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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Gastartikel

  • Hilfestellung zur Aufklärung über die Tierrechtsorganisation PETA

    Dieser Artikel wurde von PeTA bei Facebook, wegen angeblicher Verletzung Rechte Dritter, für deutsche Nutzer gesperrt!

    Der Autor Jürgen Friedrich, hat diesen Artikel direkt auf Facebook gepostet!

    Gerati.de steht für das verbürgte Recht, auf freie Meinungsäußerung, das weder Facebook, noch PeTA einschränken darf.


    Heute wurde wohl einer meiner Posts für ganz Deutschland gesperrt. Die in meinem Post, in meiner FB-Chronik (einer Privatperson) genannten Punkte fallen unter „Meinungsfreiheit“ und wurden sogar mit Quellenangaben versehen, sind also „belegt“.
    – Mir stellt sich die Frage, warum sich die anonyme „Drittpartei“ nicht direkt an mich gewandt hatte, wenn diese evtl. etwas an einzelnen Formulierungen in meinem Post, in meiner FB-Chronik (einer Privatperson) auszusetzen hatte? Ist es gerechtfertigt quasi 81 Mio. Menschen „bevormunden“ und „unangenehme“ Informationen „vorenthalten“ zu wollen?
    – Was haltet ihr davon?

    Jürgen Friedrich Facebook
    Screenshot Facebook
    Screenshot Facebook

    Autor: Jürgen Friedrich 15.10.2015 veröffentlicht auf Facebook

    Hilfestellung zur Aufklärung über die Tierrechtsorganisation PETA

    1) PETA USA, deren Gründerin und Präsidentin Ingrid Newkirk (zu deutsch: „Neue Kirche“) auch die 1. Vorsitzende von PETA Deutschland ist, tötet systematisch Tiere! Tatsächlich ist es egal ob diese gesund, krank, alt, jung, verletzt, unverletzt, sterilisiert, kastriert oder sonst etwas sind – es kann, angesichts der Zahlen gar nicht anders sein! PETA USA tötet und entsorgt ILLEGAL ca. 2.000 Hunde/Katzen im Jahr (pro Tag ca. 5-6)! Von Mitte 1998 bis einschließlich 2014 tötete PETA nachweislich 33.514 der insgesamt 38.464 Hunde/Katzen („Other than spay/neuter animals“), welche in diesem Zeitraum in PETAs Gewalt waren! PETA USA scheut sich auch nicht Tiere aus Privathaushalten bzw. von Privatgrundstücken zu STEHLEN, wenn der Besitzer gerade nicht anwesend ist und TÖTET diese Tiere binnen kürzester Zeit! Siehe bspw.:

    – Daten, URL: https://www.petakillsanimals.com/proof-peta-kills/
    – PETA stiehlt und tötet DEIN Haustier, URL: https://www.dailymail.co.uk/news/article-2838829

    2) PETA SIND „Volksverhetzer“ – Der Zentralrat der Juden hatte den 2. Vorsitzenden Harald Ullmann wegen PETAs Kampagne „Der Holocaust auf Ihrem Teller“ von 2004 angezeigt! – Ullmann wurde deswegen vom Landgericht Stuttgart zu einer Geldbuße verurteilt, dieser ging allerdings in Berufung – Das Berufungsverfahren wurde unter der Auflage, dass sich Ullmann mit einer Zahlung von 10.000 (Spenden-)€ freigekauft, eingestellt, siehe bspw.:

    – Zweiter PETA-Chef muss 10.000 € wegen Volksverhetzung zahlen, URL: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-10/18192232
    – Zentralrat der Juden: PETA hat keine Skrupel, URL: https://www.elo-forum.net/shortnews/201010093477.html

    3) In Bezug auf PETA ist folgende Äußerung laut dem Urteil des Landgerichts Hamburg vom 17.01.2012 (Az.: 324 O 355/11) zulässig, Zitat: „Diese sektenartigen Tierrechtsschutzorganisationen sind fanatisch agierende Aktivisten und scheuen sich nicht verbreitet sogar auf Straftatbestände zurückzugreifen, um ihre Ziele durchzusetzen […]“, siehe bspw.:

    – Äußerung „Straftaten nicht scheuen“ ist zulässig, URL: https://www.thueringen-reporter.de/…/auserung-dass-peta-akti…
    – PETA-Aktivisten scheuen nicht Straftaten zu begehen, URL: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2012-01/22475576

    4) Erinnert ihr euch noch an den Elefanten Mitte Juni? Natürlich werdet ihr das, da PETA ja diesen Vorfall für die eigene Propaganda missbraucht!
    – Der Circus Luna befand sich gerade in Buchen (Odenwald) in Baden-Württemberg, als am frühen morgen des 14. Juni 2015 die Elefantendame „Baby“ alias „Benjamin“ einen 65-jährigen Rentner tötete. Was war passiert?
    – PETA nutzte ohne zu zögern gnadenlos diesen Vorfall für ihre eigenen Ziele aus, zeigte den Zirkus an (was überflüssig und nur Effekthascherei war, da angesichts eines Toten sowieso ermittelt werden würde) und forderte wieder einmal ein totales Wildtierverbot in allen Zirkussen Deutschlands…
    – Aber bereits schnell steht fest: „Baby“ hat sich gar nicht selbst befreit! Sie war in einem abgeschlossenen Stallzelt untergebracht und mit einem Elektrozaun mit drei Elementen gesichert gewesen… Die Beamten haben eindeutige Spuren sichergestellt:
    – Der Strom war abgeschaltet, was „Baby“ aber nicht hätte bewerkstelligen können… Die drei Elemente des Elektrozauns wurden zweifelsfrei „durchschnitten“, „Baby“ hätten diese aber nur „zerreißen“ können… Der Innenraum vom Stallzelt war nicht verwüstet, was man aber bei einem „rasenden“ Elefanten vorgefunden hätte, wenn dieser dort gewütet hätte… und auch das Zelt selbst wurde „aufgeknöpft“, „Baby“ hätte das aber nicht gekonnt und die Zeltplane daher deutlich sichtbar „aufreißen“ müssen um nach außen zu gelangen…
    – Es ist also ausgeschlossen, dass „Baby“ allein aus dem Stallzelt hätte gelangen können! Außenstehende „befreiten“ Baby und ermöglichten so überhaupt erst dass „Baby“ auf den 65-jährigen Spaziergänger treffen konnte… Daher werden vor allem „Tierrechtler“ verdächtigt, welche ja bekanntlich auch nicht davor zurückscheuen verbreitet auf Straftatbestände zurückzugreifen (siehe „3)“)…
    – Diese könnten „Baby“ also befreit haben, dann den Rentner gesehen, diesen evtl. für einen Zirkusmitarbeiter gehalten und befürchteten erwischt zu werden, weshalb sie „Baby“ geschlagen haben könnten, damit sie als Ablenkung zur Flucht fungiere… Aber das ist nur eine Theorie…
    – PETA hingegen hat bereits im Vorfeld jahrelang gegen den Circus Luna wegen der Elefanten-Dame gehetzt, sie diffamiert, sie belästigt, PETA ist sogar dort eingebrochen/eingestiegen um Videomaterial für ihre Hetz-Kampagnen zu erhalten, auch setzte PETA gezielt und nachweislich Lügen in die Welt! „Tierrechtler“ haben auch mithilfe von PETA und PETA-Materialien öffentlich aufgerufen: „Benjamin muss befreit werden!“
    – Zudem hat PETA auf eigenen Webseiten fragwürdige und sogar eindeutig falsche Angaben über den Circus Luna bzw. „Baby“ als „wahr“ verbreitet… Das gilt insbesondere auf die Elefanten-Dame bezogen, die PETA IMMER als aggressiv und verhaltensgestört oder ähnliches bezeichneten und es so darstellten als seien dies glasklare Fakten/Tatsachen, an denen man nicht rütteln könne – was aber ebenfalls gelogen ist…
    – Bspw. folgende PETA-Seiten (nur die individuelle URL-Angabe am Ende werden genannt) sind „Lug und Trug“ und sollten bloß gegen den Circus Luna Stimmung machen, was sie auch getan haben dürften: /lunaelefant + /chronik-zirkus-luna-familie-frank + /circusluna + /Benjamin

    Hier sind aber die tatsächlichen Fakten:
    – Beweise wurden gesichert, dass Fremde „Baby“ befreien wollten, URL: https://www.rnz.de/_arid,105407.html
    – „Benjamin muss befreit werden“, URL: https://www.rnz.de/_arid,105540.html
    – Elefant in keinster Weise aggressiv; PETA log! URL: https://www.merkur.de/-2944200.html
    – 12-jähriger Junge hatte KEINEN Kieferbruch; PETA log! URL: https://www.merkur.de/-2942289.html
    – kein Anzeichen auf Aggressivität; sechsjährige wurde NICHT geschlagen; PETA log! URL: https://www.hna.de/-930452.html

    5) PETA indoktriniert und manipuliert gezielt die Bevölkerung! PETA-Anhänger behaupten immer, dass sie im Recht wären, ihre Meinung die einzig richtige sei usw. bei all dem stupiden Geschwafel nennt man oft eine Antwort, wenn man sie nach von PETA unabhängigen Quellen fragt: „Frontal21-Bericht“… Damit ist der Bericht vom 3. März 2015 mit dem reißerischen Titel „Wildtierverbot im Zirkus – Quälerei in der Manege“ gemeint… Das Interessante an diesem Bericht: Man scheint sich nahezu ausschließlich auf EINE Quelle zu berufen: Tierrechtler von PETA!
    – Auf der Seite dieses Berichts findet man nicht nur den 11,5-minütigen Video-Bericht (welcher sich ständig auf Tierrechtler-Material, -„Infos“, -Vorurteile und -Verallgemeinerungen bezieht) sondern auch einen Text und an dessen Ende acht Behauptungen, welche man aufklappen kann um mehr Text anzeigen zu können – und in allen acht wird „PETA“ als Quelle angegeben…
    – Fazit: Wenn ein PETA-Sympathisant eine von PETA unabhängige Quelle angeben soll, kann dieser bloß Quellen nennen, die sich nahezu vollständig auf PETAs inhaltlich nicht wahrheitsgetreues Gedankengut stützt!

    – Frontal21-Bericht, 03.03.2015, URL: https://www.zdf.de/-37400800.html

    6) PETA verbreitet wahnwitzige Lügen als „die Wahrheit“… Der PETA-Mitarbeiter Dr. Edmund Haferbeck, der in einem Interview in 2015 klar und deutlich äußerte, dass er JEDES Verbrechen im Namen der Tiere gut heißen würde, behauptet, dass für 1 Kg Fleisch bis zu 25.000 Liter Trinkwasser verbraucht werden würde und schließt messerscharf daraus, dass der Fleischkonsum daran Schuld wäre, dass Menschen in aller Welt Hunger und Durst leiden müssen… Das Problem: Er lügt!
    – Es handelt sich bei dieser Angabe keineswegs um „Trinkwasser“ sondern um „virtuelles Wasser“ und bei den „1 Kg Fleisch“ kann es sich bei diesem Zusammenhang nur um „Rindfleisch“ handeln und die „25.000 Liter“ können sich NUR auf die „25.913 Liter“ REGENWASSER in INDIEN beziehen…

    – Fakt ist: „Virtuelles Wasser“ ist grundsätzlich der GLOBALE Durchschnitt an aufzubringenden Wasser für ein Produkt und es besteht aus DREI Arten Wasser: „grünes“ (Regenwasser), „blaues“ (Oberflächen- und Grundwasser) und „graues“ (Frischwasser) „virtuelles Wasser“…
    – Im Falle von „Rindfleisch“ enthält 1 Kg etwa „15.415 Liter virtuelles Wasser“! 93,51 % (14.414 Liter) sind „grün“! 3,57 % (550 Liter) sind „blau“! 2,93 % (451 Liter) sind „grau“! – 451 Liter sind es tatsächlich und Haferbeck schwafelt von „bis zu 25.000 Liter Trinkwasser“! Und so einer wird in der Öffentlichkeit als „Experte“ bezeichnet!

