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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Giordano Bruno Stiftung

  • Great Ape Project – Vom großen Anspruch zur bedeutungslosen Reststruktur?

    Great Ape Project – Vom großen Anspruch zur bedeutungslosen Reststruktur?

    Es gab eine Zeit, da wollte das Great Ape Project Deutschland nicht weniger als einen gesellschaftlichen Umbruch erreichen. Grundrechte für Menschenaffen, ein radikales Umdenken im Umgang mit Zoos, Tierhaltung und dem Verhältnis zwischen Mensch und Tier – das waren die großen Schlagworte, mit denen man öffentlich auftrat. Unterstützt wurde das Projekt über Jahre hinweg aus dem Umfeld der Giordano Bruno Stiftung, während Colin Goldner als zentrale Figur der deutschen GAP-Struktur immer stärker in Erscheinung trat.

    Doch blickt man heute auf das Great Ape Project in Deutschland, drängt sich eine ganz andere Frage auf: Existiert diese Bewegung überhaupt noch als relevante Kraft – oder ist sie längst nur noch eine leere Hülle vergangener Internetkämpfe?

    Die öffentliche Aktivität spricht jedenfalls eine deutliche Sprache. Auf der offiziellen Facebook-Präsenz des GAP herrscht weitgehend Funkstille. Seit Monaten fehlt jede sichtbare Dynamik. Keine neuen Kampagnen. Keine großen politischen Forderungen. Keine öffentlichen Aktionen mit relevanter Reichweite. Selbst die aggressiven und polemischen Beiträge, für die das Umfeld des GAP über Jahre bekannt war, scheinen nahezu verschwunden zu sein. Während man früher beinahe täglich gegen Zoos, Tierhalter oder Kritiker schoss, wirkt die heutige Außendarstellung wie ein verlassener digitaler Ort, an dem nur noch vereinzelte Erinnerungen an frühere Konflikte übrig geblieben sind.

    Besonders bemerkenswert ist dabei die völlige Stille rund um die groß angekündigten Klagen gegen Kritiker wie GERATI. Noch vor einiger Zeit wurde öffentlich mit juristischen Maßnahmen geprahlt. Auf Facebook wurden Zustellungen, Verfahren und angeblich sichere Erfolgsaussichten demonstrativ präsentiert. Teilweise entstand der Eindruck, als wolle man Kritiker finanziell und psychologisch zermürben. Das große Narrativ lautete sinngemäß: Wer das GAP kritisiert, werde vor Gericht scheitern.

    Heute hört man davon praktisch nichts mehr.

    Dabei ist die Realität wesentlich nüchterner, als die damaligen Ankündigungen suggerierten. Sämtliche bekannten Verfahren wurden vor dem Landgericht Landshut geführt. Zwei dieser Verfahren endeten letztlich durch Vergleiche, wobei lediglich einzelne Aussagen zurückgenommen werden mussten. Von einem umfassenden juristischen Triumph kann also keine Rede sein. Vielmehr zeigt gerade ein Vergleich regelmäßig, dass beide Seiten Risiken vermeiden wollten und eben keine klare gerichtliche Vollbestätigung der Vorwürfe erfolgte.

    Noch deutlicher wurde die Situation bei dem dritten Verfahren vor dem Landgericht Landshut. Dort wurde die Klage abgewiesen. Erst nach dieser Niederlage ging der Kläger anschließend in Berufung zum Oberlandesgericht München. Doch gerade diese Entwicklung wirft Fragen auf. Denn wenn die angeblich „sicheren“ Verfahren tatsächlich so eindeutig gewesen wären, warum blieb dann am Ende lediglich eine Mischung aus Vergleichen und einer abgewiesenen Klage übrig?

    Auffällig ist außerdem, wie still es um die Verfahren selbst geworden ist. Früher wurden Zustellungen und Zwischenstände öffentlich zelebriert. Heute fehlt plötzlich jede offensive Kommunikation über tatsächliche Ergebnisse. Genau diese Diskrepanz zwischen öffentlicher Ankündigung und späterem Schweigen ist einer der interessantesten Punkte in der gesamten Entwicklung des GAP.

