Zum Inhalt springen

Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Pressefreiheit

  • PETA blockiert die Pressefreiheit – Warum ich jetzt klage

    PETA blockiert die Pressefreiheit – Warum ich jetzt klage

    Nach Jahren juristischer Auseinandersetzungen zwischen PETA und GERATI stehe ich erneut vor einem wichtigen Schritt: Ich habe selbst Klage gegen PETA eingereicht. Der Anlass ist eine gezielte digitale Sperrung meiner journalistischen Arbeit – ein Versuch, kritische Berichterstattung zu unterbinden. In diesem Artikel erkläre ich, wie es zu dieser Entscheidung kam, welche Hintergründe die Klage hat und warum dieser Schritt nicht nur persönlich, sondern ein Einsatz für die Pressefreiheit ist.

    Der lange Konflikt zwischen PETA und GERATI

    Wer mich kennt, weiß, dass PETA und GERATI seit vielen Jahren auf juristischer Ebene im Streit liegen. Es handelt sich um eine Auseinandersetzung, die weit über Meinungsverschiedenheiten hinausgeht. PETA versuchte in der Vergangenheit mehrfach, mich durch sogenannte SLAPP-Klagen (Strategic Lawsuits Against Public Participation) mundtot zu machen. Solche Verfahren zielen weniger auf Gerechtigkeit ab als darauf, Kritiker einzuschüchtern und finanziell zu zermürben.

    Doch diese Zeiten sind vorbei. Ich habe gelernt, juristische Einschüchterungsversuche zu überstehen – und offenbar hat auch PETA eingesehen, dass GERATI sich durch Druck nicht zum Schweigen bringen lässt. Ich hoffte, dass damit endlich journalistische Normalität einkehren würde. Doch stattdessen fand PETA neue Wege, um meine Arbeit gezielt zu behindern.

    GEO-Blocking: Digitale Zensur statt Transparenz

    Um die technische Sperre nachzuweisen, führte ich mehrere Tests durch. Bei Zugriffen über indonesische IP-Adressen erhielt ich Fehlermeldungen wie „Access Denied“ oder „Geo Restricted“. Über eine deutsche VPN-Verbindung war die Seite hingegen problemlos erreichbar. Auch andere Nutzer in Indonesien bestätigten diese Einschränkungen, während Zugriffe aus Europa und Nordamerika uneingeschränkt möglich waren. Diese Beobachtungen belegen deutlich, dass PETA gezielt die Region Indonesien blockiert.

    Als Journalist in Indonesien betrifft mich diese Sperre unmittelbar. PETA veröffentlicht regelmäßig Pressemitteilungen – Inhalte, die ausdrücklich für Medien und die Öffentlichkeit bestimmt sind. Dass ich als Journalist keinen Zugriff darauf habe, stellt einen massiven Eingriff in meine berufliche Tätigkeit dar. Zwar kann ich mithilfe eines VPN die Sperre umgehen, doch das ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Vor allem aber geht es ums Prinzip: Eine Organisation, die Transparenz predigt, sollte nicht diejenigen aussperren, die kritisch nachfragen.

    Eine höfliche Anfrage – und das große Schweigen

    Ich versuchte zunächst, den Dialog zu suchen. In einer sachlichen E-Mail schilderte ich PETA die Situation und fragte, ob mir ein virtuelles Hausverbot erteilt worden sei. Gleichzeitig bot ich an, meine statische IP-Adresse freizuschalten, falls Sicherheitsgründe die Ursache seien – eine faire Lösung, die niemandem schadet.

    Doch PETA schwieg. Keine Eingangsbestätigung, keine Antwort. Nachdem ich keine Reaktion erhielt, mahnte ich PETA formell ab und forderte eine Entschädigung in Höhe von 500 Euro für die durch das GEO-Blocking entstandenen Mehraufwände. Diese Abmahnung übermittelte ich sowohl per Fax als auch per E-Mail. Beide Sendungen wurden bestätigt – doch wieder blieb jede Reaktion aus. Dieses beharrliche Schweigen spricht Bände: Wenn es um Verantwortung geht, zieht PETA es vor, zu schweigen statt zu handeln.

