Das ist ein Fischmaul – kein Fischmund

Gastartikel

In diesem Beitrag möchte ich mit dem Mythos aufräumen „Jeder maßigen Fisch muss, entnommen und verwerten werden er darf auf keinen Fall zurücksetzen werden!“

Um diesen Mythos zu entzaubern, musste ich mich, durch einen sehr langen, aber informativen und aus meiner Sicht, kompetenten Beitrag von Rechtsanwalt Kolja Kreder ackern. Ich habe die Antworten für die einzelnen Phasen schon mal vorweggenommen. Für diejenigen die den kompletten Beitrag von Rechtsanwalt Kolja Kreder Lesen möchten ist im unteren Teil die ungekürzte Fassung als Link und in Textform auf dieser Seite. Die aus meiner Sicht wichtigsten Textpassagen sind rot markiert. Ich zolle hiermit Herrn Rechtsanwalt Kolja Kreder meinen Respekt. Sie haben mit ihrer Analyse der rechtlichen Lage zu diesem Thema eine Menge geleistet um Angelgegnern wie PETA & Co. den Wind aus den Segeln zu nehmen und Anglern die nötige Rechtssicherheit zugeben. Vielen Dank!

Phase 1: (Haken und Drillen des Fisches):

Hält sich der Angler, in dieser Phase an die Vorgaben des Landesfischereigesetzes kann PETA & Co. ihm nicht ans Bein Pissen!

Einziger Fallstrick hier: Ein bewusstes, in die Länge ziehen des Drills kann für den Angler juristische Konsequenzen haben!

Phase 2 (Entscheidung über das Töten oder Zurücksetzen des Fisches):

Jeder Angler darf, ja muss sogar auch maßige Fische zurücksetzen, wenn er keine sinnvolle Verwertungsmöglichkeit für den gefangenen Fisch hat.

Gründe für Nichtentnahme:

  • Angler möchte den Fisch nicht zu Nahrungszwecken verwenden
  • der gefangene Fisch ist für den Angler kein guter Speisefisch
  • der gefangene Fisch entspricht nicht den Zielfisch des Anglers
  • der gefangene Fisch ist für den Angler zu groß
  • der gefangene Fisch ist für den Angler zu klein
  • der gefangene Fisch ist für den Angler unverwertbar

Einziger Fallstrick hier:

Wenn der Angler gegenüber Fischereiaufseher oder Polizei freimütig zugibt, dass er die Fische immer ohne Entnahmeabsicht fängt, hat der Angler juristische Konsequenzen zu fürchten!

Phase 3: (Zurücksetzen oder Töten des Fisches)

§ 4 Landesfischereiverordnung NRW schreibt vor:

„Fische sind unverzüglich mit der gebotenen Sorgfalt ins Fanggewässer zurückzusetzen“.

Gegen Fotos von Anglern mit ihrem Fang ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Dies muss aber in einer Weise erfolgen, die nicht zu länger anhaltendem Leid beim Fisch führt. Unverzüglich heißt in der Juristensprache: „Ohne schuldhaftes Zögern“

Einziger Fallstrick hier: Wenn der gefangene Fisch nicht unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt zurückgesetzt wird. (Gegen ein kurzes Foto ist nichts einzuwenden.) Muss der Angler mit juristischen Folgen Rechnen.

Zusammenfassung:

Wir Fassen also zusammen: Angler müssen mit juristischen Folgen nur Rechnen wenn:

  1. Wenn er den Drill bewusst in die Länge zieht
  2. Wenn der Angler gegenüber dem Fischereiaufseher oder der Polizei freimütig zugibt, dass er Fische immer ohne Entnahmeabsicht fängt.
  3. Wenn der gefangene Fisch nicht unverzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt zurückgesetzt wird. (Gegen ein kurzes Foto ist nichts einzuwenden.)

PETA Masche prominente Angler Anzeigen

Die Liste der angezeigten Prominenten Angler ist beachtlich. Wer noch mehr Fälle kennt, bitte an info@gerati.de senden auch Hintergrundinformationen die zur Anzeige führten können Hilfreich sein! An Urteilen sind wir auch Interessiert.

Vitali Dalke – wie ein Hochkrimineller Gangster behandelt

Materia (bürgerlich Marten Laciny) steht immer noch am öffentlichen Pranger auf der PETA Seite! Hat sich Leider auf eine 5000 € Strafzahlung gegen Einstellung des Verfahrens eingelassen! Angezeigt aufgrund folgenden Videos:

In diesem Video hält Materia 22 Sekunden in die Kamera und lässt ihn danach wieder Frei. PETA meint, hier lag Fischquälerei durch Catch & Release vor. Moment mal haben wir nicht gerade gelernt: Jeder Angler darf, ja muss sogar auch maßige Fische zurücksetzen. Wenn er keine sinnvolle Verwertungsmöglichkeit für den gefangenen Fisch hat? Hm, vielleicht überlegt sich der gute die Sache nochmal und geht in Berufung.

