT beweist, dass etwas TATSÄCHLICH “unnatürlich” bzw. “Tierquälerei” ist, sollte jedem bewusst sein. Schröder könnte sich eigentlich selbst denken, wie grotesk sein Argument mit “spielt Fußball” ist. In der Wildnis gibt es für Elefanten gar keine Möglichkeit überhaupt mal Fußball spielen zu können, da in Natur ja gar keine Fußbälle vorkommen. Hingegen kann man tatsächlich junge wildlebende Elefanten dabei beobachten, wie sie aus freien Stücken auch mal den Kopfstand “üben” (“Kopfstand” ist ugs., aber anatomisch für Elefanten unmöglich; “Rüsselstand” wäre eher zutreffend; siehe kurzes Beispielvideo zum besseren Verständnis). Auch habe der junge Elefantenwaise “Teleki” am 11. April 2014 aus freiem Stücke einen “Kopfstand” gemacht, wie aus dem Monatsbericht für die Nursery-Gruppe: April 2014 des Vereins “Rettet die Elefanten Afrikas e.V.” (REAEV) hervorgeht, Zitat: “Aber es war schließlich Teleki, der alle staunen ließ, als er plötzlich einen Kopfstand in der Suhle machte und dabei seine Hinterbeine in die Luft streckte.”

    – subjektiv: “Kein Elefant macht, spielt oder setzt”

    Satz 2: Schröder knüpft an den ersten Satz an und spinnt sein Geflecht aus Vorurteilen, welche er als Tatsachen darstellt, weiter. Dass die Tiere “in jungen Jahren abgerichtet werden” müssten und dass man “den Willen des Elefanten” breche, sind veraltete, billige Vorurteile und Schröder nutzt diese um zu versuchen, den Ruf von Zirkusleuten zu schaden und diese als “Tierquäler” zu stigmatisieren und zu diskriminieren. (bspw. beweisen der eben erwähnte Elefant “Teleki” und diverse Videoaufnahmen, dass “Willen brechen” und “in jungen Jahren abrichten” keinesfalls eine Voraussetzung sein kann, dass Tiere diverse Bewegungen ausführen, welche Schröder als “widernatürliche Verhalten” bezeichnet)

    – subjektiv: “widernatürlich”, “müssen abgerichtet werden”

    Satz 3: Hierin äußert sich Schröder lediglich abfällig bezüglich der “Zurschaustellung” von Elefanten im Zirkus – und somit zeigt Schröder wieder seine egozentrische Art. Es scheint tatsächlich so, als ob Thomas Schröder nur seine eigene Meinung als “Tatsache” zulässt. Fakt ist aber: Nur weil er dies so sieht, muss das nicht auch für alle anderen gelten.

    – subjektiv: “zu einer Karikatur werden”, “keinerlei”

    Satz 4: Zum Schluss setzt Schröder wieder Totschlagargumente ein. Dass Bären bzw. Tiger in freier Wildbahn ja nicht mal die Gelegenheit dazu haben einen Roller zu fahren bzw. durch brennende Reifen (welche in Zirkussen in Deutschland SO ja gar nicht mehr eingesetzt werden) zu springen, ignoriert Schröder. Vielleicht würden sie es ja sogar öfters aus freien Stücken machen, wenn man ihnen die permanente Gelegenheit zu geben würde – wer weiß? Thomas Schröder jedenfalls nicht – er “glaubt” lieber zu “wissen”, statt tatsächlich zu wissen.

    Absatz 7

    „Tradition hin oder her – Zirkusse sind in dieser Form nicht mehr zeitgemäß. Die Unterhaltung der Menschen darf nicht wider besseres Wissen auf Kosten der Tiere gehen. Und „leuchtende Kinderaugen“, auf die so mancher Politiker beim Zirkus nicht verzichten will, lassen sich auch auf andere Weise hervorzaubern.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Die Behauptung ist ein “Innovationsargument”. Schröder stellt seine persönliche Meinung, dass Zirkusse “in dieser Form” nicht mehr “zeitgemäß” (also “veraltet”) und somit “falsch” wären. “Neu” und somit “richtig” wäre demnach in Schröder’s Sinne ein “Wildtierverbot im Zirkus”.

    – subjektiv: “nicht mehr zeitgemäß”

    Satz 2: Schröder selbst handelt hier definitiv “wider besseren Wissens“ und stellt seine persönlichen Meinungen als “Tatsachen” dar. Zirkustieren geht es nachweislich grundsätzlich nicht besser oder schlechter als ihren Artgenossen in anderen Einrichtungen – was er auch wissen müsste.

    Satz 3: Dass man etwas auch auf “andere Weise” machen könne, ist logischerweise KEIN Beleg für die grundsätzliche Notwendigkeit eines Wildtierverbots in allen Zirkusbetrieben Deutschlands. Auch das wird Schröder wissen, aber er wird dies – als ein PR-Mensch – bewusst geäußert haben, da man mit solchen Phrasen die Leser/Hörer einfach manipulieren und von seiner eigenen Meinung überzeugen kann.

    Absatz 8

    „Eine Mehrheit der Bevölkerung steht bereits hinter einem Wildtierverbot im Zirkus. Auch der Bundesrat hat sich mehrmals für ein solches Verbot ausgesprochen, viele Kommunen handeln und vergeben keine Standflächen mehr an Zirkusse, die Wildtiere mit sich führen.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Schröder hält ernsthaft die Ergebnisse von Meinungsumfragen für einen Beleg dafür, dass Wildtiere im Zirkus immer “leiden” würden und somit die Notwendigkeit eines nationalen Verbots für “Wildtiere im Zirkus” belegt wäre. Thomas Schröder verwechselt offensichtlich “Mehrheit” mit “Wahrheit” – denn auch eine (absolute) Mehrheit hat die Weisheit nicht mit Löffeln gefuttert, hat nicht automatisch recht und kann durchaus irren.

    Satz 2: Schröder verschweigt vorsätzlich, dass der Bundesrat bislang (seit 2002) rein gar nichts diesbezüglich mit dem Einreichen von Entschließungsanträgen erreicht hat – kein Wunder: Entschließungsanträge vom Bundesrat an die Bundesregierung sind rechtlich ja auch NICHT verbindlich. Nach § 11 (4) Tierschutzgesetz sind sämtliche kommunalen Regelungen (die es Zirkussen, die Wildtiere mit sich führen, verbietet Standflächen in den jeweiligen Kommunen zu mieten) rechtswidrig, da laut Gesetz NUR das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) überhaupt dazu ermächtigt sein kann, “durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Zurschaustellen von Tieren wildlebender Arten an wechselnden Orten zu beschränken oder zu verbieten”. Auch das ignoriert Schröder (aber auch einige Kommunen).

    Absatz 9

    „Was es braucht, ist jedoch ein bundesweit einheitliches Verbot, umgehend zumindest von Affen, Elefanten, Bären, Nashörnern, Flusspferden und Giraffen im Zirkus. Die Regierung, allen voran die CDU/CSU-Fraktion, sträubt sich jedoch weiterhin gegen ein Verbot, man befürchtet einen Verstoß gegen die Berufsfreiheit. Doch Zirkusse funktionieren auch ohne Wildtiere. Sie funktionieren sogar ganz ohne Tiere, wie einige Unternehmen bereits eindrucksvoll beweisen. Und auch dort mangelt es nicht an leuchtenden Kinderaugen.“

    Was sehen wir?

    Satz 1: Das ist Schröder’s rein persönliche Meinung. Die Aussage, dass man ein “bundesweit einheitliches Verbot” “brauchen” würde, unterstreicht lediglich seine Voreingenommenheit.

    Satz 2: Thomas Schröder zeigt hier, dass seine Voreingenommenheit sogar SO groß ist, dass er der gesamten CDU/CSU-Fraktion die Schuld daran gibt, dass es noch kein Verbot in seinem Sinne gäbe. Dabei hält man sich bloß korrekt an Recht und Gesetz, was Schröder nicht imstande ist verstehen zu können. Solange die Notwendigkeit nicht belegt ist, kann auch kein Verbot erlassen werden. Auch gab es dazu mehrere Stellungnahmen.* Wenn sich Schröder nicht informieren oder die Fakten sogar ignorieren will, so liegt die Schuld eher bei ihm selbst und gewiss nicht an der CDU/CSU-Fraktion.

    Satz 3: Und noch mal, Herr Schröder: Bloß weil Zirkusbetriebe “auch ohne Wildtiere funktionieren” würden, ist dies noch lange kein legitimer Beleg für die Notwendigkeit um ein nationales Verbot für Wildtiere in allen Zirkussen zu erlassen.

    Satz 4: Weiterführung von Satz 3 (auf “sogar ganz ohne Tiere”) und somit genauso irrelevant wie Satz 3.

    Satz 5: Bezogen auf Satz 4 (mit Verweis darauf, dass es dort auch “leuchtende Kinderaugen” gäbe) und somit ebenfalls kein Argument für ein Verbot von Wildtieren im Zirkus.

    *siehe:

    – Unterrichtung durch die Bundesregierung, 28.2.2012
    – Antwort der Bundesregierung, 29.09.2014
    – Antwort im Auftrag der Bundeskanzlerin, 05.10.2015

    Anmerkung der Redaktion:

    „Der genannte Zirkus gab auf Anfrage an, die Zirkusleitlinien einzuhalten. Seinen Tieren gehe es sehr gut, Ausbrüche seien nicht vorgekommen.“

    Was sehen wir?

    Satz 1 + 2: Selbst die Redaktion der Berliner Zeitung fällt Thomas Schröder in den Rücken indem sie dies noch ergänzt haben und Schröder’s Aussagen in Zweifel ziehen.

     

    Fazit:

    Nichts, aber auch wirklich gar nichts, was Thomas Schröder, Präsident vom “Deutschen Tierschutzbund” zum Thema geäußert hat, untermauert die Notwendigkeit eines nationalen Verbots von Wildtieren im Zirkus. Man bekommt dafür den intensiven Eindruck, dass Thomas Schröder über keinerlei Fachwissen bezüglich deutscher Zirkusse oder ihren Zirkustieren verfügt. Wie bei vielen Seiten und Vereinen von sogenannten “Tierrechtlern”, ist auch Schröder’s Artikel als reine Stimmungs- und Meinungsmache im eigenen Interesse zu werten.

  • Gastartikel: Kritik bezüglich der aktuellen Tierschutz-Politik

    Gastartikel von Jürgen Friedrich
    Jürgen schaut immer gern hinter die Aussagen und Analysiert dann die Wahrheiten, die in den Behauptungen stecken.

    Genau genommen müsste man bezüglich des Themas „Wildtierverbot im Zirkus“ die Länder Hessen, Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sowie die Mitglieder des Bundesrats wegen grober Missachtung des Gesetzes rügen und den Geschädigten (Zirkusse mit Wildtierhaltung) „Wiedergutmachung“ leisten.

    Denn eigentlich gilt auch in ganz Deutschland der Grundsatz: „ne bis in idem“ („nicht zweimal in derselben [Sache]“) eigentlich: „bis de eadem re ne sit actio“ („zweimal sei in derselben Sache keine Gerichtsverhandlung“).[1] Festgehalten ist dies im Grundgesetz Art. 103.[2]

    Das Land Hessen hatte bereits im Jahr 2003 ALLE Zirkusbetriebe mit Wildtierhaltung in ganz Deutschland der systemimmanenten „Tierquälerei“ bestimmter Tierarten „bezichtigt“ und somit dem Grunde nach nicht nur „angeklagt“ sondern auch „(vor-)verurteilt“ – Der Bundesrat hatte daraufhin einen rechtlich NICHT verbindlichen Entschließungsantrag an die Bundesregierung eingereicht.[3]

    – ALLE Zirkusse mit Wildtierhaltung wurden also öffentlich angeprangert permanent und vorsätzlich „Straftaten“ zu begehen.
    – Die Notwendigkeit eines solchen Verbotes konnte aber offensichtlich nicht erbracht werden, weshalb die Bundesregierung zu Recht kein derartiges Verbot umsetzte.
    – Somit waren die Beschuldigten (die „Angeklagten“; ALLE Zirkusse mit Wildtierhaltung in ganz Deutschland) vom Vorwurf „freigesprochen“!
    Eigentlich.
    Doch die nachfolgenden 13 Jahre bis heute zeigen deutlich, dass Menschen im/vom Zirkus allgemein wie „Menschen 2. Klasse“ behandelt werden[4] – so ähnlich wie es einst schon mal in Deutschland und ganz Europa bereits der Fall war:

    – permanente/s Stimmungsmache / Schüren von Hass gegen (alle) Zirkusbetriebe bzw. Zirkusmitarbeiter und /-Sympathisanten (sowohl on- als auch offline);

    – Kampfsprüche wie „Kein Applaus für Tierquälerei“, „Zirkus ja, aber OHNE Tiere“ oder „Zirkus ist immer Tierquälerei“ werden stetig als „die Wahrheit“ propagiert, geteilt, wiederholt, gerufen usw. (sowohl on- als auch offline);

