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Fakten statt Polemik. Aufklärung über radikalen Tierschutz.

Kritisch. Fundiert. Unabhängig.Hintergrundanalysen und aktuelle Entwicklungen.

Schlagwort: Die Grünen

  • Die Grünen antworten auf meinen offenen Brief

    Die Antwort, offenbart wieder einmal die gänzliche Unwissenheit in der Politik. So pickt man sich Punkte heraus, ohne diese in irgendeiner Weise nachzurecherchieren.

    Auch die CDU und SPD offenbarten ihre fast stupide Inkompetenz, bei der politischen Beteiligung junger Menschen im Zusammenhang mit dem Artikel 13 jetzt 17, des neuen Urheberrecht, das durch die EU beschlossen wurde. So bezeichnete man E-Mails von jungen Menschen als von Bots versendete, oder stellte die Behauptung auf, dass Demonstranten bezahlt werden.

    Man darf sich hier schon einmal die Frage stellen, warum die Politiker so inkompetent sind und nicht einmal den Anstand besitzen sich die Fragen und Probleme die öffentlich aufgeworfen werden sich persönlich anschauen.

    Hier sind die Grünen, kein deut besser, wie das Antwortschreiben auf meinen offenen Brief aufzeigt.

    Selbstverständlich werde ich auf diese E-Mail antworten, weil hier die politische Ignoranz mehr als zum Himmel stinkt und irgendwelche unbewiesene Behauptungen in ein politisches Programm übernommen werden!

    Sehr geehrter Herr Harnos,

    Haben Sie herzlichen Dank für ihre Zuschrift an uns Grüne im Bundestag.

    Auch wir als grüne Bundestagsfraktion lehnen Wildtiere in Zirkussen entschieden ab.

    Kein Tiger springt freiwillig durch einen brennenden Reifen, kein Bär fährt von sich aus Motorrad. Für die betroffenen Tiere ist das Zirkusleben alles andere als ein Vergnügen. Manege und Käfig sind kein artgerechter Lebensraum für Wildtiere. Außerdem werden immer wieder grausame Dressurmethoden und inakzeptable Haltungsbedingungen aufgedeckt. Wildtiere stellen hohe Anforderungen an ihre Unterbringung und Beschäftigung, an den Bewegungsraum und den Transport. Fahrende Unternehmen können das in der Regel nicht gewährleisten.

    Wir fordern, die Haltungsvorschriften für Zirkusse, Zoos und Tierschauen am wissenschaftlichen Erkenntnisstand von Biologie, Tiermedizin und Ethik auszurichten und eine Positivliste für die Tiere aufzustellen, die im Zirkus artgerecht gehalten werden können.

    In unserem Antrag „Tierschutz ernst nehmen – Tierleid verhindern“ haben wir unter anderem gefordert:

    „-die Tierhaltung im Zirkus zu verbessern. Zirkusunternehmen sollen nur noch die Tiere halten dürfen, die dort art- und bedürfnisangemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden können. Diese müssen per Positivliste benannt werden. Wildtiere wie Elefanten, Giraffen oder Nilpferde haben im Zirkus nichts zu suchen“

    Den ganzen Antrag können Sie hier lesen:

    https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/026/1802616.pdf

    Mit freundlichen Grüßen

    Info-Service der Bundestagsfraktion

    ____________________________

    Bündnis 90/Die Grünen

    im Deutschen Bundestag

    E-Mail Antwort der Grünen auf meinen offenen Brief

    Jeder Mensch kann natürlich für oder gegen etwas sein, davon lebt eine Demokratie

    Jedoch wenn ich wie im Fall der Antwort der Grünen erkennen muss, dass man auf populistische Aussagen zurückgreift, die nachweislich aktuell überhaupt nicht mehr existent sind, darf man sich schon Fragen, ob die Grünen überhaupt wissen für was sie einstehen.

    Wenn man als politische Partei, sich für etwas in seinem Programm entscheidet, sollte man sich da nicht in erster Linie einmal, genau mit diesem Thema befassen. Beim Thema Wildtierverbot im Zirkus wäre es doch wohl einmal angebracht, sich die Tierhaltung direkt vor Ort in dem Zirkus sich anzuschauen, als auf irgendwelches Geschwafel von Tierrechtlern hineinzufallen.

    Dann dürfte wohl kaum so eine Aussage wie diese hier getroffen werden. „Kein Tiger springt freiwillig durch einen brennenden Reifen, kein Bär fährt von sich aus Motorrad.“ Natürlich werde ich auf diese Antwort-E-Mail noch einmal meine Fragen an die Grünen konkretisieren.

