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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Tiergarten Nürnberg

  • Delfinlagune Nürnberg Kritik: Umbau, Tierschutzdebatte und die Realität hinter den Vorwürfen

    Delfinlagune Nürnberg Kritik: Umbau, Tierschutzdebatte und die Realität hinter den Vorwürfen

    Die Diskussion um die Delfinlagune im Tiergarten Nürnberg flammt erneut auf. Nach jahrelanger Sanierung wurde die Anlage modernisiert und wiedereröffnet, doch anstatt für Ruhe zu sorgen, hat der Umbau die Debatte weiter angeheizt. Während die Tierrechtsorganisation PETA erneut schwere Vorwürfe erhebt, stellt sich der Tiergarten entschieden dagegen und verweist auf wissenschaftliche Erkenntnisse sowie seine Rolle im Artenschutz.

    Umbau der Delfinlagune: Millioneninvestition mit Anspruch auf Modernisierung

    Die Delfinlagune in Nürnberg gehört seit ihrer ursprünglichen Eröffnung im Jahr 2011 zu den bekanntesten Anlagen dieser Art in Deutschland. Zwischen 2022 und 2026 wurde sie umfassend saniert und technisch modernisiert. Die Anlage umfasst mehrere Becken mit einem Gesamtvolumen von über sieben Millionen Litern Wasser, ergänzt durch moderne Filtersysteme, medizinische Versorgungsbereiche und optimierte Trainings- und Forschungsinfrastruktur.

    Ziel des Umbaus war es laut Betreiber, sowohl die Haltungsbedingungen weiter zu verbessern als auch die wissenschaftliche Arbeit zu stärken. Dabei geht es insbesondere um Verhaltensforschung, veterinärmedizinische Betreuung und Beiträge zum internationalen Schutz von Delfinpopulationen.

    Mit der Wiedereröffnung wurden auch die öffentlichen Präsentationen wieder aufgenommen, was ein zentraler Bestandteil der Finanzierung und Besucherbindung bleibt. Genau dieser Punkt steht jedoch regelmäßig im Zentrum der Kritik.

    Kritik durch PETA: Verhaltensauffälligkeiten und grundsätzliche Ablehnung

    Die Organisation PETA kritisiert die Delfinhaltung grundsätzlich und sieht auch im Umbau keine Verbesserung der zentralen Problematik. Grundlage der aktuellen Vorwürfe sind veröffentlichte Videoaufnahmen, die angeblich auffälliges Verhalten einzelner Tiere zeigen sollen.

    Konkret geht es um sogenannte stereotype Verhaltensweisen, etwa wiederholtes Kreisschwimmen oder apathisch wirkende Bewegungsmuster. Aus Sicht von PETA sind solche Beobachtungen ein Indikator für Stress, Unterforderung oder nicht artgerechte Haltung. Die Forderung ist daher eindeutig: ein vollständiges Ende der Delfinhaltung in zoologischen Einrichtungen.

    Dabei ist jedoch entscheidend, dass PETA diese Fälle regelmäßig als Beleg für ein generelles Systemproblem interpretiert. Eine differenzierte Einzelfallprüfung oder wissenschaftliche Kontextualisierung bleibt in der öffentlichen Kommunikation häufig zweitrangig, was die Debatte zusätzlich polarisiert.

    Position des Tiergartens: Forschung, Tiermedizin und Artenschutz

    Der Tiergarten Nürnberg weist die Vorwürfe zurück und argumentiert mit einem wissenschaftlich fundierten Ansatz. Die Verantwortlichen betonen, dass bestimmte Verhaltensweisen nicht pauschal als krankhaft oder problematisch eingeordnet werden können, sondern im Kontext von Training, Interaktion und individuellen Tiercharakteristika betrachtet werden müssen.

    Zudem verweist der Zoo auf seine langjährige Beteiligung an Forschungsprojekten zu Meeressäugern. Diese reichen von kognitiven Studien über akustische Kommunikation bis hin zu medizinischen Erkenntnissen, die auch wildlebenden Populationen zugutekommen können.

    Ein weiterer zentraler Punkt ist die veterinärmedizinische Versorgung. In menschlicher Obhut lebende Delfine erreichen häufig ein hohes Alter, da Krankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden können. Diese Aspekte werden von Kritikern oft ausgeblendet oder zumindest unterschiedlich gewichtet.

    Der Kernkonflikt: Tierschutz vs. Tierrechtsideologie

    Die Auseinandersetzung um die Delfinlagune ist kein Einzelfall, sondern Teil einer grundsätzlichen gesellschaftlichen Debatte. Während klassische Tierschutzansätze auf die Verbesserung von Haltungsbedingungen abzielen, vertreten Tierrechtsorganisationen wie PETA eine deutlich radikalere Position.

    Diese basiert auf der Annahme, dass jede Form der Tierhaltung durch den Menschen grundsätzlich abzulehnen ist – unabhängig von den konkreten Bedingungen. Daraus ergibt sich zwangsläufig ein Zielkonflikt: Selbst modernisierte Anlagen können aus dieser Perspektive niemals akzeptabel sein.

    Demgegenüber steht die Position vieler zoologischer Einrichtungen, die sich als Teil von Forschung, Bildung und Artenschutz verstehen. Insbesondere bei bedrohten Arten argumentieren Zoos, dass ihre Arbeit langfristig einen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten kann.

    Einordnung der Vorwürfe: Zwischen Emotion und Faktenlage

    Ein zentraler Punkt in der öffentlichen Wahrnehmung ist die Wirkung von Bildern und Videos. Einzelne Sequenzen können schnell starke emotionale Reaktionen auslösen, ohne jedoch den vollständigen Kontext abzubilden. Gerade bei komplexem Tierverhalten besteht die Gefahr von Fehlinterpretationen.

    Das bedeutet nicht, dass Kritik grundsätzlich unberechtigt ist. Vielmehr zeigt sich hier ein strukturelles Problem moderner Debatten: Die mediale Darstellung folgt häufig einfachen Narrativen, während die tatsächlichen Sachverhalte deutlich differenzierter sind.

    Hinzu kommt, dass Organisationen wie PETA gezielt mit emotionalisierenden Kampagnen arbeiten. Diese Strategie ist aus kommunikativer Sicht effektiv, trägt jedoch nicht zwangsläufig zu einer sachlichen Auseinandersetzung bei.