    – Beleidigungen wie „Tierquäler“ und „Mörder“ werden als „Meinungsäußerungen“ oder „Kritik“ gegenüber Zirkusmitarbeiter quasi immer legalisiert – auch von den meist einseitigen Medienberichten (sowohl on- als auch offline), aber auch Gerichte sehen das Äußern von Beleidigungen und Hetzen gegen Zirkusse bzw. -Mitarbeiter eher als „nicht so schlimm“ an;[5][6][7]

    – Plakate werden nahezu immer bspw. mit „ABGESAGT wegen Tierquälerei“-Aufklebern manipuliert oder gleich gänzlich zerstört[8][9][10] – die Bevölkerung und der Staat heißt dies im allgemeinen augenscheinlich für „gut“ bzw. hat nichts gegen diese Art der „Meinungsäußerung“;

    – diverse Filmaufnahmen, die vorsätzlich aus dem Kontext gerissen und manipuliert, falsch dargestellt bzw. falsch interpretiert werden, wissentlich aus dem Ausland stammen und/oder bereits älter sind (usw.), werden vorsätzlich fälschlich mit den heutigen deutschen Verhältnissen in Zirkusbetrieben gleichgesetzt, obwohl man dies nicht objektiv 1:1 vergleichen kann;[11][12]

    – ständig die gleichen provokanten Proteste, mit den gleichen Gestalten und mit diversen wilden, eindeutig unzutreffenden Vorverurteilungen / Anschuldigungen, werden auf den gegenüberliegenden Straßenseiten von Zirkussen genehmigt, um den Zirkusleuten einem andauernden Psychoterror auszusetzen und so zum Aufgeben zu nötigen (kündigen auch an, Zitat: „… wir kommen wieder. … und wieder. … und wieder!“)[13][14][15] – Angebote, dass diese sich persönlich vom Wohlbefinden der Wildtiere überzeugen könnten, werden kategorisch ausgeschlagen, nicht selten werden Zirkusbesucher (auch Kinder) heftigst beleidigt (sowohl on- als auch offline)[16][17] – es wird manchmal auch gerne SO lange provoziert, um eine Reaktion von Zirkusmitarbeitern zu erhalten um dies filmen zu können, was dann hinterher als „Grundlos aggressive Zirkusmitarbeiter greifen friedliche Demonstranten an!“ oder ähnliches darstellt wird, wobei immer ausgesuchtes und bearbeitetes Filmmaterial verwendet wird, der eigentliche Auslöser aber NIE zu sehen/hören ist;[18][19][20][21]

    – es werden vorsätzlich diverse „unwahre Tatsachenbehauptungen“ allgemein und individuell über Zirkusse mit Wildtierhaltung als „die Wahrheit“ in die Welt gesetzt und verbreitet, ausschließlich um öffentlich „Rufmord“ zu begehen, also dem Ansehen dieser zu schaden – so wurde etwa die Zirkusdirektorin Frau Christel Sembach-Krone in 2009 „wegen zwei fahrlässiger Verstöße gegen § 18 | Nr. 1 TierSchG“ (wegen „Ordnungswidrigkeit“) zu Geldbußen je 500 € verurteilt. Aber „Tierrechtler“ behaupteten etwas anderes: Obwohl PETA selbst sogar dieses Urteil hochgeladen hat, titelte PETA, Zitat: „Zirkusdirektorin Christel Sembach-Krone wird wegen Tierquälerei verurteilt“ (ein Urteil wegen „Tierquälerei“ kann im Übrigen aber nur aufgrund von § 17 TierSchG erfolgen, welches aber im gesamten Urteil nicht erwähnt wird);[22][23][24]

    – Unbekannte steigen/brechen Nachts in Zirkusse ein, manipulieren die Umgebung der Tiere um davon Fotos und Filmaufnahmen zu machen bzw. um die Tiere zu befreien, welche dann für sich selbst und andere eine Gefahr sein können (so auch Mitte Juni 2015 die Elefantendame „Baby“ alias „Benjamin“ in Buchen, welche sich nachweislich NICHT selbst „befreit“ haben konnte: das Zelt wurde aufgeknöpft, nicht zerrissen, der Strom vom Elektrozaun wurde abgestellt, die drei Elemente vom Elektrozaun wurden durchgeschnitten, das Innere vom Zelt war nicht verwüstet. Die Polizeibeamten sicherten DNA-Spuren am Zelteingang und am Stecker des Elektrozauns – Nur etwa drei-vier Wochen zuvor wurde online zu einer solchen Tat aufgerufen, Zitat: „Benjamin muss befreit werden“ – Bereits mehrere Jahre lang wurde von „Tierrechtlern“ immer einseitig bezüglich „Baby“/“Benjamin“ und dem Zirkus berichtet – so wurde sie meist als „verhaltensgestört“ und „aggressiv“ dargestellt, obwohl persönlich vorgenommene Kontrollen von Veterinären das nicht bestätigen konnten – in 2012 hat „Baby“ einem Jungen auch nachweislich NICHT den Kiefer gebrochen, wie „Tierrechtler“ zwecks Stimmungsmache propagiert haben und auch noch immer propagieren. Es war aber nachweislich eine Kieferprellung mit VERDACHT auf Kieferbruch, welcher sich aber NICHT bestätigte);[25][26][27][28]

    – sogar einzelne Politiker werden, sofern „Tierrechtler“ „glauben“, dass diese nicht der „Tierrechtler“-Ansicht wären, von diesen beleidigt, verleumdet, bedroht, versucht zu nötigen, versucht mundtot zu machen usw. auch im Rahmen von Aktionen/Kampagnen (sowohl on- als auch offline);[29][30]

    – unvm.

    DIESES Vorgehen wird aber allgemein hin toleriert, warum auch immer. Vor einigen Jahrzehnten wurden Zirkusleute (neben anderen Menschengruppen) ähnlich abfällig behandelt und ebenfalls pauschal diverser Verbrechen beschuldigt. Nur, dass man sie damals (ebenfalls ohne Gerichtsverhandlung) in ein KZ brachte und ermordete fehlt heute noch.[31][32]

    Ende 2011 unternahmen dann jedenfalls die Länder Bremen, Hamburg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein den zweiten Versuch und bezichtigten ALLE Zirkusse mit Tierhaltung der „Tierquälerei“, was somit die erste grobe Missachtung der Grundgesetze darstellt – welche aber der Bundesrat unterstützte und der Bundesregierung einen zweiten rechtlich NICHT verbindlichen Entschließungsantrag zukommen ließ.[33]

    In einem Antwortschreiben Anfang 2012 wies die Bundesregierung noch darauf hin, dass es in 2003 bereits einen solchen Antrag gab, welchen man auch geprüft habe. Dabei verweist man auf die Berufsfreiheit und Eigentumsfreiheit sowie, Zitat:
    – „Zur Rechtfertigung derartiger Eingriffe in Grundrechte ist eine durch Fakten belegte Begründung erforderlich, aus der sich insbesondere ergibt, dass sich etwaige Missstände nicht durch mildere Maßnahmen beheben lassen.“[34]

    Dies war bei dem Entschließungsantrag in 2003 und auch in 2011 NICHT der Fall – Dass dies nun in 2016 großartig anders sein soll als fünf Jahre zuvor ist stark zu bezweifeln, da (meines Wissens nach) in dieser Zeit NICHT signifikant mehr Zirkusse wegen „Tierquälerei“ (nach § 17 TierSchG) oder wegen einer Ordnungswidrigkeit (nach § 18 TierSchG) verurteilt wurden als zuvor, was einen derartigen Schritt begründet hätte.

    Auf eine „Kleine Anfrage“ der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 9.9.2014 zum Thema „Haltung von Wildtieren im Zirkus“ antwortete am 29.9.2014 die Bundesregierung u.a. folgendermaßen auf Punkt „1.“, Zitat:
    – „Entsprechende Regelungen sind gemäß § 11 Absatz 4 des Tierschutzgesetzes aber nur dann möglich, wenn die Tiere der jeweiligen Art an wechselnden Orten nur unter erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden gehalten oder zu den wechselnden Orten nur unter erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden befördert werden können und diesen erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden durch andere Regelungen, insbesondere solche mit Anforderungen an die Haltung oder Beförderung der Tiere, nicht wirksam begegnet werden kann. Bislang konnte nicht belegt werden, dass es Tierarten gibt, für die diese Voraussetzungen vorliegen.“[35][36]

    Auf eine Frage zum Thema „Zirkustiere“ auf der Seite „direktzu.de“ vom 28.8.2015 an die Bundeskanzlerin Angela Merkel, antwortete am 5.10.2015 in ihrem Auftrag das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung u.a. folgendermaßen, Zitat:
    – „Einem Verbot der (Wild-) Tierhaltung im Zirkus sind verfassungsrechtlich hohe Hürden gesetzt. Denn das wäre ein Eingriff in die Grundrechte der Berufs- und Eigentumsfreiheit, also in Rechte, die ebenso Verfassungsrang genießen. Ein Verbot ist im Übrigen nur dann zulässig, wenn das gleiche Ziel nicht auch mit milderen Mitteln zu erreichen wäre. Ein solches Mittel besteht in der Zirkusregisterverordnung. Die Verordnung schreibt vor, dass in einer Datenbank zentral zu erfassen ist, ob und – wenn ja – mit welchem Inhalt ein Zirkus eine Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz erhalten hat. Das Register zeigt außerdem an, ob ein Zirkus Auflagen bekommen hat und mit welchem Ergebnis Kontrollen durchgeführt wurden.“[37]

    Trotzdem meint nun wieder das Land Hessen zum zweiten und insgesamt zum dritten Mal ALLEN Zirkussen mit Tierhaltung in Deutschland „Tierquälerei“ vorwerfen zu müssen, also: öffentlich „anzuklagen“/“anzuprangern“. Die zweite grobe Missachtung der Grundrechte – und selbst wenn sich der Bundesrat erneut daran beteiligt und der Bundesregierung einen rechtlich NICHT verbindlichen Entschließungsantrag schickt, so wird auch dieser nicht zu einem Verbot führen, da die Notwendigkeit wieder nicht belegt sein wird.

    Sollte allerdings ein Wildtierverbot im Zirkus für ganz Deutschland beschlossen werden, so beweist die deutsche Politik, dass tatsächlich etwas faul im Staate Deutschland ist. Nach der Beweiskraft der wissenschaftlichen Studien bezüglich Wildtiere im Zirkus gegangen, geht es diesen Tieren „nicht besser oder schlechter“ als ihren Artgenossen in anderen Einrichtungen und ein Verbot nicht befürwortet werden kann.[38]

    – Also ENTWEDER argumentiert man, dass die Tierhaltung im Zirkus NICHT mit der im Zoo, Wildpark usw. zu vergleichen wäre und sieht anhand der Beweislage, dass die Notwendigkeit für ein Wildtierverbot „so“ keinesfalls bewiesen werden kann…

    – ODER aber man argumentiert, dass die Tierhaltung im Zirkus (wie auch immer man darauf kommen sollte) DOCH 1:1 mit der im Zoo, Wildpark usw. zu vergleichen wäre und man verbietet daher konsequent ALLE Einrichtungen mit Wildtierhaltung, denn wenn der Zirkus pauschal „Tierquälerei“ wäre, dann wären es alle anderen Einrichtungen im gleichen Maße auch…

    Alle anderen Entscheidungen hierzu, die irgendetwas verbieten würden, wären fern jeglichem gesunden Menschenverstands und der Beweislage. Es würde lediglich beweisen, dass Zirkusleute (auch in Deutschland) tatsächlich bloß „Menschen 2. Klasse“ sind, mit denen man machen kann was man will, ohne Strafe fürchten zu müssen – wie im indischen Kastensystem die sogenannten „Unberührbaren“.