    – Waterfootprint, Produktgallerie, URL: https://waterfootprint.org/…/interactive-to…/product-gallery/
    – Waterfootprint verweist beim Rindfleisch auf folgendes PDF-Dokument, URL: https://temp.waterfootprint.org/…/Mekonnen-Hoekstra-2012-Wat…
    – Bericht mit Haferbeck-Interview (ab ca. 24:45), URL: https://www.zdf.de/ZDFmedi…/hauptnavigation/sendung-verpasst…
    – Aussage von Haferbeck: PETA-Seite „peta-deutschland-ev-lobt-james-bond“
    ___

    7) Allein die „Über PETA“-Seite von PETA selbst sagt überdeutlich aus, dass diese Menschen keinerlei Interesse daran haben die Welt objektiv zu betrachten und sachlich oder unvoreingenommen zu sein!
    – Zitat: „Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.“
    – Es müssen sich also NICHT um TATSÄCHLICHE „Tierquälereien“ handeln! PETA muss es nur als solches titulieren! Was PETA allerdings tatsächlich unter „Aufklärung“ versteht, ist ein Rätsel – Es wirkt eher als wolle PETA den Leuten ihren Glauben mit Aggressivität, Gruppenzwang und Schockbildern eintrichtern wollen, das fängt ja schon bei den Kindern an: „PETAKids“ – und für diese erstellt PETA fleißig voreingenommenes, vorverurteilendes und einseitiges „Unterrichtsmaterial“… „Veränderung der Lebensweise“ deutet klar und deutlich auf SEKTE hin… „jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen“ kann angesichts der ca. 2.000 Hunde/Katzen pro Jahr, die PETA USA tötet, nur ein schlechter Scherz sein… und die Tatsache, dass PETA gut 90% für eigene Kampagnen ausgibt und der Rest für eigene Belange (Gehälter, Equipment, Spesen usw.)…
    – Zitat: „Die Organisationen wurden gegründet, um Politiker und die Öffentlichkeit über die anhaltende, weitverbreitete und nicht zu akzeptierende Tierquälerei aufzuklären sowie die Einsicht zu fördern, dass Tiere einen naturgegebenen Anspruch darauf haben, mit Respekt und Achtung behandelt zu werden.“
    – FALSCH! So etwas wie einen „naturgegebenen Anspruch auf Respekt und Achtung“ gibt es faktisch NICHT! PETA will die Politiker folglich nur indoktrinieren und manipulieren um sie dann für ihre Zwecke ausnutzen zu können – das ist alles…
    – Zitat: „PETA handelt nach dem einfachen Prinzip, dass wir Menschen nicht das Recht haben, Tiere in irgendeiner Form auszubeuten, zu misshandeln oder zu verwerten.“
    – Und die Realität handelt nach eigenen Prinzipien, unabhängig von denen von PETA! Bereits auf einem Pferd zu reiten ist für PETA ja bereits ernsthaft „Ausbeutung“ und „Misshandlung“!! „Verwerten“ bezieht sich auf quasi ALLE Produkte um uns herum, die auch nur EIN HAAR eines Tieres enthalten… Das ist wahnhaft!
    – Das „Leitbild“ von PETA, Zitat: „PETA setzt sich schwerpunktmäßig in den Bereichen der Gesellschaft ein, in denen besonders viele Tiere, besonders stark und besonders lang leiden (…)“
    – Ergo: PETA hat bereits im Vorfeld allgemein darüber geurteilt und ist somit unmöglich „unvoreingenommen“…
    – Zitat: „(…) und vertritt damit das Motto:
    Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen.
    Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren.
    Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie anziehen.
    Tiere sind nicht dazu da, dass sie uns unterhalten.
    Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie ausbeuten bzw. misshandeln.“
    – Kann man nach DIESEM „Motto“ eigentlich NOCH „voreingenommener“ sein?? Wie kann PETA mit SO einem „Motto“ überhaupt noch ein positives Image bei der breiten Bevölkerung haben und PETA für einen „Tierschutzverein“ halten??
    – Zitat: „Ziele: PETA Deutschland e.V. ist der Ansicht, dass die Grundrechte von Tieren, also ihre ureigensten Interessen, berücksichtigt werden müssen, egal, ob die Tiere für den Menschen von irgendeinem Nutzen sind.“
    – „Grundrechte von Tieren“… Was für ein ideologischer Blödsinn, die sich bloß einen eigenen Nutzen davon verspricht: Mitglieder, Sympathisanten, Anhänger und ganz besonders immer noch mehr Spendengelder…
    – Zitat: „Genau wie wir, können sie leiden und haben ein Interesse daran, ihr eigenes Leben zu leben.“
    – Und wie in der freien Natur gilt: Der Stärkere überlebt „wink“-Emoticon
    – Zitat: „Daher steht es uns nicht zu, sie für Ernährung, Kleidung, Experimente oder aus irgendeinem anderen Grund zu benutzen.“
    – Ich habe auch aus irgendwelchen egoistischen absurden Gründe etwas dagegen, dass so viele gegen Fußball wettern, steht es daher der Menschheit etwa auch nicht zu irgendetwas gegen Fußball zu äußern? „wink“-Emoticon
    – Zitat: „PETA arbeitet mit medienrelevanten Mitteln und spektakulären Aktionen um die Öffentlichkeit über Tiermissbrauch zu informieren und Druck auf die Verantwortlichen aus Wirtschaft und Politik auszuüben.“
    – Mit anderen Worten: PETA hält es für gerecht, wenn PETA anderen Menschen ihren Willen aufzwingen möchte und dazu den gesellschaftlichen Druck mit Hilfe von „unwahren Tatsachenbehauptungen“ benutzt…
    – Zitat: „Die Kampagnen und Aktionen basieren auf gründlicher Forschungsarbeit und haben – unterstützt von internationaler Medienberichterstattung – oft weitreichende und anhaltende Veränderungen zur Folge, die die Lebensqualität von Tieren enorm verbessern und den Tod von Tausenden von Tieren verhindern.“
    – „basieren auf gründlicher Forschungsarbeit“ = glatt gelogen… Und die zweite Hälfte dieser Aussage muss offensichtlich in einem Paralleluniversum stattfinden, wo diese auch wie durch Zauberhand „real“ werden… nennt sich: „Traumland“…
    – Zitat: „Transparenz: Als Unterzeichner der Initiative Transparente Zivilgesellschaft verpflichten wir uns, das 10-‑Punkte-Programm zur Transparenz mit Informationen über die Organisation zu veröffentlichen. Dieser Selbstverpflichtung kommt PETA Deutschland e.V. hier nach: PETAde/Transparenz“
    – Eine weitere Täuschung um die Bevölkerung in die Irre zu führen! PETA hat erst im letzten Jahr in einer Studie zum Thema „Transparenz“ den 46. Platz von 50 untersuchten „gemeinnützigen Organisationen“ gemacht… in der Kategorie „Aktivitäten“ war PETA abgeschlagen LETZTER – alle 49 anderen haben da sogar mehr als doppelt so gut abgeschnitten!

    – SPIEGEL-Online, URL: https://www.spiegel.de/…/spenden-ranking-so-transparent-arbe…
    – PETA-Seite „ueberpeta“

    8) Es sollte mal jeder selbst, der sich bereits etwas mit PETA befasst hat bzw. bereits mit PETA sowie „PETA-Anhängern“ Erfahrungen sammeln „durfte“, PETA mit einen der folgenden Liste „bewerten“, zB. ob ein Punkt „zutrifft“ oder eben nicht – Auch ich selbst habe dazu bereits eine Notiz erstellt:

    – 15 Punkte „Sektenmerkmale“, Schweiz, URL:
    https://www.infosekta.ch/was-ist-eine-sekte/sektenmerkmale/
    – 17 Punkte „Sekten Checkliste“, Deutschland, URL:
    https://www.berlin.de/…/sekten-psycho…/sekten_checkliste.pdf…
    – meine Notiz vom 26.07.2015, URL: https://www.facebook.com/notes/889315237803463

    9) Es gibt zig Beispiele dafür, dass PETAs „Aufklärung“ schlicht „ungenügend“ (Schulnote: 6) ist, weil diese vor inhaltlicher Fehlern nur so strotzt! – Dazu liste ich hier mal einige Beispiele meiner eigenen Recherchen/Erkenntnisse auf, welche ich festgehalten habe:

    – PETA, „Wolle aus Deutschland“, 11.09.2014, meine Notiz, URL:
    https://www.facebook.com/notes/712145212187134
    – PETA, „Fische leiden und spüren Schmerz“, 10.10.2015, mein Post, URL:
    https://www.facebook.com/921797337888586
    Worauf sich PETA beruft: https://www.fishpain.com/papers/medway_report.pdf
    – PETA, „Zirkus ist Tierquälerei“, 10.10.2015, mein Post, URL:
    https://www.facebook.com/921543531247300

     

  • Gastartikel zum Thema „Stimmungsmache im Namen der Tiere und Gandhi – Was steckt dahinter?“

    Gastartikel zum Thema „Stimmungsmache im Namen der Tiere und Gandhi – Was steckt dahinter?“

    Gastartikel von Jürgen Friedrich
    Jürgen schaut immer gern hinter die Aussagen und Analysiert dann die Wahrheiten, die in den Behauptungen stecken.

    ABSCHNITT 1

    Das Ganze lässt sich heutzutage wohl besonders gut am Thema “Zirkus mit Wildtieren” verdeutlichen.

    Unvoreingenommene Tierexperten aus aller Welt bestätigen, dass es Tieren im Zirkus im Grunde “nicht besser oder schlechter” als anderswo ginge. Siehe bspw. die englische Studie 2006/2007 (Q&A), die sogar von Politikern und “Tierschützern” persönlich in Auftrag gegeben wurde um die angebliche Notwendigkeit eines Wildtierverbots in Zirkussen zu untermauern. Dummerweise war das Ergebnis der Studie für sie unbrauchbar, Zitat:

    5.6.2. The Panel concluded that there is little evidence that the health of circus animals is any better or worse than animals in other captive environments.

    • Auch, dass Wildtiere immer ganz, ganz dollen STRESS im Zirkus hätten, konnte widerlegt werden (siehe Studie aus dem 4. Quartal 2013 und/oder die Zusammenfassung).
    • Die Tatsache, dass alle Zirkusse im Land ständigen Kontrollen durch Veterinärämter unterliegen (bei reisenden Zirkusbetriebe, eben aufgrund der Ortswechsel, gut 30-50 Kontrollen pro Jahr), spricht dafür, dass die persönlich vor Ort kontrollierenden Tierärzte den Eindruck bekommen haben müssen, dass es den jeweiligen Tieren grundsätzlich “gut” ginge.
    • Würde allerdings etwas NICHT in Ordnung sein, würden es die Tierärzte auch ansprechen und vermerken bzw. sie könnten sogar die Beschlagnahmung der Zirkustiere in die Wege leiten, sollten sie der Meinung sein, dass es den Tieren generell “schmerzen”, dass sie “leiden” und/oder dass es ihnen “schaden” würde dort im Zirkus zu sein.
    • Und von wie vielen Zirkussen werden Tiere in Deutschland jährlich NICHT beschlagnahmt? Wie viel Prozent der Zirkustieren in Deutschland wird jährlich beschlagnahmt? Daran sieht man, dass die strengen Kontrollen und die hohen Tierschutz-Ansprüche von den meisten Zirkussen erfüllt werden können!
    • Diese Tatsache würden aber gewisse voreingenommene, fanatisch-ideologische und selbsternannte “Tierexperten”, die sich selbst gerne als “Tierrechtler” bezeichnen (und sich auch fälschlicherweise als “Tierschützer” bezeichnen lassen), niemals akzeptieren, egal wie gut es den Tieren faktisch geht!
    Bild-Quelle: National Animal Interest Alliance - The difference between Animal Rights & Animal Welfare - URL: https://www.naiaonline.org/articles/article/what-is-animal-welfare-and-why-is-it-important
    Bild-Quelle: National Animal Interest Alliance – The difference between Animal Rights & Animal Welfare – URL: https://www.naiaonline.org/articles/article/what-is-animal-welfare-and-why-is-it-important

    “Tierrechtler” pfeifen augenscheinlich auf sämtliche Fakten, Tatsachen, Belege, Beweise, Studien, Berichte von amtlichen Kontrollen, allgemein die Realität, quasi auf allem und jedem was sagt, dass es Tieren in Zirkussen “gut” ginge und propagieren immer, dass es Tieren im Zirkus generell “schlecht” ginge.