    In welchen deutschen Zirkus springen Tiger durch einen brennenden Reifen und in welchem Deutschen Zirkus fährt ein Bär auf einem Motorrad?

    Wer auf solche Aussagen, ein Wildtierverbot für Zirkusse fordert, hat seit Jahren keinen Zirkus besucht. Wie überall ist auch die Tierhaltung im Zirkus im Wandel und hat sich insbesondere in Deutschland gravierend geändert.

    Auch die Aussage „Außerdem werden immer wieder grausame Dressurmethoden und inakzeptable Haltungsbedingungen aufgedeckt.„, lässt Fragen offen!

    Es wäre doch einmal schön, wenn man von einer politischen Partei, wie die Grünen erwarten könnte, dass man Belege für ihre Behauptungen vorlegt. Aber anscheinend quasselt man lieber alles den Tierrechlern nach, nur weil es in das Parteikonzept passt.

    Auch war es zu erwarten, obwohl man wirklich sagen muss, dass ich erstaunt bin, dass man mir überhaupt antwortete, dass man auf konkrete Fragen überhaupt nicht eingeht.

    Dass man dann auf Anträge verweist, ist üblich! Ich habe mir natürlich den Antrag durchgelesen und musste erstaunt feststellen das in diesem Antrag (https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/026/1802616.pdf) der grünen überhaupt keine Rede von einem Wildtierverbot für Zirkusse existiert. Dort heißt es zum Thema Zirkus und Tierhaltung …

    Haltung von Wildtieren verbessern

    * die Tierhaltung im Zirkus zu verbessern. Zirkusunternehmen sollen nur noch die Tiere halten dürfen, die dort art- und bedürfnisangemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden können. Diese müssen per Positivliste benannt werden. Wildtiere wie Elefanten, Giraffen oder Nilpferde haben im Zirkus nichts zu suchen;

    https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/026/1802616.pdf

    Wie kann es dann sein, dass man jetzt in Krefeld ein generelles Wildtierverbot, also auch für Großkatzen fordert. Immerhin ist man bei den Grünen der Meinung, im Circus Krone würden Tiger immer noch durch brennende Reifen springen.

    Auch die Haltung der Tiere und das Training dieser Tiere hat sich in den letzten Jahren geändert. Wer behauptet, man würde Tiere mit Gewalt trainieren, der lebt leider immer noch im letzten Jahrtausend und ist in der Zukunft noch nicht angekommen.

    Man sollte tatsächlich die Empfehlung aussprechen, dass sich alle grünen Politiker, die sich für ein Wildtierverbot in Zirkusse aussprechen, erstens dazu zwingen sollten sich den eigenen Parteiantrag zur Gemüte zuziehen und zweitens sich die Tierhaltung selbst anzuschauen, um dann darauf reagieren zu können.

    Wichtige Fragen wurden einfach nicht beantwortet!

    1. Hat jemals ein führendes Parteimitglied sich die Tierhaltung beim Circus Krone vor der Ankündigung der Demonstration sich angeschaut und wenn ja was hat dieser festgestellt.
    2. Hat ihre Partei andere Erkenntnisse, als Veterinärämter die Zirkusse regelmäßig an jedem Standort kontrollieren?
    3. Bezweifeln sie die Arbeit der Veterinärämter bei ihren Kontrollen?
    4. Wo stammen die Fotos auf dem von den Grünen veröffentlichten Demo-Plakat her. Sollte man nicht wenigstens ein Urheberrecht kennzeichnen?
    5. Wie steht das Bündnis 90/Die Grünen zum Artikel 12 des deutschen Grundgesetzes und wie will ihre Partei eine Enteignung von Tierlehrern finanzieren und welche Entschädigung schwebt ihrer Partei da vor?
    6. Wie steht ihre Partei zu den Vorfällen in Kiel, wo eine Staatsanwältin gegen das Gesetz handelte und Tiere von verschiedenen Tierhaltern wiederrechtlich, wie sich bereits durch Urteile belegen lässt, beschlagnahmt und dieses Zwangsveräußert. Wie möchte ihre Partei, Bürger vor einer solchen Justiz schützen

    Das waren meine Fragen. Nun kann man sich anschauen, welche davon mit der E-Mail beantwortet wurden.

    Weder eine konkrete Aussage, wie insbesondere der Circus Krone gegen das Tierschutzgesetz verstoßen soll, noch wie man sich ein Wildtierverbot in der Umsetzung vorstellt. Genauso wurde nicht beantwortet, wie die Grünen diese Forderung mit dem Artikel 12 des Grundgesetzes in Einklang bringen wollen.