     

    Besonders folgende Personen/Organisationen sind bei diesem Thema aufgrund ihrer eklatanten Voreingenommenheit und stark einseitigen Berichterstattung zu kritisieren:

    – PETA Deutschland e.V. (Tierrechtsorganisation)
    wird, obwohl der eingetragene und „gemeinnützige“ Verein offiziell seit Gründung Ende 1993 eine „Tierrechtsorganisation“ ist, öffentlich und oft in den Medien fälschlicherweise als „Tierschutzverein“ (o.ä.) und deren Mitarbeiter und Anhänger als „Tierschützer“ bezeichnet, dabei sieht man diese quasi NIE am „Tiere schützen“, sondern eher beim Streiten/Disputieren („rechteln“);[39][40][41] vorsätzliches durchgehendes, massives, unsachliches Fehlinformieren;[42][43][44][45][46][47][48] prangert auch einzelne Politiker an, weil diese nicht PETA’s Meinung teilen und versucht diese mit diversen Aktionen (u.a. Petitionen, Lichtprojektionen, Aufruf zum Mailbombing, Spaming, Shitstorm) zum „Umdenken“ zu bewegen (bspw.: Angela Merkel, Edmund Stoiber, Christian Schmidt, Volker Kauder, Dieter Stier);[49][50][51] mit Abmahnungen versucht PETA auch einzelne Politiker mundtot zu machen (bspw.: Beate Schlupp, David McAllister, Björn Thümler);[52][53][54] ca. 35% aller Ausgaben werden von PETA ausschließlich für „Personalkosten“ aufgewandt,[55] behauptet aber gleichzeitig, dass „über 88% des jährlichen Budgets“ „direkt in die Programme zur Beendigung von Tierelend und Rettung von Leben“ ginge;[56] auch schneidet PETA in Transparenz-Studien stets schlecht ab[57][58] und nach einem anwaltlichen Gutachten, Zitat: „sprechen gewichtige Anhaltspunkte dafür, dass die tatsächliche Geschäftsführung (…) das (…) Gemeinnützigkeitsprinzip verletzt und Mittel satzungswidrig verwendet hat. Es bestehen durchgreifende rechtliche Bedenken daran, dass die tatsächliche Geschäftsführung (…) noch auf die ausschließliche und unmittelbare Erfüllung steuerbegünstigter Zwecke gerichtet ist und den Bestimmungen entspricht, die die Satzung über die Voraussetzung für Steuervergünstigungen enthält“[53] – arbeitet PETA also überhaupt „selbstlos“, „ausschließlich“, „unmittelbar“ und somit „gemeinnützig“?[59]

    – Dr. Edmund Haferbeck (PETA)
    wurde am 24.7.2009 zu Schadenersatz dem Grunde nach verurteilt;[60] in einem Interview kam zur Sprache, dass Haferbeck einen Tierlaborchef bedrängt und Sachschaden begangen habe, weshalb er sich diesem jetzt nur noch auf 200 Metern Luftlinie nähern dürfe und macht auch deutlich, dass PETA die in den USA als „Terroristen“ eingestufte A.L.F. (Animal Liberation Front) oder andere Organisationen, „die in irgendeiner Form für die Rechte der Tiere oder auch für mehr Tierschutz“ Straftaten begingen, niemals kritisieren würde;[61][62] in seinem Buch „Operation Tierbefreiung“ rechtfertigt und verherrlicht er Straftaten im Namen der Tiere und gibt zu: Er sei „Tierschützer und Tierbefreier seit 1984“ und „wegen Tierbefreiung zeitweise inhaftiert“ gewesen sowie sei er „selbst wegen diverser Varianten zivilen Ungehorsams verurteilt“ worden.[53]

    – Peter Höffken (PETA)
    glänzt in all seinen Ausführungen lediglich mit massivem Gebrauch an Verallgemeinerungen und Vorurteilen sowie wilden Anschuldigungen, Scheinargumenten und Populismus – nichts was Höffken bislang geäußert hat würde der Bezeichnung „Experte“ gerecht werden;[42][50][63] gegen ihn wurde am 1.10.2014 eine Anzeige wegen Titelmissbrauchs („Diplom-Zoologe“) eingereicht. Obwohl er es lediglich vorzeigen müsste um dieses Verfahren zu beenden, zieht er es vor, es unnötig(?) in die Länge zu ziehen, verzichtet seitdem auf seine zuvor übliche Bezeichnung und weigert sich einfach „sein Diplom“ vorzulegen.[64]

    – ARD, ZDF usw.
    NICHTS rechtfertigt das Herausschneiden von Wildtiernummern einer Sendung, worin der Inhalt die komplette Zirkusvorstellung sein soll;[65] die stetige Zusammenarbeit mit stark voreingenommenen, geltungssüchtigen, xenophobischen „Tierrechtsorganisationen“ bzw. diese als (nahezu) ALLEINIGE „Quellen“ zu nutzen UND diese allen ernstes ständig als „Tierschützer“ darzustellen / zu bezeichnen, ist eine Schande für das deutsche Fernsehen und den deutschen Journalismus![66][67]

    – Thomas Schröder (Deutscher Tierschutzbund)
    ein reiner PR-Mensch/Redner/Schauspieler ohne jegliches Fachwissen bezüglich Zirkusse bzw. (Zirkus-)Tiere und ist frei von Sachlichkeit (bspw. unterstellt er pauschal Zirkusbetrieben mit weißen Löwen der „Inzucht“ ohne dies auch nur ansatzweise beweisen zu können!),[67] sein Werdegang: ausgebildeter Buchhändler, Aufstiegsfortbildung zum Kommunikationswirt (Westdeutschen Akademie für Kommunikation), langjähriger Büroleiter der SPD-Bundestagsabgeordneten Margitta Terborg, unabhängiger Kommunikationsberater, Dozent für Public Relations (Westdeutschen Akademie für Kommunikation + Kölner Coachingfirma DKDT), schrieb in 2003 (mit Ursula Wolters) das Buch „Mein Ich konkret: Ego-Marketing“, beim DTB: zunächst Pressesprecher, ab 2004 Bundesgeschäftsführer und ab 2.10.2011 Präsident[68]

    – Dr. Cornelie Jäger (Landestierschutzbeauftragte, Baden-Württemberg)
    macht keinen Hehl daraus seit Jahren eine Kooperation mit PETA einzugehen und eine völlig voreingenommene Gegnerin von Zirkussen mit Wildtierhaltung zu sein, da sie Kommunen einseitig berät und entsprechende „Tipps“ gibt, um jenen Betrieben KEINEN Platz zur Verfügung zu stellen;[69][70][71] Am Beispiel „bigFM“ sah man erst kürzlich ihre übliche „professionelle“ Arbeitsweise:
    – Statt mit den Verantwortlichen in Ruhe einen Dialog zu suchen und zu führen, schaute sich Frau Jäger oberflächlich die Bilder und Videos im Internet an und/oder hörte nur auf das, was PETA ihr sagte, welche sie angeblich erst eingeschaltet hatte, nachdem PETA „bigFM“ sogar gleich zwei Mal mit Klage drohte. Jäger meinte sofort anhand der Bilder ganz sicher öffentlich sagen zu können, dass das Kaninchen „nicht tierschutzfachlich qualifiziert gehalten werde“, unterstellte dem Sender öffentlich nur eigennützige Motive zu haben und forderte öffentlich die Absage der Aktion, da „mehrfach gravierend gegen das Tierschutzrecht verstoßen“ werden würde.[72][73]
    – Hintergrund: „bigFM“ hatte ankündigt gehabt, dass der Moderator Rob Green, im Rahmen einer Challenge eines Zuhörers, ein Kaninchen töten, kochen und essen würde – was tatsächlich aber nie wirklich geplant war, wie auch zwei eingeweihte Tierschutzvereine bestätigten[74]

    – Dr. Madeleine Martin (Landestierschutzbeauftragte, Hessen)
    übertrifft mit ihrer Voreingenommenheit gegenüber Zirkussen mit Wildtieren sogar um Welten ihre Kollegin aus Baden-Württemberg, äußert sich allgemein abfällig über Zirkusse, ala: „Das ist Mittelalter“[75] oder allgemein über Zirkusleute, ala: „(…) dass die Veterinäre vor Ort vielfach mit einem großen Aggressionspotenzial seitens der Zirkusmitarbeiter konfrontiert werden“ oder: „Zu den schlechten Erfahrungen mit Zirkusbetrieben gehören außerdem offen gebliebene Rechnungen, Beschädigungen und Zerstörungen an den Gastplätzen, Materialmängel der Gerätschaften sowie zunehmend Probleme durch Ausbruch der Tiere.“[76] – darf aber trotz dieser himmelhoch schreienden Befangenheit noch Zirkustiere „begutachten“ und beschlagnahmen lassen, obwohl sie sogar schon beim Entschließungsantrag 2003 maßgeblich beteiligt war;[77]
    – Im Falle der Elefantendame „Baby“/“Benjamin“ sieht man dies besonders gut: Den Zirkus habe Martin bereits „lange im Visier“ und meinte „schon erheblichen Ärger mit der Eigentümerfamilie gehabt“ zu haben. In ihrer folglich persönlichen Befangenheit urteilte Martin, Zitat: „Das Tier ist definitiv seit Jahren verhaltensauffällig“ und bescheinigte der Elefantendame mal eben in einem augenscheinlich bereits vorgetippten Gutachten eine Verhaltensauffälligkeit nach „erheblichen Leiden“;[78]
    – Das müssten demnach aber all ihre Kollegen zuvor wohl „übersehen“ haben! Unter anderem bestätigte Mitte 2013 Veterinäroberrat Dr. Georg Unterholzner, der gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. Bernhard Hauser die Elefantendame in Gelting 90 Min. lang begutachtet hat, dass „nichts zu beanstanden“ sei und sie „in keinster Weise aggressiv“ wirke![79] Auch berichtet Susanna Stubbe, Pressesprecherin des Safariparks, wo das Tier untergekommen war/ist, dass „Baby“/“Benjamin“ noch während der Zeit im Zirkus einer Langzeituntersuchung unterzogen wurde. Dabei sei Tessy Albonetti, Diplom-Biologin der Albert Ludwigs Universität Freiburg, zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Elefantenkuh völlig normal verhalte und auch keinerlei Verhaltensauffälligkeiten zeige![80]

    – Prof. Dr. Manfred Niekisch (Zoodirektor, Unkenexperte)[81]
    obwohl er augenscheinlich gar keine eigenen Erfahrungen mit Elefanten oder dem deutschen Zirkus hat, meint er merkwürdigerweise genau zu wissen, dass man in heutigen deutschen Zirkusbetrieben genauso umginge, wie in Indien von vor 200 Jahren: indem man ihren Willen „brechen“ würde – Niekisch hat wohl das unsachliche Vorverurteilen und Verallgemeinern perfektioniert[82]

    – Tobias Dornbusch (angeblicher Dipl.-Biol.)
    tritt öfters für die „Tierrechtsszene“ als „Elefanten-Experte“ auf; ist offensichtlich nicht unvoreingenommen; sein Gutachten vom 30.12.2015 „Praxisorientierte Anforderungen an die Haltung von Elefanten im reisenden Zirkus“ enthält nur eine Unterschrift: die von Dornbusch – Dennoch ist im Dokument immer von einer Mehrzahl („die Autoren“) die Rede – Dornbusch gibt zwar noch einen Mitarbeiter an, dieser hat aber augenscheinlich nichts in diesem Dokument verfasst; Dornbusch’s Arbeit weißt (wohl aufgrund seiner Voreingenommenheit) Fehler auf – um nur mal ein Beispiel zu nennen: er behauptet, dass Stereotypien „ein Anzeichen einer nicht adäquaten oder mangelhaften Tierhaltung, während ein hohes Maß an natürlichem Verhalten ein Indikator für Wohlfühlen“ wäre und stützt sich dabei auf die Arbeiten von „MASON 1991“ sowie „MARRINER & DRICKAMER 1994″[83]
    – diese beiden veröffentlichten wissenschaftlichen Arbeiten (so wie auch viele andere, auf welche sich Dornbusch stützt) wurden bereits in 2007 neben über 300 weiteren Arbeiten zum Thema „Wildtiere in reisenden Zirkussen“ in einer systematischen Übersichtsarbeit (welche die höchste Beweiskraft von allen wissenschaftlichen Arbeiten aufweisen) auf die Beweiskraft der Ergebnisse überprüft – DABEI kamen aber die sechs Fachexperten (Prof. Dr. Sir Patrick Bateson, Prof. Dr. Ted Friend, Dr. Marthe Kiley-Worthington, Samantha Lindley, Prof. Dr. Georgia Mason, Peter Scott) zu einem anderen Ergebnis als Dornbusch, Zitat:
    „The exchanges between Panel members indicated that this is a very complex area. There appears to be no data to indicate that the presence of stereotypic behaviour proves bad welfare or that the absence of stereotypic behaviour proves that welfare is good. Where animals have been brought in to circuses, separating the stereotypic behaviour resulting from earlier experience from current experience is difficult. Some researchers concluded that a significant number of stereotypic behaviours in circus tigers and elephants are anticipatory and not indicative of poor welfare. However, others, who argue that these could still be triggered by frustration or a poor environment, contest this.
    Thus the Panel concluded that it is very difficult to make a decision on welfare based on stereotypic behaviour alone.“[38]


    Verweise:

    [1] Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ne_bis_in_idem

    [2] Gesetze im Internet: https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_103.html

    [3] Bundestag, Bundesrat, 17.10.2003: https://dipbt.bundestag.de/doc/brd/2003/0595-03B.pdf

    [4] Huffington Post, Pietro Bento, 31.5.2015: https://www.huffingtonpost.de/…/pseudotierschuetzer-wildtier…

    [5] peta, 8.9.2014: https://www.peta.de/circus-krone-in-chemnitz-peta-uebt-kriti…

    [6] taz, „Artisten verprügeln Aktivisten: Manege frei für auf die Fresse“, 7.1.2014: https://www.taz.de/!5051393/

    [7] Berliner Zeitung, 12.12.2012: https://www.berliner-zeitung.de/…/prozess-zirkusleute-als–s…

