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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: WAMS

  • Scheinheiligkeit statt Hilfe: Warum Tierrechtsgruppen am echten Tierschutz scheitern

    Scheinheiligkeit statt Hilfe: Warum Tierrechtsgruppen am echten Tierschutz scheitern

    Der Deutsche Tierschutzbund hat in einer aktuellen Pressemitteilung auf die Tötung gesunder Tiere in Zoos aufmerksam gemacht. Diese Praxis ist zweifellos ethisch und gesellschaftlich diskussionswürdig – doch sie offenbart auch eine bemerkenswerte Dynamik innerhalb der Tierschutzdebatte. In den Vordergrund drängen sich nicht die sachlich arbeitenden Tierschutzorganisationen, sondern jene Gruppen, die unter dem Banner der Tierrechte laute, polarisierende Forderungen stellen. Dabei fällt auf: Während diese Akteure gerne den moralischen Zeigefinger heben, bleibt ihr Beitrag zum praktischen Tierschutz erschreckend gering. So engagieren sich viele dieser Gruppen kaum bei konkreten Rettungsaktionen, Tiernotfällen oder in der täglichen Versorgung und Betreuung von Tieren, sondern begnügen sich mit Kampagnen und symbolischen Protesten.

    Die Widersprüche der Tierrechtsbewegung

    Lautstark, aber inhaltsleer: Die Strategie der Tierrechtler

    Die Tierrechtsbewegung gibt sich gern radikal und kompromisslos. Von der sofortigen Schließung aller Zoos über vegane Umerziehung der Bevölkerung bis hin zur juristischen Gleichstellung von Mensch und Tier – das Forderungsspektrum ist breit, laut und plakativ. Doch je extremer die Forderungen, desto geringer die Bereitschaft, sich mit den realen Herausforderungen des praktischen Tierschutzes auseinanderzusetzen.

    Ein gutes Beispiel ist die Diskussion um das Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS), das von der Szene als tierfreundliche Alternative zu klassischen Zoos propagiert wird. Dabei ist völlig unklar, wie es dort tatsächlich um Haltung, Versorgung und Transparenz steht. Statt zu helfen, Tiere unterzubringen oder Konzepte zu erarbeiten, verlieren sich Tierrechtler in öffentlichkeitswirksamen Protestaktionen, wie etwa spektakulären Straßenblockaden vor Zoos oder symbolischen „Trauermärschen“ mit schwarzen Särgen, die mediale Aufmerksamkeit erzeugen sollen – Aufmerksamkeit ja, Lösungen nein.

    Gleichzeitig zeigt sich die Bewegung oftmals unfähig, Kompromisse oder realistische Schritte zu formulieren. Die lautstarken Forderungen entbehren meist jeder Praxisnähe. Tiertransporte, medizinische Versorgung, artgerechte Unterbringung – all das sind Themen, zu denen aus der Szene kaum Substanzielles kommt. Wer wirklich helfen will, müsste hier Konzepte liefern. Doch dazu fehlt es an Fachwissen, Wille oder schlichtweg Interesse.

    Menschenrechte für Tiere – aber Kastration ohne Widerspruch?

    Ein weiteres Beispiel für die Doppelmoral in der Tierrechtsdebatte ist die gängige Praxis der Kastration. Dieselben Gruppen, die lautstark für die rechtliche Gleichstellung von Tieren mit Menschen eintreten, fordern mit ebenso viel Nachdruck die massenhafte, pauschale Kastration von Haustieren, Straßentieren und sogar Zootieren. Eine solche Praxis wäre beim Menschen ein klarer Verstoß gegen fundamentale Menschenrechte – im Tierrecht aber offenbar akzeptabel.

    Hier zeigt sich ein eklatanter Widerspruch: Wer Tiere als rechtlich gleichwertig zu Menschen betrachtet, müsste auch deren körperliche Unversehrtheit als unantastbar ansehen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Kastration wird nicht hinterfragt, sondern als moralische Pflicht verklärt. Diese Haltung offenbart eine stark selektive Ethik, die mehr auf Ideologie als auf durchdachte Tierschutzpraxis basiert.

