Am Freitag hat in Wels-Lichtenegg die Umsiedlung einer siebenköpfigen Schwanenfamilie begonnen. Die Tiere waren in den vergangenen Tagen wiederholt auf einem Supermarktparkplatz und im Straßenbereich unterwegs. Dadurch kam es mehrfach zu Einsätzen, bei denen die Schwäne aus dem Gefahrenbereich begleitet werden mussten. Bis zum Freitagnachmittag waren sechs der sieben Tiere eingefangen und in eine Freizeitanlage gebracht worden. Darunter befanden sich alle Jungtiere und ein älteres Tier. Der Versuch, auch den verbleibenden älteren Schwan einzufangen, dauerte zu diesem Zeitpunkt noch an.
Wiederholte Aufenthalte im Verkehrsbereich
Die Schwanenfamilie hielt sich in Wels-Lichtenegg nicht nur in unmittelbarer Nähe des Welser Mühlbachs auf. Nach wiederholten Alarmierungen wurden die Tiere immer wieder auf einem Parkplatz eines Supermarktes sowie im Straßenbereich angetroffen. Gerade der Aufenthalt auf der Fahrbahn oder in deren unmittelbarer Nähe machte die Situation für den Verkehr problematisch. Die Einsatzkräfte begleiteten die Schwäne deshalb mehrfach aus dem Gefahrenbereich. Als Ausweichorte werden ein Park und der Welser Mühlbach genannt. Diese Maßnahmen konnten die Familie zunächst aus dem unmittelbaren Verkehrsraum bringen, beendeten die wiederkehrenden Aufenthalte an den problematischen Stellen jedoch nicht dauerhaft. Für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer lag die Bedeutung des Einsatzes deshalb weniger in einem einzelnen Vorfall als in der Wiederholung. Jede erneute Bewegung der Tiere in Richtung Straße oder Parkplatz konnte weitere Sicherungsmaßnahmen erforderlich machen. Die am Freitag eingeleitete Umsiedlung war damit die Reaktion auf eine anhaltende Situation, nicht auf eine einmalige Begegnung mit Wildtieren.
Entscheidung für eine Freizeitanlage
Nach den wiederholten Begleitungen wurde am Freitag entschieden, die gesamte Schwanenfamilie in eine Freizeitanlage zu übersiedeln. Der konkrete Zielort wird in der Meldung nicht näher bezeichnet. Fest steht, dass die Tiere nicht lediglich in den nahe gelegenen Mühlbach zurückgebracht, sondern aus dem bisherigen Umfeld heraus in eine andere Anlage gebracht werden sollten. Damit sollte die Familie aus jenem Bereich herausgenommen werden, in dem sie wiederholt mit Parkplatz und Straßenverkehr in Berührung gekommen war. Die Umsiedlung betrifft alle sieben Tiere und nicht nur einzelne Schwäne, die zuvor aus dem Gefahrenbereich geführt worden waren. Gerade bei einer Schwanenfamilie war daher der gemeinsame Fang der Tiere ein wesentlicher Teil der Aktion. Die Entscheidung hatte zugleich eine praktische Konsequenz für den Einsatzablauf: Solange die Familie lediglich zurück zum Mühlbach oder in einen Park begleitet wurde, blieb die Möglichkeit weiterer Aufenthalte im Verkehrsbereich bestehen.
Mehrere Einsatzorganisationen beteiligt
Das Einfangen erwies sich als schwieriger als zunächst angenommen. Die Tiere konnten nicht in einem einzigen Schritt übernommen werden, sondern wurden nach und nach eingefangen. Dadurch zog sich die Aktion bis in den Freitagnachmittag hinein. Beteiligt waren Feuerwehr, Tierrettung, Ordnungswache und Polizei. Zusätzlich war eine zuständige Veterinärin im Einsatz. Die Zusammensetzung zeigt, dass bei der Aktion mehrere Aufgaben zusammenliefen: Die Zusammensetzung zeigt, dass mehrere Organisationen sowie eine zuständige Veterinärin an der Aktion beteiligt waren. Das Einfangen gestaltete sich schwieriger als zunächst angenommen, doch die Einsatzkräfte sollten die Familie gemeinsam in die Freizeitanlage umsiedeln.
Sechs Tiere bis zum Nachmittag umgesetzt
Bis zum Freitagnachmittag konnten zumindest sechs Schwäne eingefangen werden. Dabei handelte es sich um alle jungen Tiere und um einen älteren Schwan. Diese sechs Tiere wurden anschließend in die Freizeitanlage umgesiedelt. Die Altersverteilung ist für den weiteren Ablauf entscheidend. Die Jungtiere waren zu diesem Zeitpunkt bereits gemeinsam mit einem erwachsenen Tier umgesetzt worden. Ein weiterer älterer Schwan befand sich dagegen noch nicht in der Anlage. Damit war die Umsiedlung der Familie zunächst noch nicht vollständig abgeschlossen, obwohl die Einsatzaktion auf die gemeinsame Übersiedlung aller sieben Tiere zielte.