    • Diese Leute “meinen”, “glauben”, “fühlen” usw. lediglich, dass es “nicht richtig” wäre, wenn Tiere im Zirkus leben würden. Und warum? Bloß aus dem einen Grund, weil sie persönlich “nicht wissen” bzw. “nicht wissen wollen”. Die eigene Einstellung (“Meinung”, “Glauben”, “Fühlen” usw.) ist diesen Leuten offenkundig um Welten wichtiger als das tatsächliche aktuelle Wohlergehen der Tiere um die es hierbei geht.
    • Das ist auch schon alles. Es liegt wohl an der Mischung aus Weltschmerz, Bambi-Syndrom, Ignoranz, Misanthropie usw. von wenigen Menschen, die die Bevölkerung u.a. durch permanente heimtückische Hetze/Propaganda/Stimmungsmache leicht täuschen und ihre “Ideologie” verbreiten können.
    • So kommt es, dass immer mehr ehrliche, gesetzestreue und verantwortungsbewusste Tierhalter/-Pfleger/-Trainer (o.ä.) sich in ihrer Existenz bedroht sehen. Bei wem wäre dies anders, wenn man als Ziel einer solchen alles verallgemeinernden und permanent andauernden Rufschädigung zu unrecht u.a. als “Tierquäler”, “Mörder”, “Sadist”, “Sklavenhändler” usw. bezeichnet wird?
    • Die Zirkusleute reisen und arbeiten ja nicht nur mit ihren Tieren, sie leben ja sogar mit den Tieren im Zirkus. Dieses Leben soll ihnen allen genommen werden, bloß weil irgendwelche ideologisch verbohrte Fremde “meinen”, dass ihre persönliche Ideologie für ALLE Menschen gelten würde, zB: “Artgerecht ist nur die Freiheit” oder noch direkter: Die deutschen PETA-Tierrechtler richteten ja bei ihrem 20-jährigen Bestehen an alle Menschen, die anders sind als man selbst: “Ich will, dass du dich änderst!” – Daraus lässt sich unweigerlich schließen, dass zumindest zwei große Probleme bei diesen “Tierrechtlern” vorherrschen:
    •  “Xenophobie” (auch “Fremdenfeindlichkeit”; Ablehnung von jedem, der anders ist als man selbst; kann auf echten, vermeintlichen oder “angeblichen” Unterschieden begründen; beteiligt an der Konstruktion vom Fremd-/Feindbild sind wissenschaftliche, mediale, politische und andere Akteure der Gesellschaft; legt eine quasi kausale naturgegebene Erklärung für Gewalt und Ausgrenzung nahe) und
    • “Egozentrik” (man sieht sich selbst im Mittelpunkt; übertrieben selbstbezogen; unfähig die Perspektive eines Anderen anzunehmen sowie die eigene Sichtweise als eine von mehreren aufzufassen; Mangel an einer Unterscheidung zwischen dem Ich und der äußeren Realität; Vorrangstellung des eigenen Standpunktes).

    In Deutschland ist die Gesetzeslage aber eindeutig und besagt, dass ein Wildtierverbot in Zirkussen überhaupt ERST in Frage käme, WENN zweifellos bewiesen wäre, dass allgemein das bloße Halten von Tieren in Zirkussen zu erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden bei den Tieren führe (bzw. in Bezug auf den Transport von Ort zu Ort) und es eben KEINE andere wirksame Alternative geben würde um diese vermindern zu können! Siehe dazu § 11, Absatz 4 des Tierschutzgesetzes, Zitat:

    “Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates das Zurschaustellen von Tieren wildlebender Arten an wechselnden Orten zu beschränken oder zu verbieten, soweit die Tiere der jeweiligen Art an wechselnden Orten nur unter erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden gehalten oder zu den wechselnden Orten nur unter erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden befördert werden können. Eine Rechtsverordnung nach Satz 1

    1. darf nur erlassen werden, soweit den in Satz 1 bezeichneten erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden durch andere Regelungen, insbesondere solche mit Anforderungen an die Haltung oder Beförderung der Tiere, nicht wirksam begegnet werden kann,
    2. muss vorsehen, dass Tiere, die zum Zeitpunkt des Erlasses der Verordnung gehalten werden, von dem Verbot nur dann erfasst werden, wenn keine Möglichkeiten bestehen, die erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden bei diesen Tieren auf ein vertretbares Maß zu vermindern.”

    Sowohl von der Bundesregierung aus als auch im Namen der Bundeskanzlerin Angela Merkel hat man längst öffentlich darauf hingewiesen, dass es aber nicht mal hieb- und stichfeste Beweise dafür gäbe, dass allgemein das bloße Halten von Tieren in Zirkussen zu erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden führe (bzw. in Bezug auf den Transport von Ort zu Ort) – Siehe die Studien vom Anfang dieser Notiz – Ein “Wildtierverbot im Zirkus” kann somit also nicht mal annähernd in Frage kommen.

    1. Bundesregierung, Antwortschreiben vom 29.09.2014 auf eine “Kleine Anfrage” der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema “Haltung von Wildtieren im Zirkus”; beide Schreiben wurden am 10.10.2014 auf der Webseite des Bundestags veröffentlicht/geteilt.
    2. Im Namen der Bundeskanzlerin Angela Merkel antwortete am 05.10.2015 das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung auf der Webseite “direktzu” auf die höchst unsachlich gestellte Nachricht einer Franka Lerner zum Thema “Zirkustiere”.

    Aber wie gesagt: Einige Menschen und Organisationen haben augenscheinlich sehr große Probleme mit der Realität, da sie faktisch nicht deckungsgleich mit ihrer “Meinung”, ihrer “Vorstellung”, ihrem “Glauben”, ihrer “Religion”, ihrer “Ideologie” oder sonst etwas sind. Diese machen trotz aller Erkenntnisse auch weiterhin kräftig Stimmung gegen Zirkusse mit Tieren sowie gegen deren Befürworter/Verteidiger – welche dann sehr schnell als “Ignorant” oder “Befürworter von Tierquälerei und Mord” beschimpft/denunziert bzw. auf Facebook auf die “Ignorieren”-Liste gesetzt werden. Wie “seriös” oder “unseriös” so Facebook-Seiten sind, werden wir im nächsten Abschnitt thematisieren.

     

    ABSCHNITT 2

    Nehmen wir mal die FB-Seite “Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus” unter die Lupe.

    Die Hetzer-Seite - bereits in der Infoseite wird ordentlich gehetzt
    Die Hetzer-Seite – bereits in der Infoseite wird ordentlich gehetzt

    Wir sehen: Ein Logo (Profilbild) und der bekannte Kampfspruch “Artgerecht ist nur die Freiheit”. Wir konzentrieren uns aber nur mal auf die Info-Seite.

    Die "Ausführliche Beschreibung" der FB-Seite, die hier behauptet, bloß "informieren" zu wollen I.
    Die „Ausführliche Beschreibung“ der FB-Seite, die hier behauptet, bloß „informieren“ zu wollen I.

    Die Seite “hat es sich zum Ziel gesetzt, über Hintergründe und aktuelle Entwicklungen zu informieren, die sich mit dem Verbot von Tieren im Zirkus befassen.”

    • Da sich diese Seite allerdings schon “Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus” nennt, dürfte eine korrekte Beschreibung eher folgendermaßen lauten: “(…) hat sich das Ziel gesetzt, ein Verbot von Tieren im Zirkus um jeden Preis durchzusetzen.”

    “Wir lehnen die Haltung und Zurschaustellung von Tieren im Zirkus ab, denn Tiere sind nicht dazu da, die Menschheit zu belustigen.”

    • Nicht?! Wer hat DAS denn für ALLE Menschen verbindlich festgelegt?! Und WANN?! Wozu sind denn Tiere da?? Muss jetzt also JEDER seine Haustiere abgeben?? Ein Haustier “belustigt” einen ja auch o.O zu dumm…
    • Aber ernsthaft: SOWAS ist nicht mal annähernd eine echte “Begründung”, von “glaubwürdig” ja ganz zu schweigen. Es ist eher das Zugeben, dass die Leute hinter dem “AB” sehr stark befangen sind und ihre persönliche ideologischen Vorstellungen über Fakten, Tatsachen und “logisches Denken” stellen.

    “Tiere sind leidensfähige Mitgeschöpfe, die es nicht verdient haben, zur Belustigung des Menschen ihr gesamtes Leben in Gefangenschaft zu verbringen, in engen Behältnissen ständig über Land gefahren zu werden, alberne Kunststückchen vorzuführen und tagtäglich dem Lärm in der Manege ausgesetzt zu sein. Die Aufzählung der Gründe ist natürlich nicht vollständig.”

    • Und es geht weiter: Hohles emotionales Geschwätz, ohne Fakten, nur Behauptungen, womit sich das “AB” lediglich erhofft, den Leser entsprechend zu manipulieren. Das ist das kleine 1×1 der “Tierrechtler-” aber auch der “Sekten-Szene” – nichts besonderes.
    • “ihr gesamtes Leben in Gefangenschaft zu verbringen” ist eine total absurde Übertreibung und mit dem Wort “Gefangenschaft” auch noch unnötig emotionalisiert/vermenschlicht – Normalerweise informiert man doch “sachlich”. DAS aber ist das genaue Gegenteil davon: “unsachlich”.
    • “in engen Behältnissen” könnte gar nicht ungenauer formuliert werden. Das, was für Person A “eng” ist, muss für Person B nicht automatisch auch “eng” sein. Das ist eine “subjektive” Empfindung und bringt uns nicht weiter. Wohl nur Laien gebrauchen solch unpräziser Beschreibungen, wenn es um ein erstes Thema, wie diesem geht – Wie will man denn SO andere seriös “informieren”??
    • “ständig über Land gefahren zu werden” – Da! Schon wieder! Was ist jetzt “ständig”?!? Dummes verallgemeinerndes Geschwätz.
    • “alberne Kunststückchen vorzuführen” – Auch hier wird schon wieder gewertet: Der Verfasser hat das subjektive Empfinden, dass nicht näher beschriebene “Kunststückchen” allgemein “albern” wären. Das ist auch gleichzeitig die einzige Information, die man daraus ablesen kann: Der Verfasser findet “Kunststückchen” “albern”. Mehr Fakten sind dem nicht zu entnehmen.
    • “tagtäglich dem Lärm in der Manege ausgesetzt zu sein” – Diese Aussage lässt sogar vermuten, dass der Verfasser noch NIE in einem Zirkus war. Wie lange ohne Unterbrechung sind denn die einzelnen Exemplare in einer Manege? – Minuten? Stunden? Tage? Macht es einen Unterschied ob Vorstellung oder Training? Und außerdem ist “Lärm” nicht gleich “Lärm” – Wer würde nicht den “Lärm” einer Manege vorziehen, wenn gerade jemand vor dem Zirkusgelände auf der anderen Straßenseite mit einem Presslufthammer arbeitet?

