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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Uli Beyer

  • PETA Speziesismus: Warum der Populismus von PETA Angler unfair angreift und echte Tierschutzarbeit gefährdet

    PETA Speziesismus: Warum der Populismus von PETA Angler unfair angreift und echte Tierschutzarbeit gefährdet

    Was bedeutet „PETA Speziesismus“ und warum wird dieser Vorwurf gegen Angler erhoben?

    Der Begriff „Speziesismus“ beschreibt eine Haltung, bei der bestimmte Tierarten gegenüber anderen bevorzugt werden, meist basierend auf emotionalen oder kulturellen Gründen. PETA wirft den Anglern vor, Speziesismus zu betreiben, weil sie angeblich Mitgefühl nur für Hunde und Katzen zeigen, aber Fische als Lebewesen ignorieren und töten. Konkret kritisiert PETA das Benefizangeln des Kreisangelvereins Wittenberge und kündigt an, den Verein mit einem Negativpreis „Speziesismus des Monats“ auszuzeichnen.

    Diese Ankündigung ist Teil einer populistischen Öffentlichkeitsarbeit, die darauf abzielt, Angler als Tierquäler zu brandmarken und sie öffentlich zu diffamieren. Dabei übersieht PETA, dass Angeln und Engagement für den Naturschutz keineswegs im Widerspruch stehen müssen. Im Gegenteil: Viele Angler leisten einen aktiven Beitrag zum Schutz und zur Wiederherstellung von Lebensräumen, zur Umweltbildung und zum Tierschutz – auch für Fische und andere Gewässerbewohner.

    Uli Beyer betont, dass solche Aktionen von PETA nicht nur ungerechtfertigt sind, sondern auch den Zusammenhalt in der Gemeinschaft der Tierschützer und Naturliebhaber gefährden. Der Vorwurf des Speziesismus wird dabei ironischerweise von einer Organisation erhoben, die selbst eine selektive Form der Tierliebe praktiziert.

    Kritik an PETA: Populismus, fehlende Transparenz und dubiose Mittelverwendung

    Uli Beyer geht in seiner Stellungnahme besonders auf die problematische Mittelverwendung bei PETA ein. Viele Menschen glauben, dass ihre Spenden an PETA direkt in die Versorgung von Tieren fließen, etwa in Tierheime oder medizinische Hilfe. Doch die Realität sieht anders aus.

    PETA betreibt in Norfolk, Virginia, sogenannte „Selbsteinrichtungen“, die äußerlich wie Tierheime wirken, in denen Tiere aufgenommen werden. Tatsächlich haben diese Einrichtungen eine extrem hohe Tötungsquote: Zwischen 1998 und 2022 wurden dort laut Recherchen des Virginia Department of Agriculture mehr als 45.000 Tiere eingeschläfert. In einzelnen Jahren lag die Quote bei 70 bis 80 Prozent der aufgenommenen Tiere. Im Jahr 2023 wurden von 3.136 Tieren 2.471 getötet, das entspricht knapp 79 Prozent, während nur etwa 1 Prozent vermittelt wurde.

    Diese Fakten werfen ein fatales Licht auf die Arbeit von PETA und werden von vielen Spendern gar nicht wahrgenommen. Zusätzlich wird der Großteil der Spendengelder nicht für direkte Tierhilfe verwendet, sondern fließt in umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit und juristische Auseinandersetzungen. Transparenz über die Mittelverwendung ist kaum gegeben, und frühere detaillierte Veröffentlichungen wurden öffentlich zerrissen.

    Die Stiftung Warentest hat Spenden an PETA deshalb ebenfalls kritisch bewertet, da sie wenig zielführend seien. Stattdessen wird empfohlen, Spenden direkt an lokale Tierheime oder Projekte zu geben, wo der Spendenfluss nachvollziehbar ist und konkrete Hilfe geleistet wird.

    Echter Tierschutz durch Angler: Engagement für Natur, Gewässer und Tiere

    Im Gegensatz zu den Vorwürfen von PETA engagieren sich viele Anglervereine aktiv und nachhaltig für den Natur- und Tierschutz. Uli Beyer weist darauf hin, dass Angler regelmäßig in Renaturierungsprojekte investieren, Gewässerschutzmaßnahmen durchführen und Umweltbildung fördern. Diese Arbeit wird politisch anerkannt und vielfach gelobt.

    Viele Angelvereine unterstützen direkt Tierheime, Pflegeeinrichtungen oder leisten praktische Hilfe für verletzte Tiere. Das Engagement der Angler ist also gelebter Tierschutz und Naturschutz, der weit über das reine Angeln hinausgeht.

    Angeln und Tierschutz schließen sich somit keineswegs aus. Die pauschale Verurteilung aller Angler als Tierquäler ist sowohl unfair als auch ignorant gegenüber dem vielfältigen Engagement, das viele Angler tagtäglich zeigen.