Der letzte Fang erwies sich als besonders schwierig. Der Versuch, auch das verbleibende ältere Tier einzufangen, dauerte am Freitagnachmittag noch an. Der zu diesem Zeitpunkt dokumentierte Stand war daher eine weitgehend, aber noch nicht vollständig abgeschlossene Umsiedlung. Für die Einsatzkräfte bedeutete das, dass die Aufgabe trotz des Erfolgs bei sechs Tieren fortgesetzt werden musste. Ein Abbruch nach dem Fang der Jungtiere und eines Alttiers hätte die Familie nicht vollständig umgesetzt. Zudem wäre weiterhin ein älterer Schwan im bisherigen Umfeld verblieben, in dem es zuvor wiederholt zu Aufenthalten im Straßen- und Parkplatzbereich gekommen war.
Warum der letzte Schwan entscheidend war
Bei der Aktion ging es nicht nur darum, möglichst viele Tiere aus dem Verkehrsbereich zu entfernen. Entscheidend war, die siebenköpfige Familie vollständig an den vorgesehenen neuen Aufenthaltsort zu bringen. Solange ein Tier fehlte, war der Vorgang organisatorisch und praktisch offen. Die Meldung beschreibt nicht, wie der letzte Fang anschließend abgeschlossen wurde. Der belastbare Sachstand für den Freitagnachmittag lautet daher: Sechs Schwäne waren bereits umgesiedelt, während der Versuch zur Übernahme des siebten Tieres noch lief. Eine spätere Erfolgsmeldung ist in den Angaben zu diesem Einsatz nicht enthalten.
In den Tagen vor der Umsiedlungsentscheidung waren die Einsatzkräfte wiederholt wegen der Schwanenfamilie alarmiert worden. Die Tiere hielten sich dabei immer wieder auf dem Parkplatz eines Supermarktes und im Straßenbereich auf. Zuvor waren sie mehrfach aus dem Gefahrenbereich in einen Park oder zurück zum Welser Mühlbach begleitet worden. Am Freitag fiel anschließend die Entscheidung, die siebenköpfige Familie in eine Freizeitanlage umzusiedeln. Das Einfangen gestaltete sich laut Meldung schwieriger als angenommen; die Tiere konnten schließlich nahezu vollständig nach und nach eingefangen werden. Im Einsatz standen Feuerwehr, Tierrettung, Ordnungswache und Polizei sowie eine zuständige Veterinärin. Bis zum Freitagnachmittag waren alle jungen Schwäne und ein älteres Tier in die Freizeitanlage umgesiedelt. Der Fangversuch für das weitere ältere Tier dauerte zu diesem Zeitpunkt noch an.
Der Fall zeigt damit vor allem die Schwierigkeiten, die entstehen können, wenn Wildtiere regelmäßig in stark genutzte Bereiche wechseln. Als Orte werden der Welser Mühlbach, ein Park, ein Supermarktparkplatz und der Straßenbereich genannt. Wiederholtes Zurückbegleiten reichte in diesem Fall nicht aus, um weitere Einsätze zu verhindern. Erst die Entscheidung für eine Umsiedlung bot einen anderen Ansatz. Für Wels-Lichtenegg war somit maßgeblich, dass diese konkrete Familie wiederholt dorthin gelangte, wo sie den Straßenverkehr beeinträchtigen konnte. Die Beteiligung mehrerer Einsatzorganisationen und einer Veterinärin unterstreicht den Aufwand, der notwendig wurde, um die Tiere sicher aus dieser Situation herauszubringen. Am Freitagnachmittag war die Umsiedlung weit fortgeschritten, aber noch nicht abgeschlossen. Ob auch der verbliebene ältere Schwan eingefangen werden konnte, war zu diesem Zeitpunkt die entscheidende offene Frage.
Quellen
Übersiedlungsaktion für siebenköpfige Schwanenfamilie in Wels-Lichtenegg nach mehreren Einsätze
Quellen
- regionews.at – Übersiedlungsaktion für siebenköpfige Schwanenfamilie in Wels-Lichtenegg nach mehreren Einsätze – https://www.regionews.at/ampnewsdetail/Uebersiedlungsaktion_fuer_siebenkoepfige_Schwanenfamilie_in_Wels_Lichtenegg_nach_mehreren_Einsaetze-713843