    Auch wenn man sich die Geschichte der Anträge, für ein Wildtierverbot in Zirkusse anschaut, darf man sich schon einmal Fragen in welchen Jahrhundert Politiker leben, die solche Anträge Unterstützen.

    Im Jahr 2003 stellte das Land Hessen, den Antrag im Bundesrat „Entschließung des Bundesrates zum Verbot der Haltung bestimmter wildlebender Tierarten im Zirkus und zur Einrichtung eines Zirkuszentralregisters“ unter anderen mit folgender Begründung!

    Viele Zirkusbetriebe sind wirtschaftlich nicht in der Lage, die finanziellen Mittel für erforderliche Anschaffungen, Unterhalts- und (Spezial-) Tierarztkosten aufzubringen, zudem erschweren oft auch der niedrige Bildungsgrad und das Leben in einem eigenen Wertesystem das notwendige Verständnis für die Erfordernisse einer modernen, tiergerechten Haltung von Wildtieren.

    https://www.bundesrat.de/SharedDocs/drucksachen/2003/0501-0600/595-03.pdf?__blob=publicationFile&v=1

    Als ich diese Position des Antrages las, dachte ich tatsächlich als erstes nicht daran, dass solche Aussagen in einem deutschen Landtag getätigt und sogar schriftlich in einem Antrag festgehalten werden können.

    Dieser von Roland Koch unterzeichnete Antrag grenzt in meinen Augen bereits sehr an Volksverhetzung. Wer Zirkusmitarbeiter einen niedrigen Bildungsgrad bescheinigt und ihr eigenes Wertesystem in die Schublade der Roma und Sinti stecken möchte, sollte wohl nicht politisch in Deutschland aktiv sein!

    Wer als politische Partei, auf solche Anträge aufbaut, sollte mit seinen Mitgliedern, bevor er einen Zirkus besucht und die Tierhaltung sich dort anschaut, erst einmal ein Konzentrationslager besuchen, verbunden mit einer deutschen Geschichtsstunde!

    Um zum Abschluss zu kommen und den Kritikern von GERATI den Wind aus den Segeln zu nehmen, noch eine persönliche Stellungnahme zum Thema Wildtierhaltung im Zirkus!

    Wie jeder normale Mensch stehe ich für ein Wertesystem ein, wo Tieren ein Leben unter dem Tierschutzgesetz ermöglicht werden sollte. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz sind selbstverständlich hart zu ahnden.

    Jedoch stellen hier Randgruppen insbesondere Tierrechtler teilweise eigene Gesetze auf, die gesellschaftlich sich nicht umsetzen lassen. Der Zwang nach einer gesellschaftlichen veganen Ernährungsweise, ist genauso stupid, wie bei jeder Tierhaltung von haus aus, von einer Tierquälerei auszugehen.

    Veterinärämter bekommen Anrufe über angeblichen Tierquälereien, die sich letztendlich als falsche Verdächtigung herausstellen. Damit wird die Arbeit dieser bereits an Personalknappheit leidenden Behörde weiter eingeschränkt. Natürlich sollte man nicht wegschauen, wenn es um Tierquälerei geht. Aber man sollte seinen gesunden Menschenverstand einschalten, wenn es um Tiere geht. Wobei ich ein Gegner bin der Vermenschlichung von Tieren.

    Viele Tiere die in Zirkusse leben sind in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht. Ein Wildfangverbot sehe ich genauso gegeben, wie aber auch das zwischen einem Menschen und einem Wildtier ein familiäres Verhältnis aufgebaut werden kann. Besonders bei Großtieren in menschlicher Obhut ist Vertrauen ein wichtiger Punkt zwischen Mensch und Tier. Vertrauen kann man sich nicht mit Gewalt erzwingen, sondern muss durch Liebe und Zuneigung gewonnen werden.

    Kein Mensch, kein Politiker und auch nicht die Justiz, haben ein Recht, ein solches Vertrauensverhältnis zu zerstören. Siehe der letzte Schimpanse Robby im Zirkus Belly. Die Tierhaltung und die Arten, die in einem Zirkus gehalten werden Regeln sich von ganz alleine. So wird es nach Robby keinen Schimpansen in einem deutschen Zirkus mehr geben. Dieses wäre auch im Fall des Bären Ben passiert, der durch massive gewaltsame Aktionen durch Tierrechtler einem Zirkus entrissen wurde.