    Fazit: Dauerstreit ohne einfache Lösung

    Die neue Delfinlagune im Tiergarten Nürnberg steht exemplarisch für einen Konflikt, der sich nicht durch bauliche Maßnahmen allein lösen lässt. Der Umbau hat technische und strukturelle Verbesserungen gebracht, konnte jedoch die grundsätzliche Kritik nicht entkräften.

    Solange die Positionen zwischen Tierschutz und Tierrechtsideologie so weit auseinanderliegen, wird die Debatte weitergeführt werden – unabhängig davon, wie modern eine Anlage ist. Entscheidend wird künftig sein, ob es gelingt, die Diskussion stärker auf eine faktenbasierte Grundlage zu stellen und ideologische Verkürzungen zu vermeiden.


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  • Pavian-Tötung Nürnberg: Nachwuchs, Strafanzeigen und die Frage artgerechter Haltung

    Pavian-Tötung Nürnberg: Nachwuchs, Strafanzeigen und die Frage artgerechter Haltung

    Die Pavian-Tötung Nürnberg hat den Tiergarten der fränkischen Stadt weit über die Region hinaus in den Fokus einer aufgeheizten Debatte gerückt. Nach der Tötung von zwölf gesunden Guinea-Pavianen im Sommer 2025 wegen Platzmangels folgten massive Reaktionen: Proteste, Empörung in sozialen Medien und rund 350 Strafanzeigen aus dem Umfeld von Tierrechtsorganisationen. Nun meldet der Zoo erneut Nachwuchs – und hält trotz der laufenden rechtlichen Prüfung an einer zentralen Aussage fest: Fortpflanzung ist Bestandteil artgerechter Haltung.

    Der erneute Nachwuchs ist kein Randaspekt, sondern berührt den Kern der Auseinandersetzung. Es geht nicht allein um die moralische Bewertung der Tötung, sondern um grundsätzliche Fragen von Populationsmanagement, Sozialverhalten und der Auslegung des Tierschutzgesetzes in zoologischen Einrichtungen.

    Nachwuchs als Teil artgerechter Haltung

    Der Tiergarten Nürnberg verweist darauf, dass der Nachwuchs bei den Guinea-Pavianen bewusst zugelassen wird. Seit 2018 wird die Fortpflanzung nicht mehr unterbunden, unter anderem aufgrund negativer Erfahrungen mit Verhütungsmitteln. Nach Angaben des Zoos ist Reproduktion nicht nur aus genetischen und gesundheitlichen Gründen relevant, sondern auch für das soziale Gefüge der Gruppe.

    Gerade bei hochsozialen Primaten wie den Guinea-Pavianen spielt der Umgang mit Jungtieren eine zentrale Rolle. Ältere und jüngere Tiere lernen, interagieren und festigen soziale Strukturen. In diesem Zusammenhang ist Zoo Nachwuchs kein optionales Ereignis, sondern Teil eines natürlichen Gruppenlebens. Ohne Jungtiere fehlen wesentliche Verhaltensreize, die für eine artgerechte Haltung entscheidend sind.

    Der Tiergarten argumentiert zudem mit dem Rückgang der Art in der Wildbahn. In den vergangenen Jahrzehnten sei der Bestand deutlich gesunken. Haltung und Zucht in Zoos werden daher als Beitrag zum Erhalt stabiler Populationen verstanden – eine Argumentation, die im zoologischen Kontext seit Jahren etabliert ist.

    350 Strafanzeigen und die rechtliche Dimension

    Dem gegenüber stehen die Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft, die nach der Tötung der zwölf Tiere eingegangen sind. Rund 350 Anzeigen werden derzeit von der Staatsanwaltschaft Nürnberg geprüft. Kernfrage ist, ob die Tötung nach Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes durch einen „vernünftigen Grund“ gedeckt war.

    Tierrechtsorganisationen sehen diesen Grund nicht gegeben und bewerten die Maßnahme als rechtswidrig. Aus ihrer Sicht offenbart der Fall strukturelle Defizite in der Zoohaltung, insbesondere beim Umgang mit Platzmangel Zoo. Die Anzeigen sind Ausdruck einer grundsätzlichen Ablehnung des bestehenden Systems zoologischer Populationskontrolle.

    Der Tiergarten selbst verweist darauf, dass über Jahre hinweg versucht worden sei, überzählige Tiere abzugeben – ohne Erfolg. Die Tötung sei erst nach Ausschöpfung aller Alternativen erfolgt. Die juristische Bewertung steht noch aus, neue Entscheidungen will der Zoo erst nach Abschluss der Prüfung treffen.

    Populationsmanagement zwischen Anspruch und Realität

    Das Populationsmanagement Zoo ist einer der zentralen Streitpunkte. Zoos stehen vor dem Spannungsfeld, stabile, sozial funktionierende Gruppen zu erhalten und gleichzeitig räumliche und organisatorische Grenzen einzuhalten. Nachwuchs ist dabei unvermeidbar, wenn man Fortpflanzung nicht dauerhaft unterdrückt.

    Im aktuellen Fall betont der Tiergarten, die Gruppe setze sich aus einem ausgewogenen Geschlechter- und Altersverhältnis zusammen. Ziel sei eine langfristig gesunde Population. Dennoch bleibt die Aussage bestehen, dass die Tötung einzelner Tiere eine Option bleiben kann, falls keine andere Lösung gefunden wird.

    Diese Offenheit stößt auf massive Kritik, wird jedoch von zoologischer Seite als realistischer Umgang mit begrenzten Ressourcen dargestellt. Die Debatte zeigt, wie unterschiedlich die Begriffe „artgerecht“ und „tierschutzkonform“ interpretiert werden – insbesondere dort, wo Ideologie auf praktische Tierhaltung trifft.

    Eskalation der Debatte und soziale Medien

    Neben der juristischen Auseinandersetzung eskalierte die öffentliche Diskussion. In sozialen Netzwerken kam es zu massiven Angriffen auf Verantwortliche des Zoos, bis hin zu Morddrohungen. Morddrohungen in Social Media markieren eine Grenze, die die sachliche Auseinandersetzung weit überschreitet.

    Diese Eskalation verdeutlicht ein bekanntes Muster: Komplexe Fragen der Tierhaltung werden auf emotionale Schlagworte reduziert. Differenzierungen zwischen Tierschutz, Tierrecht und zoologischer Praxis gehen verloren. Für GERATI ist gerade dieser Punkt zentral: Kritik an Zoos darf nicht in pauschale Verurteilungen oder persönliche Bedrohungen umschlagen.