    [8] Google-Bilder-Suche, „abgesagt wegen tierquälerei“: https://www.google.de/search…

    [9] ka-news, 11.12.2015: https://www.ka-news.de/…/Tierquaelerei-in-Karlsruhe-Unbekann…

    [10] Linksunten.Indymedia, 8.12.2015: linksunten.indymedia.org/de/node/161543

    [11] Abendzeitung München, 23.12.2015: https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.peta-vs-michael-…

    [12] peta: https://www.peta.de/videoszirkus

    [13] Frankfurter Rundschau, 13.12.2015: https://www.fr-online.de/…/tierschutz-tierquaelerei-im-zirku…

    [14] YouTube, Laura Müller, „Demonstration CIRCUS PROBST“, 6.2.2016: https://www.youtube.com/watch?v=Y8YIDjI8dTc

    [15] YouTube, Tierschutz Aktionen TV, „Protest vor Circus Krone in München – Februar 2015“, 1.2.2015: https://www.youtube.com/watch?v=–nQ8FbU_vo

    [16] Westdeutsche Zeitung, 24.1.2016: https://www.wz.de/…/junge-5-wird-von-zirkus-demonstranten-be…

    [17] Facebook, Jürgen Friedrich, Pablo S., 4.3.2016: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=986999198035066&set=a.913153818752938.1073741830.100001749860842&type=3&theater

    [18] YouTube, Animal Rights Activists, „Circus Belly attackiert erneut friedliche Tierrechtsaktivist*innen – Garbsen 08.11.2015“, 19.11.2015: https://www.youtube.com/watch?v=B2hv9d2X28I

    [19] YouTube, LSCV, „Angriff von Mitarbeiter_innen des Circus Montana in Lörrach auf einen Tierrechts-Aktivisten 04.1.15“, 5.1.2015: https://www.youtube.com/watch?v=v-OzFcf3tSY

    [20] YouTube, LEIPZIG FERNSEHEN, „Schlägerei: Zirkusmitarbeiter verprügeln Tierschützer“, 6.1.2014: https://www.youtube.com/watch?v=2yAVmDKyorM

    [21] YouTube, Tierschutz Aktionen TV, „Circusmitarbeiter greifen Tierschützer an – Circus Belly am 21.12.14“, 21.12.2014: https://www.youtube.com/watch?v=8tVYsO0d6VA

    [22] peta: https://www.peta.de/circus-krone-urteil

    [23] peta: https://www.peta.de/mediadb/Krone_Urteil_Darmstadt.pdf

    [24] jurion: https://www.jurion.de/…/AG-Darmstadt/2009-02-10/233-OWi-148…

    [25] peta: https://www.peta.de/Benjamin#.VPhTublAS71

    [26] Rhein-Neckar-Zeitung, 16.6.2015: https://www.rnz.de/…/buchen_artikel,-Elefanten-Attacke-in-Bu…

    [27] Rhein-Neckar-Zeitung, 16.6.2015: https://www.rnz.de/…/buchen_artikel,-Benjamin-muss-befreit-w…

    [28] Merkur, 7.6.2013: https://www.merkur.de/…/elefant-eine-gefahr-zirkus-besucher-…

    [29] peta, 16.9.2014: https://www.peta.de/tuebinger-oberbuergermeister-palmer-als-…

    [30] Facebook, Peta – Nein Danke, 22.9.2014: https://www.facebook.com/PetaNeinDanke/videos/762237400490531/

    [31] Netzwerk-Zirkus: https://netzwerk-zirkus.de/traditioneller-zirkus-geschichte/

    [32] Nordhorn, „Circus.Freiheit.Gleichschaltung.“: https://www.nordhorn.de/magazin/artikel.php…

    [33] Bundestag, Bundesrat, 25.11.2011: https://dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2011/0565-11B.pdf

    [34] Bundestag, Bundesregierung, 28.2.2012: https://dipbt.bundestag.de/dip21/brd/2011/0565-11B(zu).pdf

    [35] Bundestag, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, 9.9.2014: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/025/1802526.pdf

    [36] Bundestag, Bundesregierung, 29.9.2014: https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/026/1802690.pdf

    [37] direktzu, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 5.10.2015: https://direktzu.de/kanzlerin/messages/zirkustiere-62313

    [38] Defra, Oktober 2007: https://webarchive.nationalarchives.gov.uk/…/circus-report.p…

    [39] NDR, 25.2.2016: https://www.ndr.de/…/PETA-fordert-Verkaufsstopp-von-Tieren-…

    [40] Focus, 8.2.2016: https://www.focus.de/…/scharfe-kritik-peta-gegen-muenchner-s…

    [41] Wörterbuchnetz: https://woerterbuchnetz.de/PfWB/?lemma=rechteln

    [42] Sat.1, PETA, Peter Höffken, 15.6.2015: https://www.sat1.de/…/f…/video/talk-tierverbot-im-zirkus-clip

    [43] peta: https://www.peta.de/

    [44] Facebook, Peta Deutschland: https://www.facebook.com/PETADeutschland/

    [45] peta: https://www.veganblog.de/

    [46] Facebook, peta2: https://www.facebook.com/peta2

    [47] peta: https://www.peta2.de/

    [48] peta: https://www.erkenne-den-zusammenhang.de/

    [49] peta, Juni 2015: https://www.peta.de/Wildtierverbot-im-Zirkus

    [50] veganblog, Peter Höffken, 29.12.2014: https://www.veganblog.de/…/diese-vier-politiker-blockieren-…/

    [51] peta, 16.10.2015: https://www.peta.de/fuer-ein-ende-von-wildtieren-im-zirkus-s…

    [52] NDR, 30.8.2010: https://www.ndr.de/…/Regionalnachrichten-fuer-Oldenburg-Ostf…

    [53] Gerati, Dr. Walter Scheuerl, „Gutachten zu fragwürdigen Tierrechtskampagnen und zu der Frage einer gemeinnützigkeitsschädlichen Mittelverwendung durch den Verein Peta Deutschland e.V.“, 18.9.2012: https://gerati.de/wp-content/uploads/GutachtenPETA.pdf

    [54] YouTube, cdufraktionmv, „Beate Schlupp ist für keine Gewalt unter dem Deckmantel des Tierschutzes“, 18.11.2010: https://www.youtube.com/watch?v=G9xcrgl-oM4

    [55] peta: https://www.peta.de/mediadb/PETA_2162-2014_GUV_Uebersicht.pdf

    [56] peta: https://www.peta.de/spenden

    [57] test.de, Stiftung Warentest + Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), 26.11.2013: https://www.test.de/Spenden-Diesen-Organisationen-koennen-…/

    [58] Spiegel Online, Phineo gAG, 28.11.2014: https://www.spiegel.de/…/spenden-ranking-so-transparent-arbe…

    [59] Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinn%C3%BCtzigkeit…

    [60] agrarheute, 31.7.2009: https://www.agrarheute.com/…/peta-berater-schadenersatz-veru…

    [61] FBI, 12.2.2002: https://www2.fbi.gov/congress/congress02/jarboe021202.htm

    [62] ZDF, 22.10.2015, bei ca. „25:00/29:28“: https://www.zdf.de/ZDFmedi…/hauptnavigation/sendung-verpasst…

    [63] Deutschlandradio Kultur, 18.1.2016: https://www.deutschlandradiokultur.de/wildtiere-im-zirkus-ho…

    [64] Gerati, 1.10.2014: https://gerati.de/…/wir-erstatten-strafanzeige-gegen-pe…/

    [65] Presseportal, 25.1.2016: https://www.presseportal.de/pm/103332/3233204

    [66] ZDF, frontal21, 3.3.2015: https://www.zdf.de/…/wildtierverbot-im-zirkus-quaelerei-in-d…

    [67] YouTube, FANGS ╳ FISTS, „Frontal 21 „Wildtiere, Quälerei in der Manege“ (03/03/2015)“, 5.3.2015: https://www.youtube.com/watch?v=WH6i2AZwYj0

    [68] Wikipedia: https://de.wikipedia.org/…/Thomas_Schr%C3%B6der_(Tiersch%C3…

    [69] Stuttgarter Zeitung, 16.8.2012: https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.anzeige-gegen-loec…

    [70] Badische Zeitung, 5.11.2013: https://www.badische-zeitung.de/…/tierschutzbeauftragte-fuer…

    [71] Welt, 4.11.2013: https://www.welt.de/…/Diskussion-um-Dickhaeuter-und-ihre-Dom…

    [72] Welt, 15.1.2016: https://www.welt.de/…/Radiosender-will-in-Live-Sendung-Kanin…

    [73] Stuttgarter Nachrichten, 19.1.2016: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.umstrittene-ch…

    [74] Radioszene, 21.1.2016: https://www.radioszene.de/…/bigfm-rob-green-schlachtet-das-k…

    [75] Frankfurter Rundschau, 5.7.2015: https://www.fr-online.de/…/tierhaltung-im-zirkus-mehr-sicher…

    [76] tierrechte, 2011(?): https://www.tierrechte.de/…/wildtiere-im-zirkus-interview-m…

    [77] Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT), Nr. 2, Mai 2003: https://www.bmt-tierschutz.de/wp/pdf/RDT/Rdt_2_2003.pdf

    [78] Echo, 17.6.2015: https://www.echo-online.de/…/wildtiere-im-zirkus-auch-hessen…

    [79] Merkur, 7.6.2013: https://www.merkur.de/…/veterinaer-elefant-benjamin-keinster…

    [80] NOZ, Delmenhorster Kreisblatt, 17.6.2015: https://www.noz.de/…/elefant-schliesst-im-safaripark-schnell…

    [81] Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Niekisch

    [82] Hessenschau, 15.6.2015: https://hessenschau.de/…/wildtiere-gehoeren-nicht-in-den-zir…

    [83] Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, Tobias Dornbusch, 30.12.2015: https://mlr.baden-wuerttemberg.de/…/Praxisorientierte_Anfor…

  • PETA – Wo man echten Tierschutz und wahrheitsgetreue Infos vergebens sucht

    Gastartikel von Jürgen Friedrich
    Jürgen schaut immer gern hinter die Aussagen und Analysiert dann die Wahrheiten, die in den Behauptungen stecken.

    Wer nicht fähig ist zu lesen bzw. wer das Gelesene bei den Punkten 1.) bis 3.) nicht verstehen kann oder generell nicht verstehen will (PETA-Liebchen), kann auch gerne kehrtmachen oder bloß die jeweils verlinkten Seiten aufrufen… – Statt dies hier pauschal als “Blaba” (o.ä.) zu verurteilen, sollte man sich sparen – Wer schon nichts wissen bzw. lernen möchte, sollte auch nicht pauschal darüber urteilen… [Bei den Punkten 4.) bis 10.) habe ich übrigens auf solch ausführlichen Texte wie bei 1.) bis 3.) verzichtet…]

    Inhalt

    1.) “Wirtschaftsbericht 2014” von PETA
    2.) PETA manipulierte und missinterpretierte Videos
    3.) PETA verschweigt Fakten und erfindet “die Wahrheit”

    4.) In Transparenzstudien schneidet PETA schlecht ab
    5.) Anwaltliches Gutachten über PETA zweifelt an “Gemeinnützigkeit”
    6.) PETA und die Einbahnstraße der Meinungsfreiheit
    7.) Petitionen auf PETA’s Seiten sind vorsätzlich mangelhaft gesichert
    8.) Zwei PETA-USA-Mitarbeiter entsorgen vier Wochen lang tote Hunde illegal
    9.) Überwachungsvideo: zwei PETA-USA-Mitarbeiterinnen stehlen Hündin Maya
    10.) PETA und das vegane Tesla-Auto

    1.) PETA gibt 1/3 der Spenden allein für Personalkosten aus…

    – PETAs aktueller und, mangels eines detaillierteren Dokuments, vollständiger „Wirtschaftsbericht 2014“ (welcher an sich „ein Witz“ ist) enthält u.a. folgende Positionen und Beträge…
    + “steuerneutrale Einnahmen” = 3.964.366,04 € [100 %]

    Ideeller Bereich:

    – “Abschreibungen” = 25.600,41 € [0,6 %]
    – “Personalkosten” = 1.375.068,22 € [34,7 %]
    – “Öffentlichkeitsarbeit” = 1.922.014,87 € [48,5 %]
    – “Juristische Tierrechtsarbeit” = 68.365,12 € [1,7 %]
    – “Miete” = 111.921,26 € [2,8 %]
    – “Reisekosten” = 50.125,27 € [1,3 %]
    – “Sonstiges” = 345.189,02 € [8,7 %]

