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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Udo Walz

  • Peta fördert durch Spendengelder Tierversuche

    Es klingt unglaubwürdig und trotzdem ist es die Wahrheit. Peta zeichnet Produkte als Vegan aus, in denen Inhaltsstoffe bei Tierversuchen getestet wurden!

    Die derzeitige Spendenkampagne von Peta, wo angeblich alle Spenden verdoppelt werden sollen, richtet sich gegen Tierversuche. Das diese Verdopplung fragwürdig erscheint, hatte GERATI bereits in dem Artikel „Spendenverdopplung – wenn Peta ihre Spender für Dumm verkauft!“ analysiert.

    Gestern postete Peta dann einen weiteren Post auf Ihrer Facebook-Seite, wo man angibt, dass man gegen den Missbrauch von Kaninchen in der Kosmetikindustrie sei.

    Gleichzeitig unterstützt Peta aber gerade Produkte die durch Tierversuche getestet wurden und vergibt dafür sogar ein eigenes Sigel was dieses Produkt als 100 Prozent vegan deklarieren soll. Das „Cruelty-free and vegan“-Logo soll von Peta Seite aus, soll die 100 Prozentige Garantie für Veganer liefern, dass ein Produkt vegan ist.

    Um dieses Siegel von Peta und damit den steigernden Verkaufansturm bei Veganern zu


    Screenshot Facebook Peta
    Screenshot Facebook Peta

    erzielen, muss man sich nur nackig bei Peta machen oder sich für Peta präsentieren!

    Udo Walz Shampoo von Peta als tierversuchsfrei ausgezeichnet

    2017 brachte Udo Walz ein angebliches Veganes Shampoo heraus. Um dieses zu bewerben, präsentierte er sich bei Peta mit einem Kaninchen auf dem Arm. Gleichzeitig vergab Peta an ihn, das „Cruelty-free and vegan“ Siegel, was Udo Walz dann Stolz auf seinem Shampoo präsentierte. 

    Nur enthielt dieses Shampoo den Inhaltsstoff Cocamidopropyl Betaine. Genau jener Inhaltsstoff wurde an Kaninchen getestet, wie Udo Walz es bei der Peta Kampagne auf dem Arm hielt. Wer jetzt denkt, dass Peta sofort das Siegel zurücknahm, der irrt sich. Selbst auf Presseanfragen reagierte man bei diesem Thema von seitens Peta nicht. Dieses Shampoo wurde weiter mit dem Peta Siegel beworben und verbreitet, was einer Verbrauchertäuschung entspricht.

    Aber einen Erfolg haben wir zu verzeichnen! Udo Walz setzt einerseits konsequent seinen tierversuchsfreien Weg bei seiner Kosmetik durch, was ich persönlich begrüße. Und das ganze sogar ohne Peta oder ein Siegel zu erwähnen. Seit dem Skandal um das Shampoo, hat er keine Kooperationen mit Peta mehr angenommen!

    Peta betrügt seine Unterstützer

    Welche Aussagen hat ein Peta Siegel. Wie viele vegane Verbraucher wurden durch Peta hier getäuscht und kauften nur auf die Peta Zertifizierung ein Tierqualprodukt. Warum hat man das Siegel nicht sofort, wie üblich zurückgenommen, als bekannt wurde das Inhaltsstoffe letztendlich doch nicht vegan sind. Nein Veganer sterben nicht, nur weil Tierbestandsteile in einem Produkt enthalten ist. Und auch die Haare sind keinem dabei ausgefallen. Letztendlich zeigt dieses Verhalten nur, dass es Peta um reine Lobbywirtschaft geht. Ein ehemaliger Star unterstützt Peta, dann darf er auch schon mal für seine Produkte Tiere quälen. Peta verzeiht einem dann alles!

  • Udo Walz und die Doppelmoral von PeTA

    Udo Walz und die Doppelmoral von PeTA

    Udo Walz für PeTA – so Klang der Slogan von PeTA noch im März 2017. Starfriseur lässt sich von PeTA ablichten und stellt damit die Behauptung auf „Tierversuche braucht kein Mensch“

    12.06.2017  Udo Walz und die Doppelmoral von PeTA

    Nun hagelt es Kritik gegen PeTA und Udo Walz. Die neuen Shampoos des Starfriseurs sind nun doch nicht so tierversuchsfrei, wie man in der Kampagne im März 2017 behauptet hatte.