    Zudem stellt sich die Frage, ob die Kastration tatsächlich immer im Sinne des Tieres ist – oder ob nicht auch alternative Methoden wie gezielte Hormonbehandlungen, kontrollierte Haltung oder die Trennung nach Geschlechtern sinnvoller und tierfreundlicher wären. Anstatt nachhaltige Konzepte für Populationskontrolle zu erarbeiten, greift man zur einfachsten, aber invasivsten Methode. Dass Tiere dabei verstümmelt werden, spielt offenbar keine Rolle – solange es ins ideologische Gesamtbild passt.

    Das Pavianproblem: Empörung statt Lösung

    Ein besonders aktueller Fall, der die Hilflosigkeit und Widersprüchlichkeit der Tierrechtsbewegung unterstreicht, ist die Debatte um die Tötung von überzähligen Pavianen. Die öffentliche Empörung war groß – vor allem befeuert durch das Great Ape Project (GAP). Es wurde schnell der Ruf nach einer „tiergerechten Lösung“ laut. Doch wer hoffte, GAP würde nun mit einem konkreten Plan zur Rettung der Paviane aufwarten, wurde bitter enttäuscht.

    Stattdessen wurde vorgeschlagen, die Tiere ins WAMS zu bringen – eine Einrichtung, die bislang keinerlei Nachweise für eine artgerechte Haltung oder ausreichende medizinische Versorgung erbracht hat. Experten und Besucher berichten sogar, dass WAMS nicht einmal die Mindestgehegegrößen erfüllt, die GAP selbst an andere Einrichtungen anlegt. Eine ernsthafte Debatte über Alternativen, über Integrationsmöglichkeiten in bestehende Sozialstrukturen oder langfristige Betreuung? Fehlanzeige.

    Wer Tiere schützen will, sollte mehr bieten als schlichte Protestparolen. Gerade bei einem so komplexen Thema wie überzähligen, nicht sozial integrierbaren Tieren braucht es Fachwissen, Erfahrung und Verantwortung. Forderungen allein retten keine Tiere – sie schaffen höchstens neue Probleme, wenn sie ohne tragfähige Konzepte umgesetzt werden.

    WAMS: Ein Zoo ohne Kontrolle, aber mit moralischem Freifahrtschein

    Das Wales Ape and Monkey Sanctuary wird von Tierrechtlern gern als moralische Alternative zu klassischen Zoos angeführt. Doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich die Einrichtung als klassisches Auffanglager mit erheblichen Defiziten. Es fehlen standardisierte Kontrollen, öffentlich einsehbare Haltungsberichte, tierärztliche Gutachten – kurzum: jegliche Form von Transparenz, die man sonst bei zoologischen Einrichtungen einfordert.

    Besonders problematisch ist die Tatsache, dass WAMS – im Gegensatz zu staatlich regulierten Zoos – keine verbindlichen Auflagen erfüllen muss. Während deutsche Zoos unter regelmäßiger Aufsicht durch Veterinärämter stehen, scheint WAMS weitgehend unbeobachtet zu agieren. Und dennoch wird die Einrichtung vom GAP empfohlen, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, deren Eignung nachzuweisen.

    Hinzu kommt: Besucher berichten von überfüllten Gehegen, vernachlässigten Tieren und einem insgesamt maroden Zustand der Anlage. Fotos und Erfahrungsberichte zeichnen ein Bild, das kaum mit dem Anspruch vereinbar ist, ein tierfreundliches Refugium zu sein. So dokumentierte etwa GERATI am 25. Oktober 2023 in einem Artikel, zahlreiche Missstände in WAMS, darunter fehlende Rückzugsmöglichkeiten für Affen, hygienische Defizite in mehreren Gehegen sowie eine mangelhafte tierärztliche Versorgung. Die Vorwürfe stützen sich auf Aussagen ehemaliger Freiwilliger und unabhängiger Besucher. Als Autor des Beitrags habe ich die Informationen sorgfältig recherchiert und mit verfügbaren Quellen abgeglichen. Umso erschreckender ist es, dass Tierrechtler ausgerechnet dieses Projekt als Alternative zur Tötung von Pavianen präsentieren.