    – Unter “Verwaltung” fallen: “Abschreibungen”, “Personalkosten”, “Juristische Tierrechtsarbeit”, “Miete” und “Reisekosten” = 1.631.080,28 € [41,1 %]… Bei der Position “Sonstiges” kann man SO nicht erkennen wofür das Spendengeld aufgebracht wurde… und die Position “Öffentlichkeitsarbeit” müsste demnach all die in der Satzung festgelegten Zwecke umfassen – da aber einiges davon eher als “Werbung” gewertet werden könnte, müsste man schon einen detaillierteren “Wirtschaftsbericht” einsehen können um dies zu klären… spielt hier aber auch keine große Rolle… Allein die ca. 41,1 % für die “Verwaltung” bedeutet, dass PETA definitiv “unwirtschaftlich” arbeitet (ab 35 % für “Verwaltung” UND “Werbung”; das schafft PETA fast allein mit “Personalkosten”; siehe auch Transparenzstudie 11/2013) und könnte bloß deswegen die “Gemeinnützigkeit” aberkannt bekommen…

    – Auch gibt PETAs Zusammenfassung KEINEN Aufschluss darüber, ob auch nur EIN Cent “direkt” Tieren zugute gekommen wäre…

    – Dabei verpflichtet sich JEDER “gemeinnützige” Verein, der sich für die Förderung vom Tierschutz einsetzt, den “gemeinnützigen” Zweck “selbstlos”, “ausschließlich” UND “unmittelbar” zu verfolgen… Alle Voraussetzungen der Steuerbegünstigung müssen aus der Satzung ersichtlich sein und die Satzung muss die Art der Zweckverwirklichung angeben… Auch muss die “tatsächliche Geschäftsführung” der Satzung und somit den “gemeinnützigen” Zwecken entsprechen… weitere Infos über “Gemeinnützigkeit” hier: Wikipedia – Gemeinnützigkeit…

    – Die “tatsächliche Geschäftsführung” von PETA arbeitet daher eher “satzungswidrig”, da so viele Spendengelder NICHT für die eigentlichen Zwecke verwenden werden (siehe hier dazu auch unter Punkt “5.)” das Gutachten über PETA vom 18.9.2012)…

    – Ach ja: PETA behauptet auch, dass “Über 88 Prozent des jährlichen Budgets” “direkt in die Programme zur Beendigung von Tierelend und Rettung von Leben” gehen würde… Aber wie soll DAS gehen, wenn allein für die Verwaltung mindestens “41,1 %” verwendet werden…? Seeehr mysteriös…

    2.) PETA manipuliert und missinterpretiert Videos…

    – Um zu erkennen, dass die meist sehr kurzen Videos von PETA immer stark manipuliert sind, benötigt man im Grunde bloß ein funktionierendes Auge… 1-2-Minuten-Videos mit mehreren Videoschnipseln können unmöglich einen sachlichen Einblick über etwas geben – PETAs Einblendungen und die unterlegte Musik und Geräusche werden vor Ort bestimmt auch nicht bereits “so” vorhanden gewesen sein 😉

    (A) Siehe bspw. PETAs 60-Sekunden-Video, welches das typische Tiertraining im Zirkus zeigen würde… 1/3 der Zeit, also 20 Sekunden, sind aber bloß Einblendungen mit PETA-Botschaften, welche den Betrachter in PETAs Sinne beeinflussen soll – also was dieser über die gezeigten Bilder in PETAs Sinne denken, fühlen und wie er das Gesehene werten soll…

    – Bleiben also bloß noch 40 von den versprochenen 60 Sekunden Videomaterial übrig o.O selbst bei dieser Angabe betrügt PETA schamlos 😉 und diese sind nicht mal zusammenhängend, sondern bloß schnell wechselnde Videoschnipsel – auch dies soll einen gewissen Effekt auf den Zuschauer haben, da man diese Szenen bloß sehr kurz sehen und nicht genauer betrachten kann…

    – Dem Video wird dann noch eine dramatische Musik und ein langsam lauter werdendes “Ticken” für die Nerven unterlegt sowie einzelne Geräusche zusätzlich eingebaut um die Bilder noch effektiver wirken zu lassen und fertig ist die Manipulation des einfachen Zuschauers und Fans, der sowas unbedingt sehen will…

    – Viele der Aufnahmen zeigen Tierquälerei, das ist unbestreitbar und diejenigen gehören dafür auch zur Verantwortung gezogen – sofern sie nicht schon zur Verantwortung gezogen wurden… Aber genau dort liegt der Hund begraben: PETA verschweigt vorsätzlich die Details zu diesen Aufnahmen… einige Ausschnitte sind augenscheinlich bestimmt schon 20 Jahre alt und fast alle stammen aus dem Ausland… bspw. lassen sich folgende identifizieren:

    – England (ab dem 1.12.2015 sind Zirkustiere in ganz GB verboten) Aufnahmen von Jan./Feb. 2011, “ADI” ist links unten im Bild zu sehen, Elefant: BBC

    – Russland (wohl die meisten Szenen im Video) upload im Mai 2013, links unten steht “VITA-Animal-Rights-Center-Russia”, Pudel, Affen, Känguru: YouTube

    – Griechenland (seit 2012 sind Zirkustiere landesweit verboten) Aufnahmen vom Mai 2009, links unten steht: “Quelle: Arcturos”, Elefant, Zebras: YouTube

     

    – PETA KÖNNTE ebenfalls über diese Einzelfälle wahrheitsgemäß aufklären (jedesmal wird unter dem Video auch gefragt warum dagegen niemand etwas machen würde, dass den Tieren geholfen werden müsse, wo die Tiere wären, ob es ihnen gut ginge, was das für Leute wären usw.) ODER aber die Betrachter bewusst im Unwissen lassen und zwecks “Stimmungsmache” implizieren, dass hierzulande sozusagen „russische Verhältnisse“ herrschen würden – was aber hierzulande realistisch gesehen nicht der Fall ist…

    – PETA-Fans glauben aber leider bloß etwas, wenn PETA sagt, dass man etwas glauben soll… Wozu sollte PETA also “ehrlich” sein, wenn PETA doch genauso gut mit diesem Material versuchen könnte allen weiszumachen, dass JEDER individuelle und unabhängige Zirkusbetrieb der Welt – gegen jede Logik – EXAKT GLEICH wäre?! – Seltsamerweise wird sowas bereitwillig geschluckt…

    – Ach ja: lediglich EINE Szene stammt ganz sicher aus Deutschland (in dem Video bei ca. 0:16), allerdings ist stark zu bezweifeln, dass dabei wirklich das Tier geschlagen wurde – selbst ein Gericht sah sich außerstande, aufgrund der schlechten Kameraperspektive, darüber zu urteilen ob das Tier ODER auf das Podest „geschlagen“ wurde. Trotzdem implizierte PETA, dass die Frau ganz sicher und vorsätzlich das Tier geschlagen hätte und somit eine Tierquälerin wäre…

    – Es ist kaum zu bestreiten, dass PETA sie persönlich öffentlich angeprangert, verleumdet und als “Hassobjekt” missbraucht hat – was definitiv KEIN gemeinnütziger Zweck ist… Siehe dazu die ausführliche Stellungnahme von Carmen Zander…

     

    (B) Oder was ist mit dem recht neuen aber ebenfalls sehr kurzen PETA-Video über den Tiertrainer Michael Hackenberger? Nun hat man allein dank PETAs 102-Sekunden-Video (inklusive Einblendungen) einen mit Sicherheit ganz, ganz sachlichen Eindruck von dem 30 Minuten (1.800 Sekunden) Tiertraining erhalten, richtig? 😉

    – Und PETA hilft uns noch dabei ganz sachlich zu bleiben – In der etwas längeren Version (ca. 2,5 Min.) heißt es: „Die Dressur von Wildtieren beinhaltet immer Gewalt und Zwang.“ – Na, „Amen“ 😉

    – Zugegeben: Ich bin zunächst auch auf die Aufnahmen reingefallen, da ich mich ebenfalls durch das Geräusch beim Schlagen habe täuschen lassen… aber jetzt seid mal ehrlich, PETA-Anhänger: Wer von euch hat auch das HALBSTÜNDIGE Antwort-Video von Hackenberger vollständig gesehen? Oder anders gefragt: Wer von euch wusste, dass Hackenberger längst darauf geantwortet hat? 🙂 Er nimmt sich die Zeit alles ganz ausführlich (und sogar überzeugend) zu erklären was man in dem PETA-Minivideo wirklich gesehen hat…

    – Darin steht er u.a. wieder direkt neben dem Tiger und schlägt (diesmal aber für die Kamera sehr gut sichtbar) bloß in die Luft, statt auf das Tier, aber verursacht ebenfalls das Geräusch…

    – Der Tiger zeigt aber definitiv keine „Angst“ vor ihm bzw. vor der Peitsche – eher im Gegenteil… er wirkt mehr „unbeeindruckt“…

    – Wie bitte soll das möglich sein, wenn das Tier doch damit und von ihm tagtäglich geschlagen werden würde? o.O Hackenberger hat übrigens sogar im PETA-Video prophezeit, dass PETA solche Bilder garantiert für ihre selbstsüchtigen Zwecke missbrauchen und ihn groß anprangern würden – nur mit der Länge des Videos lag er daneben: er tippte auf nur 45 Sekunden 😀

    – PETA-Video 1
    – PETA-Video 2
    – Our Response To PETA’s Lies

    (C) Hat sich eigentlich jemals einer mit ner rosaroten PETA-Brille die „Info-Videos“ von PETA genauer zur Brust genommen? o.O zum Antibiotika-Video von PETA…

    (D) Bei folgendem ist PETA nur ein Teil des Artikels, aber es wird sehr gut verdeutlicht wie leichtfertig PETA & Co. einfach Lügen, Märchen usw. als “die Wahrheit” in Umlauf bringen können – also: die Gesellschaft verarscht: “Saving Society from Animal “Snuff” Films”…

    (E) Ähnliches gilt auch für folgende Seite mit einem interessanten Video (101 Sekunden), worin ebenfalls dargelegt wird, wie die meisten “schrecklichen” Videos von PETA & Co. zustande kommen: “So einfach ist es, ein falsches Bild von Zoos zu verbreiten”…

    – Auch der ehemalige PETA-Mitarbeiter Stefan Bröckling gab im Grunde zu, dass man Videos immer stark manipulieren und somit alle anlügen MÜSSE, Zitat:

    Die [Originalaufnahme] ist so natürlich elendig langweilig, das kann man so auf keiner Pressekonferenz zeigen, da schlafen die Leute ja ein.

    – aus dem anwaltlichen Gutachten über PETA vom 18.9.2012, siehe Punk “5.)”

     

    3.) PETA verschweigt Fakten und erfindet “die Wahrheit”…

    – Dass PETA permanent wichtige Details zu einzelnen Themen und Einzelfällen außen vor lässt bzw. welche dazudichtet, ist quasi anhand jedes einzelnen PETA-Artikels zu beweisen…

    (A) Wie war das mit der Elefantendame “Benjamin”/”Baby”?

    – In 2000, so behauptet PETA, habe „Baby“ einer Frau “und ihrem sechs Jahre alten Kind einen Schlag” versetzt…

    – PETA “vergisst” zu erwähnen, dass sich die beiden Personen ohne Erlaubnis „Baby“ näherten (die Zirkusmitarbeiter waren gerade dabei zugange ihren Stall auszumisten, als die beiden Radfahrerinnen außerhalb des Zirkus-Geländes abstiegen und sich unbemerkt „Baby“ näherten)… Man kann sich denken, dass diese bloß neugierig waren und das Tier streicheln wollten… Dabei vergaß die Mutter, dass dies noch immer ein Tier und kein Gegenstand ist – Wer mal die Reaktionen eines fremden Hundes erlebt hat, wenn dieser einen das erste mal in dessen Revier eindringen sieht, dann sollte man vor allem eines bei sehr viel größeren Tieren haben: Respekt! Also: einen gewissen Abstand halten… Ohne den Besitzer, Tiertrainer oder Tierpfleger war dieses Vorhaben schlicht fahrlässig – besonders weil sie ihre sechsjährige Tochter mit dabei hatte…

    – Fakt ist jedenfalls, dass “Baby” NUR der Frau ABER NICHT dem sechsjährigen Mädchen einen mitgegeben hat, wie PETA behauptet…

    – Mopo.de 7.8.2000
    – HNA.de 23.9.2010

    – Beim Vorfall in 2010 ähnlich: PETA hat erneut eine eigene Version in der PETA wieder so was wie “Aggressivität” bei “Baby” und “tierquälerische Elefantenhaltung” beim Zirkus meint diagnostizieren zu können oder zu müssen… Sehr viel mehr als “unwahre Tatsachenbehauptungen” kann man darin leider nicht erwarten…

    – Da sich PETA bereits festgelegt hat wer “schuldig” und was “die Wahrheit” sein soll, überrascht es nicht sonderlich, dass der Schwerpunkt des Artikels ein ganz anderer ist und man sogar solch bescheuerte Formulierung ala “und ist bis heute noch immer nicht vollkommen gesund” zu lesen bekommt… Wie definiert PETA denn überhaupt “vollkommen gesund”? Wer ist schon “vollkommen gesund”? Ginge das überhaupt, wenn jemand ein Teil von sich (eine Niere) verloren hat? Was ist bspw. mit der Psyche? Laut Studien (1, 2, 3) neigen ja eher psychisch Kranke zum Fleischverzicht – Können jene Personen dann niemals “vollkommen gesund” werden?