    Nun stimmt das doch nicht so wie PeTA und Udo Walz es verkünden. Selbst Bestandteile in seinen Shampoos wurden durch Tierversuche getestet.

    Lügen ist man von PeTA gewohnt

    Udo Walz und die Doppelmoral von PeTA / Screenshot: PeTA.de
    Udo Walz und die Doppelmoral von PeTA / Screenshot: PeTA.de

    Das PeTA immer wieder falsche Behauptungen aufstellt, ist ja bekannt. Dass sich hier aber Udo Walz einwickeln lies und diese Lügerei unterstützt ist wohl eines der erbärmlichsten Urteile für den Starfriseur.

    PeTA selbst zeichnete die Haarpflegeserie mit dem „Cruelty-free and vegan“-Logo aus. Da scheint man wohl die Inhaltsstoffe überhaupt nicht geprüft zu haben. Oder handelte es sich hierbei um einen Deal?

    Kosmetikhersteller, die ihre Produkte in Ländern verkaufen, in denen Tierversuche vorgeschrieben sind, wie etwa in China, können laut PETA nicht als Unternehmen mit tierversuchsfreier Firmenpolitik gelten, da sie außerhalb von Europa Tierversuche für ihre Produkte durchführen oder in Auftrag geben.

    Walz’ neue Haarpflegeserie ist konsequent vegan, tierversuchsfrei und offiziell durch PETAs „Cruelty-free and vegan“-Logo gekennzeichnet.

    PETA setzt sich dafür ein, dass Tierversuche verboten und durch humane moderne Forschungsmethoden ersetzt werden.

    peta.de/udo-walz-fuer-peta-tierversuche-braucht-kein-mensch#.WT45zmiLSUk

    PeTA reagiert zugeknöpft auf Anfragen zu diesem Thema

    Bei Presseanfragen an PeTA hält man sich zugeknöpft und erhält Antworten wie: Man könne die Zeit leider nicht zurückdrehen. Oder, mit dem Finger auf andere im Netzwerk der Organisation zeigend: „Das ,Beauty without bunnies’-Logo wird ausschließlich von PETA USA, PETA Deutschlands Partnerorganisation, vergeben.“

    Shampoo enthält Cocamidopropyl Betaine

    Jener Zusatzstoff, wurde genau an so einem Kaninchen wie Udo Walz es bei dem PeTA Plakat in den Händen hält, an den Augen getestet.

    Udo Walz war zu einer Anfrage persönlich gegen über der Presse nicht bereit und schickte seinen Ehemann und Sprechen Carsten Thamm-Walz vor. „Leider kann man die Vergangenheit nicht rückgängig machen. Aber in Zukunft dafür sorgen, dass keine Tiere mehr für Versuche leiden müssen.“ Dann sagt er, dass Cocamidopropyl Betaine in „98 Prozent aller Kosmetikartikel“ eingesetzt werde. Heißt: die Walz-Produkte sind – in Bezug auf Tierversuche – nichts Besonderes. 

    Tierversuche für kosmetische Produkte in der EU eingeschränkt verboten

    Tierversuche für Kosmetik sind in Deutschland seit 1998 und in der gesamten EU seit 2013 verboten. Gleichzeitig dürfen Kosmetika, die an Tieren getestet werden, nicht mehr in die EU eingeführt werden.

    Dieses gilt aber nicht für einzelne chemische Bestandteile, die in Kosmetika Verwendung finden.

    Außerdem sind Tierversuche für einzelne neu entwickelte Inhaltsstoffe gesetzlich vorgeschrieben.

    Für mich stellt sich immer wieder die Frage. Was macht ein Veganer, wenn er feststellt, dass ein Produkt was nicht vorab in Tierversuchen getestet wurde, seine Gesundheit schädigt. Klagt er dann?