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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Silvio Harnos

  • Wenn das Great Ape Project plötzlich empfindlich wird – und warum das für GERATI im Jahr 2025 großartig ist

    Wenn das Great Ape Project plötzlich empfindlich wird – und warum das für GERATI im Jahr 2025 großartig ist

    Interessiert sich wirklich niemand für GERATI?

    Es ist schon bemerkenswert: Niemand interessiert sich angeblich für GERATI, niemand liest diesen „Hass-, Hetz- und Lügenblog“, und doch widmet das Great Ape Project (GAP) dem „Antitierrechtsdauerhetzer“ S. Harnos erneut einen eigenen Facebook-Post – samt Kommentar, Bild, Link und jeder Menge Empörung. Ein erstaunlicher Aufwand für etwas, das angeblich keinerlei Relevanz besitzt. Oder handelt es sich etwa um unbeabsichtigte Werbung für GERATI? Vielen Dank dafür, Steffi!

    Dass ausgerechnet die selbsternannten Tierschutz-Moralapostel gleich mehrere Beiträge samt investigativer Kommentar-Recherche und Screenshot-Orgie veröffentlichen, zeigt vor allem eins: GERATI trifft offenbar einen Nerv. Und das ganz ohne gekaufte Likes, Werbeanzeigen oder schreiende Clickbait-Bildchen mit traurigen Affenaugen.

    Mehr noch: Wenn eine Organisation, die sich angeblich für die Rechte von Menschenaffen einsetzt, ihre Energie auf Facebook-Tiraden über einen Journalisten in Indonesien verwendet, dann wirft das Fragen auf. Haben die Schimpansen gerade Urlaub? Ist die Menschenaffenrettung abgeschlossen? Oder ist Kritik an der eigenen Arbeit inzwischen das eigentliche Einsatzfeld? Offenbar ist bei GAP nicht der Einsatz für Tiere, sondern gegen freie Meinungsäußerung das neue Tagesgeschäft.

    Vom Opfer zum Täter: Die flexible Doppelmoral

    GAP wirft mir vor, ich hätte ihre Bilder verwendet. Skandalös! Unverzeihlich! Abmahnwürdig! Doch im nächsten Atemzug wird ein Screenshot aus meinem YouTube-Video veröffentlicht – übrigens bereits zweimal wegen Urheberrechtsverletzung erfolgreich bei Facebook entfernt. GAP zeigt damit erneut, wie ernst es ihnen mit dem Urheberrecht ist: nämlich genau dann, wenn es das eigene betrifft. Ansonsten? Augen zu und Screenshot drauf!

    Doch damit nicht genug: Das Bild wurde nicht nur veröffentlicht, sondern auch in ehrverletzender Weise kommentiert. Mein Gesicht wird zum Symbolbild für angebliche Hetze gemacht, mit einer Inbrunst, die fast schon künstlerisch wirkt. Man könnte meinen, ich hätte persönlich einen Gorilla in deren Büro gesetzt – mit Kamera.

    Die Krönung: Die Gegenseite fordert in zwei Unterlassungsklagen, dass ich keine Bilder ihrer Mitglieder verwenden dürfe. Gleichzeitig veröffentlicht sie meine Bilder – in ehrverletzendem Kontext. Wer so mit zweierlei Maß misst, sollte sich vielleicht erst mit dem Begriff „juristische Konsequenz“ vertraut machen. Oder wenigstens mit dem Wort „Peinlichkeit“.

    Wenn sich eine Organisation moralisch über jede Kritik erhebt, gleichzeitig aber selbst grundlegende Prinzipien des Urheberrechts ignoriert, stellt sich die Frage: Was genau ist hier der Maßstab? Vermutlich ein flexibler, selbst gestrickter Maßstab aus Doppelmoral, Eigenlob und einem Schuss Realitätsverweigerung.

    Verzögerungsfinten? Nein – das Gegenteil ist der Fall

    Steffi vom GAP fabuliert von „endlosen Verzögerungsfinten“. Tatsächlich habe ich mehrfach beim Landgericht Landshut nachgefragt und sogar darum gebettelt, mir endlich die Klageschrift zuzustellen. Die Zustellung über die Botschaft in Jakarta dauerte nicht meinetwegen, sondern wegen behördlicher Abläufe so lange. Aber Hauptsache, die Verschwörungstheorie passt ins Weltbild, nicht wahr?

    Vielleicht ist die Realität einfach zu langweilig für GAP. Eine gute Verschwörung klingt schließlich immer aufregender als die schnöde Erklärung, dass Behördenwege – Überraschung – manchmal länger dauern. GAP braucht offenbar Drama. Ohne Drama kein Post, kein Screenshot, kein Shitstorm. Der Algorithmus muss ja gefüttert werden.

    Der eigentliche Verzögerer scheint eher der Anwalt der Gegenseite zu sein, der sich nach meiner Klageerwiderung erstmal sechs Wochen Bedenkzeit einräumte. War er etwa überrascht von der Argumentation? Oder musste er erst prüfen, ob ihn seine Mandanten korrekt informiert hatten? Vielleicht suchte er auch nur die Worte, um zu erklären, dass manche Dinge vor Gericht eben Substanz brauchen – und nicht nur Facebook-Wut.

    Man stelle sich das vor: Ein Anwalt, der womöglich erkennen musste, dass seine Mandanten in ihrer Empörung die eine oder andere Kleinigkeit… nennen wir es: kreativ dargestellt haben könnten. Das passiert, wenn man sich auf soziale Medien verlässt statt auf Fakten. Es wäre nicht das erste Mal, dass Aktivismus und Wahrheit ein eher angespanntes Verhältnis pflegen.

    Meinungsfreiheit? Ein Konzept mit Ausnahmeregelung

    Dass ich über meinen Anwalt auf Klageabweisung plädiere, scheint GAP fast schon als Majestätsbeleidigung zu empfinden. Der Satz „…konnte er über einen in Deutschland zugelassenen Anwalt Klageabweisung beantragen…“ klingt beinahe vorwurfsvoll. Ja, liebe Steffi: Das nennt man Rechtsstaat. Auch „Dauerhetzer“ (eure Worte) haben das Recht, sich vor Gericht zu verteidigen – sogar mit Anwalt! Schockierend, ich weiß.

    Diese Empörung darüber, dass man sich verteidigt, ist bezeichnend für das Demokratieverständnis dieser Empörungsblase. Kritik ist erlaubt, solange sie nur gegen Zoos, Zirkusse, Fleischesser und böse Journalisten gerichtet ist. Sobald man selbst Ziel wird, ist es „Hetze“. Praktisch, wenn man sich seine Opferrolle immer selbst schnitzen kann – aus besonders weichem Holz offenbar.

    Und was ist eigentlich so schlimm daran, dass jemand Klageabweisung beantragt? Wäre es dem GAP lieber, ich würde schweigend zuschauen, wie Falschbehauptungen vor Gericht ungeprüft stehen bleiben? Offenbar schon. Wer Meinungsfreiheit nur dann gut findet, wenn sie zur eigenen Meinung passt, hat den Begriff nicht verstanden.

    Wenn euch das Konzept der Meinungsfreiheit und des rechtlichen Gehörs stört, solltet ihr vielleicht weniger bei Facebook posten und mehr das Grundgesetz lesen. Tipp: Artikel 5 ist besonders spannend – und sogar für Aktivisten verständlich.

    Niemand interessiert sich für GERATI? Die Realität spricht eine andere Sprache

    In bester Ironie schreibt GAP: „Auch wenn es vermutlich wirklich niemanden interessiert…“ – und verfasst dann einen Beitrag über mehrere Absätze, inklusive Kommentar und Kommentar zum Kommentar. Dazu ein Screenshot, der bereits zwei Mal von Facebook wegen Urheberrechtsverstoß entfernt wurde. Und ein Verweis auf die angebliche Vor-Webseite „peta-nein-danke.de“, die ich übrigens nie betrieben habe. Aber wer braucht schon Fakten, wenn man gerade so schön im Wahn ist?

    Man wühlt sich durch meine alten Social-Media-Posts, analysiert Screenshots, durchsucht Archive. Das klingt nicht nach Desinteresse, sondern eher nach digitalem Fanclub mit Stalkerqualitäten. Vielleicht sollte ich ein Merch-Angebot aufmachen: „Offizieller GAP-Beobachter – powered by GERATI“. Limitierte Auflage. Gerne mit T-Shirt.

    Und wenn niemand GERATI liest – warum dann der Aufwand, ellenlange Posts über mich zu schreiben? Warum nicht einfach ignorieren, wenn es doch angeblich so irrelevant ist? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil es eben doch nicht irrelevant ist. Weil es unbequem ist. Weil es weh tut.

    Wenn GERATI wirklich so unbedeutend wäre, warum diese wiederholten Versuche der Diskreditierung? Vielleicht, weil hier Dinge geschrieben werden, die wehtun, weil sie wahr sind.

    Kurz gesagt: GAP redet so oft über GERATI, dass man glauben könnte, sie seien unsere größten Fans. Vielleicht sogar Abonnenten. Wer weiß? Danke übrigens für eure konstante Unterstützung.

    Fazit: Gratis-Werbung und digitale Selbstzerstörung

    Man kann es drehen und wenden, wie man will: Das Great Ape Project liefert ein Paradebeispiel für digitale Selbstzerstörung mit Ansage. Mit jedem Beitrag gegen GERATI beweist GAP, dass es sich nicht um eine sachlich arbeitende Tierschutzorganisation handelt, sondern um eine lautstarke Empörungsblase mit ideologischer Schlagseite.

    Wer Aufmerksamkeit kaufen muss, um Likes zu bekommen, aber gleichzeitig jeden angreift, der kritische Fragen stellt, hat das Prinzip des öffentlichen Diskurses nicht verstanden. Doch bitte, macht weiter so! Jeder GAP-Post ist kostenlose Werbung für GERATI.

    Und auch wenn ihr es nicht glauben wollt: Es gibt Menschen, die denken selbst. Und lesen. Und lachen.

    Am liebsten über euch.

    Silvio Harnos

  • Wenn Affen klagen – Eine sarkastische Replik auf die dramatischen Facebook-Auswürfe des Great Ape Project

    Wenn Affen klagen – Eine sarkastische Replik auf die dramatischen Facebook-Auswürfe des Great Ape Project

    Einleitung: Willkommen im Primaten-Theater

    Am 3. März 2025 wurde es offiziell: Das Great Ape Project (GAP) geht juristisch gegen mich, Silvio Harnos, Betreiber der journalistischen Webseite GERATI.de, vor. In einem dramatisch inszenierten Facebook-Beitrag werde ich als „Antitierrechtsdauerhetzer“ verunglimpft – begleitet von einer absurden Sammlung an Vorwürfen, Halbwahrheiten und juristisch fragwürdigen Interpretationen.

    Zwischen Boulevard, Schmähschrift und unfreiwilliger Satire offenbart der Post weniger juristische Substanz als vielmehr persönliche Abrechnung und ein erstaunlich hohes Maß an Realitätsverzerrung. Grund genug, in aller Ruhe – und mit einer ordentlichen Prise Sarkasmus – auf dieses Affentheater zu reagieren.


    Screenshot Facebook Great Ape Project Gesichtet: 04.04.2025
    Screenshot Facebook Great Ape Project Gesichtet: 04.04.2025

    Klagewut oder Schmierentheater des GAP

    Es ist schon fast putzig, wenn das Great Ape Project (GAP) stolz behauptet, man habe unzählige Kritiker verklagt. Immer wieder tauchen Namen wie Klaus Mierswa, Volker Zielke, Philipp Kroiß und natürlich meine Wenigkeit – Silvio Harnos – auf, die angeblich im Namen des GAP juristisch verfolgt wurden. Bemerkenswert dabei: Von all diesen Personen hat einzig und allein Silvio Harnos jemals eine tatsächliche Klageschrift erhalten.