    Dass gesetzliche Regelungen, wie ein Wildfang- und Nachzuchtverbot notwendig sind, akzeptiere ich genauso, wie wahrscheinlich auch jeder Tierlehrer. Dennoch muss ich sagen, verbinde ich persönlich mit dem Begriff Zirkus auch Tiere und nicht nur ein Varieté, was Tierrechtler immer wieder einfordern.

    Deutschland legt ein hohes Maß an Menschenwürde per Gesetz fest. Dazu zählt auch der Artikel 12 des Grundgesetzes. Einen Menschen seinen Beruf zu verbieten, obwohl dieser mit aller Liebe und Sorgfalt sich einsetzt, halte ich als Menschenrechtsverletzung.

    Wer Tieren Gewalt antut, oder gegen gesetzliche Bestimmungen und Auflagen verstößt, ist natürlich mit aller Härte des Gesetzes zur Verantwortung zu ziehen.

    Dass insbesondere Tierrechtler und wie in diesem Fall sogar die Partei Bündniss 90/Die Grünen, ihre Forderungen auf Video- und Bildmaterial, was aus dem Ausland, oder dem letzten Jahrtausend stammt, aufbaut um eigene Ziele durchzusetzen, hat letztendlich nichts mit Demokratie zu tun und sollte mit allen Mitteln verhindert werden.

  • Offener Brief Fragen zur Ankündigung der Demo durch die Partei Bündnis 90/Die Grünen in Koblenz gegen den Circus Krone

    Erstaunt muss ich immer wieder feststellen, dass sich Parteien auf die Seite der Tierrechtler stellen und selbst auf den Zug der Diffamierung von Unternehmen aufspringen.

    In diesem Fall ist es die Partei Bündnis90/Die Grünen, die zu einer Demonstration gegen den Circus Krone in Koblenz am 15. Juni 2019 aufrufen.

    12062019 gruenen
    Demo Aufruf der Partei Bündnis90/Die Grünen mit Fotos die mehr als Fragwürdig sind!

    Ich musste ja bereits mehrfach feststellen, dass Parteien die irgendetwas Behaupten im Tierschutz aufstellen, überhaupt keine tatsächlichen Beläge vorweisen können oder diese einfach gegenüber der Öffentlichkeit manipulieren. Wie im Fall von Lüneburg, wo ich mich an das zuständige Veterinäramt wendete, als die Partei Die Linke ein Wildtierverbot forderte und dazu Zahlen präsentierten. Das diese Zahlen alles andere als den Tatsachen entsprach belegt eine Antwort auf meine Presseanfrage.

    Also entschloss ich mich in einen offenen Brief an den zuständigen Kreisverband der zu dieser Demo aufrief und an die Bundestagsfraktion Bündniss 90/Die Grünen zu wenden. Diesen offenen Brief den ich perr E-Mail versendet habe, möchte ich hier veröffentlichen.

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    auf der Facebook „AK Tierschutz Bündnis 90/Die Grünen Kreis Neuwied“ fand ich einen Aufruf zu einer Demo in Koblenz gegen den Circus Krone.

    Insbesondere da immer wieder von seitens der Partei Bündnis 90/Die Grünen an Demonstrationen gegen Zirkusse teilgenommen, oder wie in diesem Fall dazu sogar aufgerufen wird, stellen sich mir persönlich mehrere Fragen.

    Kurz zu meiner Person. Mein Name ist Silvio Harnos und ich bin im Dezember 2008 nach Indonesien ausgewandert. Seit 2013 beschäftige ich mich intensiv mit der Radikalisierung des Tierschutzes, in Form der Tierrechtsbewegung! Dazu betreibe ich die Webseite gerati.de. GERATI steht für „Gegen radikalen Tierschutz“!

    In meinen persönlichen Recherchen musste ich immer wieder feststellen, dass Demonstranten und Gegner der Wildtierhaltung, sich die Tierhaltung in den betroffenen Zirkus, vor dem man demonstriert, nicht anschaut. In der Regel wird immer wieder auf Videomaterial von Peta verwiesen. Natürlich beschäftige ich mich auch intensiv mit Peta
    und musste feststellen, dass jenes Material von dem die Demonstranten auf Peta verweisen, entweder aus dem Ausland stammt, oder aus dem letzten Jahrhundert.

    Weiterhin führt Peta eine sogenannte öffentliche Prangerliste, wo man unteranderem folgende Auflistungen finden kann!

    Juni 2015
    Das Straßen- und Grünflächenamt übersendet dem Zirkus eine Untersagungsverfügung und setzt eine Frist zur Entfernung von Werbematerial im öffentlichen Raum, das nach dem Gastspiel im Oktober 2014 nicht vom Zirkus entfernt wurde. Zudem wird der Vorgang an das Ordnungsamt zur Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens weitergeleitet.