    Die Doppelmoral von PETA: Selektive Empathie und fragwürdige Kampagnen

    Ironischerweise betreibt PETA selbst genau die Form von Speziesismus, die sie Anglern vorwirft. Die Kampagnen von PETA konzentrieren sich fast ausschließlich auf Tiere, die bei Menschen besonders starke emotionale Reaktionen auslösen: Seehundbabys, Hunde, Katzen, Kaninchen oder andere niedlich wirkende Feldtiere mit großen Kulleraugen. Diese Tiere werden gezielt emotionalisiert und für Spendengewinne inszeniert.

    Fische, Amphibien oder Reptilien dagegen spielen in PETA-Kampagnen kaum eine Rolle. Sie werden kaum sichtbar gemacht und bekommen wenig Schutz, weil sie kaum Spendenwirksamkeit generieren. Diese selektive Empathie ist eine gezielte Strategie von PETA, um Aufmerksamkeit zu erregen und Spendengelder zu generieren – auf Kosten einer ganzheitlichen und glaubwürdigen Tierschutzarbeit.

    Wer also mit dem Finger auf andere zeigt, sollte sich bewusst sein, wohin der eigene Finger zeigt. Viele gutgläubige Spender verstehen dieses Problem nicht und überschätzen die Wirkung ihrer Spenden an PETA. Stattdessen fließt der Großteil der Mittel in Werbung und Verwaltung, was von Prüfern besonders negativ bewertet wird.

    Wohin sollte man spenden? Empfehlungen für effektiven Tierschutz

    Uli Beyer empfiehlt allen, die dem Tierschutz wirklich Gutes tun möchten, ihre Spenden direkt an lokale Tierheime, Pflegeeinrichtungen oder an Projekte zur Rettung und Pflege von Tieren zu geben. Dort ist die Mittelverwendung transparent und greifbar, und man sieht konkret, wie die Spenden helfen.

    Spenden an Organisationen wie PETA hingegen sind oft eine Fehlinvestition, da das Geld in dubiose Kanäle fließt und nicht den Tieren zugutekommt. Die Stiftung Warentest bestätigt diese Einschätzung und mahnt zu Vorsicht bei der Wahl der Tierschutzorganisationen.

    Wer sich umfassend über die Arbeit von Anglern und den Naturschutz informieren möchte, kann dies auf dem YouTube-Kanal des Fischereiverbands Nordrheinwestfalen tun. Dort finden sich viele Beispiele für gelebten Umweltschutz und Tierschutz durch Angler.

    FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema „PETA Speziesismus“ und Tierschutz

    Was bedeutet „Speziesismus“?

    Speziesismus bezeichnet eine Haltung, bei der bestimmte Tierarten gegenüber anderen bevorzugt oder benachteiligt werden, oft basierend auf emotionalen oder kulturellen Gründen.

    Warum kritisiert PETA Angler wegen Speziesismus?

    PETA wirft Anglern vor, Mitgefühl nur für Hunde und Katzen zu zeigen, während sie Fische als Lebewesen ignorieren und töten. Dabei ignoriert PETA das Engagement vieler Angler für den Naturschutz und Tierschutz.

    Wie hoch ist die Tötungsquote in PETA-Tierheimen?

    In PETA-eigenen Einrichtungen in Norfolk, Virginia, liegt die Tötungsquote zwischen 70 und 80 Prozent, im Jahr 2023 waren es knapp 79 Prozent der aufgenommenen Tiere.

    Wie wird Spendengeld bei PETA verwendet?

    Der Großteil der Spendengelder fließt in Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und juristische Auseinandersetzungen, nur ein kleiner Teil kommt der direkten Tierhilfe zugute.

    Wo sollte man am besten für Tierschutz spenden?

    Direkte Spenden an lokale Tierheime, Pflegeeinrichtungen oder Projekte, bei denen man die Mittelverwendung nachvollziehen kann, sind am effektivsten.

    Lehnen Angler Tierschutz ab?

    Nein, viele Angler engagieren sich aktiv für Umweltschutz, Gewässerschutz, Renaturierung und den Schutz von Tieren, was politisch anerkannt und vielfach gelobt wird.

    Fazit: Gelebter Naturschutz statt moralisierender Symbolpolitik

    Die Vorwürfe von PETA gegenüber Anglern im Zusammenhang mit „Speziesismus“ sind nicht nur ungerecht, sondern spiegeln auch eine selbstkritische Doppelmoral wider. Während PETA Angler öffentlich anprangert und diffamiert, betreibt die Organisation selbst eine selektive Tierliebe und eine fragwürdige Mittelverwendung, die den echten Tierschutz gefährdet.

    Angler sind keine Tierquäler, sondern engagierte Naturschützer, die sich mit Herzblut für die Pflege und Erhaltung von Lebensräumen und Tieren einsetzen – auch für Fische. Spendengelder im Tierschutz sollten deshalb gezielt und transparent verwendet werden, um direkt bei den Tieren anzukommen, statt in Populismus und Selbstdarstellung zu fließen.

    Wer wirklich helfen will, sollte sich gut informieren, bevor er spendet, und sich für Organisationen entscheiden, die glaubwürdig, transparent und effektiv arbeiten. Nur so kann Tierschutz nachhaltig und wirklich wirksam sein.