Matze Koch: Wird immer noch von PETA öffentlich gedemütigt:

Erstaunlich das der stets kampfbereite und gegenüber PETA kein Blatt vor dem Mund nehmende Matze Koch noch keine Mittel und Wege gefunden hat, dass dieser Rufschädigende Beitrag gelöscht wird. Bleibt zu hoffen das sich da noch etwas tut.

Matze redet Tacheles über PETA:

Jüngstes prominentes Beispiel Claudia Darga wurde vor ca. 2 Jahren von der PETA nach Markus Lanz Talk Show angezeigt. Weil in der Talk Show ein Video gezeigt wurde, in dem Claudia Darga mit einem Karpfen in der Hand gezeigt wurde, den sie in Schleswig-Holstein in der Nähe von Flensburg gefangen hatte. Obwohl man in dem Video nicht sieht, ob Claudia Draga den Fisch tötet oder ihn frei lässt, hatte PETA mal wieder nichts Besseres zu tun als eine Pauschal-Anzeige rauszuhauen. Bildzeitungsschlagzeilen garantierten PETA natürlich einmal mehr mediale Aufmerksamkeit. Bild Titel: „Fische sind traumatisiert“ Tierschützer zeigen Karpfen-Queen an.

Ergebnis der Strafanzeige nach 2 Jahren, Zitat: Das Ermittlungsverfahren gegen die Beschuldigte wird gemäß § 153 Absatz 1 der Strafprozessordnung eingestellt, weil die Schuld, als gering anzusehen wäre und kein öffentliches Interesse an der Verfolgung besteht. Link: § 153 StPO – Einzelnorm

Frage an PETA: Warum wurde nach der Einstellung des Verfahrens gegen Claudia Draga nicht unverzüglich folgender PETA Beitrag von ihrer Seite gelöscht:Verstoß gegen das Tierschutzgesetz: PETA zeigt Hamburgs „Karpfenkönigin“ Claudia Darga an

Claudia Draga ist ja wohl mit der Einstellung des Verfahrens vollständig rehabilitiert. Also husch, husch lieber Dr. Edmund Haferbeck walten sie ihres Amtes! Ansonsten kann es sein das vom Klage Befugten bei nicht Löschung des Verleumderischen Claudia Draga Beitrages auf ihrer PETA Seite, rechtliche Schritte gegen PETA einzuleiten!

Ausführungen von Pseudoexpertin Frau Diplom-Biologin Dr. Tanja Breining:

Zitat: „Angeln bedeutet Fische in eine Falle zu Locken, ihnen einen Haken durch den Mund zu bohren. Minuten bis Stundenlang einem qualvollen Todeskampf auszusetzen. Bis sie schließlich Erschlagen oder Teils noch Lebendig ausgenommen werden …“

Meine Analyse zu ihren Aussagen:

Haken durch den Mund“

Frau Diplom-Biologin Dr. Tanja Breining, seit wann haben Fische Münder? Drücken Sie sich doch einmal Fachlich korrekt aus! Tiere haben Mäuler das Lernen Kinder schon im Vorschulalter! Ihre Inkompetenz lässt Tief Blicken. Wo haben sie ihren Doktor gemacht? Hat man ihre Doktorarbeit auf Plagiate überprüft?

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Fischmaul

 

„Stundenlang einem qualvollen Todeskampf auszusetzen.“

Frau Diplom-Biologin Dr. Tanja Breining was haben sie den für eine verschrobene Wahrnehmung von uns Anglern? Ich kenne niemanden in der Angelszene, der einen Drill bewusst in die Stundenlänge zieht. Wenn sie den kompletten Beitrag von Rechtsanwalt Kolja Kreder studieren werden sie schnell merken was sie hier für einen Bullshit verbreiten. Wat is‘ denn (was?), wat is‘ denn (was?), wat is‘ denn los mit ihnen?

Hier ein kleiner Ausschnitt:

Ein bewusstes, in die Länge ziehen des Drills ist von dieser Erlaubnis nicht mehr erfasst, da es für den Fang des Fisches nicht erforderlich ist.“

Und wissen sie was, Frau Diplom-Biologin Dr. Tanja Breining? Ich bin mir sicher, 99,9 % der Angelfreunde halten sich an die Vorgaben des Landesfischereirechts! Also, falls sie mal wieder hinter einem Busch sitzen, heimlich Angler Filmen und der höchst unwahrscheinliche Fall eintritt, das jemand absichtlich einen Drill in die Länge zieht, komme ich persönlich nach Stuttgart und gebe ihnen ein Veganes Bier aus, versprochen!

„Erschlagen und teils lebendig ausgenommen!“

Zu ihrer Aussage „Erschlagen und teils lebendig ausgenommen“ fällt mir nicht mehr viel ein. Frau Diplom-Biologin Dr. Tanja Breining, sie unterstellen Millionen Anglern ja allerhand! Aber mit Verleumdung kennt sich ihr „Expertenverein“ ja bestens aus. Nur so viel Frau Diplom-Biologin Dr. Tanja Breining, wir Angler wissen sehr genau wie man einen Fisch waidgerecht betäubt und anschließend tötet! Und das ist kein Verbrechen, auch wenn sie Begriffe wie Tier/Fischquälerei und Mord in diesem Zusammenhang gebetsmühlenartig immer und immer wieder wiederholen, wird ihre Aussage deshalb nicht wahrer.