    Die nächste Klage – drei Jahre später

    Anfang März 2025 erhielt ich über die deutsche Botschaft in Jakarta überraschend eine Klageschrift von PETA, die bereits 2022 eingereicht worden war. Drei Jahre lag sie unbeachtet im System, bevor sie mir endlich zugestellt wurde. Ich reagierte umgehend, informierte das Landgericht Berlin über den Eingang und bat um die Formulare zur Prozesskostenhilfe (PKH). Doch auch hier – keine Antwort. Weder Fax noch Schreiben.

    Nach inzwischen acht PETA-Klagen, die alle teils absurde Argumentationen enthielten und regelmäßig scheiterten, scheint die Geduld der Justiz erschöpft. Und ehrlich gesagt – meine ebenfalls. Dennoch bleibt es bezeichnend, dass PETA immer wieder versucht, Kritik juristisch zu bekämpfen, anstatt sich ihr zu stellen.

    Vom Mahnbescheid zur Klage

    Ein Mahnbescheid ist ein gerichtliches Mittel, um eine Forderung schnell und kostengünstig geltend zu machen. Er informiert die Gegenseite über den Anspruch und bietet ihr die Möglichkeit, zu zahlen oder Widerspruch einzulegen. Üblicherweise nutzen Unternehmen oder Privatpersonen dieses Verfahren bei offenen Rechnungen – gegen eine große Organisation wie PETA ist es daher ein ungewöhnlicher Schritt.

    Nachdem die Frist meiner Abmahnung ergebnislos verstrichen war, beantragte ich beim Amtsgericht Berlin/Potsdam einen Mahnbescheid. Der Vorgang zog sich über Wochen, da ich die Formalitäten aus Indonesien erledigen musste. Schließlich wurde der Antrag bestätigt, und ich konnte die Gebühren begleichen. Interessanterweise wurde der Bescheid bereits vor Zahlungseingang an PETA verschickt – offenbar wollte das Gericht die Sache beschleunigen.

    Wie erwartet, legte PETA Widerspruch ein. Damit wird das Verfahren in ein reguläres Gerichtsverfahren überführt. Dieses Mal aber steht die Rollenverteilung fest: GERATI ./. PETA. Ich verklage PETA auf Zahlung der geforderten Summe und auf Aufhebung aller virtuellen Sperren, die meine journalistische Arbeit behindern.

    Es geht um mehr als Geld

    Hier geht es nicht um 500 Euro – es geht um das Prinzip. Pressefreiheit darf nicht von IP-Adressen abhängen. Wenn eine Organisation wie PETA gezielt kritische Berichterstattung erschwert, ist das ein Angriff auf die Informationsfreiheit. Journalistische Arbeit lebt vom Zugang zu Quellen, und dieser darf nicht willkürlich verweigert werden.

    Ich habe in den letzten Jahren immer wieder auf Missstände in PETAs Strukturen hingewiesen: auf fehlende Transparenz, Widersprüche in Kampagnen und auf die Diskrepanz zwischen Ideal und Realität. Dass man mich nun digital aussperren will, passt ins Bild – Kritik ist offenbar unerwünscht.

    Wie es weitergeht

    Der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Auf GERATI.de werde ich regelmäßig über den aktuellen Stand berichten. Diese Auseinandersetzung betrifft nicht nur mich, sondern ein Grundprinzip unserer Gesellschaft: Darf eine NGO, die sich der Wahrheit verschrieben hat, gezielt Journalisten ausschließen, die kritisch berichten?

    Wenn wir zulassen, dass Organisationen wie PETA technisch kontrollieren, wer ihre Inhalte lesen darf, dann verabschieden wir uns von einem zentralen Wert der Demokratie – der freien und unabhängigen Presse.

    Unterstützung für unabhängigen Journalismus

    Rechtliche Auseinandersetzungen, internationale Zustellungen und technische Umgehungen kosten Zeit und Geld. Wer meine Arbeit unterstützen möchte, hilft damit, unabhängigen Journalismus zu schützen und den freien Zugang zu Informationen zu verteidigen.

