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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

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  • Verzögerungsrüge im Berufungsverfahren 10 U 73/22 – 27 O 519/19

    Im Verfahren 27 O 519/19 erlitten Dr. Edmund Haferbeck als Kläger 1 und PETA als Kläger 2 eine Niederlage bei sieben von insgesamt elf Klagepunkten. Daraufhin legten beide Parteien Berufung beim Kammergericht Berlin ein.

    Bislang wird mir vom Kammergericht jegliches Recht auf rechtliches Gehör verwehrt, und eine Zuweisung eines Rechtsanwaltes gemäß § 121 Abs. 5 ZPO wurde mir ebenfalls verweigert. Da meine rechtlichen Schreiben unbeantwortet bleiben, habe ich mich heute dazu entschlossen, eine Verzögerungsrüge gegen das Kammergericht zu erheben, um dem Verfahren neuen Schwung zu verleihen.

    Hier mein Schreiben an das Kammergericht Berlin

    BSD-City, 18.10.2023

    Bitte alle Antworten per Fax (+49) 03581 / 7921529 da der Versand per Post sehr lange nach Indonesien dauert!

    Verzögerungsrüge Az: 10 U 73/22 – 27 O 519/19

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    in dem Rechtsstreit

    Dr. Edmund Haferbeck (Kläger 1) und PETA Deutschland (Kläger 2) – Kläger –

    Verfahrensbevollmächtigte: Rechtsanwälte Günther Hamburg

    gegen

    Silvio Harnos, GERATI – Beklagter –

    wird die Dauer des Verfahrens gemäß § 198 Abs. 3 GVG gerügt, und zwar durch den Beklagten.

    Begründung:

    Aufgrund der bisherigen Behandlung der Angelegenheit durch die Kammer besteht für den Beklagten Anlass zur Besorgnis, dass das Verfahren unangemessen verzögert wird. Insbesondere möchten wir auf folgende Punkte hinweisen:

    1. Die bislang ausstehende Zuweisung eines Rechtsanwaltes nach § 121 Abs. 5 ZPO bereitet dem Beklagten Sorge. Das Urteil im Verfahren 27 O 519/19 wurde bisher von keiner Rechtsanwaltskanzlei überprüft, da der damalige Rechtsanwalt sein Mandat nach der Urteilsverkündung offiziell niedergelegt hat. Diese Tatsache ist dem Landgericht und dem Kammergericht Berlin bekannt.
    2. Des Weiteren ist bekannt, dass die Klägerpartei den Rechtsanwalt in diesem Verfahren durch Verbreitung von persönlichen Daten mit einem rechtsradikalen Shitstorm überzogen hat, was höchstwahrscheinlich zur Mandatsniederlegung geführt hat.
    3. Als Beklagter in mehreren Verfahren aus dem Umfeld von PETA, habe ich mehrere Rechtsanwälte kontaktiert, die die Übernahme des Mandats ablehnten, sobald der Name des Klägers „PETA“ genannt wurde.
    4. Trotz wiederholter Hinweise und vorgelegter Beweise hat das Gericht gegen die Klägerpartei und deren Klagevertreter bis heute keine Rüge ausgesprochen.
    5. Durch die Verweigerung der Zuweisung eines Rechtsanwaltes wird dem Beklagten sein Grundrecht auf rechtliches Gehör gemäß Artikel 103 GG verwehrt.
    6. Es scheint, als ob das Kammergericht Berlin durch das Ausbleiben von Schriftstücken in diesem Verfahren zuungunsten des Beklagten ein Versäumnisurteil erlassen möchte. Auf mein Schreiben vom 26.07.2023 habe ich bis heute keine Antwort erhalten.
    7. Daher fordere ich das Kammergericht unverzüglich auf, meine Grundrechte zu gewähren und mir einen Medienfachrechtsanwalt zuzuweisen, der auch im Berufungsverfahren den PKH-Antrag stellen soll. Ich möchte darauf hinweisen, dass die Berliner Gerichte mir in vier weiteren Verfahren aus dem Umfeld des Klägers die PKH unter der Scheinheiligen Begründung verweigerten, „ich würde den Kläger sowieso nur beleidigen.“

    Ich erwarte kurzfristig eine Antwort auf meine Verzögerungsrüge.

    Mit freundlichen Grüßen

    Silvio Harnos

  • PETA ist verärgert darüber, dass der Tatort die Probleme mit radikalen Tierrechtlern thematisiert

    Als Reaktion auf die jüngste Wiener Krimidrama-Episode „Tatort“ mit dem Titel „Bauernsterben“ hat die Tierschutzorganisation PETA ihre Missbilligung der Darstellung von Schweinen und der Behandlung von Tieren zum Ausdruck gebracht. Die kontroversen Szenen in der Episode haben bei den Zuschauern Unbehagen ausgelöst und PETA sowie The Vegetarian Butcher dazu veranlasst, ihre Bedenken zu äußern. Dieser Artikel wird PETA’s Reaktion und Kritik untersuchen und die breitere Diskussion über den Tierschutz beleuchten. Darüber hinaus wird er potenzielle Schwachstellen in digitalen landwirtschaftlichen Management-Systemen sowie den Einsatz von Cyberangriffen zur Lösung dieser Probleme erörtern.

    Die kontroverse Tatort-Episode ‚Bauernsterben‘

    Die umstrittene Tatort-Episode ‚Bauernsterben‘ behandelt die Darstellung von Aktionen radikaler Tierrechtler, die vor Straftaten nicht zurückschrecken. Es war zu erwarten, dass PETA hier sofort reagieren würde. Unter den üblichen Vorwürfen von PETA, dass in diesem Tatort Tiere gequält und die tatsächlichen Haltungsbedingungen nicht korrekt dargestellt würden, spiegelt dieser Tatort die realen Probleme der radikalen Tierrechtsbewegung wider, für die sich PETA einsetzt.

    In dieser Episode wird ein Bauernhof modernisiert und es wird verdeutlicht, dass alle tierschutzrelevanten Maßnahmen eingehalten werden. Und dennoch entscheiden sich die radikalen Tierrechtler genau für diesen landwirtschaftlichen Betrieb. Ohne zu viel von der Handlung zu verraten, kommt es letztendlich zu einem Mord.

    Das Opfer wird nicht nur getötet, sondern auch von den Schweinen verstümmelt. Die beiden Wiener Kommissare beginnen ihre Ermittlungen und stoßen auf das kriminelle Netzwerk der radikalen Tierrechtsbewegung. In Verbindung mit einer unsicheren Justiz, in diesem Fall der Staatsanwaltschaft, die ängstlich auf die Ermittlungsergebnisse schaut und zögerlich eine Hausdurchsuchung genehmigt, werden auch die rechtlichen und politischen Probleme angesprochen, mit denen die Justiz in der Vergangenheit bei radikalen Tierrechtsaktivisten konfrontiert war.

    Mein persönliches Fazit aus dieser Tatort-Episode ist, dass radikale und kriminelle Tierrechtler sich nicht darum scheren, wie die Tiere gehalten werden. Ihr Ziel ist es, zu stören und zu zerstören, ohne Rücksicht darauf, wer das Opfer ist. Die eigentliche Tierhaltung spielt dabei keine Rolle mehr. Sobald man ein landwirtschaftlicher Tierhalter ist, wird man automatisch zum Gegner dieser Szene. Und letztendlich zeigt dieser Tatort auch ein mögliches Ende der Tierrechtsbewegung auf. Unerreichbare Ziele und die Zurückhaltung der Führungskräfte der Tierrechtsszene lassen einige Menschen radikalisieren und in eine Psychose abdriften.

    Radikale Tierschutzaktivisten entlarvt

    Eine radikale Tierrechtsaktivistengruppe wurde in der kontroversen Tatort-Episode ‚Bauernsterben‘ enttarnt. Die Episode beleuchtet die radikalen Taktiken, die von einigen Tierschutzaktivisten angewendet werden, um eine ethische Behandlung von Tieren zu erreichen. Sie hebt auch die Auswirkungen von Cyberangriffen auf die Landwirtschaft und die Fleischindustrie hervor. Die Episode zeigt Hacktivisten von der Initiative Pro Tier, die einen Fleischproduzenten ins Visier nehmen und spiegelt reale Vorfälle wider, bei denen digitale Farmmanagementsysteme kompromittiert wurden.

    Während das Ziel von Hacktivisten-Angriffen darin besteht, Fehlverhalten und illegitime Geschäftspraktiken aufzudecken, können sie auch den Betrieb stören und die öffentliche Wahrnehmung der Branche schädigen. Es ist wichtig, zwischen Hacktivisten-Angriffen und solchen zu unterscheiden, die rein aus finanziellen Gründen motiviert sind, wie es der kürzliche Vorfall bei JBS Foods gezeigt hat.

    Die Enttarnung der radikalen Tierrechtsaktivisten in der Tatort-Episode wirft Fragen nach den angemessenen Methoden zur Förderung des Tierschutzes und den potenziellen Folgen für die Branche auf. Sie unterstreicht auch die Notwendigkeit einer ausgewogenen und informierten öffentlichen Diskussion über die ethische Behandlung von Tieren.

    PETA’s Reaktion und Kritik

    PETA hat ihre Missbilligung und Kritik an der ‚Tatort‘-Folge zum Ausdruck gebracht, die sich mit den Problemen radikaler Tierschutzaktivisten befasst. Die Perspektive von PETA dreht sich um die Darstellung von Schweinen und die Behandlung von Tieren in der Folge und wirft ethische Bedenken auf. Die Organisation hinterfragt die Ironie, einen Mord auf einem Schweinehof zu untersuchen, und argumentiert, dass die Behandlung von Tieren ebenso ernst genommen werden sollte wie Verbrechen gegen Menschen. PETA betont die Doppelmoral in der Handlung und betont, dass der Schweinehof ausschließlich dazu dient, Tiere auszubeuten und zu töten. Sie stellen auch die Frage, wer die Verbrechen gegen die Tiere untersucht, und legen nahe, dass Tiere genau wie Menschen Emotionen erleben können.

    Selbstverständlich verschweigt PETA in ihren Informationen, dass sie selbst in den letzten Jahren zehntausende Tiere getötet hat. In Anbetracht dieser Tatsachen liegt die offensichtliche Doppelmoral dieser Tierrechtsorganisation auf der Hand.

    Neben der Kritik von PETA haben die kontroversen Szenen der Folge bei den Zuschauern Unbehagen ausgelöst. Es wurden verstörende Bilder von blutenden Schweinen und grafische Szenen gezeigt, in denen die Schweine den Körper des Opfers fressen.

    Die negative Reaktion auf die Darstellung von Schweinen und Schweinebauern geht über PETA hinaus, auch The Vegetarian Butcher äußert Bedenken. Beide Organisationen sind der Meinung, dass Schweine und Schweinebauern unfair dargestellt werden und argumentieren, dass Schweine in der Lage sind, Emotionen wie Freude und Schmerz zu empfinden. The Vegetarian Butcher erkennt das kontroverse Thema an, das von der Folge gewählt wurde, und schlägt humorvoll vor, ein fleischfreies Wiener Schnitzel zu genießen.

    Die Gesamtwirkung der Folge hat eine starke Reaktion von Tierschutzaktivisten ausgelöst, und die Kritik von PETA hat auf Social-Media-Plattformen Aufmerksamkeit erregt. Die Kontroverse um die Folge unterstreicht die Bedeutung des Tierschutzes und spiegelt laufende Debatten über die ethische Behandlung von Tieren wider.

    Neben der Darstellung von Tieren geht die Folge auch auf die Anfälligkeit digitaler landwirtschaftlicher Managementsysteme für Cyberangriffe ein. Dies spiegelt die potenziellen Risiken wider, denen die Landwirtschaftsbranche, einschließlich Schweinefarmen, mit der zunehmenden Verbreitung digitaler Technologien ausgesetzt ist. Das Szenario der Tatort-Folge ist nicht unrealistisch, da es Fälle von Hackerangriffen auf landwirtschaftliche Infrastrukturen, einschließlich Schweinefarmen, gegeben hat. Diese Angriffe können darauf abzielen, den Betrieb zu stören oder Bedenken hinsichtlich des Tierschutzes aufzudecken, wie es in einem ähnlichen Fall in Ontario, Kanada, im Juli 2023 der Fall war. Es ist wichtig, zwischen hacktivistischen Angriffen, die von Tierschutzbedenken motiviert sind, und solchen, die rein auf finanziellen Gewinn abzielen, wie es beim Vorfall bei JBS Foods der Fall war, zu unterscheiden.