    Weitere Informationen und ausführliche Diskussionen zum Thema finden Sie auf dem YouTube-Kanal des Fischereiverbands Nordrheinwestfalen. Dort wird auch auf die Angriffe von PETA gegen Angler eingegangen und gezeigt, wie vielfältig und engagiert die Anglergemeinschaft im Naturschutz ist.

    Gemeinsam für echten Tierschutz – ohne Populismus und mit Respekt für alle Lebewesen.


    Quellen:

  • GERATI ist der Stachel im Arsch von Peta! Danke Tom tom 😉

    Hey Udo Lindenberg, was ist eigentlich aus deiner Recherche zu Peta geworden? Dein Fan, Uli Beyer wartet immer noch auf das Ergebnis deiner Informationsfindung. Ab Minute 9:40 stellt er Fragen schau mal rein.

    Uli Beyer Zitat: „Viele Promis lassen sich ja gern mit Peta in Verbindung bringen.“ Ich bin überzeugt viele von denen haben sich zu wenig Informiert. So auch Udo Lindenberg der mit Yeä und Peta und Tierschutz und es gibt noch viel zu tun, via Facebook in die Öffentlichkeit ging. Nachdem das ein Riesigen Shitstorm und Kritik dafür bei Udo eingebracht hat, hat er zumindest öffentlich bekundet, er wolle sich darüber Informieren.

    Und ich warte immer noch auf sein Ergebnis der Informationsfindung.

    Lieber Udo, falls du das hier sehen solltest, bitte mache doch mal öffentlich, was du da feststellen konntest. Udo ist ne coole Socke, find ich richtig Klasse. Und einer seiner Team-Mitarbeiter ist sogar ein großer Angler und Fan mit dem ich regelmäßig gerne und intensiv Angeln gehe. Ich sage jetzt nicht wer das ist.

    Und so wie ich es von vielen anderen Peta-Aktivisten glaube, die das sicher auch in gutem Glauben tun. Die meisten Leute, die sich für Peta einsetzen, sind leider nicht gut informiert, für wen sie sich da Einsetzen. Deshalb meine Bitte an alle Tierfreunde seit Kritisch und informiert euch gut für wen ihr euch Einsetzt.

    GERATI sagt dazu, lieber Udo wir wissen, dass du ne extrem coole Socke bist, das konnten wir schon daran erkennen, das du deine Anzeige gegen uns nicht weiter verfolgt hast. Der offene Brief einer deiner Fans hat dich offensichtlich zum Nachdenken gebracht. Das Finden richtig Klasse. Jetzt ist wieder alles im Lot auf dem River Boot!

    Zur Erinnerung hier nochmal der Offene Brief:

    Offener Brief eines Udo Lindenberg Fans

    Udo du bist in unseren Augen ein verdammt geiler Entertainer und Musiker. Wir machen auch gerne ein bisschen Werbung für deinen neuen Film, Toi,Toi,Toi!!!

    UDO LINDENBERG! MACH DEIN DING!

    https://youtu.be/rYh-ihqPalMhttps://youtu.be/5E-Q9w793B4

    Lieber Udo, Tacheles zu reden und einmal öffentlich zu machen was bei Peta schiefläuft ist wunderbar. Jeder kann sich mal verrennen, auch du. Keine Panik! Dein Musiker Kollege Bela B. von „Die Ärzte“ hat das schon mal Öffentlich, im Rahmen eines Attac Interviews getan. Es brachte ihm bei seinen Fans eine menge Respekt ein, da sind wir uns absolut sicher. Kennst du das Interview? Wenn nicht hier der Link zu unserer Analyse, wenn du auf den Attac Link gehst, kommst du auch zum Original Interview.

    „Die Ärzte“ Schlagzeuger redet Tacheles über PETA

    Also Udo lass mal was hören, gebe einmal eine Wasserstandsmeldung über deine Peta Recherche ab. Wir zählen auf dich!

    Und weil es uns von GERATI ein anliegen ist das ihr euer Geld nicht verschwendet, hier die 6 Vereine an die man laut Stiftung Warentestbericht (2013) Bedenkenlos Spenden konnte:

    Übrigens, von 44 Vereine gingen im Jahre 2013 gerade mal 6 vernünftig mit den Spendengeldern um.

    Oh, Wunder Peta war nicht dabei, dafür aber:

    • Atmosfair
    • BUND
    • Deutscher Tierschutzbund
    • Greenpeace
    • Provieh
    • WWF Deutschland

     

    Wer mehr zur Thematik erfahren möchte hier der Link zu Stiftung Warentest (2013):

    Stiftung Warentest – Diesen Organisationen können Sie trauen 

    Die besten Kommentare von Usern auf das Uli Video, danke fürs Teilen wir sind immer wieder froh, wenn engagierte Menschen sich mit Teilen / liken / Kommentieren Gehör verschaffen.