    Unterstützung via PayPal:

    Fazit: Pressefreiheit im digitalen Zeitalter

    Die Auseinandersetzung mit PETA ist mehr als ein weiterer Rechtsstreit. Sie steht exemplarisch für den Konflikt zwischen mächtigen Organisationen und der Freiheit unabhängiger Berichterstattung. In einer Zeit, in der Informationen zunehmend digital kontrolliert werden, ist es wichtiger denn je, dass Journalisten sich nicht einschüchtern lassen – weder durch Klagen noch durch technische Barrieren.

    PETA zeigt mit ihrem Verhalten erneut, dass sie Kritik nicht erträgt. Statt auf Dialog und Transparenz setzt man auf Schweigen, Blockieren und juristische Winkelzüge. Doch wer glaubt, mich so zum Schweigen zu bringen, irrt gewaltig. Ich lasse mich weder durch Drohungen noch durch digitale Mauern aufhalten. Wahrheit findet ihren Weg – auch durch ein GEO-Blocking hindurch.

    Transparenz: Verfahrenskosten

    38,00 € – Erlass des Mahnbescheids
    82,00 € – Restbetrag Prozessgebühr
    120,00 € – Gesamtkosten

  • PETA blockiert kritischen Journalismus – Ein Fall von digitaler Zensur?

    PETA blockiert kritischen Journalismus – Ein Fall von digitaler Zensur?

    Schweigen statt Transparenz

    Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. gerät erneut massiv in die Kritik: Trotz einer klar formulierten und nachweislich zugestellten außergerichtlichen Abmahnung wegen gezielter technischer und sozialmedialer Behinderung meiner journalistischen Arbeit hat PETA bislang keinerlei Reaktion gezeigt. PETAs anhaltendes Schweigen wirft ein schlechtes Licht auf die Organisation und ihr Selbstverständnis im Umgang mit berechtigter Kritik. Zugleich stellt sich die Frage, wie glaubwürdig eine Organisation sein kann, die nach außen Transparenz fordert, selbst jedoch jede kritische Auseinandersetzung im Keim zu ersticken versucht.

    Der Hintergrund: Systematische Zugangssperre

    Ich, Silvio Harnos, Betreiber des kritischen Online-Magazins GERATI.de, habe am 8. Mai 2025 eine formelle Abmahnung an PETA Deutschland versandt. Darin werfe ich der Organisation vor, den Zugriff auf ihre Internet- und Social-Media-Angebote gezielt für Nutzer aus bestimmten Ländern zu blockieren. Besonders betroffen ist Indonesien, wo ich mich dauerhaft aufhalte. Von hier aus berichte ich regelmäßig zu tierrechtlichen Themen. Die dortige Sperre wirkt sich daher besonders stark auf meine berufliche Tätigkeit und meine Möglichkeit zur Recherche und Berichterstattung aus. Gleichzeitig wurden meine Zugriffsrechte auf öffentliche PETA-Inhalte in sozialen Netzwerken eingeschränkt – ohne jegliche Regelverstöße meinerseits.

    Die technischen Maßnahmen, mit denen PETA diese Einschränkungen durchsetzt, betreffen unter anderem:

       

        • Die Website www.peta.de, die aus Ländern wie Indonesien, Russland und Brasilien nicht aufrufbar ist. Auf dieser Plattform veröffentlicht PETA regelmäßig Pressemitteilungen, Blogbeiträge und Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen – Inhalte, auf die ich ohne technische Hilfsmittel wie VPNs keinen Zugriff habe.

        • Die Facebook-Seite von PETA, auf der der Zugriff auf öffentliche Inhalte für bestimmte Nutzer, darunter auch mich, systematisch blockiert wurde – offenbar als Reaktion auf journalistische Aktivitäten und kritische Auseinandersetzung mit PETA.

      Besonders kritisch ist dabei der Einsatz sogenannter Geo-IP-Filter, mit denen PETA gezielt den Zugriff aus bestimmten Ländern einschränkt. Diese digitale Zugangskontrolle steht im Widerspruch zu den selbst proklamierten Grundsätzen der Organisation, die sich in ihrer öffentlichen Kommunikation immer wieder auf Transparenz und Offenheit gegenüber der Gesellschaft beruft. Tatsächlich aber wird mir als Journalist der Zugriff auf zentrale Informationsquellen willentlich erschwert.

