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Schlagwort: Hubretter Katze

  • Feuerwehr Chur rettet Katze aus der Plessur

    Feuerwehr Chur rettet Katze aus der Plessur

    Ein aufmerksamer Anwohner hat am Sonntagnachmittag in Chur die Rettung einer geschwächten Katze ausgelöst. Das Tier befand sich am Ufer der Plessur und konnte die hohen Flussmauern offenbar nicht mehr aus eigener Kraft überwinden. Nachdem der Mann die Stadtpolizei informiert hatte, zog diese die Feuerwehr der Stadt Chur hinzu. Mit einem Hubretter gelang es den Einsatzkräften schließlich, die Katze sicher aus dem schwer zugänglichen Bereich zu bergen.

    Hohe Flussmauern machten eine technische Rettung notwendig

    Nach Eingang der Meldung rückte zunächst eine Patrouille der Stadtpolizei zum Einsatzort aus. Schnell zeigte sich, dass die Lage der Katze eine einfache Bergung vom Ufer aus nicht zuließ. Die hohen Mauern entlang der Plessur verhinderten nicht nur, dass sich das geschwächte Tier selbst befreien konnte, sondern erschwerten zugleich den direkten Zugang für die Einsatzkräfte. Deshalb wurde die Feuerwehr der Stadt Chur zur Unterstützung angefordert.

    Die Feuerwehr setzte für die Bergung einen Hubretter ein. Das Fahrzeug verfügt über eine ausfahrbare Hubarbeitsbühne und ermöglichte es den Einsatzkräften, die Höhendifferenz an der Flussmauer sicher zu überwinden. Auf diese Weise konnte die Katze erreicht und aus ihrer misslichen Lage gebracht werden, ohne dass sich Feuerwehrleute unnötig in den schwer zugänglichen Uferbereich begeben mussten. Nur wenige Minuten nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte war das Tier in Sicherheit.

    Geschwächte Katze kam anschließend in die Tierklinik

    Mit der eigentlichen Bergung war der Einsatz für die Katze allerdings noch nicht beendet. Nach Angaben der Behörden machte das Tier einen geschwächten Eindruck, weshalb es nach der Rettung medizinisch versorgt werden sollte. Die Stadtpolizei übernahm den weiteren Transport und brachte die Katze in die Tierklinik Masans. Dort konnte anschließend geprüft werden, ob Verletzungen oder andere gesundheitliche Probleme vorlagen.

    Ein Halter ließ sich unmittelbar nach der Rettung nicht feststellen. Erschwert wurde die Suche dadurch, dass die Katze keinen Chip trug, über den sich ein Besitzer hätte identifizieren lassen. Gerade bei Fundtieren kann eine solche Kennzeichnung entscheidend sein, weil Tierkliniken, Tierheime oder Behörden einen registrierten Halter dadurch häufig innerhalb kurzer Zeit ermitteln können. Ob sich später dennoch ein Besitzer der Katze meldete, geht aus den veröffentlichten Angaben zum Einsatz nicht hervor.

    Aufmerksamer Anwohner machte die schnelle Rettung möglich

    Ausgangspunkt des gesamten Einsatzes war die Beobachtung eines Anwohners, der die hilflose Lage der Katze bemerkte und nicht einfach weiterging. Seine Meldung setzte eine kurze Rettungskette in Gang: Zunächst wurde die Stadtpolizei informiert, anschließend kam die Feuerwehr mit dem Hubretter hinzu und schließlich wurde das Tier zur weiteren Versorgung in eine Tierklinik gebracht. Der Fall zeigt damit vor allem, wie schnell eine zunächst unscheinbare Beobachtung zu einem notwendigen technischen Rettungseinsatz werden kann.

    Für die Katze endete die Situation zumindest zunächst erfolgreich. Sie konnte aus dem Bereich der Plessur geborgen und anschließend medizinisch versorgt werden. Offen bleibt lediglich, woher das Tier kam und ob sein Halter nachträglich ermittelt werden konnte. Die schnelle Reaktion des Anwohners sowie die Zusammenarbeit von Polizei und Feuerwehr verhinderten jedenfalls, dass die geschwächte Katze noch längere Zeit am Flussufer festsaß.

    Quellen