    Hinzu kommt ein weiterer bemerkenswerter Wandel: die organisatorische Veränderung innerhalb der Struktur des Great Ape Project. Lange Zeit war im Impressum die Giordano Bruno Stiftung als verantwortliche Struktur sichtbar eingebunden. Inzwischen wurde dies verändert. Heute steht dort im Wesentlichen Colin Goldner alleine als verantwortliche Person.

    Dieser Wechsel ist weit mehr als eine Formalie. Er zeigt, wie stark sich das Projekt mittlerweile personalisiert hat. Während früher zumindest noch der Eindruck einer größeren organisatorischen Bewegung entstand, wirkt das GAP heute eher wie eine private Reststruktur einzelner Aktivisten, die ihre frühere Reichweite längst verloren haben.

    Dabei war das Great Ape Project ohnehin nie ein klassischer Verein mit breiter demokratischer Basis oder transparenter Mitgliederstruktur. Vielmehr handelte es sich immer eher um einen losen Zusammenschluss ideologisch ähnlich denkender Personen, die unter einem gemeinsamen Label auftraten. Selbst auf der eigenen Unterstützungsseite war eher von einem „Förderkreis“ als von einer klassischen Vereinsstruktur die Rede.

    Und genau darin lag vermutlich auch eines der grundlegenden Probleme dieser Bewegung.

    Denn ursprünglich ging es tatsächlich um große gesellschaftliche Fragen. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Die ethische Behandlung von Menschenaffen. Kritik an Zoos. Philosophische Debatten über Bewusstsein und Rechte nichtmenschlicher Lebewesen. Darüber hätte man sachlich und wissenschaftlich diskutieren können.

    Doch stattdessen verlor sich ein Teil der Szene zunehmend in persönlichen Feindbildern, Beleidigungen, öffentlichen Diffamierungen und aggressiven Internetkonflikten. Kritiker wurden nicht selten moralisch entwertet, anstatt sich sachlich mit Argumenten auseinanderzusetzen. Wer anderer Meinung war, galt schnell als unmoralisch, ignorant oder „tierfeindlich“. Genau diese Entwicklung schadete der Glaubwürdigkeit des gesamten Projekts massiv.

    Besonders deutlich zeigt sich dieser Niedergang auch an einzelnen Personen aus dem früheren Umfeld des GAP. Ein Beispiel dafür ist Adrienne Kneis. Gerade nach der tragischen Brandkatastrophe im Zoo Krefeld in der Silvesternacht 2019 gehörte sie zu den lautstärksten öffentlichen Stimmen gegen Zoos. Damals wurde nahezu jede Gelegenheit genutzt, um den Zoo öffentlich anzugreifen und die Ereignisse politisch auszuschlachten.

    Heute dagegen wirkt ihre öffentliche Präsenz deutlich reduziert. Während früher regelmäßig Beiträge auf Facebook erschienen, scheint sie inzwischen überwiegend nur noch in kleineren Gruppen oder geschlossenen Diskussionsräumen aktiv zu sein. Genau das kann man durchaus als Symbol für die gesamte Entwicklung des GAP verstehen: Weg von öffentlicher gesellschaftlicher Relevanz – hinein in kleine ideologische Echokammern.

    Bemerkenswert ist dabei auch die persönliche Entwicklung auf der Gegenseite dieses Konfliktes. Viele der damaligen Auseinandersetzungen liegen inzwischen über fünf Jahre zurück. In dieser Zeit wurden auf allen Seiten Fehler gemacht. Sarkasmus, Provokationen und verbale Eskalationen bestimmten teilweise den Ton der Debatte. Gerade in den frühen Jahren bewegten sich viele Beteiligte zunehmend in einer Spirale gegenseitiger Angriffe, bei der irgendwann kaum noch sachliche Diskussionen möglich waren.