    Fazit

    Die Pavian-Tötung Nürnberg steht exemplarisch für einen tiefen Konflikt zwischen zoologischer Praxis und tierrechtlicher Ideologie. Der aktuelle Nachwuchs im Tiergarten zeigt, dass Fortpflanzung ein integraler Bestandteil artgerechter Haltung ist – gerade bei sozial lebenden Arten wie den Guinea-Pavianen. Gruppenmitglieder benötigen Jungtiere, um natürliche Verhaltensweisen auszuleben und soziale Kompetenzen zu entwickeln.

    Gleichzeitig werfen die 350 Strafanzeigen gewichtige rechtliche Fragen auf, die nun sachlich geklärt werden müssen. Ob ein „vernünftiger Grund“ im Sinne des Tierschutzgesetzes vorlag, entscheidet nicht die Empörung in sozialen Medien, sondern die Justiz.

    Der Fall macht deutlich: Wer artgerechte Haltung fordert, muss auch akzeptieren, dass Nachwuchs dazugehört – mit allen Konsequenzen, die ein verantwortungsvolles Populationsmanagement in Zoos mit sich bringt. Vereinfachende Schuldzuweisungen helfen weder den Tieren noch einer fundierten gesellschaftlichen Debatte.


    Quellen:

  • PETA verklagt sich selbst – oder: Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Paviane werfen

    PETA verklagt sich selbst – oder: Wer im Glashaus sitzt, sollte keine Paviane werfen

    Ein GERATI-Kommentar zur neuesten Doppelmoraloffensive aus Stuttgart

    Wenn eine Organisation, die selbst im Akkord Tiere tötet, plötzlich die moralische Empörungskeule schwingt, weil ein Zoo zwölf Paviane euthanasiert hat, dann ist klar: Willkommen bei PETA! Was klingt wie Satire, ist traurige Realität. Die selbsternannte Tierschutzinstanz aus Stuttgart wirft wieder einmal mit Schlagzeilen um sich, während sie die eigene Leichenhalle verschweigt. Bereits in der Vergangenheit sorgte PETA durch ihre Tötungsstatistiken für Entsetzen – doch die Organisation zeigt sich davon unbeeindruckt. Diesmal hat es den Tiergarten Nürnberg getroffen – aber wer wirklich wissen will, wer hier Tiere zum Spielball einer ideologischen PR-Maschinerie macht, der sollte weiterlesen. Spoiler: Es ist nicht der Zoo.

    Paviane töten ist schlimm – außer man heißt PETA

    Am 29. Juli 2025 wurden im Tiergarten Nürnberg zwölf Guinea-Paviane getötet. Eine Entscheidung, die nachvollziehbar begründet wurde: Die Gruppengröße überstieg die Kapazität des Geheges, Konflikte innerhalb der Pavianhorde nahmen zu, und Alternativen wie eine artgerechte Umsiedlung waren laut Zoo trotz intensiver Bemühungen nicht möglich. Der Tiergarten kommunizierte den Vorgang offen, sachlich und transparent – eine Seltenheit in einem so emotional aufgeladenen Bereich wie der Tierhaltung. Diese Offenheit verdient Anerkennung, denn sie zeigt den Mut, auch unpopuläre Entscheidungen nicht zu verstecken, sondern öffentlich zu begründen.

    Doch wer sich darauf versteht, aus jedem Tierverlust Kapital zu schlagen, ließ nicht lange auf sich warten: PETA meldete sich zur Empörung bereit und erstattete Strafanzeige. Der Vorwurf: „Tötung ist ein Vergehen und muss bestraft werden.“

    Ein bekanntes Muster: Moralisches Empörungsmarketing, das sich weniger um Tierschutz als um Schlagzeilen dreht.

    PETA: Euthanasie im Akkord, aber bei anderen Tierhaltern laut aufheulen

    PETA Deutschland, die sich bei jeder Gelegenheit als moralische Instanz des Tierschutzes inszeniert, hat selbst eine erschreckende Bilanz in Sachen „Tötung“ vorzuweisen. Werfen wir einen Blick auf PETA USA: Dort werden in der eigenen Tierauffangstation in Norfolk (Virginia) jährlich tausende Hunde, Katzen und andere Tiere getötet – im Schnitt alle 4 bis 6 Stunden ein Tier. Diese Zahl stammt aus den offiziellen Jahresberichten der zuständigen Behörde VDACS aus den Jahren 2015–2023.

    Und das geschieht nicht etwa, weil die Tiere aggressiv oder todkrank wären. Nein – oft ist der Grund schlicht: zu teuer, zu aufwendig, zu unbequem. Ein kleiner Raum, eine Spritze, ein Protokoll – und weg ist das Problem. Öffentlich einsehbar? Transparente Kommunikation wie beim Nürnberger Zoo? Fehlanzeige! Stattdessen: Türen zu, Spritzen raus, PR-Maschinerie an. PETA versteckt sich hinter Worthülsen wie „Erlösung von Leid“, während man gesunde Welpen und Kätzchen einschläfert, weil das Budget lieber für Spendenkampagnen und juristische Blindflüge draufgeht als für Tierfutter, medizinische Versorgung oder Pflegeplätze.

    Besonders brisant: Diese Praxis ist kein Geheimnis. Zahlreiche ehemalige Mitarbeiter und Whistleblower berichten seit Jahren über das grausame System hinter den Kulissen. Dennoch schafft es PETA immer wieder, sich als Retter aller Tiere zu inszenieren – eine PR-Leistung, die ihresgleichen sucht.

    Die Paviane als Symbol für PETAs heilige Heuchelei

    Der Tiergarten Nürnberg mag eine unbequeme Entscheidung getroffen haben – aber er hat sie begründet, transparent gemacht und sich der öffentlichen Diskussion gestellt. Genau das, was man von einem verantwortungsvollen Zoo erwarten darf. Die getöteten Tiere waren Teil eines Bestands, der sich nicht mehr artgerecht führen ließ. Die Entscheidung war das Ergebnis fachlicher Abwägung, nicht ideologischer Willkür.

    Tötungen in Zoos sind – so umstritten sie auch sein mögen – Teil einer ethischen Debatte, die unter Fachleuten offen geführt wird: Was wiegt schwerer – die Lebensqualität der Gruppe oder das Leben des Individuums? PETAs Reaktion auf diese Debatte ist keine fundierte Kritik, sondern moralisches Kampagnenfeuerwerk.