    Übrigens bei GERATI dürfen auch Gastartikel geschrieben werden. Wer sich also noch mehr engagieren möchte, darf seinen gut Recherchierten Gastartikel Beitrag an info@gerati.de senden. Wir freuen uns immer sehr, wenn wir mit andere Sichtweisen dazu beitragen können, die NOCH unwissenden ein Stück weit aufzuklären.

    Tom tom: Gut gemacht, Uli. GERATI ist der Stachel in Arsch der Peta. Weil GERATI/Silvio in Indonesien wohnt, hat Peta sogar die indonesische Seite gesperrt. Peta zahlt an seine 7! Zugelassene Mitglieder/Geschäftsführer z. T. 200 000 € im Jahr an Gehalt. Aber sie fangen immer noch viele Gutgläubige.

    Kirmestechnoboxenstratege: So, jetzt müssen wir irgendwie den ganzen Nicht-Anglern dieses Video noch schmackhaft machen und diese aufwendige Recherche verbreiten, krachendes Petri Heil an alle Daumenhochdrücker und den 2 erbärmlichen Hatern wünsch ich einen abgebrochenen Bleistift und nicht dokumentenechte Tinte auf 2 Jahre Lebenszeit

    Hunther79: Wenn diese Zahlen stimmen… = Skandal Das muss in die „große, breite Öffentlichkeit “ getragen werden. Eine handvoll Millionäre, die in den USA wohnhaft sind….da kriege ich richtig Puls..

    Mario Damm: Habe schon darauf gewartet und auch als sehr gut befunden. Natürlich in den SocialMedia mehrfach veröffentlicht und wurde schon nach 2 min geteilt.

    the_real_Scania driver Günther: Hallo Uli sehr schönes Video und du hast direkt ins Schwarze getroffen hoffentlich so hart das die Peta Spender jetzt mal anfangen sich zu überlegen für was sie lieber Spenden für Personalkosten(Peta) oder für Richtigen Tierschutz.

    Tron1c1987: Danke für deine Aufklärungsarbeit! Diese ist wirklich extrem wichtig und nicht selbstverständlich!

    Jörg Westermann: Wieder ein starkes Statement gegen die fehlgeleiteten „Tierschützer“. Danke dafür ? Das Du uns nicht nur an Deinen Angelerfahrungen teilhaben lässt sondern Dich auch besonnen und sachlich mit diesen PETA-*** auseinandersetzt verdient Respekt. Wie würden denn unsere Gewässer aussehen wenn wir Angler uns nicht darum kümmern würden? Leg bitte weiterhin den Finger in die Wunde.

    rednose64: Ganz genau, Uli. Echter Tierschutz ist gut und wichtig. Etwas, dass PETA nie machen wird. PETA will Spenden, um die Vorstände gut im Futter zu halten, sich selber zu beweihräuchern und Tiere zu töten. Schade um jeden Cent, der PETA in den Rachen gestopft wird

    Simon Phillips: Lieber Uli beyer wieder mal nur geil ich liebe ihre Videos über diesen …..Verein. Der Bericht sollte so wie er ist im tv ausgestrahlt werden anstatt der Tagesschau damit alle mal mitkriegen was los ist . Vielen dank das sie soviel Zeit und Arbeit auf sich nehmen damit Tiere und auch unser wunderschönes Hobby geschützt werden. Petri und Gruß

    Hermann-Josef Heinisch: Danke für das Video, sachlich gut recherchiert. Leider ist der Kreis der Zuschauer zu klein, aber jeder der es sieht sollte es weitergeben und in die Breite tragen. Nur so kann der kritische Umgang mit Peta angestoßen werden.

    Antwort von Uli Beyers Köderkunst: Es liegt ja an jedem, in „seinem Kreis“ eine gute Verbreitung zu schaffen… Steter Tropfen bewirkt auch etwas. Dauert, aber geht..

  • Uli Beyer im Interview, wir erfahren etwas über die Empathiefähigkeit von Tierrechtlern und was man mit Spendengeldern besser nicht macht …

    Interview mit Diplom-Ingenieur Uli Beyer. Er ist leidenschaftlicher Angler, Raubfischspezialist und hat mit 29 Jahren sein Hobby zum Beruf gemacht. Uli Beyer betreibt einen Angelladen direkt am Möhnesee in Körbecke (Nordrhein-Westfalen), veranstaltet Angel-Guidings und ist nicht zuletzt als YouTuber erfolgreich.

    Uli hat sich entschlossen, seine Argumente für das Angeln den Anfeindungen von radikalen Tierrechtlern entgegenzustellen. Seit dem Gewaltaufruf gegen Angler im August 2019 seitens PETA widmet er einen Teil seiner Zeit mit Aufklärungsarbeit über PETA.

    Ich freue mich sehr, dass Uli sich bereit erklärt hat, für GeRaTi Fragen zu beantworten.

    Uli Beyers Köderkunst YouTube Kanal

    GeRaTi Redaktion: Uli, Du hast uns die Steilvorlage für den Artikel „Öffentlich rechtlicher Sender WDR lässt sich von bekennendem Anglerhasser Stefan Bröckling (1. Vorsitzender von tiernotruf.de) instrumentalisieren!“ Der Artikel ging für GeRaTi Verhältnisse durch die Decke. Hat sich der WDR danach noch mal bei Dir gemeldet?