    Doch Entwicklungen bleiben nicht stehen.

    Wer sich GERATI heute anschaut, erkennt durchaus eine andere Ausrichtung als noch vor einigen Jahren. Statt polemischer Gegenangriffe steht inzwischen deutlich stärker der Anspruch im Mittelpunkt, mit Fakten und nachvollziehbarer Recherche auf radikale Strukturen im Tierrechtsmilieu einzugehen. Der heutige Leitsatz „Fakten statt Polemik – Aufklärung über radikalen Tierschutz“ beschreibt diesen Wandel wesentlich besser als die früheren, emotionaleren Auseinandersetzungen.

    Natürlich bedeutet das nicht, dass Kritik eingestellt wird. Irrwitzige Behauptungen, ideologische Verzerrungen oder unwissenschaftliche Narrative werden weiterhin thematisiert werden. Der Unterschied liegt aber zunehmend in der Art der Auseinandersetzung. Statt sich auf dasselbe aggressive Niveau herabziehen zu lassen, erfolgt die Reaktion heute stärker faktenbasiert und sachlich argumentierend.

    Und genau hier scheint ein weiterer interessanter Effekt sichtbar zu werden: Viele frühere Stammleser oder Unterstützer aus dem GAP-Umfeld tauchen mittlerweile in den Kommentarspalten von GERATI auf. Teilweise treten dort weiterhin dieselben Muster auf wie früher – emotionale Behauptungen, persönliche Angriffe oder ideologische Wiederholungen ohne belastbare Belege. Doch anstatt daraus erneut endlose Eskalationen entstehen zu lassen, wird inzwischen deutlich konsequenter moderiert.

    Denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass jede Form sinnlosen Spam-Verhaltens dauerhaft toleriert werden muss. Wer sachlich diskutieren möchte, kann dies tun. Wer jedoch lediglich hundertfach dieselben unbelegten Parolen kopiert, offenbart damit häufig eher die eigene argumentative Hilflosigkeit als irgendeine inhaltliche Stärke.

    Das vielleicht größte Problem des Great Ape Project liegt heute aber vermutlich woanders: Die Bewegung wirkt ideologisch erschöpft.

    Die großen gesellschaftlichen Durchbrüche blieben aus. Die juristischen Großoffensiven verpufften weitgehend. Die öffentliche Reichweite schrumpfte. Die organisatorische Struktur wurde immer stärker auf Einzelpersonen reduziert. Und die einst lautstarke Onlinepräsenz wirkt inzwischen wie ein Schatten ihrer früheren Aktivität.

    Formal existiert das Great Ape Project weiterhin. Die Website ist online. Die Facebook-Seite existiert noch. Einzelne Akteure sind weiterhin aktiv. Doch als gesellschaftlich relevante Bewegung scheint das Projekt heute weitgehend entkernt zu sein.

    Vielleicht ist genau das die eigentliche Geschichte hinter dem heutigen Zustand des Great Ape Project: Nicht der plötzliche Zusammenbruch einer Organisation, sondern das langsame Verschwinden einer Bewegung, die einst glaubte, die gesellschaftliche Debatte dominieren zu können – und sich am Ende immer stärker in internen Konflikten, juristischen Auseinandersetzungen und ideologischen Echokammern verlor.

  • Great Ape Project Kritik: Wie ideologische Blockaden den Schutz bedrohter Affenarten verhindern

    Great Ape Project Kritik: Wie ideologische Blockaden den Schutz bedrohter Affenarten verhindern

    In Zeiten, in denen immer mehr bedrohte Affenarten vor dem Aussterben stehen, wird der internationale Artenschutz zur Überlebensfrage. Während Wissenschaftler, Zoos und Naturschutzorganisationen weltweit an praktikablen Lösungen arbeiten, glänzt das Great Ape Project in Deutschland durch eine gefährliche Mischung aus Ideologie und Untätigkeit. Statt zu helfen, behindert es Maßnahmen, die das Überleben gefährdeter Arten sichern könnten. Diese Great Ape Project Kritik zeigt auf, wie dringend ein Umdenken nötig ist.