Kostenlose PR Empfehlung

Ich empfehle ihnen in Zukunft ihren „Feind“ genau zu studieren bevor sie Tresen-Thesen aufstellen die jeder Grundlage entbehren. Und wenn sie mit ihrem Busenfreund Dr. Edmund Haferbeck (Nichtjurist der sich als Anwalt für Tiere ausgibt) mal wieder einen über den Durst Trinken und dabei allerlei Gehirn-Pups-Ideen entstehen. Denken Sie bitte daran, nicht jeder Gehirn-Pups ist es Wert in die Welt hinausposaunt zu werden. Sonst entstehen manchmal Bumerang Effekte ungeahnten Ausmaßes. Wie kürzlich als zwei bekannte Angel YouTuber mit ihren tollen Videos in kürzester Zeit mehr als 20000 Stimmen für die Petition „Gemeinnützigkeit PETA abschaffen“ generiert haben. Das waren nur 2 YouTuber, Frau Diplom-Biologin Dr. Tanja Breining. Was passiert, wenn sich alle von PETA zu Unrecht an den Pranger gestellten Verbrüdern, um gemeinsam gegen ihren aufgeblähten Verein vorzugehen, brauche ich ihnen ja wohl nicht zu sagen.

Wie lange lassen sich Prominente noch vor den dreckigen PETA Karren Spannen?

Dann ist bald nix mehr mit geräumiger Bürofläche in bester Stuttgarter Lage! Was glaubt ihr unlustiger Denunzianten Verein eigentlich, wie Lange die Prominenten sich noch vor den dreckigen PETA Karren spannen lassen? Bisher hieß es für viele von den D bis F Promis noch immer, wenn die Summe stimmt, gebe ich mich für jeden Scheiß her. Aber wenn die Geldströme versiegen, habt ihr ein riesiges Problem. Und glauben sie mir Frau Diplom-Biologin Dr. Tanja Breining genau darauf läuft es hinaus, wenn bei euch nicht langsam mal ein paar Leute das Gehirn einschalten und zugeben, dass sie sich an der einen oder andern Stelle verrannt haben. Am besten Entschuldigt man sich Öffentlich nur mal so als Tipp von Mensch zu Mensch, wenn sie verstehen!?

Komplettfassung von Rechtsanwalt Kolja Kreder Quelle:Rechtliche Probleme beim Zurücksetzen von Fischen

Zitat Rechtsanwalt Kolja Kreder:

„Wir Teilen den Ablauf beim Angeln in 3 Phasen ein.“

 

1. Phase: Haken und Drillen des Fisches:

Jedes Bundesland in Deutschland verfügt über ein Landesfischereigesetz. Jedes dieser Landesfischereigesetze erlaubt das Fischen mit der Handangel. Zwangsläufig wird dabei ein Haken benutzt. Ebenso zwangsläufig ist es, dass der Fisch dabei gehakt und gedrillt wird, also Leid erfährt. Dies ist aber unvermeidlich und erfolgt im Rahmen eines typischen Fischfanges mit der Handangel. Damit gibt das Landesfischereirecht dem Angler also die Erlaubnis für dieses Leid Zufügung. Juristen sprechen hier von einem sogenannten Erlaubnistatbestand. Diese Erlaubnis ist natürlich nicht grenzenlos, denn die Landesfischereigesetze geben keine grundsätzliche Erlaubnis, dem Fisch Leid zuzufügen, sondern nur insoweit, als es für den Fang des Fisches erforderlich ist. Ein bewusstes, in die Länge ziehen des Drills ist von dieser Erlaubnis nicht mehr erfasst, da es für den Fang des Fisches nicht erforderlich ist. Bedauerlicherweise scheint dies nicht allen Richtern klar zu sein. Daher liest man in einigen Urteilen immer wieder lange Ausführungen darüber, dass das Haken und Drillen Leid zufügt. Dies ist, aber – wie dargestellt – irrelevant, solange sich der Angler an die Vorgaben seines Landesfischereirechts hält.

Man sieht also, bis hier her sind wir ohne eine Diskussion über den Verzehr des Fanges ausgekommen. Neben dem Landesfischereirecht ist kein weiterer „vernünftiger Grund“ erforderlich, auch wenn es von einigen Kreisen immer wieder gebetsmühlenartig wiederholt wird.

Fazit: Hält sich der Angler, in Phase 1 an die Vorgaben des Landesfischereigesetzes kann PETA ihm nicht ans Bein Pissen!

2. Phase: Entscheidung über das Töten oder Zurücksetzen des Fisches

Hier trifft der Angler die Entscheidung, wie er mit dem gefangenen maßigen Fisch verfährt. Die meisten Landesfischereigesetze machen hierzu keine weiteren Vorschriften. Soweit das Landesfischereigesetz in Bayern die Tötung des Fisches zwingend vorschr