Peta betet ja immer wieder vor, man solle Tiere adoptieren, anstatt diese bei einem Züchter oder Händler zu kaufen. Doch Tierheime verweigern die Adoption.
02.11.2016 Tierheime verweigern Adoption
Heute fand ich im Internet einen Artikel einer Rechtsanwältin, die im Bereich Tierrecht tätig ist. Sie titelt ihren Artikel „Tierschutz – geht es langsam zu weit?“. In diesem Artikel schildert sie Fälle ihrer Arbeit, die bei mir auf großes Unverständnis stoßen.
In den berichteten Fällen geht es um Menschen, die ein Tier aus einem Tierheim adoptieren wollten. Einem Tier ein neues zu Hause zu geben ist wohl das schönste, was man für ein Tier machen kann.
Nur kam es in den geschilderten Fällen zu keiner Adoption, weil sich einfach das Tierheim weigerte.
Bei der Begründung der Verweigerung durch die Tierheime kann man sich wohl eine Facepalm ins Gesicht zeichnen.
Tierheime verweigern einem jungen Mann einen Hund zu adoptieren, da er berufstätig sei. Wobei er angab, dass er an zwei Tagen den Hund mit ins Büro nehmen könnte und an den drei anderen Tagen der Hund bei seiner Mutter bleiben dürfte.
Die Begründung der Verweigerung des Tierheimes, dem jungen berufstätigen Mann einen Hund zu vermitteln.
Der Mann sei mehr als 6 Stunden nicht zu Hause. Dass der Hund in der Zeit zu seiner Mutter soll, sei auf Dauer für das Tier nicht zumutbar. Schließlich müsse er wissen, wo sein Zuhause ist.
Welch ein Fauxpas!!! Ab sofort dürfen nur noch Harz4 Familien Kinder bekommen, denn diese sind ja täglich nicht mehr als 6 Stunden außer Haus!
Einer älteren Dame, die nach dem Tod ihres Mannes eine Katze adoptieren wollte, wurde die Adoption verwehrt, da sie aus Sorge die Katze als Stubenkater halten wollte.
Die Argumentation des Tierheimes: Eine Katze lediglich im Haus zu halten sei nicht artgerecht.
Da kann man sich doch wohl schon einmal Fragen, ob die Zwingerhaltung in einem Tierheim artgerecht ist. Es wird wohl auch Stubenkater in den Tierheimen geben, die man der alten Dame anbieten hätte, können.
Den Tieren geht es in Tierheimen besser????
Überall hört man, dass Tierheime überfüllt sind und mit finanziellen Problemen kämpfen. Andererseits sind Tierheime nicht bereit Tiere zu vermitteln, wie die Beispiele der Rechtsanwältin belegen.
Aber dieses ist noch nicht die Spitze des Eisberges.
So finanzieren einige Tierschutzorganisationen Außendienstmitarbeiter, die nach STASI Methoden Tieradoptiveltern überprüfen und bespitzeln.
So wurde z. B. einer Familie der adoptierte Hund wieder entrissen, da eine Treppe im Haus nicht durch ein Gitter verschlossen war.
Die Rechtsanwältin bringt noch ein weiteres Beispiel in diesem Zusammenhang. Durch einen Zufall erfuhr eine Tierheimmitarbeiterin, dass ein junges Mädchen ihren Hund über das Wochenende bei ihrer Freundin abgegeben hatte. Das Mädchen wollte zu ihrer Mutter fahren. Diese hatte Angst vor Hunden. Das Tierheim gab als Grund der illegalen Beschlagnahme an, dass das Mädchen das Tierheim nicht informiert hatte, das sie über das Wochenende zu ihrer Mutter vereise und den Hund bei einer Freundin unterbringe.
Verträge, die durch Tierheime vorgelegt werden, sind teilweise rechtlich nicht haltbar und unwirksam, sondern auch noch völlig lebensfremd.
Diese Fälle zeigen, wie Tierschutz immer häufiger überzogen wird
Eine Adoption eines Tieres ist mit einem Kaufvertrag gleichzusetzen. Dieses bestätigten mittlerweile deutsche Gerichte.
Dass man im Vorfeld die Lebensumstände für das neue Familienmitglied prüft, ist wichtig und sollte auch so geschehen. Dann aber rechtswidrig nach dem Vertragsabschluss Forderungen zu stellen, grenzt an Größenwahn dieser Tierschützer.