    Keine Forderungen an die eigenen Reihen

    Ein zentrales Problem der Tierrechtsszene ist ihr blinder Fleck in der Selbstkritik. Während Organisationen wie GAP und ihre Unterstützer regelmäßig Forderungskataloge an Zoos, Tierhalter und Politiker richten, bleiben ähnliche Anforderungen an eigene Einrichtungen wie WAMS vollkommen aus. Transparenz, Kontrolle, tierärztliche Versorgung – all das scheint plötzlich keine Rolle mehr zu spielen, wenn es um die eigenen Projekte geht.

    Besonders irritierend ist die Rolle von Colin Goldner, einem der führenden Köpfe des Great Ape Project. Er sitzt im Beirat von WAMS und müsste daher eigentlich Interesse daran haben, für Transparenz und Tierschutzstandards zu sorgen. Doch stattdessen verweigert er jegliche Offenlegung – sei es über Gehegegrößen, Tiergesundheit oder medizinische Versorgung. Diese Intransparenz wirft berechtigte Fragen auf und steht im krassen Gegensatz zur sonst so kompromisslosen Rhetorik.

    Dass es keinerlei unabhängige Prüfberichte über WAMS gibt, ist symptomatisch für eine Bewegung, die sich lieber moralisch überhöht, als eigene Schwächen zu reflektieren. Solange die Tierrechtsszene mit zweierlei Maß misst, wird sie in glaubwürdiger Tierschutzarbeit keine tragende Rolle spielen können.

    Fazit: Moral ohne Verantwortung ist keine Lösung

    Der Deutsche Tierschutzbund kritisiert zu Recht fragwürdige Tötungen in Zoos. Doch wer Tierschutz ernst nimmt, darf sich nicht auf wohlfeile Empörung beschränken. Gerade Tierrechtsgruppen wie das Great Ape Project sollten endlich selbst den Nachweis erbringen, dass ihre „Lösungen“ überhaupt tragfähig sind – sowohl in organisatorischer als auch in ethischer Hinsicht.

    Wer Tiere wirklich schützen will, muss sich an objektiven Standards messen lassen. Dazu gehört auch, Transparenz zu schaffen und sich selbst denselben Anforderungen zu unterwerfen, die man von anderen verlangt. Einrichtungen wie WAMS dürfen nicht länger durch ideologische Nibelungentreue vor öffentlicher Kritik geschützt werden.

    Tierschutz ist mehr als Empörung, mehr als plakative Forderungen und medienwirksame Auftritte. Er bedeutet auch, tragfähige Lösungen zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen und konkrete Hilfe für Tiere in Not zu leisten – unabhängig davon, ob sie in einem Zoo, einem Tierheim oder in freier Wildbahn leben. Es ist eine Aufgabe, die Fachkenntnis, Verantwortungsbewusstsein und Integrität erfordert. Wer das nicht leisten kann oder will, sollte sich aus der praktischen Debatte heraushalten – im Interesse der Tiere, um die es angeblich geht.

    Quellen:

  • Great Ape Project unterstützt Tierquälerei bei Schimpansen im Wales Ape and Monkey Sanctuary

    Great Ape Project unterstützt Tierquälerei bei Schimpansen im Wales Ape and Monkey Sanctuary

    Der Artikel beleuchtet die Tierquälerei im Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS) und präsentiert Beweise für diese Missstände. Besucher des WAMS haben sich über zu kleine Käfige beschwert, was von negativen Google-Bewertungen und Fotos bestätigt wird. Experten kritisieren zudem, dass das WAMS kein ausgebildetes Fachpersonal beschäftigt. Trotz der Vorwürfe befürwortet das Great Ape Project das WAMS, während es den Zoo Krefeld verurteilt, der in eine artenschutzgerechte Affenanlage investiert hat. Die Verbindungen zwischen dem Great Ape Project und dem WAMS werfen Fragen zur Glaubwürdigkeit auf. Es ist wichtig, die Bedingungen im WAMS zu verbessern und die Tiere angemessen zu versorgen.

