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Schlagwort: Journalismus

  • PETA blockiert die Pressefreiheit – Warum ich jetzt klage

    PETA blockiert die Pressefreiheit – Warum ich jetzt klage

    Nach Jahren juristischer Auseinandersetzungen zwischen PETA und GERATI stehe ich erneut vor einem wichtigen Schritt: Ich habe selbst Klage gegen PETA eingereicht. Der Anlass ist eine gezielte digitale Sperrung meiner journalistischen Arbeit – ein Versuch, kritische Berichterstattung zu unterbinden. In diesem Artikel erkläre ich, wie es zu dieser Entscheidung kam, welche Hintergründe die Klage hat und warum dieser Schritt nicht nur persönlich, sondern ein Einsatz für die Pressefreiheit ist.

    Der lange Konflikt zwischen PETA und GERATI

    Wer mich kennt, weiß, dass PETA und GERATI seit vielen Jahren auf juristischer Ebene im Streit liegen. Es handelt sich um eine Auseinandersetzung, die weit über Meinungsverschiedenheiten hinausgeht. PETA versuchte in der Vergangenheit mehrfach, mich durch sogenannte SLAPP-Klagen (Strategic Lawsuits Against Public Participation) mundtot zu machen. Solche Verfahren zielen weniger auf Gerechtigkeit ab als darauf, Kritiker einzuschüchtern und finanziell zu zermürben.

    Doch diese Zeiten sind vorbei. Ich habe gelernt, juristische Einschüchterungsversuche zu überstehen – und offenbar hat auch PETA eingesehen, dass GERATI sich durch Druck nicht zum Schweigen bringen lässt. Ich hoffte, dass damit endlich journalistische Normalität einkehren würde. Doch stattdessen fand PETA neue Wege, um meine Arbeit gezielt zu behindern.

    GEO-Blocking: Digitale Zensur statt Transparenz

    Um die technische Sperre nachzuweisen, führte ich mehrere Tests durch. Bei Zugriffen über indonesische IP-Adressen erhielt ich Fehlermeldungen wie „Access Denied“ oder „Geo Restricted“. Über eine deutsche VPN-Verbindung war die Seite hingegen problemlos erreichbar. Auch andere Nutzer in Indonesien bestätigten diese Einschränkungen, während Zugriffe aus Europa und Nordamerika uneingeschränkt möglich waren. Diese Beobachtungen belegen deutlich, dass PETA gezielt die Region Indonesien blockiert.

    Als Journalist in Indonesien betrifft mich diese Sperre unmittelbar. PETA veröffentlicht regelmäßig Pressemitteilungen – Inhalte, die ausdrücklich für Medien und die Öffentlichkeit bestimmt sind. Dass ich als Journalist keinen Zugriff darauf habe, stellt einen massiven Eingriff in meine berufliche Tätigkeit dar. Zwar kann ich mithilfe eines VPN die Sperre umgehen, doch das ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Vor allem aber geht es ums Prinzip: Eine Organisation, die Transparenz predigt, sollte nicht diejenigen aussperren, die kritisch nachfragen.

    Eine höfliche Anfrage – und das große Schweigen

    Ich versuchte zunächst, den Dialog zu suchen. In einer sachlichen E-Mail schilderte ich PETA die Situation und fragte, ob mir ein virtuelles Hausverbot erteilt worden sei. Gleichzeitig bot ich an, meine statische IP-Adresse freizuschalten, falls Sicherheitsgründe die Ursache seien – eine faire Lösung, die niemandem schadet.

    Doch PETA schwieg. Keine Eingangsbestätigung, keine Antwort. Nachdem ich keine Reaktion erhielt, mahnte ich PETA formell ab und forderte eine Entschädigung in Höhe von 500 Euro für die durch das GEO-Blocking entstandenen Mehraufwände. Diese Abmahnung übermittelte ich sowohl per Fax als auch per E-Mail. Beide Sendungen wurden bestätigt – doch wieder blieb jede Reaktion aus. Dieses beharrliche Schweigen spricht Bände: Wenn es um Verantwortung geht, zieht PETA es vor, zu schweigen statt zu handeln.

    Die nächste Klage – drei Jahre später

    Anfang März 2025 erhielt ich über die deutsche Botschaft in Jakarta überraschend eine Klageschrift von PETA, die bereits 2022 eingereicht worden war. Drei Jahre lag sie unbeachtet im System, bevor sie mir endlich zugestellt wurde. Ich reagierte umgehend, informierte das Landgericht Berlin über den Eingang und bat um die Formulare zur Prozesskostenhilfe (PKH). Doch auch hier – keine Antwort. Weder Fax noch Schreiben.

    Nach inzwischen acht PETA-Klagen, die alle teils absurde Argumentationen enthielten und regelmäßig scheiterten, scheint die Geduld der Justiz erschöpft. Und ehrlich gesagt – meine ebenfalls. Dennoch bleibt es bezeichnend, dass PETA immer wieder versucht, Kritik juristisch zu bekämpfen, anstatt sich ihr zu stellen.

    Vom Mahnbescheid zur Klage

    Ein Mahnbescheid ist ein gerichtliches Mittel, um eine Forderung schnell und kostengünstig geltend zu machen. Er informiert die Gegenseite über den Anspruch und bietet ihr die Möglichkeit, zu zahlen oder Widerspruch einzulegen. Üblicherweise nutzen Unternehmen oder Privatpersonen dieses Verfahren bei offenen Rechnungen – gegen eine große Organisation wie PETA ist es daher ein ungewöhnlicher Schritt.

    Nachdem die Frist meiner Abmahnung ergebnislos verstrichen war, beantragte ich beim Amtsgericht Berlin/Potsdam einen Mahnbescheid. Der Vorgang zog sich über Wochen, da ich die Formalitäten aus Indonesien erledigen musste. Schließlich wurde der Antrag bestätigt, und ich konnte die Gebühren begleichen. Interessanterweise wurde der Bescheid bereits vor Zahlungseingang an PETA verschickt – offenbar wollte das Gericht die Sache beschleunigen.

    Wie erwartet, legte PETA Widerspruch ein. Damit wird das Verfahren in ein reguläres Gerichtsverfahren überführt. Dieses Mal aber steht die Rollenverteilung fest: GERATI ./. PETA. Ich verklage PETA auf Zahlung der geforderten Summe und auf Aufhebung aller virtuellen Sperren, die meine journalistische Arbeit behindern.

    Es geht um mehr als Geld

    Hier geht es nicht um 500 Euro – es geht um das Prinzip. Pressefreiheit darf nicht von IP-Adressen abhängen. Wenn eine Organisation wie PETA gezielt kritische Berichterstattung erschwert, ist das ein Angriff auf die Informationsfreiheit. Journalistische Arbeit lebt vom Zugang zu Quellen, und dieser darf nicht willkürlich verweigert werden.

    Ich habe in den letzten Jahren immer wieder auf Missstände in PETAs Strukturen hingewiesen: auf fehlende Transparenz, Widersprüche in Kampagnen und auf die Diskrepanz zwischen Ideal und Realität. Dass man mich nun digital aussperren will, passt ins Bild – Kritik ist offenbar unerwünscht.

    Wie es weitergeht

    Der Fall ist noch nicht abgeschlossen. Auf gerati.de/ werde ich regelmäßig über den aktuellen Stand berichten. Diese Auseinandersetzung betrifft nicht nur mich, sondern ein Grundprinzip unserer Gesellschaft: Darf eine NGO, die sich der Wahrheit verschrieben hat, gezielt Journalisten ausschließen, die kritisch berichten?

    Wenn wir zulassen, dass Organisationen wie PETA technisch kontrollieren, wer ihre Inhalte lesen darf, dann verabschieden wir uns von einem zentralen Wert der Demokratie – der freien und unabhängigen Presse.

    Unterstützung für unabhängigen Journalismus

    Rechtliche Auseinandersetzungen, internationale Zustellungen und technische Umgehungen kosten Zeit und Geld. Wer meine Arbeit unterstützen möchte, hilft damit, unabhängigen Journalismus zu schützen und den freien Zugang zu Informationen zu verteidigen.

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    Fazit: Pressefreiheit im digitalen Zeitalter

    Die Auseinandersetzung mit PETA ist mehr als ein weiterer Rechtsstreit. Sie steht exemplarisch für den Konflikt zwischen mächtigen Organisationen und der Freiheit unabhängiger Berichterstattung. In einer Zeit, in der Informationen zunehmend digital kontrolliert werden, ist es wichtiger denn je, dass Journalisten sich nicht einschüchtern lassen – weder durch Klagen noch durch technische Barrieren.

