Die Grünen fordern Tierschutz ins Strafrecht
Die Grünen fordern Tierschutz ins Strafrecht

Die Grünen stellen ja immer wieder Forderungen auf, bei dem ein normaler Bürger nur mit dem Kopf schütteln kann!

Insbesondere Renate Künast wirft den aktiven Landwirtschaftsministern immer wieder Versagen im Bereich Tierschutz vor. Als sie selbst Landwirtschaftsministerin war, waren keine Vorstöße in den Bereich Tierschutz zu erkennen. Zwar setzte sie den Verbraucherschutz in den Landwirtschaftsbereich mit fest, jedoch stand zur damaligen Zeit, der Tierschutz nicht auf ihrer Agenda.

Mir persönlich kommen die Grünen wie Wendehälse vor, die sich je nach Trendwindlage anpassen wollen. Dabei fehlt es diesen Politikern selbst, eigene Erkenntnisse und Expertisen vorzuweisen. Als ein grüner Landesverband, eine Demonstration gegen einen Zirkus plante, wendete ich mich auch an die grüne Bundestagsfraktion. Diese Antworteten mir auf meine Anfrage mit dieser Erkenntnis … 

Kein Tiger springt freiwillig durch einen brennenden Reifen, kein Bär fährt von sich aus Motorrad.

Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

Die ganze Antwort können sie hier lesen

Die Grünen – keine Ahnung vom wahren Leben

In Deutschland gibt es keinen Zirkus, wo noch ein Tiger durch einen brennenden Reifen springen muss. Weiterhin wird in keinem deutschen Zirkus mehr, ein Bär gehalten. Man sollte schon von Politikern erwarten das diese sich umfangreich informieren, bevor sie Bürger mit Beteiligung an veganen radikalen Tierrechtsdemonstrationen, öffentlich an den Pranger stellen.

Natürlich muss man nicht immer einer Meinung sein, aber besonders die Grünen sind spitze im politischen in den Wind drehen. Stuttgart 21 brachten die Grünen weiter an die Macht. Doch schnell drehten sich die Meinungen und war man vor der Wahl noch gegen den Bau von Stuttgart 21, änderte sich die 

politische Meinung nach dem Wahlsieg schnell. Natürlich ist die Arbeit als Opposition anders, als wenn man wahre Politik machen muss.

Die Bürger hingegen fühlen sich letztendlich verarscht, da Wahlversprechen kaum bzw. niemals umsetzbar werden. So kann man verstehen, dass viele Bürger der Meinung sind, das man gar nicht erst wählen müssen, da sich letztendlich sowieso nichts ändert.

Die Grünen und die Forderung „Tierschutz ins Strafrecht“

Insbesondere Renate Künast, ist bei wilden politischen Forderungen wohl einmalig. Hand in Hand geht man mit radikalen Tierrechtlern einher und fordert mehr Tierschutz ein. Lösungsansätze sieht man dann jedoch meistens keine. Sei es um ein Verbot den Kükenschreddern, oder um die notwendige Kastenstand-Sauenhaltung. Es würde mich nicht verwundern, wenn Frau Künast nicht einmal wüste wieso Schweine in Kastenständen gehalten werden.

Schaut man sich in der Bevölkerung um, kann man tatsächlich davon ausgehen, das Schweine generell in Kastenstände gehalten werden. Dass diese Vorrichtungen aber nur bei weiblichen Tieren eingesetzt wird, die Jungtiere säugen, wissen die wenigsten. Zum Säugen schmeißen sich die Säue einfach hin. Dabei kann es passieren, dass das ein oder andere Ferkel, durch die eigene Mutter zerquetscht wird. Hier würde ich Frau Künast gern die Frage stellen, ob ein Ferkel nicht auch ein Anrecht hat, auf ein unbeschwertes Leben und wie sie solche Todesfälle letztendlich verhindern will. 

Tierquälerei ist schrecklich und muss auch geahndet werden

Jedoch diese Forderungen der radikalen Tierrechtler, die vor Straftaten wie Einbruch, Hausfriedensbruch und Brandstiftung nicht zurückschrecken, zu unterstützen, halte ich persönlich für falsch. So werden Landwirte, Tierhalter und Menschen die Berufe mit Tieren ausüben, auf das übelste beschimpft, obwohl diese nichts mit Tierquälerei zu tun haben. So reicht es bereits, wenn man ein Produkt verkauft, was angeblich aus Tierquälerischer Produktion stammen soll. Sofort wird man an einen öffentlichen Pranger gestellt und als Tierquäler bezeichnet. Morddrohungen und Hetze, die selbst bei Kindern der Landwirte, nicht aufhört, sind die Folge.

Ist ein Metzger ein Mörder? Wie will man strafrechtlich hier eine Erklärung finden, wann ein Tier getötet werden darf? In der Regel besitzt nur der Staat die Ausnahmeregelung gegen Gesetze zu verstoßen. Ein Beispiel ist hier die Haft von Straftätern. Trotzdem im Grundgesetz die Unversehrtheit und Freie Entwicklung eines Menschen festgehalten ist, kann der Staat in Form der Justiz dies Einschränken.

Wie wollen die Grünen, letztendlich den Tierschutz so abgrenzen, dass ein Metzger oder ein Tierhalter nicht in Konflikt mit dem Gesetz gerät, wenn er seinen Beruf ordnungsgemäß durchführt. Letztendlich ist das Tierschutzgesetz ein Mittel, um Tierquälerei entgegenzuwirken. Warum wohl fordert Frau Künast nicht mehr Geld für Veterinärämter, damit diese ordnungsgemäß in der Lage sind ihre Aufgaben zu erfüllen.

Solange Veterinärämter durch Kommunen bezahlt werden müssen, wird sich hier nichts ändern. Der Tierschutz muss in Bundeshand, damit die Kontrollen überregional organisiert werden können. Veterinäre sind in die Pflicht zu nehmen, das beste für die Tiere zu wollen. Zwangs vorsorgliche Medikamentenversorgung (Antibiotika) darf nicht Grundlage der Tierhaltung sein. Aber auch hier müssen Tierhalter, deren Bestände erkranken finanziell abgesichert werden. Warum fördern die Grünen nicht die Förderung von kleinen landwirtschaftlichen Betrieben, die sich von der Massentierhaltung abgrenzen. Auch hier sind finanzielle Unterstützungen notwendig.

Aber alles, was dem Staat Geld kostet, dafür scheinen die Grünen kein Gehör zu besitzen. Es ist so leicht eine Berufsgruppe (sei es Metzger, Landwirte oder Zirkusbetreiber) politisch zu kriminalisieren. Kriminelle Subjekte aus der Tierrechtsszene, werden dann schon einmal bejubelt, von den Grünen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die Grünen gegen den Antrag der FDP waren, als diese forderten „Straftaten und Gemeinnützigkeit sind nicht vereinbar!“

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