    Noch absurder wird es, wenn man bedenkt, dass sich das GAP offenbar mit seiner einstigen Mentorstiftung, der Giordano-Bruno-Stiftung (GBS), überworfen hat. Diese wurde kurzerhand und kommentarlos aus dem Impressum entfernt – selbstverständlich ohne auch nur einen der treuen, anonym auftretenden Unterstützer darüber aufzuklären. Transparenz? Fehlanzeige.

    Juristisch betrachtet ist das GAP weder ein eingetragener Verein noch eine rechtsfähige Organisation. Das bedeutet: Das GAP ist überhaupt nicht klagebefugt. Die einzige Institution, die rechtlich dazu in der Lage gewesen wäre, wäre die GBS gewesen. Aber wie es scheint, ist die Verbindung inzwischen krachend zerbrochen – und das aus gutem Grund, wie man vermuten darf.

    Und ja, neben mir, dem Journalisten und Tierrechtsexperten, wurde auch ein Verlag von Colin Goldner – dem literarischen Rampenlichtsucher des GAP – verklagt. Großspurig kündigte Steffi Arendt vom GAP im August 2024 an, dass im September 2024 ein Verfahren gegen den Verlag stattfinden werde. Was dann folgte? Nichts. Nada. Pustekuchen. Kein Verfahren, kein Urteil, keine Erklärung. Und der Maulwurfshügelverband rund um Herrn Goldner hielt es offenbar auch nicht für nötig, seine Unterstützer über das Ausbleiben des Verfahrens zu informieren – geschweige denn über ein Ergebnis. Transparenz? Immer noch: Fehlanzeige.

    Also: alles weiterer Rede nicht wert, was da von Tierausbeutern und/oder solchen, die Tierausbeutung zu rechtfertigen wissen, auf ein paar völlig unbedeutenden FB-Seiten zusammengestammelt wird. Stimmt, wir kümmern uns insofern nur noch um strafrechtlich relevante Fälle und nicht mehr um jeden billigen Ankackversuch von irgendwelchen Legasthenikern und/oder sonstigen Dumpfbeutel:innen. Gegen zwei der Schmäh- und Hetztiradenverbreiter laufen Ermittlungs- bzw. Strafverfahren, gegen einen davon ist sogar schon LG-Termin Anfang Sept. 2024 anberaumt. Und selbstredend wurde Anzeige gegen „unbekannt“ wegen des o.b. Hackings erstattet, das uns nicht nur Nerven, sondern trotz Rechtschutzversicherung auch eine Menge Geld gekostet hat

    Facebook Great Ape Project / Abgerufen am: 04.04.2025

    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=pfbid0cnRTzzZ6HDK2UKsFtDjyNtcsdctsr9V9HQFFvGuE2dYM5yam8dyZrWVrbDdx9Bsyl&id=100064323506357

    GERATI macht das Landgericht auf die juristische Fragwürdigkeit aufmerksam

    Zugegeben – nach der Vielzahl an Klagen, Abmahnungen und Drohgebärden aus der radikalen Tierrechtsszene habe ich inzwischen eine gewisse juristische Grundausbildung durch Praxis erhalten. Zumindest reicht es, um gewisse Zusammenhänge besser zu durchschauen als manche selbst ernannte Aktivisten mit Pseudojuradiplom.

    Nachdem das GAP seine angebliche Klage mit großem Tamtam auf Facebook publik gemacht hatte, sah ich mich gezwungen, das Landgericht Landshut auf einige rechtliche Unklarheiten aufmerksam zu machen. Schließlich ist es doch etwas befremdlich, wenn eine Organisation ohne eigene Rechtsfähigkeit plötzlich mit Klageandrohungen um sich wirft, als wäre sie eine Mischung aus Anwaltskanzlei und PR-Abteilung.

    Also verfasste ich ein Schreiben – selbstverständlich sachlich, aber nicht ohne eine Prise Ironie – in dem ich das Gericht über die tatsächlichen Verhältnisse hinter dem medienwirksamen Getöse informierte. Das Dokument, welches ich mit diesem Hinweis übermittelte, bleibt aus Datenschutzgründen an dieser Stelle geschwärzt – liegt dem Gericht jedoch vollständig vor.

    <<<— Antrag auf Nebenintervention —>>>

    Mir – und auch den befreundeten Rechtsexperten, mit denen ich mich regelmäßig austausche – ist bewusst, dass vor dem Landgericht Landshut Anwaltszwang herrscht. Dennoch sah ich es als notwendig an, dem Gericht auf diesem Weg sachlich relevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Eine Antwort erhielt ich trotz Erinnerung zwar nicht – aber wie es scheint, blieb das Schreiben nicht ohne Wirkung: Bis heute fand das Verfahren offenbar nicht statt.

    Ob Colin Goldner damit erneut eine juristische Bauchlandung hingelegt hat (was bei ihm fast schon Tradition hat), oder ob das Verfahren einfach auf unbestimmte Zeit vertagt wurde – das bleibt offen. Was jedoch sicher ist: Ich werde der Sache erneut nachgehen. Da ich als Urheber des Artikels ein berechtigtes Interesse habe, ist eine Akteneinsicht nicht nur denkbar, sondern zwingend geboten. Parallel dazu werde ich auch juristische Schritte zur Nebenintervention und Antragstellung auf Prozesskostenhilfe (PKH) einleiten.

    Steffi (GAP) Arendt – Die rhetorische Notbeleuchtung des Projekts

    Dass Steffi Arendt nicht gerade das hellste Licht im GAP-Kerzenständer ist, demonstriert sie zuverlässig bei nahezu jedem Facebook-Post. Besonders wenn es um mich oder GERATI geht, scheint sie in eine Art Wiederholungsschleife gefallen zu sein. Vermutlich hat sie sich längst eine Textbaustein-Vorlage gespeichert, die mit den Worten beginnt:

    IN EIGENER SACHE – Es interessiert vermutlich wirklich NIEMANDEN, …

    Steffi (GAP) Arendt

    Tatsächlich interessiert es wirklich niemanden – und trotzdem beginnt gefühlt jeder zweite Beitrag von ihr genau damit. Wer darauf hofft, dass in diesen Monologen irgendwann ein Argument oder gar ein belastbarer Fakt auftaucht, wird bitter enttäuscht. Auszüge meiner 5-seitigen Erfolgsaussichtseinschätzung? Fehlanzeige. Stattdessen gibt’s Behauptungen, Beleidigungen und Fantasie – aber keine inhaltliche Auseinandersetzung.

    Diese Strategie – keine Argumente, aber jede Menge persönliche Angriffe – mag vielleicht beim Kaffeekränzchen im Aktivistenkreis Eindruck schinden, vor Gericht jedoch hat sie ungefähr die Schlagkraft eines nassen Waschlappens. Besonders kurios: Die Klägerin scheint ernsthaft zu glauben, dass ein Gericht keinen Widerspruch duldet – schon gar nicht, wenn dieser auch noch sarkastisch und ironisch verpackt ist. Willkommen in der Realität!

    Schauen wir uns jetzt mal den ersten Absatz des GAP-Posts an

    […] aber dennoch ein paar Worte zu den beiden Klagen aus dem Umfeld des Great Ape Project gegen den in Indonesien ansässigen Antitierrechtsdauerhetzer S. Harnos und seinen seit Jahren (!) endlose Hass- und Hetztiraden verbreitenden Blog ‚gerati.de‘ (bzw. früher: ‚Peta-Nein.danke.de‘), die ihm nun nach ebenso endlosem Hin-und-Her bzw. endlosen Verzögerungsfinten seitens des Harnos rechtsgültig, sprich: über die deutsche Botschaft in Jakarta, am 3.3.2025 zugestellt werden konnten: Tja: jetzt dreht er, wie’s den Anschein hat, komplett am Rad […]

    Steffi (GAP) Arendt Facebook Great Ape Project

    https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=pfbid0cnRTzzZ6HDK2UKsFtDjyNtcsdctsr9V9HQFFvGuE2dYM5yam8dyZrWVrbDdx9Bsyl&id=100064323506357

    Da behauptet doch tatsächlich die dunkelste Kerze im GAP-Leuchter, ich hätte früher die Webseite „Peta-Nein.danke.de“ betrieben! Interessant, dass es diese ominöse Webseite laut intensiver Internet- und Archivrecherche gar nicht gibt. Vermutlich war’s mal wieder zu schummrig beim GAP-Kerzenschein, sodass Steffi die damalige Facebook-Seite mit einer angeblichen Webseite verwechselt hat.

    Zur Klarstellung für alle Leser: Ich betreibe die journalistische Webseite www.gerati.de. Daneben hatte ich zwei Facebook-Seiten: „GERATI“ sowie „PETA Nein Danke“. Letztere trug früher den Namen „PETA – Spam nein danke“, in direktem Bezug auf die berüchtigte Mailbombing-Aktion von PETA, der ich ausgesetzt war. Später habe ich diese beiden Facebook-Seiten zu einer zusammengeführt – deshalb verlinken alte Beiträge unter dem Namen „PETA Nein Danke“ heute auf die GERATI-Seite.

    Dass Kritik in der Tierrechtsszene selten willkommen ist und stattdessen mit Diffamierungen wie „Hetzer“ oder anderen Kampfbegriffen begegnet wird, ist ja nichts Neues. Offenbar gehört es dort zum guten Ton, kritische Stimmen reflexartig als Feinde zu brandmarken. Dass ich es dabei immerhin zum „Antitierrechtsdauerhetzer“ geschafft habe, werte ich als unfreiwilliges Gütesiegel für meine Expertise.

    Aber es kommt noch besser: Steffi mokiert sich in ihrer gewohnt faktenfernen Art auch darüber, dass ich fristgerecht – man stelle sich das vor – auf die Klage reagiert habe. Ja, tatsächlich: Der angeblich in Indonesien untergetauchte S. Harnos, der sich angeblich der deutschen Justiz entzieht, antwortet pünktlich und ausführlich auf eine zugestellte Klage. Skandalös!

    Natürlich darf dann auch nicht fehlen, dass die flackernde Kerze mir die Schuld an angeblichen Verzögerungen zuschiebt. Interessant nur, dass genau dieses Narrativ vom Landgericht Landshut selbst bereits widerlegt wurde. Eine klassische falsche Tatsachenbehauptung, die im weiteren Verlauf des Verfahrens vielleicht sogar eine Widerklage nach sich ziehen könnte.

    Und dass ich – Frevel über Frevel – es mir erlaube, dem Gericht direkt zu schreiben, wird als „am Rad drehen“ interpretiert. Das offenbart nicht nur ein fragwürdiges Rechtsverständnis, sondern auch eine beeindruckende Ignoranz gegenüber dem Recht auf Verteidigung. Aber was will man erwarten, wenn die juristische Leuchtkraft einer Kerze nicht mal für ein Teelicht reicht?

    <<<— Hier mal das Schreiben vom 10.03.2025 —>>>

    Erstaunlich ist natürlich auch, dass die glimmende Kerze des GAP nicht einmal auf Punkt 5 meiner Einlassung eingeht – ein Punkt, der ihr eigentlich Tränen in die Augen treiben müsste. Und wenn diese Tränen dann endlich fließen würden, könnte es passieren, dass ihre letzte Flamme auch noch endgültig erlischt.

    Fakt ist: Das Gericht hat nun offiziell Kenntnis von meiner Verteidigungsbereitschaft. Sollte es dennoch – aufgrund des Anwaltszwangs – zu einem Versäumnisurteil kommen, stünde mir weiterhin die Möglichkeit der Gehörsrüge offen. Ein Grundrecht, das übrigens auch in schlecht beleuchteten GAP-Zentralen gilt.

