Zum Inhalt springen

Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schwanenfamilie in Wels-Lichtenegg: Sieben Tiere sorgen für Großeinsatz

KI-generiertes Symbolbild. Übersiedlungsaktion für siebenköpfige Schwanenfamilie in Wels-Lichtenegg

Eine siebenköpfige Schwanenfamilie hat im österreichischen Wels-Lichtenegg mehrfach Feuerwehr, Polizei und Tierrettung beschäftigt. Die Tiere hielten sich wiederholt auf einem Supermarktparkplatz und im Straßenverkehr auf. Nachdem mehrere Versuche gescheitert waren, die Schwäne dauerhaft aus dem Gefahrenbereich fernzuhalten, beschlossen die Einsatzkräfte am 16. Oktober 2026 eine Umsiedlung. Sechs der sieben Schwäne konnten bis zum Freitagnachmittag eingefangen werden.

Schwanenfamilie kehrt immer wieder auf die Straße zurück

In den Tagen vor der Umsiedlung mussten Einsatzkräfte mehrfach ausrücken, weil sich die Schwanenfamilie auf Straßen und einem Supermarktparkplatz aufhielt. Die Tiere wurden zunächst in einen nahe gelegenen Park oder zurück zum Welser Mühlbach begleitet. Allerdings kehrten sie wiederholt in den Verkehrsbereich zurück, sodass weitere Einsätze notwendig wurden.

Die Situation stellte sowohl für die Tiere als auch für Verkehrsteilnehmer ein Risiko dar. Besonders problematisch sind solche Begegnungen, wenn Autofahrer plötzlich bremsen oder ausweichen müssen. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich im September 2026 bei Gräfendorf, als ein Schwan eine Staatsstraße blockierte und schließlich von einer Autofahrerin in Sicherheit gelotst werden konnte.

Feuerwehr und Tierrettung organisieren Umsiedlung

Da das wiederholte Zurückbegleiten keine dauerhafte Lösung brachte, entschieden die Verantwortlichen am Freitag, dem 16. Oktober, die gesamte Schwanenfamilie in eine Freizeitanlage umzusiedeln. An der Aktion beteiligten sich Feuerwehr, Tierrettung, Ordnungswache und Polizei. Auch eine zuständige Veterinärin war vor Ort.

Das Einfangen gestaltete sich schwieriger als zunächst erwartet. Die sieben Schwäne konnten nicht gemeinsam aufgenommen werden, sondern mussten nacheinander eingefangen werden. Bis zum Freitagnachmittag gelang es den Einsatzkräften, sämtliche Jungtiere und einen der beiden älteren Schwäne in die vorgesehene Anlage zu bringen.

Ein erwachsener Schwan zunächst noch nicht eingefangen

Während sechs Familienmitglieder bereits umgesiedelt waren, versuchten die Einsatzkräfte weiterhin, das verbliebene erwachsene Tier einzufangen. Laut der ursprünglichen Meldung von laumat.at dauerte dieser Versuch am Freitagnachmittag noch an. Ob die Familie anschließend vollständig zusammengeführt werden konnte, geht aus dem veröffentlichten Einsatzbericht nicht hervor.

Der Fall verdeutlicht, welche Schwierigkeiten entstehen können, wenn Wildtiere regelmäßig in stark befahrene Bereiche gelangen. Die Entscheidung zur Umsiedlung sollte verhindern, dass die Schwanenfamilie erneut zwischen Fahrzeugen unterwegs ist. Gleichzeitig war vorgesehen, alle sieben Tiere an denselben neuen Aufenthaltsort zu bringen.

Quellen

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert