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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: radikaler Tierschutz

  • Great Ape Project – Vom großen Anspruch zur bedeutungslosen Reststruktur?

    Great Ape Project – Vom großen Anspruch zur bedeutungslosen Reststruktur?

    Es gab eine Zeit, da wollte das Great Ape Project Deutschland nicht weniger als einen gesellschaftlichen Umbruch erreichen. Grundrechte für Menschenaffen, ein radikales Umdenken im Umgang mit Zoos, Tierhaltung und dem Verhältnis zwischen Mensch und Tier – das waren die großen Schlagworte, mit denen man öffentlich auftrat. Unterstützt wurde das Projekt über Jahre hinweg aus dem Umfeld der Giordano Bruno Stiftung, während Colin Goldner als zentrale Figur der deutschen GAP-Struktur immer stärker in Erscheinung trat.

    Doch blickt man heute auf das Great Ape Project in Deutschland, drängt sich eine ganz andere Frage auf: Existiert diese Bewegung überhaupt noch als relevante Kraft – oder ist sie längst nur noch eine leere Hülle vergangener Internetkämpfe?

    Die öffentliche Aktivität spricht jedenfalls eine deutliche Sprache. Auf der offiziellen Facebook-Präsenz des GAP herrscht weitgehend Funkstille. Seit Monaten fehlt jede sichtbare Dynamik. Keine neuen Kampagnen. Keine großen politischen Forderungen. Keine öffentlichen Aktionen mit relevanter Reichweite. Selbst die aggressiven und polemischen Beiträge, für die das Umfeld des GAP über Jahre bekannt war, scheinen nahezu verschwunden zu sein. Während man früher beinahe täglich gegen Zoos, Tierhalter oder Kritiker schoss, wirkt die heutige Außendarstellung wie ein verlassener digitaler Ort, an dem nur noch vereinzelte Erinnerungen an frühere Konflikte übrig geblieben sind.

    Besonders bemerkenswert ist dabei die völlige Stille rund um die groß angekündigten Klagen gegen Kritiker wie GERATI. Noch vor einiger Zeit wurde öffentlich mit juristischen Maßnahmen geprahlt. Auf Facebook wurden Zustellungen, Verfahren und angeblich sichere Erfolgsaussichten demonstrativ präsentiert. Teilweise entstand der Eindruck, als wolle man Kritiker finanziell und psychologisch zermürben. Das große Narrativ lautete sinngemäß: Wer das GAP kritisiert, werde vor Gericht scheitern.

    Heute hört man davon praktisch nichts mehr.

    Dabei ist die Realität wesentlich nüchterner, als die damaligen Ankündigungen suggerierten. Sämtliche bekannten Verfahren wurden vor dem Landgericht Landshut geführt. Zwei dieser Verfahren endeten letztlich durch Vergleiche, wobei lediglich einzelne Aussagen zurückgenommen werden mussten. Von einem umfassenden juristischen Triumph kann also keine Rede sein. Vielmehr zeigt gerade ein Vergleich regelmäßig, dass beide Seiten Risiken vermeiden wollten und eben keine klare gerichtliche Vollbestätigung der Vorwürfe erfolgte.

    Noch deutlicher wurde die Situation bei dem dritten Verfahren vor dem Landgericht Landshut. Dort wurde die Klage abgewiesen. Erst nach dieser Niederlage ging der Kläger anschließend in Berufung zum Oberlandesgericht München. Doch gerade diese Entwicklung wirft Fragen auf. Denn wenn die angeblich „sicheren“ Verfahren tatsächlich so eindeutig gewesen wären, warum blieb dann am Ende lediglich eine Mischung aus Vergleichen und einer abgewiesenen Klage übrig?

    Auffällig ist außerdem, wie still es um die Verfahren selbst geworden ist. Früher wurden Zustellungen und Zwischenstände öffentlich zelebriert. Heute fehlt plötzlich jede offensive Kommunikation über tatsächliche Ergebnisse. Genau diese Diskrepanz zwischen öffentlicher Ankündigung und späterem Schweigen ist einer der interessantesten Punkte in der gesamten Entwicklung des GAP.