    Man muss ihr das kurze Aufflackern ihrer juristischen Erleuchtung gönnen – immerhin hat sie richtig festgestellt, dass das Gericht meinen Antrag auf Fristverlängerung abgelehnt hat. Was sie dabei jedoch völlig vergisst: Dieser Beschluss ist nun Teil der Akten. Und damit wird auch ihr Versuch, mich als Prozessverweigerer darzustellen, aktenkundig widerlegt.

    <<<— Beschluss vom 20.03.2025 Wortlaut identisch im Verfahren 75 O 1270/23 —>>>

    Weiter zum zweiten Absatz des GAP-Beitrags

    […] Ein in D entsprechend zugelassener Anwalt, den er zu beauftragen suchte, fand sich offenbar ohnehin nicht bereit, ihn zu vertreten, da Harnos vorab zu bezahlende Kosten in Höhe von 634 Euro (pro Klageverfahren) zu begleichen nicht bereit bzw. nicht .in der Lage war. Ergo hat er dem Gericht per FAX einen 5-seitigen Schriftsatz übermittelt

    Steffi (GAP) Arendt Facebook Great Ape Project

    Und wieder wird der Kerzenschein schwächer. Die Aussage, ich hätte keinen Anwalt gefunden, ist schlichtweg falsch. Ich habe sehr wohl einen fachkundigen Rechtsanwalt aus einer bekannten Medienrechtskanzlei aus München gefunden, der bereit ist, mich im Rahmen der Prozesskostenhilfe (PKH) zu vertreten. Und nein, es ging nicht um 634 Euro pro Klageverfahren, wie die glimmende Kerze es behauptet – sondern um genau diesen Betrag für beide Verfahren zusammen. Aber gut, wer das juristische Einmaleins nicht beherrscht, verwechselt eben auch gern mal die Grundlagen.

    Dass man zur Beantragung von PKH eine schriftliche Einschätzung der Erfolgsaussichten beifügen muss, ist gängige juristische Praxis – aber offensichtlich für GAP ein Buch mit sieben Siegeln. Und apropos Seitenanzahl: Es waren nicht etwa „ein 5-seitiger Schriftsatz“, sondern pro Verfahren fünf Seiten, also insgesamt zehn Seiten fundierter Argumentation. Was davon aufgegriffen oder entkräftet wurde? Natürlich nichts. Stattdessen: Schweigen im Kerzenwald.

    Was besonders bemerkenswert ist: Die glimmende Kerze erklärt allen Ernstes, meine Einlassung sei irrelevant, weil vor dem Landgericht Anwaltszwang herrsche. Dass ein Gericht trotzdem meine Stellungnahme zur Kenntnis nimmt – gerade weil es um die Frage der Bewilligung von PKH geht – wird großzügig ausgeblendet. Ein juristischer Blackout, der fast schon systematisch wirkt.

    Um ein wenig Transparenz in dieses Dunkel zu bringen, werde ich meine jeweiligen Einlassungen aus dem PKH-Verfahren hier offenlegen – damit jeder selbst beurteilen kann, ob es sich um „Geschmarre“ oder um eine begründete Verteidigung handelt. Spoiler: Tränen könnten fließen – aber nicht aus Rührung.

    <<<— 41 O 1121/22 —>>>

    Colin Goldner

    <<<— 45 O 1270/23 —>>>

    Adrinne Kneis

    Man darf gespannt sein, ob die glimmende Kerze nun auf die tatsächlichen Inhalte meiner Argumentation eingehen wird – oder ob sie weiter im eigenen Wachsnebel verharrt.

    Dass ich meine Einlassung nicht direkt im PKH-Antrag selbst beigelegt habe, hatte einen guten Grund. Im Punkt 4 meines Anschreibens zur Antragstellung habe ich ausdrücklich Folgendes beantragt:

    4. Datenschutz und Schutz persönlicher Daten

    Ich bitte das Gericht ausdrücklich, meine persönlichen Daten, insbesondere die im PKH-Antrag enthaltenen Informationen, nicht an den Kläger oder Dritte weiterzugeben. In einem früheren Verfahren mit PETA Deutschland wurden persönliche Daten aus meinem damaligen PKH-Antrag beim Landgericht Berlin durch die jetzige Klägerpartei öffentlich gemacht, was zu wiederholten Datenschutzverletzungen führte. Um meine Privatsphäre zu schützen, untersage ich daher die Weitergabe meiner Daten an den Kläger.

    Auszug PKH Antrag Silvio Harnos

    Und siehe da: Am 21.03.2025 erließ das Landgericht Landshut in beiden Verfahren eine Verfügung, wonach die Klägerpartei keinerlei Einsicht in Inhalte über meine persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse erhält. Ein kleiner Sieg der Vernunft – und ein weiterer Beleg dafür, dass nicht alles, was in Kerzenflackern geschrieben wird, juristisch Bestand hat.

    <<<— Verfügung vom 21.03.2025 identisch zu verfahren 41 O 1121/22 —>>>

    Ups, wie denn, was denn – jetzt kann der Beklagte plötzlich doch Anträge beim Gericht einreichen? Ohne Anwalt? Ganz genau! Denn auch wenn der Anwaltszwang vor dem Landgericht grundsätzlich gilt, so gilt eben auch: Bei der Beantragung von Prozesskostenhilfe und zur Wahrung rechtlichen Gehörs dürfen und müssen Parteien direkt mit dem Gericht kommunizieren dürfen. Aber lassen wir das juristische jetzt einmal beiseite und widmen uns wieder dem, was hier wirklich Spaß macht – dem sarkastischen Grundton. Denn wenn schon die Argumente fehlen, sollte wenigstens die Ironie sitzen.

    Hass, Hetze und andere Lieblingsvokabeln

    Seit Jahren, so heißt es, verbreite ich auf meinem Blog „gerati.de“ nichts als Hass und Hetze. Eine beeindruckende Behauptung – insbesondere, wenn man bedenkt, dass sich meine Beiträge in der Regel auf Gerichtsdokumente, Presseartikel und offizielle Quellen stützen. Alles sauber recherchiert, öffentlich zugänglich und in einem journalistischen Kontext aufbereitet. Und doch wird daraus in der Welt von GAP eine „endlose Hetztirade“.

    Was ich tatsächlich tue? Ich stelle Fragen. Kritische Fragen. Ich decke Widersprüche auf, dokumentiere Skandale und halte Tierrechtsorganisationen den Spiegel vor. Wenn das bereits als Hetze gilt, dann muss man wohl demnächst auch Wikipedia, investigative Journalisten und jeden Hobbyjuristen mit Internetzugang auf die Anklagebank setzen. Willkommen in der postfaktischen Parallelwelt des GAP – wo Kritik gleich Ketzerei und Aufklärung gleich Angstmache ist.

    Zustellungsdrama in Jakarta

    Mit fast filmischer Dramatik berichtet GAP davon, wie die Klage nach „endlosen Verzögerungsfinten“ (nettes Wort) endlich über die Deutsche Botschaft in Jakarta zugestellt wurde. Ich warte ehrlich gesagt immer noch auf die Oscar-Nominierung für das Drehbuch. Vielleicht in der Kategorie „Bestes Affentheater“? Alternativ wäre auch „Beste visuelle Effekte für dramatische Wortwahl“ angebracht – inklusive einer musikalischen Untermalung aus „Mission Impossible“.

    Dabei hätte ein einfacher Blick in die Zustellungsrichtlinien des Auswärtigen Amtes gereicht, um zu verstehen, dass solche Verfahren schlichtweg dauern können – Bürokratie funktioniert eben nicht nach GAPs Facebook-Zeitrechnung. Aber warum auf Fakten setzen, wenn man auch mit Pathos glänzen kann? Im GAP-Universum wird aus einem simplen Verwaltungsakt ein diplomatischer Thriller mit internationaler Tragweite. Hollywood reibt sich vermutlich bereits die Hände.

    Der gescheiterte Anwalt – oder: 634 Euro, die die Welt bedeuten

    Dann folgt die herzzerreißende Geschichte meiner angeblich dramatisch gescheiterten Suche nach einem Anwalt. Ein deutscher Anwalt soll sich geweigert haben, mich zu vertreten – angeblich, weil ich nicht bereit oder in der Lage gewesen sei, 634 Euro zu zahlen. GAP sieht mich da schon in Lumpen auf der Straße knien, bettelnd um Prozesskostenhilfe. Eine herrliche Szene – leider komplett an der Realität vorbei.

    Die Wahrheit ist deutlich weniger dramatisch, aber dafür umso solider: Ich hatte einen Anwalt – einen erfahrenen Medienrechtler sogar – der bereit war, mich auf Basis von Prozesskostenhilfe zu vertreten. Die besagten 634 Euro bezogen sich auf die Anfertigung der PKH-Anträge und wurden eben nicht „pro Verfahren“ veranschlagt, wie GAP es genüsslich falsch darstellt. Aber wenn man schon keine Argumente hat, muss man eben kreativ werden – notfalls auch auf Kosten der Wahrheit.

    Die fünf Seiten des Schreckens – per Fax!

    Ich habe also einen Schriftsatz per Fax (!) eingereicht. GAP hat offenbar erwartet, dass ich meinen Schriftsatz per Brieftaube oder Rauchzeichen sende. Die darin enthaltenen Argumente – übrigens juristisch völlig legitim – werden als „Geschmarre“ abgetan. Offenbar ist bei GAP nicht der Inhalt entscheidend, sondern das Medium. Digitaler Snobismus vom Feinsten.

    Dabei sollte man meinen, dass gerade bei einem Verfahren vor dem Landgericht die Inhalte zählen – nicht das Übertragungsformat. Aber wer mit Argumenten auf Kriegsfuß steht, hält sich eben lieber an Faxgerätewitze und semantische Nebelkerzen. Dass meine Schriftsätze zentrale rechtliche Punkte enthielten, die bis heute unbeantwortet geblieben sind, wird elegant ignoriert – vermutlich, weil man dann inhaltlich Stellung nehmen müsste. Und das wäre ja nun wirklich zu viel verlangt.

    Mundgeruch und Lese-Rechtschreibschwäche – jetzt wird’s persönlich


    Screenshot Bearbeitungsverlauf des Facebook Beitrages
    Screenshot Bearbeitungsverlauf des Facebook Beitrages

    Nun wird’s grotesk: Mir wird vorgeworfen, es würden mir seit Jahren Eigenschaften wie „Mundgeruch“ und eine „Lese-Rechtschreibschwäche“ unterstellt. Ich überlege ernsthaft, ob ich demnächst meine Texte mit Zahnpasta signieren sollte. Und was die Rechtschreibung angeht – ich schreibe immerhin ohne Gendersternchen. Das allein sollte doch als intellektuelle Leistung zählen.

    Gleichzeitig gelingt es Steffi (GAP) Arendt offenbar nicht einmal, einen einzigen Facebook-Beitrag auf Anhieb fehlerfrei zu veröffentlichen. Für den besagten Hetzpost brauchte es immerhin zwei Anläufe – was in ihrer Welt schon als beachtlicher Fortschritt gilt. Normalerweise korrigiert sie ihre Ergüsse fünf- bis achtmal, bevor sie ansatzweise lesbar sind. Aber ja, Hauptsache, man wirft mit Vorwürfen um sich, während man selbst nicht einmal mit den Basics der deutschen Sprache klarkommt.

    Die rechte Szene: Willkommen in der Schublade

    In bester McCarthy-Manier wird mir auch gleich eine Verbindung zur „ostdeutschen Rechtsaußenszene“ unterstellt. Beweise? Fehlanzeige. Aber warum auch? Heute reicht ja schon ein falscher Gedanke zum falschen Zeitpunkt, um öffentlich zum Rechten erklärt zu werden. Vielleicht kommt demnächst noch der Verdacht auf, ich hätte heimlich Fleisch gegessen. Skandalös!