    – PETA unterstellt “den Behörden”, dass sich niemand “richtig zuständig” fühle, “aufgrund der Ortswechsel” der Zirkusbetriebe… Das ist nach § 187 StGB “Verleumdung”, da selbst PETA nicht ernsthaft so bescheuert sein kann und diesen Rotz glaubt…

    – Eine Carola Schmitt von PETA geht in Sachen “Ignoranz” noch einen Schritt weiter und greift Ministerin Aigner an und unterstellt dieser ein fiktives “Wildtierverbot” zu blockieren… WENN PETA so “allwissend” wäre, wie PETA immer tut, dann ist auch DAS nach § 187 StGB “Verleumdung”, da PETA WISSEN müsste, dass ein solches Verbot gewisse Fakten voraussetzt, die aber auch PETA NICHT beweisen kann… PETA ignoriert öffentliche Stellungnahmen von der Bundesregierung und im Namen der Kanzlerin durchgehend und spielt weiter die alte Leier von den einzelnen Politikern, die ein “Wildtierverbot” blockieren würden…

    – Jedenfalls: PETA legte Wert darauf nicht zu erwähnen, dass der 24-jährige Vater mit seinem 9 Monate alten Sohn auf dem Arm direkt neben “Baby” stand… sie war keineswegs bloß “im Hintergrund”… Angesichts des Artikels der HNA muss es in irgendeiner Art und Weise zu einem Kontakt gekommen sein, woran sich “Baby” gestört hat und wie beschrieben reagiert hat – Die “Aktion” ging also nicht von ihr aus… Sie war weder vorher noch nach dem “Angriff” “aggressiv” oder dergleichen, im Gegenteil: sie wurde als “friedlich” beschrieben und dass sie sie sich streicheln ließe…

    – Der Fall von 2012 gefällt mir besonders, da PETA nicht offensichtlicher lügen könnte… Diesmal habe “Baby” einem damals 12-jährigen Jungen den Kiefer gebrochen…

    – Dass PETA damit bloß Stimmung machen und Hass schüren wollte liegt auf der Hand, wenn man weiß, dass der Junge gar keinen Kieferbruch hatte… Aber “Kieferbruch” ist nun mal um einiges reißerischer als, Zitat: “Kieferprellung, mit anfänglichem, im Nachhinein aber nicht bestätigten Frakturverdacht”…

    – Veterinäroberrat Dr. Georg Unterholzner hat sich Benjamin angeschaut. Sein Fazit: “Das Tier wirkt in keinster Weise aggressiv.”

    – Der Junge selbst hat später sogar selbst zugegeben, dass er einfach unerlaubt durch den Elektrozaun gegriffen (sich also in “Babys” Bereich hinein gestreckt) habe um “Baby” zu streicheln und wurde (möglicherweise “zufällig”) vom pendelnden Rüssel getroffen… Insgesamt über den Jungen, Zitat: “Die Polizei fasste folgendes für die Staatsanwaltschaft zusammen: Körperlinksseitige Verletzungen, ausgeprägte Kieferprellung „mit anfänglichem, im Nachhinein aber nicht bestätigten Frakturverdacht“, Schleudertrauma und Schulterprellung.”

    – Zitat: “Luna-Anwältin Meier sagt, dass der Bub bereits zwei Tage nach dem Vorfall „vergnügt“ wieder im Zirkus gesehen worden sei.”

    – Und auch in 2015 hat PETA kräftig die Propaganda-Trommel gerührt und warf dem Circus Luna permanent und ohne handfeste „Tierquälerei“ vor, während PETA selbst stets strafrechtlich relevante Methoden anwandte (im Zirkus einbrechen bzw. unerlaubt aufs Gelände des Zirkus eindringen, ohne Drehgenehmigung filmen, das Fälschen von Beweise und „falsche Verdächtigungen“ machen)… PETA rief ab Mitte Mai sogar öffentlich zu folgendem auf, Zitat: „Elefantendame „Benjamin“ muss befreit werden“ (verweist auf: PETA.de)…

    – Die sichergestellten Gegebenheiten beim Zirkus vor Ort in Buchen, wo ein Mann leider die Begegnung mit “Baby” nicht überlebte, sagen tatsächlich eher aus, dass Außenstehende in das Stallzelt eingedrungen sind und „Baby“ frei lassen wollten, was in der “Tierrechtsszene” ja nicht unüblich ist… Was die Tiere dann machen, ist diesen “Tierbefreiern” leider scheißegal (1, 2, 3, 4, 5)…

    – PETAs permanenten Anschuldigungen, Unterstellungen, nächtlichen Besuche, ungerechtfertigte Anzeigen/Klagen, üble Nachreden, Verleumdungen usw. haben nichts, aber auch rein gar nichts mit “Gemeinnützigkeit” zu tun, sondern ist purer “Eigennutz” (PR, Aufmerksamkeit, gratis Werbung)…

    – “Baby” war faktisch im Stallzelt untergebracht, welches aufgeschnürt wurde (was „Baby“ nicht hätte bewerkstelligen können – sie hätte ein Loch eingerissen), sie war mit einem Elektrozaun – mit drei Elementen – gesichert (dessen Stromführung unterbrochen wurde und alle drei Elemente “durchgeschnitten” wurden, NICHT “gerissen”) und der Innenraum des Zeltes war NICHT verwüstet, was man von einem “rasenden” Elefanten erwarten würde… Die Polizei sicherten DNA-Spuren am Zelteingang und am Stecker des Elektrozauns…

    – Und bloß weil man Veterinäre, andere Fachexperten und Wissenschaftler aus reiner Voreingenommenheit nicht glauben will, wenn diese nicht SO urteilen, wie man es sich vorstellt, bedeutet das logischerweise NICHT, dass diese dann „unrecht“ hätten… Aber genau DIESES schmutzige Spielchen spielt PETA per-ma-nent… “Baby” ist jedenfalls völlig normal, Zitat: “Elefanten-Kuh Baby wurde laut Susanna Stubbe noch während der Zeit im Zirkus einer Langzeituntersuchung unterzogen. Tessy Albonetti, Diplom-Biologin an der Albert Ludwigs Universität Freiburg, kam dabei zu dem Ergebnis, dass das Tier sich völlig normal verhalte und keinerlei Verhaltensauffälligkeiten zeige.”

    (B) Dass PETAs “Beweise” keinen Pfifferling wert sind, konnte man am 26.8.2015 sehr detailliert verfolgen, da PETA diese “Beweise” Redakteuren zu kommen ließ… Diese sahen sich dummerweise diese “Beweise” genauer an als PETA…

    (C) PETA behauptet, dass die Zirkusdirektorin vom Circus Krone Frau Christel Sembach-Krone im Februar 2009 wegen “Tierquälerei” verurteilt worden wäre, Zitat: “Februar 2009: Zirkusdirektorin Christel Sembach-Krone wird wegen Tierquälerei verurteilt” und dazu lädt PETA sogar das Urteil als PDF-Dokument hoch…

    – Blöderweise steht dort aber rein gar nichts von “Tierquälerei” (nach § 17 TierSchG), sondern dass Frau Sembach-Krone wegen zwei „Ordnungswidrigkeiten“ (nach § 18 TierSchG) zu einer Geldbuße von je 500 € verurteilt wurde…

    – PETA hat also vorsätzlich gelogen, zwecks Stimmungsmache… Nach dem deutschen Gesetz ist es nicht möglich, dass das nachgewiesene, vorsätzliche “Quälen von Tieren” vom Gericht bloß als “Ordnungswidrigkeit” beschrieben wird… “Tierquälerei” gilt hierzulande als “Straftat”, NICHT als “Ordnungswidrigkeit”… Da dies PETA ja eigentlich wissen müsste, wenn sich PETA tatsächlich für die Förderung vom Tierschutz einsetzen würde, kann man von einem vorsätzlichen Verbreiten einer “unwahren Tatsachenbehauptung” (nach § 187 StGB “Verleumdung”) ausgehen, bloß um den Ruf von Frau Sembach-Krone zu schaden…

     

    4.) Die beiden Transparenzstudien:

    – 26.11.2013; Stiftung Warentest + Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI); PETA steht unter den “unwirtschaftlich arbeitenden Organisationen” (alle Vereine, die 35 % oder mehr der Gesamtausgaben für “Verwaltung” und “Werbung” investiert haben), ist in der Kategorie “Transparenz” = unzureichend, in “Organisation und Kontrolle” = unzureichend…

    – 28.11.2014; Phineo gAG im Auftrag von SPIEGEL ONLINE; PETA landet mit 2,22 von möglichen 5,00 Punkten auf Platz 46 von 50, die Transparenz von PETA wird in den Teil-Kategorien wie folgt bewertet: “Vision und Strategie” = 3,3 von 5,0 Punkten, “Aktivitäten” = 0,8 von 5,0 Punkten, “Wirkung” = 2,5 von 5,0 Punkten (die Wertung für PETAs Transparenz der “Aktivität” war von allen Organisationen die schlechteste)…

     

    5.) Das anwaltliche Gutachten über PETA vom 18.9.2012 als PDF-Dokument…

    – spricht definitiv für sich selbst: Gutachten über PETA

     

    6.) PETA’s Vorstellung von Meinungsfreiheit…

    – Ist jemand ein Dorn in PETA’s Auge, versucht PETA rein eigennützig diesen mit Androhung von Klage zum Schweigen zu bringen und/oder verleumdet diesen… Siehe diesbezüglich auch das Gutachten unter Punkt “5.)” oder Nathan J. Winograd, der PETA’s systematische Tiertötungen ans Licht der Öffentlichkeit zerrte oder die CDU-Abgeordnete Beate Schlupp…

    – PETA versuchte Frau Schlupp in 2010 offensichtlich mithilfe einer Abmahnung vor ihrer Rede im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern, zum Thema “Keine Gewalt unter dem Deckmantel des Tierschutzes” (18.11.2010), einzuschüchtern bzw. “mundtot” zu machen… siehe ihre Rede im YouTube-Video “Beate Schlupp ist für keine Gewalt unter dem Deckmantel des Tierschutzes”…

     

    7.) PETA’s Petitionen nehmen quasi ALLES als gültige Unterschrift an…

    – Dass die Petitionen auf PETAs Seiten auch gefälschte Unterschriften annehmen, dürfte für (fanatische) PETA-Anhänger nicht neu sein und es könnte auch jeder selbst ausprobieren…

    – Die Seite “gerati.de” hat diesbezüglich bereits zur Petition “Tyke 2014” ein Video erstellt und demonstriert wie einfach man dort eine Unterschrift mit gefälschten Daten abgeben kann und angenommen wird… völlig ohne jede Kontrolle…

    – Normalerweise wäre es heute “Standard”, dass eine Seite zumindest die Erreichbarkeit der angegebenen Email-Adresse kontrolliert – PETA nicht… Auch bei PETA’s derzeitigen Petition “Trophäenjagd stoppen” kann man x-beliebige Daten angeben – es interessiert PETA nicht ob diese echt, existent, realistisch oder falsch sind… PETA kommt es nur auf die Gesamtzahl der Unterschriften an… So ist es also durchaus möglich, im Namen der Nachbarn, eines völlig Fremden oder eines “Feindes” zu unterschreiben – Dieser bekäme dann höchstens den abonnierten PETA-Newsletter im Posteingang zu sehen, mehr nicht…

    – Wenn also Daten wie bspw. Vorname: “566777”, Nachname: “6778788”, PLZ: “1111”, Ort: “nichtsvon mir”, Land: “5456265156” und E-Mail: “nein@pe-ta.de” von PETA ANGENOMMEN werden, dann muss man davon ausgehen, dass PETA’s Petitionen allesamt einen relativ hohen Prozentsatz gefälschte Unterschriften enthält – und PETA kann dies unmöglich nicht wissen, ergo: Vorsatz… siehe: gerati.de oder nur das Video auf YouTube…

     

    8.) Zwei PETA-USA-Mitarbeiter beim illegalen Entsorgen von toten Hunden erwischt…

    – Die Beiden heißen Adria Joy Hinkle und Andrew Benjamin Cook… Sie wurden nachweislich auf frischer Tat dabei ertappt, als sie mehrere Dutzend toter Hunde, die sie erst am selben morgen mit einem Fahrzeug (das auf PETA USA zugelassen war) LEBEND aus einem Tierheim abgeholt hatten, in Müllsäcken illegal in einen Müllcontainer entsorgen wollten…

    – Die Polizei hatte sich auf die Lauer gelegt, weil jemand mehrere Wochen lang illegal tote Tiere entsorgt hatte… Drei Artikel der dortigen Zeitung:

    – “PETA Duo charged with 62 felonies”
    – “Northampton Pets collected by PETA”
    – “If the shoe fits” Und ein YouTube-Video zu diesem Fall:
    – “The Betrayals of PETA”

     