    Philipp J. Kroiß von Zoos.media deckt massive Tierquälerei im Wales Ape and Monkey Sanctuary auf

    Der Artikel von Philipp J. Kroiß (zoos.media) informiert über die Tierquälerei im Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS) und liefert dazu Beweise. Viele Besucher haben sich in Bewertungen über zu kleine Käfige beschwert. Das WAMS reagiert dünnhäutig auf die Kritik und versucht, die Rezensenten herabzuwürdigen, anstatt die Vorwürfe zu widerlegen. Negative Google-Bewertungen werden von wohlmeinenden Fotografen bestätigt, die keine modernen Tierhaltungsbedingungen zeigen. Das WAMS wird von Experten ebenfalls kritisiert, da es kein ausgebildetes Fachpersonal beschäftigt.

    Die Kritik an den Zuständen im WAMS wird von Besuchern und Experten bestätigt. Es gibt Beschwerden über zu kleine Käfige und die Haltung der Tiere in einem „Feld voller Schrott“. Das WAMS reagiert auf diese Kritik dünnhäutig und versucht, die Rezensenten persönlich anzugreifen, anstatt die Vorwürfe zu widerlegen.

    Negative Google-Bewertungen werden von wohlmeinenden Fotografen bestätigt, die keine modernen Tierhaltungsbedingungen zeigen. Die Fotos zeigen Tiere in Käfigen, die nicht den Standards einer modernen Tierhaltung entsprechen. Diese Bilder bestätigen die Aussagen der negativen Bewertungen und zeigen, dass die Kritik am WAMS authentisch ist.

    Experten wie Tom de Jongh vom Europäischen Erhaltungszucht-Programm (EEP) für Westafrikanische Schimpansen und Alison Cronin vom Monkey World kritisieren das WAMS ebenfalls. Sie bemängeln, dass das WAMS kein ausgebildetes Fachpersonal beschäftigt und dass es Zweifel daran gibt, ob tatsächlich genügend Platz vorhanden ist, um Tiere aufzunehmen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Wales Ape and Monkey Sanctuary massive Tierschutzverstöße begeht, wie von Besuchern und Experten berichtet wird. Die Kritik an den Zuständen im WAMS wird durch Fotos und Zeugenaussagen bestätigt. Das WAMS reagiert dünnhäutig auf die Kritik und versucht, die Vorwürfe zu entkräften, anstatt die Missstände zu beheben. Es stellt sich die Frage, warum Organisationen wie das Great Ape Project das WAMS als gute Alternative zu Zoos sehen, obwohl die Zustände dort alles andere als tiergerecht sind. Im Vergleich zu modernen Zoos bietet das WAMS keine adäquate Tierhaltung und es fehlt an ausgebildetem Fachpersonal.

    Great Ape Project befürwortet Tierquälerei im Wales Ape and Monkey Sanctuary

    Das Great Ape Project, eine internationale Organisation, die sich für den Schutz und die Rechte von Menschenaffen einsetzt, unterstützt öffentlich das Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS). Insbesondere der deutsche Ableger, der von der Giordano Bruno-Stiftung als Projekt geleitet wird, fordert immer wieder öffentlich Zoos in Deutschland auf, ihre Affen dem WAMS zu übergeben. Dies geschieht, obwohl Fotos belegen, dass die Haltungsbedingungen im WAMS tierschutzwidrig sind.

    Gleichzeitig überrascht es jedoch, dass das Great Ape Project den Zoo Krefeld verurteilt, der kürzlich über 30 Millionen Euro in einen artenschutzgerechten Neubau für die Affen investiert hat. Der Zoo hat damit ein deutliches Zeichen für den Schutz bedrohter Arten gesetzt und sich bemüht, den Tieren ein möglichst artgerechtes Zuhause zu bieten.

    Trotz der geplanten Verbesserungen und des bevorstehenden Neubaus der Anlage im Zoo Krefeld, fordert das Great Ape Project den Zoo auf, die Affen an das Wales Ape and Monkey Sanctuary zu übergeben. Diese Forderung ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die dortigen Haltungsbedingungen als tierschutzwidrig angesehen werden. Es scheint, als ob das Great Ape Project für eine fragwürdige Tierhaltung eintritt, anstatt die Verbesserungen in Krefeld anzuerkennen und zu unterstützen.