    Diese Art von Einordnung sagt weit mehr über die Absenderin aus als über mich. Wer Kritik nicht aushält, versucht den Kritiker zu stigmatisieren – am besten gleich mit der Nazikeule oder einer düsteren Szene-Zugehörigkeit. Damit hat man dann keine Argumente mehr nötig. Denn in der Welt des GAP genügt es offenbar, wenn man laut genug „Rechts!“ ruft – dann wird schon irgendetwas hängenbleiben. Willkommen im postfaktischen Aktivismus.

    Fazit: Wenn der Affenzirkus ruft

    Was bleibt, ist ein wütender Facebook-Post voller Unterstellungen, Halbwahrheiten und einer ordentlichen Portion Selbstgerechtigkeit. GAP sollte überlegen, ob man nicht statt Klageschriften künftig lieber Kabarett schreibt. Da ist man mit der Dramaturgie zumindest näher an der Realität.

    Ich bleibe gespannt auf die nächste Folge dieses absurden Theaterstücks. Arbeitstitel: „Planet der Affen – Die Rache des Faxgeräts“.

  • PETA: Der Widerspruch zwischen Tierrechtsaktivismus und Cancel Culture

    PETA: Der Widerspruch zwischen Tierrechtsaktivismus und Cancel Culture

    PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) ist zweifellos die bekannteste und größte Tierrechtsorganisation weltweit. Mit ihrer kompromisslosen Haltung und kontroversen Kampagnen hat die Organisation eine wichtige Rolle dabei gespielt, das Bewusstsein für Tierrechte zu schärfen. Doch während PETA sich öffentlich gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit gegenüber Tieren einsetzt, gibt es eine zunehmende Kritik daran, dass die Organisation selbst Methoden anwendet, die in den Bereich der Cancel Culture fallen – eine Praxis, die sie öffentlich kritisiert.

    Der Widerspruch: Tierrechtsaktivismus und Cancel Culture

    In einem kürzlich geführten Interview wurde PETA-Gründerin Ingrid Newkirk zur Cancel Culture befragt, einer Praxis, bei der Einzelpersonen oder Organisationen aufgrund von problematischen oder 

    kontroversen Ansichten oder Handlungen öffentlich „gecancelt“ oder boykottiert werden. Newkirk räumte ein, dass Cancel Culture ein „zweischneidiges Schwert“ sei, da sie einerseits Verantwortung fördern könne, andererseits aber auch wichtige Stimmen zum Schweigen bringen könne. Doch diese differenzierte Betrachtung scheint in der Praxis von PETA nicht immer angewendet zu werden.

    PETA und Cancel Culture: Beispiele für fragwürdige Praktiken

    PETA selbst hat im Laufe der Jahre mehrfach zu Boykotts und Kampagnen aufgerufen, die eindeutig Elemente der Cancel Culture aufweisen. Ein bekanntes Beispiel ist der Boykottaufruf gegen den Designer Karl Lagerfeld. Aufgrund seiner Verwendung von Pelz in der Mode rief PETA öffentlich dazu auf, Lagerfelds Werke zu meiden und ihn als „Täter“ von Tierquälerei zu brandmarken. Dies führte zu einem erheblichen öffentlichen Druck und schädigte Lagerfelds Reputation, obwohl die Diskussion um die ethischen Aspekte von Pelz in der Modeindustrie vielschichtig und kontrovers ist.

    Ein weiteres Beispiel ist die Kampagne gegen die amerikanische Restaurantkette „Jimmy’s Famous Seafood“, die von PETA wegen ihres Angebots an Meeresfrüchten angegriffen wurde. PETA forderte in sozialen Medien die Schließung des Restaurants und setzte eine aggressive Kampagne in Gang, um das Unternehmen zu diskreditieren. Diese Aktion war ein klarer Versuch, das Restaurant „zu canceln“, ohne Raum für Dialog oder Kompromiss zu lassen.

    PETA hat auch prominente Persönlichkeiten wie die Sängerin Beyoncé ins Visier genommen, nachdem sie Pelz getragen hatte. Die Organisation ging so weit, eine Protestaktion bei einem ihrer Konzerte zu organisieren, um sie öffentlich zu verurteilen und den Druck aufrechtzuerhalten, dass sie ihre Wahl der Mode ändert. Diese Taktik, prominente Persönlichkeiten ins Visier zu nehmen und sie durch öffentliche Scham zu „korrigieren“, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie PETA selbst eine Form der Cancel Culture betreibt.

    PETA Deutschland und die Cancel Culture: Zensur in den sozialen Medien und der Fall Silvio Harnos

    PETA Deutschland ist nicht weniger aktiv in der Anwendung von Cancel Culture, insbesondere in den sozialen Medien. Kritische Kommentare, die die Praktiken der Organisation hinterfragen oder gegen deren Sichtweisen sprechen, werden oft schnell gelöscht. User, die wiederholt Kritik äußern, werden auf den sozialen Kanälen von PETA Deutschland gesperrt, was deutlich zeigt, dass die Organisation wenig Interesse an einem offenen Dialog hat.

    Ein besonders bemerkenswerter Fall ist der des investigativen Journalisten Silvio Harnos, der aus Indonesien die Webseite www.gerati.de betreibt, auf der er kritisch über PETA berichtet. Anstatt sich mit der Kritik sachlich auseinanderzusetzen, ging PETA 


    Screenshot peta.de bei Aufrud mit einer indonesischen IP-Adresse
    Screenshot peta.de bei Aufrud mit einer indonesischen IP-Adresse

    Deutschland einen Schritt weiter und blockierte den Zugang zu ihrer eigenen Webseite www.peta.de für Nutzer aus Indonesien. Dies war eine klare und gezielte Maßnahme, um zu verhindern, dass Harnos und andere in Indonesien die Informationen auf der Webseite von PETA Deutschland einsehen und darüber berichten können. Diese Maßnahme ist ein eindeutiges Beispiel dafür, wie PETA Deutschland aktiv versucht, kritische Stimmen mundtot zu machen, indem sie den Zugang zu Informationen einschränkt.

    Die Blockierung von IP-Adressen ganzer Länder, um kritische Berichterstattung zu unterbinden, zeigt, dass PETA Deutschland Cancel Culture in einer besonders extremen Form betreibt. Anstatt sich dem Diskurs zu stellen und transparent zu agieren, wählt die Organisation den Weg der Zensur und der Unterdrückung von abweichenden Meinungen. Solche Maßnahmen werfen ernsthafte Fragen zur Meinungsfreiheit und zur ethischen Integrität von PETA Deutschland auf.

    Der Schaden durch Cancel Culture

    Die von PETA praktizierte Cancel Culture hat nicht nur Individuen und Unternehmen geschadet, sondern auch die Möglichkeit für einen konstruktiven Dialog untergraben. In einer Zeit, in der Tierrechtsfragen von zunehmender Bedeutung sind, wäre es wichtig, eine Plattform für Diskussionen und Debatten zu schaffen, anstatt sofort auf extreme Maßnahmen zurückzugreifen, die wenig Raum für differenzierte Meinungen lassen. Die Cancel Culture, die PETA betreibt, kann langfristig das Ansehen der Organisation und ihrer Ziele untergraben, indem sie das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihre Methoden und Motive in Frage stellt.

    Was bedeutet Cancel Culture?

    Cancel Culture beschreibt das Phänomen, bei dem Personen oder Organisationen aufgrund von als problematisch wahrgenommenen Aussagen oder Handlungen öffentlich boykottiert oder „gecancelt“ werden. Dies kann verschiedene Formen annehmen, wie etwa das Entziehen von Plattformen, die Verweigerung von öffentlichen Auftritten, das Beenden von Geschäftsbeziehungen oder das systematische Ausschließen aus öffentlichen Diskursen. Ursprünglich entstand die Cancel Culture aus der Idee heraus, Verantwortung einzufordern und soziale Gerechtigkeit zu fördern, indem problematisches Verhalten sichtbar gemacht und sanktioniert wird.

    Im Kern geht es bei der Cancel Culture darum, jemanden für ein vermeintliches Fehlverhalten öffentlich zur Rechenschaft zu ziehen, oft durch kollektives Handeln in den sozialen Medien. Allerdings ist diese Praxis nicht unumstritten, da sie häufig zu extremen Konsequenzen führt, die keinen Raum für Nuancen oder Dialog lassen. Kritiker argumentieren, dass Cancel Culture oft zu einem Klima der Angst führt, in dem Menschen für vergangene Fehler oder kontroverse Meinungen drastisch bestraft werden, anstatt einen offenen Austausch und eine Entwicklung von Verständnis zu ermöglichen. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass durch das „Canceln“ Stimmen unterdrückt werden, die zur gesellschaftlichen Debatte beitragen könnten, auch wenn diese nicht mit dem Mainstream übereinstimmen.

    In der Praxis kann Cancel Culture dazu führen, dass Menschen oder Organisationen „ausgelöscht“ werden, indem sie aus dem öffentlichen Leben ausgeschlossen oder ihre Existenzgrundlage gefährdet wird. Dies hat insbesondere in den sozialen Medien zu einer zunehmend polarisierten Umgebung geführt, in der Diskussionen oft durch emotionale Reaktionen und öffentliche Verurteilungen ersetzt werden.

    Fazit:

    PETA hat zweifellos bedeutende Erfolge im Bereich der Tierrechte erzielt, doch ihr Engagement in der Cancel Culture, insbesondere durch PETA Deutschland, wirft einen Schatten auf diese Erfolge. Während die Organisation für die Rechte der Tiere kämpft, muss sie sich selbst die Frage stellen, ob ihre Methoden wirklich im Einklang mit ihren ethischen Prinzipien stehen. Der Einsatz von Cancel Culture untergräbt den Dialog und führt dazu, dass wichtige Stimmen stummgeschaltet werden – genau das, was PETA in ihrem jüngsten Interview als potenziell schädlich bezeichnet hat. Es ist an der Zeit, dass PETA ihre eigenen Praktiken überdenkt und den Weg zu einem inklusiveren und dialogorientierteren Aktivismus findet.

  • Frank Albrecht von Projekt Endzoo: Kritik oder Drohung?

    In einer alarmierenden Entwicklung im Zusammenhang mit dem Projekt Endzoo, das von Frank Albrecht betrieben wird, wurde bekannt, dass der GERATI – Journalist Silvio Harnos auf Facebook von Albrecht bedroht wurde. GERATI ist eine Organisation, die sich kritisch mit dem Projekt Endzoo und der Tierrechtsbewegung beschäftigt. Die Bedrohung wirft ein Schlaglicht auf die wachsenden Spannungen zwischen Albrecht und seinen Kritikern und lässt die Frage aufkommen, ob das Projekt Endzoo tatsächlich in Übereinstimmung mit Tierschutz- und Tierrechtsprinzipien betrieben wird.

    Meinungsfreiheit oder Zensur? Kritische Betrachtung von Frank Albrechts Facebook-Aktivitäten

    Der Beitrag von Frank Albrecht auf Facebook zu Silvio Harnos und GERATI wirft einige Fragen auf. Einerseits scheint Albrecht sehr mitteilungsbedürftig zu sein und postet seit Tagen ununterbrochen über diese Themen. Andererseits verweigert er die Diskussion zu diesen Themen auf seiner Facebook-Seite, indem er jeden, der nicht seiner Meinung ist, einfach sperrt und die Antwortkommentare löscht. Dabei gibt Albrecht als Grund für das Löschen und Sperren oft an, dass er angebliche Lügen entfernen möchte.

    Diese Vorgehensweise wirft die Frage auf, ob Albrecht tatsächlich ein offenes Diskussionsforum schaffen möchte oder ob er nur seine eigene Meinung verbreiten und andere Meinungen unterdrücken will. Das Löschen von Kommentaren und das Sperren von Personen, die nicht seiner Meinung sind, kann als ein Versuch gesehen werden, eine einseitige Diskussion zu schaffen und Kritik zu vermeiden.