    PETA zeigt mit ihrem Verhalten erneut, dass sie Kritik nicht erträgt. Statt auf Dialog und Transparenz setzt man auf Schweigen, Blockieren und juristische Winkelzüge. Doch wer glaubt, mich so zum Schweigen zu bringen, irrt gewaltig. Ich lasse mich weder durch Drohungen noch durch digitale Mauern aufhalten. Wahrheit findet ihren Weg – auch durch ein GEO-Blocking hindurch.

    Transparenz: Verfahrenskosten

    38,00 € – Erlass des Mahnbescheids
    82,00 € – Restbetrag Prozessgebühr
    120,00 € – Gesamtkosten

  • PETA blockiert kritischen Journalismus – Ein Fall von digitaler Zensur?

    PETA blockiert kritischen Journalismus – Ein Fall von digitaler Zensur?

    Schweigen statt Transparenz

    Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. gerät erneut massiv in die Kritik: Trotz einer klar formulierten und nachweislich zugestellten außergerichtlichen Abmahnung wegen gezielter technischer und sozialmedialer Behinderung meiner journalistischen Arbeit hat PETA bislang keinerlei Reaktion gezeigt. PETAs anhaltendes Schweigen wirft ein schlechtes Licht auf die Organisation und ihr Selbstverständnis im Umgang mit berechtigter Kritik. Zugleich stellt sich die Frage, wie glaubwürdig eine Organisation sein kann, die nach außen Transparenz fordert, selbst jedoch jede kritische Auseinandersetzung im Keim zu ersticken versucht.

    Der Hintergrund: Systematische Zugangssperre

    Ich, Silvio Harnos, Betreiber des kritischen Online-Magazins gerati.de/, habe am 8. Mai 2025 eine formelle Abmahnung an PETA Deutschland versandt. Darin werfe ich der Organisation vor, den Zugriff auf ihre Internet- und Social-Media-Angebote gezielt für Nutzer aus bestimmten Ländern zu blockieren. Besonders betroffen ist Indonesien, wo ich mich dauerhaft aufhalte. Von hier aus berichte ich regelmäßig zu tierrechtlichen Themen. Die dortige Sperre wirkt sich daher besonders stark auf meine berufliche Tätigkeit und meine Möglichkeit zur Recherche und Berichterstattung aus. Gleichzeitig wurden meine Zugriffsrechte auf öffentliche PETA-Inhalte in sozialen Netzwerken eingeschränkt – ohne jegliche Regelverstöße meinerseits.

    Die technischen Maßnahmen, mit denen PETA diese Einschränkungen durchsetzt, betreffen unter anderem:

       

        • Die Website www.peta.de, die aus Ländern wie Indonesien, Russland und Brasilien nicht aufrufbar ist. Auf dieser Plattform veröffentlicht PETA regelmäßig Pressemitteilungen, Blogbeiträge und Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen – Inhalte, auf die ich ohne technische Hilfsmittel wie VPNs keinen Zugriff habe.

        • Die Facebook-Seite von PETA, auf der der Zugriff auf öffentliche Inhalte für bestimmte Nutzer, darunter auch mich, systematisch blockiert wurde – offenbar als Reaktion auf journalistische Aktivitäten und kritische Auseinandersetzung mit PETA.

      Besonders kritisch ist dabei der Einsatz sogenannter Geo-IP-Filter, mit denen PETA gezielt den Zugriff aus bestimmten Ländern einschränkt. Diese digitale Zugangskontrolle steht im Widerspruch zu den selbst proklamierten Grundsätzen der Organisation, die sich in ihrer öffentlichen Kommunikation immer wieder auf Transparenz und Offenheit gegenüber der Gesellschaft beruft. Tatsächlich aber wird mir als Journalist der Zugriff auf zentrale Informationsquellen willentlich erschwert.

      Rechtliche Bewertung: Eingriff in Grundrechte

      In meiner Abmahnung berufe ich mich auf die §§ 823, 1004 BGB sowie auf die Grundrechte aus Art. 5 und Art. 12 GG. Meine Argumentation ist eindeutig: Eine Organisation, die gezielt Journalisten von der Nutzung öffentlich zugänglicher Informationsquellen ausschließt, greift in deren Berufsfreiheit und Meinungsfreiheit ein. Die journalistische Tätigkeit lebt vom freien Zugang zu Informationen – gerade bei einflussreichen Akteuren wie PETA.