    Besonders bedenklich ist die Tatsache, dass die beiden Affen Bally und Limbo, die die verheerende Brandkatastrophe in der Sylvesternacht 2019/20 überlebt haben, im Wales Ape and Monkey Sanctuary weniger Platz, Zuneigung und professionelle Pflege erhalten als im Zoo Krefeld. Es scheint, als ob das Great Ape Project die Bedürfnisse und das Wohl der Tiere in Krefeld nicht ausreichend berücksichtigt und stattdessen eine fragwürdige Prioritätensetzung vornimmt. Es ist wichtig, dass der Schutz und das Wohl der Tiere an erster Stelle stehen und nicht politische oder ideologische Interessen.

    Kontaktperson des Great Ape Project sitzt im Beirat des WAMS

    Ein interessanter Zusammenhang ergibt sich, wenn man einen Blick auf die Webseite des WAMS wirft. Dort wird Colin Goldner, der als Kontaktperson der Giordano Bruno-Stiftung aufgeführt wird, als Mitglied des Beirats genannt. Diese Verbindung erklärt, warum der deutsche Ableger des Great Ape Project eine so hohe Priorität im WAMS genießt. Obwohl die Unterbringung der Affen im WAMS tierschutzwidrig erscheint, wird sie von Colin Goldner befürwortet.

    Darüber hinaus wird Colin Goldner als CEO des Great Ape Project bezeichnet und sei ein promovierter Verhaltenspsychologe sowie Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Primatologie. Interessanterweise kann jeder, der sich für Primaten interessiert, Mitglied dieser Gesellschaft werden, ohne über grundlegende Kenntnisse oder Fachverstand in Bezug auf Primatenhaltung und -forschung zu verfügen. Goldner selbst hat nie Verhaltenspsychologie im Zusammenhang mit Primaten erforscht und war in diesem Bereich auch nie wissenschaftlich tätig. Sein Doktorgrad bezieht sich auf Psychologie in Verbindung mit asiatischer Kampfkunst. Es bleibt unklar, welche Expertise sich daraus ableiten lässt, um als Primatenexperte zu fungieren.

    Diese Informationen werfen Fragen auf und lassen Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Great Ape Project aufkommen. Es stellt sich die Frage, ob Colin Goldner als Kontaktperson des Projekts tatsächlich die erforderlichen Fachkenntnisse besitzt, um über die Unterbringung und den Schutz von Primaten zu urteilen. Es scheint, dass hier persönliche Verbindungen und Interessen eine Rolle spielen, anstatt sich auf wissenschaftliche Expertise und Tierwohl zu konzentrieren.

    Umgang mit Kritiken und Kontroversen durch das WAMS

    Das Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS) steht derzeit im Mittelpunkt erheblicher Kritik und Kontroversen. Insbesondere die Tierpflegepraktiken und der Umgang mit Primaten werden stark in Frage gestellt. Experten wie Tom de Jongh und Alison Cronin äußerten ihre Bedenken hinsichtlich des Tierschutzes und bezweifelten sowohl die Praktiken als auch die Kompetenz des Personals im Sanctuary. Es fielen auch Vergleiche zu Zoos, die im Allgemeinen als bessere Tierpflegeanbieter angesehen werden, bei denen die Bedingungen im WAMS als unzureichend für die Tiere eingestuft wurden. Fotos von engen Käfigen und begrenzten Erweiterungen verstärkten diese negativen Bewertungen.

    Besonders problematisch ist jedoch die Art und Weise, wie das Sanctuary auf die Kritik reagiert hat. Statt auf die geäußerten Bedenken einzugehen, griffen sie die Kritiker persönlich an. Diese defensiven Reaktionen haben die Glaubwürdigkeit des WAMS weiter untergraben. Es ist klar, dass eine konstruktive Auseinandersetzung mit den Vorwürfen und eine offene Diskussion darüber, wie die Bedingungen verbessert werden können, dringend erforderlich sind.