    Hinzu kommt ein weiterer bemerkenswerter Wandel: die organisatorische Veränderung innerhalb der Struktur des Great Ape Project. Lange Zeit war im Impressum die Giordano Bruno Stiftung als verantwortliche Struktur sichtbar eingebunden. Inzwischen wurde dies verändert. Heute steht dort im Wesentlichen Colin Goldner alleine als verantwortliche Person.

    Dieser Wechsel ist weit mehr als eine Formalie. Er zeigt, wie stark sich das Projekt mittlerweile personalisiert hat. Während früher zumindest noch der Eindruck einer größeren organisatorischen Bewegung entstand, wirkt das GAP heute eher wie eine private Reststruktur einzelner Aktivisten, die ihre frühere Reichweite längst verloren haben.

    Dabei war das Great Ape Project ohnehin nie ein klassischer Verein mit breiter demokratischer Basis oder transparenter Mitgliederstruktur. Vielmehr handelte es sich immer eher um einen losen Zusammenschluss ideologisch ähnlich denkender Personen, die unter einem gemeinsamen Label auftraten. Selbst auf der eigenen Unterstützungsseite war eher von einem „Förderkreis“ als von einer klassischen Vereinsstruktur die Rede.

    Und genau darin lag vermutlich auch eines der grundlegenden Probleme dieser Bewegung.

    Denn ursprünglich ging es tatsächlich um große gesellschaftliche Fragen. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier. Die ethische Behandlung von Menschenaffen. Kritik an Zoos. Philosophische Debatten über Bewusstsein und Rechte nichtmenschlicher Lebewesen. Darüber hätte man sachlich und wissenschaftlich diskutieren können.

    Doch stattdessen verlor sich ein Teil der Szene zunehmend in persönlichen Feindbildern, Beleidigungen, öffentlichen Diffamierungen und aggressiven Internetkonflikten. Kritiker wurden nicht selten moralisch entwertet, anstatt sich sachlich mit Argumenten auseinanderzusetzen. Wer anderer Meinung war, galt schnell als unmoralisch, ignorant oder „tierfeindlich“. Genau diese Entwicklung schadete der Glaubwürdigkeit des gesamten Projekts massiv.

    Besonders deutlich zeigt sich dieser Niedergang auch an einzelnen Personen aus dem früheren Umfeld des GAP. Ein Beispiel dafür ist Adrienne Kneis. Gerade nach der tragischen Brandkatastrophe im Zoo Krefeld in der Silvesternacht 2019 gehörte sie zu den lautstärksten öffentlichen Stimmen gegen Zoos. Damals wurde nahezu jede Gelegenheit genutzt, um den Zoo öffentlich anzugreifen und die Ereignisse politisch auszuschlachten.

    Heute dagegen wirkt ihre öffentliche Präsenz deutlich reduziert. Während früher regelmäßig Beiträge auf Facebook erschienen, scheint sie inzwischen überwiegend nur noch in kleineren Gruppen oder geschlossenen Diskussionsräumen aktiv zu sein. Genau das kann man durchaus als Symbol für die gesamte Entwicklung des GAP verstehen: Weg von öffentlicher gesellschaftlicher Relevanz – hinein in kleine ideologische Echokammern.

    Bemerkenswert ist dabei auch die persönliche Entwicklung auf der Gegenseite dieses Konfliktes. Viele der damaligen Auseinandersetzungen liegen inzwischen über fünf Jahre zurück. In dieser Zeit wurden auf allen Seiten Fehler gemacht. Sarkasmus, Provokationen und verbale Eskalationen bestimmten teilweise den Ton der Debatte. Gerade in den frühen Jahren bewegten sich viele Beteiligte zunehmend in einer Spirale gegenseitiger Angriffe, bei der irgendwann kaum noch sachliche Diskussionen möglich waren.

    Doch Entwicklungen bleiben nicht stehen.

    Wer sich GERATI heute anschaut, erkennt durchaus eine andere Ausrichtung als noch vor einigen Jahren. Statt polemischer Gegenangriffe steht inzwischen deutlich stärker der Anspruch im Mittelpunkt, mit Fakten und nachvollziehbarer Recherche auf radikale Strukturen im Tierrechtsmilieu einzugehen. Der heutige Leitsatz „Fakten statt Polemik – Aufklärung über radikalen Tierschutz“ beschreibt diesen Wandel wesentlich besser als die früheren, emotionaleren Auseinandersetzungen.

    Natürlich bedeutet das nicht, dass Kritik eingestellt wird. Irrwitzige Behauptungen, ideologische Verzerrungen oder unwissenschaftliche Narrative werden weiterhin thematisiert werden. Der Unterschied liegt aber zunehmend in der Art der Auseinandersetzung. Statt sich auf dasselbe aggressive Niveau herabziehen zu lassen, erfolgt die Reaktion heute stärker faktenbasiert und sachlich argumentierend.

    Und genau hier scheint ein weiterer interessanter Effekt sichtbar zu werden: Viele frühere Stammleser oder Unterstützer aus dem GAP-Umfeld tauchen mittlerweile in den Kommentarspalten von GERATI auf. Teilweise treten dort weiterhin dieselben Muster auf wie früher – emotionale Behauptungen, persönliche Angriffe oder ideologische Wiederholungen ohne belastbare Belege. Doch anstatt daraus erneut endlose Eskalationen entstehen zu lassen, wird inzwischen deutlich konsequenter moderiert.

    Denn Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass jede Form sinnlosen Spam-Verhaltens dauerhaft toleriert werden muss. Wer sachlich diskutieren möchte, kann dies tun. Wer jedoch lediglich hundertfach dieselben unbelegten Parolen kopiert, offenbart damit häufig eher die eigene argumentative Hilflosigkeit als irgendeine inhaltliche Stärke.

    Das vielleicht größte Problem des Great Ape Project liegt heute aber vermutlich woanders: Die Bewegung wirkt ideologisch erschöpft.

    Die großen gesellschaftlichen Durchbrüche blieben aus. Die juristischen Großoffensiven verpufften weitgehend. Die öffentliche Reichweite schrumpfte. Die organisatorische Struktur wurde immer stärker auf Einzelpersonen reduziert. Und die einst lautstarke Onlinepräsenz wirkt inzwischen wie ein Schatten ihrer früheren Aktivität.

    Formal existiert das Great Ape Project weiterhin. Die Website ist online. Die Facebook-Seite existiert noch. Einzelne Akteure sind weiterhin aktiv. Doch als gesellschaftlich relevante Bewegung scheint das Projekt heute weitgehend entkernt zu sein.

    Vielleicht ist genau das die eigentliche Geschichte hinter dem heutigen Zustand des Great Ape Project: Nicht der plötzliche Zusammenbruch einer Organisation, sondern das langsame Verschwinden einer Bewegung, die einst glaubte, die gesellschaftliche Debatte dominieren zu können – und sich am Ende immer stärker in internen Konflikten, juristischen Auseinandersetzungen und ideologischen Echokammern verlor.

  • 2026 neues Jahr – und alte Konflikte im Tierschutz

    2026 neues Jahr – und alte Konflikte im Tierschutz

    Der Jahreswechsel ist traditionell ein Moment der Reflexion. Man blickt zurück, zieht Bilanz und formuliert Erwartungen für das Kommende. Auch im Themenfeld Tierschutz und Tierhaltung bietet der Beginn eines neuen Jahres Anlass, innezuhalten und nüchtern zu analysieren, wo wir stehen – und wohin sich gesellschaftliche Debatten entwickeln.

    Für GERATI ist das neue Jahr kein bloßer Kalendereinschnitt, sondern ein weiterer Abschnitt in einem fortlaufenden Diskurs, der zunehmend emotionalisiert, ideologisiert und politisiert wird. Während seriöser Tierschutz auf fachlicher, rechtlicher und praktischer Ebene stattfindet, dominieren in der öffentlichen Wahrnehmung häufig radikale Narrative, vereinfachte Schuldzuweisungen und moralische Absolutheitsansprüche.

    Gerade deshalb ist es notwendig, zum Jahresbeginn einen klaren Blick auf die Realität zu werfen.

    Tierschutz ist kein Gefühl – sondern Verantwortung

    Ein zentrales Missverständnis, das sich auch im vergangenen Jahr erneut gezeigt hat, ist die Gleichsetzung von persönlicher Betroffenheit mit fachlicher Kompetenz. Emotionen spielen im gesellschaftlichen Diskurs eine Rolle, sie dürfen jedoch nicht zum alleinigen Maßstab politischen oder rechtlichen Handelns werden.