    Es stellt sich auch die Frage, ob Albrechts Vorgehensweise mit den Grundsätzen von Projekt Endzoo vereinbar ist. Das Projekt setzt sich unter anderem für den Schutz von Tieren und die Förderung von Tierschutzorganisationen ein. Eine solche Organisation sollte eigentlich für offene Diskussionen und Kritik empfänglich sein. Das Löschen von Kommentaren und das Sperren von Personen kann daher als Widerspruch zu den Grundsätzen des Projekts Endzoo angesehen werden.

    Insgesamt kann Albrechts Vorgehensweise als problematisch angesehen werden. Wenn er tatsächlich für offene Diskussionen und den Schutz von Tieren eintritt, sollte er auch Meinungen zulassen, die nicht seiner eigenen entsprechen. Das Löschen von Kommentaren und das Sperren von Personen kann als Versuch gesehen werden, eine einseitige Diskussion zu schaffen und Kritik zu vermeiden.

    Frank Albrecht und Projekt EndZoo: Wo bleibt die Transparenz?

    Frank Albrecht, der Gründer des „Projekt EndZoo“, behauptet immer wieder Dinge, für die er keine Beweise oder Quellen liefern kann. Wenn Fakten über seine fragwürdige Arbeitsweise, insbesondere über die Auflösung des ehemaligen Vereins Endzoo Deutschland e. V., publiziert werden und mit Quellen und Beweisen verifiziert sind, stellt er diese als Lügen dar, kann aber selbst keine Belege dafür liefern. Es scheint, dass seine Meinung für ihn die einzige Wahrheit ist und er keine Gegenargumente zulässt. Tatsächlich löscht er sogar Kommentare von Tierrechtlern, die ihn auf Fehler hinweisen möchten.

    Es ist anzumerken, dass das „Projekt EndZoo“ keine offizielle Organisation ist, sondern lediglich eine private Facebook-Seite des selbsternannten Zoo-Experten Frank Albrecht. Obwohl er weder ein Studium in Zoologie absolviert, noch in einem Zoo oder mit Tieren gearbeitet hat, gibt er sich als Experte auf diesem Gebiet aus. Dennoch scheint es ihm wichtiger zu sein, seine eigenen Ansichten zu verteidigen, als sich mit Fakten oder Kritik auseinanderzusetzen.

    Es ist bedenklich, dass jemand, der keine fachliche Qualifikation oder Erfahrung in einem bestimmten Bereich hat, sich als Experte ausgibt und seine Meinung als absolute Wahrheit darstellt. Diese Vorgehensweise kann zu falschen Schlussfolgerungen und Schäden führen, insbesondere in Bezug auf Tierrechte und den Schutz von Tieren. Es ist wichtig, dass Menschen, die sich in der Öffentlichkeit äußern, Verantwortung übernehmen und sich auf Fakten stützen, um eine fundierte Diskussion zu ermöglichen.

    GERATI startet „Talk am Wochenende“

    Im vergangenen Jahr startete GERATI eine spannende Live-Talkshow namens „Talk am Wochenende“ auf Facebook und YouTube. In dieser Show diskutierte Silvio Harnos mit Gästen aus verschiedenen Bereichen wie Tierrecht, Tierhaltung, Tierschutz und veganer Lebensweise. Unter anderem waren Gäste wie Philipp Kroiß von Zoos.media, die erfolgreiche Autorin Dr. K. Alexandra Dörnath und der Tierrechtler Uwe Siwek zu Gast. Die Diskussionen waren kontrovers und leidenschaftlich, aber immer respektvoll und auf Augenhöhe.

    Obwohl Silvio Harnos bis heute Frank Albrecht nicht persönlich eingeladen hat, sich an der Diskussion zu beteiligen, hat er immer wieder betont, dass er jederzeit dazu bereit ist, sich einer Diskussion auf gleicher Ebene zu stellen. Es scheint jedoch, dass Frank Albrecht kein Interesse daran hat, seine Positionen in einer offenen Diskussion zu verteidigen. Stattdessen bevorzugt er es, einseitig auf seiner Facebook-Seite zu posten und jeden zu blockieren, der nicht seiner Meinung ist.

    Es ist bedauerlich, dass Frank Albrecht es vorzieht, sich in seiner eigenen Facebook-Blase zu verstecken, anstatt sich einer offenen Diskussion zu stellen. Der offene Austausch von Ideen und Meinungen ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Dialog, der zu einem besseren Verständnis und möglicherweise sogar zu einem Kompromiss führen kann. Silvio Harnos hat durch seine Talkshow gezeigt, dass er dazu bereit ist, auch kontroverse Themen offen zu diskutieren und anderen Meinungen zuzuhören.

    In einer Zeit, in der die gesellschaftlichen Debatten immer polarisierter werden, ist es wichtiger denn je, sich auf offene und respektvolle Diskussionen zu konzentrieren. Das Engagement von GERATI und anderen Organisationen, wie auch von Tierhaltern, ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Denn nur durch eine offene und faire Debatte können wir echte Fortschritte im Bereich des Tierschutzes erreichen.

    Frank Albrecht: Diskussionsbereitschaft oder Drohung?

    Frank Albrecht vom Projekt Endzoo fordert Diskussionsbereitschaft, allerdings nur in Deutschland. Diese Forderung ist belustigend, da Silvio Harnos, der Betreiber von GERATI, in Jakarta/Indonesien lebt. Albrecht hatte kürzlich seine Facebook-Seite gelöscht bzw. offline genommen, gibt nun aber vor, für Diskussionen auf gleicher Ebene bereit zu sein. Er soll nicht vor einem Monitor, sondern per Webcam an einer Diskussion teilnehmen. Seine Aussagen, dass Silvio Harnos ein Feigling sei, weil er nicht nach Deutschland fliegen würde, sind lächerlich und können sogar als Drohung aufgefasst werden.

    Vor vier Wochen likte Frank Albrecht einen Beitrag des Great Ape Project, ein weiteres Tierrechtsprojekt, in dem mir ebenfalls Lügen vorgeworfen wurden. Wenige Minuten später nutzte er illegalerweise den Account seiner Frau Annette Albrecht, um eine gegen GERATI ausgesprochene Drohung eines Fake-Accounts zu liken. Diese Aktion wirft ein schlechtes Licht auf Albrechts Glaubwürdigkeit.


    Screenshot Facebook - Seite Great Ape Project
    Screenshot Facebook – Seite Great Ape Project

    Silvio Harnos kontert auf Forderungen von Frank Albrecht

    Frank Albrecht scheint nun zu behaupten, dass er bereit ist zu diskutieren, jedoch sind die Bedingungen, die er für ein persönliches Treffen stellt, nicht erfüllbar. Er besteht darauf, dass der Betreiber von GERATI, Silvio Harnos, nach Deutschland kommt. Da es für ihn so wichtig zu sein scheint, dass ich nach Deutschland komme, sollte es ihm auch leichtfallen, für den Flug, ein Hotel in seiner Nähe und eine Tagespauschale von 300 € pro Tag aufzukommen.

    Dies ist ein unverschämtes Angebot, das zeigt, dass Frank Albrecht nicht wirklich an einer Diskussion interessiert ist, sondern nur versucht, sich herauszureden und abzuducken. Silvio Harnos hat bereits klargestellt, dass er bereit ist, per Webcam an einer Diskussion teilzunehmen und sich auf Augenhöhe zu unterhalten.

    Es ist bedauerlich, dass Frank Albrecht immer noch nicht bereit ist, auf diese Art der Diskussion einzugehen, da er anscheinend Angst hat, dass er mit seinen Ansichten nicht überzeugen kann. Stattdessen scheint er weiterhin auf Drohungen und Einschüchterungen zu setzen, um seine Meinung durchzusetzen.

    Es ist an der Zeit, dass Frank Albrecht erkennt, dass die Art und Weise, wie er sich verhält, nicht akzeptabel ist und dass wirklicher Fortschritt nur durch eine offene und ehrliche Diskussion erreicht werden kann. Wenn er wirklich an einer Debatte interessiert ist, sollte er auf Silvio Harnos Angebot eingehen und per Webcam an einer Diskussion teilnehmen, anstatt unrealistische Forderungen zu stellen.

    Fragwürdige Taktik von Frank Albrecht und Tierrechtlern gegenüber Journalist Silvio Harnos

    In einer fragwürdigen Taktik setzt Frank Albrecht auf Unterstützung von Nicht-Juristen aus der Tierrechtsszene. Zunächst behaupteten Tierrechtler immer wieder, dass ich mich in Indonesien vor der deutschen Justiz verstecke. Diese Behauptungen sind jedoch haltlos und haben keine Grundlage in der Realität.

    Die Vorwürfe gegen mich beziehen sich auf meine persönliche Meinungs- und kritische Äußerungen gegenüber der Tierrechtsbewegung. Als PETA mich verklagte und ich mich rechtlich wehrte, änderten die Tierrechtler ihre Aussage. Nun behaupten sie, dass ich bei Betreten deutschen Bodens verhaftet werde.

    Der Tierrechtler Edmund Haferbeck stellte über 25 Strafanzeigen bei einem befreundeten Staatsanwalt in Augsburg. Im Februar 2018 wurde der GERATI – Betreiber von 5 Bundespolizisten in Empfang genommen, als er in Deutschland ankam. Der betroffene Staatsanwalt wurde jedoch als befangen eingestuft, nachdem der Journalist Beweise dafür vorlegen konnte. Das Ermittlungsverfahren wurde an die Staatsanwaltschaft Görlitz übergeben und schließlich eingestellt, nachdem der Journalist seine Stellungnahme zu allen Anklagepunkten abgab und seine Unschuld festgestellt wurde.

    Besonders belustigend ist der Vorwurf, dass der Journalist, Silvio Harnos, gegen das deutsche Tierschutzgesetz verstoßen habe, indem er Civetkatzen in Indonesien hielt. Er selbst hält jedoch keine Civetkatzen und konnte die falschen Vorwürfe entkräften. Vor allem wäre eine deutsche Staatsanwaltschaft überhaupt nicht befugt gewesen, da in Indonesien andere gesetzliche Bestimmungen herrschen. Obwohl das Ermittlungsverfahren schließlich eingestellt wurde, gab es während des Prozesses zahlreiche Hürden zu überwinden, darunter eine Befangenheit des betroffenen Staatsanwalts und die Notwendigkeit, Beweise vorzulegen, um die Unschuld des Journalisten zu beweisen.

    Es ist bedauerlich, dass Frank Albrecht auf diese fragwürdige Taktik zurückgreift und sich mit skurrilen juristischen Beratungen aus der Tierrechtsszene umgibt. Es ist klar, dass die Vorwürfe gegen mich haltlos sind und es keinen Grund gibt, sich vor der deutschen Justiz zu verstecken. Meine Meinungsäußerungen sind durch das Recht auf freie Meinungsäußerung geschützt und ich stehe zu meinen kritischen Äußerungen gegenüber der Tierrechtsbewegung.

    Die Behauptungen der Tierrechtler sind ein weiteres Beispiel für ihre fragwürdige Taktik, um ihre Ideologie zu verbreiten und Menschen einzuschüchtern, die ihre Ansichten nicht teilen. Es ist bedauerlich, dass Frank Albrecht sich auf solche Unterstützung verlässt und versucht, seine Position zu stärken, indem er mich diffamiert und falsche Vorwürfe erhebt. Ich stehe zu meinen Überzeugungen und werde weiterhin für meine Rechte und meine Meinungsfreiheit kämpfen.