    “Die Aufzählung der Gründe ist natürlich nicht vollständig.”

    • Was denn für Gründe? Bisher gab’s hier nur Hirngespinste zu lesen.

    “Laut diverser Umfragen lehnen mittlerweile 82% der Bevölkerung Tiere im Zirkus ab (…)”

    • Ebenfalls typisch für unseriöse “Tierrechtsorganisationen”: Auf Belanglosigkeiten verweisen. In wie weit interessieren denn “Meinungsumfragen”, wenn es doch eh um Tatsachen geht? Nämlich das Wohlbefinden der Zirkustiere. (Ich verweise an dieser Stelle noch mal an den Anfang dieser Notiz.) Es könnten also auch 100 % der Befragten irgendeiner “Meinung” sein, wenn aber diese “Meinung” nicht den Tatsachen entspricht, so ist die “Meinung” nun mal falsch und nicht die Tatsachen.

    “(…) auch die Bundestierärztekammer [Link] spricht sich gegen die Haltung und Zurschaustellung von Tieren im Zirkus aus.”

    • Ah. Das altbekannte BTK-Argument! Der Link führt zu einer stark voreingenommenen Pressemitteilung vom 20.04.2010 auf der Webseite der BTK. Tatsächlich ist dies aber nicht die Ansicht aller BTK-Mitglieder. Es entsprach damals bloß die mehrheitliche Ansicht der BTK-Vorstandsmitglieder nach einer Abstimmung – mit genau einer Stimme Mehrheit.
    • Die Pressemitteilung an sich stützt sich auch unsinnigerweise bloß eine Person: Dem Präsidenten der BTK Prof. Dr. Theo Mantel. Seine Ausführungen waren sogar SO absurd, dass viele Fachleute ihm in den darauffolgenden Tagen widersprochen und kritisiert haben, u.a. Prof. Dr. Klaus Zeeb, einer der maßgebenden deutschen Verhaltensforscher der letzten Jahrzehnte.
    • Der “Arbeitskreis 7: Zirkus & Zoo” der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT) vertritt eine andere Meinung als Prof. Dr. Theo Mantel: Die Reformen der Zirkustierhaltung in den letzten Jahren hätten gegriffen, deshalb sei ein allgemeines Wildtierverbot für Zirkusse nicht erforderlich.
    • Trotz Nachfragen hielt es die Bundestierärztekammer seitdem wohl für unnötig die unsachliche Argumentationsweise vom 20.04.2010 zu erneuern, erweitern oder zu korrigieren. Mehr als 5 1/2 Jahre nach Veröffentlichung dieser peinlichen Farce hält man auch weiterhin an die Vorverurteilungen einer Person fest.

    “2003 und nochmals Ende November 2011 hat der Bundesrat in zwei Entschließungsanträgen ein grundsätzliches Verbot von Wildtieren im Zirkus gefordert.”

    • Ja, und weiter? Eine “Entschließung” ist rechtlich NICHT verbindlich, sie hat lediglich “auffordernden Charakter”, was erwarten diese “Tierrechtler” also?!
    • Damit ist auch der darauf folgende Satz “Die Bundesregierung hat diese Entschließungen jedoch bis heute nicht umgesetzt.” überflüssig, da unsinnig – Der Satz soll offensichtlich auch die Stimmung gegen die Bundesregierung anheizen, nach dem Motto: “Wir haben kein Wildtierverbot in Zirkussen, bloß weil DIE DA nicht in unserem Sinne handeln!”
    Die "Ausführliche Beschreibung" der FB-Seite, die hier behauptet, bloß "informieren" zu wollen II.
    Die „Ausführliche Beschreibung“ der FB-Seite, die hier behauptet, bloß „informieren“ zu wollen II.

    “Würde das Deutsche Tierschutzgesetz, das im Grundgesetz verankert ist, wirklich eins zu eins umgesetzt werden, gäbe es keine Diskussionen um ein Zirkusverbot (…)”

    • “ZIRKUSVERBOT”!!

    “(…) denn dann wäre das Zirkusverbot auch in der Bundesrepublik Deutschland schon längst umgesetzt, wie dies in vielen europäischen (- und weltweiten – Staaten) teilweise, ganz, oder aber stark eingeschränkt der Fall ist.”

    • HIER zeigt sich das wahre Gesicht der Seite: Man will gar nicht Tiere IN Zirkussen verbieten, sondern die Zirkusse selbst!
    • Die Unterstellung, dass das Deutsche Tierschutzgesetz systematisch NICHT eingehalten werden würde, ist lächerlich und nicht nachvollziehbar. Und der Verfasser der FB-Seite wird Art. 20a GG meinen, hätte diesen aber zuvor erstmals lesen sollen, Zitat:

    Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

    • WAS gibt es an “im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.” nicht zu verstehen?!
    • WARUM ein “ZIRKUSVERBOT” “längst umgesetzt” worden wäre, wenn das Deutsche Tierschutzgesetz “eins zu eins umgesetzt werden würde”, wird hier einfach mal als TATSACHE dargestellt, ist aber eher schon wieder eine subjektive Empfindung. Was soll dieses unseriöse und unprofessionelle “Informieren”?!
    • Auch was die Gesetze, Tätigkeiten, Traditionen oder sonst irgendetwas in anderen Staaten Europas oder der Welt angeht: WAS hat das mit den Fakten und Tatsachen hierzulande zu tun?? Dieses permanente unsachliche Argumentieren ist kein “Informieren”, das ist “Manipulieren” oder eher sogar “Propagieren”!

    Dann werden § 1 und § 2 vom Tierschutzgesetz zitiert. Darauf folgt folgendes, Zitat:

    “Würde man sich hier in diesem Land wirklich Wort für Wort an diesen Paragraphen orientieren, wäre eigentlich schon alles geklärt. Leider scheinen diese Paragraphen jedoch „Gummiparagraphen“ zu sein, denn sie werden je nach Laune interpretiert und umgesetzt. Würden diese Paragraphen wirklich umgesetzt werden, wäre es schon lange vorbei mit Massentierhaltungen, Massentiertransporten, (unbetäubten) Ferkelkastrationen, Tierversuchen, Delfinarien, Zirkussen mit Tieren und weiteren Tierquälereien.”

    • Diese Zeilen entbehren wahrlich jeglicher Logik. Entweder hat der Verfasser der FB-Seite überhaupt keine Ahnung von Recht und Gesetz oder der-/diejenige kann noch nicht richtig Gesetzestexte lesen bzw. verstehen was diese tatsächlich aussagen! Eine weitere Möglichkeit gibt es allerdings doch noch: Absichtliche Stimmungsmache/Hetze! – Wer steckt eigentlich hinter dieser Seite?!?
    Eine Privatperson namens "Maja Renz" soll also die Verantwortliche sein
    Eine Privatperson namens „Maja Renz“ soll also die Verantwortliche sein

    Die “Kurze Beschreibung” ist blöderweise gar keine Beschreibung der Seite sondern lediglich ein Zitat, welches meist Mahatma Gandhi zugeschrieben wird – dazu kommen wir später noch mal. Die E-Mail-Adresse (Circusohnetiere@gmail.com) im “Impressum” sagt uns auch bloß wie voreingenommen diese Leute sein müssen. Interessant ist aber, dass dort bloß eine Privatperson angegeben wird: “Maja Renz Am Strandbad 43 29313 Hambühren”

    • Es ist allerdings äußerst zweifelhaft, dass diese Angaben “wahrheitsgemäß” sind: Die Adresse ist im gesamten Internet nirgends zu finden, außer eben im Impressum DIESER Facebook-Seite. Auch an der Echtheit des Namens darf gezweifelt werden: In 2013 meldete ein Zirkus Insolvenz an, sein Name: “Circus Universal Renz”
    • und wie es der Zufall so will beherbergte genau dieser Zirkus ca. 40 Jahre lang eine Elefanten-Dame mit dem Namen “Maya” (welche allerdings Mitte Februar 2012 vom Veterinäramt eingeschläfert werden musste). Ein Zufall?! Wie wahrscheinlich ist das?
    Seltsam: Die Webseite hat einen völlig anderen Namen als die Facebook-Seite und als die E-Mail-Adresse
    Seltsam: Die Webseite hat einen völlig anderen Namen als die Facebook-Seite und als die E-Mail-Adresse

    Am Ende der Info-Seite steht dann noch der URL-Link zur eigenen “Webseite”: www.stoppt-tiercircus.de

    Hier wird allerdings eine andere Privatperson genannt, ein "Daniel Scheider"
    Hier wird allerdings eine andere Privatperson genannt, ein „Daniel Scheider“
    • Nun wird es höchst interessant! Auf der besagten Webseite mit identischem Elefanten-Logo samt Schriftzügen (oben: “Artgerecht ist nur die Freiheit!”; unten: “Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus”) ist im Impressum NICHTS von einer “Maja Renz” zu finden, sondern: “Daniel Schneider Hirschauer Straße 41 72070 Tübingen”
    • Im Impressum der FB-Seite stand auch nichts von einem “Daniel Schneider”. Aber beide Privatpersonen geben die identische E-Mail-Adresse an (“circusohnetiere@gmail.com”).

    Stecken da wirklich bloß zwei Privatpersonen dahinter? Und warum soll immer nur eine der beiden Privatpersonen “verantwortlich” sein, wenn diese beiden Seiten doch offensichtlich zusammen gehören? Zum: “Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus” (was auch immer das wirklich sein und wer auch immer dahinter stecken mag bzw. tatsächlich für die Stimmungsmache verantwortlich ist. Handfeste Informationen lassen sich leider keine dazu finden).

    • Fakt ist jedenfalls: Zwei Privatpersonen sind für diese (zwei) “Hetzer-Seite(n)” voll verantwortlich. Weder auf der Facebook-Seite, noch auf der Webseite ist irgendein Hinweis darauf zu finden, dass außer diesen beiden Privatpersonen noch IRGENDWER oder IRGENDWAS involviert wäre.
    • Das wiederum bedeutet, dass dieses “Aktionsbündnis – Tiere gehören nicht zum Circus”, bestehend aus zwei Privatpersonen, NICHT gemeinnützig sein kann und somit für JEDE falsche Angabe oder sonstigen Gesetzesverstößen verantwortlich gemacht werden können, OHNE dass sie sich hinter einer “Gemeinnützigkeit” verstecken könnten – Bekanntlich ist ja nicht nur das “in-die-Welt-Setzen” von “unwahren Tatsachenbehauptungen” strafbar, das Teilen/Verbreiten kann genauso strafbar sein.

    [Dieser Daniel Schneider hat auch eine persönliche Webseite: “daniel-schneider.de” – Dort bezeichnet er sich selbst als “AKTIVIST | PUBLIZIST” und schreibt von vier Themen – Eines dieser Themen hat er am 27. November 2014 verfasst und trägt den Titel “ALTES DENKEN ERNEUERN – WIE VERÄNDERT MAN EINE GESELLSCHAFT” (Kategorie “VEGAN MAGAZIN”, gekennzeichnet mit “GESELLSCHAFT, KARNISMUS, SOZIOLOGIE, TIERRECHTE, VEGANISMUS”).