      Rechtliche Bewertung: Eingriff in Grundrechte

      In meiner Abmahnung berufe ich mich auf die §§ 823, 1004 BGB sowie auf die Grundrechte aus Art. 5 und Art. 12 GG. Meine Argumentation ist eindeutig: Eine Organisation, die gezielt Journalisten von der Nutzung öffentlich zugänglicher Informationsquellen ausschließt, greift in deren Berufsfreiheit und Meinungsfreiheit ein. Die journalistische Tätigkeit lebt vom freien Zugang zu Informationen – gerade bei einflussreichen Akteuren wie PETA.

      Es handelt sich hierbei nicht um den Zugang zu privaten Profilen oder internen Plattformen, sondern um bewusst öffentlich gehaltene Kanäle, über die PETA regelmäßig kommuniziert. Der Ausschluss einzelner Journalisten von dieser Kommunikation stellt eine gezielte Maßnahme zur Meinungsunterdrückung dar – unabhängig davon, ob die Blockade durch politische Erwägungen, Kritikunwilligkeit oder interne Strategie motiviert ist.

      Dialogverweigerung als Strategie?

      Anstatt sich der Kritik zu stellen oder zumindest eine Rückmeldung zu geben, ließ PETA die gesetzte Frist kommentarlos verstreichen. Weder ein Fax noch eine E-Mail oder sonstige Rückmeldung ging bei mir ein. Diese Weigerung, auch nur in einen Dialog zu treten – obwohl gerade gemeinnützige Organisationen wie PETA ethisch wie rechtlich zu Transparenz und Rechenschaft verpflichtet sind –, wirkt wie ein Eingeständnis. Wer schweigt, wenn er sich äußern sollte, hat oft nichts zur Verteidigung vorzubringen.

      Dabei wäre gerade eine offene, konstruktive Diskussion über die Grenzen von Journalismus und Aktivismus notwendig. Doch stattdessen nutzt PETA technische Mittel, um kritische Stimmen gezielt auszuschließen – und verletzt damit demokratische Grundprinzipien.

      Juristische Konsequenz: Mahnbescheid angekündigt

      Da PETA sich nicht äußert, bleibt mir nun nur der Weg über das Gericht. Ich habe angekündigt, beim zuständigen Amtsgericht einen Mahnbescheid zu beantragen. Die Forderung umfasst:

         

          1. Die umgehende Aufhebung aller Geo-IP-basierten Sperren auf der Website peta.de für IP-Adressen aus Indonesien und anderen betroffenen Regionen.

          1. Die Wiederfreigabe meines Zugangs zu PETAs Social-Media-Angeboten.

          1. Einen Schadensersatz in Höhe von 500 Euro zur Deckung des technischen Mehraufwands (z. B. VPN-Kosten), des Zeitverlusts sowie der Einschränkungen meiner journalistischen Tätigkeit.

        Sollte auch auf den Mahnbescheid keine Reaktion erfolgen, behalte ich mir ausdrücklich eine Klage auf Unterlassung und weitergehende Schadensersatzansprüche vor. Auch eine Vollstreckung ist nicht ausgeschlossen.

        Signalwirkung: Ein Einzelfall mit grundsätzlicher Bedeutung

        Der Konflikt zwischen mir als unabhängigen Journalisten und einer einflussreichen NGO wie PETA zeigt beispielhaft, wie Pressefreiheit heute unter Druck geraten kann – nicht durch staatliche Zensur, sondern durch medienmächtige Organisationen, die gezielt kritische Stimmen ausschließen. Der Einsatz digitaler Sperrmechanismen zur Kontrolle der öffentlichen Wahrnehmung ist ein gefährlicher Trend, dem entschieden entgegengetreten werden muss.

        Besonders kritisch ist, dass PETA in der Öffentlichkeit ein Bild moralischer Überlegenheit pflegt, hinter den Kulissen jedoch auf Mechanismen setzt, die an autoritäre Informationskontrolle erinnern. Wer so handelt, muss sich fragen lassen, wie ernst es ihm mit der vielbeschworenen Offenheit wirklich ist.