    Tierschutz im Sinne des deutschen und europäischen Rechts ist kein ideologisches Konzept, sondern ein Schutzauftrag mit klar definierten Grenzen. Er basiert auf dem Grundsatz, Tieren Schmerzen, Leiden und Schäden ohne vernünftigen Grund zu ersparen. Er ist eingebettet in ein Spannungsfeld aus Ernährungssicherung, Forschung, Landwirtschaft, Artenschutz und kulturellen Traditionen.

    Wer Tierschutz ernst nimmt, muss bereit sein, diese Komplexität anzuerkennen – auch wenn sie unbequeme Realitäten einschließt.

    Der fortschreitende Bedeutungsverlust des Rechts

    Besorgniserregend ist die zunehmende Entkopplung öffentlicher Debatten vom geltenden Recht. Immer häufiger werden Forderungen erhoben, die nicht nur über bestehende Gesetze hinausgehen, sondern diese faktisch delegitimieren. Tierhaltungsformen, die nachweislich legal, kontrolliert und wissenschaftlich begleitet sind, werden pauschal als „Tierquälerei“ diffamiert.

    Diese Entwicklung ist gefährlich. Sie untergräbt das Vertrauen in rechtsstaatliche Verfahren und fördert eine Atmosphäre, in der moralische Selbstüberhöhung über rechtliche Bewertung gestellt wird. Im vergangenen Jahr zeigte sich erneut, dass Anzeigen, Kampagnen und mediale Skandalisierungen oft nicht der Verbesserung des Tierschutzes dienen, sondern politischen oder aktivistischen Zielen.

    GERATI wird auch im neuen Jahr klar benennen, wo Recht missachtet, verzerrt oder bewusst ignoriert wird.

    Radikalisierung im Namen der Tiere

    Ein weiterer Trend, der sich nicht ignorieren lässt, ist die zunehmende Radikalisierung bestimmter Strömungen, die sich selbst als „Tierrechtsbewegung“ bezeichnen. Aktionen, bei denen Ställe illegal betreten, Betriebe öffentlich an den Pranger gestellt oder Mitarbeiter persönlich bedroht werden, sind längst keine Einzelfälle mehr.

    Dabei wird häufig der Eindruck erweckt, es handle sich um notwendige Mittel zur Aufdeckung angeblicher Missstände. Tatsächlich jedoch werden rechtliche Verfahren umgangen, Beweise manipuliert und Existenzen gefährdet – oft ohne dass am Ende ein tatsächlicher Rechtsverstoß festgestellt wird.

    Das neue Jahr darf nicht mit der stillschweigenden Akzeptanz solcher Methoden beginnen. Wer Recht und Ordnung aushebelt, schadet nicht nur den betroffenen Betrieben, sondern auch dem Ansehen des seriösen Tierschutzes insgesamt.

    Die Rolle der Medien – zwischen Aufklärung und Skandalisierung

    Medien tragen eine besondere Verantwortung in der Vermittlung komplexer Sachverhalte. Leider hat sich auch im vergangenen Jahr gezeigt, dass diese Verantwortung nicht immer wahrgenommen wird. Verkürzte Darstellungen, emotional aufgeladene Bildsprache und fehlende rechtliche Einordnung prägen viele Berichte über Tierhaltung und Landwirtschaft.

    Das Resultat ist eine verzerrte Wahrnehmung, in der Einzelfälle als systemisches Versagen dargestellt werden. Differenzierung bleibt auf der Strecke, während Narrative bedient werden, die hohe Reichweite versprechen.

    GERATI wird auch im neuen Jahr Medienberichte kritisch analysieren, Quellen prüfen und dort widersprechen, wo journalistische Sorgfalt durch Aktivismus ersetzt wird.

    Landwirtschaft zwischen Realität und Erwartungshaltung

    Kaum ein Bereich steht gesellschaftlich so unter Druck wie die Nutztierhaltung. Landwirte sehen sich mit widersprüchlichen Erwartungen konfrontiert: günstig produzieren, höchste Standards erfüllen, regional wirtschaften, klimaneutral arbeiten und gleichzeitig wirtschaftlich überleben.

    Diese Anforderungen lassen sich nicht durch moralische Appelle lösen. Sie erfordern politische Weichenstellungen, realistische Förderkonzepte und einen ehrlichen Dialog mit denjenigen, die täglich Verantwortung für Tiere tragen.