    Uli Beyer: Der WDR hat sich leider überhaupt nicht bei mir gemeldet. Auf meine ersten Reaktionen und Klarstellungen auf deren FB-Seite gab es noch Antworten, diese blieben jedoch später auch aus. Meine Vermutung: Man hat den journalistischen Fehltritt und die Falschinformationen des Herrn Bröckling zumindest für möglich gehalten und möchte die Aufregungen von der einen oder anderen Seite möglichst gering halten.

    GeRaTi Redaktion: Wird es einen angel freundlichen Film beim WDR oder anderswo mit Dir als Hauptdarsteller geben?

    Uli Beyer: Konkret in Planung ist nichts. Allerdings betone ich sehr gern, dass es in der fernen Vergangenheit (2010/2011, genau habe ich das nicht mehr parat) schon einmal eine sehr schöne, sehr angel freundliche Sendung des WDR mit mir gegeben hat. Diese Sendung damals war sogar der Anlass für weitere Fernsehsender, bei mir als Angler vorstellig zu werden. Insgesamt resultierten daraus 2 weitere Sendungen bei VOX-TV („Mieten, Kaufen, Wohnen“ und „Automobil“).

    Jeder Lehrer, jeder Angler, Angelverein und Anglerverband sollte diese Möglichkeiten nutzen, das Positive beim Angeln zu erklären und möglichst weit in die Gesellschaft zu tragen.

    GeRaTi Redaktion: Du wurdest im Chat der „Aktuellen Stunde“ sogar von einer Lehrerin angegangen. Wundert es dich, wenn ich dir erzähle, dass meine 11-jährige Tochter eines Tages aus der Schule kam und mich als Mörder und Tierquäler betitelte, weil ich Angler bin und bei Entnahme den Fisch, den ich fange, töte?

    Uli Beyer: Es wundert mich nicht und die Hintergründe sind klar: Es gibt leider auch radikalisierte bzw. ideologische Lehrer, die in dieser Form ihre „Gesinnung“ auf die Schüler übertragen möchten. Umgekehrt ist es aber wunderbar, dass auch viele Lehrer begeisterte Angler sind und diese Begeisterung häufig mit den Schülern teilen. Ich weiß von sehr vielen „Angel-AGs“, in denen durch angelnde Lehrer die Begeisterung FÜR das Angeln, das Verständnis für Natur und Umwelt und die Motivation zum Erlernen von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen nachhaltig geweckt wird. In der Regel sind diese frei wählbaren AGs in Schulen, sofern angeboten, fast immer die erfolgreichsten Angebote in vielen Schulen. Jeder Lehrer, jeder Angler, Angelverein und Anglerverband sollte diese Möglichkeiten nutzen, das Positive beim Angeln zu erklären und möglichst weit in die Gesellschaft zu tragen. So werden Lehrer, die uns als Mörder oder gar Tierquäler bezeichnen, sehr schnell lächerlich dastehen.

    GeRaTi Redaktion: Jemand anders hat dich im Chat als Lobbyisten bezeichnet. Woraufhin du dich artig bedankt und erklärt hast, dass du ein solcher Lobbyist gerne sein würdest, wenn dich „Verbände dafür bezahlen würden“. Meintest du das ernst?

    Uli Beyer: Es stimmt, ich bin als Lobbyist bezeichnet worden und habe das als großes Lob angesehen. Ich bin allerdings nicht dazu berufen und werde auch nicht von irgendwem bezahlt. Das Angeln ist seit meinem 4. Lebensjahr eine tiefe, mein ganzes Leben beeinflussende Leidenschaft, die ich mit 29 Jahren auch zu meinem Beruf gemacht habe. Es versteht sich von selbst, dass man auf die Barrikaden geht, wenn man unfair und polemisch angegriffen wird. Die Angelgegner gehen systematisch und gezielt gegen uns vor, um letztlich das Angeln verboten zu bekommen. Für mich sind das kranke Ideologen, die „Randale und Bambule“ machen wollen. Es geht ihnen extrem viel weniger um Tierschutz und Tier- oder gar Naturwohl, als vielmehr um den stets groß und wirksam präsentierten „Donate-Button“. Sehr wenige, aus Amerika gelenkte Aktivisten möchten zum eigenen, finanziellen Vorteil uns das Angeln verbieten lassen. Das regt mich extrem auf und ich habe für mich beschlossen, mir das nicht mehr gefallen zu lassen. Ganz ehrlich: Von einer Bezahlung für diese Arbeit war nie die Rede. Es geht um meine Leidenschaft, die hier angegriffen wird. Natürlich geht es auch um meine berufliche Existenz, weil mein Hobby gleichzeitig seit vielen Jahren auch mein Beruf ist. Ich mache mir seit vielen Jahren schon intensive Gedanken darüber, wie man sich möglichst gut und effektiv gegen die dummen Anfeindungen radikalisierter und ideologischer Angelgegner wehren kann. Der kriminelle Aufruf zum Steinewerfen gegen Angler war der Auslöser dafür, AKTIV gegen solche Spinner vorzugehen. Ebenso mit Recherche und System würde und werde ich das gern tun. Da ich sehr gut in der Branche vernetzt bin, habe ich auch schon viele Betroffene gesprochen, bin von Verbändlern, Juristen, Vereinen und Einzelanglern bestätigt und ermutigt worden, an dieser „Sache“ dranzubleiben. Momentan ist das aber nicht mehr als eine leidenschaftliche Verteidigung meines Hobbys und meines Jobs und das auch völlig unentgeltlich.