    Denn wie so oft nutzt PETA den Vorfall, um wieder einmal Schlagzeilen zu generieren, Empörung zu schüren – und vor allem: Spenden zu sammeln. Denn mit Wut lässt sich hervorragend Geld verdienen. Ob dabei juristisch überhaupt etwas Substanzielles vorliegt? Zweifellos nein. PETA kündigt zwar Strafanzeigen in Serie an, beschäftigt sogar eine eigene Rechtsabteilung – doch trotz dutzender Anzeigen gegen Zoos, Zirkusse, Landwirte und Privatpersonen hat die Organisation in Deutschland bisher nicht einen einzigen bedeutenden juristischen Erfolg vorzuweisen. Stattdessen wird das Justizsystem mit PR-Anzeigen überschwemmt, die mehr auf Schlagzeilen als auf Rechtssubstanz abzielen.

    Wenn die Fachkompetenz der juristischen Abteilung auf dem gleichen Niveau ist wie PETAs Wissen über artgerechte Tierhaltung, wundert das allerdings wenig. Vielleicht sollte man dort mehr Geld in Fortbildungen investieren – oder sich zumindest mit dem deutschen Tierschutzgesetz vertraut machen, bevor man Anzeigen schreibt.

    Zwischen Moral und Marketing: Ein Missbrauch im Namen der Tiere

    Dass PETA der Öffentlichkeit weismachen will, es ginge ihnen um das Wohlergehen der Paviane, ist an Zynismus kaum zu überbieten. Die gleichen Aktivisten, die sich nun vor Medienmikrofone drängeln und „Verbrechen“ schreien, sehen keine Probleme damit, in ihrer eigenen Organisation systematisch Tiere zu töten – solange keine Kamera dabei ist. Die Empörung wirkt vor diesem Hintergrund wie ein schlecht inszeniertes Theaterstück, dessen Skript schon lange vor dem Pavian-Vorfall geschrieben wurde.

    Man stelle sich vor, ein Zoo würde wie PETA Tiere einfach „aussortieren“, weil sie unbequem, zu alt oder schlichtweg „nicht vermittelbar“ sind. Der mediale Aufschrei wäre gewaltig. Bei PETA dagegen: betretenes Schweigen. Oder besser gesagt: aggressive Ablenkung. Statt Verantwortung zu übernehmen, lenkt man mit Empörungskampagnen von den eigenen Missständen ab.

    Hinzu kommt: PETA betreibt keine Tierheime, keine Auffangstationen, keine nachhaltigen Projekte zur Vermittlung oder Pflege. Die Organisation versteht sich als Kampagnenmaschine – und Tiere sind darin vor allem eines: Mittel zum Zweck. Wer wirklich helfen will, spendet besser an lokale Tierschutzvereine mit echter Verantwortung und Herz.

    Fazit: Die letzte Organisation, die im Namen der Tiere klagen sollte

    Der Fall der getöteten Paviane ist tragisch – aber kein Verbrechen. Er ist Ausdruck eines schwierigen ethischen Dilemmas, das der Tiergarten Nürnberg offen und verantwortungsbewusst kommuniziert hat. PETAs Reaktion hingegen ist eine Farce, ein moralinsaurer PR-Stunt, der mit echtem Tierschutz so viel zu tun hat wie eine Influencer-Kampagne mit wissenschaftlicher Aufklärung. Der Unterschied liegt in der Absicht: Der Zoo wollte handeln, PETA will aufrühren.

    Wenn eine Organisation, die selbst tausende Tiere tötet, ausgerechnet anderen genau das zum Vorwurf macht, dann ist das keine Anklage – das ist Selbstparodie. Noch absurder wird es, wenn PETA ausgerechnet dort klagt, wo andere versuchen, transparente und verantwortliche Lösungen zu finden.

    Kurzum: Wenn PETA demnächst gegen den Tiergarten Nürnberg klagt, dann müsste im selben Atemzug auch eine Klage gegen PETA selbst eingereicht werden. Wegen systematischer Tiertötung.

    Aber das wäre wohl zu ehrlich für eine Organisation, deren Geschäftsmodell von der Empörung lebt – nicht vom Tierschutz. Wer Tiere wirklich liebt, sollte sich zweimal überlegen, ob er einer Organisation vertraut, die hinter verschlossenen Türen Dinge tut, für die sie andere öffentlich anprangert.

    Quellen:

  • Protest, Paviane und Polemik: Was hinter der Kettenaktion im Tiergarten Nürnberg steckt

    Protest, Paviane und Polemik: Was hinter der Kettenaktion im Tiergarten Nürnberg steckt

    Der Auslöser: Pavian-Tötung sorgt für Empörung

    Der Tiergarten Nürnberg steht erneut im Fokus – und diesmal nicht wegen spektakulärer Zuchterfolge oder innovativer Artenschutzprojekte. Stattdessen sorgte am 20. Juli 2025 eine Szene für Aufsehen, die eher an ein Reality-Drama erinnerte: Tierrechtsaktivisten ketteten sich an das Geländer des Primatengeheges. Ihr Ziel? Ein Protest gegen die geplante Tötung mehrerer Guinea-Paviane, die nach Angaben des Zoos aus Platz- und Sozialstrukturgründen nicht mehr tragbar waren. Doch die Aktion wirft viele Fragen auf – und zeigt einmal mehr, wie weit sich die radikale Tierrechtsbewegung von realistischen Tierschutzansätzen entfernt hat.

    Ein altbekanntes Dilemma im neuen Gewand

    Die Situation ist komplex, aber keinesfalls neu: Der Zoo hatte bereits im Februar 2024 öffentlich gemacht, dass die Pavian-Gruppe – rund 45 Tiere – zu groß für die bestehende Anlage geworden sei. Wiederholte Versuche, die Tiere an andere zoologische Einrichtungen abzugeben, waren erfolglos. Mehr als 20 Zoos wurden kontaktiert – ohne Ergebnis. Gleichzeitig kam es vermehrt zu Aggressionen innerhalb der Gruppe. Die Folge: Verletzungen, Stress und Gefahr für das fragile Sozialgefüge der Tiere.

    Nach jahrelangen, vergeblichen Bemühungen blieb dem Tiergarten laut eigener Aussage keine andere Wahl, als einige Tiere zu erlösen – ein Schritt, der nicht leichtfertig getroffen wurde, sondern tiermedizinisch, ethologisch und institutionell abgewogen war. Die Entscheidung fiel im Austausch mit Experten, Behörden und Ethikkommissionen.