    Mai 2014
    Ein Mitarbeiter des Circus Krone wurde im Mai 2014 zu 18 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. Der Mann hatte verschiedene Gastspielstationen in Neuburg und Würzburg für Einbrüche in insgesamt 14 Schrebergärten genutzt, wo er Elektrogeräte und Werkzeug im Wert von fast 3.000 Euro entwendete. Die Diebestouren, die zudem einen Sachschaden von 2.500 Euro verursachten, ereigneten sich im September 2012.

    April 2014
    Am Münchner Flughafen hat die Bundespolizei eine Gruppe von zwölf chinesischen Staatsangehörigen ohne gültige Reisedokumente aufgegriffen, die in Deutschland für den Circus Krone arbeiteten. Die Reisenden wiesen sich zwar mit gültigen chinesischen Reisepässen aus, die Gültigkeit ihrer deutschen Visa hatten sie allerdings um 43 Tage überzogen. Daher müssen sich die Zirkusartisten jetzt wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthalts verantworten.

    Abzurufen unter https://www.peta.de/kronechronik

    Was haben diese von Peta in ihrer öffentlichen Prangerliste aufgelisteten Punkte, mit Verstößen gegen das Tierschutzgesetz zu tun?

    Das Peta sogar vor falschen Tatsachenbehauptungen gegenüber dem Circus Krone nicht zurückschreckt, beweist ein Artikel in der SHZ. Dort heißt es, als man Belege für die von Peta vorgebrachten Anschuldigungen forderte …

    Der OHA bat Peta, entsprechende Belege zu schicken. Peter Höffken
    kam dieser Bitte nach. Und die Lektüre ergab: Einen Beleg über ein „Zwangsgeld“ nach einer Kontrolle des Winterquartiers 2012 wurde dem OHA nicht vorgelegt. In einem Brief der Staatsanwaltschaft ist die Rede davon, dass ein Ermittlungsverfahren eingestellt worden sei. „Einen Tatnachweis für Verstöße gegen Paragraf 17 des Tierschutzgesetzes haben die durchgeführten Ermittlungen nicht ergeben.“

    Für die Einleitung eines Bußgeldverfahrens nach einem Gastspiel in Gießen erhielt der OHA keinen Beleg. Und 2010 schrieb ein Münchner Staatsanwalt, „… dass bei einem Teil der Tiere des Circus Krone tatsächlich deutliche Haltungsmängel sowie Verhaltensstörungen vorlagen …“. Im selben Bescheid wird aber ein Ermittlungsverfahren wegen fortgesetzter Tierquälerei eingestellt, „…weil kein zur Anklageerhebung hinreichender Verdacht besteht.“

    Der Kampf von Peta gegen Circus Krone hat juristische Aktenberge produziert. „Unsere Rechtsabteilung hat mittlerweile etwa zehn Ordner zu Circus Krone“, schreibt Peter Höffken. „Wir beschäftigen mittlerweile ein ganzes Anwaltsbüro, um uns gegen die ungerechtfertigten Angriffe zu wehren“, sagt Markus Strobl aus der PR-Abteilung des Zirkusunternehmens.

    Zitat: https://www.shz.de/lokales/ostholsteiner-anzeiger/circus-krone-in-eutin-beschimpft-beleidigt-und-diskriminiert-id10546091.html

    Welche Belege liegen den Grünen vor, dass beim Circus Krone Tiere gequält werden?

    Ich selbst wendete mich mit einer Presseanfrage an Lüneburger Veterinäramt, als die Partei Die Linken ein Wildtierverbot forderten und folgende Behauptung aufstellten!