    Methoden zur Förderung von Tierrechten debattieren

    Ein wichtiger Aspekt der Förderung der Tierrechte besteht darin, sich an bedeutungsvollen Debatten über effektive Methoden zu beteiligen. Eine effektive Kommunikation ist entscheidend, um das Bewusstsein zu schärfen und sich für die ethische Behandlung von Tieren einzusetzen. Es ist jedoch unerlässlich, die rechtlichen Implikationen und potenziellen Konsequenzen bestimmter Handlungen oder Strategien zu berücksichtigen. Die öffentliche Wahrnehmung spielt eine bedeutende Rolle bei der Formung der Einstellungen zu den Tierrechten, und daher ist es wichtig, Diskussionen mit Sensibilität und Respekt anzugehen.

    Ethische Dilemmata können auftreten, wenn man den besten Handlungsweg in Betracht zieht, da unterschiedliche Perspektiven und Werte ins Spiel kommen. Das politische Engagement ist ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Förderung der Tierrechte, da Politik und Gesetzgebung einen erheblichen Einfluss auf das Wohlergehen der Tiere haben können. Durch die Teilnahme an Debatten und Diskussionen können Tierschutzaktivisten zum laufenden Gespräch beitragen und positive Veränderungen vorantreiben. Es ist wichtig, eine Umgebung des offenen Dialogs und des kritischen Denkens zu fördern, um verschiedene Ansätze zu erkunden und einen Konsens in der Verfolgung der Tierrechte zu finden.

    Die Suche nach einem Gleichgewicht: Fürsprechen vs. Extremismus

    Bei der Förderung von Tierrechten ist es entscheidend, ein Gleichgewicht zwischen Fürsprache und Extremismus zu finden. Ansätze zum Tierschutz zielen darauf ab, das Wohlergehen von Tieren zu schützen und zu verbessern, aber Bedenken entstehen, wenn Aktivismus in Extremismus umschlägt. Während ethische Fürsprache eine wichtige Rolle bei der Sensibilisierung und dem Wandel spielt, ist es wichtig, Aktivismus mit Blick auf die öffentliche Wahrnehmung auszugleichen.

    Extremismus-Bedenken entstehen, wenn Fürsprache ethische Grenzen überschreitet oder auf Gewalt und Einschüchterung zurückgreift. Solche Handlungen können die Glaubwürdigkeit und Effektivität der Tierrechtsbewegung untergraben. Es ist entscheidend sicherzustellen, dass sich Fürsprachebemühungen darauf konzentrieren, die ethische Behandlung von Tieren zu fördern und einen konstruktiven Dialog mit Interessengruppen zu führen.

    Die Balance des Aktivismus besteht darin, Strategien zu finden, die die Bedeutung des Tierschutzes effektiv vermitteln, ohne die Öffentlichkeit zu entfremden oder zu provozieren. Durch den Einsatz friedlicher Proteste, Bildungskampagnen und Zusammenarbeit mit Interessengruppen der Industrie können ethische Fürsprecher Verständnis und Zusammenarbeit fördern. Diese Herangehensweise kann zu einer positiven öffentlichen Wahrnehmung führen und eine breitere Unterstützung für tierrechtliche Initiativen fördern.

    Die öffentliche Wahrnehmung spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung von Tierrechten. Extremistische Handlungen können zu negativen Stereotypen und mangelnder öffentlicher Unterstützung führen. Durch die Annahme eines ausgewogenen Ansatzes zur Fürsprache, der sich auf die ethische Behandlung konzentriert und in respektvollem Dialog steht, können Fürsprecher eine günstigere Wahrnehmung in der Allgemeinheit prägen. Dies kann letztendlich dazu beitragen, sinnvolle Veränderungen in den Praktiken des Tierschutzes voranzutreiben.

    Schlussfolgerung

    Zusammenfassend hat die kontroverse Tatort-Episode ‚Bauernsterben‘ eine starke Reaktion von Tierschutzaktivisten, insbesondere PETA, aufgrund ihrer Darstellung von Schweinen und der Behandlung von Tieren ausgelöst. Die grafischen Szenen der Episode haben Diskussionen über den Tierschutz und die potenziellen Schwachstellen in digitalen landwirtschaftlichen Managementsystemen ausgelöst. Es besteht die Notwendigkeit, sich mit Tierschutzbedenken auseinanderzusetzen, jedoch bleibt die Suche nach einem Gleichgewicht zwischen Engagement und Extremismus eine fortlaufende Debatte.

  • Fristlose Kündigung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

    In einem aktuellen Fall von einer fristlosen Kündigung wurde ein Tierarzt mit schweren Konsequenzen für eine Verletzung des Tierschutzgesetzes konfrontiert. Das Landesarbeitsgericht Hamm entschied, dass der Tierarzt aufgrund der unsachgemäßen Tötung von Ferkeln gekündigt werden konnte. Dieser Vorfall ereignete sich am 3. Juni 2022, als der Tierarzt angeblich die unsachgemäße Tötung von drei Ferkeln anordnete, die während der Geburt von Zuchtsauen geboren wurden. Das Versäumnis, diese Tötungen ordnungsgemäß zu dokumentieren, verschärfte die Situation zusätzlich. Weitere Ermittlungen und mögliche Vergleichsgespräche sind im Gange.

    Rechtliche Definition einer Verletzung des Tierschutzes

    Die rechtliche Definition einer Verletzung des Tierschutzes bezieht sich auf die Verletzung von Vorschriften und Standards, die festgelegt wurden, um die angemessene Behandlung und das Wohl der Tiere sicherzustellen. Wenn diese Vorschriften und Standards nicht eingehalten werden, können erhebliche rechtliche Konsequenzen für die Verantwortlichen folgen. Dies kann Geldstrafen, Sanktionen oder sogar strafrechtliche Verfolgung je nach Schwere der Verletzung umfassen.

    Angemessene Verfahren für den Tierschutz werden eingeführt, um sicherzustellen, dass Tiere mit Mitgefühl und Respekt behandelt werden. Dazu gehört die Bereitstellung ausreichender Nahrung, Wasser, Unterkunft und medizinischer Versorgung sowie der Schutz vor unnötigem Leiden und Schaden. Nicht nur rechtliche Konsequenzen ergeben sich aus dem Nichtbefolgen dieser Verfahren, sondern es werden auch ethische Bedenken hinsichtlich der Behandlung von Tieren aufgeworfen.

    Die veterinärmedizinische Verantwortung spielt eine entscheidende Rolle im Tierschutz. Tierärzte haben die Pflicht, die höchsten Standards der Versorgung aufrechtzuerhalten und sich für das Wohlergehen der Tiere einzusetzen. Sie müssen sicherstellen, dass angemessene Verfahren eingehalten werden, dass Tiere human behandelt werden und dass ihr Wohl Priorität hat.

    Auch die öffentliche Wahrnehmung von Verstößen gegen den Tierschutz spielt eine wichtige Rolle. Fälle von Tiermisshandlung können öffentlichen Empörung auslösen und den Ruf von Einzelpersonen oder Organisationen schädigen. Es ist wichtig für die Gesellschaft, die Verantwortlichen für Verstöße gegen den Tierschutz zur Rechenschaft zu ziehen, um das öffentliche Vertrauen aufrechtzuerhalten und das Wohl der Tiere zu gewährleisten.

    Konsequenzen einer fristlosen Kündigung

    Eine fristlose Kündigung kann sowohl für den Tierarzt als auch für den anderen Tierarzt, der in den Vorfall involviert ist, erhebliche Auswirkungen haben, da sie mögliche rechtliche Konsequenzen und Schäden für ihren beruflichen Ruf befürchten müssen. Die Folgen einer fristlosen Kündigung gehen über die betroffenen Personen hinaus und haben weitreichende Auswirkungen auf die Branche, ethische Überlegungen, die öffentliche Wahrnehmung und die Rolle der Regulierungsbehörden.

    Aus ethischer Sicht wirft die unsachgemäße Tötung von Ferkeln ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Einhaltung von Tierschutzstandards durch den Tierarzt auf. Diese Verletzung wirft nicht nur ein schlechtes Licht auf den einzelnen Tierarzt, sondern wirft auch Fragen nach dem Engagement der Branche für ethische Praktiken auf.

    Die Arbeitgeberhaftung ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der berücksichtigt werden sollte. Wenn das Handeln des Tierarztes als Verstoß gegen Tierschutzgesetze betrachtet wird, könnte der Arbeitgeber möglicherweise für das Versäumnis, seine Mitarbeiter angemessen zu beaufsichtigen oder auszubilden, zur Rechenschaft gezogen werden. Dies unterstreicht die Bedeutung, dass Arbeitgeber die Verantwortung für die Einhaltung ethischer und rechtlicher Standards durch ihr Personal übernehmen.

    Die Auswirkungen auf die Branche sollten nicht übersehen werden. Vorfälle wie diese können den Ruf des Tierarztberufs als Ganzes schädigen, da sie das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Engagement der Branche für den Tierschutz untergraben. Dies kann zu einem Rückgang des öffentlichen Vertrauens und einer negativen Wahrnehmung von Tierärzten führen.

    Auch Regulierungsbehörden spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung solcher Vorfälle. Sie können eigene Untersuchungen durchführen und disziplinarische Maßnahmen gegen die beteiligten Tierärzte ergreifen. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, professionelle Standards aufrechtzuerhalten und Rechenschaftspflicht in der Tiermedizin zu gewährleisten.

    Fallstudien: Verstoß gegen Tierschutzgesetze

    Ein bemerkenswerter Fall, der eine Verletzung des Tierschutzgesetzes verdeutlicht, betrifft die unsachgemäße Tötung von Ferkeln durch einen Tierarzt. Der Vorfall ereignete sich während der Anlieferung von Zuchtschweinen, bei der eine von ihnen Ferkel zur Welt brachte. Während vier Ferkel ordnungsgemäß mit CO2 getötet wurden, wurden drei Ferkel auf unsachgemäße Weise getötet. Es wurde behauptet, dass der Tierarzt die Ertränkung dieser drei Ferkel angeordnet und damit gegen die Tierschutzvorschriften verstoßen hat. Darüber hinaus hat der Tierarzt auch versäumt, diese Tötungen ordnungsgemäß zu dokumentieren.

    Diese Fallstudie verdeutlicht die rechtlichen Konsequenzen, die sich aus der Verletzung des Tierschutzgesetzes ergeben können. Der Tierarzt sowie ein weiterer anwesender Tierarzt wurden von ihren Positionen entlassen. Allerdings wurde der Tierarzt in erster Instanz nicht als maßgeblich an den Ereignissen beteiligt angesehen. Das Gericht hat weitere Untersuchungen und eine mögliche Einigung vorgeschlagen, wobei die Verfahren fortgesetzt werden, falls keine Einigung erzielt wird.

    Ethische Überlegungen spielen in solchen Fällen eine entscheidende Rolle, da oft öffentlicher Aufschrei auf Verletzungen des Tierschutzgesetzes folgt. Der Vorfall hebt die Bedeutung von Branchenvorschriften und der strengen Durchsetzung von Tierschutzstandards hervor. Er erinnert daran, dass Personen, denen die Verantwortung für die Betreuung von Tieren anvertraut wird, die höchsten ethischen Standards einhalten und sich an das Gesetz halten müssen.

    Strafen für die Vernachlässigung von Tierschutzstandards

    Verstöße gegen Tierschutzstandards können zu schweren Strafen führen, wie im Fall der Entlassung des Tierarztes wegen unsachgemäßer Tötung von Ferkeln deutlich wird. Dieser Fall verdeutlicht die ethischen Implikationen, die mit der Vernachlässigung von Tierschutzstandards in der Branche einhergehen. Er wirft Fragen zur Verantwortlichkeit der Branche und zur öffentlichen Wahrnehmung von Tierschutzpraktiken auf.

    Die Durchsetzung von Tierschutzstandards birgt erhebliche Herausforderungen. Es erfordert effektive Aufsicht und Überwachung, um die Einhaltung zu gewährleisten. Die Komplexität der Branche und die große Anzahl von Tieren machen die Durchsetzung jedoch schwierig. Dieser Fall verdeutlicht auch die Herausforderungen bei der Verantwortung von Einzelpersonen für ihr Handeln, da umstritten war, ob der Tierarzt direkt in die unsachgemäße Tötung der Ferkel verwickelt war oder davon wusste.

    Die Konsequenzen für die Vernachlässigung von Tierschutzstandards können langfristige Auswirkungen haben. Sie betreffen nicht nur die beteiligten Personen, wie die Entlassung des Tierarztes, sondern beeinflussen auch den Ruf der gesamten Branche. Die öffentliche Wahrnehmung von Tierschutzpraktiken kann Verbraucherentscheidungen beeinflussen und wirtschaftliche Folgen haben.

    Um diesen Herausforderungen zu begegnen, ist es entscheidend, robuste Durchsetzungsmechanismen zu haben und eine Kultur der Verantwortung in der Branche zu fördern. Dazu gehören eine angemessene Ausbildung und Weiterbildung für Fachleute, regelmäßige Audits und Inspektionen sowie klare Richtlinien für Tierschutzpraktiken. Durch Priorisierung des Tierschutzes und Sicherstellung der Einhaltung kann die Branche daran arbeiten, ihre ethischen Standards zu verbessern und das Vertrauen der Öffentlichkeit zu stärken.