    Moralische Empörung ohne Praxisbezug

    Was folgte, war ein medienwirksamer Auftritt radikaler Tierrechtsaktivisten. Laut der Sprecherin von „Animal Rebellion“ würde die Tötung gesunder Tiere einen „Präzedenzfall“ schaffen, der anderen Zoos Tür und Tor für ähnliche Maßnahmen öffne. Eine These, die weder rechtlich noch faktisch Bestand hat – denn jeder Fall wird einzeln geprüft, jede Entscheidung unterliegt strengen Richtlinien.

    Doch wer hier von einem Rückschritt im Tierschutz spricht, blendet die eigentliche Problematik aus: Die Protestierenden ignorieren die jahrelangen, dokumentierten Versuche des Zoos, eine andere Lösung zu finden. Sie werfen mit moralischen Kampfbegriffen um sich, ohne selbst tragfähige Alternativen vorzulegen.

    Ein typischer Widerspruch: Dieselben Aktivisten, die nun lautstark gegen die Tötung protestieren, beklagten zuvor die Überbelegung im Gehege. Eine Reduktion der Gruppe? Verwerflich. Eine Zuchtkontrolle? Tierquälerei. Eine Neuverteilung in andere Einrichtungen? Nicht praktikabel. Statt realistische Alternativen zu benennen, gibt es nur die üblichen Plattitüden: Keine Zucht, keine Gefangenschaft, keine Tötung.

    Ein Blick in andere Länder zeigt übrigens, dass dort vereinzelt Zoos mit Tierschutzorganisationen kooperieren, um konfliktfreie Lösungen zu finden – etwa durch externe Auffangstationen oder gezielte Auswilderungsprojekte. Davon ist man in Deutschland allerdings weit entfernt.

    Keine Hilfe, kein Plan, kein Interesse

    Auffällig ist, dass keiner der Tierrechtsaktivisten oder ihrer Organisationen konkret angeboten hat, Paviane aufzunehmen, zu finanzieren oder Unterbringungsmöglichkeiten Tierschutzkornform zu schaffen. Auch der Vorschlag, aktiv an einem neuen Haltungskonzept mitzuwirken, fehlt komplett. Der Zoo wurde in der Vergangenheit mehrfach aufgefordert, „Verantwortung zu übernehmen“ – doch wenn er das tut, indem er schwere Entscheidungen trifft, folgt ein Aufschrei.

    Die Aktivisten verweigerten bei der Protestaktion sowohl das Gespräch mit der Zooleitung als auch mit der Polizei. Erst als die Feuerwehr zur Schlösseröffnung angekündigt wurde und die Kostenübernahme drohte, lösten sich die Protestierenden freiwillig. Zurück blieben Fahrradschlösser, Pressebilder und ein paar schlagzeilenträchtige Statements – doch ein Mehrwert für die Tiere? Fehlanzeige.

    Dabei wäre gerade hier eine Möglichkeit gewesen, Verantwortung zu übernehmen: durch Spendenaufrufe, konkrete Unterbringungskonzepte oder politische Lobbyarbeit für überregionale Auffangstationen. Stattdessen verharrt man lieber im passiven Widerstand.

    Symbolpolitik ersetzt Sacharbeit

    Immer öfter wird Tierschutz als Bühne für moralisches Theater missbraucht. Aktionen wie in Nürnberg dienen nicht der Aufklärung oder konstruktiven Kritik, sondern der Provokation. Und sie verstellen den Blick auf die eigentliche Aufgabe: das Wohl der Tiere langfristig zu sichern.

    Wer dem Zoo vorwirft, Paviane aus reiner Bequemlichkeit zu töten, sollte sich auch fragen lassen, wo er war, als der Tiergarten über Jahre nach Lösungen suchte. Wo waren die Petitionen, Spendenaktionen, Hilfsangebote? Wo waren die Organisationen, die sich aktiv hätten einbringen können? Die Antwort: abwesend. Doch beim Protest gegen ein paar Pavian-Tötungen ist man plötzlich präsent – natürlich mit Kameras, Bannern und Pressemitteilung im Gepäck.

    Es wäre deutlich hilfreicher gewesen, sich im Vorfeld einzubringen – etwa mit Vorschlägen für mehr Platz, veränderte Gruppenkonstellationen oder Kooperationen mit anderen Einrichtungen. So aber bleibt der Eindruck reiner Symbolpolitik zurück.

    Zoos zwischen Tierwohl und öffentlichem Druck

    Tiergartendirektor Dag Encke brachte es im „Bayerischen Rundfunk“ auf den Punkt: „Wenn unsere Argumente ignoriert werden, befinden wir uns in einer vernunftfreien Gesellschaft.“ Die öffentliche Debatte wird zunehmend von moralischen Maximalforderungen dominiert, während Zoos sich mit realen Problemen auseinandersetzen müssen: Platzmangel, Tierwohl, soziale Dynamiken innerhalb von Gruppen und die Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Tier.

    Zoos sind heute weit mehr als Tierausstellungen. Sie sind Bildungsorte, Forschungszentren und oft die letzte Hoffnung für bedrohte Arten. Doch das passt nicht in das Weltbild radikaler Aktivisten, die lieber mit Verboten, Blockaden und Empörung arbeiten als mit Fachwissen, Dialog und praktischen Konzepten.

    Ein konstruktives Gegenbeispiel findet sich etwa in den Niederlanden, wo NGOs und Zoos regelmäßig gemeinsam an Tierwohlprogrammen arbeiten – mit transparenten Standards und nachvollziehbaren Entscheidungen. Ein Modell, das auch in Deutschland Schule machen könnte.

    Fazit: Wer Tiere schützen will, muss Verantwortung übernehmen

    Die Aktion in Nürnberg war vor allem eines: Symbolpolitik ohne Substanz. Sie bringt keine einzige Lösung, entlastet keine Gehege und rettet kein Tier. Stattdessen verhindert sie den Dialog, diskreditiert seriöse Tierschutzarbeit und schürt Misstrauen gegenüber jenen, die sich täglich um das Wohl der Tiere bemühen.

    Echter Tierschutz braucht keine Fahrradschlösser, sondern Fachwissen, Verantwortung und konstruktive Zusammenarbeit. Alles andere ist nichts weiter als moralisches Theater – auf Kosten echter Fortschritte im Tierschutz. Und genau das ist der eigentliche Skandal.

    Quellen:

  • Populationsmanagement im Tiergarten Nürnberg

    Populationsmanagement im Tiergarten Nürnberg

    Verantwortung, Herausforderungen und Kritik am Great Ape Project

    In der heutigen Zeit spielen Zoos eine unverzichtbare Rolle im Artenschutz und bieten zugleich eine Plattform für Bildung und Forschung. Eine der zentralen Aufgaben moderner zoologischer Einrichtungen ist das Populationsmanagement, das darauf abzielt, stabile und gesunde Tierpopulationen zu erhalten. Der Tiergarten Nürnberg steht seit Anfang 2024 im Fokus der öffentlichen Diskussion, da er aufgrund überzähliger Guinea-Paviane gezwungen ist, die Gruppe zu verkleinern. Während sich der Zoo um ethische und gesetzeskonforme Lösungen bemüht, stößt er auf Kritik von Organisationen wie dem Great Ape Project (GAP) und dessen Partner, dem Wales Ape & Monkey Sanctuary (WAMS), deren Angebote jedoch erhebliche Defizite aufweisen und keine tierschutzgerechte Alternative darstellen.

    Die Bedeutung des Populationsmanagements

    Populationsmanagement ist ein zentraler Bestandteil der Arbeit in zoologischen Einrichtungen. Es dient der langfristigen Erhaltung gesunder und genetisch vielfältiger Tierpopulationen. Durch gezielte Zuchtprogramme wie die Europäischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) wird sichergestellt, dass Tiere in Zoos nicht nur überleben, sondern auch gedeihen können. Diese Programme koordinieren die Zuchtbemühungen zwischen verschiedenen Zoos, um Inzucht zu vermeiden und die genetische Gesundheit der Populationen zu sichern.

    Der Tiergarten Nürnberg engagiert sich aktiv in diesen Programmen und trägt mit seiner Guinea-Pavian-Gruppe zur Erhaltung dieser bedrohten Primatenart bei. Gleichzeitig fungiert der Zoo als Bildungszentrum, das über Artenschutz aufklärt und durch seine Forschungsarbeit neue Erkenntnisse über Tierverhalten und Haltung liefert. Dies unterstreicht die wissenschaftliche Relevanz moderner Zoos, die nicht nur Tierhaltung betreiben, sondern auch Daten generieren, die in der internationalen Artenschutzarbeit von Bedeutung sind.

    Die konkrete Situation in Nürnberg

    Die Guinea-Pavian-Gruppe des Tiergartens ist auf 45 Tiere angewachsen, obwohl das Gehege nur für etwa 25 Tiere ausgelegt ist. Diese Überbelegung führt zu sozialen Spannungen, erhöhtem Verletzungsrisiko und genetischen Problemen durch unkontrollierte Vermehrung. Zudem verschlechtert sich die Lebensqualität der Gruppe, da territoriale Konflikte und Dominanzverhalten zunehmen. Langfristig kann dies zu Verhaltensstörungen und erheblichem psychischem Stress führen – ein in der tiermedizinischen Literatur vielfach dokumentierter Aspekt.

    Alternative Maßnahmen wie Verhütung oder Umsiedlung wurden sorgfältig geprüft. Hormonimplantate erwiesen sich als unzureichend wirksam. Vermittlungsversuche an andere zoologische Einrichtungen oder vermeintliche Auffangstationen scheiterten an unzureichenden Haltungsbedingungen, fehlender tiermedizinischer Infrastruktur oder mangelnder Transparenz der anfragenden Organisationen. Die Entscheidung zur Reduktion der Gruppe basiert somit auf einem komplexen Abwägungsprozess, bei dem stets das Tierwohl im Mittelpunkt stand.

    Warum GAP und WAMS keine Lösung sind

    Die ablehnende Haltung des Tiergartens gegenüber einem Angebot von WAMS stößt bei manchen auf Unverständnis. Doch ein genauerer Blick auf das Great Ape Project und das Wales Ape & Monkey Sanctuary macht deutlich, warum diese Entscheidung aus tierschutzrechtlicher Sicht zwingend notwendig war.

    1. Deutschland/Großbritannien:

    Berichte, dass uns ein konkretes Angebot des Great Ape Projects bzw. eines Sanctuary in Großbritannien vorläge, aus denen grundlegende Informationen zu den Haltungsbedingungen hervorgehen, sind nicht korrekt. Trotz mehrmaliger Nachfragen seit Februar 2024 haben wir nach wie vor keinerlei Informationen erhalten, beispielsweise zu der Größe und Ausstattung der Gehege, zu der geplanten Gruppenzusammensetzung der Tiere oder zu Haltungskapazitäten der Einrichtung. 

    https://tiergarten.nuernberg.de/zoowissen-co/hintergrundinformationen/zahlen-und-fakten-aus-dem-tiergarten/populationsmanagement-haeufige-fragen

    WAMS ist keine wissenschaftlich oder veterinärmedizinisch geführte Einrichtung. Berichten zufolge sind dort kaum ausgebildete Fachkräfte tätig. Die Betreuung erfolgt weitgehend durch Ehrenamtliche oder Laien ohne fundierte Kenntnisse in Primatenhaltung. Dies wirft erhebliche Zweifel an der tierschutzgerechten Versorgung auf. Zudem fehlt es an Transparenz bezüglich Haltungsstandards, Finanzierung und veterinärmedizinischer Betreuung. Unabhängige Gutachten oder anerkannte Zertifizierungen, die den Betrieb als tiergerechte Auffangstation bestätigen würden, liegen nicht vor.

    GAP wiederum ist keine juristisch eigenständige Organisation, sondern eine lose Initiative mit fragwürdiger Kompetenz in praktischer Tierhaltung. Es fehlen tragfähige Konzepte für die Integration und Versorgung von Tieren ebenso wie ein nachhaltiger Finanzierungsrahmen. Statt auf fachlich fundierte Zusammenarbeit setzen GAP und WAMS auf medienwirksame Kampagnen, die komplexe Zusammenhänge vereinfachen und skandalisieren.

    Die Übergabe von Tieren an GAP oder WAMS wäre daher aus Sicht des Tierschutzgesetzes (§ 16a TierSchG) nicht zu vertreten und könnte sogar als tierschutzwidrig gelten. Der Tiergarten Nürnberg ist verpflichtet, das Wohlergehen seiner Tiere sicherzustellen – auch über die eigenen Gehege hinaus. Der bloße Anspruch, eine „Zuflucht“ zu sein, ersetzt keine nachweislich tierschutzkonforme Haltung.