        Fazit: Kein Anspruch auf moralische Autorität ohne Kritikfähigkeit

        Das Verhalten von PETA Deutschland e. V. ist nicht nur juristisch angreifbar, sondern auch moralisch bedenklich. Eine Organisation, die sich als Stimme der Stimmlosen versteht, darf sich der eigenen Kritik nicht entziehen. Wer jedoch kritischen Journalismus blockiert, verweigert nicht nur den Dialog, sondern beschädigt letztlich die Glaubwürdigkeit der gesamten Tierrechtsbewegung.

        Ich werde diesen Vorgang weiterhin dokumentieren, juristisch begleiten und die Öffentlichkeit über jeden weiteren Schritt informieren. Denn: Pressefreiheit endet nicht an Ländergrenzen – und auch nicht an den Firewalls ideologischer Überzeugung.

        Journalismus darf sich nicht wegfiltern lassen. Informieren Sie sich weiter auf GERATI.de und unterstützen Sie unabhängigen Journalismus, der Missstände sichtbar macht.

        👉 Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende: 

        Jeder Beitrag hilft, unabhängige Recherchen fortzusetzen und kritische Stimmen hörbar zu machen.

      1. RTL und Los Angeles Times belegen – zahlt auch PETA für Tierquälerei in ihren Videos?

        RTL und Los Angeles Times belegen – zahlt auch PETA für Tierquälerei in ihren Videos?

        Dieser Artikel wurde am 21.10.2025 überarbeitet.

        Wer PETA spendet, könnte – zumindest indirekt – Tierquälerei mitfinanzieren. Zu diesem Schluss gelangt man, wenn man sich mit den Vorwürfen beschäftigt, die sowohl der deutsche Fernsehsender RTL als auch die Los Angeles Times erhoben haben.

        Der Fall Marc Ching – bezahlte Tierquälerei für die Kamera

        Die Los Angeles Times dokumentierte in einer umfangreichen Recherche vom 24. Mai 2020, dass der US-Tierrechtsaktivist Marc Ching, Gründer der in Kalifornien ansässigen Organisation Animal Hope & Wellness Foundation, während einer Reise nach Tomohon (Indonesien) Metzger dafür bezahlt haben soll, besonders grausame Tötungen von Hunden für die Kamera vorzunehmen.

        Mehrere Metzger erklärten gegenüber der Zeitung, Ching habe ausdrücklich verlangt, „den Hund lebendig zu verbrennen“ – eine Vorgehensweise, die dort normalerweise nicht praktiziert wird. Dafür soll er rund 50 US-Dollar bezahlt haben, um diese abscheuliche Prozedur filmen zu dürfen. Zum Vergleich: 50 US-Dollar entsprechen etwa einem Drittel des monatlichen Mindestlohns in dieser Region Indonesiens.

        „Butchers … said Ching specifically wanted the dog burned alive, something … not normally done at the market.“
        (Metzger sagten, Ching habe ausdrücklich verlangt, dass der Hund lebendig verbrannt wird – etwas, das auf dem Markt normalerweise nicht getan wird.)

        — Los Angeles Times, 24.05.2020

        abzurufen unter: (Originalartikel bei latimes.com)

        Rohmaterial, das der Los Angeles Times vorliegt, zeigt, wie ein Hund mit einer Schlinge aus einem Käfig gezogen, aufgehängt und bei laufender Kamera mit einem Brenner getötet wird. Während der Tötung blickt ein Metzger in die Kamera und zeigt einen Daumen hoch – eine Geste, die laut Los Angeles Times auf eine abgesprochene Szene hindeutet.

        Ching bestritt zwar jede Inszenierung, doch weitere Aussagen von Metzgern und Aktivisten stützen den Verdacht, dass die Szene gezielt gestellt wurde. Ein von der Zeitung beauftragter forensischer Videoexperte untersuchte zudem das Rohmaterial und stellte fest, dass es nicht manipuliert wurde.


        Ingrid-Newkirk-Marc-Ching

        Ching trat in der Vergangenheit mehrfach öffentlich gemeinsam mit PETA-Gründerin Ingrid Newkirk auf. Diese Auftritte dokumentieren eine enge öffentliche Verbindung, auch wenn keine private Freundschaft belegt ist. Die Zusammenarbeit zeigt, wie Chings Aufnahmen und seine Person im Umfeld von PETA mediale Aufmerksamkeit erhielten.