    Die folgende Analyse vertieft die Great Ape Project Kritik weiter und beleuchtet, warum ein ideologisch getriebenes Verhalten in der Praxis des Artenschutzes so schädlich ist.

    Die alarmierende Lage der Affenpopulationen

    Die Situation ist alarmierend: Weltweit gelten mehr als 65 Prozent der bekannten Affenarten als bedroht. Besonders dramatisch ist die Lage in Asien und auf Madagaskar, wo zahlreiche Arten vom Aussterben bedroht sind oder bereits als verschollen gelten. Das Deutsche Primatenzentrum (DPZ) hat in einer aktuellen Auswertung die dramatische Zunahme der Bedrohungslage hervorgehoben.

    Madagaskar ist dabei ein besonders kritischer Brennpunkt. Viele der dortigen Arten leben nur in eng begrenzten Regionen und reagieren empfindlich auf Lebensraumverlust, Wilderei und den Klimawandel. Gerade deshalb ist die kommende internationale Konferenz im Juni 2025 von großer Bedeutung. Dort sollen endlich konkrete Schritte eingeleitet werden, um dieser Entwicklung etwas entgegenzusetzen. Die Uhr tickt, und ohne ein koordiniertes Eingreifen droht das endgültige Aus für viele Primatenarten.

    Zugleich zeigt sich die globale Dimension des Problems: Auch in anderen Teilen der Welt wie Zentralafrika, dem Amazonasgebiet oder auf den Philippinen schrumpfen die Lebensräume der Affen rapide. Ohne grenzüberschreitende Zusammenarbeit und langfristige Schutzstrategien im Artenschutz wird der Verlust biologischer Vielfalt unumkehrbar.

    Hoffnung durch Zoos: Der Kongress in Madagaskar

    Im Juni 2025 wird auf Madagaskar ein internationaler Kongress stattfinden, bei dem über konkrete Maßnahmen zum Schutz bedrohter Affenarten beraten wird. Eine der voraussichtlich entscheidenden und längst überfälligen Maßnahmen wird die Entnahme einzelner Tiere aus Wildpopulationen sein, um diese in Zoos auf der ganzen Welt im Rahmen koordinierter Erhaltungszuchtprogramme zu erhalten.

    Der Grundgedanke: Nur wenn es gelingt, stabile Populationen in Menschenobhut aufzubauen, besteht eine realistische Chance, diese Arten langfristig zu retten und möglicherweise wieder auszuwildern. Dieser Ansatz ist in der modernen Artenschutzpraxis bewährt und notwendig, um das Aussterben seltener Arten zu verhindern.

    Viele Zoos weltweit verfügen über die notwendige Infrastruktur, wissenschaftliche Kompetenz und langjährige Erfahrung im Bereich Ex-situ-Artenschutz. Zahlreiche Erfolgsgeschichten, wie etwa die Wiederansiedlung des Wisents oder des Kalifornischen Kondors, zeigen, dass dies kein bloßer Wunschtraum ist.

    Zudem kann die Haltung in Menschenobhut wertvolle Daten über Verhalten, Fortpflanzung und Biologie liefern, die in der Wildbahn kaum erhoben werden können. Diese Informationen fließen direkt in Schutzkonzepte vor Ort ein und fördern den nachhaltigen Artenschutz.

    Great Ape Project Kritik: Lautstark gegen die, die helfen

    Schon der erste Eindruck wirkt wenig vertrauenserweckend: Die offizielle Webseite des Great Ape Project erinnert in Aufbau und Gestaltung stark an Internetseiten der 1990er-Jahre. Technisch veraltet, unübersichtlich und textlastig vermittelt sie nicht gerade den Eindruck einer modernen, international vernetzten Organisation.