      Es handelt sich hierbei nicht um den Zugang zu privaten Profilen oder internen Plattformen, sondern um bewusst öffentlich gehaltene Kanäle, über die PETA regelmäßig kommuniziert. Der Ausschluss einzelner Journalisten von dieser Kommunikation stellt eine gezielte Maßnahme zur Meinungsunterdrückung dar – unabhängig davon, ob die Blockade durch politische Erwägungen, Kritikunwilligkeit oder interne Strategie motiviert ist.

      Dialogverweigerung als Strategie?

      Anstatt sich der Kritik zu stellen oder zumindest eine Rückmeldung zu geben, ließ PETA die gesetzte Frist kommentarlos verstreichen. Weder ein Fax noch eine E-Mail oder sonstige Rückmeldung ging bei mir ein. Diese Weigerung, auch nur in einen Dialog zu treten – obwohl gerade gemeinnützige Organisationen wie PETA ethisch wie rechtlich zu Transparenz und Rechenschaft verpflichtet sind –, wirkt wie ein Eingeständnis. Wer schweigt, wenn er sich äußern sollte, hat oft nichts zur Verteidigung vorzubringen.

      Dabei wäre gerade eine offene, konstruktive Diskussion über die Grenzen von Journalismus und Aktivismus notwendig. Doch stattdessen nutzt PETA technische Mittel, um kritische Stimmen gezielt auszuschließen – und verletzt damit demokratische Grundprinzipien.

      Juristische Konsequenz: Mahnbescheid angekündigt

      Da PETA sich nicht äußert, bleibt mir nun nur der Weg über das Gericht. Ich habe angekündigt, beim zuständigen Amtsgericht einen Mahnbescheid zu beantragen. Die Forderung umfasst:

         

          1. Die umgehende Aufhebung aller Geo-IP-basierten Sperren auf der Website peta.de für IP-Adressen aus Indonesien und anderen betroffenen Regionen.

          1. Die Wiederfreigabe meines Zugangs zu PETAs Social-Media-Angeboten.

          1. Einen Schadensersatz in Höhe von 500 Euro zur Deckung des technischen Mehraufwands (z. B. VPN-Kosten), des Zeitverlusts sowie der Einschränkungen meiner journalistischen Tätigkeit.

        Sollte auch auf den Mahnbescheid keine Reaktion erfolgen, behalte ich mir ausdrücklich eine Klage auf Unterlassung und weitergehende Schadensersatzansprüche vor. Auch eine Vollstreckung ist nicht ausgeschlossen.

        Signalwirkung: Ein Einzelfall mit grundsätzlicher Bedeutung

        Der Konflikt zwischen mir als unabhängigen Journalisten und einer einflussreichen NGO wie PETA zeigt beispielhaft, wie Pressefreiheit heute unter Druck geraten kann – nicht durch staatliche Zensur, sondern durch medienmächtige Organisationen, die gezielt kritische Stimmen ausschließen. Der Einsatz digitaler Sperrmechanismen zur Kontrolle der öffentlichen Wahrnehmung ist ein gefährlicher Trend, dem entschieden entgegengetreten werden muss.

        Besonders kritisch ist, dass PETA in der Öffentlichkeit ein Bild moralischer Überlegenheit pflegt, hinter den Kulissen jedoch auf Mechanismen setzt, die an autoritäre Informationskontrolle erinnern. Wer so handelt, muss sich fragen lassen, wie ernst es ihm mit der vielbeschworenen Offenheit wirklich ist.

        Fazit: Kein Anspruch auf moralische Autorität ohne Kritikfähigkeit

        Das Verhalten von PETA Deutschland e. V. ist nicht nur juristisch angreifbar, sondern auch moralisch bedenklich. Eine Organisation, die sich als Stimme der Stimmlosen versteht, darf sich der eigenen Kritik nicht entziehen. Wer jedoch kritischen Journalismus blockiert, verweigert nicht nur den Dialog, sondern beschädigt letztlich die Glaubwürdigkeit der gesamten Tierrechtsbewegung.

        Ich werde diesen Vorgang weiterhin dokumentieren, juristisch begleiten und die Öffentlichkeit über jeden weiteren Schritt informieren. Denn: Pressefreiheit endet nicht an Ländergrenzen – und auch nicht an den Firewalls ideologischer Überzeugung.

        Journalismus darf sich nicht wegfiltern lassen. Informieren Sie sich weiter auf gerati.de/ und unterstützen Sie unabhängigen Journalismus, der Missstände sichtbar macht.

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