    Bedeutung der Aufrechterhaltung von Tierschutzgesetzen

    Die Aufrechterhaltung der Tierschutzgesetze ist entscheidend für eine ethische Behandlung von Tieren und die Förderung von Verantwortungsbewusstsein in der Branche. Die Verletzung von Tierschutzgesetzen, wie im Fall der Entlassung des Tierarztes wegen unsachgemäßer Tötung von Ferkeln, hat erhebliche ethische Auswirkungen. Sie wirft Bedenken hinsichtlich des Wohlergehens und der humanen Behandlung von Tieren in der landwirtschaftlichen Industrie auf. Solche Vorfälle können das öffentliche Ansehen beeinträchtigen und den Ruf nicht nur der beteiligten Personen, sondern auch der gesamten Branche schädigen.

    Die Rolle der Tierärzte bei der Durchsetzung von Tierschutzgesetzen ist von größter Bedeutung. Sie sind dafür verantwortlich, dass Wohl und die ordnungsgemäße Behandlung von Tieren in verschiedenen Bereichen, einschließlich Schlachthöfen und landwirtschaftlichen Betrieben, sicherzustellen. Tierärzte spielen eine wichtige Rolle bei der Überwachung und Durchsetzung der Einhaltung von Tierschutzstandards, der Förderung bewährter Praktiken und der Verhinderung von Tierquälerei.

    Die Durchsetzung von Tierschutzgesetzen ist entscheidend, um Einzelpersonen und Organisationen für ihr Handeln zur Rechenschaft zu ziehen. Sie stellt sicher, dass es Konsequenzen für diejenigen gibt, die sich nicht an die etablierten Standards der Tierpflege und -behandlung halten. Durch die Durchsetzung dieser Gesetze können die Behörden eine klare Botschaft senden, dass der Tierschutz eine Priorität ist und Verstöße nicht toleriert werden.

    Darüber hinaus hat die Einhaltung von Tierschutzgesetzen auch Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Industrie. Die Einhaltung ethischer Standards bei der Tierbehandlung kann den Ruf der Branche verbessern, das Vertrauen der Verbraucher stärken und zu nachhaltigen und verantwortungsbewussten landwirtschaftlichen Praktiken beitragen. Sie kann auch Innovationen vorantreiben und die Entwicklung humanerer Methoden in der Landwirtschaft fördern.

    Schlussfolgerung

    Fazit des Vorfalles: Der kürzlich aufgetretene Fall einer fristlosen Kündigung, in den ein Tierarzt und eine Verletzung des Tierschutzes verwickelt waren, unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung von Tierschutzgesetzen. Die mutmaßliche falsche Tötung von Ferkeln, angeblich auf Anweisung des Tierarztes, führte zu seiner Entlassung. Dieser Fall betont die Bedeutung der Einhaltung von Tierschutzstandards und die potenziellen Konsequenzen, wenn diese vernachlässigt werden. Weitere Untersuchungen und eine mögliche Einigung wurden vorgeschlagen, was auf anhaltende Bemühungen hinweist, die Situation anzugehen und zu korrigieren.

  • Wegen Elefantenüberbevölkerung getötet, weil Tierrechtler sie nicht wollten

    Das Problem der Elefantenüberbevölkerung in bestimmten Regionen Afrikas hat zur Umsetzung traditioneller Herdenmanagementmethoden wie Ausdünnung und Jagd geführt, um ihre Population zu kontrollieren. Allerdings haben Tierschutzaktivisten diese Methoden abgelehnt, ohne bewährte Alternativen anzubieten. Dieser Artikel untersucht die Herausforderungen bei der Bewältigung der Elefantenüberbevölkerung und die unterschiedlichen Perspektiven zwischen der Tierschutzindustrie und wissenschaftlichen Experten.

    Elefantenüberbevölkerung ist ein großes Problem für geschützte Gebiete

    Überbevölkerung, die eine erhebliche Herausforderung darstellt, plagt Schutzgebiete. Die Auswirkungen der Überbevölkerung auf Naturschutzmaßnahmen sind weitreichend und haben einen tiefgreifenden Einfluss auf das Management dieser Gebiete. Der rapide Anstieg der Tierpopulationen belastet begrenzte Ressourcen und stört das empfindliche Gleichgewicht der Ökosysteme. Dies führt wiederum zu Habitatverschlechterung, Nahrungsknappheit und erhöhtem Wettbewerb zwischen den Arten.

    Naturschützer stehen vor der enormen Aufgabe, effektive Lösungen zur Bewältigung der Überbevölkerung in Schutzgebieten zu finden. Ein Ansatz besteht in Bevölkerungsmanagementstrategien wie Abschuss oder Umsiedlung. Diese Methoden zielen darauf ab, eine nachhaltige Populationsgröße zu erhalten, die das Ökosystem unterstützen kann, ohne anderen Arten Schaden zuzufügen oder den Lebensraum zu degradieren. Die Umsetzung dieser Maßnahmen kann jedoch kontrovers sein und auf Widerstand von Tierschutzaktivisten stoßen.

    Um der Herausforderung der Überbevölkerung zu begegnen, müssen Naturschutzorganisationen die ökologischen Auswirkungen ihres Handelns sorgfältig abwägen. Sie müssen einen Ausgleich zwischen dem Schutz der Umwelt und dem Wohl der Tiere finden. Dies kann die Umsetzung alternativer Managementstrategien wie Maßnahmen zur Geburtenkontrolle oder Projekte zur Habitatrestaurierung umfassen.

    Die Auswirkungen der Überbevölkerung erstrecken sich über die Grenzen von Schutzgebieten hinaus. Konflikte zwischen Mensch und Tier entstehen häufig, wenn Tiere auf der Suche nach Ressourcen in menschliche Siedlungen eindringen. Dies kann zu Sachschäden, Zerstörung von Ernten und sogar zu Bedrohungen für die menschliche Sicherheit führen. Eine effektive Bevölkerungsregulierung ist unerlässlich, um diese Konflikte zu mildern und ein harmonisches Zusammenleben von Menschen und Wildtieren zu fördern.

    Allerdings sind Tierschutz- und Tierrechtsaktivisten nicht aktiv, wenn es um den wirklichen Tierschutz geht

    Angesichts der jüngsten Ereignisse rund um das Abschießen von Elefanten ist offensichtlich, dass Tierrechts- und Tierschutzorganisationen nur minimal an echten Tierschutzmaßnahmen beteiligt sind. Obwohl diese Gruppen vorgeben, sich für das Wohlergehen von Tieren einzusetzen, wirft ihre Ablehnung traditioneller Erhaltungsmethoden wie Bevölkerungskontrolle durch Abschuss und Jagd Fragen nach ihrer Verpflichtung zu ethischen und effektiven Lösungen auf.

    Um diesen Punkt zu verdeutlichen, betrachten wir die Tabelle unten:

    Ablehnung der TierschutzaktivistenWahre Tierschutzbemühungen
    Ablehnung traditioneller Methoden zur BevölkerungskontrolleKeine alternativen Lösungen werden angeboten
    Fehlen von evidenzbasierten AlternativenKeine Maßnahmen zur Bewältigung von Überbevölkerung
    Ablehnung von Angeboten, überschüssige Elefanten aufzunehmenHeuchelei in ihren erklärten Zielen
    Profitgetriebene Motive bei der Ablehnung alternativer LösungenVernachlässigung des Wohlergehens der Tiere

    Trotz der Gelegenheit, alternative Lösungen vorzustellen, konnten Tierschutzaktivisten keine praktikablen Optionen bieten. Ihre Ablehnung von Angeboten von Schutzgebieten, überschüssige Elefanten aufzunehmen, unterstreicht weiterhin die profitgetriebenen Motive hinter ihren Handlungen. Dies untergräbt nicht nur ihre Glaubwürdigkeit, sondern gefährdet auch das Wohlergehen der Tiere.

    Im Gegensatz dazu unterstützen wissenschaftliche Experten wie Prof. Amy Dickman von der Universität Oxford und Prof. Adam Hart von der Universität Gloucestershire die Jagd als ein Instrument des Naturschutzes. Diese Experten betonen die Bedeutung von realitäts- und evidenzbasierten Ansätzen bei der Bewältigung der Bevölkerungsregulierung und des Konflikts zwischen Mensch und Tier.

    Es ist wichtig anzuerkennen, wie komplex die Bevölkerungsregulierung und die Lösung von Konflikten zwischen Mensch und Tier sind. Jeder Fall erfordert einen maßgeschneiderten Ansatz, und einfache Lösungen, die von Tierschutzaktivisten präsentiert werden, gehen nicht auf die vielfältigen Herausforderungen ein, mit denen Naturschutzbestrebungen konfrontiert sind. Zoos und Aquarien beispielsweise engagieren sich aktiv in der Bevölkerungsregulierung und Konfliktlösung und erkennen die Notwendigkeit sorgfältiger Überlegungen und Bewertungen an.

    Keine konkreten Vorschläge, die Jagd in Fällen von Überpopulation zu ersetzen

    Das Fehlen konkreter Vorschläge von Tierschutzaktivisten zur Ersetzung der Jagd in Fällen von Überpopulation wirft Bedenken hinsichtlich ihrer Fähigkeit auf, effektive Alternativen bereitzustellen. In Teilen Afrikas hat die Überpopulation der Elefanten zur Umsetzung traditioneller Herdenmanagementmethoden geführt, einschließlich Abschuss und Jagd, um die Population zu kontrollieren. Einige Tierschutzaktivisten lehnen diese Methoden jedoch aus Tierschutzperspektive ab und behaupten, bessere Alternativen zu haben.

    Trotz der Möglichkeit, ihre Alternativen zu beweisen, sind diese Aktivisten nicht in der Lage gewesen, konkrete Vorschläge vorzulegen. Der Abschuss von Elefanten löst das Problem der Überpopulation zwar kontrovers, aber nicht wirklich. Tierschutzaktivisten haben immer noch die Möglichkeit, überschüssige Elefanten zu übernehmen und alternative Lösungen vorzuführen, die auf jeden spezifischen Fall zugeschnitten sind. Ihre Untätigkeit in dieser Hinsicht verdeutlicht jedoch ihre Unfähigkeit, effektive Bevölkerungskontrollstrategien bereitzustellen.

    Wissenschaftliche Experten wie Prof. Amy Dickman von der Universität Oxford und Prof. Adam Hart von der Universität Gloucestershire unterstützen die Jagd als ein Instrument des Naturschutzes. Diese Experten wurden von denselben Tierschutzorganisationen angegriffen, die es versäumt haben, tragfähige Alternativen zur Bevölkerungskontrolle anzubieten. Es ist wichtig, die Bedeutung von realitäts- und evidenzbasierten Ansätzen im Naturschutz zu betonen.

    Darüber hinaus wurden Angebote von Schutzgebieten, die Elefanten aufzunehmen, von der Tierschutzindustrie abgelehnt, was auf profitgetriebene Motive anstelle echter Besorgnis um das Wohl der Tiere hindeutet. Der tragische Tod dieser Elefanten bestätigt die mangelnden konkreten Lösungen und den profitgetriebenen Ansatz der Industrie.

    Die Bewältigung von Überbevölkerung und Konflikten zwischen Mensch und Tier erfordert eine sorgfältige Prüfung und Bewertung jedes Einzelfalls. Zoos und Aquarien arbeiten aktiv an der Bestandsregulierung und der Lösung von Konflikten zwischen Mensch und Tier und erkennen an, dass es keine Einheitslösung gibt. Der vereinfachte Ansatz, den die Tierschutzindustrie ohne tragfähige Alternativen präsentiert, verdeutlicht die Komplexität des Problems und die Notwendigkeit umfassender Naturschutzstrategien.

    Umgang mit Empörung und Kontroversen

    Der Umgang mit dem Gegenwind und der Kontroversen im Zusammenhang mit diesem Thema erfordert einen durchdachten und diplomatischen Ansatz. Die jüngsten Abschüsse von Elefanten in Afrika haben Empörung und Kontroversen ausgelöst, insbesondere bei denjenigen, die eine Tierschutzperspektive vertreten. Die ethischen Implikationen der Abschussmethode und die öffentliche Meinung zu diesem Thema wurden breit diskutiert. Die Medienberichterstattung über das Ereignis hat die Debatte weiter angeheizt.

    Aus der Perspektive des Tierschutzes wird das Töten von Elefanten als moralisch falsch und unnötig angesehen. Aktivisten argumentieren, dass alternative Lösungen erkundet werden sollten, wie zum Beispiel Verhütungsmethoden oder die Umsiedlung der Tiere in Gebiete, in denen ihre Population kein Problem darstellt. Die Befürworter des Abschusses hingegen argumentieren, dass diesen Alternativen bereits eine Chance gegeben wurde, ihre Wirksamkeit unter Beweis zu stellen, aber dies nicht gelungen ist.