    Hinzu kommt, dass das GAP kein eigenständiger Verein ist. Es wird unter dem Dach der ohnehin kontrovers diskutierten Giordano Bruno Stiftung geführt. Pikant: Seit dem Jahr 2025 wurde der Verweis auf die Giordano Bruno Stiftung aus dem Impressum der GAP-Webseite entfernt. Ob dahinter ein internes Zerwürfnis oder eine bewusste strategische Distanzierung steckt, bleibt unklar – auffällig ist es allemal.

    Doch genau hier stellen sich radikale Tierrechtsorganisationen wie das Great Ape Project (GAP) quer. Anstatt die Zoos für ihren Beitrag zur Arterhaltung zu unterstützen, diffamiert GAP seit Jahren systematisch die Haltung und Zucht von Menschenaffen in zoologischen Einrichtungen.

    Man schießt aus ideologischer Verblendung gegen jene, die tatsächlich etwas für den Schutz der Tiere tun. Dabei nimmt man offenbar billigend in Kauf, dass durch das Ausbleiben gezielter Zuchtprogramme bedrohte Arten vollständig verschwinden.

    Die Argumentation von GAP ist dabei oft widersprüchlich und faktenfern. Während man die Haltung in Zoos verteufelt, bleibt man jede Antwort schuldig, wie der konkrete Schutz der Wildtiere sonst aussehen soll. Forderungen nach „Rechten“ für Menschenaffen ersetzen keine praktische Artenschutzarbeit.

    Diese Beobachtungen verdeutlichen erneut die Relevanz einer fundierten Great Ape Project Kritik, denn es mangelt nicht nur an praktischen Maßnahmen, sondern auch an einer glaubwürdigen Strategie zur Rettung der Wildpopulationen.

    Keine Hilfe für Wildtiere: Die Leere des GAP-Engagements

    Statt konstruktiver Lösungen liefert GAP Schlagworte. Statt aktiver Artenschutzarbeit kommen nur Bekenntnisse zu „Rechten“ für Menschenaffen. Der Schutz der Wildpopulationen? Fehlanzeige. Eine Analyse des GAP-Engagements zeigt deutlich:

    Das Projekt engagiert sich nicht vor Ort, es betreibt keine Schutzreservate, es beteiligt sich nicht an internationalen Erhaltungszuchtprogrammen. Stattdessen verbreitet man in deutschen Medien plakative Forderungen und polemisiert gegen Zoos, die unter strengsten gesetzlichen Vorgaben arbeiten und teils bahnbrechende Erfolge im Artenschutz vorweisen können.

    Auch in der internationalen Zusammenarbeit fehlt jede Spur von GAP. Weder bei der IUCN, noch bei CITES oder der EAZA ist das Projekt aktiv eingebunden. Von wissenschaftlicher Expertise oder praktischer Hilfe keine Spur.

    Die Rolle der Zoos im Artenschutz steht im direkten Kontrast zur passiven Haltung von GAP. Diese Gegenüberstellung ist zentral für jede differenzierte Great Ape Project Kritik.

    Zoos als Rettungsanker: Fakten, die GAP ignoriert

    Zoos konnten bereits vielfach zeigen, dass durch koordinierte Zuchtprogramme (z. B. innerhalb des EAZA Ex-Situ Programmes) bedrohte Tierarten stabilisiert und teilweise sogar erfolgreich in ihre ursprünglichen Lebensräume zurückgeführt werden konnten.

    Auch im Fall der bedrohten Affenarten auf Madagaskar und in Südostasien sind es zoologische Institutionen, die das notwendige Fachwissen, die Infrastruktur und die Erfahrung mitbringen, um diesen Arten überhaupt noch eine Zukunft zu ermöglichen.

    Zoos leisten zudem Bildungsarbeit. Millionen Menschen erhalten dort einen Zugang zur Tierwelt, der Empathie fördert und das Bewusstsein für Umwelt- und Artenschutz schärft. Diese Wirkung darf nicht unterschätzt werden.