    Diese PETA-Aktivisten schreiben sich auf die Fahne, „empathisch“ zu sein, haben aber NULL Verständnis für die Freude und die Leidenschaft ihrer Mitmenschen.

    GeRaTi Redaktion: Anfang August hat sich Tanja Breining (PETA) mit einem provokanten Pamphlet mit der gesamten Anglerschaft in Deutschland angelegt. („Angler in Sicht“). Seitdem opferst du einen Teil deiner Zeit, betreibst intensive Recherche, um über PETA und über deren Machenschaften aufzuklären. Dein Video „Krasser Gewaltaufruf gegen Angler: Steine werfen empfiehlt Peta!“ ging viral. Warum hängst du dich da so rein?

    Uli Beyer: Ich fühlte mich persönlich angegriffen und der Aufruf war in meinen Augen mehr als eine sonst übliche und gezielte Provokation. Dieser Aufruf war in meinen Augen kriminell und spiegelt ein Problem unserer Gesellschaft wider. Diese PETA-Aktivisten schreiben sich auf die Fahne, „empathisch“ zu sein, haben aber NULL Verständnis für die Freude und die Leidenschaft ihrer Mitmenschen. Ich habe sogar versucht, eine auf den ersten Blick vernünftige PETA-Anhängerin zum Angeln einzuladen (ohne Haken, garantiert ohne Verletzung von Fischen o. ä.!), um dieser einen Einblick in unsere Empfindungen beim Angeln zu geben, um ihr zu zeigen, wie vielfältig das Angeln und wie nebensächlich das manchmal notwendige Töten ist. Für mich entlarvend: Die eingeladene PETA-Aktivistin ist sofort nach dieser Einladung im NICHTS, in der Anonymität des Internets wieder abgetaucht. Wie peinlich ist das denn? Für mich ein Beweis, dass es diesen Leuten nicht um Empathie oder gegenseitiges Verständnis geht, sondern vielmehr um plumpes Einimpfen eigener Ideologien und Spendensammlung bei ahnungslosen Mitbürgern geht. DESHALB hänge ich mich sehr gern rein, in diese Sache.

    JEDER sollte aufgerufen werden, sehr intensiv darüber nachzudenken, wo er und seine Familie/Freunde demnächst Spendengelder hinschicken. 

    Wir Angler sollten jedenfalls raus aus der Stillhalte Position, denn wir brauchen uns und unsere Verdienste für die Gesellschaft nicht zu verstecken – im Gegenteil.

    GeRaTi Redaktion: Ist es zielführend, wenn sich Angler mit PETA einem medialen Kleinkrieg über die Legitimität der Angelei liefern?

    Uli Beyer: Diese Frage stellte ich mir lange Zeit selbst. Auch aus den Reihen der Angler wurde mir wiederholt gesagt, man solle diesen „Verein“ totschweigen und ihm nicht noch mehr Öffentlichkeit zukommen lassen. Die vielfältigen Anzeigen von Anglern mit entsprechender Öffentlichkeitssuche parallel und Schwachsinnsaktionen wie z. B. den Ort „Angeln“ umzubenennen sind Strategie für mehr Öffentlichkeit und gezielte Spendensammlung. Nach dem Aufruf zum Steinewerfen gegen Angler bin ich vielfach von Anglern angesprochen worden und mir wurde berichtet, dass tatsächlich Steine geworfen wurden. Dies wissen die wenigsten von uns und in der Öffentlichkeit. Ich meine, JEDER sollte das wissen und JEDER sollte aufgerufen werden, sehr intensiv darüber nachzudenken, wo er und seine Familie/Freunde demnächst Spendengelder hinschicken. Dieser PETA-Verein säht großen gesellschaftlichen Ärger, kostet unser aller Geld durch schwachsinnige Strafanzeigen und möchte uns allen das Angeln verbieten, demnächst womöglich dann zu Veganern machen. Dies erfolgt nicht nur mit dubiosen Mitteln, sondern letztens auch in meinen Augen eindeutig kriminell mit dem Aufruf zum Steinwurf. Ich bin zu der Überzeugung gekommen: Wenn möglichst viele Spender und Tierfreunde (von denen ich übrigens auch einer bin!) erfahren, welches die Antriebe und Ziele der PETA sind, so ist das wünschenswert. Wir Angler sollten jedenfalls raus aus der Stillhalte Position, denn wir brauchen uns und unsere Verdienste für die Gesellschaft nicht zu verstecken – im Gegenteil. Ganz offensichtlich wissen noch viel zu wenige Nicht-Angler, wie sehr die Allgemeinheit von den Leistungen der Verbände, Vereine und Einzelangler profitieren.