    Öffentliche Verantwortung braucht Realismus

    Statt populistischer Forderungen braucht es realistische und verantwortungsvolle Konzepte. Der Tiergarten Nürnberg handelt im Einklang mit geltendem Recht, tiermedizinischer Expertise und europäischen Zuchtstandards. Ziel ist nicht die Tötung von Tieren, sondern die Vermeidung von Leid durch Überbesatz, soziale Instabilität und Aggression innerhalb der Gruppe. Bestandsregulierungen erfolgen nur unter strengsten Auflagen und auf Grundlage ethischer wie medizinischer Abwägungen, begleitet von tierärztlichen Gutachten und kontrolliert durch die zuständigen Behörden.

    Wenn keine tierschutzgerechten Alternativen bestehen, kann eine Einschläferung unter tiefer Narkose als letztes Mittel notwendig werden. Diese Maßnahme ist rechtlich zulässig, ethisch vertretbar und wird von vielen Fachleuten als verantwortungsbewusste Lösung angesehen, um unnötiges Tierleid zu verhindern. Der Tiergarten kommuniziert dieses Vorgehen offen und transparent – ein verantwortungsvoller Schritt in einer polarisierten Debatte.

    Schlussfolgerung: Differenzierte Kritik statt Symbolpolitik

    Der Fall der Guinea-Paviane im Tiergarten Nürnberg macht deutlich, wie anspruchsvoll und vielschichtig modernes Populationsmanagement ist. Organisationen wie GAP und WAMS präsentieren einfache Lösungen, doch es fehlt ihnen an fachlicher Substanz, organisatorischer Struktur und rechtlicher Legitimation. Der Tiergarten Nürnberg hingegen steht für einen professionellen, wissenschaftlich fundierten und gesetzeskonformen Umgang mit Tieren.

    Populationsmanagement ist ein dynamischer Prozess, der ständige Prüfung, Anpassung und Verantwortungsbewusstsein erfordert. Es verlangt Expertise, ethisches Urteilsvermögen und die Bereitschaft, auch unbequeme Entscheidungen im Sinne des Tierwohls zu treffen. Gesellschaft, Medien und Politik sind gefragt, diesen Diskurs mit Sachlichkeit und Respekt zu begleiten.

    Nur so kann Populationsmanagement im Sinne von Artenschutz, Tierschutz und gesellschaftlicher Verantwortung gelingen – und eine Zukunft sichern, in der Tiere nicht nur überleben, sondern auch leben können.

  • Woher nimmt Simon Fischer von der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern seine Weisheiten?

    Simon Fischer besuchte wieder einmal den Tiergarten Nürnberg und will wie immer sofort eine Verhaltensstörung diagnostiziert haben. Dazu reichen ihm wenige Sekunden, um sich das Tier anzuschauen, damit er diese Erkenntnis erlangt!

    Woher nimmt Simon Fischer sein Fachwissen? Beruflich hat er weder etwas mit Tieren zu tun, noch besitzt er eine feste Anstellung. Auf seiner privaten Facebook Seite veröffentlicht er selbst seine Tagelöhner Anstellungen. Keine einzige hat bisher etwas mit Tieren zu tun gehabt. Vor über einem Jahr antwortete einer Kommentarin, dass er demnächst studieren werde. Auch hier scheint er keine Befähigung zu besitzen, das Studium zu beginnen.

    So scheint es auch nicht verwunderlich, dass sich Simon Fischer aus purer Verzweiflung radikalisiert und mit strafbaren Taten von sich hören macht. Da stalkt er monatelang einen Zirkus und reißt ihm hinterher. Dort stellt er dann falsche Tatsachenbehauptungen auf und veröffentlicht diese auf Facebook!

    Er selbst möchte gern als einer der größten Tierschützer von Deutschland gelten und strebt mit argwohn immer wieder die mediale Öffentlichkeit an. Konfrontieren ihn dann die Medienvertreter mit der Kritik die man im Netz über seine Person findet, flüchtet er in Ausreden und bricht ein Interview sofort ab.

    Blogger aus Indonesien

    Überdies verweist der Jura-Zoo auf Facebook auf Beiträge des Bloggers Silvio Harnos, der sich — wie er selbst schreibt — seit 2013 kritisch mit „radikalen Tierschützern“ beschäftigt. „Simon Fischer, Vorstandsmitglied der Partei Ethia und Alleinunterhalter der Aktionsgruppe Tierrechte Bayern, geht es gar nicht um die Tiere, sondern nur um sein Ego“, schreibt Harnos auf seiner Seite. Er übe zwar Kritik, helfe aber nicht bei den derzeit laufenden Umbauarbeiten im Jura-Zoo. Die von Harnos erhobenen Vorwürfe seien unhaltbar, entgegnet Fischer. „Das ist ein Typ aus Indonesien, mit dem ich mich in einem Rechtsstreit befinde.“

    Das Veterinäramt hatte bei der jüngsten Begehung des Jura-Zoos nur kleinere Mängel festgestellt. Allerdings muss das Gibbon-Gehege bis März 2018 erneuert werden.

    Zitat: nordbayern.de

    Nicht der kleinste Versuch die vorgebrachten Argumente zu widerlegen

    Wie man deutlich in diesem Pressezitat erkennen kann, ist Simon Fischer nicht einmal in der Lage Argumente vorzubringen, die jene Vorwürfe entkräften würden. Selbst auf die Aussage des Veterinäramtes, das nur kleinere Mängel feststellte, konnte Fischer in diesem Interview nicht entkräften. Schaut man sich das kurze Lebenswerk von Simon Fischer genauer an muss man zu der Erkenntnis kommen, dass dieser nur ein Lügner und Betrüger sei. Keine einzige seiner Behauptungen wurden in diversen Ermittlungen von zuständigen Behörden bestätigt. 

    Auch seine lächerlichen Versuche einen Rechtsstreit mit dem Betreiber von GERATI zu führen, wurden unter anderem wegen falschen Tatsachenbehauptungen eingestellt. 

    Simon Fischer hat Angst vor GERATI! Wird er deshalb zum Rassisten?

    Dass Simon Fischer keine Argumente in Form von Kommentaren zulässt, die sich kritisch mit seinen Behauptungen befassen, ist in Tierrechtskreisen nicht unüblich. Wer, wie Fischer, keine Argumente hat, löscht und sperrt auf Facebook und anderen sozialen Netzen wild darauflos.