    Viele Zoos finanzieren außerdem direkt Projekte in den Herkunftsländern bedrohter Arten und unterstützen Anti-Wilderei-Initiativen, lokale Forschung sowie den Aufbau von Reservaten.

    Ideologie statt Verantwortung

    Doch GAP verschließt die Augen vor dieser Realität. Stattdessen fordert man eine sofortige Beendigung der Haltung von Menschenaffen in deutschen Zoos, ignoriert aber dabei völlig, dass dies das Todesurteil für viele hochbedrohte Arten bedeuten würde.

    Das ist keine Tierliebe – das ist verantwortungslose Ideologie. Eine Haltung, die nicht nur fernab der wissenschaftlichen Realität steht, sondern aktiv die Rettung ganzer Arten gefährdet.

    In einer Zeit, in der das sechste große Artensterben an Fahrt aufnimmt, braucht es pragmatische Lösungen und einen Schulterschluss zwischen Wissenschaft, Politik und Praxis. Wer sich dem verweigert, spielt mit der biologischen Vielfalt unseres Planeten.

    Was leistet GAP wirklich?

    Wenn sich das GAP weiterhin weigert, die komplexe Realität des Artenschutzes anzuerkennen, stellt es sich nicht nur gegen Zoos, sondern gegen den globalen Konsens von Wissenschaftlern, Artenschützern und internationalen Naturschutzorganisationen.

    Wer glaubt, dass man Tierarten retten kann, indem man sie sich selbst überlässt, hat den Ernst der Lage nicht verstanden. Die Öffentlichkeit sollte sich die Frage stellen: Was leistet das Great Ape Project eigentlich konkret für den Erhalt bedrohter Affenarten?

    Die Antwort ist ernüchternd. Und sie zeigt: Wer wirklichen Artenschutz will, darf sich nicht von lautstarken, aber tatenlosen Ideologen in die Irre führen lassen.

    Es ist Zeit, Organisationen nach ihrer Wirksamkeit und ihrem tatsächlichen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt zu beurteilen. Im Fall des Great Ape Project bleibt von all den großen Worten wenig Substanz übrig. Wer sich wirklich für bedrohte Affenarten engagieren will, sollte auf diejenigen hören, die mit beiden Beinen in der Praxis stehen.

    Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer sich ernsthaft mit dem Thema Artenschutz auseinandersetzt, kommt an einer sachlichen, aber deutlichen Great Ape Project Kritik nicht vorbei.

    Fazit

    Der Schutz bedrohter Affenarten ist eine der drängendsten Aufgaben im internationalen Naturschutz. Während Zoos weltweit Verantwortung übernehmen und mit konkreten Maßnahmen die Zukunft gefährdeter Arten sichern wollen, zeigt das Great Ape Project ein gefährlich passives Verhalten. Mit lautstarker Rhetorik, aber ohne praktische Beiträge, schwächt es nicht nur die öffentliche Wahrnehmung zoologischer Arbeit, sondern gefährdet aktiv den Erfolg bewährter Artenschutzstrategien.

    Wer den Ernst der Lage erkannt hat, sollte erkennen, dass Ideologie keine Tiere rettet. Statt ideologischer Blockade brauchen wir tragfähige Konzepte, Zusammenarbeit und wissenschaftlich fundierte Strategien. Zoos sind bereit, diese Verantwortung zu tragen. Es ist höchste Zeit, dass das Great Ape Project sich fragt, ob es wirklich Teil der Lösung oder doch längst Teil des Problems geworden ist.

    Quellen:

  • 🐒 Impressum Great Ape Project: Rauswurf mit Stil?

    🐒 Impressum Great Ape Project: Rauswurf mit Stil?

    Es war einmal… eine Stiftung mit einem Hang zur Menschenaffenliebe – oder zumindest zur repräsentativen Projektpflege: Das „Great Ape Project“, viele Jahre lang als Teil der Giordano Bruno Stiftung geführt, glänzte mit moralischem Anspruch, Schimpansenfotos und der noblen Mission, den Affen endlich Menschenrechte zu verleihen.
    Und nun? Funkstille aus Oberwesel.