  • Interview mit Philipp Kroiß (28), er ist Chefredakteur bei der Online-Zeitung Zoosmedia

    Interview mit Philipp Kroiß (28), er ist Chefredakteur bei der Online-Zeitung Zoosmedia

    Seit Jahren kämpft er mit seinem Team für den guten Ruf von Zoos, wobei ihm Natur und Artenschutz besonders am Herzen liegen. Er ist der festen Überzeugung, dass Zoos zu den wichtigsten kulturellen Einrichtungen der Moderne gehören. Sie bieten Stadtbewohnern ein Fenster zur Natur und wecken den Sinn für die Schönheit und Komplexität allen Lebens. Philipp, ich freue mich das du dir Zeit genommen ein paar spannende Fragen zu beantworten.

    GERATI Redaktion: Philipp, du hast Geschichte und Musikwissenschaft studiert und hättest damit eine Beamtenlaufbahn als Lehrer starten können. Es kam aber anders. Was hat dich daran gereizt, als Chefredakteur bei zoos.media anzuheuern?

    Philipp Kroiß: Ja, Lehrer wäre definitiv eine mögliche Laufbahn gewesen, aber eben auch Journalist. Generell gab und gibt es ja viele Wege, Journalist zu werden. Einmal kann man Journalismus selbst studieren, aber eben auch sich über das Studium bestimmter Fächer qualifizieren. Ich habe mich für letzteres entschieden, weil es letztendlich mehr Berufsperspektiven eröffnet.

    Zudem qualifizieren Fachstudien sehr differenziert. Die Geschichtswissenschaft beschäftigt sich eben mit der Historie sowie mit Politik, die Musikwissenschaft beschäftigt sich mit Kultur – von der Bühne bis hin zum Film, von der Sinfonik bis hin zur Musik indigener Völker.

    Das Thema Zoo ist dem gar nicht so fremd: Einerseits ist Zoo ein Teil von Kultur, andererseits ist der Geschichtsaspekt bei modernen Zoos sehr wichtig. An der Geschichte kann man sehr gut zeigen wie Zoos und Aquarien zu den wichtigen Zentren geworden sind, die sie heute sind. Dazu ist die Geschichtswissenschaft massiv auf Quellen fixiert: Man lernt wie man so etwas auswertet, wie man damit umgeht, was letztendlich das Wesen von seriösem Journalismus ist.

    Wie es für Journalisten ganz üblich ist, fing ich schon während meinem Studium entsprechend meinen Fächern anzuschreiben und so stieß ich irgendwann auch auf das Themengebiet Zoos und merkte wie stark und positiv die Artikel zu dem Thema rezipiert wurden und wie gut ich meine im Studium erlernten Kompetenzen einbringen konnte. So wurde dann auch der Chefredakteur von zoos.media, damals noch der Gründer Michael Miersch, auf mich aufmerksam. Meine Artikel wurden erst verlinkt und schließlich bekam ich die Möglichkeit dort mitzuarbeiten. Als Michael Miersch dann in den Beirat wechselte, wurde die Stelle des Chefredakteurs vakant und ich wurde ausgewählt sie zu besetzen.

    Die Aufgabe ist für einen jungen Journalisten enorm reizvoll: einmal hat man die Chance ein Projekt mit aufzubauen. Dank des sehr guten Grundstocks an Artikeln, den Michael Miersch zu dem Zeitpunkt schon auf zoos.media veröffentlicht und verlinkt hatte und nachdem wir gemeinsam die Facebook-Präsenz aufgebaut hatten, konnte ich dann zoos.media auf YouTube, Instagram und Twitter bringen, sowie die Webseite umfassend internationalisieren. In leitender Position sowas umsetzen zu können, ist wie ein Sechser im Lotto.

    Das wissenschaftliche Arbeiten ist die beste Schule für den Journalismus. Wir haben jeden Tag mit Quellen zu tun und müssen sie auswerten können – das lernt man in wissenschaftlichen Studien, besonders im Bereich der Geisteswissenschaften, sehr gut, weil das dort erlernte wissenschaftliche Arbeiten im Job des Journalisten das tägliche Brot ist.

    GERATI Redaktion: Hast du eine Art journalistische Grundausbildung absolviert oder bist du durch „Learning by doing“ in deinen Job reingewachsen?

    Philipp Kroiß: So etwas wie eine umfassend anerkannte journalistische Grundausbildung gibt es eigentlich nicht, weil kein Studium einen wirklich darauf vorbereiten kann. Es gibt kein Journalisten-Diplom oder ein Bachelor / Master of Journalism mit echter Bedeutung auf dem Markt – zumindest nicht in Deutschland (in den USA zum Beispiel sehr wohl). Es gibt sogar Kollegen, die weder eine relevante Ausbildung, noch irgendein Studium haben. Das ist auch völlig okay so, weil Freie Presse auch bedeutet, dass es keine Zugangsbeschränkungen zur Ausübung gibt.

    Somit wächst jeder da rein und gerade bei Online-Journalismus ist es so. Zu der Zeit von Print-Medien sah das vielleicht noch anders aus, das kann ich nicht beurteilen, denn heute rät einem niemand mehr im Print-Bereich anzufangen. Bis meine Generation in Rente geht, hat Print wahrscheinlich keine Marktrelevanz mehr. Dazu tun sich viele Zeitungen aktuell schwer, sich zu digitalisieren. Die ganze Branche lernt gerade dazu und es ist für jeden irgendwie learning by doing. Es war sicher dabei von großem Vorteil, enorm viel von Michael Miersch gelernt zu haben und ihn heute auch im Beirat zu wissen.

    Allerdings hat mich natürlich, wie oben schon dargestellt, mein Studium enorm auf das Handwerk vorbereitet. Das wissenschaftliche Arbeiten ist die beste Schule für den Journalismus. Wir haben jeden Tag mit Quellen zu tun und müssen sie auswerten können – das lernt man in wissenschaftlichen Studien, besonders im Bereich der Geisteswissenschaften, sehr gut, weil das dort erlernte wissenschaftliche Arbeiten im Job des Journalisten das tägliche Brot ist. Somit ist das so eine Art „Grundausbildung“, wenn man so will.

    Am Ende ist nur klar was stehen muss: Pro Tag haben wir normalerweise zwei oder mehr Facebook-Posts, zwei oder mehr Twitter-Posts und einen Instagram-Post.

    Webseite: zoos.media

    facebook/zoosmedia

    youtube/zoosmedia

    twitter/zoosmedia

    instagram/zoos.media

    GERATI Redaktion: Wie darf man sich den Alltag deiner Arbeit bei zoos.media vorstellen? Beschreibe mal einen normalen Arbeitstag.

    Philipp Kroiß: Sehr gerne: der klassische Tag bei zoos.media ist im Homeoffice. Dabei gibt es dann gewisse Aufgabengebiete, die man bewältigen muss. Das ist das Content-Producing, die Recherche und die Interaktion. Das Erste betrifft zum Beispiel das Schreiben von Artikeln oder das Schneiden von Videos und das Zweite bereitet genau so etwas vor. In den Interaktionen geht es dann um Kommunikation mit den Zoos und Verbänden, aber auch mit unseren Followern – etwa Mails und Kommentare beantworten.

    Die Verteilung ist jeden Tag unterschiedlich und ich kann es alles immer so flexibel organisieren, dass ich auch bedarfsgerecht reagieren kann. Daher ist jeder Tag unterschiedlich. Am Ende ist nur klar was stehen muss: Pro Tag haben wir normalerweise zwei oder mehr Facebook-Posts, zwei oder mehr Twitter-Posts und einen Instagram-Post. Auf der Webseite sind es pro Tag 1–3 neue Beiträge und pro Woche veröffentlichen wir auf YouTube zwei neue Videos.

    Dann gibt es noch die Drehtage. Da gehen wir in die Zoos selbst und schauen quasi hinter die Kulissen, um neue Videos und Fotos machen zu können. Das geht natürlich nicht im Homeoffice, sondern da sind wir meist zu zweit vor Ort, um verschiedene Videos realisieren zu können. Hier freuen wir uns immer über die gute Zusammenarbeit mit den Zoos, die uns transparent und engagiert Türen öffnen.

    GERATI Redaktion: Die zoos.media Beiträge werden in drei Sprachen veröffentlicht (Deutsch, Englisch und Spanisch), das garantiert eine große Reichweite. Wer kümmert sich bei euch um die Übersetzung ins Englisch und Spanische?

    Philipp Kroiß: Wie eben schon angedeutet, ist zoos.media keine One-Man-Show – das sieht auch jeder sofort. Das liegt aber nicht nur an unseren Beirat, zu dem wir vielleicht noch später kommen, sondern auch an der Redaktion. Dort sind wir ein Team aus drei Personen. Eine Mitarbeiterin spricht diese drei Sprachen flüssig und gut und hilft besonders mit den Übersetzungen auf der Webseite.

    Manche Artikel habe ich aber auch selbst übersetzt und manche schreibe ich direkt auf Englisch, weil die Sprache etwa Priorität hat, wenn es etwa um ein Thema geht, das eher englischsprachige Leser betrifft. Das habe ich zum Beispiel in Bezug auf „Tiger King“ mal gemacht, aber auch als es um Koalas in Australien ging, wobei die Artikel auch in Kooperation mit einem englischsprachigen Experten entstanden. Ich bin aber sehr froh, dass ich diese Unterstützung bekomme und wir uns auch in diesem Bereich vergrößern.

    Mit meinen weniger als 30 Jahren kann man natürlich gar nicht so viel Erfahrung und Wissen anhäufen wie jemand, der länger wissenschaftlich arbeitet als ich auf der Welt bin.

    GERATI Redaktion: Auf deiner Homepage sind in der Rubrik „Beirat“ anerkannte Zootierärzte, Verhaltensforscher, Verhaltensbiologen, Buchautoren, usw. aufgeführt. Inwiefern unterstützen diese Experten deine Arbeit?

    Philipp Kroiß: Wir sind in ständigem Austausch über die Weiterentwicklung und Ausrichtung von zoos.media. Gerade im Bereich der fachlichen Beratung bin ich natürlich sehr froh und dankbar auch immer auf diese immense Expertise zurückgreifen zu können. Gerade Erfahrung spielt natürlich auch bei solchen neuen Projekten eine Rolle – gerade auch im Bereich spezieller Fragen und Vorgänge.

    Mit meinen weniger als 30 Jahren kann man natürlich gar nicht so viel Erfahrung und Wissen anhäufen wie jemand, der länger wissenschaftlich arbeitet als ich auf der Welt bin. Gerade auch im Bereich Zoos ist es natürlich ein besonderer Erfahrungsschatz, wenn Leute wirklich dabei waren, wie sich Zoos weiterentwickelt haben.

    GERATI Redaktion: Für den zoos.media YouTube Channel begibst du dich für Drehtermine schon mal auf Reisen. Was war für dich das beeindruckendste Erlebnis beim Filmen?

    Philipp Kroiß: Ich glaube, es gibt nicht das beeindruckendste Erlebnis schlechthin, das man in einem Moment wirklich festmachen kann. Im Zoo ist ja gerade die Entwicklung das Beeindruckende. Wenn man zum Beispiel sieht wie sich dieses viel zitierte Band aus Liebe und Respekt zwischen etwa einem Delfin, ob jetzt Orca, großer Tümmler oder auch einem anderen Wal, wie einem Beluga, entwickelt und zeigt, ist das beeindruckend.

    Generell sind es diese Momente – wenn man zum Beispiel wie gerade beobachten kann wie sich Delfinbaby Robin im Loro Parque von einem kleinen faltigen, grauen, unkoordinierten Etwas zu so einem prächtigen Delfin entwickelt, ist das etwas sehr Besonderes. Delfine kommen ja ziemlich hilflos auf die Welt und man kann ihnen stündlich beim Lernen zuschauen – zuerst von ihrer Mutter, dann kommen die Trainer dazu. Wenn man dann sieht, wie er schon springt wie ein Profi und ein paar Monate vorher war er noch nicht mal geboren – das ist auch sehr beeindruckend.