    GeRaTi Redaktion: Haben Angler/ Fischereiverbände mit ihrer Taktik PETA Anfeindungen zu ignorieren einen Fehler gemacht?

    Uli Beyer:Ich erlaube mir da kein Urteil, habe für mich aber entschieden, diese nicht mehr zu ignorieren, sondern aktiv dagegen vorzugehen. Die Erfahrung der letzten Monate in direkter Auseinandersetzung hat mir wiederholt gezeigt, dass einer guten Argumentation sehr schnell ein großes Schweigen der Radikalen folgt …

    Peu à peu sollten wir die Öffentlichkeit aufklären, was Peta zerstören möchte, dass hier eine winzige Gruppe versucht, Millionen von leidenschaftlichen Naturfreunden und Naturschützern zu diskreditieren.

    GeRaTi Redaktion: Was geht dir durch den Kopf, wenn du folgende Aussage liest? Dr. Edmund Haferbeck (Nichtjurist der sich bei PETA als Anwalt für Tiere ausgibt): „PETA will natürlich die Abschaffung der Angelei und das geht peu à peu, indem man zunächst einmal die Stigmatisierung der Angelei voranbringt.“

    Uli Beyer: Das ist der Leitsatz von Peta und viele Angler wie Nicht-Angler haben diese Zielsetzung noch gar nicht in vollem Umfang erfasst. Es ist entlarvend und disqualifiziert PETA. Peu à peu sollten wir die Öffentlichkeit aufklären, was Peta zerstören möchte, dass hier eine winzige Gruppe versucht, Millionen von leidenschaftlichen Naturfreunden und Naturschützern zu diskreditieren. Dies soll auf Kosten aller erfolgen, um eigene, verbohrte Ideologien durchzusetzen.

    GeRaTi Redaktion: Wie sieht aus deiner Sicht gute Öffentlichkeitsarbeit aus? Reicht es aus, zu kommentieren, zu teilen und zu liken?

    Uli Beyer: Für mein Empfinden sind die meisten Betroffenen nicht engagiert genug. Mehr wäre viel besser. Jeder kann mehr tun, wenn er es ernster nimmt. Diese Angriffe gehen uns auch alle an. Allerdings ist es schon super, ETWAS zu tun und dazu gehört auch kommentieren, teilen und liken. Wir Angler sind Millionen, die Entscheidungsträger von PETA sind keine 10! Wenn wir alle etwas Engagement zeigen und uns nicht auf andere verlassen, dann kommt die gewaltige Bedeutung der Angler für Natur- und Umweltschutz auch besser zur Geltung. In der heutigen Zeit geht es auch um die Vorherrschaft in Social Media, Presse usw. Diese Felder sollten wir keinesfalls mehr allein den Angelgegnern überlassen und wehrhaft gegen Anfeindungen vorgehen.

    Firmen und Promis, die sich zu PETA bekennen bzw. von PETA vor den Karren spannen lassen, sind bei mir jedenfalls völlig unten durch und ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten diese meiden.

    GeRaTi Redaktion: PETA lebt nicht zuletzt auch von Prominenten, die sich für bestimmte Themen vor den PETA Karren spannen lassen. Sollte man sich die nicht auch mal zur Brust nehmen?

    Uli Beyer: Eindeutig ja, aber richtig! Ich bin überzeugt, dass viele derer, die sich von PETA vor den Karren spannen lassen, gar nicht verstanden haben, worum es eigentlich geht. „Zur Brust nehmen“ hört sich für mich fast nach „Angriff“ an. Das würde ich nicht tun. Sachlich hinterfragen, ob man diese und jene Peta-Machenschaft wirklich gut findet und unterstützt, halte ich aber für wichtig und sinnvoll. ÜBRIGENS wurde mir von jemandem, der selbst Betroffener von Peta-Angriffen und in engem Kontakt mit Industriebetrieben steht, eine sehr interessante Information zugetragen: Diesem Gesprächspartner zufolge soll Peta auch mindestens einen sehr großen Spender in der Industrie besitzen. Leider gibt es keine Spenderlisten von Peta für die Öffentlichkeit und ich rufe jeden Wissenden auf, mir solche Informationen mitzuteilen. Solche Spender sind natürlich auch bewusst anonym gehalten und der Verdacht liegt nahe, dass andere Spendengründe als „Tierrecht/Tierschutz“ vorliegen. Sollte das stimmen, könnten hier ‚Schweigegelder‘ gezahlt worden sein, um nicht weiter von Peta angegriffen zu werden. Unbewiesen ist hier ein sehr interessanter Hinweis eines Kunden, der mir hier interessante Details verraten hat. Da ich diese aber nicht beweisen kann, kann ich hier leider weder Namen noch Details nennen. Für mich war diese Information aber ein wichtiger Motivator, noch genauer hinzusehen und Finger in Peta-Wunden zu legen. Firmen und Promis, die sich zu PETA bekennen bzw. von PETA vor den Karren spannen lassen, sind bei mir jedenfalls völlig unten durch und ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten diese meiden.