        Indonesien: Ein Land zwischen Armut und Fehlurteilen

        Ich lebe seit über siebzehn Jahren in Indonesien und habe dadurch tiefe Einblicke in das Leben vor Ort gewonnen. Viele Europäer verstehen die kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede kaum. Indonesien ist ein Land extremer Gegensätze – zwischen modernen Stadtteilen und ländlicher Armut liegen oft nur wenige Meter.

        Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in bitterer Armut. Viele Menschen besitzen keinen Kühlschrank, geschweige denn fließendes Wasser. Fleisch wird auf sogenannten „Lebendtiermärkten“ verkauft – nicht aus Grausamkeit, sondern aus Notwendigkeit, um frische Lebensmittel zu gewährleisten. Hygieneprobleme sind die eigentliche Ursache für Krankheiten, nicht der Verzehr von Fleisch, wie PETA immer wieder behauptet.

        Wer also von außen über Indonesien urteilt, ohne die Lebensrealität der Menschen zu kennen, versteht weder das Land noch seine Strukturen. Und genau das nutzt PETA immer wieder propagandistisch aus.

        PETAs Verbindungen zu Marc Ching

        Der Vorfall ereignete sich bereits 2016, wurde jedoch erst im Jahr 2020 durch die ausführliche Recherche der Los Angeles Times öffentlich und als inszenierte Tierquälerei entlarvt. Trotz dieser Enthüllungen veröffentlichte PETA Deutschland e.V. weiterhin auf seiner Website einen Artikel, in dem die Aussagen und das Videomaterial aus dem Umfeld von Ching unkritisch übernommen wurden – und dieser Artikel ist bis heute online abrufbar (Originalartikel weiterhin abrufbar auf peta.de, Stand: 21.10.2025)

        PETA wird selbstverständlich behaupten, mit den tierquälerischen Taten von Marc Ching nichts zu tun zu haben. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache. PETA-Chefin Ingrid Newkirk trat mehrfach gemeinsam mit Marc Ching auf. Auch PETA Deutschland hatte Kontakte zu Ching und berichtete wohlwollend über seine Aktionen – offenbar, ohne die Hintergründe kritisch zu prüfen.

        In dem Beitrag auf peta.de heißt es wörtlich:

        Der Förderverein Animal Hope and Wellness e.V. setzt sich für Hunde und Katzen im asiatischen Hunde- und Katzenfleischhandel ein. Vereinsgründer Sebastian Margenfeld hat auf drei der berüchtigsten Fleischmärkte Indonesiens gefilmt und die verstörenden Aufnahmen mit dem Ziel veröffentlicht, ein Verbot dieser Märkte durch die indonesische Regierung zu bewirken.

        PETA.de abzurufen unter: https://www.peta.de/neuigkeiten/indonesien-hunde-katzen/

        Diese „verstörenden Aufnahmen“ stammen nach Recherchen der Los Angeles Times sehr wahrscheinlich aus dem Umfeld von Marc Ching – also genau jenem Aktivisten, der Metzger dafür bezahlt haben soll, Hunde für die Kamera zu verbrennen und zu töten.

        Es ist fraglich, ob Sebastian Margenfeld selbst in Indonesien gefilmt hat. Vieles deutet darauf hin, dass das von PETA verbreitete Material nicht von Margenfeld selbst, sondern direkt oder indirekt aus Chings Quellen stammt. Damit hat PETA Deutschland faktisch Aussagen und Bilder übernommen, die später als gefälscht bzw. inszeniert entlarvt wurden – ohne eine nachträgliche Richtigstellung oder Löschung vorzunehmen.

        Dass PETA bis heute an diesem Beitrag festhält, zeigt, wie wenig Selbstkritik und journalistische Sorgfalt in der eigenen Öffentlichkeitsarbeit offenbar vorhanden ist.

        Wie viel Geld floss von PETA?

        Wie viel Geld PETA für das gefälschte oder inszenierte Material bezahlt hat, bleibt unklar. In der Tierrechtsbranche gilt es als offenes Geheimnis, dass Videomaterial üblicherweise nur gegen finanzielle oder vertragliche Gegenleistungen weitergegeben wird. Es wäre also angebracht, wenn Dr. Edmund Haferbeck, PETAs berüchtigter ehemaliger Rechtsberater, einmal offenlegen würde, welche Summen hier tatsächlich geflossen sind.