    • Ein Daniel Schneider arbeitet wirklich bei einer Zeitschrift namens “Veganmagazin”, jedenfalls ist er laut des dortigen Impressums für “Politik und Tierrechte” zuständig (weitere Infos: “gegründet und herausgegeben von Christian Vagedes”; “Geschäftsführer: Christian Vagedes”; “Chefredaktion & Artdirektion: Christian Vagedes”; “Grafik und Organisation: Sonja Vagedes”)
    • Außerdem werden dort noch die Kooperationspartner angegeben: “Vegane Gesellschaft Deutschland e.V.” (“verantwortlich für den redaktionellen Inhalt: Christian Vagedes”; “Vorsitzender: Christian Vagedes”) und “Veganfach Messe” (“Ideeller Träger ist die Vegane Gesellschaft Deutschland e.V.”). – Noch Fragen?]

     

    ABSCHNITT 3

    Noch mal zurück zu dem angeblichen Zitat von Mahatma Gandhi: “Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.”

    • Dass ein Zitat keine “kurze Beschreibung” für eine Facebook-Seite ist, sollte eigentlich auf der Hand liegen. Der Ersteller der Seite hat dieses Zitat wohl nur angeführt, weil es oberflächlich betrachtet ja so “toll” zur eigenen Sache zu passen scheint. Betrachtet man das Zitat und den Autor allerdings mit etwas Hirnschmalz, so sieht die ganze Sache wieder ganz anders aus. Zunächst über Mahatma Gandhi selbst:
    • Die indische Schriftstellerin Arundhati Roy sagt über Gandhi, dass er keinesfalls der Held der Gewaltlosigkeit gewesen war, für den ihn alle Welt halte. Im Gegenteil. Er wäre ein bedingungsloser Verfechter einer der widerwärtigsten, gewalttätigsten Gesellschaftsformen der Welt: der indischen Kastenordnung, einem System, schlimmer als die “Apartheid” (südafrikanische Politik der Rassentrennung).
    • Gandhi wäre sein Leben lang von den großen indischen Unternehmerdynastien unterstützt worden, da er selbst ja aus einer alten Händler-Kaste, der “Banias”, stammte und somit zu den gesellschaftlichen und politischen Oberschicht gehörte. Er wäre nie ein Befürworter des radikalen gesellschaftlichen Wandels zugunsten der Schwachen und der Armen gewesen, wie wir im Westen so von diesem “personifizierten Gutmenschen” denken, so Roy.
    • Gandhi wäre eher eine Art Bewahrer, der „Heilige des Status quo“, des indischen Systems und durch und durch ein Mann des Establishments gewesen. Gandhi unterstützte voll und ganz das indische Kastensystem, alles im Namen der Religion, des Hinduismus – und er empfand dies als richtig.

     

    • Ende Mai 1893 kam Gandhi nach Südafrika und machte dort beim Reisen durch das Land einige negative Erfahrungen – er schrieb daraufhin, Zitat:

    “Die Belästigungen, die ich persönlich hier zu dulden hatte, waren nur oberflächlicher Art. Sie waren nur ein Symptom der tiefer liegenden Krankheit des Rassenvorurteils. Ich musste, wenn möglich, versuchen, diese Krankheit auszurotten und die Leiden auf mich zu nehmen, die daraus entstehen würden.”

    • Dieses “Problem” der Rassendiskriminierung bezog Gandhi jedoch allein auf die indische Bevölkerung in Südafrika. Für die schwarze Bevölkerung übernahm er jedoch den von den Kolonialisten gebräuchlichen Ausdruck “Kaffir” (ein Schimpfwort, welches heute als “Hasswort” in Südafrika und Namibia verboten ist!) und empörte sich darüber, dass Inder von den Europäern „auf die Stufe der ungeschlachten [grob/unhöflich] Kaffirs degradiert“ würden. Er stellte fest, dass es „große Unterschiede … zwischen British Indians und den Kaffir-Rassen Südafrikas“ gäbe und sprach sich wiederholt vehement gegen die Vermischung von Indern mit der lokalen Bevölkerung aus.
    • Während Gandhi die “Segregation” (Soziologie: die Trennung von Bevölkerungsgruppen aus religiösen, ethnischen oder sozialen Gründen) von Indern gegenüber Europäer ablehnte, war er der Ansicht, eine “Separation” (Abspaltung/Trennung) von Indern und Kaffirs sei eine „physische Notwendigkeit“.
    • Gandhi selbst schrieb auch im Juli 1936 mehrere Artikel unter dem Titel “A Vindication of Caste” (“Eine Rechtfertigung der Kaste”) und verteidigt damit das (indische Kasten-)System, welches besagt, dass Menschen von Geburt an mehr bzw. weniger Wert sind als andere – und dass sich daran bis zum Tod nichts ändert.
    • Quelle: Wikipedia, Mahatma Gandhi

    Zum Zitat selbst (zur Erinnerung: “Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.”) muss man direkt beachten, WANN Gandhi dies gesagt oder geschrieben haben könnte:

    • Mohandas Karamchand Gandhi (genannt: Mahatma Gandhi) wurde am 2. Oktober 1869 in Porbandar, Gujarat (auf der Halbinsel Saurashtra im Westen Indiens) geboren und am 30. Januar 1948 in Neu-Delhi mit drei Schüssen in die Brust ermordet. Gandhis Mörder, Nathuram Vinayak Godse, wurde zum Tode verurteilt und am 15. November 1949 gehängt – aber auch heute noch wird Godse von einigen indischen Gruppierungen als Nationalheld verehrt.

    Auf der Suche nach der Quelle des Zitats landet man früher oder später auf der englischen “Wikiquote”-Seite zu “Mahatma Gandhi”. Dort findet man die englische Version des genannten Zitats. Allerdings wird es unter “Disputed” (“Umstritten”) geführt. Vollständig steht dazu bloß folgendes:

    • “The greatness of a nation and its moral progress can be judged of the way its animals are treated.”
      • Widely attributed to Gandhi, sometimes citing Ramachandra Krishna Prabhu, The Moral Basis of Vegetarianism (1959), but not verified. (Cf. Ralph Keyes, The Quote Verifier (2006), p. 74)

    Die Erstausgabe ist also von 1959 – ELF JAHRE NACH GANDHIS TOD!!

    • Und im erwähnten Buch “The Quote Verifier” von Ralph Keyes aus dem Jahr 2006 liest man auf der entsprechenden Seite folgenden Absatz dazu, Zitat:

    “In recent years Gandhi has become an increasingly prominent flypaper figure. A wide range of quotations that call for a saintly source with a familiar name end up in his mouth. Gandhi is frequently credited with different versions of „The test of a civilisation, …“ such as „The greatness of a nation and its moral progress can be judged by the way its animals are treated.“ (A vegetarians‘ website gives a 1931 Gandhi speech as the source of this comment, but those words cannot be found within that speech.)”

    • Nach Ralph Keyes gibt es also keinerlei Beweise, die zweifelsfrei belegen könnten, dass dieses Zitat von Mahatma Gandhi stammt!

    Übrigens: Ein weiteres interessantes (und sogar belegtes) Zitat von Mahatma Gandhi, mit dem vorhin erwähnten Schimpfwort gegenüber Südafrikaner, ist folgende Aussage:

    Bild-Quelle: ofmi - organization for minorities of India - URL: www.minoritiesofindia.org
    Bild-Quelle: ofmi – organization for minorities of India – URL: www.minoritiesofindia.org

    “Kaffirs are as a rule uncivilised—the convicts even more so. They are troublesome, very dirty and live almost like animals.”

    Die Quellen laut der “Wikiquote”-Seite:

    • “My Experience in Gaol”, Indian Opinion (7 March 1908). Also: Collected Works of Mahatma Gandhi, op cit., Vol. 8, p. 199.

     

    ABSCHNITT 4

    Hinzu kommt ja noch: Zu Gandhis Lebzeiten (1869 – 1948) war, nach dem ihm zugeschriebenen Zitat zu urteilen, “die größte und moralisch fortschrittlichste Nation” folglich und unbestreitbar das “Dritte Reich”! Dazu einige Fakten:

    • 1927: ein NS-Vertreter fordert im Deutschen Reichstag (von 1919 – 1933 “Weimarer Republik”) Maßnahmen gegen „Tierquälerei und Schächten“; [Ergänzend: Möglicherweise ist damit entweder Wilhelm Frick (NSDAP) oder Albrecht von Graefe (Völkische Arbeitsgemeinschaft) am 22. Juni gemeint! Siehe: ]
    • 1932: die NSDAP schlägt ein Verbot der Vivisektion von Tieren vor (Vivisektion: ein operativer Eingriff am lebenden Organismus (zu Forschungszwecken), bezieht sich auf Tiere UND Menschen);
      • [30. Januar 1933: Hitler wird Reichskanzler; 
      • 23. März 1933: Annahme des Ermächtigungsgesetzes (Ende der “Weimarer Republik”);]
    • 21. April 1933: das “Gesetz über das Schlachten von Tieren” (Inkrafttretung am 1. Mai 1933) gebietet, warmblütige Tiere beim Schlachten vor Beginn der Blutentziehung zu betäuben – Ausnahmen sind nur bei Notschlachtungen gestattet – Das Schächten wird unter Strafe gestellt – Bei vorsätzlichen oder fahrlässigen Zuwiderhandlungen werden Geldstrafen oder Gefängnisstrafen bis zu sechs Monaten Haftdauer angedroht;
    Karikatur in der Zeitschrift "Kladderadatsch" vom 03.09.1933 - Bilduntertitel: "Heil Göring!" - Bild-Quelle: www.kultur-fibel.de
    Karikatur in der Zeitschrift „Kladderadatsch“ vom 03.09.1933 – Bilduntertitel: „Heil Göring!“ – Bild-Quelle: www.kultur-fibel.de
    • 16. August 1933: der preußische Innenminister Hermann Göring erlässt das Verbot der “Vivisektion an Tieren aller Art für das gesamte preußische Staatsgebiet”;
    • 3. September 1933: eine Karikatur in der deutschsprachigen politisch-satirischen Zeitschrift “Kladderadatsch” zum Verbot der Vivisektion zeigt Versuchstiere beim Zeigen des Hitlergrußes gegenüber Hermann Göring; Bereits im August 1933 ließ Göring verkünden, dass die “unerträgliche Folter” und das Leiden der Tiere ein Ende haben müsse, und drohte, all diejenigen in ein Konzentrationslager (KZ) zu schicken, die noch immer glauben würden, Tiere so behandeln zu können, wie es ihnen beliebe;

     

    • 24. November 1933: Verabschiedung des ersten deutschen Tierschutzgesetzes (“Reichstierschutzgesetz”); das Gesetz verbietet u.a. (bei Haftstrafe von bis zu 2 Jahren) “ein Tier unnötig zu quälen oder roh zu misshandeln”;
    • 1934: Adolf Hitler erhält die Goldmedaille für seine besonderen Verdienste um den Schutz der Tiere von der Eichelberger Humane Award Foundation in Seattle (USA);
    • 1934: der deutsche Botschafter in New York nimmt von einem Komitee gegen Tierversuche eine Ehrenurkunde für Hitler entgegen;
    • 3. Juli 1934: Verabschiedung des “Reichsjagdgesetzes”; [Ergänzend: wurde nahezu unverändert von der preußischen “Tier- und Pflanzenschutzverordnung” vom 16. Dezember 1929 übernommen]

     

    • 1935: das “Reichstierschutzgesetz” wird bei der internationalen Tierschutzversammlung in Brüssel als Meilenstein gefeiert – Auch das “Reichsjagdgesetz” gilt als das beste der Welt;
    • 26. Juni 1935: das “Reichsnaturschutzgesetz” wird beschlossen – regelt erstmals in Deutschland die amtlichen Belange des Naturschutzes, definiert Schutzzonen und führt den Begriff des “Landschaftsschutzgebietes” ein – Auch der Artenschutz für Pflanzen und “nicht jagdbare Tiere” werden damit erstmals gesetzlich festgeschrieben;
    • 1937: Tiertransporte werden rechtlich geregelt;
    • 1938: der Tierschutz wird als Unterrichtsfach an Schulen eingeführt.
    "Adolf-Hitler-Medaille" für besondere Dienste ums Tierwohl - "Ich bin ein entschiedener Gegner der Tierquälerei - Adolf Hitler" - Bild-Quelle: Bundesarchiv
    „Adolf-Hitler-Medaille“ für besondere Dienste ums Tierwohl – „Ich bin ein entschiedener Gegner der Tierquälerei – Adolf Hitler“ – Bild-Quelle: Bundesarchiv