    Ein neues Jahr sollte Anlass sein, die Rolle der Landwirtschaft nicht weiter zu dämonisieren, sondern sachlich zu diskutieren, wie Tierwohl realistisch und nachhaltig verbessert werden kann – ohne ideologische Scheuklappen.

    Warum klare Begriffe entscheidend sind

    Ein zentrales Anliegen von GERATI bleibt die klare Trennung zwischen Tierschutz und Tierrecht. Diese Unterscheidung ist keine Wortklauberei, sondern grundlegend für jede sachliche Debatte. Während Tierschutz innerhalb bestehender gesellschaftlicher Strukturen agiert, zielt Tierrecht auf deren grundlegende Abschaffung ab.

    Wer diese Unterschiede verwischt, trägt zur Verwirrung bei und erschwert konstruktive Lösungen. Auch im neuen Jahr wird GERATI Begriffe präzise verwenden und dort korrigieren, wo Sprache bewusst instrumentalisiert wird.

    Ausblick: Was das neue Jahr bringen muss

    Das neue Jahr wird Herausforderungen mit sich bringen – rechtlich, politisch und gesellschaftlich. Es wird weitere Kampagnen geben, weitere Skandalisierungsversuche und weitere Versuche, den Tierschutzbegriff für ideologische Zwecke zu vereinnahmen.

    GERATI wird diesen Entwicklungen weiterhin mit Analyse, Dokumentation und klarer Haltung begegnen. Nicht laut, nicht populistisch, sondern faktenbasiert und rechtsorientiert.

    Ein neues Jahr bedeutet nicht, alte Probleme zu vergessen. Es bedeutet, ihnen mit neuer Klarheit zu begegnen.

    Schlussgedanke zum Jahresbeginn

    Tierschutz lebt nicht von Empörung, sondern von Verantwortung. Er braucht Fachwissen statt Schlagworte, Rechtssicherheit statt Moralismus und Dialog statt Eskalation.

    In diesem Sinne versteht sich GERATI auch im neuen Jahr als Gegenpol zu Radikalisierung und Vereinfachung – und als Plattform für eine Debatte, die Tiere schützt, ohne den Rechtsstaat zu untergraben.

    Das neue Jahr beginnt. Die Aufgabe bleibt.

  • Ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest – und ein klarer Blick auf 2026

    Ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest – und ein klarer Blick auf 2026

    Liebe Leserinnen und Leser,

    ein weiteres Jahr neigt sich dem Ende zu. Ein Jahr, das gezeigt hat, wie emotional, wie ideologisch aufgeladen und wie konfliktreich die Debatte rund um Tierhaltung, Tierschutz und Tierrechte inzwischen geführt wird. Gerade in solchen Zeiten ist Weihnachten mehr als nur ein Datum im Kalender: Es ist eine Einladung zur Besinnung, zur Ruhe – und zur Rückbesinnung auf Maß, Vernunft und Verantwortung.

    GERATI wünscht allen Leserinnen und Lesern, Unterstützern, kritischen Begleitern und auch unseren Gegnern ein gesegnetes und friedvolles Weihnachtsfest. Mögen diese Tage Raum schaffen für Reflexion, Dialog und einen respektvollen Umgang miteinander – auch dort, wo Meinungen unvereinbar erscheinen.

    Rückblick: Warum GERATI notwendig bleibt

    2025 hat erneut deutlich gemacht, warum GERATI existiert. Der öffentliche Diskurs wird zunehmend von Emotionalisierung, Skandalisierung und ideologisch motivierter Zuspitzung bestimmt. Differenzierung wird ersetzt durch Moralabsolutismus, rechtliche Fakten durch Schlagworte, und komplexe Sachverhalte werden auf einfache Feindbilder reduziert.

    GERATI steht bewusst dagegen. Nicht laut, nicht schrill – sondern faktenbasiert, rechtlich fundiert und kritisch. Unser Anspruch war und ist es, zwischen legitimen Anliegen des Tierschutzes und den Forderungen radikaler Tierrechtsideologien sauber zu trennen. Diese Trennlinie wird im öffentlichen Raum zu oft verwischt – mit Folgen für Rechtsstaat, Landwirtschaft, Tierhalter und letztlich auch für den seriösen Tierschutz selbst.

    Ausblick: Ziele und Schwerpunkte für 2026

    Das kommende Jahr wird für GERATI ein Jahr der Vertiefung und Professionalisierung.