Es sind natürlich nicht alle Tierheime so, aber diese belegten Vorfälle zeigen schon den Weg, den der Tierschutz nimmt. Tierschützer verlieren gänzlich die Realität und sollten wohl einmal das Tier fragen, ob es lieber jahrelang in einem Zwinger in einem Tierheim leben möchte, oder lieber ein Mitglied einer neuen Familie werden möchte.
Peter Hartmann
5. Dezember 2016Guten Tag,
meiner Partnerin und mir ist etwas Ähnliches passiert. Wir wollten einen Hund adoptieren und zwischen uns hatte es gleich gefunkt (bzw. dieser liebe Hund mag wirklich jeden).
Also haben wir das Prozedere über uns ergehen lassen:
Zwei sehr lange und zermürbende Telefonate (borende, sehr – wirklich sehr – neugierige Fragen, Unterstellungen und so Zeug), ein Besuch bei der Pflegestelle, ein Besuch durch die Pflegestelle und wieder ein langes Telefonat mit der Zentrale.
Im Prinzip ging es den Tierschützern darum, folgendes zu erfahren: Warum passt der Hund NICHT zu dieser Familie? Diese Frage wurde übrigens schlussendlich auch dahingehend beantwortet, dass wir ungeeignet seien.
Mögliche Gründe (indirekte Zitation!): Man kennt uns nicht, wir könnten den Hund misshandeln;
wir sind völlige Hundeanfänger (meine Partnerin hatte im höheren Teenageralter bis vor ein paar Jahren einen Hund);
es ist nicht grün genug in der Umgebung (nach 5 Minuten Gehen kann man die Leine abmachen und nach 12 Minuten steht man mitten im Wald – sollte man mit dem Auto fahren (lieber laufen wir…), dauert es vielleicht 4 Minuten, bis man sich im Wald befindet);
sie haben Angst, dass wir mit dem Hund am Fahrrad Gassi gehen wollen (wollen wir nicht);
sie haben Angst, dass wir den Hund zu lange allein lassen (Gassi-Vertretung in der Nachbarschaft, Urlaubsvertretung in der Familie, meine Partnerin arbeitet von Zuhause aus und ich könnte den Hund 1-2 Mal in der Woche mit auf die Arbeit nehmen);
da wir möchten, dass der Hund nur AM Bett und nicht DARIN schläft, wird es ihm schlecht gehen (das Bett ist auch für andere Dinge wichtig!!) etc etc.
Wir denken uns: Ein Hund soll zur Familie gehören, er soll aber seinen Platz unterhalb der Menschen haben. Das Paar (in diesem Fall) steht im Mittelpunkt, kommt ein Haustier dazu, so hat es seinen Platz weiter unten (soll trotzdem lieb gehabt werden und dazu gehören!) und sollten Kinder geben, stehen diese ÜBER einem Haustier – IMMMMMMER!!!
Warum das Ganze? Die Person der Pflegestelle ist ganz offensichtlich psychisch gestört (daher auch in Frührente und mit dementsprechend viel Zeit für den Hund ausgestattet) und gibt den Hund erst her, wenn SIE das will. Außerdem durften wir ihr 12 jähriges Kind zwei mal sehen, das vom Elternteil psychisch total in die Ecke gedrängt wird und mit Schuldgefühlen bombardiert wird – GRAUENHAFT!
Das End‘ vom Lied: Die zentrale will den Hund nicht rausrücken, da daran gezweifelt wird, ob wir in der Lage sind, so eine Verantwortung zu stemmen.
Wir hätten den Hund nur unter einer einzigen Bedingung überhaupt bekommen können: Wenn wir uns dieser kranken Gedankenwelt hingegeben hätten und immer losgeweint hätten, wenn man von misshandelten Tieren spricht und immer wieder beteuern (das bringt’s total), dass man das Vieh nicht misshandeln will!!
Das gemischt mit einer labilen und missgünstigen Pflegestelle hat nun dazu geführt, dass wir uns nach geeignete Welpen umsehen.
Mission accomplished, Tierschützer!
Lieber lassen diese Unmenschen andere Menschen und Tiere leiden, als ihr beschissenes Ego zu überwinden!
NIE WIEDER TIERSCHUTZ!!