    Zudem ist bekannt, dass fast alle Nazi-Größen mit dem Vegetarismus sympathisierten (der Begriff “vegan” wurde bekanntlich erst 1944 in London vom Engländer Donald Watson ins Leben gerufen). Der “Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda” Joseph Goebbels hielt den Fleischverzehr für eine “Perversion des modernen Menschen”, die zu überwinden sei;

    • Der Stellvertreter Hitlers Rudolf Heß, der “Reichsführer SS und Chef der Deutschen Polizei” Heinrich Himmler und der Diktator Adolf Hitler selbst waren praktizierende Vegetarier (das heißt aber logischerweise NICHT, dass sie ihr Leben lang kein Fleisch konsumiert haben müssen – wann und wie lange sie sich vegetarisch ernährten ist nicht bekannt – möglicherweise würde man sie heute eher als “Flexitarier” bezeichnen).
    • Himmler ließ in Dachau sogar Versuche an Häftlingen mit veganer Ernährung durchführen, um die Überlegenheit der Pflanzenkost zu beweisen. Die Jagdleidenschaft von Reichsjägermeister Hermann Göring stieß bei seinen Mitstreitern auf nahezu einhellige Ablehnung. Hitler persönlich hielt die Jagd schlichtweg für “Mord” und duldete sie nur aus “ökologischen” Gründen.
      • Quellen: Wikipedia, “Tierschutz im Nationalsozialismus”; Deutscher Arbeitgeber Verband e. V., Klaus Alfs, “‘Adolf-Hitler-Medaille’ für Tierschützer Nationalsozialismus und Tierschutz – eine innige Liebesbeziehung” vom 20.09.2014

    Zum Schluss noch den ein oder anderen Denkanstoß in Bezug auf “Tierrechtler”, ihre “Ideologie” bzw. ihre Vereine/Organisationen:

  • Gastartikel zum Thema „PeTA ist keine Religion, Sekte oder sonst eine Glaubensgemeinschaft“

    Gastartikel von Jürgen Friedrich
    Jürgen schaut immer gern hinter die Aussagen und Analysiert dann die Wahrheiten, die in den Behauptungen stecken.

    Dieses Mal geht es um folgende Grafik die PeTA auf ihrer Facebook Seite verlinkt hat und einem herausragenden Kommentar eines PeTA Unterstützers.

    Screenshot PeTA Facebook Seite
    Screenshot PeTA Facebook Seite

    An diesem PETA-Post sieht man überdeutlich, dass bei PETA’s Oberstübchen irgendetwas nicht stimmen kann…

    – PETA behauptet keine Religion, Sekte oder sonst eine „Glaubensgemeinschaft“ zu sein, benutzt hier aber überdeutlich das mit dem Christentum assoziierte Kreuz im Bildhintergrund… ein „r.i.p.“ gönnt PETA den aufgeführten Tieren also augenscheinlich nicht 😉

    – PETA meint ja bloß „aufzuklären“, zu „informieren“, „auf etwas [vermeintliche „Missstände“] aufmerksam“ machen zu wollen o.ä. – Hier liest man allerdings, dass „all diese Tiere“, welche augenscheinlich „letztes Jahr alleine in Berlin“ während diverser Tierversuche gestorben sind, ALLESAMT „gequält“ wurden… und dies wären sogar ALLE „grausame Tierversuche“ gewesen…

    – Mal ernsthaft darüber nachdenken: Ab WELCHER Voraussetzung wäre denn dann für PETA überhaupt ein „Tierversuch“ nicht mehr „grausam“, wenn sie schon meinen extra dieses verstärkende Wort benutzen zu müssen? Wären diese Forschungen für PETA demnach also „ok“, wenn diese nachweislich nicht „grausam“ sind?!

    – Nein… PETA ist bekanntlich GRUNDSÄTZLICH dagegen, dass Tiere für IRGENDETWAS in unserem Leben genutzt würden… Zitat von der PETA-Webseite:

    „Daher steht es uns nicht zu, sie [Tiere] für Ernährung, Kleidung, Experimente oder aus irgendeinem anderen Grund zu benutzen.“

    – Ja… Ergo:

    „Daher steht es uns nicht zu, Tiere (…) zu benutzen.“

    – Diesen Grundsatz nun angewandt würde AUCH bedeuten, dass man KEINE „Haustiere“ haben dürfte! Diese hätte man ja sonst bloß zur eigenen „Unterhaltung“, was aber eindeutig gegen PETAs „Leitbild“/“Motto“ verstoßen würde! o_O

    – Diese radikale Grundhaltung allein macht nicht nur die Aussage von PETA im Bild „fragwürdig“, PETA selbst kommt alles andere als „seriös“ herüber, im Gegenteil… PETA sagt damit im Grunde klar und deutlich:

    – Hey, Leute! Wir sind übelst „voreingenommen“ und eine „sachliche Expertenmeinung“ werdet ihr von uns GARANTIERT NIEMALS erhalten! Gebt uns trotzdem fleißig eure Unterschriften und vor allem euer Geld, damit wir auch weiterhin von unserem Unsinn, den wir tagtäglich verzapfen und verbreiten, leben können! Yay!

    – Zudem ist mir in den Kommentaren noch aufgefallen, dass eine Nadine W. angeblich „jemanden“ kennengelernt haben will, „der auch Tierversuche gemacht hat“. Keine Ahnung was dieser ihr erzählt oder gezeigt hat, aber es klingt eher nach einer „Behauptung“, als hätte dieser es ihr bloß mitgeteilt… „konkreter“ wurde sie jedenfalls nicht…

    – PETA antwortet auf Nadine W., Zitat: „Dabei gibt es tierfreundliche Alternativen (…)“ und natürlich der Verweis auf eigene Websites… Dabei weiß PETA nicht mal WAS für Tierversuche derjenige gemacht haben will und WAS dieser sich davon erhofft hatte…

    – Fakt ist: Es ist kompletter Blödsinn bei Tierversuchen PAUSCHAL zu behaupten „dabei gibt es tierfreundliche Alternativen (…)“ – Das ist genauso „wahr“ wie die Aussage, nachdem man einen willkürlichen Menschen getötet hat: „Keine Sorge! Es gibt noch genügend Alternativen!“

    – Die ALLGEMEINE Aussage an sich ist also „nicht falsch“, ABER betrachtet man diese Situation/Forschungen nicht mehr so „oberflächlich“ wie PETA sondern „im Detail“, so wird schnell klar: PETAs Indoktrination ist kompletter Blödsinn…

    – WEDER ist ein Mensch identisch mit einem anderen, könnte also dessen „Platz“ im Leben vollständig einnehmen, NOCH ist ein (Tier-)Versuch exakt so wie alle anderen, wäre also von vornherein „Tierquälerei“ und könnte „ganz einfach“ durch „tierfreundliche Alternativen“ ersetzt werden…

  • Wenn „vegane Wahrheiten“ NICHT den Fakten entsprechen

    Wenn „vegane Wahrheiten“ NICHT den Fakten entsprechen

    Gastartikel von Jürgen Friedrich
    Jürgen schaut immer gern hinter die Aussagen und Analysiert dann die Wahrheiten, die in den Behauptungen stecken.

    [Die Hauptaussage des Bildes könnte sozusagen „Der Fleischkonsum fördert den Welthunger“ oder „Durch Fleischkonsum verhungern Kinder“ sein…]

    Falsche Behauptung Fleisch ist für den Welthunger verantwortlich2. Wo wurde das Bild gepostet? – Auf der Facebook-Seite „ProVegan – Informationen über die gesündeste Ernährung“

    [Mal ehrlich: Bereits der Seiten-Name selbst schreit hier ja schon „VOREINGENOMMEN“!! – Wer wirklich „objektiv“ informiert werden möchte, sollte sich auch eine seriöse Quelle auf dem jeweiligen Gebiet suchen und nicht eine, die bereits eine von vielen Möglichkeiten direkt im Namen als „die gesündeste Ernährung“ (o.ä.) bezeichnet – so etwas ist bereits rein „subjektiv“… und „objektiv“ betrachtet gibt es nun mal keine allgemeine „DIE gesündeste Ernährung“…]

    3. Wann wurde das Bild gepostet? – „Samstag, 2. Mai 2015 um 11:13 Uhr“

    [Es gibt allerdings Hinweise, dass „ProVegan“ das Bild schon länger benutzt…]

    4. URL des Posts mit dem Bild:

    https://www.facebook.com/ProVegan/photos/a.287210991337694.67942.175202125871915/918280151564105/?type=1&permPage=1

    5. Wurde zusätzlich zum Bild noch ein Text gepostet? – Ja

    [… und was für einer! Der Verfasser kann, anhand des Textes, ohne weiteres und ohne zu übertreiben als „durchgeknallt“ bezeichnet werden… Der Text mag für gewisse voreingenommenen Personen „super toll“ sein – aber „objektiv“ betrachtet ist der Inhalt informativ „wertlos“…]

    Nachfolgend wird auf die Inhalte des Bildes eingegangen…

    A) Vermutlich sollen die beiden Fotos lediglich die These optisch darstellen, was wiederum die Indoktrination verstärken soll… „objektiv“ gesehen: Auch wenn andere Fotos, so wie diese hier, mal eben „hübsch“ nebeneinander dargestellt werden würden, könnten sie „SO“ noch lange KEINE handfeste Verbindung ala „Fette Kühe“ = „Menschen/Kinder müssen (ver)hungern“ beweisen…

    B) Da das Thema „Welthunger“ nicht neu ist und sich so einige damit beschäftigt haben, werden viele somit auch zig Jahresberichte und sonstige Statistiken eingesehen haben… Daher lässt sich zunächst sagen: Es gibt gar KEINE offiziellen Daten (von seriösen Organisationen) wie viele „KINDER“ verhungern würden… Die im Bild angegebene Zahl hochgerechnet aufs Jahr würde 14,6 Mio. verhungerte „KINDER“ bedeuten (also OHNE „Erwachsene“)… Wenn man bedenkt, dass insgesamt weltweit um die 55 Mio. Menschen jährlich sterben, können „täglich 40.000 verhungerte Kinder“ bestimmt nicht hinkommen können…

    – ABER es gibt bekanntlich die Kategorie „Kinder unter fünf Jahren“ (das sind nebenbei gesagt auch DIE Menschen, die am meisten unter – den Folgen von – Hunger leiden)… Täglich sterben etwa 8.500 Kinder (unter fünf Jahren) an Hunger, Zitat:

    „(…) Das sind etwa 3,1 Millionen Kinder [unter fünf Jahren] jährlich oder rund 8.500 Kinder unter fünf Jahren täglich oder etwa alle zehn Sekunden ein Kind [unter fünf Jahren].“

    – Quelle: Welthungerhilfe, PDF-Dokument „Faktenblatt Hunger – Ausmass, Verbreitung, Ursachen„, Stand: Mai 2015

