25 Nutztiere seit dem Frühjahr gerissen
Nach einem Bericht der Salzburger Nachrichten wurden in Salzburg im laufenden Jahr 25 Nutztiere durch Wölfe gerissen. Der Bericht nennt einen gerissenen Rehbock in Pfarrwerfen im April als Beginn der dort geschilderten Vorfälle und verweist anschließend auf weitere Ereignisse im Pinzgau.
Zuletzt schildert der Bericht einen Vorfall in Unken, bei dem drei Nutztiere gerissen worden seien. Angaben dazu, ob und wie die einzelnen Fälle behördlich bestätigt wurden, enthält die vorliegende Berichtsgrundlage nicht.
Herdenschutz bleibt praktische Herausforderung
Für betroffene Halter ist der Schutz ihrer Tiere bei gemeldeten Wolfsrissen ein praktisches Thema. Der vorliegende Bericht nennt jedoch keine konkreten Schutzmaßnahmen, Voraussetzungen oder Grenzen ihrer Anwendung.
Auch Angaben zu Weideflächen, Geländeform oder Tierzahl fehlen. Welche Maßnahmen für einen einzelnen Betrieb geeignet oder umsetzbar sein könnten, lässt sich aus der Berichtsgrundlage daher nicht ableiten.
Quellen
- sn.at – 25 Nutztiere gerissen: Warum der Wolf in Salzburg trotzdem weniger Schlagzeilen macht – https://www.sn.at/salzburg/chronik/25-nutztiere-gerissen-warum-der-wolf-in-salzburg-trotzdem-weniger-schlagzeilen-macht-art-674119