        PETA ist längst dafür bekannt, selbst mit manipulierten Videos zu arbeiten – etwa im Fall des Zoos Hannover, wo die Staatsanwaltschaft Manipulationen nachweisen konnte. Doch die Organisation schreckt offenbar auch nicht davor zurück, Tierleid zu provozieren, wenn es der eigenen Agenda dient.

        PETA blockiert Indonesien – ein Angriff auf Pressefreiheit?

        Was zunächst wie ein technisches Problem aussah, entpuppte sich als gezielte Maßnahme: Die Webseite peta.de ist aus Indonesien bis heute nicht erreichbar. Während sie sich mit VPN-Verbindungen aus anderen Ländern problemlos öffnen lässt, werden indonesische IP-Adressen systematisch blockiert.

        Die Sperre trat genau in dem Zeitraum auf, als GERATI.de begann, über die in Indonesien entstandenen Videomanipulationen im Umfeld von Marc Ching zu berichten. Damit erschwert PETA gezielt, dass indonesische Nutzer – insbesondere Zeugen und lokale Journalisten – auf die eigenen Veröffentlichungen zugreifen und diese überprüfen können.

        Da dieser Eingriff einen klaren Verstoß gegen die Pressefreiheit und die Informationsfreiheit darstellt, habe ich im Oktober 2025 rechtliche Schritte gegen PETA Deutschland e.V. eingeleitet.
        (GERATI berichtete: „PETA blockiert die Pressefreiheit – Warum ich jetzt klage“, 16.10.2025)

        Es ist höchst bezeichnend, dass eine Organisation, die sich öffentlich als Verfechterin von Transparenz und Ethik inszeniert, gleichzeitig den Zugang zu ihren Inhalten gezielt einschränkt, sobald sie selbst in der Kritik steht. Ob aus Angst vor Enthüllungen oder aus Kontrollwillen – das Ergebnis bleibt dasselbe: eine bewusste Behinderung journalistischer Arbeit und ein Schlag ins Gesicht der Informationsfreiheit.


        Screenshot Sperre der Webseite PETA.de
        Screenshot Sperre der Webseite PETA.de

        Fazit: Wer PETA spendet, könnte Tierquälerei mitfinanzieren

        Wenn man in Indonesien bereit ist, mit ein paar Geldscheinen um sich zu werfen, kann man jede Form von Tierquälerei bekommen, die man sich nur ausdenken kann – ob echt oder gestellt. Und genau das scheint PETA billigend in Kauf zu nehmen.

        Je höher die Zahlung, desto grausamer die Bilder – das ist das Geschäftsmodell. Wer also PETA Geld spendet, sollte wissen: Er unterstützt damit nicht automatisch Tierschutz, sondern möglicherweise inszenierte, bezahlte Tierquälerei für die Kamera.

      2. Jan Pfeifer vom Deutschen Tierschutzbüro lädt Journalisten telefonisch wieder aus!

        Das es Tierrechtler mit der Meinungs- und Pressefreiheit nicht so haben beweisen sie immer wieder auf neue! Kritische Berichterstattung und Hinterfragungen sind beim Deutschen Tierschutzbüro unerwünscht!

        Großkotzig berief Jan Pfeifer eine Pressekonferenz und lud dazu Unteranderem auch den dlv (Deutscher Landwirtschaftsverlag) ein! Als sich daraufhin ein Redakteur der zugehörigen „Land & Forst“ Redaktion, sich per E-Mail für diese Pressekonferenz anmeldete, wurde dieser von Jan Pfeifer telefonisch wieder ausgeladen! Gleichzeitig teilte Herr Pfeifer dem Journalisten mit, dass man ihn, sollte er dennoch erscheinen, am Teilnehmen hindern werde. Da hat man wohl ein paar Schlägertrupps organisiert, oder wie soll man diese Aussage von Herrn Pfeifer verstehen?