    Die Kontroverse um dieses Thema verdeutlicht die Komplexität der Bevölkerungskontrolle und der Lösung von Konflikten zwischen Mensch und Tier. Es ist entscheidend, die spezifischen Umstände jedes Einzelfalls zu berücksichtigen und maßgeschneiderte Lösungen zu finden. Die einfache Vorstellung einer einzigen alternativen Lösung adressiert nicht angemessen die vielschichtigen Herausforderungen, mit denen wir konfrontiert sind.

    Im Umgang mit der Empörung und Kontroverse ist es wichtig, sich in einen konstruktiven Dialog einzubringen und alle Perspektiven zu berücksichtigen. Es ist notwendig, die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse zu bewerten, einschließlich der Meinungen von Fachleuten auf diesem Gebiet, um informierte Entscheidungen zu treffen. Eine Balance zwischen Naturschutzanstrengungen und Tierschutz zu finden, ist eine delikate Aufgabe, die eine sorgfältige Abwägung ethischer und praktischer Implikationen erfordert.

    Die öffentliche Meinung und die Medienberichterstattung spielen eine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der Diskussion zu diesem Thema. Es ist wichtig sicherzustellen, dass genaue Informationen verbreitet werden und die Öffentlichkeit gut über die damit verbundenen Komplexitäten informiert ist. Durch Förderung von Transparenz und offenen Diskussionen ist es möglich, die Empörung und Kontroverse im Zusammenhang mit diesem Thema anzugehen.

    Tierrechts- und Tierschutzforderungen bei Elefantenüberbevölkerung in Schutzgebieten haltlos

    Die Forderungen von Tierrechtlern und Tierschützern nach Umsiedlung und Sterilisation der Elefanten in Schutzgebieten aufgrund der Überbevölkerung sind haltlos. Obwohl diese Forderungen oft lautstark und vehement vertreten werden, fehlt es den Tierrechtlern und Tierschützern an aktiver Beteiligung, um ihre Vorschläge umzusetzen. Während sie viel reden, fehlen ihnen die konkreten Taten, die nötig wären, um ihre Forderungen in die Realität umzusetzen. Dies deutet eher darauf hin, dass ihre Forderungen nicht umsetzbar sind.

    Besonders bei den Tierrechtlern fällt auf, dass sie viel reden, jedoch keinen aktiven Tierschutz betreiben. Es scheint, als ob ihre Forderungen eher auf theoretischen Überlegungen basieren, anstatt auf praktischer Erfahrung und Handlung. Wenn es darum geht, konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um die Überbevölkerung der Elefanten in Schutzgebieten zu lösen, sind die Tierrechtlern kaum präsent. Dies wirft Zweifel an der Ernsthaftigkeit ihrer Forderungen auf und lässt vermuten, dass sie keine praktikablen Lösungen bieten können.

    Die Tatsache, dass die Forderungen von Tierrechtlern und Tierschützern unrealistisch sind, wird auch daran deutlich, dass sie keine Möglichkeiten aufzeigen, wie ihre Vorschläge umgesetzt werden können. Sie beschränken sich hauptsächlich darauf, ihre Meinungen lautstark zu äußern, ohne konkrete Pläne oder Strategien zu präsentieren. Dies deutet darauf hin, dass ihre Forderungen nicht durchführbar sind und eher als unrealistische Idealvorstellungen betrachtet werden sollten. Es ist wichtig, realistische Lösungen zu finden, um das Problem der Elefantenüberbevölkerung in Schutzgebieten anzugehen und gleichzeitig den Tierschutz zu gewährleisten.

    Schlussfolgerung

    Insgesamt ist das Problem der Elefantenüberbevölkerung in bestimmten Regionen Afrikas eine komplexe und herausfordernde Angelegenheit. Traditionelle Herdenmanagementmethoden wie Abschuss und Jagd sind auf Widerstand von Tierschutzaktivisten gestoßen, die keine alternativen Lösungen angeboten haben. Die Ablehnung von Angeboten der Tierbesitzer, überschüssige Elefanten aufzunehmen, wirft weiter Fragen nach den Motiven der Tierschutzindustrie auf. Es ist entscheidend, die Perspektiven wissenschaftlicher Experten zu berücksichtigen und die Komplexität des Bevölkerungsmanagements und der Konfliktlösung zwischen Mensch und Tier anzuerkennen.

  • Alibri Verlag reagiert auf Abmahnung wegen Urheberrechtsverstoß durch GERATI

    Gestern habe ich eine E-Mail vom Alibri Verlag erhalten. Vor Kurzem hatte ich den Verlag wegen Urheberrechtsverletzung abgemahnt, nachdem Frau Dr. Alexander Dornath ein Urteil gegen den Verlag erwirkt hatte. Als ich die E-Mail las, konnte ich nicht anders als mehrmals mit dem Kopf zu schütteln.

    Hier die E-Mail:

    Sehr geehrter Herr Harnos,
    vielen Dank für Ihr Schreiben (eMail-Anhang vom 3.10.2023). Da der von Ihnen angesprochene Titel von uns am 1. September 2023 ausgelistet wurde, sehen wir es als gegenstandslos an. Auf eine inhaltliche Bewertung ihrer Ausführungen verzichten wir deshalb.

    freundliche Grüße
    Gunnar S.

    E-Mail vom 13.10.2023

    Räumt der Verlag hier nicht selbst den Verstoß ein? Der Geschäftsführer scheint nicht besonders juristisch versiert zu sein. Es verwundert mich auch, warum er seinen Rechtsanwalt nicht kontaktiert hat, der ihm sicherlich eine juristische Beratung dazu gegeben hätte.

    Meine Antwort auf die E-Mail lautete wie folgt…

    BSD-City, 14.10.2023

    Bitte alle Antworten per Fax (+49) 03581 / 7921529 oder E-Mail: info@gerati.de da der Versand per Post sehr lange nach Indonesien dauert!

    Ihre E-Mail vom 13.10.2023 in Bezug auf die Abmahnung und den Unterlassungsanspruch

    Sehr geehrter Herr Gunnar S.,

    ich habe Ihre E-Mail vom 13.10.2023 erhalten und muss mit Verwunderung darauf reagieren. Es wäre möglicherweise ratsam gewesen, einen Rechtsanwalt zu konsultieren.

    1. In Ihrer E-Mail räumen sie den Verstoß ein.

    Mit Ihrer Aussage, „Da der von Ihnen angesprochene Titel von uns am 1. September 2023 ausgelistet wurde, sehen wir es als gegenstandslos an.“, geben Sie zu, sich der Verletzung bewusst zu sein. Gleichzeitig wird das Buch „Robby der letzte Zirkusschimpanse“ weiterhin über Amazon, auch als Neuware, verkauft. (Beweis Screenshot 1 Anlage 1) Gemäß dem Urteil des Gerichts in Bremen sind Sie dazu verpflichtet, den Verkauf des Buches zu unterbinden. Im Notfall sind Sie sogar dazu verpflichtet, Bücher zurückzunehmen und insbesondere Wiederverkäufer zu entschädigen.

    1. Sie sind verpflichtet, eine Unterlassungserklärung zur Vermeidung der Wiederholungsgefahr abzugeben.

    Ihre lapidare Feststellung, dass das Buch nicht mehr über den Verlag verlegt wird, ist in diesem Zusammenhang nicht ausreichend. Insbesondere bei einer Urheberrechtsverletzung sind Sie dazu verpflichtet, eine Unterlassungserklärung aufgrund der bestehenden Wiederholungsgefahr abzugeben. Darüber hinaus sind Sie schadenersatzpflichtig, und 250 € dürften dabei noch eine geringe Summe sein. Dies gilt insbesondere, da aus dem Buch wiederholt zitiert wird und ich persönlich, insbesondere auf der Facebook-Seite des Great Ape Project, fälschlicherweise in die rechtsradikale Ecke gestellt werde, was nachweislich nicht der Wahrheit entspricht und somit eine falsche Tatsachenbehauptung im Buch darstellt.

    1. Urheberrechtsverstöße verjähren erst nach 10 Jahren!

    Dies ergibt sich aus § 102 UrhG, gefolgt von § 852 BGB. Sie können auch nicht dem Ordnungsamt mitteilen, was ihnen ein Bußgeldbescheid wegen Falschparken ausgestellt hat, sie zahlen diesen nicht, weil sie ja jetzt immer richtig parken.

    Fazit: Ich bestehe auf der Zahlung der angebotenen Schadensersatzforderung in Höhe von 250,00 € und der Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung. Falls dies nicht bis spätestens 18.10.2023 erfolgt, wie in der Abmahnung festgehalten, werde ich rechtliche Schritte einleiten und die Forderungen im Zusammenhang mit den falschen Tatsachenbehauptungen ausweiten. Dabei werde ich eine Schadensersatzforderung geltend machen, die sich auf vier- bis fünfstellige Beträge belaufen wird. Der Verlag und der Autor Colin Goldner werden in diesem Kontext als Gesamtschuldner verklagt.

    Ich erwarte die fristgerechte Zahlung und die Abgabe der strafbewehrten Unterlassungserklärung bis spätestens 18.10.2023.

    Mit freundlichen Grüßen

    Silvio Harnos

    Screenshot Amazon 14 10 2023
    Screenshot vom 14.10.2023 15:50 Uhr WIZ (+7h GMT)
  • Opfert die EU den Tierschutz, um die Krise der Lebenshaltungskosten zu bekämpfen?

    Opfert die EU den Tierschutz, um die Krise der Lebenshaltungskosten zu bekämpfen?

    Die Europäische Union (EU) steht aufgrund ihres vermeintlichen Versagens bei der Priorisierung von Tierschutzgesetzen in der Kritik und es gibt Bedenken hinsichtlich des Engagements der Organisation für Tierrechte. Trotz einer bedeutenden Petition, die die EU-Kommission dazu auffordert, Gesetze zur Abschaffung von Käfigsystemen für Tiere vorzuschlagen, wurde bisher keine Maßnahme ergriffen, was Zweifel am Schicksal der Gesetzgebung aufkommen lässt. Spekulationen legen nahe, dass potenzielle Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelteuerung und der Handelsbeziehungen diese Entscheidung beeinflussen könnten. Dieser Artikel untersucht die Enttäuschung, die von Tierschutzorganisationen zum Ausdruck gebracht wird, und untersucht mögliche Beweggründe für die Position der EU-Kommission.

    Steigende Lebenshaltungskosten und Tierschutz

    Der Einfluss steigender Lebenshaltungskosten auf das Wohlergehen von Tieren ist zu einer bedeutenden Besorgnis innerhalb der Europäischen Union geworden. Die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Kosten haben Fragen zur Umsetzung von Tierschutzgesetzen aufgeworfen. Die öffentliche Meinung spielt eine entscheidende Rolle dabei, die Notwendigkeit zu betonen, trotz möglicher Handelsimplikationen den Tierschutz zu priorisieren. Die Europäische Kommission steht vor Herausforderungen, wirtschaftliche Ziele mit dem Wohl der Tiere in Einklang zu bringen. Das Priorisierungs-Dilemma entsteht aus der Notwendigkeit, steigenden Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken, während gleichzeitig der Schutz und das Wohlergehen der Tiere gewährleistet werden sollen.

    Die Umsetzungsherausforderungen von Tierschutzgesetzen werden durch potenzielle wirtschaftliche Konsequenzen noch verstärkt. Die vorgeschlagenen Änderungen der Haltungsbedingungen für Masthühner könnten zum Beispiel zu einer Erhöhung des Eierpreises führen. Dies wirft Bedenken hinsichtlich der Lebensmittel-Inflation und der Erschwinglichkeit von Maßnahmen zum Tierschutz auf. Auch handelspolitische Auswirkungen spielen eine Rolle, da höhere Standards die internationalen Handelsbeziehungen beeinflussen könnten, insbesondere in Bezug auf Länder wie Brasilien und Thailand.

    Trotz der Herausforderungen äußern die öffentliche Meinung und Tierschutzorganisationen weiterhin ihre Enttäuschung über den mangelnden Fortschritt bei der Umsetzung der Gesetzgebung. Tierschutzaktivisten argumentieren, dass die Aufgabe dieser Vorschläge ein Schlag gegen die Demokratie und das europäische Projekt ist. Die Entscheidung der Kommission wird als möglicherweise von Handelsabkommen und dem Bedarf zur finalen Gestaltung des EU-Mercosur-Handelsabkommens motiviert angesehen.

    Die Verpflichtung der EU zum Tierschutz

    Fortsetzung der Diskussion über die Auswirkungen steigender Lebenshaltungskosten auf das Tierwohl wird das Engagement der Europäischen Union für Tierrechte in Frage gestellt. Ethischer Konsum, wirtschaftliche Abwägungen, öffentliche Meinung, regulatorische Auswirkungen und Nachhaltigkeitsbedenken sind alles Faktoren, die bei der Gestaltung des EU-Ansatzes für Tierrechte eine Rolle spielen.