    Für 2026 haben wir uns klare Ziele gesetzt:

    • Vertiefende Analysen statt Schnellreaktionen
      Weniger Empörung, mehr Einordnung. GERATI wird den Fokus noch stärker auf Hintergrundanalysen, juristische Bewertungen und ideologische Zusammenhänge legen.

    • Ausbau der Wissensbasis
      Der Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrecht soll weiter systematisch aufgearbeitet werden – verständlich, belegbar und dauerhaft zitierfähig.

    • Dokumentation statt Aktivismus
      Wir setzen weiterhin auf Dokumentation, Archivierung und kritische Beobachtung. Nicht um zu diffamieren, sondern um nachvollziehbar zu machen, wie Narrative entstehen und wirken.

    • Stärkung der Debattenkultur
      2026 soll auch ein Jahr sein, in dem wir verstärkt zur sachlichen Diskussion einladen – jenseits von Shitstorms, Lagerdenken und moralischer Selbstüberhöhung.

    • Langfristige Projekte
      Mehrere größere Veröffentlichungen und Serien befinden sich in Vorbereitung. Sie zielen bewusst nicht auf kurzfristige Tagesaufmerksamkeit, sondern auf nachhaltige, langfristig nutzbare Aufklärung.

    Zum Jahreswechsel

    Der Jahreswechsel ist kein Reset-Knopf. Probleme verschwinden nicht mit dem Kalenderblatt. Aber er ist eine Zäsur – ein Moment, innezuhalten und den eigenen Kurs zu überprüfen.

    GERATI wird auch 2026 unbequem bleiben. Sachlich, kritisch und konsequent. Nicht aus Provokation, sondern aus Verantwortung gegenüber einem Diskurs, der Fakten, Recht und Vernunft dringend braucht.

    Wir danken allen, die uns begleiten, unterstützen, widersprechen oder kritisch lesen. Gerade diese Vielfalt macht ernsthafte Auseinandersetzung möglich.

    In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen guten Rutsch ins Jahr 2026, Gesundheit, Klarheit – und den Mut, auch im neuen Jahr genau hinzusehen.

    Ihr
    Silvio | GERATI

  • Dumme Aussagen von Steffi GAP Arendt auf Facebook – Meine Antwort auf ihre neuesten Angriffe

    Dumme Aussagen von Steffi GAP Arendt auf Facebook – Meine Antwort auf ihre neuesten Angriffe

    Steffi GAP Arendt ist erneut auf Facebook aktiv geworden und hat dabei wieder einmal unsachliche Aussagen über mich und GERATI verbreitet. In ihrem Kommentar entfaltet sie ihre übliche Polemik und stellt unbegründete Vorwürfe auf. Zeit, diese einmal genauer zu betrachten und meine Antwort auf ihre Angriffe zu formulieren.

    Was ist passiert?

    In einem öffentlichen Facebook-Post hat Steffi GAP Arendt, die Schreiberin der Facebook-Seite des Great Ape Project, erneut die Gelegenheit genutzt, mich und GERATI zu kritisieren. Diese Vorgehensweise ist leider nichts Neues, da Steffi GAP Arendt regelmäßig durch unsachliche Angriffe und polemische Kommentare auffällt. Statt auf fundierte Argumente oder sachliche Diskussionen zu setzen, scheint es ihr vorrangig darum zu gehen, Stimmung gegen Kritiker des radikalen Tierschutzes zu machen.

    In ihrem jüngsten Post ging sie erneut auf verschiedene Aspekte meiner Arbeit ein, ohne dabei die Mühe auf sich zu nehmen, die Fakten zu überprüfen. Stattdessen konzentrierte sie sich darauf, Missverständnisse zu schüren und falsche Informationen zu verbreiten. Diese Taktik ist typisch für radikale Tierrechtler, die versuchen, ihre Kritiker zu diskreditieren, ohne sich tatsächlich mit deren Argumenten auseinanderzusetzen.

    Interessant ist auch, dass Steffi GAP Arendt weiterhin aus einer Position vermeintlicher moralischer Überlegenheit angreift. Obwohl sie kaum Fakten oder Beweise präsentiert, stellt sie ihre Aussagen als unumstößliche Wahrheiten dar. Für ihre Follower mag das auf den ersten Blick überzeugend wirken, doch bei näherem Hinsehen wird schnell klar, dass es ihr weniger um den Tierschutz geht, sondern vielmehr um persönliche Angriffe.