    Wer sich heute auf der Website des Great Ape Project verirrt, reibt sich verwundert die Augen: Wo früher im Impressum noch Dr. Michael Schmidt-Salomon und die Giordano Bruno Stiftung als offizielle Anlaufstelle aufgeführt waren, prangt nun ein einsames Namensschild: Dr. Colin Goldner, „Haus am Pappelwald“, Landau a.d. Isar. Das war’s. Keine Stiftung, keine Struktur – und das Wort „gemeinnützig“ scheint im Impressum gleich mit ausgezogen zu sein.

    📜 Wie alles begann: Affenliebe auf Stiftungsebene

    Einst war das Great Ape Project (GAP) das moralisch-evolutionäre Aushängeschild der Giordano Bruno Stiftung (gbs). Menschenrechte für Menschenaffen – das klang nach Fortschritt, nach Empathie, nach Kant mit Bananen. Die gbs schmückte sich gern mit diesem Projekt. Schließlich punktet kaum etwas so sehr im weltanschaulichen Marketing wie leidende Orang-Utans mit philosophischem Unterbau.

    Doch während auf der Website humanistische Idealbilder herumturnten, wuchsen im Schatten des Projekts womöglich auch juristische Sorgenfalten.

    🤷 Was ist passiert?

    Offiziell? Nichts. Inoffiziell? Vermutlich alles.

    Die gbs, bekannt für ihre strategisch geschliffene Öffentlichkeitsarbeit und juristische Vorsicht, hat offenbar kalte Füße bekommen. Die Frage, wer eigentlich für das Great Ape Project rechtlich, steuerlich und menschlich den Kopf hinhält, scheint in Oberwesel niemand mehr beantworten zu wollen.

    War es die unstete Rechtsform? Die problematische Zustellbarkeit? Die unklaren Finanzflüsse? Oder vielleicht doch die Angewohnheit einzelner Projektakteure, Gegner mit anwaltlichen Rundumschlägen zu überziehen?

    📝 Eine Impressum Great Ape Project-Geschichte in zwei Akten

    Wer dem Impressum des GAP früher seine Aufmerksamkeit schenkte, las dort schwarz auf weiß:
    Dr. Michael Schmidt-Salomon, die Giordano Bruno Stiftung, Oberwesel – das sogenannte Haus Weitblick. Eine klare Botschaft: Das Projekt war Teil der Stiftung.

    Dann, leise und ohne viel Tamtam, wurde diese Verbindung aus dem Impressum entfernt. Kein Hinweis auf die Stiftung, kein Verweis auf Verantwortliche aus Oberwesel – stattdessen tauchte plötzlich Dr. Colin Goldner als alleiniger Impressumsinhaber auf. Haus am Pappelwald statt Haus Weitblick. Klingt gemütlich, ist aber rechtlich ein Umzug ins Niemandsland.


    Altes Impressum Great Ape Project
    Altes Impressum Great Ape Project

    Neues Impressum Great Ape Project
    Neues Impressum Great Ape Project

    Dass dieser Bruch genau in eine Phase fällt, in der das Projekt zunehmend juristisch auffällig wurde, ist sicher nur Zufall. Oder karmische Evolution.

    📬 Spenden? Aber bitte nicht bei uns.

    Kurios: Obwohl sich das GAP jetzt tapfer als „eigenständiges“ Projekt inszeniert, läuft der Spendenverkehr weiter – über die Giordano Bruno Stiftung. Ganz offiziell heißt es auf der Seite:

    Das Great Ape Project sammelt keine Spenden. Sie können die Arbeit des GAP aber mit einer Spende an die Giordano Bruno-Stiftung unterstützen, die als gemeinnützig anerkannt ist. Spenden können insofern von der Steuer abgesetzt werden. (Ab einer Jahresspende von 100 Euro stellt die gbs Ihnen automatisch eine Spendenquittung aus. Bei geringeren Spenden reicht dem Finanzamt ein Kontobeleg).

    www.greatapeproject.de/unterstützung/

    Aha. Also doch nicht ganz getrennt? Oder doch? Oder ist das sowas wie eine postmoderne Scheinehe mit getrennten Bankkonten?