    Darüber hinaus hat die Unterstützung von WAMS durch Organisationen, die moderne Zoo-Tierpflege kritisieren, zu weiteren Fragen geführt. Die Inkonsistenz und Unglaubwürdigkeit dieser Unterstützung wird kritisch betrachtet. Es scheint widersprüchlich, dass Organisationen, die sich für verbesserte Tierpflege einsetzen, ein Sanctuary unterstützen, das selbst von Experten stark kritisiert wird.

    Insgesamt zeigen die Kritik und die Kontroversen um das Wales Ape and Monkey Sanctuary die dringende Notwendigkeit einer verbesserten Tierpflege und einer größeren Rechenschaftspflicht im Sanctuary auf. Es ist wichtig, dass das WAMS die Bedenken ernst nimmt, eine offene Diskussion ermöglicht und konkrete Schritte unternimmt, um die Bedingungen für die Tiere zu verbessern. Nur so kann das Sanctuary seine Glaubwürdigkeit wiederherstellen und sicherstellen, dass die Tiere in angemessener Weise versorgt werden.

    wie Glaubwürdig ist das Great Ape Project und Colin Goldner

    Das Great Ape Project ist eine international agierende Organisation, die sich für die Rechte der Menschenaffen einsetzt. Gegründet wurde sie im Jahr 1993 von den Philosophen Peter Singer und Paola Cavalieri. Das Ziel des Projekts ist es, Menschenaffen den Status von „nicht-menschlichen Personen“ zuzuerkennen und ihnen somit grundlegende Rechte wie Freiheit und Schutz vor Folter zu gewähren. Doch wie glaubwürdig ist das Great Ape Project in Deutschland und die Kontaktperson Colin Goldner?

    Das Great Ape Project hat in den letzten Jahren viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen und konnte einige Erfolge verzeichnen. So wurden beispielsweise in einigen Ländern Gesetze erlassen, die den Schutz der Menschenaffen stärken. Zudem hat die Organisation zahlreiche renommierte Wissenschaftler und Prominente als Unterstützer gewonnen. Dies deutet darauf hin, dass das Great Ape Project eine gewisse Glaubwürdigkeit genießt und in der Lage ist, Menschen von seiner Sache zu überzeugen.

    Allerdings gibt es auch Kritiker, die Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Great Ape Project insbesondere in Deutschland und an Colin Goldner äußern. Sie werfen ihm vor, seine persönliche Agenda zu verfolgen und wissenschaftliche Fakten zu ignorieren. Zudem wird kritisiert, dass das Great Ape Project unrealistische Forderungen stellt und sich nicht ausreichend mit den praktischen Herausforderungen des Tierschutzes auseinandersetzt.

    Besonders bedenklich ist die jüngst aufgedeckte Verbindung zwischen dem Great Ape Project und Colin Goldner in Deutschland, der offenbar tierschutzwidrige Unterbringungen und Haltungen von Affen im Wales Ape and Monkey Sanctuary befürwortet. Gleichzeitig übt er Kritik an geplanten Neubauten, die eine artgerechte Unterbringung von Affen im Zoo Krefeld ermöglichen sollen. Diese Erkenntnisse werfen ernsthafte Fragen bezüglich des tierethischen Engagements und der Konsistenz der beteiligten Akteure auf. Es gilt, die Haltung und Pflege von Affen in menschlicher Obhut mit dem höchsten Maß an Tierschutz und moralischer Verantwortung zu gewährleisten.

    Schlussfolgerung

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Wales Ape and Monkey Sanctuary (WAMS) massive Tierschutzverstöße begeht, wie von Besuchern und Experten berichtet wird. Die Kritik an den Zuständen im WAMS wird durch Fotos und Zeugenaussagen bestätigt. Das WAMS reagiert dünnhäutig auf die Kritik und versucht, die Vorwürfe zu entkräften, anstatt die Missstände zu beheben. Es stellt sich die Frage, warum Organisationen wie das Great Ape Project das WAMS als gute Alternative zu Zoos sehen, obwohl die Zustände dort alles andere als tiergerecht sind. Im Vergleich zu modernen Zoos bietet das WAMS keine adäquate Tierhaltung und es fehlt an ausgebildetem Fachpersonal. Es ist wichtig, dass der Schutz und das Wohl der Tiere an erster Stelle stehen und nicht politische oder ideologische Interessen.