    9.) Überwachungsvideo zeigt: zwei PETA-USA-Mitarbeiterinnen stehlen Hündin Maya – keine 24 Stunden später ist sie tot…

    – Wenn es wirklich PETA-Liebchen geben sollte, die noch nicht von diesem Fall gehört haben, dann ist dies ein weiteres trauriges Indiz für ihre “Scheuklappen”… Es geht um die beiden PETA-USA-Mitarbeiterinnen Victoria J. Carrey und Jennifer L. Wood, die die Chihuahua-Hündin Maya von der heimischen Veranda entführten…

    – Maya war bereits tot, als der Besitzer nach Hause kam, Maya nicht vorfand, das Überwachungsvideo checkte und noch am selben Tag bei PETA anrief und Maya zurückverlangte… Im November hat er dann im Namen seiner minderjährigen Tochter (er hatte ihr Maya geschenkt gehabt) PETA USA und die beiden Mitarbeiterinnen auf mehrere Millionen US-$ verklagt…

    – “wavy.com – Man claims PETA stole, killed family pet”
    – “pilotonline.com – Man says PETA took his dog from porch, killed her”
    – “YouTube – PETA Stealing Dog”
    – “delmarvanow.com – State launches investigation into PETA dog theft”
    – “nathanwinograd.com – Lynwood W. Lewis, Jr. – 6th Senatorial District – PDF”
    – “Huffingtonpost – PETA Killed A Little Girl’s Dog, And Her Family Wants Them To Pay. A Lot.”
    – “Huffingtonpost – Complaint – PDF”

     

    10.) Thema: veganes Tesla-Auto…

    – Es war nicht PETA sondern die Eheleute Mark und Elisabeth Peters, die diese Idee bei Tesla vorangetrieben haben… Zitat vom 28.4.2015: “Mark und Elisabeth Peters werden beim Aktionärstreffen anwesend sein und diesen Vorschlag persönlich ansprechen. Sie wollen bei Tesla-Fahrzeugen ab 2019 die Option für Leder abschaffen.”

    – 9.6.2015: International Business Times
    – 14./15.9.2015: The Dallas Morning News – “Vegan Hurst couple presses Tesla to cut leather from car interiors”

  • Gastartikel zum Thema – PETAs „Antibiotika“-Video

    Gastartikel von Jürgen Friedrich
    Jürgen schaut immer gern hinter die Aussagen und Analysiert dann die Wahrheiten, die in den Behauptungen stecken.

    Das systematische Desinformieren geht ungehindert weiter

    Das am 11.01.2016, um 13:51 Uhr von PETA geteilte Video über Antibiotika ( https://www.facebook.com/PETADeutschland/videos/10154028430063643 ) glänzt vor allem mit dem Weglassen von Details und Fakten sowie dem Konstruieren von falschen Zusammenhängen. Der Schwerpunkt von PETAs „Aufklärung“ besteht wie meist leider nur darin, die Gefühlswelt der Betrachter zum eigenen Vorteil zu manipulieren, was nachfolgend anhand des Videoinhalts (Dauer: 1:38) verdeutlicht wird.

    1.) Zitat: „Wussten Sie eigentlich, dass jedes Jahr in Deutschland weit über tausend Tonnen Antibiotika an Nutztiere verfüttert werden?“

    Eine ungenaue Angabe mit offenem Ende nach oben um den Betrachter zu „schockieren“. PETA verschweigt dabei aber vorsätzlich, dass der Einsatz von Antibiotika in der deutschen TIERMEDIZIN deutlich rückläufig ist. In der Summe wurden folgende Mengen in der deutschen TIERMEDIZIN eingesetzt:

    2011 = 1.706 Tonnen Antibiotika
    2012 = 1.619 Tonnen Antibiotika
    2013 = 1.452 Tonnen Antibiotika
    2014 = 1.238 Tonnen Antibiotika

    (Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), https://www.bvl.bund.de/DE/08_PresseInfothek/01_FuerJournalisten/01_Presse_und_Hintergrundinformationen/05_Tierarzneimittel/2015/2015_07_28_pi_Antibiotikaabgabemenge2014.html )

    – Ergo: Man hat in 2014 „468 Tonnen Antibiotika“ weniger eingesetzt als in 2011, das sind 27,4 % – Man ist also längst dabei dem übermäßigen Gebrauch von Antibiotika in der TIERMEDIZIN Einhalt zu gebieten. PETA hingegen impliziert, dass überhaupt nichts dagegen getan wird bzw. werden könnte (außer einem absoluten Verbot jeglicher Tierhaltung).

    [Die darauffolgende Aussage im Video, Zitat: „Das sind über 40 Sattelschlepper voll mit Medikamenten!“ ist relativ irrelevant und uninteressant, da man faktisch gar keinen Vergleichswert dazu hat. Man redet immerhin von einer Menge Antibiotika eines ganzen Jahres und eines gesamten Landes. Was bitte will man da erwarten?! Popelige ein-zwei Sattelschlepper?!]

    2.) Zitat: „Allein in der Hähnchenmast erhielten 2011 96,4 % der Tiere Antibiotika.“

    Bei dieser Angabe hat PETA nur die halbe Wahrheit gesagt. Obwohl PETA hierzu die Quelle mal wieder nicht angegeben hat, kann man schnell in Erfahrung bringen, dass sich diese Zahl keineswegs auf „Deutschland“ sondern maximal auf ein Bundesland beziehen kann.

    Mit 100 %-iger Sicherheit bezieht sich PETA auf den Abschlussbericht „Evaluierung des Antibiotikaeinsatzes in der Hähnchenhaltung“ vom „Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen„, „Abteilung 8 – Verbraucherschutz, Tiergesundheit, Agrarmarkt„, „Recklinghausen, den 14.11.2011„.

    Die Auswertung basiert auf Daten von 962 Mastdurchgängen und von 182 verschiedenen Betrieben in NRW innerhalb des Zeitraums von Februar bis Juni 2011. In Tabelle 1 entnimmt man, dass 96,41 % der Tiere Antibiotika erhalten hätten. In Tabelle 2 hingegen sieht man, dass in 799 (83 %) Mastdurchgängen Antibiotika eingesetzt wurde – in 163 (17 %) nicht. – Siehe: https://web.archive.org/web/20120326050116/https://www.lanuv.nrw.de/agrar/dok/tierarzneimittel/antibiotikastudie2011.pdf

    – Ergo: Angesichts der Entwicklung (siehe „1.)„) seit Entstehung dieses Abschlussberichts (2011 bis heute), kann man unmöglich ernsthaft behaupten, dass diese Zahlen noch „aktuell“ geschweige denn „relevant“ sind – und dass PETA suggeriert, dass sich dies auf ganz Deutschland beziehen würde, kann man bereits als “Heimtücke” bezeichnen (weil es unmöglich zu übersehen ist, dass sich die Angaben auf NRW beziehen).

    3.) Zitat: „Laut BUND kommen in der Intensivtierhaltung über 40x mehr Antibiotika zum Einsatz als in deutschen Krankenhäusern!“

    Wieder eine ungenaue Angabe um den Betrachter zu „schockieren“, aber man verweist auf den BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland). Leider versäumt es PETA auf die genaue Quelle dieser Behauptung zu verweisen, denn der BUND-Seite ( https://www.bund.net/antibiotika-resistenzen ) vom 15.1.2015 ist jedenfalls folgendes zu entnehmen, Zitat:

    Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) verkaufen Pharmafirmen jährlich über 1.450 Tonnen Antibiotika an Tierärzte. In der Humanmedizin werden Schätzungen zufolge mit rund 700 bis 800 Tonnen Antibiotika pro Jahr nur rund halb so viel eingesetzt.

    – Ergo: In der TIERMEDIZIN wird etwa 2x(!) so viel Antibiotika eingesetzt als in der Humanmedizin! – Wie kommt PETA also auf „über 40x mehr„?? Das und der „Sinn“ dieses Vergleichs zweier sich deutlich unterscheidender Medizinbereiche weiß wohl bloß PETA selbst.
    – PS: Dem Abschlussbericht der Studie „Deutsche Nationale Punkt-Prävalenzstudie zu nosokomialen Infektionen und Antibiotika-Anwendung“ vom Robert-Koch-Institut (2011) ist zu entnehmen, dass man von 316 Tonnen Antibiotika in der Humanmedizin ausging (Anonym. GERMAP Report. 2010.) – 87 % (ca. 275 t) sollen im ambulanten Bereich und 13 % (ca. 41 t) in Krankenhäusern eingesetzt worden sein.
    – Vergleicht man dies nun mit der Gesamtmenge des Antibiotika-Einsatzes von 2011 in der TIERMEDIZIN (1.706 t), so kommt man wirklich auf fast 42x – wäre allerdings längst veraltet, da mit neueren den Werten von 2012 (1.619 t | fast 40x), 2013 (1.452 t | fast 36x) und 2014 (1.238 t | fast 31x) bereits deutlich weniger heraus käme.

    4.) Zitat: „Das Problem: Rückstände finden sich nicht nur in Fleisch, sondern auch bei Milch und Eiern!“

    Das vorsätzliche „Schockieren“ des Betrachters geht weiter. Das sogenannte „Problem“ ist tatsächlich gar keins. PETA „vergisst“ zu erwähnen, dass unsere Lebensmittel auch gewisse Kontrollen unterliegen – und diese sind nachzulesen:

    A) „Bundesinstitut für Risikobewertung“ (NRKP 2012), 23.1.2014: https://www.bfr.bund.de/cm/343/bewertungsbericht-zu-den-ergebnissen-des-nationalen-rueckstandskontrollplans-2012.pdf Zitat:

    Ergebnis: Aufgrund der vorgelegten Ergebnisse des Nationalen Rückstandskontrollplanes 2012 und des Einfuhrüberwachungsplanes 2012 besteht bei einmaligem oder gelegentlichem Verzehr von Lebensmitteln tierischer Herkunft mit den berichteten Rückständen kein unmittelbares gesundheitliches Risiko für den Verbraucher.

    – 2012, die Anzahl der Fälle mit Gehalten oberhalb von Höchstmengen bzw. nicht eingehaltener Nulltoleranz: 350 Fälle (0,59 %).
    – im Vorjahr 2011 wurden in 410 Fällen (0,73 %) Rückstände und Kontaminanten nachgewiesen.
    – Gesamtzahl positiver Befunde „weiterhin auf einem niedrigen Niveau„.

    B) „Bundesinstitut für Risikobewertung“ (NRKP 2013), 1.10.2015:
    https://www.bfr.bund.de/cm/343/ergebnisse-des-nationalen-rueckstandskontrollplanes-und-des-einfuhrueberwachungsplanes-von-2013-belegen-hohes-mass-an-sicherheit-bei-lebensmitteln-tierischer-herkunft.pdf
    Zitat:

    Ergebnis: Aufgrund der vorgelegten Ergebnisse des Nationalen Rückstandskontrollplanes 2013 und des Einfuhrüberwachungsplanes 2013 besteht bei einmaligem oder gelegentlichem Verzehr von Lebensmitteln tierischer Herkunft mit den berichteten Überschreitungen der Rückstandshöchstmengen bzw. Höchstgehalte kein gesundheitliches Risiko für Verbraucherinnen und Verbraucher.

    – 2013, die Anzahl der Fälle mit Gehalten oberhalb von Rückstandshöchstmengen, Höchstgehalten bzw. nicht eingehaltener Nulltoleranz: 478 Fälle (0,83 %).
    – im Vorjahr 2012 wurden in 350 Fällen Rückstände und Kontaminanten nachgewiesen.
    – der Anstieg sei „hauptsächlich auf eine gestiegene Anzahl positiver Befunde beim Kupfer zurück zu führen.“ (in 2012: 73 positive Befunde in 282 untersuchten Proben, 25,9 %;
    in 2013: 162 positive Befunde in 560 untersuchten Proben, 28,9 %).
    – Gesamtzahl positiver Befunde „weiterhin auf einem niedrigen Niveau„.

    5.) Zitat: „Aber das ist nicht das größte Problem! Schlimmer ist, dass diese Tierprodukte mit Antibiotika resistenten Keimen belastet sind und durch multiresistente Keime sterben bis zu 30.000 Menschen jährlich in Deutschland!“

    Das vorsätzliche „Schockieren“ des Betrachters hat hier seinen Höhepunkt. PETA „vergisst“ hier blöderweise zu erwähnen,
    A) woher PETA diese Zahl überhaupt hat und
    B) dass bloß etwa 5 % aller MRSA-Nachweise „LA-Keime“ („livestock associated-MRSA“) sind, ergo: 95 % stammen aus der Humanmedizin („HA-Keime“).