    So scheint Fischer vor GERATI solche Angst zu haben, dass dieser auf Facebook die Seite Aktionsgruppe Tierrechte Bayern und seine private Seite unsichtbar machte. Gleichzeitig scheint Simon Fischer zum Rassisten zu mutieren, so machte er seine Seite die sich doch mit dem Tierschutz bzw. Tierrecht befasst für asiatische Nutzer unzugänglich. Ein fragwürdiges Vorgehen, einer Aktionsgruppe die doch in der Öffentlichkeit steht.

    Screenshot Peta.de

    Damit reit sich Simon Fischer in die Reihe nach Peta ein. Auch Peta hat nur indonesische IP-Adressen für den Besuch ihrer Webseite Peta.de gesperrt. Ein rechtlich fragwürdiges vorgehen, da Peta und auch Simon Fischer doch selbst auf ihren Seiten Pressemitteilungen veröffentlicht und GERATI einen journalistischen Auftrag der kritischen Hinterfragung von Tierrechtsthemen übernimmt. Zu diesem Thema wird es im Jahr 2020 auch noch die eine oder andere Überraschung geben.

    Dass man solche Sperren simple mit einem Proxy umgehen kann, ist den technisch nicht so versierten Tierrechtlern wahrscheinlich nicht bewusst. Mit einem gewissen Aufwand lässt sich die Peta.de Webseite besuchen, sowie auch die Seiten des Herrn Simon Fischer. So wird es auch weiter live Berichte über die Machenschaften dieser radikalen Tierrechtler geben! 

    Simon Fischer der Zootierverhaltensexperte???

    GERATI belegte ja bereits, dass Simon Fischer überhaupt keine Expertise im Bereich Zoo- und Zirkustiere besitzt. Dennoch präsentiert er immer wieder kurze Videoschnipsel, die angeblich eine Verhaltensstörung aufzeigen sollen. So wie in dem folgenden Video aus dem Tiergarten Nürnberg.

    [video src="http://gerati.de/wp-content/uploads/2019/12/VERHALTENSGESTÖRTER-TIGER-IM-TIERGARTEN-NÜRNBERG-Diese-Aufnahmen-machten-wir….mp4" /]

    Zu dem Video schreibt Fischer folgenden Kommentar:

    VERHALTENSGESTÖRTER TIGER IM TIERGARTEN NÜRNBERGDiese Aufnahmen machten wir vor wenigen Wochen im Tiergarten Nürnberg. Immer wieder zieht der Tiger die selben Bahnen. Auf und ab an der Glasscheibe des Raubtierhauses.

    Immer wieder haben wir solche Laufstereotypien in den vergangenen Jahren bei den Großkatzen im Nürnberger Tiergarten dokumentiert. Sie sind häufig ein Zeichen für Unwohlsein, Stress und eine nicht artgerechte Haltung.

    Das ganze Video geht 125 Sekunden. In dieser Zeit will Simon Fischer die Erkenntnis erlangt haben, dass der Tiger im Tiergarten Nürnberg, Verhaltensgestört sei.

    Aber schauen wir uns das Video einmal genauer an

    Fischer behaupte, der Tiger würde nur vor der Glasscheibe auf und ab gehen und dieses sei das Anzeichen einer Verhaltensstörung!

    Die ersten Sekunden des Videos sprechen hier aber eine andere Sprache. Der Tiger befindet sich da nicht vor der Scheibe und geht erst als er Simon Fischer bemerkt direkt vor der Scheibe auf und ab!

    Es ist zu vermuten, dass Fischer sich vor dem Tiger zum Affen machte, damit dieser seine volle Aufmerksamkeit hat! Dieses erkennt man auch immer wieder, das der Tiger in Richtung Scheibe schaut.

    Screenshot Simon Fischer Video
    Screenshot Simon Fischer Video

    Es wäre ja einmal interessant, wie sich Simon Fischer ein richtiges Verhalten eines Tigers in diesem Käfig vorstellt. Dass man ihm jede Fachkompetenz absprechen kann, darf ja erwiesen sein.

    In Deutschland gibt es Haltungsvorschriften. Auf keine einzige bezieht sich Simon Fischer in seinen Behauptungen. Wo sieht er einen Verstoß bei der Haltung dieses Tigers im Tiergarten Nürnberg? Fischer scheint selbst noch nicht in die Erfahrung gelangt zu sein, einen Tiger in freier Wildbahn beobachten zu können. Auch hier kann man ein Auf und Abgehen beobachten insbesondere beim Schutz von Jungtieren. Selbst zu Wasserstellen nehmen frei lebende Tiger immer denselben Weg. Sind diese deshalb Verhaltensgestört?

    Der Tiergarten Nürnberg übernimmt einen wichtigen Bildungsauftrag! In einer Zeit wo Kinder mit sprechenden Tieren wie Winni Puuh aufwachsen, ist es notwendig das man den Kindern die Tiere und ihr Verhalten in der Natur zeigt. Und hier ist ein Zoo die richtige Anlaufstelle, als wenn man auf irgendeine Safari geht und dort die Tiere in ihrem Lebenszyklus stört.

    Natürlich ist eine Grundvoraussetzung, dass sich tatsächliche Experten (studierte Biologen und Tierverhaltensforscher) eine Leitlinie der Tierhaltung ausarbeiten und diese durch ein Gesetz dann auch umgesetzt wird. Dieses ist in Deutschland der Fall. Die Behauptungen der Tierrechtler entbehren jeder Argumentation. Allein schon die Forderung „Artgerecht ist nur die Freiheit“ zeigt, dass diese überhaupt keine Ahnung von den Tieren haben. In menschlicher Obhut aufgewachsene Tiere können in der Regel nicht ausgewildert werden. So verwundert es dann auch nicht, dass Tierrechtler selbst die Tiere einfach wie sie immer sagen in einen anderen Knast unterbringen wollen.

    Dieses zeigt den Wahren Grund der Tierrechtler. Ihnen geht es nicht um das Tier, sondern nur um den größtmöglichen wirtschaftlichen Schaden für den Tierhalter zu erzielen. So verwundert es auch nicht, das man keinen einzigen Tierrechtler findet, der versucht einen Tierhalter zu unterstützen, damit es den Tieren in ihrem Sinne besser geht. Letztendlich ist man bei den Tierrechtlern dann doch, auch nur auf das Geld in Form von Spenden aus. Dies füllen in üppiger Weise die Brieftaschen der Vereinsführungen. Dabei kommt kein einziger Cent einem Tier zugute!