    GeRaTi Redaktion: Du hast mal aufgerufen: „Ideen sammeln und versuchen die Gemeinschaft der Angler weiter zu vereinen und auf Maßnahmen zur Gegenwehr einzustimmen“. Gibt es denn inzwischen einen Ideenpool, wenn ja wo?

    Uli Beyer: Ich habe lediglich einen eigenen Ideenpool, der in meinem Kopf und auf einigen Konzeptpapieren besteht. Ali Seggelke vom Deutschen Anglerverband möchte die Ideensammlung intensivieren und lädt vielleicht zu einem Gespräch demnächst ein. Konkret ist da aber nichts bisher.

    GeRaTi Redaktion: Angler sollten auch über den Tellerrand hinausschauen und den Schulterschluss zu Institutionen suchen, die auf ähnliche Weise von PETA angriffen werden. Gibt es schon Bemühungen sich diesbezüglich zu vernetzen?

    Uli Beyer: Ich bin momentan Einzelkämpfer und habe in dieser Sache leider nichts mitbekommen. Allerdings wäre es in meinen Augen sehr wichtig, als große Gemeinschaft gegen die Angriffe dieser winzigen Spendensammelvereinigung Peta anzugehen.

    GeRaTi Redaktion: EINIGE RADIKALE TIERRECHTLER AGIEREN AUCH ILLEGAL. Zu ihrem Repertoire gehören: übelste Beschimpfungen im Netz, Mailbombing, Sachbeschädigung bis hin zu körperlichen Angriffen. Hast du so etwas schon einmal persönlich erleben müssen?

    Uli Beyer: Nein, persönlich ist mir das noch nicht passiert. Allerdings habe ich wiederholt von solchen Geschehnissen gehört und ich vermute, dass man sich für solche Angriffe lieber diejenigen raussucht, die weniger wehrhaft sind (scheinen). Sollte mir das passieren, so wäre das jedenfalls eine große, zusätzliche Motivation für mich? Ich vermute, so geht es auch Matze Koch, der ja von PETA bereits angezeigt worden ist.

    Ich möchte auch einmal ganz ohne töten zu müssen und zu wollen, frei und unbeschwert angeln gehen. In Deutschland ist das gesetzlich verboten, in vielen Nachbarländern ist genau das ausdrücklich erwünscht oder gar gefordert. 

    GeRaTi Redaktion: Du warst kürzlich in Holland angeln. Dabei hat Deutschland doch reichlich schöne Flüsse und Seen. Warum gehst du manchmal „fremd“?

    Uli Beyer: Das ist kein Geheimnis: Ich gehe auch dann gerne angeln, wenn ich keinen Fisch töten möchte. In Deutschland würde ich mit dieser Einstellung gegen das Gesetzt verstoßen und so der PETA einen Elfmeter liefern. Ich möchte auch einmal ganz ohne töten zu müssen und zu wollen, frei und unbeschwert angeln gehen. In Deutschland ist das gesetzlich verboten, in vielen Nachbarländern ist genau das ausdrücklich erwünscht oder gar gefordert. Ich bin aufgrund unserer Gesetzgebung gezwungen, mit diesem „Nicht-Tötungswillen“ im Ausland zu fischen. Es ist schon witzig und peinlich, dass ausgerechnet ein kleiner Verein wie PETA Angler insbesondere dann anzeigt, wenn sie geangelt, aber NICHT getötet haben.

    GeRaTi Redaktion: Was sollte aus deiner Sicht an der Gesetzgebung in Deutschland geändert werden?

    Eigentlich ist das recht einfach: Der Gesetzgeber muss die umfassende Bedeutung des Angelns besser erkennen und sich von dem Standpunkt wegbewegen, dass der einzige vernünftige Grund für das Angeln der Nahrungserwerb ist. Ich bin überzeugt, dass die Reduzierung des gesamten Angelns auf diesen einen Faktor falsch ist. Jeder Angler weiß das, aber die Erklärung und das Verständnis dafür bei Nicht-Anglern ist ausgesprochen schwierig.

    GeRaTi Redaktion: Uli, ich bedanke mich für deine ausführlichen Antworten. Und wünsche dir eine unbeschwerte Weihnachtszeit. Vielleicht besuche ich dich mal an deinem Hausgewässer dem Möhnesee.

    https://youtu.be/svprXknXAqUhttps://youtu.be/zF9TKQBG-AUhttps://youtu.be/m3MRsQkXZfMhttps://youtu.be/8P-mlTHoHzEhttps://youtu.be/pMQtaC-hpVM

    Öffentlich rechtlicher Sender WDR lässt sich von bekennenden Anglerhasser Stefan Bröckling 1. Vorsitzender von tiernotruf.de Instrumentalisieren!