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Entlaufene Schafe im Zurzibiet: Polizei bringt Tiere nachts zurück ins Gehege

KI-generiertes Symbolbild zum Thema Entlaufene Schafe im Zurzibiet: Schaf im Vordergrund, weitere Schafe und eine Polizeifigur an einem eingezäunten Bereich bei Nacht.

Die Regionalpolizei Zurzibiet hat mitten in der Nacht ausgebüxte Schafe zurück in ihr Gehege getrieben. Über den Einsatz im Kanton Aargau berichtete polizeinews.ch am 3. November 2026 unter Berufung auf einen Facebook-Beitrag der Polizei. Darin verglichen die Einsatzkräfte ihre Aufgabe humorvoll mit dem Schäfchenzählen beim Einschlafen. Wie viele Schafe unterwegs waren, wo genau der Einsatz stattfand und weshalb die Tiere ihr Gehege verlassen konnten, blieb offen.

Nächtliches Schafentreiben mit einem Augenzwinkern

Polizeinews.ch zitiert die Regionalpolizei mit den Worten: „Andere zählen Schafe zum Einschlafen, wir treiben sie mitten in der Nacht zurück ins Gehege.“ Für die Einsatzkräfte wurde aus der bekannten Einschlafhilfe damit eine sehr praktische Aufgabe. Statt die Tiere zu zählen, mussten sie diese wieder in ihre Einfriedung bringen. Die humorvolle Schilderung beschreibt einen nächtlichen Einsatz; ein genaues Einsatzdatum nennt der Bericht nicht.

Abstand hilft mehr als eine spontane Fangaktion

Für Menschen, die selbst freilaufenden Schafen begegnen, ist deren Gruppenverhalten entscheidend. Schafe sind Herdentiere und leben bevorzugt zusammen. Wird ein Teil der Gruppe aufgeschreckt, können weitere Tiere folgen. Deshalb kommt es darauf an, Abstand zu halten und zusätzliche Unruhe zu vermeiden. Eine spontane Fangaktion ohne Erfahrung kann die Situation erschweren, statt sie zu beruhigen.

In seinen ergänzenden Verhaltenstipps empfiehlt polizeinews.ch, bei Tieren auf oder neben der Fahrbahn frühzeitig langsamer zu werden und mit ausreichend Abstand anzuhalten. Dabei sollte man damit rechnen, dass sich ein Tier plötzlich bewegt oder weitere folgen. Hupen, hastige Bewegungen und das Bedrängen mit dem Fahrzeug sollten unterbleiben, weil erschrockene Schafe unkontrolliert davonlaufen können. Wer keine Erfahrung damit hat, sollte eine Herde insbesondere nicht eigenmächtig über eine befahrene Straße treiben. Hunde gehören an die Leine und auf Abstand, denn auch spielerisches Nachlaufen kann Schafe in Panik versetzen.

Bei Verkehrsgefahr den Standort genau melden

Gefährden freilaufende Nutztiere den Verkehr, empfiehlt polizeinews.ch, die Polizei über die schweizerische Notrufnummer 117 zu verständigen. Wichtig sind der genaue Standort, die ungefähre Zahl der Tiere und die aktuelle Verkehrssituation. Wer die Tiere entdeckt, sollte an einem sicheren Ort anhalten und sich den Standort einprägen. Eine präzise Meldung hilft den zuständigen Stellen, rasch zu reagieren.

Auch abseits einer akuten Begegnung lässt sich beim Umgang mit Weidezugängen konkret helfen. Wer ein Tor passiert, sollte es anschließend wieder ordnungsgemäß schließen und Absperrungen respektieren. Beschädigte Zäune oder offene Zugänge können dem zuständigen Landwirtschaftsbetrieb gemeldet werden, sofern dieser bekannt ist. Wie unterschiedlich die Anforderungen an die Sicherung einer Herde sein können, behandelt der GERATI-Bericht über zusätzlichen Herdenschutz im Wittgensteiner Land: Dort reagierten Halter auf Wolfsangriffe mit zusätzlichen Zäunen oder nächtlicher Stallhaltung. Bei einer Begegnung mit entlaufenen Schafen bleibt für Passanten dagegen die unmittelbare Aufgabe überschaubar: Abstand wahren und bei Verkehrsgefahr gezielt Hilfe verständigen.

Quellen

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