    Tierschutzrechtliche Verstöße bei jeder zweiten Zirkuskontrolle

    Bei nahezu jeder zweiten Kontrolle von Zirkusbetrieben durch das Veterinäramt im Landkreis Lüneburg werdentierschutzrechtliche Verstöße festgestellt. Dies ist das Ergebnis einer Anfrage, welche die Linke Kreistagsfraktion gestellt hat. „Wir wollten wissen, wie viele Kontrollen im Zeitraum der letzten 5 Jahre stattfanden. Der Landkreis ist dabei bemüht, jeden Zirkusbetrieb mindestens einmal pro Gastspiel zu kontrollieren. Insgesamt fanden von 2012 bis Juni 2017 laut Angaben des Kreises in 14 verschiedenen Zirkussen insgesamt 49 Tierschutzkontrollen statt. Davon wurden in 23 Fällen Verstöße festgestellt, das ist fast bei jeder zweiten Kontrolle. Dieses Ergebnis ist erschreckend. Es zeigt, dass Tiere im Zirkus leiden und gerade Wildtiere dort nicht hingehören“, so der linke Kreistagsabgeordnete und Umweltaktivist Christoph Podstawa.
    „Für die Stadt Lüneburg versuchen wir gemeinsam mit anderen Fraktionen im Ausschuss für Feuerwehr und Gefahrenabwehr ein rechtsicheres Wildtierverbot zu erarbeiten“ erklärt David Amri von der Linken Stadtratsfraktion. „Leider ist Tierschutz allein juristisch gesehen kein ausreichender Grund für eine Kommune, ein Wildtierverbot für Zirkusse zu erlassen. Das haben verschiedene Urteile gezeigt. Die aktuellen Zahlen aus dem Landkreis zeigen aber, wie dringend der Handlungsbedarf ist. Gerade kündigt auch schon wieder der nächste Zirkusbetrieb sein Gastspiel für Lüneburg mit zahlreichen wildlebenden Tierarten an. Dem wollen wir ein Ende setzen und hoffen auf konstruktive Mitarbeit der Verwaltung und der anderen Fraktionen, um ein rechtssicheres Verbot zu formulieren. Es gibt zahlreiche Zirkusse mit tollen akrobatischen und artistischen Vorführen, die ganz ohne Tiere auskommen, sodass niemand auf Zirkusshows verzichten muss“, so Amri weiter.
    Ein Termin für die nächste Sitzung des Ausschusses für Feuerwehr und Gefahrenabwehr, in dem der Antrag der Linken weiterbearbeitet wird, steht noch nicht fest.

    https://www.dielinke-lueneburg.de/index.phpid=57860&no_cache=1&tx_news_pi1[news]=18735&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1

    Daraufhin schrieb ich das zuständige Veterinäramt wie folgt an …

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Name ist Silvio Harnos und ich recherchiere derzeit im Bereich Zirkuskontrollen durch Veterinärämter in Deutschland.

    Die Linke – Kreisverband Lüneburg, schrieb in einer Pressemitteilung vom 04.07.2017 das im Zuständigkeitsbereich ihres Veterinäramtes in den Jahren 2012 bis Juni 2017, 49 Tierschutzkontrollen bei Zirkussen durchgeführt worden sind. In 23 Fällen wurden angeblich Mängel festgestellt.

    Pressmitteilung Die Linke–Kreisverband Lüneburg: https://www.dielinke-lueneburg.de/index.php?id=57860&no_cache=1&tx_news_pi1[news]=187035&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail

    Nun meine Fragen:
    Leider lässt sich aus der Pressmitteilung der Linken nicht herausschließen, um welche Grad sich die Verstöße handelten und ob und in welcher Form und Weise das Veterinäramt Forderungen an die an die kontrollierten Zirkusse stellte.

    1. Gab es schwerwiegende Verstöße in diesem Zeitraum, die mit einem Auftrittsverbot von Tieren verbunden waren.
    2. Gab es Zirkusse, die in diesem Zeitraum ohne Verstöße kontrolliert wurden, wenn ja welche?
    3. Wurde die Mangelbeseitigung überprüft?

    Ich würde mich über eine kurzfristige Antwort auf meine drei Fragen freuen.

    Erstaunlicherweise bekam ich vom zuständigen Veterinäramt ganz andere Zahlen präsentiert, als wie Die Linken in ihrer Forderung präsentierten. In der Antwort heißt es …

    Sehr geehrter Herr Harnos,

    Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt, obwohl für mich nicht erkennbar ist, welches Pressemedium Sie vertreten.

    zu 1: nein
    In dem Zeitraum mussten lediglich 3 Bußgeldverfahren eingeleitet werden, weil der Zirkusbetrieb sich entgegen den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes nicht vor seinem Gastspiel im Veterinäramt angemeldet hatte.

    zu 2: ja
    Aus Datenschutzgründen kann ich Ihnen die Namen nicht nennen.

    zu 3:

    Mängel werden ins Bestandsbuch eingetragen und spätestens vom nächsten kontrollierenden Veterinäramt überprüft.

    Die Linke-Kreistagsfraktion bezieht sich auf eine öffentliche Anfrage im letzten Kreistag am 19.06.2017, die Sie hier finden:
    https://www.landkreis-lueneburg.de/Home-Landkreis-Lueneburg/Politik-und-Verwaltung/Kreistag/Sitzungskalender.aspx

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    Also wie man sieht, wurde kein einziges Bußgeldverfahren wegen Tierquälerei erlassen, sondern da Meldepflichten nicht eingehalten wurden.

