Zum Inhalt springen

Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Vegane Gesellschaft Österreich

  • Veganmania 2026: Pflanzliches Streetfood und Tierschutzstände auf der Wiener Donauinsel

    Veganmania 2026: Pflanzliches Streetfood und Tierschutzstände auf der Wiener Donauinsel

    Vom 18. bis 20. September 2026 wird die Wiener Donauinsel erneut zum Treffpunkt für Freunde pflanzlicher Küche. Die Herbstausgabe der Veganmania findet nahe der U6-Station Neue Donau und des Georg-Danzer-Stegs statt. Der Eintritt ist frei, angeboten werden Streetfood, Produktneuheiten, Musik und verschiedene Freizeitaktivitäten.

    Drei Tage pflanzliche Vielfalt an der Donau

    Veranstalterin ist die Vegane Gesellschaft Österreich. Auf dem Festivalgelände sollen Speisen aus österreichischer und internationaler Küche angeboten werden. Das Angebot reicht von herzhaften Gerichten und Pilzspezialitäten bis zu mediterranen und südamerikanischen Snacks sowie Eis und Süßwaren. Auch pflanzliche Alternativen zu Fischgerichten gehören zum angekündigten Sortiment.

    Die Veranstaltung verbindet damit Gastronomie und Produktpräsentation. Neben etablierten Anbietern erhalten Jungunternehmen Raum, neue Lebensmittel vorzustellen.

    Bereits frühere Ausgaben zeigten die Größenordnung der Veranstaltung. Der ORF berichtete 2024 von mehr als 120 Ständen auf der Donauinsel; im MuseumsQuartier waren es damals mehr als 100 Anbieter. Die Zahlen stammen aus einer früheren Ausgabe und sind nicht automatisch eine Prognose für das Festival 2026. Sie verdeutlichen jedoch, dass Veganmania weit über ein kleines lokales Gastronomie-Event hinausgeht.

    Tierschutzorganisationen nutzen die Festivalfläche

    Neben den Verkaufsständen sind Informationsangebote von NGOs und Verbänden vorgesehen. Sie informieren unter anderem über Tierschutz und Verbraucherthemen. Damit ist Veganmania nicht ausschließlich ein kulinarisches Festival, sondern bietet auch Informationsangebote von Organisationen.

    Diese Verbindung prägt den Charakter der Veranstaltung. Besucher können neue Produkte probieren und sich über pflanzliche Ernährung, Tierschutz und Verbraucherthemen informieren. Nach Angaben von GASTRO.at gehören unter anderem der Verein gegen Tierfabriken und Psitamex zu den vertretenen Organisationen. Ihre Forderungen sind dabei von der allgemeinen Produktpräsentation zu unterscheiden: Das Festival bietet ihnen eine Bühne, macht ihre jeweiligen Positionen aber nicht automatisch zu behördlich oder wissenschaftlich bestätigten Tatsachen.

    Die Vegane Gesellschaft Österreich beschreibt ihre Arbeit selbst als Einsatz für eine tier- und klimafreundliche Ernährung und tritt auch öffentlich gegen Kritik an veganer Ernährung auf. Veganmania fügt sich in diese Ausrichtung ein, setzt den Schwerpunkt vor Ort jedoch auf Essen, Information und Unterhaltung. Die Informationsangebote sind dabei ein eigener Bestandteil des Festivals.

    Musik, Sport und Kinderprogramm

    Das Rahmenprogramm soll über die Gastronomie hinausgehen. Angekündigt sind musikalische Auftritte, Yoga und Lauftreffs. Auch Angebote für Kinder sind vorgesehen. Dadurch richtet sich das Festival nicht nur an ein Fachpublikum oder überzeugte Veganer, sondern an Ausflügler und Familien.

    Die U6-Station Neue Donau ermöglicht eine direkte Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gleichzeitig bleibt ein Freiluft-Festival vom Wetter abhängig. Für Besucher bedeutet das, dass sich Kleidung und Aufenthaltsdauer nach den Bedingungen vor Ort richten müssen; für die Veranstalter kommen zusätzlich Fragen der Besucherlenkung, Reinigung und Abfallentsorgung hinzu.

    Veganmania findet vom 18. bis 20. September auf der Wiener Donauinsel statt. Der Eintritt ist frei. Auf dem Programm stehen pflanzliche Speisen, Informationsstände, Musik sowie Sport- und Kinderangebote.

    Quellen