    Die Vorwürfe im Detail

    Einer der zentralen Vorwürfe, die Steffi GAP Arendt in ihrem Post gegen mich erhebt, betrifft angebliche Missstände in meiner Berichterstattung. Sie behauptet, ich würde die Fakten, insbesondere in Bezug auf Tierrechtsorganisationen wie PETA und das Great Ape Project, bewusst verzerren, um meine eigene Agenda zu verfolgen. Diese Anschuldigung ist jedoch keineswegs neu. Es ist ein beliebter Vorwurf radikaler Tierrechtler, wenn sie sich inhaltlich nicht anders gegen Kritik zur Wehr setzen können.

    Steffi GAP Arendt benennt nie konkret, welche Fakten ich angeblich verfälscht oder aus dem Kontext gerissen haben soll. Stattdessen bleibt es bei vagen Andeutungen und pauschalen Vorwürfen, die durch keine Beweise oder nachvollziehbaren Argumente gestützt werden.

    Ein weiterer Vorwurf betrifft die angebliche Manipulation meiner Leser. Sie behauptet, ich würde gezielt Menschen beeinflussen und gegen Organisationen wie das Great Ape Project aufbringen. Interessanterweise wirft sie mir genau das vor, was sie selbst in ihren Beiträgen regelmäßig praktiziert: das bewusste Weglassen von Informationen und die polemische Zuspitzung von Themen.

    Besonders ironisch ist es, wenn Steffi GAP Arendt immer wieder vermeintliche Rechtschreib- und Grammatikfehler meinerseits anprangert. Diese Taktik scheint darauf abzuzielen, von der eigentlichen inhaltlichen Auseinandersetzung abzulenken. Was dabei jedoch auffällt, ist, dass ihre eigenen Beiträge oft von solchen Fehlern nur so strotzen. Anstatt sich mit den inhaltlichen Punkten auseinanderzusetzen, bleibt sie auf der Ebene von Oberflächlichkeiten, um die Diskussion auf eine persönliche Ebene zu ziehen.

    IN EIGENER SACHE
    Der selbsternannte „Journalist“ Silvio Harnos behauptet auf seiner privat betriebenen Website „gerati. de“, dass das Great Ape Project „Zoos als Hauptverantwortliche für Epidemien“ darstelle, insofern „klar Effekthascherei“ betreibe und damit „von den eigentlichen Ursachen der Virusverbreitung“ (gemeint ist SARS-CoV-2 bzw. Vogelgrippe) ablenke.
    Tatsächlich stellt das GAP keineswegs „Zoos als Hauptverantwortliche für Epidemien“ dar, vielmehr warnen wir erneut und ausdrücklich davor, dass Zoos vor dem Hintergrund der zunehmenden Prävalenz von SARS-CoV-2-Varianten mit Mutationen im Spike-Protein sich erneut als “Orte (potentiellen) Superspreadings“ erweisen KÖNNTEN. Die Behauptung des Harnos, das GAP schuldige Zoos unbegründeterweise an, ist doppelt falsch und dient aussschließlich dem Versuch, das Anliegen des Great Ape Project (und insbesondere dessen Leiter Dr. Goldner) in Diskredit zu bringen. (Auslöser unserer Warnung waren dutzende Großkatzen, die in zwei vietnamesischen Zoos gestorben waren https://www.tag24.de/…/todeswelle-in-zoos-vogelgrippe…)
    Auch wenn aufgrund der mittlerweile völligen Irrelevanz der Facebook- und/oder Websiteeinträge des Harnos – selbst seine engsten Mithetzer*innen nehmen kaum mehr Notiz von dem ebenso unqualifizieren wie böswilligen Geschmarre, das er da via ChatGPD o.ä. in die Welt entlässt – eine Rechtsbeschwerde viel zu viel der Aufmerksamkeit für ihn bedeutet, habe ich solche doch eingelegt. Die gegen ihn in anderen Sachen eingereichten Klagen sind natürlich weiterhin unterwegs.
    Steffi (GAP)
    Steffi GAP Arendt auf Facebook Great Ape Project

    Meine Antwort auf Steffi GAP Arendts Angriffe

    Es ist immer wieder bemerkenswert, wie Steffi GAP Arendt es schafft, ihre Angriffe aufrechtzuerhalten, ohne auf konkrete Beweise einzugehen. Sie operiert mit einer altbekannten Taktik: Statt sachlicher Kritik wirft sie mit unbegründeten Vorwürfen um sich, die keiner Überprüfung standhalten. Aber genau das macht es so notwendig, auf ihre Vorwürfe im Detail einzugehen.