        Kritische Hinterfragungen der Medien sind beim Deutschen Tierschutzbüro unerwünscht. Es könnten wohl Fragen aufgeworfen werden, auf die Herr Pfeifer keine Antwort parat hat.

        Von seitens des dlv wurde ein offener Brief an Herrn Pfeifer gesendet!

        Ob dieser darauf reagiert steht in den Sternen. Scheint er doch tatsächlich regelrechte Angst vor Journalisten zu haben, die nicht von vornherein überzeugte Tierrechtler und Veganer sind.

        Hier der offene Brief, der auch online unter www.agrarheute.com/media/2018-11/offener_brief_deutsches_tierschutzbuero_e.v.pdf abzurufen ist!

        12. November 2018

        Sehr geehrter Herr Peifer,

        Sie sind Vorsitzender des Vereins Deutsches Tierschutzbüro e.V. und hatten bundesweit zu
        einer Pressekonferenz nach Oldenburg am 5. November 2018 eingeladen. Dort wollten Sie
        über Geschehnisse in einem Schlachthof berichten und entsprechende Dokumente vorlegen.
        Die Einladung erging auch an die Redaktion aus dem Hause des dlv Deutscher
        Landwirtschaftsverlag.

        Ein Mitglied der Redaktion der LAND & Forst meldete sich per E-Mail zu dieser
        Pressekonferenz an, um für die dlv-Agrarmedien zu berichten. Kurz nach dem Eingang der
        Anmeldung luden Sie selbst den Redakteur telefonisch wieder aus. Die Redaktion der LAND &
        Forst sei nicht erwünscht, teilten Sie ihm mit. Sie würde – falls sie dennoch erschiene – am
        Zugang gehindert werden.

        Meinungsfreiheit ist ein sehr hohes, zentrales Gut der Demokratie und durch unsere Verfassung
        besonders geschützt. Sie können sich mit Ihrem Verein, der darüber hinaus auch die
        besonderen Privilegien der Gemeinnützigkeit genießt, darauf verlassen, dass Sie Ihre Meinung
        in unserem Land frei äußern können.
        Zu dieser geschützten Meinungsfreiheit gehört untrennbar die freie Presse, der Zugang zu
        öffentlich verfügbaren Informationen zu gewähren ist. Auch das ist fester Bestandteil der
        Verfassung, unserer Demokratie.

        Wenn der Deutsche Tierschutzbüro e.V. einzelne Journalisten oder Medien zu einer als
        „Pressekonferenz“ bezeichneten öffentlichen Veranstaltung nicht zulässt, weil befürchtet wird,
        dass möglicherweise zu kritisch oder nicht in Ihrem Sinne berichtet wird, müssen Sie sich
        fragen lassen: Wie halten Sie es mit unserer Verfassung, mit unserer Demokratie?
        Der dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag ist eines der größten Fachmedienhäuser in Europa
        und führend in den Bereichen Agrar, Forst und Jagd. Bei uns arbeiten mehr als 200
        Journalisten, die hervorragend ausgebildet sind. Wir erreichen mehr als 6,5 Mio. Menschen.
        Unsere Leser erwarten zu Recht eine ausgewogene, unabhängige, aber auch kritische
        Berichterstattung. Häufig bewirtschaften unsere Leser mit ihren Familien seit Generationen
        ihren Hof, ihren Betrieb. Sie sorgen dafür, dass in Deutschland das Essen auf den Tisch kommt
        – auch bei Ihnen. Gerade unsere Leser haben einen Anspruch darauf, dass ihnen
        Informationen über mögliche Gesetzesverstöße in der Lebensmittelkette nicht vorenthalten
        werden.

        Ich fordere Sie auf, Ihre Haltung zur Presse- und Meinungsfreiheit zu überdenken. Dazu gehört
        auch, kritische Medien, die wie wir Fakten von Stimmungsmache zu unterscheiden wissen, zu
        Ihren Veranstaltungen zuzulassen.

        Mit freundlichen Grüßen

        Christian Schmidt-Hamkens
        Sprecher der Geschäftsführung

        Nun was soll man davon halten, wenn solche Tierrechtler nicht einmal den Mut besitzen, vor Journalisten in einen Dialog zu treten. Meinungs- und Pressefreiheit auf Tierrrechtsart.