Hubert Fella gibt Tierschutzhündin Bella nach zwei Wochen zurück – heftige Kritik von Fans

Hubert Fella hat die aus Rumänien stammende Hündin Bella nach rund zwei Wochen an den Tierschutzverein zurückgegeben. Als Grund nannte der TV-Star ihr aus seiner Sicht zu wildes Verhalten, darunter häufiges Bellen, Hochspringen und einen hohen Beschäftigungsbedarf. In sozialen Netzwerken kritisierten Nutzer vor allem den kurzen Zeitraum zwischen Adoption und Rückgabe. Fella verwies dagegen auf seine gesundheitliche Situation und erklärte, ein Zusammenleben mit Bella sei für ihn nicht möglich gewesen.

Von der „Traumhündin“ zur Rückgabe

Am 11. August hatte Fella die Adoption auf Instagram bekannt gegeben. Bella stamme ursprünglich aus einer rumänischen Tötungsstation, schrieb der 58-Jährige damals. Gemeinsam mit seinem Ehemann Matthias Mangiapane präsentierte er den Neuzugang als Familienzuwachs. Beide erklärten, bereits „komplett schockverliebt“ in die Hündin zu sein.

Rund zwei Wochen später teilte Fella seinen Followern mit, er habe Bella wieder zurückgeben müssen. Sie sei ihm „viel zu wild“ gewesen. Nach seiner Darstellung sprang die Hündin andere Menschen an und bellte häufig. Auch gegenüber dem Nachbarshund habe sie laut gebellt, schilderte Fella.

Die Rückgabe erfolgte nach dem Tod von Fellas Malteserhündin Joyce im vergangenen Jahr. Mangiapane erklärte, dass er von Anfang an Bedenken gegen die Aufnahme der Hündin gehabt habe. Fella selbst sagte, Bella habe viel Beschäftigung gebraucht. Seine Entscheidung begründete er außerdem mit seiner eigenen gesundheitlichen Belastung.

Fans kritisieren den kurzen Zeitraum

In den Kommentaren bemängelten Nutzer, dass Bella aus ihrer Sicht nicht genügend Zeit gehabt habe, in ihrem neuen Zuhause anzukommen. Ein Kommentar bezeichnete zwei Wochen als „keine faire Chance“ für einen Hund aus dem Tierschutz. Andere Nutzer forderten Ruhe, Zeit und Geduld und kritisierten Fella scharf. Einzelne Reaktionen bezeichneten ihn unter anderem als „miesen Menschen“ oder warfen ihm mangelnde Empathie vor.

Die Nutzerkritik richtet sich damit vor allem gegen die kurze Zeitspanne bis zur Rückgabe, nicht gegen eine fachlich festgelegte Frist. Aus den veröffentlichten Berichten geht nicht hervor, ob vor der Entscheidung eine Beratung, zusätzliche Unterstützung oder eine andere Eingewöhnungslösung angeboten oder genutzt wurde. Ebenso wird nicht beschrieben, ob der Tierschutzverein bestimmte Rückgabebedingungen oder eine abgestufte Vermittlungsphase vorgesehen hatte. Für die Bewertung des konkreten Falls fehlen damit Angaben dazu, welche Möglichkeiten im Alltag tatsächlich geprüft wurden.

Für Tierhalter zeigt der Fall, dass die Aufnahme eines Hundes aus dem Tierschutz mit Anforderungen an Zeit, Wohnsituation und Belastbarkeit verbunden sein kann. Verhalten wie Bellen, Hochspringen und ein hoher Beschäftigungsbedarf kann ein Zusammenleben für einzelne Menschen erschweren. Eine Rückgabe kann unter Umständen dem Schutz des Tieres dienen, wenn eine Haltung dauerhaft nicht funktioniert. Ob dies hier nach ausreichender Unterstützung und Prüfung der Situation geschah, wird in den Berichten nicht näher erläutert.

Gesundheit als Begründung für die Entscheidung

Fella verteidigte die Rückgabe gegenüber der „Bild“. Ihm tue die Entscheidung leid, aber ein Zusammenleben mit Bella sei für ihn nicht möglich gewesen. Als zusätzlichen Grund verwies er auf seine gesundheitliche Situation. Ende Mai sei er wegen einer schweren Hirnvenenthrombose fünf Stunden lang operiert worden; anschließend habe er eine Reha absolviert und befinde sich weiterhin in der Regeneration.

Damit stellt Fella seine persönliche Belastung in den Mittelpunkt der Entscheidung. Die Nutzer sehen dagegen den kurzen Zeitraum bis zur Rückgabe kritisch. Offen bleibt insbesondere, ob vor der Rückgabe konkrete Eingewöhnungs- oder Unterstützungsmaßnahmen versucht wurden und unter welchen Bedingungen der Tierschutzverein Bella zurücknahm. Auch über die weiteren Schritte für die Hündin berichten die vorliegenden Beiträge nicht.

Für Bella bedeutete die Rückgabe nach der Adoption einen erneuten Wechsel des Aufenthaltsorts. Der öffentlich dokumentierte Streit dreht sich deshalb um die Frage, ob die Entscheidung nach einer ausreichenden Erprobung und Unterstützung getroffen wurde. Fellas gesundheitliche Grenzen sind als seine Begründung bekannt; die praktischen Umstände der Rückgabe bleiben dagegen ungeklärt.

Quellen

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