Gastartikel: Offener Brief an die Stadtverwaltung Coburg
Gastartikel: Offener Brief an die Stadtverwaltung Coburg

Dass ein kommunales Wildtierverbot rechtlich sehr fragwürdig ist, müssen immer mehr Kommunen feststellen. Klagt ein Zirkus gegen das von der Kommune auferlegte Auftrittsverbot, bekommt dieser immer Recht und die Kommune muss diese Entscheidung zurücknehmen. Auch Coburg ist hier so eine Kommune, die ihren Hass gegen Zirkusse gern freien lauf lässt.

In einer Ausschusssitzung in Coburg haben sich fünf der acht Mitglieder für Wildtiere im Zirkus entschieden und dem Circus Krone den Vorzug für einen Auftritt im November erteilt. Die drei Gegenstimmen stammen vom Bürgermeister und den Grünen Abgeordneten. Die Grünen legten jetzt nach und stellten für diese Entscheidung des Ausschusses von Coburg einen Nachprüfungsantrag!

Auf einen Medienbericht zu diesem Thema aus der Neue Presse, schrieb ein Zirkusfreund einen öffentlichen Brief an die Stadt Coburg, den ich hier als sarkastischen Gastartikel veröffentliche!

Offener Brief an die Stadt Coburg

 25.04.2022

Stadt Coburg
Markt 1
96450 Coburg

Hin-und-Her ... CIRCUS KRONE in Coburg

Sehr geehrte Damen und Herren,

wenn ich diese Anrede wähle, dann lediglich aus einem Rest von Höflichkeit, die ich in meinem Elternhaus gelernt habe. Dort habe ich im Übrigen auch gelernt, sich bevor man über Sachverhalte von denen man keine Ahnung hat schwadroniert, zunächst zu informieren hat und zwar allseitig, objektiv, in jede Richtung, letztlich also quer.

Was man allerdings von Seiten einiger Kommunalpolitiker, gerade aus dem rot-grünen Spektrum so nicht behaupten kann. Dass der Bildungsstand, im konkreten Fall von Tierhaltungen im Zirkus, bei Grünen und Tierrechtsfanatikern am unteren Level festgerostet ist, ist ja nun hinlänglich bekannt. Man kann das durchaus auch Informations- oder Bildungsresistenz nennen. Diese Vertreter der Spezies Mensch stänkern schon aus prinzipieller Rechthaberei gegen alles was ihnen nicht in den Kram passt. Oder auch was ihnen kriminell handelnde Tierrechtsorgiasten ins Maul legen.  Wenn grünem Gelaber zu entnehmen ist, dass Tieren gleiche Rechte zustehen wie Menschen, vergessen diese Halbdenker die Konsequenz auch Pflichten zu erwähnen – etwa Steuern zahlen. Völliger Blödsinn, ich weiß.  Aber genauso blödsinnig sind eben deren Forderungen. Wobei fragwürdig bleibt was ein paar tendenziös Tatsachen leugnende Schwätzer überhaupt zu fordern haben?!  Bedeutet, dass sich die Profilneurotiker in die Zirkusse zu begeben hätten um sich auch hinter der Gardine zunächst ein Bild von der Realität machen zu können.

Der Begriff Realität kommt jedoch im Vokabular von Verleumdertruppen, wie P€TA&Co., nicht vor.  Denen geht es um die blanke Kohle – und das funktioniert nun mal nur mittels medialer Aufmerksamkeit. Insofern machen sich Politiker lediglich zum Handlanger einer äußerst dubiosen Tierrechtsideologie. Hier wird sogar noch sichtbar, dass sich selbst ein Stadtoberhaupt nicht vor einem solchem Sumpf ekelt.

Herr Bürgermeister, Sie vertreten eben nicht nur die Interessen einer Gruppe von Hampel-männern (*-inninninninen), bei denen substanzloses Gegacker weit vor tatsächlichem Wissen steht. Sie wurden ganz sicher auch nicht nur von absoluten Tierzirkusgegnern in Ihren Sessel gesetzt… Gerade deshalb besteht die Pflicht zu einer absolut vorurteilsfreien Entscheidung, nicht aber aus rein persönlichen Motiven, weil einem vielleicht als Kind ein Lama ins Gesicht gespuckt hat. Sich ohne Hintergrundwissen einer bestimmten pseudopolitischen Richtung anzubiedern, könnte man wohl auch Lobbypolitik nennen.

Was also angeblich „aus der Zeit gefallen ist“ hat nicht irgendein Politiker zu entscheiden. Schon gar nicht mit zu viel Meinung bei zu wenig Wissen…

Mit freundlich zirzensischen Grüßen und meinem Wunsch für mehr Objektivität

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