    – Siehe: https://www.bfr.bund.de/cm/343/antibiotikaresistenz-in-nutztierbestaenden-und-lebensmitteln-ihr-bedeutung-fuer-die-humanmedizin-und-handlungsoptionen-fuer-das-risikomanagement.pdf

    Zitat:

    MRSA „(…) aus der Nutztierpopulation (la-MRSA) beispielsweise spielen kaum und im Vergleich zu MRSA-Typen aus der humanen Population [ha-MRSA] (…) eine untergeordnete Rolle als Erreger schwer behandelbarer Infektionen beim Menschen. Nachweise dieses Keims beim Menschen machen in Deutschland insgesamt weniger als 5 % aller nachgewiesenen und typisierten MRSA aus und werden vor allem bei beruflich exponierten Personen wie Landwirten und Tierärzten nachgewiesen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass 95 % der nachgewiesenen MRSA aus dem Bereich der Humanmedizin stammen. Da die vom Tier stammenden MRSA fast immer sensibel für therapeutisch wichtige Wirkstoffklassen sind, ist eine Behandlung dieser Infektionen zumeist möglich.„

    zu A) noch folgendes vom 3.6.2015,
    https://www.wiwo.de/technologie/forschung/studie-warnt-mehr-tote-durch-multiresistente-keime-/11864832.html

    Zitat:

    In Deutschland geht das Bundesgesundheitsministerium von insgesamt 400.000 bis 600.000 Patienten aus, die jedes Jahr durch medizinische Behandlungen Infektionen bekommen – und von bis zu 15.000 Toten. Gut ein Zehntel dieser Krankenhauskeime gilt heute als multiresistent (MRSA).

    – Ergo: 10 % der 15.000 durch Infektionen (in der Humanmedizin) verstorbenen Deutschen jährlich, sterben durch MRSA, also: 1.500 Tote – Wenn dies nun also „95 %“ entspricht, dann entsprechen die fehlenden 5 % die an „la-MRSA“ erkrankten UND verstorbenen Deutschen: 79 Tote. (100 % = 1.579) PETAs Behauptung impliziert aber, dass es „30.000 Deutsche im Jahr“ wären, die an „la-MRSA“ sterben würden.

    – PS: Augenscheinlich bezieht sich PETA mit der Aussage „durch multiresistente Keime sterben bis zu 30.000 Menschen jährlich in Deutschland“ ebenfalls bloß auf die „DGKH„, die „Deutsche Gesellschaft für Krankenhaushygiene“, siehe Punkt „6.)„.
    – Diese Zahl bezieht sich aber dummerweise gar nicht auf (Massen-)Tierhaltungen oder Fleisch oder Tierprodukte (o.ä.), sondern tatsächlich auf „Nosokomiale Infektion“ („Krankenhaus Infektion„), siehe „Ärzteblatt“, 9.5.2011: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45747/Bis-zu-30-000-Tote-pro-Jahr-durch-Krankenhausinfektionen
    – Was soll auch eine „Deutsche Gesellschaft für KRANKENHAUSHYGIENE“ allgemein mit (Massen-)Tierhaltung oder Fleisch oder Tierprodukte (o.ä.) zu tun haben??

    [Die darauffolgende Aussage, Zitat: „Schweine in der Intensivtierhaltung werden bei einer durchschnittlichen Lebensdauer von 6 Monaten ca. 3x mit Antibiotika behandelt – also jeden zweiten Monat!“ scheint ausnahmsweise mal eine zutreffende Angabe von PETA zu sein – Naja. Jeder macht mal „Fehler“.]

    6.) Zitat: „Stichproben in der Vergangenheit ergaben Keimbelastungen zwischen 24 und 43 Prozent!“

    Weitere „Angstmacherei“ bei der vieles einfach mal offen gelassen wird:

    – WANN bitte in der „Vergangenheit“?
    – In DEUTSCHLAND oder im AUSLAND?
    – WAS genau waren das für Stichproben?
    – WER hat dies festgestellt?
    – WIE VIEL davon waren auch „multiresistent„?
    – Beziehen sich die Prozentwerte auf die Keimbelastungen EINZELNER Proben oder auf eine komplette UNTERSUCHUNG mit mehreren Proben oder nur auf eine TIERART oder bloß einen BETRIEB?

    – Ergo: Fragen über Fragen bleiben. „Aufklärung“/Informieren“ made by PETA – Wie erbärmlich.

    – PS: PETA scheint sich entweder auf einen Artikel des SWR vom 20.9.2011 zu beziehen,

    Zitat:

    42,2 Prozent der Putenfleischproben und 22,3 Prozent der Hähnchenfleischproben waren mit MRSA belastet.

    – Siehe: https://www.swr.de/report/presse/20-bundesinstitut-fuer-risikobewertung-warnt-vor-gefaehrlichen-multiresistenten-keimen-auf-gefluegelfleisch/-/id=1197424/did=8625546/nid=1197424/12xd06a/

    ODER PETA bezieht sich auf einen Artikel der „Süddeutschen Zeitung“ vom 19.9.2011 zu beziehen, Zitat:

    Laut BfR waren 2009 gut 25 Prozent des verkauften Hühnerfleisches und 43 Prozent des Putenfleisches betroffen.

    – Siehe: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/massentierhaltung-beim-kochen-besser-latex-tragen-1.1146009

    – In beiden Fällen würde PETA nicht nur eklatante Schwierigkeiten mit dem Nennen von „Details“ sondern auch mit dem „Runden von Zahlen“ offenbaren.

    7.) Zitat: „Nachgewiesen wurde auch unter anderem der gefährliche MRSA-Keim, der allein laut Schätzung der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene jährlich 7.000 Menschen das Leben kosten!“

    Wieder reine „Panikmache“. Wer aber gut hingehört hat, was wohl leider die wenigsten getan haben werden, der hat etwas von „KRANKENHAUSHYGIENE“ gehört – und nicht so etwas wie „STALLHYGIENE“.

    Wie bereits beschrieben kann EINDEUTIG zwischen Bakterien aus der TIERMEDIZIN (LA-MRSA) und der Humanmedizin (HA-MRSA) unterschieden werden. Die „7.000 Menschen“ dieser Schätzung können sich also bloß auf die Erreger aus der HUMANMEDIZIN beziehen.

    Anzumerken ist noch, dass diese Angabe augenscheinlich nicht auf der Seite dieser Gesellschaft zu finden ist, ABER der Ursprung dieser Angabe kann (bislang) auf den 20.9.2011 festgemacht werden. Dummerweise handelt es sich um eine PETA-Seite,

    Zitat:

    Nicht nur nehmen die Resistenzen gegenüber bakteriellen Erregern zu, mittlerweile liegen auch Statistiken u.a. der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene vor, dass jährlich 7.000 Menschen an einem besonders virulenten Krankheitserreger sterben: dem MRSA-Erreger.

    – Ergo: PETA sollte die genaue Quelle dazu offenlegen und somit mehr auf „Transparenz“ setzen.

    – PS: Der anschließende Satz auf der PETA-Seite („Auch das Bundesinstitut für Risikoforschung warnt vor Fleisch aus der Massentierhaltung.„) ist entweder dreist gelogen oder katastrophal formuliert, da somit der Eindruck erweckt wird, dass das „Bundesinstitut für Risikoforschung“ (BfR) GENERELL vor dem Verzehr von “Fleisch aus der Massentierhaltung” gewarnt hätte, was faktisch aber nicht der Fall ist.

    8.) Zitat: „Falls Ihnen jetzt der Appetit vergangen sein sollte, wagen sie doch den nächsten Schritt, besuchen Sie uns auf www VeganStart de!“

    Oh! Am Ende, nachdem man erstmal kräftig manipuliert wurde, wird ganz „uneigennützig“ eine „radikale Universallösung“ angeboten: Das hauseigene „Mangelernährungsprogramm“.

    – Ergo: Das gesamte Video war bloß „Werbung“ – und das würde auch erklären, warum das Gezeigte „nicht unbedingt den Tatsachen“ entsprechen muss.

    – Gesamtfazit:

    Wer wirklich etwas über irgendein Thema „lernen“ möchte, der sollte sich nicht ausschließlich an katastrophal voreingenommene Vereine wie „PETA“ und deren „Die Wahrheit“ wenden.

    Je nach Thema gibt es genügend seriöse Quellen, wo man alles andere als verarscht wird und wo auch das gespendete Geld zum Großteil tatsächlich dafür eingesetzt wird, wie es der Verein/die Organisation verspricht.

    Wie viel Zeit verliert man schon mit einer simplen Google-Suche und macht es aus reiner Bequemlichkeit doch nicht? Immer wenn jemand einem etwas vermittelt, hat man nicht bloß die Optionen „es sofort zu schlucken“ oder „es als verrückt abzustempeln“.

    Man kann auch erstmal skeptisch sein und die Behauptungen „hinterfragen“, etwas also „kontrollieren“ bevor man „blind“ über etwas urteilt, von was man bis dahin eigentlich keine/kaum eine Ahnung hatte.

    – Also: Bleibt neugierig 😉

  • Gastartikel zum Thema „Warum gilt PETA als gemeinnützig?!“

    Gastartikel von Jürgen Friedrich
    Jürgen schaut immer gern hinter die Aussagen und Analysiert dann die Wahrheiten, die in den Behauptungen stecken.

    Fragen…
    – In einer Studie von „Stiftung Warentest“ und „Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI)“ vom November 2013, wird die „Tierrechtsorganisation“ PETA Deutschland unter den „unwirtschaftlich arbeitenden Organisationen“ aufgeführt…
    – PETA wird in „Transparenz“ und „Organisation und Kontrolle“ bloß mit „unzureichend“ bewertet… https://www.test.de/Spenden-Diesen-Organisationen-koennen-…/
    – Als Reaktion darauf verfasste PETA eine Notiz auf der eigenen Facebook-Seite, worin unter anderem folgendes steht:

    Erstelltes Gutachten der Anwaltskanzlei Graf von Westphalen
    Erstelltes Gutachten der Anwaltskanzlei Graf von Westphalen

    „Nach Angaben einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, die jedes Jahr die Bücher von PETA-Deutschland erstellt und einen Finanzbericht verfasst, fließen 87% der Spenden die PETA erhält direkt in Aufklärungskampagnen, politische Arbeit PR-Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit.“
    — Harald Ullmann, 2. Vorsitzender PETA Deutschland, Notiz der „PETA Deutschland“-Facebook-Seite, 22. November 2013 um 11:01 Uhr

    [Bevor ich darauf eingehe, nenne ich erst mal die Anzahl, wie oft das Wort „Schutz“ (wie in „Tierschutz“) in der Rechtfertigung von Harald Ullmann vorkam: genau 2x… und beide Male bezieht er sich NICHT auf PETA oder PETAs Tätigkeiten… „Merkwürdig“, oder?]

    – Frage 1: Wie „unabhängig“ ist ein Wirtschaftsprüfer tatsächlich, der JEDES JAHR von PETA dafür bezahlt wird die Bücher zu erstellen und einen Finanzbericht zu verfassen (möglicherweise mit einem gewissen „Spendengeld-Bonus“)?!

    – Frage 2: WENN tatsächlich 87% der Spenden, die PETA erhält, direkt in „Aufklärungskampagnen“, „politische Arbeit“, „PR-Kampagnen“ und „Öffentlichkeitsarbeiten“ fließen würden (und man davon ausgeht, dass die restlichen 13% in Verwaltung, Personalkosten usw. fließen), kommt demnach also wirklich gar nichts direkt Tieren zugute?! 😕

    – Frage 3: WENN PETA Deutschland tatsächlich 87% der Spenden u.a. in „politische Arbeit“ und „PR-Kampagnen“ steckt, warum gilt PETA Deutschland e.V. denn dann überhaupt noch als „gemeinnützig“?!
    1.) Laut § 52 der Abgabenordnung „Gemeinnützige Zwecke“ sind Körperschaften dann „gemeinnützig“, wenn ihre Tätigkeit „selbstlos“ ist… „PR-Kampagnen“ gelten meines Wissens nach nicht als „selbstlos“ – diese sind eher „eigennützig“…
    2.) Auch müssen jene Organisationen die jeweiligen „gemeinnützigen“ Zwecke „ausschließlich und unmittelbar“ verfolgen (§§ 56 und 59 AO) – PETA hingegen betreibt oder unterstützt immer wieder (auch) „allgemeinpolitische Parteipolitik“…
    [laut „Gutachten zu fragwürdigen Tierrechtskampagnen und zu der Frage einer gemeinnützigkeitsschädlichen Mittelverwendung durch den Verein Peta Deutschland e.V.“, Dr. Walter Scheuerl, Kanzlei Graf von Westphalen, 18.09.2012, https://gerati.de/wp-content/uploads/GutachtenPETA.pdf ]

    PS: Ein Jahr später (November 2014) schnitt PETA erneut in einer Transparenz-Studie (Phineo gAG) schlecht ab: Platz 46 von 50 untersuchten „Spendenorganisationen“, insgesamt „2,22“ von möglichen „5,00“ Punkten und in der Unterkategorie „Transparenz bei Aktivitäten“ erreichte PETA sogar abgeschlagen das schlechteste Ergebnis („0,8“ von möglichen „5,0“ Punkten)… https://www.spiegel.de/…/spenden-ranking-so-transparent-arbe…