    Neben den Tieren beeindrucken aber natürlich auch die Menschen. Wie etwa Trainer bei den Delfinen, aber auch die zahlreichen Tierpfleger. Wir haben ja etwa den kleinen Hujan im Krefelder Zoo begleitet, was bei den Leuten super angekommen ist, weshalb ich auch dieses Beispiel mal herausnehme, weil es vermutlich die meisten kennen – ich könnte unzählige weitere nennen, weil so viel großartige Arbeit geleistet wird. Wenn man aber eben live sieht, was so ein ganzes Team im Zoo auf sich nimmt, damit dieser kleine Hoffnungsträger einer ganzen Art einen guten Start ins Leben bekommt, das ist definitiv auch beeindruckend.

    Für mich persönlich ist der Loro Parque durch sein immenses Artenschutz-Engagement und natürlich seinen herrlichen Tierbestand sehr besonders. Das findet man eben auf der Welt tatsächlich nirgendwo anders.

    GERATI Redaktion: Zoos.media pflegt eine besonders enge Kooperation mit dem Loro Parque auf Teneriffa, welcher als „Der beste Zoo der Welt“ gilt. Was macht den Loro Parque für dich so besonders?

    Philipp Kroiß: Der Begriff „eng“ ist immer etwas anderes bei jedem Menschen, daher kann ich das gar nicht so klar bejahen. Der Loro Parque hat zoos.media von Beginn an insofern unterstützt, dass er Beiträge von uns geteilt hat, auf unsere Seite verlinkt und uns so einer breiten Öffentlichkeit ans Herz gelegt hat. Weil er zu diesem Zeitpunkt der einzige Zoo war, der das getan hat, hat er deshalb eine besondere Würdigung in unserem Impressum bekommen.

    Leider merken wir aber auch, dass diese Formulierung zu Missverständnissen führt und dass diese Unterstützung etwa mit einem Sponsoring oder ähnlichem verwechselt wird. Zudem sehen wir, dass inzwischen auch viele andere Zoos unsere Inhalte verlinken und teilen, weshalb diese Sonderstellung in der Form nicht mehr so gegeben ist. Daher arbeiten wir gerade an einer Umstellung dieser Formulierung und diskutieren verschiedene Optionen.

    Davon unabhängig ist natürlich, dass der Loro Parque eben als der beste Zoo der Welt gilt. Dazu haben ihn ja nicht nur die Reisenden durch eine Wahl bei der App Trip Advisor gemacht. Für mich persönlich ist der Loro Parque durch sein immenses Artenschutz-Engagement und natürlich seinen herrlichen Tierbestand sehr besonders. Das findet man eben auf der Welt tatsächlich nirgendwo anders. Rund zehn ganze Arten gerettet zu haben, ist ein sehr besonderes Verdienst und das ist ja auch erste die Spitze des Eisbergs.

    Allerdings hat jeder Zoo natürlich seine Besonderheiten und ich freue mich immer, in einen modernen, akkreditierten und/oder zertifizierten Zoo zu gehen. Man findet immer was Besonderes und es ist dann natürlich nochmal schöner, darüber dann auch zu berichten.

    Die süßen Schwarzfußiltisse, die wilden Przewalskipferde und die majestätischen Kalifornischen Condore sind nur drei Arten, die schon für alle Zeit verloren wären, wenn Zoos sie nicht gerettet hätten.

    Wenn es jetzt nicht schon Zoos und Aquarien geben würde, müsste man sie schleunigst erfinden, denn ohne sie wird man das Aussterben vieler Arten nicht verhindern können.

    GERATI Redaktion: Anti-Zoo-Initiativen versuchen die Arbeit von Zoos auf alle erdenklichen Arten in ein schlechtes Licht zu rücken. Allem voran die radikale Tierrechtsorganisation Peta. Kannst du als Mann vom Fach den Herrschaften von Peta mal erklären, warum Artenschutzprojekte, die Zoos betreiben, wichtig und richtig sind?

    Philipp Kroiß: Nun, ich denke nicht, dass Peta sich das von mir erklären lassen würde. Man erlebt ja leider immer wieder Hetze gerade von dieser Seite. So habe ich etwa einen großen Artikel über den Delfin Annessa gebracht, da Peta das Tier zum Thema machte und schlicht eine Lügengeschichte über das Tier erzählte, die gegen Delfinarien gerichtet war. Für meinen Blog auf Huffington Post habe ich dann mit den Experten vor Ort gesprochen, die Annessa wirklich kannten und die wahre Geschichte dargestellt, weshalb es dann Anfeindungen gab, statt ein Eingeständnis der Wahrheit.

    Daher zweifle ich etwas daran, dass Peta-Funktionäre mir zuhören würden, weil sie ja auch schon jahrzehntelang erfolgreich das Ignorieren, was die Wissenschaft zum Thema Tierwohl und ähnlichen Themen sagt. Aus dem Grund habe ich es etwas aufgegeben, Peta überzeugen zu wollen, aber es gibt leider viele Tierfreunde, die eben sehr wohl ein offenes Ohr haben und vielleicht auf Peta hereingefallen sind.

    Diese eigentlich wohlmeinenden Menschen sind sich gar nicht darüber im Klaren, dass sie den Tieren, denen sie eigentlich helfen wollen, durch die Unterstützung von Tierrechtsorganisation nicht nur nicht nützen, sondern sie Tierwelt und Natur sogar enorm schaden. Die mit den Spenden gutgläubiger Tierfreunde finanzierten Kampagnen radikaler Tierrechtsaktivisten richten sich oftmals ausgerechnet gegen die modernen Zoos und Aquarien, die sich nicht nur mit großer Liebe und Respekt um die Tiere in ihrer Obhut kümmern, sondern die sich mit ihrer ganzen Expertise und großem Engagement für den Natur- und Artenschutz in situ einsetzen. Daher richte ich mein Wort sehr gerne auch an Natur- und Tierfreunde.

    Die Wichtigkeit solcher Projekte sieht man blitzschnell am Ergebnis: die süßen Schwarzfußiltisse, die wilden Przewalskipferde und die majestätischen Kalifornischen Condore sind nur drei Arten, die schon für alle Zeit verloren wären, wenn Zoos sie nicht gerettet hätten. Im Bereich der Fische haben wir zum Beispiel im Aqazoo Löbbecke Museum in Düsseldorf Arten vorgestellt, die auch ausgestorben wären, wenn es nicht engagierte Tierhalter und Zoos gegeben hätte, die sie gerettet hätten.

    Das sind Ergebnisse, die wir aber nicht nur in der Zukunft auch benötigen, sondern noch viel mehr brauchen werden. Arten rettet man aber nicht mal eben so, sondern das dauert Jahre bis Jahrzehnte und immer mehr Arten sind bedroht. Wenn es jetzt nicht schon Zoos und Aquarien geben würde, müsste man sie schleunigst erfinden, denn ohne sie wird man das Aussterben vieler Arten nicht verhindern können. Das ist auch keine Frage von Überzeugung oder Ideologie, sondern das zeigen uns die Fakten und Daten sehr deutlich.

    In der Tierrechtsindustrie geht es um viel Geld und die Wahrheit hat schon immer unseriöse Praktiken gefährdet. Daher wird man als Journalist eben auch mal attackiert, wenn man die Wahrheit kommuniziert.

    GERATI Redaktion: Deine Aufklärungsarbeit wird auch vom Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) torpediert. Der gemeinnützige Verein hat mal ziemlich scharf gegen deine Person geschossen. Kennst du das Gefühl von Frust und die Angst gegen Hetze und Verleugnung am Ende doch nichts bewegen zu können?

    Philipp Kroiß: Mich frustrieren solche Verleumdungen von Tierrechtlern nicht. Als Journalist gehört das zum täglichen Brot – leider! Das trifft heute sehr viele Kollegen und dem stellt der Rechtsstaat auch kaum etwas entgegen, was sicher ein Problem ist. Das Projekt zoos.media entzaubert eben Lügen der Tierrechtsindustrie und wir haben bezüglich des WDSF vieles nachweisen können, was nicht gestimmt hat.

    Dass so eine Organisation dann so eine Seite aufsetzt, ist vielleicht sogar nachvollziehbar, wenn auch schlicht unseriös. Ich wähne mich dabei aber in sehr guter Gesellschaft, weil ja aus Tierrechtskreisen enorm viel gehetzt wird – auch gegen wahre Ikonen der Wissenschaft. Allerdings finde ich das nicht frustrierend, denn wenn man als Journalist natürlich Dinge enthüllt und diesen Weg beschreitet, wird es immer Hater geben – das erleben ja viele Leute heutzutage.

    Daher bin ich ganz entspannt. Jeder erkennt die Hetz-Absicht solcher Seiten ja sofort und auch die haltlosen Anschuldigungen. Die lassen sich ja alle auch spielend leicht widerlegen und jeder erkennt schnell die Beweggründe. Reichweite aber bringt das heute mit sich, dass es eben auch Hater gibt. Das war auch Teil der „Grundausbildung“, die wir erwähnten, dass so etwas passieren könnte. In der Tierrechtsindustrie geht es um viel Geld und die Wahrheit hat schon immer unseriöse Praktiken gefährdet. Daher wird man als Journalist eben auch mal attackiert, wenn man die Wahrheit kommuniziert.

    Auch wir kritisieren, allerdings konstruktiv und fundiert und nicht destruktiv und abstrus.

    GERATI Redaktion: Manche Kritik an Zoos ist durchaus berechtigt, gibst du unumwunden zu. Wo besteht deiner Meinung nach der größte Verbesserungsbedarf?

    Philipp Kroiß: Ganz genau, denn zoos.media behauptet ja nicht, dass alles perfekt wäre. Auch wir kritisieren, allerdings konstruktiv und fundiert und nicht destruktiv und abstrus. Es gibt diese Sub-Standard-Zoos überall auf der Welt – auch, weil man sich meist jeder einfach „Zoo“ nennen kann.

    Vielleicht ist das aber auch der größte Verbesserungsbedarf an sich: dafür zu sorgen, dass Leute, die in eine Einrichtung gehen, die Zoo heißen, eben auch gewisse Standards erwarten können. In Europa ist das ja so ein wenig durch die Zoorichtlinie möglich und man versucht es ja auch durch die Akkreditierung der Zooverbände und etwa die dritt-parteiliche Zertifizierung umzusetzen. Allerdings setzt sich das noch nicht wirklich in der Bevölkerung durch.

    Es gibt leider selbst hierzulande noch einige wenige „schwarze Schafe“. Wobei es bezeichnend ist, dass die Tierrechtsindustrie nicht gegen diese, eher wenig bedeutenden Einrichtungen, die es mit dem Tierwohl leider nicht immer allzu genau nehmen, protestiert, sondern bevorzugt – und grundlos – gegen die wirklich gut geführten renommierten modernen Zoos. Denn davon erhoffen sie sich mehr Spendeneinnahmen fehlinformierter Tierfreunde.

    Eine quasi ausgerottete Art wie die Addax-Antilope allerdings wieder „fit“ zu machen, um es mal darwinistisch auszudrücken, braucht sehr viel Arbeit über Jahrzehnte und ist hochkomplex. Daher sind sogar die oft genannten 50 Arten schon in der verhältnismäßig kurzen Zeit eine riesige Leistung, aber es sind in Wahrheit noch viel mehr.

    GERATI Redaktion: Wenn, ich richtig Informiert bin, wurden durch spezielle Erhaltungs-Zuchtprogramme in Zoos auch schon Tierarten vor der endgültigen Ausrottung bewahrt. Gebe uns mal einen Einblick was hier schon alles erreicht wurde.

    Philipp Kroiß: Man geht klassisch von rund 50 Arten aus, die von Zoos gerettet wurden. Das Konzept des modernen Zoos gibt es ungefähr seit Hediger – also Mitte des letzten Jahrhunderts. Drei dieser Arten habe ich ja auch schon genannt, aber einige weitere sind auch noch gar nicht in dieser klassischen Zählung enthalten. Dazu kommen natürlich auch noch Arten, die indirekt gerettet worden sind.