    Die EU hat bedeutende Fortschritte in der Gesetzgebung zum Tierschutz gemacht, wie zum Beispiel das Verbot von Tierversuchen für Kosmetika und die schrittweise Abschaffung von Batteriekäfigen für Hühner. Es gibt jedoch Bedenken, dass die aktuelle Wirtschaftskrise und die Inflationsdrucke zu einer Herabstufung des Tierschutzes führen könnten.

    Tabelle: Das Engagement der EU für Tierrechte

    Ethischer KonsumWirtschaftliche AbwägungenÖffentliche MeinungRegulatorische AuswirkungenNachhaltigkeitsbedenken
    EU-Bürgerinnen und Bürger priorisieren zunehmend ethischen KonsumAbwägung von Tierschutz und wirtschaftlichen BedenkenWachsendes öffentliches BewusstseinAuswirkungen auf Landwirtschaft und LebensmittelindustrieSicherstellung langfristiger Ressourcen und Ökosysteme
    Tierwohlstandards    
    sollten eingehalten werden    

    Während die öffentliche Meinung in der EU zunehmend für strengere Tierwohlstandards ist, gibt es wirtschaftliche Abwägungen zu beachten. Die Umsetzung höherer Tierschutzstandards kann zu höheren Produktionskosten führen und möglicherweise Auswirkungen auf Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie haben. Dies kann auch regulatorische Auswirkungen haben, da die EU bestrebt ist, die Bedürfnisse von Landwirten und Verbrauchern auszugleichen.

    Darüber hinaus spielen Nachhaltigkeitsbedenken eine Rolle bei der Gestaltung des Engagements der EU für Tierrechte. Die langfristige Nachhaltigkeit von Ressourcen und Ökosystemen zu gewährleisten, ist entscheidend, und das Tierwohl wird oft als wichtiger Aspekt zur Erreichung dieses Ziels angesehen.

    Herausforderungen bei der Balance zwischen Lebenshaltungskosten und Tierschutz

    Die zarte Balance zwischen Lebenshaltungskosten und Tierschutz stellt zahlreiche Herausforderungen für die Europäische Union dar. Eine der Hauptprobleme besteht in den wirtschaftlichen Auswirkungen der Umsetzung von Tierschutzgesetzen. Es gibt Bedenken hinsichtlich einer möglichen Steigerung der Lebensmittelinflation, da die Kosten für Landwirte um durchschnittlich 15% steigen könnten. Dies könnte zu höheren Verbraucherpreisen und vermehrten Importen führen. Eine weitere Herausforderung ist die öffentliche Meinung. Tierschutzorganisationen und Aktivisten haben die EU dafür kritisiert, dass sie versprochene Gesetze nicht umgesetzt hat, was zu Enttäuschung und einem Vertrauensverlust geführt hat. Auch handelspolitische Auswirkungen stellen eine Herausforderung dar.

    Das Aufzeigen höherer Tierschutzstandards während Handelsverhandlungen könnte Abkommen gefährden, insbesondere mit Ländern wie Brasilien und Thailand. Umsetzungsprobleme sind ein weiteres Hindernis, da die vorgeschlagene Gesetzgebung bedeutende Veränderungen in den landwirtschaftlichen Praktiken und der Infrastruktur erfordern würde. Schließlich spielen politische Überlegungen eine Rolle bei der Abwägung von Lebenshaltungskosten und Tierschutz. Die Kommission könnte wirtschaftliche Ziele über den Tierschutz stellen, und es gibt Bedenken hinsichtlich der möglichen Auswirkungen auf das EU-Mercosur Handelsabkommen. Eine ausgewogene Balance zwischen Lebenshaltungskosten und Tierschutz erfordert eine effektive Bewältigung dieser Herausforderungen.

    Richtlinien und Initiativen zur Bewältigung der Krise und zum Tierschutz

    Als Reaktion auf die Krise der steigenden Lebenshaltungskosten hat die EU verschiedene Maßnahmen und Initiativen implementiert, um das Problem anzugehen und gleichzeitig das Tierwohl zu berücksichtigen. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, einen Ausgleich zwischen den wirtschaftlichen Auswirkungen des Tierwohls, Verbraucherbedenken, politischen Erwägungen, internationalem Handel und der öffentlichen Meinung zu finden, was die Kosten des Lebens und die Rechte der Tiere betrifft.

    Eine der Hauptherausforderungen bei der Umsetzung von Tierschutzgesetzen ist die wirtschaftliche Auswirkung, die sie haben können. Es gibt Bedenken, dass eine Verbesserung der Haltungsbedingungen für Tiere zum Beispiel zu erhöhten Kosten für Landwirte führen könnte, was zu höheren Verbraucherpreisen und möglicherweise zu vermehrten Importen führen würde. Einige Landwirtschaftsverbände haben jedoch ihre Unterstützung für diese Veränderungen zum Ausdruck gebracht, solange sie von finanzieller Unterstützung begleitet werden und importiertes Fleisch den gleichen Standards wie europäisch produziertes Fleisch entspricht.

    Ein weiterer Aspekt sind die politischen Aspekte der Tierschutzgesetzgebung. Die EU-Kommission wurde für die Verzögerung der vorgeschlagenen Gesetzgebung und für mangelnde Transparenz in ihren Entscheidungsprozessen kritisiert. Das Schweigen der Europäischen Kommission zu diesem Thema hat Zweifel und Bedenken hinsichtlich des Schicksals der Gesetzgebung aufkommen lassen, insbesondere da der Termin näher rückt.

    Des Weiteren spielen auch die internationalen Handelsbeziehungen eine Rolle bei der Berücksichtigung des Tierschutzes. Die EU befürchtet, dass die Offenlegung der Gesetzgebung während der Handelsverhandlungen bestehende Abkommen gefährden könnte, insbesondere wenn südamerikanische Importe die gleichen hohen Standards erfüllen müssten. Dies hat zu Spekulationen geführt, dass wirtschaftliche Ziele über dem Tierschutz priorisiert werden könnten.

    Die öffentliche Meinung zur Balance zwischen den Lebenshaltungskosten und den Rechten der Tiere ist geteilt. Während einige sich für strengere Tierschutzvorschriften aussprechen, sind andere besorgt über die möglichen Auswirkungen auf die Lebensmittelinflation und die Erschwinglichkeit von Waren. Es ist wichtig, dass die politischen Entscheidungsträger die vielfältigen Perspektiven und Bedenken der Öffentlichkeit berücksichtigen, wenn sie Maßnahmen formulieren und umsetzen, die die Krise der steigenden Lebenshaltungskosten angehen und gleichzeitig das Tierwohl berücksichtigen.

    Die Zukunft des EU-Ansatzes in Bezug auf Lebenshaltungskosten und Tierrechte.

    Nach vorne schauen ist es für die EU von entscheidender Bedeutung, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Tierschutzes sorgfältig zu bewerten und mit den Anliegen der Verbraucher, den internationalen Handelsbeziehungen und der öffentlichen Meinung zu den Lebenshaltungskosten und den Tierrechten in Einklang zu bringen. Die vorgeschlagene Tierschutzgesetzgebung hat Bedenken hinsichtlich ihrer potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen aufgeworfen, insbesondere in Bezug auf die Lebensmittelinflation. Die Kosten für die Landwirte könnten um durchschnittlich 15% steigen, was zu höheren Verbraucherpreisen und vermehrten Importen führen würde. Die Umsetzung dieser Vorschläge würde jedoch Jahre dauern, wodurch die derzeitige Inflation weniger bedeutend wäre.

    Darüber hinaus könnte die Gesetzgebung auch Handelsauswirkungen haben, insbesondere für Länder wie Brasilien und Thailand, die am stärksten von den höheren Standards betroffen wären, insbesondere in den Geflügel- und Rindfleischindustrien. Die Europäische Kommission befürchtet, dass die Offenlegung der Gesetzgebung während der Handelsverhandlungen Abkommen gefährden könnte, wenn südamerikanische Importe die gleichen hohen Standards erfüllen müssten. Das Abwägen der wirtschaftlichen Auswirkungen und Handelsimplikationen mit dem öffentlichen Protest und den Anliegen der Landwirtschaft wird für den zukünftigen Ansatz der EU in Bezug auf Lebenshaltungskosten und Tierrechte entscheidend sein. Es ist für die EU von wesentlicher Bedeutung, die Prioritäten der Regierung zu setzen und die langfristigen Auswirkungen sowohl auf die Wirtschaft als auch auf den Tierschutz zu berücksichtigen.

    Schlussfolgerung

    Abschließend hat das Versäumnis der Europäischen Union, die versprochene Tierwohlegesetzgebung umzusetzen, Bedenken hinsichtlich der Priorisierung wirtschaftlicher Ziele über das Wohl der Tiere aufkommen lassen. Die Stille der EU-Kommission in Bezug auf die Initiative „Ende des Käfigzeitalters“ und die geringe Aufmerksamkeit, die dem Tierschutz in der Rede zur Lage der Union gewidmet wurde, haben Tierschutzorganisationen enttäuscht. Spekulationen legen nahe, dass Bedenken hinsichtlich der Lebensmittelinflation und der internationalen Handelsbeziehungen die Aufgabe der Gesetzgebung beeinflusst haben könnten. Dies wirft Fragen nach dem zukünftigen Ansatz der EU hinsichtlich des Ausgleichs von Lebenshaltungskosten und Tierschutz auf.

  • Schreiben an den Präsidenten des Landgericht Landshut im Verfahren 41 O 1121/22 Colin Goldner ./. GERATI, Silvio Harnos

    Seit über einem Monat habe ich keine Rückmeldung vom Landgericht Landshut erhalten, obwohl ich einen Widerspruch gegen einen Beschluss eingelegt und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die zuständigen Richter eingereicht habe. Bevor wir weitermachen, möchte ich betonen, dass am Landgericht Anwaltszwang besteht. Bitte lesen Sie diesen Artikel, um mehr darüber zu erfahren.

    Zum Thema Anwaltszwang

    Im Rahmen eines Gerichtsverfahrens vor dem Landgericht besteht Anwaltszwang. Das Landgericht ist zuständig, wenn der Streitwert über 4.999 € liegt. Um das Verfahren einzuleiten, ist es jedoch erforderlich, dass mir die Klageschrift in rechtsverbindlicher Form zugestellt wird. Erst dann bin ich dazu verpflichtet, einen Anwalt zu benennen. Das Landgericht Landshut weigert sich jedoch, die Klageschrift beispielsweise per Fax zuzustellen, obwohl ich einen entsprechenden Nachweis über den Empfang anbiete. Auch dem Vorschlag, die Zustellung durch ein Amtshilfeersuchen über die Deutsche Botschaft in Jakarta, wie vom Auswärtigen Amt vorgeschrieben, durchzuführen, scheinen die Richter widerwillig gegenüberzustehen.

    Der mögliche Grund für das Scheitern der Zustellung der Klage könnte darin liegen, dass sie versucht haben, die Klageschrift durch die indonesischen Behörden zustellen zu lassen. Jedoch gibt das Auswärtige Amt explizit an, dass eine Zustellung von Schreiben durch die indonesischen Behörden nicht erfolgt. Trotzdem hat Colin Goldner 1.000 € investiert, um die Klageschrift ins Indonesische zu übersetzen, wie es vom Gericht gefordert wurde. Das indonesische Auswärtige Amt verlangt außerdem, dass alle Schreiben unverschlossen und ins Indonesische übersetzt zugesendet werden, obwohl eine tatsächliche Zustellung an den Empfänger nicht erfolgt.

    Das Gericht hat vor einem Jahr im August 2022 die Klageschrift unverschlossen an die indonesischen Behörden übergeben und somit gegen Datenschutzrichtlinien und meine Persönlichkeitsrechte verstoßen. Es scheint weder in der Lage zu sein, den Aufenthaltsort der Klageschrift zu ermitteln, noch mir die erforderlichen Garantien für eine sichere Übermittlung des Schreibens zu geben, die den Schutz meiner Rechte vorschreiben.

    Klageschrift enthält offensichtlich masiive Rechtsfehler

    Der Rechtsanwalt von Colin Goldner hat mir eine nicht unterzeichnete Kopie der Klageschrift übermittelt, ohne die aufgezählten Beweismittel beizufügen. Beim Lesen dieser Klageschrift konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen und fragte mich, ob ein Rechtsanwalt tatsächlich dafür verantwortlich sein kann. Colin Goldner reicht tatsächlich im Namen des Great Ape Project eine Klage ein! Allerdings ist er lediglich eine Kontaktperson und nicht für das Great Ape Project verantwortlich. Klagebefugnis hätte höchstens die Giordano Bruno-Stiftung, falls überhaupt, da das Great Ape Project lediglich ein Projekt und kein Verein oder Zusammenschluss von Personen ist. In meinem Schreiben vom 13.07.2023 wies ich das Gericht darauf hin und deutete auf mögliches Fehlverhalten des Gerichts hin, da die Klageschrift vor Annahme geprüft werden müsste. Dies scheint jedoch nicht erfolgt zu sein.

