Dieses Sachbuch setzt sich kritisch mit dem Spannungsfeld zwischen Tierschutz und Tierrecht auseinander und beleuchtet die rechtlichen, gesellschaftlichen und politischen Unterschiede beider Konzepte. Waerend der Tierschutz auf gesetzlich geregelte Mindeststandards und staatliche Kontrolle setzt, verfolgen tierrechtliche Ansaetze haeufig weitergehende ethische Forderungen, die bestehende Rechtsordnungen grundlegend infrage stellen.
Anhand aktueller Beispiele, rechtlicher Grundlagen und oeffentlicher Debatten analysiert das Buch, wie sich diese unterschiedlichen Positionen auf Gesetzgebung, Vollzug, oeffentliche Wahrnehmung und politische Entscheidungsprozesse auswirken. Dabei wird auch untersucht, wo berechtigte Kritik endet und wo ideologische Zuspitzung die sachliche Auseinandersetzung erschwert.
Das Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die sich fundiert mit Tierethik, Tierschutzrecht und gesellschaftlichen Konflikten rund um den Umgang mit Tieren befassen moechten. Es spricht Fachinteressierte, politisch Engagierte sowie alle an, die eine differenzierte Einordnung jenseits vereinfachender Narrative suchen.
Fundierte Analyse der rechtlichen Grundlagen von Tierschutz und Tierrecht – von geltendem Recht über Vollzugspraxis bis zu aktuellen Reformdebatten.
Sachliche Gegenüberstellung der Argumente von Tierschutz und Tierrecht – mit Blick auf ethische Zielkonflikte, Widersprüche und gesellschaftliche Auswirkungen.
Abgrenzung zwischen berechtigter Kritik und ideologischer Zuspitzung – für eine differenzierte Debatte jenseits von Aktivismus und Vereinfachung.