    [Ergänzend: Man macht auf verschiedenen Seiten (unter anderem auf Wikipedia) die Angabe, dass es „insgesamt 8,8 Mio. Hungertote jährlich“ geben würde (das entspräche etwa 24.110 Hungertote pro Tag) – Es ist aber recht schwierig (oder gar unmöglich?) bei seriösen Quellen eine solche Gesamtzahl zu finden… Ob diese „8,8 Mio.“ also korrekt ist, lässt sich (noch) nicht beschwören… daher diese Info nur in Klammern, als eine Randinfo und zum Vergleich zu den angeblichen „täglich 40.000 bzw. jährlich 14,6 Mio. verhungerten ‚KINDERN’“…]

    C) Nein, es werden nicht „ca. 40 %“ sondern nur 14 % oder sogar noch weniger vom weltweiten Fischfang direkt an Tiere verfüttert… So eindeutig ist diese Angabe leider nicht von der FAO formuliert worden – aber die Höhe des Anteils, der unmittelbar dem menschlichen Konsum zu Gute käme, wird eindeutig mit 86 % genannt! Nachzulesen ist dies im 243-seitigen-PDF-Dokument „The State of World Fisheries and Aquaculture – Opportunities and challenges – Rome, 2014“ derFAO (siehe Seite 60)…

    [Übrigens: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich diese Prozentzahl bloß auf „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie bezieht…]

    D) Von der weltweiten Getreideernte wird auch nicht „50 %“ sondern bloß etwa ein Drittel an Tiere verfüttert… Siehe dazu zB:

    – „Zeit.de“ – „ein Drittel“ („Expo Mailand Ernaehrung Welt 10 Milliarden Interview„, 3. Mai 2015, Interviewt wurde ein Filmemacher zu diesem Thema),

    – „Pflanzenforschung.de“ – „ein Drittel“ („Bioenergie – Mythos und Wahrheit: Globale Modelle zur Energieversorgung lassen oftmals wichtige Kriterien außer Acht„, 13.02.2014),

    – „World Food Programme“ („WFP„) – „35 %“ („Hunger – Welternährung – Fakten zur Welternährung„, man beruft sich auf „2007 Data USDA„),

    – „Greenpeace“ – „ein Drittel“ („Fleisch – Was kostet das Stück Lebenskraft?„, ohne Datum)…

    [Übrigens: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich diese Prozentzahl bloß auf „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie bezieht…]

    E) Und der Anteil, der von der globalen Soja-Ernte an Tiere verfüttert wird, dürfte eher bei 80 % statt „90 %“ liegen… Siehe dazu zB:

    – „WWF“ – „80 Prozent“ („Soja: Wunderbohne mit riskanten Nebenwirkungen„, 14.01.2015),

    – „Neue Zürcher Zeitung“ – „75 %“ („Montagsklischee – ‚Wer Soja isst, zerstört den Regenwald‘„, 14.7.2014, man beruft sich auf die FAO),

    – „Greenpeace“ gibt immer „80 Prozent“ an („Tierische Produkte – ohne Einsatz gentechnisch veränderter Futterpflanzen„, 24.03.2014, „Erfolg im Kampf gegen Gentechnik“, 04.09.2013, unvw.)…

    [Übrigens: Es gibt keinen Hinweis darauf, dass sich diese Prozentzahl bloß auf „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie bezieht…]

    F) Das Zitat von Philip Wollen ist faktisch unwichtig – Dieser australische Veganer ist bei dem Thema schlicht voreingenommen und er stützt sich (vorsätzlich?) auf falsche Angaben sowie Annahmen und kombiniert diese mit seiner „veganen Überzeugung“…

    – Sein Zitat zeigt zudem überdeutlich, dass er den/die Gegenüber lediglich manipulieren/ beeinflussen/ indoktrinieren will… Seine „moralische Empörung“, die „Scheinkausalität“ und seine Metapher wirken alles in allem nicht wirklich „seriös“, da faktisch „nicht informativ“… Einzig, dass er weiß „was“ er „wie“ sagen muss, um andere SO „manipulieren“ zu können, dass sie „überzeugt“ sind, heißt nicht, dass er automatisch „recht“ hätte…

    – „Gut reden können“ kann nicht alles sein, auch der Inhalt muss stimmen… Wer die europäische Geschichte auch nur „angekratzt“ hat, wird noch jemanden wissen, der offensichtlich gut mit Worten umgehen konnte, OHNE dass die Inhalte besonders „toll“ waren… sie waren lediglich SO gut „verpackt“, dass die Leute ihm aus der Hand fraßen…

    – Dies sollte die These lediglich verdeutlichen und nichts weiter unterstellen… Nur weil Leute (von jemandem/einer Sache) „überzeugt“ wurden, heißt das nicht automatisch, dass dies auch tatsächlich etwa „gutes“ und „richtiges“ wäre… Es bedeutet einfach nur das was bereits offensichtlich ist: Man kann gut „reden“ und „überzeugen“… mehr nicht…

    [Ähnlich gehen übrigens auch sehr gerne Sekten, Terroristen oder so manch eine „gemeinnützige Spendenorganisationen“ (bspw. PETA) vor… Über das gezielte Stimulieren von diversen Gefühlen (bspw. „Mitleid“, „Wut“, „Trauer“ usw.) soll der Gegenüber, Zuhörer, Leser oder Betrachter manipuliert/ beeinflusst/ indoktriniert werden… SO wie man es beabsichtigt…

    – … und es könnte alles mögliche beabsichtigt sein, aber typisch ist zB. jemanden dazu zu bringen, unbedingt „Geld spenden“ zu müssen… irgendwie irgendwo gegen irgendetwas „protestieren“ zu müssen… den Wunsch wecken, den eigenen Glauben aufgeben und einen anderen annehmen zu wollen… den Leuten „bloß“ von der eigenen „Meinungen“ (zu etwas bestimmten) „überzeugen“ wollen… oder auch jemanden dazu zu bringen in einen (heiligen) Krieg ziehen zu wollen… etc. etc.]

    G) Das Zitat von Jean Ziegler wird wohl schlicht jemand (vorsätzlich?) missverstanden haben… denn SO (aus dem Kontext gerissen) spricht sich das Zitat jedenfalls eindeutig NICHT gegen einen Konsum von Fleischprodukten oder anderen Produkten aus…

    – Der ehemalige „UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung“ (von 2000 bis 2008), wird dies vermutlich an die (Vertreter der) 1.-Welt-Länder gerichtet haben… Diese wären – aus seiner Sicht – zu sehr viel mehr in der Lage EFFEKTIV gegen den Welthunger zu unternehmen, als bislang unternommen wurde…

    – Daher könnte er (durchaus nachvollziehbar) der Ansicht gewesen sein, dass durch diese „Minimum-Politik“ der 1.-Welt-Länder ein Kind, welches heute verhungert, im übertragenen Sinne, von den 1.-Welt-Länder „ermordet“ werden würde, da diese den Hungernden vllt. aus „Geldgier“ nicht ausreichend helfen (wollen)… Möglicherweise wollte er damit seinen Ärger über die Situation auch bloß Luft machen…

    – Hätte sich Jean Ziegler jedenfalls allgemein gegen den Fleischkonsum äußern wollen, so hätte er wohl hunderttausend bessere Dinge äußern können als „das“…

    Fazit:

    Das Bild ist genauso „informativ“ wie der Text zum Bild von „ProVegan“ – nämlich gar nicht!! Wird man objektiv über den Veganismus informiert? – Nein! Informiert man objektiv über anderen Ernährungs-/Lebensweisen? – Nein! Versucht man wahrheitsgetreu (etwa über eine ominöse „Fleischkonsum-Welthunger-Verbindung“) zu informieren? – Nein! Hat „ProVegan“ Quellen angegeben? – Nein! Versucht „ProVegan“ bloß den Leser zu manipulieren/ beeinflussen/ indoktrinieren? – Oh ja! Nahezu an jeder Stelle!

    Die These ala „Durch Fleischkonsum verhungern Menschen/Kinder“ dürfte spätestens dann vom Tisch sein, wenn man sich die Entwicklung seit 1990 vor Augen führt… grob gesagt: Heute leben 1,9 Mrd. Menschen MEHR auf dem Planeten als in 1990 (+36 %)! Heute leiden auch 216 Mio. Menschen WENIGER an Hunger als in 1990 (-21 %)! Und das obwohl seitdem kontinuierlich mehr Fleisch produziert wird! – Aktuell werden 131 Mio. Tonnen Fleisch MEHR produziert als noch in 1990 (+73 %)… Laut Seiten wie „ProVegan“ würden vermutlich bereits diese Entwicklungen, bei steigender Fleischproduktion, eigentlich „völlig unmöglich“ sein…

    Wer also wahrheitsgetreue objektive Informationen sucht, die sich auch wirklich auf Fakten stützen, ist beim voreingenommenen „ProVegan“ definitiv an der falschen Adresse…

    Bildkorrektur von JürgenText zum Bild:

    – Der Text von „ProVegan“ zum Bild enthält sinngemäß übrigens folgendes:

    Menschen, die „Tierprodukte konsumieren“ wären allgemein…

    – „Unterdrücker“,

    – „Peiniger“,

    – „verantwortlich, dass Milliarden von Tieren wegen eines banalen ungesunden Geschmackerlebnisses ausgebeutet, gequält und ermordet werden“ würden,

    – „verantwortlich, dass ein Massenverbrechen apokalyptischen Ausmasses stattfinden würde“,

    – „verantwortlich, dass täglich *eine fiktive Anzahl* Kinder an Hunger sterben würden“ und

    – Menschen, die „Tierprodukte konsumieren“, begingen allgemein… „Verbrechen an Tiere und Kinder“…

    Außerdem:

    – Der Leser selbst wird direkt angesprochen „für den Veganismus, die Tiere und die Hungernden einzustehen“,

    – Der Leser selbst wird direkt angesprochen „mutig die Informationen über die Bedeutung des Veganismus zu verbreiten“ *Danach wurde eine Verlinkung zu einem PDF-Dokument („broschuere-vegan“) auf/von der eigenen Webseite eingefügt*

    – Der Leser selbst wird direkt angesprochen „bitte die dummen entschuldigenden Sprüche zu vermeiden, die die Peiniger bestärken“ würden *genannte Beispiele, Zitat: „jeder muss selbst wissen, was er isst“, „ich möchte keinen missionieren“, „ich möchte keinen zwigen, vegan zu werden“*

    Das „Beste“ kommt auch hier zum Schluss:

    – Wenn es um „Verbrechen an Tieren und Kindern“ ginge, dann dürfe nicht jeder selbst entscheiden, ob man die „Verbrechen“ beginge, dann wäre es eine „moralische Pflicht zu missionieren bzw. zu informieren“ sowie „solle man dann unbedingt Gesetze anstreben, die die ‚Täter‘ zwingen würden, keine ‚Verbrechen‘ mehr ‚an Tieren und Kindern‘ zu begehen“…

    Auweia…

    – Es sollte laut dem Bild doch eeiiiigentlich um das „Informieren“ eines gewissen direkten (und offensichtlich fiktiven) Zusammenhangs zwischen „Fleischkonsum“ und „Welthunger“ gehen…

    – Stattdessen liest man solche Sachen, dass „Menschen, die Tierprodukte konsumieren“, für ein „Massenverbrechen apokalyptischen Ausmasses“ verantwortlich wären oder „Verbrechen an Tieren und Kinder“ begehen würden…

    – Und durch diese unbelegten Märchen wird anschließend das „Missionieren“ bzw. „Informieren“ des Veganismus schöngeredet/gerechtfertigt – als eine „moralische Pflicht“…

    Der Text von „ProVegan“ „trieft“ geradezu vor „Indoktrinationen“… Daraus lässt sich schließen, dass die vielen hungernden (und sterbenden) Kinder für diesen Verein bloß ein „Mittel zum Zweck“ sind – um die Leute zu indoktrinieren (dass nur der Veganismus „hui“ und alles andere „pfui“ wäre)… mehr leider nicht…

  • PeTA suggeriert mal wieder einen falschen Eindruck in einer Info-Mail

    Gastartikel von Jürgen Friedrich

    PeTA suggeriert mal wieder einen falschen Eindruck in einer Info-Mail (Tierquäler gesucht)

    Im 1. Absatz werden zunächst fünf Fälle von Tierquälerei mit Ortsangabe aufgezählt.