    Es könnte nun die Entscheidung getroffen worden sein, die Klageschrift einfach zurückzuhalten. Jedoch macht der Kläger Colin Goldner und sein Vertreter nicht einmal den Anstand, das Gericht zu rügen, damit der Prozess endlich beginnen kann! Offensichtlich sind sie sich jedoch der zu erwartenden Konsequenzen bewusst, insbesondere im Zusammenhang mit dem nun gerichtlich verbotenen Buch ‚Robby der letzte Zirkusschimpanse‘.

    Allerdings haben sie nicht mit Steffi (GAP) Arnedt und ihren imaginären Freunden gerechnet, die gemeinsam die Facebook-Seite des Great Ape Projects betreiben. Dort werden die falschen Tatsachenbehauptungen, die Colin Goldner in seinem Buch gegen mich geäußert hat, fröhlich weiterverbreitet. Gleiches gilt für die Behauptung, ich sei rechtskräftig auf Unterlassung verklagt worden, was nicht stimmt, da ein Verfahren erst mit der rechtskräftigen Zustellung der Klageschrift beginnt!

    Steffi (GAP) Arendt hat immer wieder betont, wie unbedeutend doch GERATI sei und dass man deshalb nicht über ihn berichten müsse. Komisch nur, dass alle zwei Tage ein Beitrag oder ein Kommentar über GERATI oder den investigativen Journalisten Silvio Harnos auf dieser Facebook-Seite erscheinen muss. Aus diesem Grund ist es mir ein Bedürfnis, Herrn Colin Goldner in einem Gerichtsverfahren gegenüberzutreten und ihm seine perfide Tierrechtshetze, die er verbreitet, von Angesicht zu Angesicht vor Gericht vorzuhalten.

    Hier mein Schreiben was ich heute an das Landgericht Landshut gesendet habe.

    BSD-City, 12.10.2023

    Bitte alle Antworten per Fax (+49) 03581 / 7921529 da der Versand per Post sehr lange nach Indonesien dauert!

    AZ.: 41 O 1121/22
    Dr. Goldner, Colin ./. Harnos, Silvio – GERATI

    Sehr geehrter Herr Präsident,

    da das Landgericht Landshut, ebenso wie Sie in Ihrer Funktion als Präsident des Landgerichtes, bisher nicht auf meine Widersprüche und Beschwerden reagiert haben – insbesondere in Bezug auf meinen Widerspruch vom 29.07.2023 und meine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die zuständigen Richter, welche ich Ihnen am 19.08.2023 zukommen ließ –, fordere ich Sie hiermit nachdrücklich auf, meine Beschwerden umgehend an die nächsthöhere Justizstelle, das Oberlandesgericht München, weiterzuleiten.

    Gleichzeitig stelle ich den Antrag auf Akteneinsicht bezüglich des Verfahrens 41 O 1121/22. Bislang wurde mir die rechtskonforme Zustellung der Klageschrift vom Gericht verweigert, wodurch mein Recht auf rechtliches Gehör gemäß Artikel 103 des Grundgesetzes beeinträchtigt wird. Der Kläger behauptet wiederholt in den sozialen Medien, mich erfolgreich auf Unterlassung verklagt zu haben. In diesem Verfahren muss demnach ein Urteil vorliegen.

    Die Tatsache allein, dass mir die Zustellung der Klageschrift verwehrt wurde, zusammen mit den Anschuldigungen, die ich in meinem Widerspruch vom 29.07.2023 und in der Dienstaufsichtsbeschwerde vom 19.08.2023 dargelegt habe, erweckt den dringenden Verdacht einer Amtspflichtverletzung gemäß § 839 BGB und Artikel 34 des Grundgesetzes.

    Nach meiner rechtlichen Einschätzung ist die Akteneinsicht gemäß § 299 Zivilprozessordnung (ZPO) zu gewähren, insbesondere da sie der Beweissicherung in Bezug auf eine mögliche Amtspflichtverletzung, die Verletzung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und meiner Persönlichkeitsrechte im Zuge einer Amtshandlung dient.

    Ich gehe davon aus, dass das Gericht die Akten des Verfahrens kostenneutral zur Einsichtnahme durch ein Amtshilfeersuchen über die Deutsche Botschaft in Jakarta zur Verfügung stellen kann. Sollte dies nicht kostenneutral möglich sein, beantrage ich hiermit Prozesskostenhilfe für die Akteneinsicht und bitte um die zeitnahe Bereitstellung der erforderlichen Formulare per Fax unter der Nummer 03581 7921529.

    Ich erwarte von Ihnen eine zügige Stellungnahme zu diesem Schreiben. Sollten Sie mehr als 7 Tage zur Beantwortung benötigen, bitte ich um den Erhalt einer Empfangsbestätigung per Fax innerhalb von 3 Werktagen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Silvio Harnos

  • Seriöse Quellen im Tierschutz: Zwischen Stalleinbruch und TV-Berichterstattung

    Im Bereich des Tierschutzes gewinnt die Glaubwürdigkeit des Tierschutzes als verlässliche Quelle an Anerkennung. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht des Landwirtschaftsministeriums in Niedersachsen hebt die wachsende Abhängigkeit von Videobeweisen hervor, die vom Soko Tierschutz bereitgestellt werden. Dies hat einen Vorschlag zur Gewährung von Klagebefugnis für NGOs in Tierwohlangelegenheiten zur Folge. Es sind jedoch Bedenken hinsichtlich der Darstellung des Tierschutzes als vertrauenswürdige Quelle aufgetaucht. Dieser Artikel untersucht die Herausforderungen, denen die Landwirtschaft in Deutschland gegenübersteht, mit einem Schwerpunkt auf die Tierhaltung und dem damit verbundenen Tierschutz.

    Der Einfluss von Stalleinbrüchen auf das Tierwohl

    Mehrere Fälle von Einbrüchen in Ställen haben einen erheblichen Einfluss auf das Wohlergehen der Tiere gehabt und verdeutlichen die Notwendigkeit für erhöhte Sicherheitsmaßnahmen und den Schutz von Nutztieren. Diese Vorfälle betreffen nicht nur das Wohl der Tiere, sondern haben auch Auswirkungen auf die betroffenen Landwirte. Die Auswirkungen auf die Landwirte gehen über den unmittelbaren Verlust oder die Schädigung ihres Viehbestands hinaus. Es kann zu finanziellen Verlusten, erhöhtem Stress und einem Gefühl der Verletzlichkeit führen. In einigen Fällen können Landwirte auch rechtliche Konsequenzen drohen, wenn ihnen Fahrlässigkeit bei der Bereitstellung angemessener Sicherheitsmaßnahmen nachgewiesen wird.

    Um solche Vorfälle zu verhindern, ist es entscheidend, dass Landwirte wirksame Präventionsmaßnahmen umsetzen. Dazu gehört die Installation von Überwachungskameras, die Sicherung von Zugängen und Ausgängen sowie die Gewährleistung einer angemessenen Beleuchtung rund um das Gelände. Darüber hinaus kann eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung des Respekts vor Nutztieren und ihrem Wohlergehen dazu beitragen, das öffentliche Bewusstsein zu verbessern und die Wahrscheinlichkeit solcher Einbrüche zu verringern.

    Die Rolle der Behörden ist ebenfalls entscheidend für die Bewältigung von Stalleinbrüchen. Strafverfolgungsbehörden sollten diese Fälle priorisieren und die Täter zur Rechenschaft ziehen. Darüber hinaus können die Behörden den Landwirten Unterstützung und Anleitung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen bieten und Ressourcen zur Verbesserung des Tierschutzes auf landwirtschaftlichen Betrieben bereitstellen.

    Enthüllung der Wahrheit: Analyse von TV-Beiträgen zum Tierschutz

    TV-Beiträge zum Tierschutz bieten eine wertvolle Plattform, um die Wahrheit aufzudecken und verschiedene Aspekte des Tierschutzes zu untersuchen. Es ist jedoch wichtig, das Potenzial für eine mediale Voreingenommenheit bei der Berichterstattung über den Tierschutz zu berücksichtigen. Während diese Beiträge wichtige Fragen beleuchten und Verstöße aufdecken können, besteht die Gefahr von Sensationalismus oder selektiver Berichterstattung, die die öffentliche Wahrnehmung verzerren kann.

    Auch ethische Überlegungen kommen bei verdeckten Ermittlungen ins Spiel. Obwohl diese Ermittlungen sich als entscheidend für die Aufdeckung von Tierschutzverstößen erwiesen haben, werfen sie Fragen nach Privatsphäre und Einwilligung auf. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zwischen der Aufdeckung von Fehlverhalten und der Wahrung der Rechte von Landwirten und Tierbesitzern zu finden.

    Darüber hinaus kann die Rolle von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) bei der Förderung des Tierschutzes nicht überschätzt werden. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Sensibilisierung, der Förderung von politischen Veränderungen und der Rechenschaftspflicht von Behörden. Es ist jedoch wichtig, dass NGOs konstruktiv mit Landwirten zusammenarbeiten und in einen Dialog treten, anstatt sich ausschließlich auf die Aufdeckung von Skandalen zu konzentrieren.

    Die Glaubwürdigkeit von Quellen zum Tierschutz bewerten

    Sowohl die Genauigkeit als auch die Zuverlässigkeit von Informationen zum Tierschutz sollten sorgfältig bewertet werden, bevor man sie als glaubwürdig erachtet. Bei diesem Prozess sind die Bewertung von Methoden, ethischen Überlegungen, Expertenmeinungen, rechtlichen Implikationen und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft wichtige Faktoren zu berücksichtigen. Bei der Bewertung der Glaubwürdigkeit von Quellen zum Tierschutz ist es entscheidend, die verwendeten Methoden in Forschung und Gutachten zu untersuchen. Sind diese Methoden wissenschaftlich fundiert und unvoreingenommen? Sind sie transparent in der Datensammlung und -analyse?

    Ethische Überlegungen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Bewertung der Glaubwürdigkeit. Halten sich die Tierschutzquellen an ethische Standards, wie die Wahrung der Privatsphäre und des Wohlergehens von Tieren und beteiligten Personen?

    Expertenmeinungen von Fachleuten auf dem Gebiet können wertvolle Einblicke liefern und die Glaubwürdigkeit der Informationen weiter verbessern. Es ist auch wichtig, die rechtlichen Implikationen der Informationen zu berücksichtigen, die von Tierschutzquellen bereitgestellt werden. Gibt es rechtliche Konsequenzen oder Implikationen im Zusammenhang mit ihren Behauptungen oder Handlungen?

    Schließlich kann die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft zur Glaubwürdigkeit von Tierschutzquellen beitragen. Der Dialog und das Verständnis mit Interessengruppen der landwirtschaftlichen Industrie können zu wirksameren Lösungen für Tierschutzprobleme führen. Durch sorgfältige Bewertung dieser Faktoren können wir sicherstellen, dass die von Tierschutzquellen bereitgestellten Informationen glaubwürdig und verlässlich sind.

    Strategien zur Identifizierung verlässlicher Quellen im Bereich des Tierschutzes

    Bei der Suche nach zuverlässigen Quellen zum Tierschutz ist es entscheidend, Strategien einzusetzen, die strenge Forschungsmethoden und unvoreingenommene Informationen priorisieren. Um glaubwürdige Quellen zu identifizieren, ist es wichtig, mehrere Kriterien zu berücksichtigen. Erstens spielen Forschungsmethoden eine entscheidende Rolle bei der Bewertung der Zuverlässigkeit einer Quelle. Suchen Sie nach Quellen, die wissenschaftliche Methoden wie randomisierte kontrollierte Studien oder systematische Übersichtsarbeiten verwenden, um Daten zu sammeln und Schlussfolgerungen zu ziehen.

    Expertenmeinungen von renommierten Personen oder Organisationen auf dem Gebiet können ebenfalls zur Glaubwürdigkeit einer Quelle beitragen. Darüber hinaus können Fallstudien wertvolle Einblicke in spezifische Tierschutzprobleme und deren potenzielle Lösungen bieten. Weiterhin ist der Verifizierungsprozess entscheidend, um die Genauigkeit der Informationen zu gewährleisten. Suchen Sie nach Quellen, die ihre Referenzen zitieren, peer-reviewte Studien verwenden und transparente Informationen über ihre Datensammlungsmethoden bereitstellen. Durch die Anwendung dieser Strategien können Einzelpersonen fundierte Entscheidungen treffen und zur Verbesserung des Tierschutzes beitragen.

    Durch Sensationalismus navigieren: Glaubwürdiger Tierschutz und Straftaten wie Stalleinbrüche schließen sich gegenseitig aus.

    Inmitten von Sensationalismus sind glaubwürdiger Tierschutz und Straftaten wie Stalleinbrüche grundsätzlich unvereinbar. Sensationalismus in den Medien hat einen erheblichen Einfluss auf die öffentliche Wahrnehmung von Tierschutzfragen. Die Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung der öffentlichen Meinung und der Beeinflussung der Einstellungen zum Tierschutz. Allerdings kann eine sensationsgierige Berichterstattung die Realität der Tierschutzprobleme verzerren und die Glaubwürdigkeit legitimer Tierschutzorganisationen untergraben.

    Die Bedeutung einer evidenzbasierten Berichterstattung kann nicht überschätzt werden. Es ist für Journalisten unerlässlich, genaue und unvoreingenommene Informationen zu liefern, die auf soliden Beweisen basieren. Dies gewährleistet nicht nur die Glaubwürdigkeit des Berichts, sondern hilft auch dabei, das Vertrauen in Tierschutzorganisationen aufzubauen. Indem sie sich auf Fakten und Beweise stützt, kann die Medienlandschaft effektiv für den Tierschutz eintreten, ohne Straftaten wie Stalleinbrüche zu sensationalisieren.

    Darüber hinaus ist es entscheidend, die Verantwortlichkeit bei Ermittlungen zum Tierschutz zu gewährleisten. Tierschutzorganisationen müssen sorgfältig bei ihren Untersuchungen vorgehen und ausreichend Beweise sammeln, um ihre Behauptungen zu unterstützen. Dies hilft, falsche Anschuldigungen zu vermeiden und den Ruf sowohl der Organisation als auch der Tiere, die sie zu schützen versuchen, zu wahren.

    Um Sensationalismus zu umgehen und glaubwürdigen Tierschutz sicherzustellen, sollten Medienanstalten eine verantwortungsvolle Berichterstattung priorisieren. Indem sie sich auf eine evidenzbasierte Berichterstattung konzentrieren und Sensationalismus vermeiden, können die Medien eine bedeutende Rolle bei der Schaffung von Bewusstsein für Tierschutzfragen spielen und die öffentliche Wahrnehmung positiv beeinflussen. Dies trägt wiederum zu einer allgemeinen Verbesserung der Standards im Tierschutz bei.

    Schlussfolgerung

    In Zusammenfassung hat die zunehmende Abhängigkeit von Videobeweisen, die von Soko Tierschutz in Fällen des Tierschutzes zur Verfügung gestellt werden, einen Vorschlag hervorgerufen, NGOs das Recht zur rechtlichen Verfolgung einzuräumen. Während die Glaubwürdigkeit von Tierschutz als zuverlässige Quelle anerkannt wird, wurden Bedenken hinsichtlich ihrer Priorisierung der Enthüllung von Skandalen gegenüber konstruktiver Zusammenarbeit mit Landwirten geäußert. Es ist wichtig, dass Behörden und Veterinärämter die Verantwortung für Inspektionen übernehmen und dass Medienberichterstattung auf ausgewogene Berichterstattung abzielt. Transparenz in der Lebensmittelproduktion wird auch für Verbraucher immer wichtiger.

  • Amazon nimmt das neueste Buch von Colin Goldner „Tiergefängnis Zoo“ unmittelbar nach seiner Veröffentlichung aus dem Verkauf

    Der Flop-Autor Colin Goldner steht erneut vor einem Rückschlag, da sein neuestes Buch „Tiergefängnis Zoo“ unerwartet kurz nach der Veröffentlichung von den Regalen bei Amazon entfernt wird. Diese Entscheidung wirft Fragen über die zugrunde liegenden Gründe für die Entfernung auf und verstärkt die bereits bestehenden Zweifel an Goldners Glaubwürdigkeit und Professionalität. Vorherige rechtliche Probleme, einschließlich eines Verbots seines Buches „Robby der letzte Zirkusschimpanse“ aufgrund von Urheberrechtsverletzungen, haben bereits einen Schatten auf seinen Ruf geworfen. Die verzögerte Veröffentlichung und die rechtlichen Probleme rund um „Tiergefängnis Zoo“ verstärken die Skepsis gegenüber Goldner und dem „Great Ape Project“.

    Gerichtliches Verkaufsverbot für das Buch „Robby, der letzte Zirkusschimpanse“

    Das Gericht hat ein Verkaufsverbot für das Buch „Robby der letzte Zirkusschimpanse“ verhängt, nachdem der Verlag Alibri das Urheberrecht verletzt hat. Dieses Urteil des Bremer Gerichts erfolgte nach rechtlichen Schritten der Erfolgsautorin Dr. med. vet. K. Alexandra Dörnath (Robby jetzt rede ich) aufgrund von Urheberechtsverletzungen. Auch GERATI hat mittlerweile rechtliche Schritte gegen den Alibri Verlag eingeleitet, da auf von ihm, diesem Verlag eine Urheberrechtsverletzung vorgeworfen wird. Die Veröffentlichungskontroverse um das Buch wirft Fragen zur Glaubwürdigkeit von Goldner als Autor auf.

    Goldner, obwohl kein unbekannter Autor, hat in der Vergangenheit bereits negative Schlagzeilen gemacht. Die Entscheidung des Gerichts, den Verkauf von „Robby der letzte Zirkusschimpanse“ aufgrund der Urheberrechtsverletzung durch Alibri zu verbieten, verstärkt die Zweifel an der Zuverlässigkeit von Goldner. Diese rechtlichen Schritte untergraben die Glaubwürdigkeit des Autors und werfen Bedenken hinsichtlich der Qualität seiner Arbeit auf.

    Darüber hinaus hatte Goldners neuestes Buch „Tiergefängnis Zoo“ erhebliche Probleme. Obwohl es für eine Veröffentlichung im April 2023 angekündigt wurde, wurde das Erscheinungsdatum mehrmals verschoben. Goldner bewarb das Buch unter dem Namen Marc Robert Lehmann, der ein Vorwort dafür schrieb. Trotz der Ankündigungen wurde das Erscheinungsdatum jedoch nicht eingehalten. Dies wirft Fragen zur Zuverlässigkeit von Goldner und dem „Great Ape Project“ auf.

    Darüber hinaus verzögerte sich die Veröffentlichung von „Tiergefängnis Zoo“, da angekündigt wurde, dass das Buch 200 Fotos enthalten würde. Dies wurde als mögliche Rechtfertigung für den Preis von 28 Euro angesehen. Es stellte sich jedoch später heraus, dass die kommerzielle Nutzung von Fotos aus Zoos rechtlich nicht erlaubt ist. Es wird vermutet, dass für das Buch neue Fotos erstellt werden mussten, was zu weiteren Verzögerungen führte. Diese rechtlichen Probleme werfen erneut Zweifel an Colin Goldners Professionalität und dem „Great Ape Project“ auf.

    Amazons schnelle Entfernung von Colin Goldners Buch

    Amazon hat das Buch ‚Tiergefängnis Zoo‘ von Colin Goldner kurz nach der Veröffentlichung aus dem Sortiment genommen, was zu Spekulationen über die Gründe für diese Entscheidung führt. Der Alibri Verlag hatte den Erscheinungstermin für den 10. Oktober angekündigt und das Buch war tatsächlich auf Amazon erhältlich. Gestern wurde es von drei Buchverkäufern und Amazon selbst angeboten. Heute morgen wurde das Buch jedoch als „Noch nicht erschienen“ gekennzeichnet und ist nicht mehr zum Verkauf verfügbar.

    Vergleichscreenshot Amazon 10. und 11.10.2023

    Vergleichs-Screenshot Amazon 10. und 11.10.2023

    Es stellt sich die Frage, was es mit dem Buch „Tiergefängnis Zoo“ auf sich hat und welche Vorfälle sich ereignet haben. GERATI verfolgt das Handeln von Colin Goldner und dem Great Ape Project aufmerksam. In den vergangenen Monaten musste Colin Goldner mehrere bedeutende Termine absagen, einschließlich der renommierten Tierrechtskonferenz. Gleichzeitig wurde von Anhängern des Projekts immer wieder berichtet, dass sie in Zoos Fotos aufnehmen. Angesichts der Ankündigung, dass das Buch „Tiergefängnis Zoo“ über 200 Fotos enthalten sollte, stellt sich natürlich die Frage, ob Colin Goldner erneut ein Problem mit dem Urheberrecht hatte. Doch auch das einfache Betreten von Zoos und das Fotografieren von Tieren verstößt gegen das Urheberrecht. Selbstverständlich ist es erlaubt, Fotos zu machen und sie zu präsentieren. Jedoch muss für eine kommerzielle Nutzung dieser Fotos der Zoo als Eigentümer der Tiere um Erlaubnis gebeten werden. Ob das hier das Problem darstellt, lässt sich nur vermuten!

    Zweifel an Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit

    Die Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit von Colin Goldner und dem ‚Great Ape Project‘ wurden durch die sofortige Entfernung seines neuesten Buches ‚Tiergefängnis Zoo‘ aus dem Verkehr, kurz nachdem es von Amazon veröffentlicht wurde, weiter verstärkt. Colin Goldner, der bereits für negative Schlagzeilen bekannt ist, sah sich einem Verkaufsverbot seines Buches ‚Robby der letzte Zirkusschimpanse‘ gegenüber, aufgrund von Urheberrechtsverletzungen durch den Verlag Alibri. Dies, zusammen mit rechtlichen Schritten, die von GERATI wegen mutmaßlicher weiterer Urheberrechtsverletzungen unternommen wurden, wirft Bedenken hinsichtlich der Integrität von Goldner als Autor auf.

    Darüber hinaus hatte Goldners neuestes Buch ‚Tiergefängnis Zoo‘ erhebliche Probleme. Obwohl der Veröffentlichungstermin ursprünglich für April 2023 angekündigt wurde, wurde er mehrmals verschoben. Der Autor warb für die Mitwirkung von Marc Robert Lehmann, der ein Vorwort für das Buch geschrieben hatte. Trotz dieser Ankündigungen konnte der Veröffentlichungstermin jedoch nicht eingehalten werden, was Fragen zur Zuverlässigkeit von Colin Goldner und dem ‚Great Ape Project‘ aufwirft.

    Die Veröffentlichung des Buches wurde weiter verzögert, da es 200 Fotos enthielt, die den Preis von 28 € rechtfertigen konnten. Es stellte sich jedoch später heraus, dass die kommerzielle Nutzung von Fotos aus Zoos rechtlich verboten ist. Es wird vermutet, dass für das Buch neue Fotos erstellt werden mussten, was zu den Verzögerungen führte. Diese rechtlichen Probleme werfen erneut Zweifel an der Professionalität von Colin Goldner und der Zuverlässigkeit des ‚Great Ape Project‘ auf.

    Andere Autoren halten sich an journalistische Ethik und sind zuverlässiger

    In diesem Zusammenhang ist die erfolgreiche Autorin Dr. Alexandra Dörnath mit ihrem Bestseller „Robby jetzt rede ich“ zu erwähnen. In ihrem Buch präsentiert sie die Expertise von über 60 Wissenschaftlern. Durch die Erzählung aus Sicht des Schimpansen Robby wird nicht nur eine interessante Lektüre geboten, sondern auch ein Einblick in die Welt dieser faszinierenden Tiere ermöglicht.

    Im Gegensatz dazu bezeichnet sich Colin Goldner in seinem mittlerweile verbotenen Buch „Robby der letzte Zirkusschimpanse“ als Biograf von Robby, obwohl er diesen im Verlauf seines Lebens lediglich 15 Minuten lang gesehen hat. Dabei zieht er mit hetzerischen Mitteln über die erfolgreiche Autorin Dr. Alexandra Dörnath und den Journalisten Silvio Harnos vom GERATI her und behauptet, dass beide der rechtsradikalen Szene angehören. Es zeigt sich deutlich, dass hier Lügen im Spiel sind.

    Es ist wichtig anzumerken, dass Dr. Alexandra Dörnath und Silvio Harnos sich stets an die journalistische Ethik halten und ihre Arbeit professionell ausüben. Ihre Werke basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und bieten somit verlässliche Informationen. Im Gegensatz dazu sind die Behauptungen von Colin Goldner stark anzuzweifeln, da er sich nicht nur auf persönliche Erfahrungen stützt, sondern auch mit fragwürdigen Anschuldigungen um sich wirft.

    Um eine objektive und professionelle Berichterstattung zu gewährleisten, gilt es, sich auf seriöse Quellen und zuverlässige Autoren zu verlassen. In diesem Fall sind Dr. Alexandra Dörnath, Silvio Harnos und Philipp Kroiß von Zoos.media diejenigen, die durch ihre wissenschaftliche Fundierung und ihre verantwortungsvolle Arbeitsweise überzeugen.