    1. Faktenlage:
      Meine Beiträge basieren stets auf gründlich recherchierten und belegbaren Fakten. Jede meiner Kritiken an Organisationen wie PETA oder dem Great Ape Project wird sorgfältig geprüft und mit Quellen untermauert. Während Steffi GAP Arendt keine konkreten Beispiele für ihre Vorwürfe nennt, liefere ich immer nachvollziehbare Beweise. Egal, ob es um die Hintergründe der radikalen Tierschutzbewegung oder konkrete Aktionen von PETA geht – ich arbeite ausschließlich mit verifizierten Informationen und lege diese offen, damit meine Leser sich selbst ein Bild machen können.
    2. Unsachliche Polemik:
      Steffi GAP Arendt bedient sich unsachlicher Polemik, um Kritiker wie mich mundtot zu machen. Ihre Angriffe zielen nicht darauf ab, eine sinnvolle Diskussion zu eröffnen, sondern darauf, die Reputation ihrer Kritiker zu beschädigen. Es wird schnell klar, dass es ihr nicht um sachliche Argumente geht, sondern darum, durch persönliche Angriffe Stimmung zu machen. Diese Taktik kennen wir von radikalen Aktivisten, die sich konstruktiver Kritik entziehen möchten.

    Was steckt wirklich hinter den Angriffen?

    Es ist kein Geheimnis, dass Steffi GAP Arendt eng mit radikalen Tierrechtsaktivisten wie PETA sympathisiert. Ihre Angriffe richten sich fast ausschließlich gegen Personen und Plattformen, die diese extremen Ansichten infrage stellen oder kritisieren. GERATI steht dabei besonders im Fokus, da wir regelmäßig die radikalen Positionen dieser Gruppen hinterfragen und auf Missstände hinweisen.

    Die Angriffe von Steffi GAP Arendt sind nicht nur persönlich motiviert, sondern Teil eines größeren Musters. Kritiker des radikalen Tierschutzes sollen mundtot gemacht und ihre Positionen diskreditiert werden, um die ideologische Agenda zu schützen. Besonders auffällig ist der Mangel an inhaltlicher Substanz in ihren Angriffen. Statt auf Fakten oder eine sachliche Diskussion zu setzen, nutzt sie persönliche Angriffe und pauschale Vorwürfe, um Misstrauen zu schüren.

    Letztlich versucht Steffi GAP Arendt, Kritik an Organisationen wie PETA und dem Great Ape Project zum Schweigen zu bringen. Indem sie Kritiker wie mich angreift, hofft sie, die öffentliche Wahrnehmung zu manipulieren und die radikalen Positionen dieser Organisationen zu verteidigen. Doch genau das macht es so wichtig, weiterhin faktenbasiert auf diese Missstände hinzuweisen und die Öffentlichkeit über die tatsächlichen Ziele solcher Gruppen aufzuklären.

    Schlussfolgerung

    Steffi GAP Arendt hat sich erneut ins Abseits gestellt, indem sie mit ihren haltlosen Vorwürfen versucht, meine Arbeit und GERATI zu diskreditieren. Solche Angriffe werden uns auch in Zukunft begleiten. Der Unterschied ist jedoch, dass wir – im Gegensatz zu ihr – immer auf fundierte Recherche und faktenbasierte Argumentation setzen.

    Seht euch mein neues Video an, in dem ich detailliert auf Steffis neuesten Facebook-Angriff eingehe:

    Quellen:

    1. Facebook Beitrag + Kommentar: Steffi GAP Arendt – https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=pfbid0wS3xv2zvCeJoyjNe6ZAga7BukQTdvoveSPd7cXqdRiYk78iCo4BpdaGDvTGQa94nl&id=100064323506357
    2. GERATI: Zoos als Superspreader? Die falschen Behauptungen des Great Ape Projecthttps://gerati.de/2024/10/09/zoos-als-superspreader-gap/