    Dennoch behauptet auch ihre Partei, dass insbesondere der Circus Krone, Tiere quält.

    Hier frage ich mich wiederum welche Politiker der Bündnis 90/Die Grünen, sich die Tierhaltung im Circus Krone selbst angeschaut haben, oder beruft man sich auch auf Aussagen von Peta und anderen Tierrechtsorganisationen?

    Sollte man sich nicht erst ein eigenes Bild machen bevor man, als Partei das Grundgesetz aushebeln möchte?

    Weiterhin stellt sich die Frage, inwieweit man sich bei ihrer Partei sicher ist, dass die im Plakat gewählten Bilder aus dem Circus Krone stammen? Oder ist man auch bei der Partei Bündnis 90/Die Grünen bereits da angelangt, dass man einfach Bildmaterial völlig aus dem Zusammenhang gerissen präsentiert nur, um ein Unternehmen wirtschaftlich zu schädigen?

    12062019 gruenen
    AK Tierschutz Bündnis 90/Die Grünen Kreis NeuwiedDemo 15.06.2019 Koblenz „Kein Applaus für Tierquälerei“

    Um zum Abschluss zu kommen, möchte ich ihre Partei auf kommunal und Bundesebene bitten mir als wahlberechtigter Bürger, einmal folgende Fragen zu beantworten.

    1. Hat jemals ein führendes Parteimitglied sich die Tierhaltung beim Circus Krone vor der Ankündigung der Demonstration sich angeschaut und wenn ja was hat dieser festgestellt.
    2. Hat ihre Partei andere Erkenntnisse, als Veterinärämter die Zirkusse regelmäßig an jedem Standort kontrollieren?
    3. Bezweifeln sie die Arbeit der Veterinärämter bei ihren Kontrollen?
    4. Wo stammen die Fotos auf dem von den Grünen veröffentlichten Demo-Plakat her. Sollte man nicht wenigstens ein Urheberrecht kennzeichnen?
    5. Wie steht das Bündnis 90/Die Grünen zum Artikel 12 des deutschen Grundgesetzes und wie will ihre Partei eine Enteignung von Tierlehrern finanzieren und welche Entschädigung schwebt ihrer Partei da vor?
    6. Wie steht ihre Partei zu den Vorfällen in Kiel, wo eine Staatsanwältin gegen das Gesetz handelte und Tiere von verschiedenen Tierhaltern wiederrechtlich, wie sich bereits durch Urteile belegen lässt, beschlagnahmt und dieses Zwangsveräußert. Wie möchte ihre Partei, Bürger vor einer solchen Justiz schützen

    Über die kurzfristige Beantwortung meiner Fragen würde ich mich freuen und verbleibe,

    Mit freundlichen Grüßen

    Silvio Harnos

  • Bündnis 90 / Die Grünen stellen erneut Antrag auf Wildtierverbot für Zirkusse im Bundestag

    Jedes Jahr aufs neue Versuchen es kleine Parteien und stellen Anträge auf ein Wildtierverbot für Zirkusse. Warum wohl kein einziger Antrag die Worte Enteignung und Berufsverbot in den Mund nimmt, ist für mich fragwürdig, da es nichts anderes ist.

    Auch die Grünen stellen die Behauptung auf, Zitat:

    In den letzten Jahren kam es bei der Zurschaustellung von Wildtieren an wechselnden Orten immer wieder zu Verstößen gegen tierschutzrechtliche Vorschriften.

    bundestag.de

    und fügen zu dieser Behauptung keinen einzigen Beweis an. Dass man auch bei den Grünen auf Beweise wert legt, zeigt der Verweis auf die Aussage der Bundestierärztekammer zu dem Thema Wildtierhaltung im Zirkus.

    Ich persönlich hatte bereits im Jahr 2017 das zuständige Veterinäramt in Lüneburg angeschrieben und nach dem Antrag der Linken, die die Behauptung aufgestellt hatten, Zitat:

    Bei nahezu jeder zweiten Kontrolle von Zirkusbetrieben durch das Veterinäramt im Landkreis Lüneburg werden tierschutzrechtliche Verstöße festgestellt.


    WWW.DIELINKE-LUENEBURG.D
    E

    Die Antwort, die ich vom zuständigen Veterinäramt erhielt, las sich dann doch ganz anders, als wie von „Den Linken“ in ihrem Antrag, der letztendlich abgelehnt wurde.

    Meine Anfrage an das Veterinäramt lautete:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Name ist Silvio Harnos und ich recherchiere derzeit im Bereich Zirkuskontrollen durch Veterinärämter in Deutschland.