    Man kann eine Art übrigens nicht isoliert schützen, weil sie auch nicht isoliert lebt. Das heißt, wenn man etwa die Addax, gerne auch „weiße Antilope“, besonders im angloamerikanischen Sprachraum, genannt, schützt, was der Erlebnis-Zoo Hannover mit ganz herausragendem Erfolg zum Beispiel tut, schützt man nicht nur diese eine Art. Die Pflanzenfresser brauchen Nahrung, also schützt man die Pflanzenarten, die ja nicht exklusiv für die Antilopen wachsen, sondern von denen auch andere Arten profitieren. Umgekehrt hilft auch die Addax-Antilope der Pflanzenvielfalt, weil sie zu Weiterverbreitung von Pflanzensamen wesentlich beiträgt. Man bewahrt durch den Schutz der Addax natürlich auch die Beutegreifer, die wiederum von der Addax-Antilope leben. Diese sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht des gesamten Ökosystems, wovon auch noch zig andere Arten profitieren. Solche Programme selbst funktionieren nach dem sogenannten „One Plan Approach“ – man schützt also sowohl im Lebensraum (in situ), als auch außerhalb des Lebensraumes dieser Art (ex situ). Eine quasi ausgerottete Art wie die Addax-Antilope allerdings wieder „fit“ zu machen, um es mal darwinistisch auszudrücken, braucht sehr viel Arbeit über Jahrzehnte und ist hochkomplex. Daher sind sogar die oft genannten 50 Arten schon in der verhältnismäßig kurzen Zeit eine riesige Leistung, aber es sind in Wahrheit noch viel mehr.

    GERATI Redaktion: Um heutzutage Veränderungen herbeiführen zu können, ist es nicht von Nachteil Politiker für seine Ziele zu begeistern. Habt ihr von zoos.media diesbezüglich schon Erfolge feiern können?

    Philipp Kroiß: Es ist nicht die klassische Ausrichtung eines Medienprojektes, Politiker zu begeistern – das wäre dann eher die Aufgabe einer Lobbyorganisation, die wir aber nicht sind. Allerdings kommt man als journalistisches Medium natürlich ganz automatisch einfach auf das „Radar“ der Politik, weil wir natürlich auch über Politik berichten.

    Viele Themen, die mit Zoos zu tun haben, sind einfach auch politisch. So waren wir zum Beispiel auf einem parlamentarischen Abend, über den wir auch berichtet haben, aber sind da natürlich nicht zu Gast als Werber für die Zoos, sondern als diskrete Beobachter und reichweitenstarke journalistische Plattform, die aber eben auch ausgewogen berichtet. Gerade wir haben ja auch schon offen zoologische Einrichtungen und Zoofunktionäre fundiert und sachlich kritisiert.

    Ein Dialog mit Leuten, die aber jede Form der Tierhaltung ohnehin beenden wollen, ist Zeitverschwendung und da frisst ein Dialog nur Ressourcen. Daher ist ganz klar: Dialoge immer gerne, aber eben konstruktive und die haben wir auf zoos.media schon nicht selten geführt.

    GERATI Redaktion: Im Moment ist es ja eher so, dass Zoogegner und Zoobefürworter übereinander reden, statt miteinander zu diskutieren. Glaubst du, dass Dialog in Zukunft möglich sein wird?

    Philipp Kroiß: Dialog ist ja immer möglich, die Frage ist aber eben wie er geführt wird. Ein solcher Dialog lebt ja aber auch von differenzierten Positionen. Warum soll man etwa mit Tierrechtlern großartig in den Dialog treten, die quasi-religiös eine Ideologie vertreten, die es ihnen verbietet für Tierhaltung zu sein? Das Ziel der Tierrechtsindustrie ist ja das Abwickeln der Tierhaltung, aber nur dank Tierhaltung können wir Arten retten. Hier macht Dialog, wirklich keinen Sinn.

    Wir erleben ja sogar wie Arten gerettet werden, die gar nicht gehalten werden, weil aber andere, nahe verwandte Arten erfolgreich gepflegt und gerettet werden. Berggorillas sind so ein Beispiel: Weil westliche Flachlandgorillas in Zoos weit verbreitet sind, konnten grandiose Projekte realisiert werden – ohne den Columbus Zoo hätte man die Gorilla-Unterart des Berggorillas wohl nicht retten können, denn die haben geniale Arbeit geleistet. Dazu gibt es die Gorilla Doctors, die verschiedenen Unterarten in der Natur medizinisch helfen, auch nur, weil es veterinärmedizinische Erfahrung aus den Zoos gibt, wo sie sich ausbilden lassen.

    Eine andere Art ist der Gelbohrsittich – eine Art, die der Loro Parque gerettet hat. Zu der gibt es zwar keine Ex-Situ-Population, allerdings wäre ohne die Pflege anderer Papageien in Menschenobhut, die ja das Rückgrat des Loro Parque bilden, nie die vielen Conservation Dollars zusammengekommen, um alles Notwendige zu unternehmen, dass diese Art eine Zukunft hat. Deswegen halten Zoos auch nicht unbedingt immer alle Arten eines Ökosystems, was ja auch gar nicht möglich wäre. Aber die „Stellvertreter“-Arten, die sie halten, versetzen Artenschützer in die Situation auch andere Arten zu retten, ohne dass sie in menschlicher Obhut gepflegt werden. Deswegen wäre es ohne die Haltung von Wildtieren in modernen Zoos nicht möglich gewesen, die Situation der Berggorillas oder der Gelbohrsittiche zu verbessern.

    Sehr wohl aber gibt es aber auch berechtigte Kritik an Zoos und hier sollte man Dialoge führen – ganz klar. Besonders, wenn sich diese Kritiker dann von etwa der Tierrechtsindustrie vor den Karren spannen lassen. Das muss man sehr kritisch sehen und miteinander reden. Ein Dialog mit Leuten, die aber jede Form der Tierhaltung ohnehin beenden wollen, ist Zeitverschwendung und da frisst ein Dialog nur Ressourcen.

    Wir sehen es bei SeaWorld: die gingen auf die Tierrechtsindustrie fälschlicherweise zu und fällten falsche Entscheidungen. Die Kooperation und der Dialog mit der Tierrechtsindustrie hat das Unternehmen jetzt in einen Negativstrudel gezogen. Leidtragende davon sind die Tiere – zum Beispiel die Orcas stehen langfristig unter Kontrazeptiva, die nur für kurzzeitige Applikation vorgesehen sind – und die Menschen, die für diese Tiere arbeiten, werden entlassen. Nun in der Coronakrise wissen die, die nicht entlassen wurden, nicht einmal, inwiefern sie überhaupt eine Zukunft haben. Soweit ich weiß, sind rund 90 % der Bediensteten von SeaWorld aktuell, also zum Zeitpunkt, an dem ich das schreibe, im Zwangsurlaub.

    Allerdings sieht man es auch an anderen Beispielen: Thomas Cook hat auch einen ähnlichen ideologischen Ausverkauf an die Tierrechtsindustrie gestartet. Man wollte zum Beispiel keine Karten mehr für Zoos mit Walen verkaufen. Dieses Versprechen an die Tierrechtsindustrie konnte Thomas Cook allerdings gar nicht einlösen, weil sie bereits Pleite waren, bevor diese angekündigte, neue Policy in Kraft trat. Daher ist ganz klar: Dialoge immer gerne, aber eben konstruktive und die haben wir auf zoos.media schon nicht selten geführt.

    Wenn man da gerade in die USA schaut, wird es teilweise sehr, sehr gruselig, weil diese schlechten Tierhaltungen in den Tierrechtlern Verbündete gefunden haben und ihre miese Haltung so eifrig greenwashen können.

    GERATI Redaktion: Aktuell läuft bei Netflix die Doku-Serie „Tiger King“. Hier tritt auch die bekannte Tierrechtlerin Carole Baskin auf. Sie betreibt das Big Cat Rescue, eine Art Gnadenhof für Großkatzen. Wie beurteilst du die Arbeit von Carole Baskin?

    Philipp Kroiß: Nun, zum Big Cat Rescue muss man sich ja nur die Fakten anschauen, die wir auf zoos.media geteilt haben. Die schlechte Haltung dort ist ja schon häufig aufgefallen und dieser Umstand hat nun dank Netflix ein größeres Publikum bekommen. Ich denke, dass muss ich gar nicht persönlich bewerten, weil die Fakten eine so klare Sprache sprechen, dass es jedem Tierfreund den Magen umdreht.

    Gerade in Bezug auf die Sanctuary-Industrie recherchiere ich schon länger und, was „Tiger King“ zum Thema Big Cat Rescue beschreibt ist kein Einzelfall. Diese Sanctuarys sind keine Gnadenhöfe, es sind Endlager für Tiere. Zahlreiche Tiere, ob es nun die Großkatzen dort oder die Elefanten etwa im TES sind, warten in artwidrigen Umständen auf einen meistens bemerkenswert rasch eintretenden Tod, der nicht selten auch an schlechter Pflege liegt.

    Wenn man da gerade in die USA schaut, wird es teilweise sehr, sehr gruselig, weil diese schlechten Tierhaltungen in den Tierrechtlern Verbündete gefunden haben und ihre miese Haltung so eifrig greenwashen können. Man muss sich ja nur mal diesen einen Interview-Moment anschauen, in dem Baskin vor einem Löwen im Minikäfig steht. Die grausame Ironie ist ja, dass uns die Tierrechtsindustrie das als die bessere Version von Zoos verkaufen will.

    Dadurch, dass tierliebe Spendern durch zum Beispiel Tierrechtsorganisationen aufs Glatteis geführt werden, geht den wirklich seriösen Tier-, Natur- und Artenschützern viel Geld verloren.

    GERATI Redaktion: Wenn Zoo-freundliche User das Bedürfnis haben sich durch Geldspenden an Artenschutzprojekten zu beteiligen, wohin können sie guten Gewissens spenden?

    Philipp Kroiß: Es macht immer Sinn, mit seriösen Zoos in Kontakt zu treten, da sie eben wirklich aktiven Artenschutz betreiben. Da kann man dann auch am ehesten überprüfen, ob das Geld auch ankommt. Zudem können die Zoos mit dem Geld dann auch Partner-Projekte direkt unterstützen. Man kann sich auch selbst in Fördervereinen engagieren. Der Vorteil ist einfach, dass man selbst auch dabei sein kann. Wenn man an irgendwelche Projekte, die vielleicht klangvolle Namen haben, spendet, weiß man selten, was jetzt genau wo ankommt. Wenn man aber etwa die Patenschaft für ein Tier im Zoo übernimmt, sieht man, wo das Geld hingeht, genauso kann man an Artenschutztagen in Zoos wirklich ins Gespräch mit verschiedenen Organisationen kommen.

    Man sollte halt nicht einfach spenden, weil es sich gut anhört. Gerade im Tierbereich wird so viel mit emotionalen Bildern versucht zu überzeugen – darauf darf man eben nicht hereinfallen. Dadurch, dass tierliebe Spendern durch zum Beispiel Tierrechtsorganisationen aufs Glatteis geführt werden, geht den wirklich seriösen Tier-, Natur- und Artenschützern viel Geld verloren.

    GERATI Redaktion: Kommen wir zur letzten Frage. Philipp, hast du für die Zukunft noch andere berufliche Pläne?

    Philipp Kroiß: Nun, zoos.media soll natürlich immer größer werden. Ich bin dem Projekt natürlich in besonderer Weise verbunden. Es macht mir große Freude jeden Tag daran zu arbeiten, dass wir uns als Projekt verbessern und immer mehr Menschen erreichen. Zudem fühle ich mich im Team selbst sehr wohl – ich denke, wir arbeiten da auch sehr produktiv zusammen und ziehen alle an einem Strang.