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Schlagwort: Makala Gorilla

  • Gorilla-Baby im Zoo Basel: Makala bringt Xola zur Welt

    Gorilla-Baby im Zoo Basel: Makala bringt Xola zur Welt

    Nachwuchs bei den Gorillas

    Im Zoo Basel gibt es Nachwuchs: Das Gorilla-Weibchen Makala hat am 24. September ein männliches Jungtier zur Welt gebracht. Der kleine Gorilla trägt den Namen Xola, sein Vater ist der Silberrücken Yeba. Bei Xola handelt es sich um einen Westlichen Flachlandgorilla, wissenschaftlich *Gorilla gorilla gorilla*. Die Geburt fiel auf den Welt-Gorilla-Tag.

    Die Geburt fiel auf den Welt-Gorilla-Tag und lenkt den Blick auf die Gorillagruppe im Basler Zoo. Nach Angaben des Zoos kümmert sich Makala aufmerksam um ihren Nachwuchs und trägt ihn eng bei sich. Das Jungtier heißt Xola und ist ein männlicher Westlicher Flachlandgorilla. Für die ersten Lebenswochen steht damit zunächst die Versorgung durch die Mutter im Mittelpunkt, während das Zoopersonal die weitere Entwicklung beobachtet.

    Beobachtung nach einer schwierigen Phase

    Die Aufmerksamkeit auf Xolas Entwicklung ist auch wegen der Vorgeschichte der Gruppe besonders groß. Im Juli kam es im Zoo Basel zu zwei Todesfällen unter den Gorillas. Ein erst vier Tage altes Jungtier starb nach einem Biss; außerdem wurde das Gorillamännchen Mobali bei einem Kampf getötet. Als beteiligtes Tier wurde der Silberrücken Yeba genannt, der nun auch Xolas Vater ist. Den Tod des Jungtiers beschreibt die Berichterstattung unter Berufung auf die Einschätzung des Zoos als vermutlich versehentlich. Beim Tod Mobalis wird dagegen ein Kampf als Ursache des tödlichen Geschehens benannt.

    Diese Vorgeschichte macht die Geburt nicht nur zu einer erfreulichen Nachricht, sondern auch zu einem fachlich sensiblen Moment. Entscheidend ist, wie sich die Beziehungen zwischen Makala, Xola, Yeba und den übrigen Gorillas entwickeln. Ein neugeborenes Tier verändert die Aufmerksamkeit innerhalb einer Gruppe und macht das Verhalten des dominanten Männchens ebenso relevant wie die Reaktion der Mutter. Nach Angaben des Zoo Basel verlaufen die sozialen Interaktionen innerhalb der Gorillagruppe bislang geordnet.

    Aktueller Zustand der Gruppe

    Nach Angaben des Zoo Basel verlaufen die sozialen Interaktionen innerhalb der Gorillagruppe bislang geordnet. Diese Einschätzung beschreibt den derzeitigen Zustand, ist aber keine abschließende Prognose für die kommenden Wochen. Gerade nach den Verlusten im Sommer bleibt die Beobachtung der Gruppe deshalb ein wichtiger Teil der Betreuung. Nach Angaben des Zoo Basel kümmert sich Makala aufmerksam um Xola und trägt ihn eng bei sich. Die sozialen Interaktionen innerhalb der Gorillagruppe verlaufen laut Zoo bislang geordnet.

    Bedeutung für den Zoo Basel

    Westliche Flachlandgorillas zählen zu den besonders gefährdeten Menschenaffen. Nachwuchs in menschlicher Obhut ist deshalb für Zoos wie Basel von besonderer Bedeutung, ohne dass sich daraus allein eine Aussage über den Erfolg der weiteren Aufzucht ableiten lässt. Bei Xola stehen zunächst die unmittelbare Versorgung und die soziale Stabilität der Gruppe im Vordergrund. Für Besucher dürfte das Jungtier nicht jederzeit gut zu sehen sein, weil Makala es eng am Körper trägt und die Beobachtung in dieser frühen Phase stark von ihrem Verhalten abhängt. Der praktische Nachrichtenwert der Geburt liegt daher in zwei Punkten: Der Zoo Basel kann einen neuen Gorilla in der Gruppe begrüßen, muss zugleich aber die Entwicklung nach einer turbulenten Vorgeschichte sorgfältig weiterverfolgen. Xolas Geburt bringt damit neues Leben in die Basler Gorillagruppe. Der entscheidende nächste Maßstab ist nicht nur, ob das Jungtier wächst, sondern ob sich die bislang als geordnet beschriebene soziale Situation auch im weiteren Verlauf stabil hält.

    Quellen