    Eines ist klar: Wer über eine Stiftung Spenden einsammelt, dabei aber im Impressum jede Verbindung leugnet, betreibt mindestens kreative Buchhaltung – und möglicherweise auch eine Einladung zur steuerrechtlichen Interpretation durch das zuständige Finanzamt.

    Denn laut Gemeinnützigkeitsrecht darf eine Stiftung nur Spenden für eigene satzungsgemäße Zwecke annehmen. Wenn das Great Ape Project offiziell gar kein Projekt der Stiftung mehr ist – warum fließt dann Geld mit dem Verwendungszweck „GAP“ auf das gbs-Konto?

    Man könnte auch sagen: Wenn die Stiftung schon keinen Platz mehr im Impressum hat, sollte sie vielleicht auch keine Spendenquittungen mehr ausstellen.

    ⚖️ Rechtlich fragwürdig, kommunikativ bizarr

    Wenn eine Klägerin – wie kürzlich geschehen – in einem Gerichtsverfahren als Adresse lediglich „c/o Great Ape Project“ angibt, stellt sich eine zentrale Frage: An wen wird hier eigentlich zugestellt?
    An das Projekt, das gar keine Rechtsform hat?
    An eine Stiftung, die sich laut Website nicht mehr zuständig fühlt?
    Oder an den Affen auf dem Logo?

    Zustellversuche an die angegebene Adresse scheitern, die Anwälte winken ab, das Projekt selbst schweigt – und das Impressum schweigt mit.
    Man nennt das wohl: Transparenz nach Schimpansenart.

    Juristisch brisant wird es, wenn eine Klage formal unzulässig wird, weil die Klägerseite schlicht nicht erreichbar ist. Ein Projekt ohne ladungsfähige 


    Adrienne Kneis wohnt angeblich bei Colin Goldner
    Adrienne Kneis wohnt angeblich bei Colin Goldner

    Adresse, ohne rechtliche Struktur und ohne klar erkennbare Vertretung – das ist der feuchte Albtraum jedes Zivilprozessrechts.

    🧠 Die Stiftung schweigt – ein taktischer Rückzug?

    Dass sich die Giordano Bruno Stiftung aus dem Impressum stillschweigend verabschiedet hat, spricht Bände. Es ist ein klassischer Fall von kontrollierter Distanz: Man lässt das Projekt formal los, bleibt aber hinter den Kulissen irgendwie verbunden. Der Begriff „Schattenprojekt“ drängt sich auf.

    War der öffentliche Image-Schaden durch das rechtlich ausfransende Projekt am Ende zu hoch? Wollte man verhindern, dass Prozesse, Abmahnungen und Zustellprobleme plötzlich auf dem eigenen juristischen Schreibtisch landen?

    Die Antwort liegt vermutlich irgendwo zwischen „strategischer Schadensbegrenzung“ und „Bitte-nicht-mehr-mit-uns“.

    🧹 Fazit: Endstation Baumhaus?

    Das Great Ape Project steht derzeit wie ein Orang-Utan auf wackeligem Ast: Öffentlich präsent, rechtlich unsichtbar, strukturell nebulös.
    Und die Giordano Bruno Stiftung? Sie scheint sich mit einem stillen Rausschmiss elegant aus der Affenaffäre gezogen zu haben.

    Was bleibt, ist ein Projekt mit unklarem Status, zweifelhaften Zustellmöglichkeiten und einem moralischen Anspruch, der juristisch immer schwerer zu greifen ist. Vielleicht wäre es jetzt an der Zeit für ein neues Projekt:„Recht auf Rechtsform für Menschenaffen-Initiativen“. Spendenquittungen gibt’s dann beim Affenhaus – nur gegen Bananenstempel.

    Quellen: