Regenerativer Tourismus als Zukunftsmodell

Wie die Loro Parque Gruppe auf der FITUR 2026 Verantwortung, Qualität und Tierwohl verbindet

Der internationale Tourismus steht an einem Wendepunkt. Steigende Besucherzahlen, ökologische Belastungsgrenzen und gesellschaftliche Erwartungen zwingen die Branche, ihre Rolle neu zu definieren. Auf der FITUR 2026 präsentiert sich die Loro Parque Gruppe als ein Unternehmen, das diesen Wandel aktiv mitgestaltet – nicht mit Schlagworten, sondern mit einem klaren Bekenntnis zu regenerativer Tourismus als strategischem Leitbild.

Nach einem außergewöhnlich erfolgreichen Jahr 2025 mit rund 3,5 Millionen Gästen in ihren drei Parks nutzt die Gruppe die internationale Tourismusmesse in Madrid, um ihre Vision eines hochwertigen, verantwortungsvollen Tourismus zu vermitteln. Im Mittelpunkt steht dabei ein Modell, das Erlebnisqualität, Naturschutz und wirtschaftliche Stabilität miteinander verbindet.

Ein Erfolgsmodell zwischen Innovation und Verantwortung

Die Loro Parque Gruppe hat sich in den vergangenen Jahren als internationale Referenz für nachhaltige Freizeitangebote etabliert. Die hohe Besucherzahl im Jahr 2025 ist dabei kein Selbstzweck, sondern Ausdruck eines Konzepts, das auf nachhaltiges Wachstum und langfristige Wirkung ausgerichtet ist.

Auf der FITUR 2026 wird deutlich, dass der Anspruch über klassisches Umweltmanagement hinausgeht. Der Ansatz des regenerativen Tourismus zielt darauf ab, Reiseziele nicht nur zu schonen, sondern aktiv zu stärken – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Damit positioniert sich die Gruppe klar innerhalb der aktuellen Debatte um zukunftsfähige Tourismusmodelle.

Tierwohl und Biodiversität als gelebte Praxis

Ein zentrales Element dieses Modells ist das konsequent verankerte Tierwohl. Die Loro Parque Gruppe betont, dass artgerechte Haltung, wissenschaftliche Standards und qualifiziertes Fachpersonal keine Zusatzoptionen sind, sondern Grundlage des täglichen Betriebs. Der im vergangenen Jahr verzeichnete Babyboom bei mehreren Tierarten – darunter auch die Geburt des Orcas Teno – wird als Beleg für diese Ausrichtung verstanden.

Gleichzeitig steht der Schutz der biologischen Vielfalt im Fokus. Der Biodiversitätsschutz wird nicht isoliert betrachtet, sondern als integraler Bestandteil des touristischen Angebots. Einrichtungen wie Poema del Mar verbinden Besucherinformation mit konkreten Schutz- und Forschungsprogrammen, unter anderem für besonders gefährdete Arten.

FITUR 2026 als Bühne für regenerativen Tourismus

Die Präsenz auf der FITUR 2026 dient der Loro Parque Gruppe nicht nur zur Präsentation eigener Erfolge, sondern auch zur aktiven Mitgestaltung politischer und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Ein bedeutender Schritt ist die Beteiligung an der Kanarischen Allianz für regenerativen Tourismus, deren Kommission ab 2026 konkrete Projekte zur Renaturierung und Resilienz der Inseln entwickeln soll.

Parallel dazu bringt sich die Gruppe in das TechY Sustainability Forum ein, wo der Zusammenhang von Technologie, Innovation und nachhaltiger Entwicklung im Tourismus diskutiert wird. Der Anspruch ist klar: Regenerativer Tourismus soll vom Leitbild zur umsetzbaren Praxis werden.

Auszeichnungen als Bestätigung des Konzepts

Dass dieses Modell auch international Anerkennung findet, zeigt die Auszeichnung des Siam Parks. Die Siam Park Auszeichnung als bester Freizeitpark Spaniens durch die FIJET unterstreicht die Verbindung von Erlebnisqualität und Verantwortung. Ergänzt wird dies durch den Erfolg der Siam Nights sowie durch die positive Entwicklung von Poema del Mar und dem modernisierten Hotel Botánico.

Diese Erfolge sind Teil eines Gesamtkonzepts, das Umweltbildung und touristische Attraktivität nicht als Gegensatz versteht, sondern als gegenseitige Verstärkung.

Fazit: Ein positives Signal für den Tourismus der Zukunft

Der Auftritt der Loro Parque Gruppe auf der FITUR 2026 zeigt, dass regenerativer Tourismus mehr sein kann als ein theoretisches Ideal. Durch klare Zielsetzungen, messbare Ergebnisse und langfristige Investitionen entsteht ein Modell, das ökonomischen Erfolg mit ökologischer und ethischer Verantwortung verbindet.

Gerade in Zeiten wachsender Kritik am Massentourismus setzt dieses Beispiel ein positives Signal: Tourismus kann Teil der Lösung sein, wenn er bewusst gestaltet wird. Die konsequente Ausrichtung auf Qualität, Tierwohl und Biodiversität macht deutlich, dass nachhaltige Entwicklung nicht Verzicht bedeutet, sondern Zukunftsfähigkeit.


Quellen:

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