    Die Linke – Kreisverband Lüneburg, schrieb in einer Pressemitteilung vom 04.07.2017 das im Zuständigkeitsbereich ihres Veterinäramtes in den Jahren 2012 bis Juni 2017, 49 Tierschutzkontrollen bei Zirkusse durchgeführt worden sind. In 23 Fällen wurden angeblich Mängel festgestellt. Pressemitteilung Die Linke – Kreisverband Lüneburg: https://www.dielinke-lueneburg.de/index.php?id=57860&no_cache=1&tx_news_pi1[news]=187035&tx_news_pi1[controller]=News&tx_news_pi1[action]=detail

    Nun meine Fragen:

    Leider lässt sich aus der Pressemitteilung der Linken nicht herausschießen, um welche Grad sich die Verstöße handelten und ob und in welcher Form und Weise das Veterinäramt Forderungen an die an die kontrollierten Zirkusse stellte.

    1. Gab es schwerwiegende Verstöße in diesem Zeitraum die mit einem Auftrittsverbot von Tieren verbunden waren.

    2. Gab es Zirkusse, die in diesem Zeitraum ohne Verstöße kontrolliert wurden, wenn ja welche?

    3. Wurde die Mangelbeseitigung überprüft?

    Ich würde mich über eine kurzfristige Antwort auf meine drei Fragen freuen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Silvio Harnos

    gerati.de

    Daraufhin erhielt ich vom zuständigen Veterinäramt folgende Antwort!

    Sehr geehrter Herr Harnos,

    Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt, obwohl für mich nicht erkennbar ist, welches Pressemedium Sie vertreten.

    zu 1: nein
    In dem Zeitraum mussten lediglich 3 Bußgeldverfahren eingeleitet werden, weil der Zirkusbetrieb sich entgegen den Bestimmungen des Tierschutzgesetzes nicht vor seinem Gastspiel im Veterinäramt angemeldet hatte.

    zu 2: ja
    Aus Datenschutzgründen kann ich Ihnen die Namen nicht nennen.

    zu 3:
    Mängel werden ins Bestandsbuch eingetragen und spätestens vom nächsten kontrollierenden Veterinäramt überprüft.

    Die Linke-Kreistagsfraktion bezieht sich auf eine öffentliche Anfrage im letzten Kreistag am 19.06.2017, die Sie hier finden:
    https://www.landkreis-lueneburg.de/Home-Landkreis-Lueneburg/Politik-und-Verwaltung/Kreistag/Sitzungskalender.aspx

    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag

    Sigrid Rxxx
    – –
    Landkreis Lüneburg · Leiterin Büro Landrat
    Gebäude 1 · Eingang A  · Zimmer 18
    Auf dem Michaeliskloster 4 · 21335 Lüneburg
    Telefon +49 4131 26-1532 · Fax +49 4131 26-2532
    E-Mail: sigrid.ruth@landkreis.lueneburg.de
    Internet: https://www.lueneburg.de/landkreis

    gerati.de

    Halten wir also einmal fest!

    Von 23 von den Linken bezeichneten Verstößen waren es gerade einmal drei Verstöße, die ein Bußgeld zur Folge hatten. Diese drei Fälle hatten aber rein gar nichts mit Tierschutzverstößen zu tun, sondern aufgrund Verletzungen von Anmeldefristen!

    Wie kommen dann die Grünen dazu eine Behauptung aufzustellen, dass es immer wieder zu Verstößen des Tierschutzgesetzes gekommen ist. Dass man hier keinerlei Belege anführt, beweist wohl ehern, dass diese Behauptung wie üblich frei erfunden ist.

    Persönlich würde mich einmal interessieren, wie die Grünen es vor dem Grundgesetz rechtfertigen wollen, einer Berufsgruppe ein Berufsverbot zu erteilen und diese dazu noch grundgesetzwidrig zu enteignen. Bei jedem Antrag, egal ob er von den Grünen oder den Linken erfolgt, fehlt letztendlich die Regelung der Entschädigung für ihre Forderungen. Wir leben nicht mehr im 20. Jahrhundert, wo es in den dreißiger und vierziger Jahren gefolgt von den fünfziger und sechziger Jahren in der DDR, zu massiven vom jeweiligen Staat durchgeführte Zwangsenteignungen gekommen ist.

    Ich werde hier natürlich einmal eine Anfrage an die Grünen stellen. Mal sehen was diese darauf antworten.

    Hier noch der ganze Antrag der Grünen als Drucksache 90/7057 des deutschen Bundestages!