    Schlussfolgerung

    In Anbetracht der aktuellen Vorfälle rund um das Buch ‚Tiergefängnis Zoo‘ von Colin Goldner und den daraus resultierenden Zweifeln an seiner Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit, ist es wichtig, auf verlässliche Quellen und Autoren zurückzugreifen, die sich an journalistische Ethik halten. Dr. Alexandra Dörnath und Silvio Harnos von GERATI sowie Philipp Kroiß von Zoos.media sind Beispiele für Autoren, die ihre Arbeit professionell ausüben und ihre Werke auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basieren lassen. Es ist von großer Bedeutung, sich auf seriöse Quellen zu verlassen, um eine objektive und professionelle Berichterstattung zu gewährleisten.

  • Antwortschreiben an den Präsidenten des Landgericht Berlin

    Eigentlich hatte ich nicht mehr mit einem Schreiben des Präsidenten des Landgerichts Berlin gerechnet. Doch am 5. Oktober erhielt ich überraschenderweise ein Fax in Bezug auf meinen Antrag auf Akteneinsicht im Verfahren 27 O 639/17 Krishna Singh (Leiter der PETA Rechtsabteilung) ./. GERATI, Silvio Harnos. Diejenigen, die mich verfolgen, wissen, dass ich bis heute kein Urteil in diesem Verfahren erhalten habe. Mein damaliger Anwalt verweigert sogar die Auskunft gegenüber der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt, die Aufgrund meiner Beschwerde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren einleitete. Als Konsequenz wurde diesem Herrn durch die Generalstaatsanwaltschaft der Titel des Rechtsanwalts aberkannt.

    Bemerkenswert ist, dass die Position des Präsidenten des Landgerichts Berlin derzeit vakant ist. Wie aus Pressemitteilungen hervorgeht, wechselte der bisherige Amtsinhaber nach Potsdam. Es ist äußerst fragwürdig, dass dieser Wechsel so kurzfristig erfolgte, ohne dass ein Nachfolger für die Position bereitstand. Die Gründe für diesen plötzlichen Wechsel lassen sich nur spekulieren, jedoch möchten wir uns auf Fakten und Tatsachen beschränken. Daher habe ich meine Korrespondenz mit dem Präsidenten des Landgerichts Berlin ausführlicher gestaltet. In meinem Schreiben habe ich dargelegt…

    Schreiben des Präsidenten des Landgerichts Berlin als PDF (geschwärzt)

    Antwort auf Ihr Schreiben vom 05.10.2023

    AZ: 1451/1 E-16-651/2023 Verfahren: 27 O 639/17

    BSD-City, 10.10.2023

    Bitte alle Antworten per Fax (+49) 03581 / 7921529 da der Versand per Post sehr lange nach Indonesien dauert!

    Antwort auf Ihr Schreiben vom 05.10.2023
    AZ: 1451/1 E-16-651/2023 Verfahren: 27 O 639/17

    Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Präsidentin,

    ich beziehe mich auf Ihr Schreiben vom 05.10.2023 und möchte dazu wie folgt Stellung nehmen:

    In dem Verfahren 27 O 639/17 wurde mir bis zum heutigen Tage kein Urteil verbunden mit einer Urteilsbegründung übermittelt. Ich habe das Gericht mehrfach aufgefordert, diesen Mangel zu beheben.

    Zwar hat das Gericht mir ein nachweislich nicht rechtswirksames, angebliches Empfangsbekenntnis meines damaligen Rechtsanwaltes zugesandt, jedoch kann dieses zweifelsfrei nicht ihm zugeordnet werden.

    Meiner rechtlichen Auffassung nach hätte das Urteil durch das Landgericht Berlin durch ein direktes Empfangsbekenntnis an meinen Rechtsanwalt übergeben werden müssen. Dass dies nicht geschehen ist, wird durch die nachträgliche Anforderung eines Empfangsbekenntnisses seitens des Gerichts bestätigt.

    Das mir als Beweismittel übermittelte angebliche Empfangsbekenntnis des Urteils ist weder rechtswirksam noch eindeutig meinem damaligen Rechtsanwalt zuzuordnen. Erstens fehlen wichtige Angaben, die nach § 182 ZPO erforderlich sind. Zweitens ist die Absenderfaxnummer nicht meinem damaligen Rechtsanwalt zuzuordnen. Drittens lässt die auf diesem Fax getätigte Unterschrift keine eindeutige Zuordnung zu meinem damaligen Rechtsanwalt zu, wie aus vorliegenden Vergleichsschreiben hervorgeht.

    Das vom Landgericht Berlin präsentierte angebliche Empfangsbekenntnis kann von jeder Person versendet worden sein. Dies wird insbesondere dadurch unterstützt, dass die Absender-Faxnummer aus Frankfurt am Main stammt, während mein damaliger Rechtsanwalt aus Königsstein stammt.

    Mein damaliger Rechtsanwalt hat die Auskunft gegenüber der zuständigen Rechtsanwaltskammer verweigert und sich auch nicht am anschließenden Ermittlungsverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main beteiligt. Das Ermittlungsverfahren wurde laut Angaben der Rechtsanwaltskammer mit dem Entzug seiner Rechtsanwaltsvollmacht abgeschlossen.

    Für mich stellt sich daher die Frage, ob es in diesem Verfahren zu einer Absprache zwischen meinem damaligen Rechtsanwalt und dem Landgericht Berlin gekommen ist, die zu dieser unsicheren Zustellung des Urteils und weiterer rechtlicher Schreiben geführt hat.

    Ich versichere erneut, dass ich bis heute weder das Urteil noch eine Urteilsbegründung erhalten habe.

    Es ist zudem fraglich, wie es zu dem angeblichen Anerkenntnisurteil gekommen ist. Die von Kläger Krishna Singh beanstandete Aussage, „Er habe seinen Rechtsanwaltstitel verloren“, ist nachweislich Umgangssprache. Ähnlich wie bei einer Jobkündigung sagt man in der Umgangssprache auch „Er hat seinen Job verloren“. Gleiches gilt für den Entzug eines Führerscheins. Weiterhin muss der Kontext meiner Aussage berücksichtigt werden, da der Kläger vor Weihnachten 2016 (geschätzt) Massenabmahnungen als Rechtsanwalt im Namen von PETA unterzeichnet hatte und plötzlich am 16. Januar keinen Rechtsanwaltstitel mehr führte. Zudem bezog ich mich auf ein Antwortschreiben der zuständigen Rechtsanwaltskammer, die aufgrund einer Beschwerde über die von ihm durchgeführten Massenabmahnungen die Aussage getroffen hatte, dass der Kläger nicht mehr als Rechtsanwalt zugelassen sei.

    Es gab an dem Tag der Verhandlung ein Telefonat mit meinem Rechtsanwalt, in dem er mich fragte, ob ich bereit sei, den Artikel offline zu nehmen. Meine Antwort war klar und eindeutig: Nur unter der Bedingung, dass der Kläger die Klage zurückzieht und die Kosten des Verfahrens trägt. Ich nahm an, dass es sich um die vor dem Gerichtsverfahren anberaumte Güteverhandlung handelte. Am Ende sagte mein Rechtsanwalt, dass er in meinem Sinne handele und ich den Artikel offline nehmen solle.

    Da ich weder ein Urteil noch irgendwelche Kosten von meinem damaligen Rechtsanwalt in Rechnung gestellt bekommen habe, ging ich bis zur Kenntniserlangung von einem angeblichen Schuldanerkenntnisurteil davon aus, dass der Kläger die Klage in der Güteverhandlung zurückgezogen hatte.

    In dem Schreiben vom 22.09.2023 übermittelte das Landgericht Berlin mir eine Stellungnahme des Klägervertreters, in der er die Aussage tätigte: „Der Vorsitzende Richter hat in der mündlichen Verhandlung keinen Zweifel daran gelassen, dass dem Antrag des Klägers stattgegeben würde und deshalb die Frage aufgeworfen, ob der Beklagte nicht aus Kostengründen anerkennen wolle.“ Diese Aussage halte ich für frei erfunden und hätte in der Akte vermerkt sein müssen.

    Tatsache ist, dass mir aufgrund der nicht rechtskonformen oder unterbliebenen Zustellung des Urteils an mich und meinen damaligen Rechtsanwalt ein rechtlicher Nachteil entstanden ist. Hätte ich Kenntnis von dem angeblichen Anerkenntnisurteil gehabt, hätte ich selbstverständlich Rechtsmittel eingelegt und insbesondere Aussagen, die sich auf diese Aussage stützen, entfernt.

    Des Weiteren äußert sich der Klägervertreter in seinem Schreiben dahingehend: „Sollte das Gericht eine Akteneinsicht in Erwägung ziehen, könnte diese allein in den Räumlichkeiten des LG Berlin unter strenger Überwachung durch einen Justizbeamten gewährt werden.“ Diese Darstellung stellt mich als Schwerverbrecher dar, indem sie die Notwendigkeit einer „strengen Überwachung“ betont. Ich lehne diese Darstellung ab und fordere das Gericht auf, den Klägervertreter wegen dieser Äußerung zu rügen. Des Weiteren deutet die weitere Aussage, dass der Kläger über den Termin zur Akteneinsicht informiert werden soll, auf eine Drohung hin.

    Ich erhalte wiederholt Morddrohungen aus dem Umfeld der radikalen Tierrechtsbewegung, wie ich dem Gericht mit Beweisen bestätigt habe. Gleichzeitig hat die Klägerpartei persönliche Daten, wie den Namen meines Rechtsanwaltes im Verfahren 27 O 519/19, veröffentlicht, woraufhin er einem Shitstorm ausgesetzt war. Auch diese Vorfälle habe ich dem Gericht gemeldet und die Rüge des Klägers gefordert. Darüber hinaus wurden persönliche Einkommensdaten an Dritte weitergegeben, wie beispielsweise Daten aus meinem PKH-Antrag, die auf der Facebook-Seite des Great Ape Project auftauchten.

    Aufgrund der Gefahr für Leib und Leben sowie der wiederholten Verletzung des Datenschutzes und meiner persönlichen Daten beantrage ich, keinerlei persönliche Daten an die Klägerpartei zu übermitteln und, wenn notwendig, diese Daten zu schwärzen.

    Das Recht auf Akteneinsicht ergibt sich aus § 299 ZPO. Angesichts der schwerwiegenden Rechtsverstöße in mehreren Verfahren des Klägervertreters PETA und deren Mitarbeiter und meiner beabsichtigten Einleitung eines Amtshaftungsverfahrens erwarte ich, dass mir der Zugang zu den Gerichtsakten unverzüglich in Form einer Kopie oder durch eigenständiges Einsehen der Akten, vorzugsweise bei der deutschen Botschaft in Jakarta, gewährt wird. Sollte das Gericht eine Akteneinsicht nur in seinen Räumlichkeiten oder die Anfertigung von Kopien in Betracht ziehen, bitte ich um Kostenübernahme, da ich nachweislich nicht in der Lage bin, die Kosten zu tragen.
    Da das Landgericht meine PKH-Anträge mit der Begründung, „Ich würde den Kläger sowieso nur beleidigen“, ablehnt, gehe ich davon aus, dass auch im Fall der Akteneinsicht dieser Antrag abgelehnt werden wird.

    Gleichzeitig verweigert das Gericht die Zuweisung eines Rechtsanwalts nach § 121 Abs. 5 ZPO. Ich habe eine Liste der Rechtsanwaltskammer erhalten und 25 Rechtsanwälte kontaktiert, die alle die Übernahme eines Mandats abgelehnt haben. Dies sei allein dem Kläger zuzuweisen. Sein Arbeitgeber PETA führt immer wieder massive Shitstorms gegen Rechtsanwälte, die Tierhalter oder Kritiker verteidigen, durch. Ein Rechtsanwalt hat mir mündlich am Telefon bestätigt, dass er aus Gründen des Mandantenschutzes die Übernahme eines Mandats ablehnt. Dies ist verständlich, wenn eine Kanzlei vom Kläger diffamiert wird.

    Aufgrund der Handlungen des Klägers und der Äußerungen des Klägervertreters Dr. Ulrich Wollenteit ist eine angemessene Verteidigung meiner Interessen gegen die Klagen in Deutschland nicht möglich. Auch die Bindung der Zuweisung eines Rechtsanwalts an die Bewilligung des PKH-Antrags, bei dem ich aufgrund meines Wohnsitzes in Jakarta Schwierigkeiten beim Ausfüllen der Formulare habe, ist problematisch. Der Rechtsanwalt sollte den PKH-Antrag rechtssicher einreichen.

    Es kann nicht sein, dass mein verfassungsmäßiges Recht auf rechtliches Gehör durch das Landgericht mit der Verweigerung der Zuweisung eines Rechtsanwalts an die Bewilligung des PKH-Antrags eingeschränkt wird, insbesondere wenn ich beabsichtige, ein Amtshaftungsverfahren gegen das Landgericht Berlin einzuleiten.

    Durch die Verweigerung der rechtlichen Vertretung in Verbindung mit der Anwaltspflicht verstößt das Landgericht Berlin gegen mein Grundrecht nach Art. 103 des Grundgesetzes.

    Mit freundlichen Grüßen

    Silvio Harnos