    Leider wurde verschwiegen WANN dies alles passiert ist. So bekommt man sehr leicht (besonders als „Neuling“) den Eindruck vermittelt, dass dies erst „vor kurzem“ geschah, oder?

    in Ludwigsburg erschlugen Tierquäler einen Fuchs und hängten seinen toten Körper anschließend an einem Baum auf. In Karsdorf wurde die Katze „Lätzchen“ lebendig angezündet. In Ostrau stachen Tierquäler vier jungen Katzen die Augen aus. In Althütte legte ein Tierhasser Giftköder für Hunde aus. In Körle fanden Besitzer zwei ihrer Pferde schwer verletzt und total verstört außerhalb ihrer Koppel vor.

     Tatsächlich sind sie aber schon ein „klein wenig“ her:

    1. Fall am 7. Oktober 2010
    2. Fall ca. Anfang September 2010
    3. Fall ca. Anfang August 2010
    4. Fall am 3. August 2010
    5. Fall am 21. August 2010

    Was will uns PeTA also damit mitteilen?

    Dass, seitdem PeTA die Finger im Spiel hat, keine außerplanmäßigen Tierquälereien mehr stattfanden?? Nein?

    Warum nennen sie denn dann ausgerechnet fünf Fälle, welche ALLE vor über 4 Jahren geschehen sind?! – Oder ist PeTA jetzt schon SO ideenlos, dass sie im ernst auf 4 Jahre alte Info-Mails zurückgreifen??

    Und damit es keiner merkt und es peinlich wird, haben sie kein Datum genannt – Tja, das war wohl nix 😉

    Der 2. Absatz ist uninteressant – nur Eigenwerbung… Ekelhaft…

    Im 3. Absatz erklärt uns „Dr. PeTA“, dass ALLE „Tierquäler“ eine „tiefgreifende mentale Störung“ hätten (is ja witzig… genau wie sie auch 😀 ) und viele davon auch bei ihren Mitmenschen weitermachen würden O_O Ich bin geschockt!!Sind denen doch tatsächlich die Tiere ausgegangen…?!?

    Der 4. Absatz besteht nur aus PeTAs verzehrter Wahrnehmung…

    Sie würden ja so sehr der Polizei helfen, sich mit der zuständigen Staatsanwaltschaft in Verbindung setzen (die machen ja sonst überhaupt nix), sogar eine Hotline einrichten (die Polizei hat ja leider noch keinen eigenen Anschluss) und besonders der Teil „und versuchen alles, damit die Täter verurteilt und bestraft werden“ gefällt mir wirklich sehr…

    „verurteilt UND bestraft“

    Wie soll man das bitteschön verstehen? Eine Verurteilung IST eine Bestrafung und kein verdammter Kindergeburtstag!

    Aber PeTA hat offensichtlich „andere Pläne“ mit unseren Mitmenschen.

    Vor einem Jahr hätte ich mir vllt. gar nichts böses dabei gedacht, aber HEUTE denke ich, dass PeTA damit eher meint den jeweiligen Täter

    1. zu erschlagen und an einen Baum zu hängen
    2. lebendig mit Spiritus zu übergießen und anzuzünden
    3. beide Augen auszustechen und zum Sterben irgendwo auszusetzen
    4. mit „Giftköder für Hunde“ zu vergiften
    5. schwer zu verletzen und außerhalb der Koppel gehen zu lassen

    Getreu dem fortschrittlichsten aller PeTA-Mottos: „Auge um Auge, Zahn um Zahn!“ Danach kommt nichts interessantes mehr…

    außer vielleicht was mir quasi in jedem Artikel, Mail, usw. von denen auf den Sack geht: Die „Aufforderung“ PeTA all mein Geld zu „spenden“… *kotz* Wie die Aasgeier!! (Ironie)

  • Geliehene Hasen an Schlange verfüttert: 1 Monat Haft

    Geliehene Hasen an Schlange verfüttert: 1 Monat Haft

    Gastartikel von Marco Bergmann

    Ein interessantes, jedoch aus meiner Sicht ebenso skandalöses Gerichtsurteil aus dem Jahr 2013 wurde nun im Rahmen eines Berufungsverfahrens bestätigt und befeuert aktuell die emotionsgeladene Kuscheltierrechtslobby in ihrem Bestreben, die Haltung von Tieren wildlebender Art in Zirkussen und in der Privathand grundsätzlich zu verbieten:

    Zu einem Monat Haft verknackt wurde bereits im Dezember 2013 die Schaustellerin eines Zirkus, weil sie acht angeblich geliehene Hasen an den mehrere Meter langen Tigerpython der Zirkusattraktion „Fluch der Reptilien“ verfüttert haben soll. Schlangen sind nun einmal keine Veganer und daher auf die Verfütterung von lebenden oder (je nach Akzeptanz des Tieres) abgetöteten Tieren angewiesen. Doch allein schon die Vorstellung, dass ein Reptil einen süßen Kuschelhasen erwürgt und im Ganzen verschlingt, lässt den ansonsten immer sehr stark geleugneten Speziesismus sogenannter Tierrechtler aufleben.

    Die verurteilte Schaustellerin erwirbt die nötigen Futtertiere normalerweise von einem Kleintierzüchter aus Heilbronn. Die Fahrt war jedoch laut Aussage der Beklagten vor Gericht zu weit und die damit verbunden Kosten zu hoch, als ihr Zirkus im Raum Freiburg gastierte. Daher suchte sie nach einer Alternative im nahen Umfeld und stieß im Internet auf eine Kleinanzeige, in welcher der Kläger (ein seinerzeit 15-jähriger Junge aus Sölden bei Freiburg) einen Zwerghasen zum Verschenken anbot. Die Beklagte erkundigte sich telefonisch, ob der junge Züchter noch andere Tiere anbieten würde. Zwar hatte dieser noch acht junge Hasen, wollte diese jedoch noch nicht abgeben.

    Laut Aussage des inzwischen 16-jährigen Klägers soll sich die beklagte Zirkusschaustellerin ihm gegenüber als Lehrerin ausgegeben und behauptet haben, dass sie die Hasen nur kurzfristig für ein Schulprojekt benötigen würde. Sie habe eine Leihgebühr in Höhe von 40 Euro am Tag der Übergabe der Tiere entrichtet und wollte, so die Aussage des Klägers, am darauffolgenden Tag eine Kaution in Höhe von 80 Euro bezahlen. Diese würde sie zurückerhalten, sobald sie die geliehenen Hasen nach zwei Wochen zurückbringen würde. Laut Aussage des Klägers verschwand die Beklagte jedoch mit den angeblich geliehenen Tieren und kam nicht, wie vereinbart, am nächsten Tag für die Kautionsübergabe wieder. Sollte es so gewesen sein, tragen die Erziehungsberechtigten des nur beschränkt geschäftsfähigen Minderjährigen eine Mitschuld an diesem rechtlich natürlich zu verurteilenden Betrug.

    Ob es sich jedoch tatsächlich so abgespielt hat, konnte vor Gericht nicht eindeutig bewiesen werden. Die Schaustellerin gab vor Gericht zwar zu, die Hasen an den Tigerpython verfüttert zu haben. Sie gab jedoch ebenso an, dass sie die Tiere für 80 Euro gekauft habe und der Verwendungszweck dem Kläger beim Kauf mitgeteilt wurde. Einen schriftlichen Kaufvertrag gab es jedoch nicht. Das Geschäft wurde ohne Zeugen per Handschlag besiegelt. Am Ende stand es also ganz klar Aussage gegen Aussage, dem Jungen wurde allerdings vom Amtsgericht mehr Glauben geschenkt, weil man ihm keine dermaßen hohe kriminelle Energie zutraute. Die Schaustellerin wurde ohne Beweise zu einem Monat Haft verurteilt. Die Verteidigung der Beklagten ging in ein Berufungsverfahren. Das Urteil wurde darin nun erneut bestätigt und die Forderung auf Freispruch der Verteidigung abgewiesen.

    Dieses Urteil beflügelt die Tierrechtsszene und die von dieser Lobby manipulierte Bevölkerung in ihrem Irrglauben, Wildtiere wie Reptilien seien in Gefangenschaft nicht artgerecht zu halten. Kommentare wie „Generell sollte im Zirkus jede Art von Tierhaltung verboten sein.“ (Zitat: Walter Simon), „Wer sich exotische Tiere wie Schlangen, Spinnen, Echsen, Stabheuschrecken, Skorpione usw. usw. hält, hat ein massives Problem mit seinem Ego.“ (Zitat: Ralf Rosen) oder „Dieser arme Monty Python. Mit so einer Halterin. […] Solche Exoten darf jeder Assi halten.“ (Zitat: Giulio Ribisi) sind bereits unter einem lokalen Pressebericht zur Gerichtsentscheidung auf www.badische-zeitung.de zu lesen. Dabei wurde der Tigerpython arttypisch ernährt. Da es sich außerdem um eine artgeschützte und damit meldepflichtige Art handelt, wurde die Schlange aufgrund der regelmäßigen Kontrollen durch ein Veterinäramt auch ansonsten sicherlich artgerecht gehalten. Die Tierhaltung an sich steht somit in keinem Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Betrug der Schaustellerin und tierschutzrechtliche Verstöße gibt es keine. Wäre die Beklagte eine radikale Tierrechtlerin gewesen und hätte die Hasen auf dieselbe Weise erworben jedoch anschließend freigelassen, würde sie womöglich gefeiert. Sie hätte sich damit aber im gleichen Ausmaß strafbar gemacht. Zumindest sofern man ihr den Betrug ohne Zweifel hätte nachweisen können.

    Dass ein Urteil ohne stichhaltige Beweise, in dem es am Ende lediglich Aussage gegen Aussage steht, eine womöglich unschuldige Person hinter Gittern bringt, scheint offenbar niemanden zu interessieren. Der Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ besagt zwar nicht, dass ein Gericht zu Gunsten eines Angeklagten entscheiden muss, sondern lediglich, wie es zu entscheiden hat, wenn Zweifel bestehen. Dass ein Gericht jedoch keine Zweifel aufkommen lässt, nur weil einem freundlich wirkenden Jugendlichen keine kriminelle Energie zugetraut wird, ist schon ein starkes Stück. Mit dieser Argumentation dürfte es gar keine jugendlichen Straftäter geben. Solche gibt es jedoch und einige haben es faustdick hinter den Ohren. In diesem Fall hätte der Grundsatz „Im Zweifel für den Angeklagten“ meiner Meinung nach jedenfalls greifen müssen! Lieber eine mutmaßliche Betrügerin auf freien Fuß als eine unschuldige Person im Knast!

    Für mich ist das Urteil eine Lektion, dass ich zukünftig bei allen Tieren, die ich aus schlechter Haltung rette und über Kleinanzeigen im Internet in meinen Terraristikbestand aufnehme (was schon häufig vorgekommen ist), einen Kaufvertrag vom Anbieter unterzeichnen lasse. Wenn der Verkäufer dazu dann nicht bereit sein sollte, muss das Tier dann halt bei ihm verrotten. Es lebe der Rechtsstaat und der Tierschutz!

    Über weitere Fälle von einseitiger Propaganda von Tierrechtlern, insbesondere in Bezug auf die Haltung von Wildtieren in Terrarien, berichtet der Autor in seinem Terraristik-Blog:

    https://terrarianer.blogspot.de/

    Foto: uygar sanli  / pixelio.de